Raus aus’m Beton – 2026 rein in die Natur und frische Wege entdecken
2025 war ein gutes Jahr. Eines, das getragen war von vielen Ideen, viel Arbeit und dem Wunsch, Dinge wirklich umzusetzen. Beruflich konnte ich den größten Teil meiner Pläne realisieren. Die meisten meiner Veranstaltungen fanden statt, Begegnungen kamen zustande, Wissen wurde geteilt und weitergegeben. Das hat mich bestärkt und gezeigt, dass der eingeschlagene Weg tragfähig ist.
Besonders wertvoll war die Zeit, die ich in meine Fortbildungen investieren konnte. Mein Wissen über Pilze, Waldpädagogik, Naturcoaching und ätherische Öle hat sich nicht nur erweitert, sondern auch vertieft. Vieles davon ist nicht einfach „dazugekommen“, sondern hat sich miteinander verbunden und mein Arbeiten klarer, sicherer und stimmiger gemacht.
Gleichzeitig gab es Bereiche, die langsamer vorangekommen sind, als ich es mir gewünscht hätte. Mit der Entwicklung meiner Räumlichkeiten bin ich nicht ganz zufrieden. Hier hätte mehr passieren können, mehr Struktur, mehr Fortschritt. Diese Erfahrung gehört ebenfalls zu 2025 dazu. Sie zeigt, wo Geduld gefragt ist, wo Kräfte begrenzt sind – und wo noch Potenzial liegt.
So bleibt 2025 als ein Jahr in Erinnerung, das viel ermöglicht hat, aber auch ehrlich aufgezeigt hat, was Zeit braucht. Beides nehme ich bewusst mit in das neue Jahr.
Den Auftakt des Jahres bilden die Führungen und Workshops rund um Nagelsberg. Frühling und Sommer laden dazu ein, hinauszugehen, die Pflanzenwelt zu entdecken und die Vielfalt der Kräuter mit allen Sinnen zu erleben. Heilpflanzen zeigen ihre leisen Kräfte, Giftpflanzen ihre deutlichen Grenzen – erst beobachten, lernen und staunen, dann bewusst selbst ausprobieren.
Wenn der Herbst Einzug hält, wird es Zeit, auch innezuhalten. In den Achtsamkeits- und Naturcoachings sowie in der (R)AUSZEIT geht es darum, Stress loszulassen, innere Antreiber zu erkennen und wieder handlungsfähig zu werden. Der Wald ist kein Beiwerk, sondern stiller, klarer Lehrer. Draußen darf sortiert, hinterfragt und neu ausgerichtet werden – ohne Leistungsdruck, dafür mit echter Wirkung.
Ende Oktober findet wieder eine Gruseltour statt – diesmal mit neuen Geschichten, an einem anderen Ort und in einem überarbeiteten Konzept. Die Details werden noch nicht verraten; geheimnisvoll und spannend bleibt sie trotzdem.
Den Abschluss der Führungen bildet der Kräuterplausch im Nagelsberger Schloss. Alte Praktiken treffen auf neue Fragen, Tee auf Kekse, Räucherungen auf neugierige Köpfe. Wenn im Dezember die Rauhnächte näher rücken, lädt diese besondere Zeit zwischen den Jahren dazu ein, Altes loszulassen, sich zu sortieren und das neue Jahr bewusst zu begrüßen. Rituale, Düfte und kleine Aha-Momente machen diese Treffen zu einer besonderen Erfahrung.
Zwischen all diesen Terminen wartet ein ganz besonderes Highlight auf mich: Im März und April bin ich bei Sensoleo in Österreich. In einem Familienbetrieb für ätherische Öle und Hydrolate darf ich hinter die Kulissen schauen, riechen, lernen und ausprobieren – ein Erlebnis, das mich das ganze Jahr begleiten wird. Direkt daran schließen sich meine Fortbildungen bei Primavera an: Waldbaden, Resilienz aus der Natur und die verführerischen Düfte Indiens. Außerdem werde ich meine Weiterbildung zum Naturcoach abschließen. Parallel dazu vertiefe ich meine Kenntnisse als Waldpädagogin weiter und erweitere so kontinuierlich meine Perspektive.
Während das Jahr voranschreitet, entwickelt sich auch das Nagelsberger Schloss weiter. Die untere Etage wird fertiggestellt, neue Räume entstehen, ein zusätzlicher Seminarraum öffnet seine Türen. Ein Ort für Begegnung, Lernen und Kreativität. Hier können Ideen wachsen und Geschichten entstehen.
Und schließlich bekommt das Jahr noch eine besondere Note: Mein erstes Buch, ein Märchenbuch, wird erscheinen – eine Geschichte, die leise beginnt, aber lange nachklingt, genauso wie die Erlebnisse dieses Jahres.
Es wird ein Jahr voller Kräuter, Düfte, Gänsehaut und besonderer Momente – ein Jahr, das raus aus’m Beton führt und rein in die Natur.











