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    <title>Kräuterkiek &amp; Schnack</title>
    <link>https://www.nagelsberger-schloss.de</link>
    <description>Willkommen bei Kräuterkiek &amp; Schnack – deinem bunten Mix aus Pflanzen, Psychologie, Lifestyle, Kosmetik und spritzigen Ideen für Alltag und Seele. Hier wird gewitzelt, gekräutert, philosophiert und ausprobiert – mal grün, mal frech, immer mit guter Laune. Ob du Tipps für deinen Kräutergarten suchst, einen Cocktail für die nächste Party mixt oder einfach Lust auf einen kleinen Plausch über das Leben hast: Hier findest du Inspiration, Humor und jede Menge „Schnack“.</description>
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      <title>Kräuterkiek &amp; Schnack</title>
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    <item>
      <title>Der Blick war stärker als mein Verstand</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/der-blick-war-starker-als-mein-verstand</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Küchenfenster und es gibt mein Küchenfenster.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meines ist kein einfaches Fenster. Es ist eine Einladung, die jeden Tag neu erscheint, sich leicht verändert und trotzdem vertraut bleibt wie ein alter Pullover, der bleiben darf, egal wie viele kleine Löcher er inzwischen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20231107_073447.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor 21 Jahren stand ich genau hier – oder zumindest an genau dieser Stelle, nur mit weniger Geschichten im Gepäck. Mein damaliger Mann, mein Sohn und ich blickten über Künzelsau, und in mir entstand dieses leise, sehr sichere Gefühl: Das hier kenne ich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230902_082850.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemeint war nicht Künzelsau selbst, sondern dieses Gefühl von Weite, von Luft und von einem Blick, der weiter reicht als bis zum nächsten Dach. Es erinnerte mich an meine Heimat in Porta Westfalica, an das Wesergebirge, das Wiehengebirge sowie die Weser, die sich ruhig durch die Landschaft zieht, als hätte sie alle Zeit der Welt. Auch mein Elternhaus hatte diese Fernsicht. Ich habe sie schon als Kind geliebt und offenbar so tief verinnerlicht, dass ich später bereit war, ein Haus zu kaufen, das genau dieses Gefühl mitbrachte – verbunden mit einem sehr eigenen Verständnis davon, wie viel Aufmerksamkeit es regelmäßig einfordern darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220102_093431.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Realität zeigte sich leise, aber gründlich. Dieses Haus ist kein kleines Projekt, sondern ein sehr ausdauerndes Gegenüber mit erstaunlicher Kreativität, wenn es darum geht, Zeit, Geld und Geduld einzufordern. Man könnte sagen, es lebt, und gleichzeitig hat es einen bemerkenswert gesunden Appetit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220112_072645.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder stehe ich dennoch am Küchenfenster, eine Tasse Tee in der Hand, warm, ruhig und verlässlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Künzelsau selbst bleibt dabei angenehm unentschieden. Die Frage, ob die Stadt schön ist oder nicht, lässt sich nicht eindeutig beantworten, weil sie sich irgendwo dazwischen eingerichtet hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick gegenüber hingegen ist eindeutig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210103_091207.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bäume stehen wie alte Bekannte. Die Wiesen wirken zufrieden, ohne sich beweisen zu müssen. Die Schafe bewegen sich mit erstaunlicher Konsequenz von links nach rechts und kurze Zeit später wieder zurück. Diese stille Choreografie wirkt ungeplant und funktioniert gerade deshalb so gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9608.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen all dem zeigt sich ein lebendiges Miteinander.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falken leben hier, nicht als Gäste, sondern als feste Bewohner. In den Schießscharten des Gemäuers brüten sie, geschützt und doch mitten im Geschehen. Ihre Flüge sind präzise, schnell und klar, ein kurzer Sturz, ein sauberer Schnitt durch die Luft, danach kehrt wieder Ruhe ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7255_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Steilhang sitzen die Uhus. Große, wache Tiere, die wirken, als gehörte ihnen die Nacht. Auch sie brüten hier. Ihr Ruf ist tief und ruhig, weniger hörbar als vielmehr spürbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9348.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelegentlich tauchen unten Waschbären auf, leise und beinahe beiläufig, mit einem Ausdruck, der gleichzeitig harmlos wirkt und doch eine gewisse Geschäftstüchtigkeit verrät.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           All das geschieht ohne Ankündigung, ohne Inszenierung und ohne dass jemand Regie führt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210924_200554.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stehe am Fenster, halte den Tee etwas fester, und vieles tritt in den Hintergrund. Listen, Pläne und das Unfertige verlieren für einen Moment an Gewicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage stellt sich dennoch immer wieder: Warum tut man sich das an?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210306_072315.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Name des Hauses spielt dabei keine Rolle. Auch die Mauern sind nicht entscheidend. Materielle Dinge sind es nicht, die mich ausmachen. Was bleibt, ist dieser Blick, diese Weite, diese Tiere und dieses stille, eigensinnige Leben direkt vor meinem Küchenfenster. In solchen Momenten wird spürbar, dass genau das genügt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20201024_131235.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Fenster, eine Tasse Tee und ein Stück Welt, das jeden Tag neu zeigt, warum sich das Bleiben, das Weiterarbeiten und sogar das nächste Kapitel der Renovierung lohnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 May 2026 13:07:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ich dachte, ich baue eine Küche. Das Haus dachte: schauen wir mal</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/ich-dachte-ich-baue-eine-kuche-das-haus-dachte-schauen-wir-mal</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Mal ging es um die Küche. Früher war hier allerdings kein Raum, der diesen Namen verdient hätte. Stattdessen eine Kombination aus ehemaligem Schlafzimmer und einem Bereich mit Ausgussbecken, der sich nie so ganz entscheiden konnte, was er eigentlich sein wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farben waren… engagiert. Eine Mischung aus Zeitgeist und Mut zur Eskalation. Die Elektrik ergänzte das Bild hervorragend: vorhanden, aber eher als Konzept. Licht gab es gelegentlich. Steckdosen wirkten wie zufällige Ereignisse. Die Ausgangslage war also hervorragend – wenn man gerne bei null anfängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Plan klang zunächst vernünftig: zwei Räume verbinden, Struktur schaffen, Technik erneuern. Am Ende sollte es aussehen, als wäre es schon immer genau so gedacht gewesen. Ein Klassiker. Funktioniert in der Theorie erstaunlich gut. Dann kam die Praxis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260501_115822.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bilder oben: Meine jetzige Küche war ein Schlafzimmer und eine Abstellkammer
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Wand verschwindet selten leise. Sie hat immer eine Meinung dazu. Der Durchbruch zwischen den Räumen war genau so ein Moment. Kurz überlegen, einmal tief durchatmen, dann gibt es kein Zurück mehr. Dafür plötzlich Raum. Luft. Weite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und gleichzeitig doppelt so viel Fläche, die jetzt Aufmerksamkeit verlangt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein fairer Deal, auf eine gewisse Weise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Freilegen des Fachwerks zeigte sich dann, was alte Häuser wirklich können. Unter Schichten, die niemand vermissen wird, tauchten Balken auf, leicht schief, völlig unbeeindruckt von jeder Wasserwaage und mit einer Präsenz, die keine Diskussion zulässt. Ab diesem Moment ist klar, wer hier langfristig das Sagen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Tür wurde geschlossen, eine andere neu gedacht. Wege verschoben sich, Abläufe entstanden. Der Raum begann, sich nicht nur zu zeigen, sondern sich zu erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20200614_144033.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Decke kam neu. Eine Entscheidung, die zuverlässig offenlegt, wie viel Staub ein Gebäude über Jahrzehnte ansammeln kann. Die Antwort bleibt beeindruckend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Technik wurde einmal komplett in die Gegenwart geholt. Alles raus, was eher an ein Museum erinnerte. Neue Leitungen, klare Strukturen, verlässlicher Strom. Plötzlich ist Licht einfach… da. Ein unterschätzter Luxus. Irgendwo zwischen all dem – zwischen Staub, Entscheidungen und der erstaunlich emotionalen Frage nach der richtigen Steckdosenhöhe – passiert es. Ganz leise. Der Raum kippt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260501_120209.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: mein neuer Essplatz in der alten Waschküche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus zwei halb fertigen, halb vergessenen Bereichen wird etwas Eigenständiges. Linien greifen ineinander. Licht setzt Akzente. Das Chaos zieht sich zurück und macht Platz für Klarheit. Heute ist es eine Küche. Mit Essbereich. Mit Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Erstaunliche ist: Es wirkt, als wäre es nie anders gewesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Schlafzimmer mehr. Kein Ausgussbecken mit Identitätskrise. Keine Farben, die Fragen aufwerfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur ein Raum, der angekommen ist. Der schönste im Haus und diesmal hatte das Haus nichts mehr zu sagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20201106_145751.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bilder oben: Meine Küche direkt nach dem Einbau, Lampen und ein paar Kleinigkeiten fehlen noch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 01 May 2026 12:11:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/ich-dachte-ich-baue-eine-kuche-das-haus-dachte-schauen-wir-mal</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230507_085548.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260501_120209.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Acht Wochen Erasmus in Österreich – zwischen Wald, Wasser und Wandel (Teil 2)</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/acht-wochen-erasmus-in-osterreich-zwischen-wald-wasser-und-wandel-teil-2</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die zweite Hälfte beginnt nicht neu, sondern vertieft, was bereits angelegt ist. Routinen sind vorhanden, Abläufe gefestigt, die Handgriffe sitzen. Genau darin entsteht eine andere Form von Spannung. Die Arbeit wird präziser, Abweichungen werden schneller sichtbar und Zusammenhänge treten deutlicher hervor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Arbeitsalltag bleibt körperlich fordernd. Beim Heben und Tragen des Pflanzenmaterials, beim Befüllen der Destillen und beim Entleeren der noch heißen Anlage sind Kraft, Ausdauer und Aufmerksamkeit gleichzeitig erforderlich. Meine Schultern, mein Rücken und meine Arme werden dabei dauerhaft beansprucht. Die Abläufe wiederholen sich, die Belastung bleibt konstant. Am Ende eines Tages ist im gesamten Körper spürbar, was diese Arbeit tatsächlich bedeutet. Zugleich verlangt die Destillation in jedem einzelnen Schritt ein hohes Maß an Präzision. Desinfizieren, Befüllen, Erhitzen, Entleeren und Reinigen greifen ineinander. Fehler lassen sich nicht ausgleichen, sondern zeigen sich unmittelbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Phase der Weißtanne ist abgeschlossen. Zehn Destillationen liegen hinter dem Team und mir. Jeder Durchgang folgt einem klar strukturierten Ablauf, bei dem das Pflanzenmaterial vorbereitet, die Anlage befüllt, der Destillationsprozess gesteuert und am Ende ätherisches Öl und Hydrolat voneinander getrennt werden. Anschließend wird die Anlage sorgfältig gereinigt und für den nächsten Prozess vorbereitet. Dieser Übergang stellt keinen Abschluss dar, sondern bildet die Voraussetzung für das, was folgt. Mit Rosmarin setzt sich die Arbeit fort. Sein Duft ist würzig, frisch und von einer leicht kampferartigen Note geprägt. Kampfer gehört zu den Inhaltsstoffen vieler ätherischer Öle und wirkt anregend auf Kreislauf und Aufmerksamkeit. Während der Destillation wird diese Wirkung unmittelbar spürbar. Müdigkeit tritt in den Hintergrund, der Kopf wird wach und die Wahrnehmung gewinnt an Klarheit. Parallel dazu arbeite ich mit Lavendelöl. Dessen Duft ist weich und ausgleichend. In der Kombination entsteht ein ruhiges Gleichgewicht zwischen Klarheit und Stabilität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260331_090631.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Die Weißtannen "Reste"
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim anschließenden Reinigen zeigt sich die Intensität besonders deutlich. Heiße Metallflächen, dichter Wasserdampf und die Gerüche der Pflanzen bilden eine Arbeitsumgebung, die unmittelbar körperlich spürbar ist. Diese Tätigkeit verlangt über Stunden hinweg sowohl Kraft als auch Konzentration. In der kleinen Kupferdestille wird anschließend Ringelblume verarbeitet. Dabei werden 600 Gramm getrocknete Blüten eingesetzt, aus denen 1200 Milliliter Hydrolat gewonnen werden. Dieses Hydrolat ist das wässrige Destillat und enthält die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Pflanze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Duft der Ringelblume ist warm, leicht süßlich und erinnert an trockenes Heu. Die Pflanze ist mir aus meiner bisherigen Arbeit gut vertraut. Sie wird seit langem in der Naturheilkunde eingesetzt, insbesondere bei Hautverletzungen. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften sowie ihre Fähigkeit, die Wundheilung zu unterstützen, sind wissenschaftlich belegt. Bereits Hildegard von Bingen hat sie beschrieben. Das Hydrolat eignet sich zur Pflege empfindlicher und entzündeter Haut, zur Unterstützung der Regeneration bei kleinen Verletzungen und zur Beruhigung gereizter Hautzustände. Auch in der Haarpflege sowie in der Pflege sensibler Haut findet es Anwendung. Die Breite dieser Nutzung steht in direktem Zusammenhang mit der schonenden Herstellung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darauf folgt die Verarbeitung von Beifuß, wodurch sich das Spektrum deutlich erweitert. Die Pflanze weist eine komplexere Zusammensetzung auf. Das ätherische Öl enthält unter anderem Kampfer, Thujon und Cineol sowie weitere Bestandteile wie Borneol oder Sabinen. Das Hydrolat wird äußerlich zur Hautreinigung und bei entzündlichen Hautzuständen eingesetzt. In der traditionellen Anwendung wird es auch innerlich genutzt, etwa zur Unterstützung des Immunsystems oder begleitend bei Belastungen des Körpers. Diese Anwendung erfordert jedoch fachliche Begleitung, da die Pflanze wirksam ist und entsprechend verantwortungsvoll eingesetzt werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260330_161856-98829141.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Sauwald-Panoramastraße, Ende März
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In meiner freien Zeit nehme ich mir bewusst die Zeit, die Sauwald-Panoramastraße zu fahren. Sie führt durch eine Region, die von Fichtenwäldern, grünen Wiesen und kleinen Ortschaften geprägt ist und immer wieder weite Ausblicke eröffnet. Kurven, Höhen und wechselnde Blickachsen prägen das Bild. Der Name Sauwald steht am Anfang dieser Landschaft wie ein leiser Stolperstein. Er wirkt schlicht und beinahe grob, als würde er nicht recht zu dem passen, was sich dahinter verbirgt. Schnell ist die volkstümliche Erklärung zur Hand: Wildschweine, die einst durch diese Wälder zogen. Der Blick zurück eröffnet jedoch eine andere Spur. Wahrscheinlicher verweist der Name auf den „Passauer Wald“ und damit auf die enge historische Verbindung zur Stadt Passau und ihrem Bistum. In diesem scheinbar einfachen Wort liegt bereits eine Schichtung aus Geschichte, Deutung und Erinnerung. Landschaft beginnt hier nicht erst mit dem, was sichtbar ist, sondern mit dem, was benannt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geologisch gehört die Region zur Böhmischen Masse, einem der ältesten Grundgebirge Europas. Das Gelände erhebt sich südlich der Donau und fällt nach Norden hin deutlich ab. Diese Struktur ist unmittelbar spürbar. Die Donau liegt tief im Tal und verändert je nach Licht ihre Farbe. Ihre Bewegung bleibt konstant und prägt den Raum. Mit einem mittleren jährlichen Abfluss von rund 6855 Kubikmetern pro Sekunde und einer Gesamtlänge von 2857 Kilometern ist sie nach der Wolga der zweitgrößte und zweitlängste Fluss Europas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260417_112503.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Passau, vom Schiff aus
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passau erschließt sich mir bewusst zu Fuß. Die Stadt liegt eng zwischen Donau, Inn und Ilz. Diese drei Flüsse bestimmen ihre Struktur. Die Altstadt ist dicht, lebendig und von Bewegung geprägt. Auch Linz gehört zu meinen Stationen. Die Stadt ist mir zu groß, zu laut und von zu vielen Menschen geprägt. Dennoch lohnt sich ein Besuch, insbesondere der Altstadt. Der Botanische Garten bildet dazu einen ruhigen Gegenpol. Frühblühende Pflanzen zeigen dort den Übergang in den Frühling sehr klar. Im Vergleich zu anderen botanischen Gärten, die ich kenne, fällt er jedoch eher klein aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder begegnen mir Tiere. Fasane halten sich am Rand von Feldern und Wegen auf und bewegen sich ruhig durch das hohe Gras. Hasen zeigen sich in den offenen Wiesen, aufmerksam und jederzeit zur Flucht bereit. Rehe stehen regelmäßig direkt vor dem Haus, das unmittelbar an ein Waldstück grenzt, und lassen sich dort aus nächster Nähe beobachten. Wasservögel prägen die Bereiche entlang von Donau und Inn und gehören ebenso selbstverständlich zu diesem Bild.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260418_142005.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Linz, Innenstadt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende der acht Wochen stellt sich die Frage nach der Bewertung. Hat es sich gelohnt und würde ich es wieder machen? Die Antwort fällt eindeutig aus. Der Aufenthalt hat sich gelohnt. Besonders die Zusammenarbeit im Sensoleo-Team trägt diese Zeit entscheidend. Empathische Unterstützung, Humor und ein gemeinsamer Arbeitsrhythmus sind maßgeblich für meine positive Bewertung. Ob ich dafür noch einmal meinen kompletten Jahresurlaub von zwei Jahren für ein Erasmus-Programm einsetzen würde, bleibt offen. Vielleicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 13:10:38 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Wurzeln des Duftes – Kulturgeschichte des Parfums zwischen Pflanze, Ritual und Essenz</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-wurzeln-des-duftes-kulturgeschichte-des-parfums-zwischen-pflanze-ritual-und-essenz</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es beginnt nie mit einem Flakon.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es beginnt mit einer Pflanze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich draußen stehe, irgendwo zwischen Rosmarin, Beifuß oder wild wachsendem Thymian, dann ist Parfüm plötzlich nichts Abstraktes mehr. Es ist unmittelbar da. Zerreibt man ein Blatt zwischen den Fingern, steigt ein Duft auf, der frisch ist, herb, manchmal fast scharf und zugleich erstaunlich vielschichtig. Genau hier liegt der Ursprung dessen, was wir heute als Parfüm bezeichnen: in der direkten Begegnung zwischen Mensch und Pflanze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Parfüm ist im Kern ein meist flüssiges Gemisch aus Alkohol und Riechstoffen, geschaffen, um Gerüche zu formen, zu verändern oder bewusst zu überdecken. Der Begriff selbst trägt seine Herkunft bereits in sich. Er leitet sich vom französischen parfum ab, das wiederum auf das italienische perfumare und das spätlateinische per fumum zurückgeht, was so viel bedeutet wie „durch den Rauch“. Diese sprachliche Spur führt direkt zu den Anfängen zurück, in eine Zeit, in der Duft nicht aus Flakons kam, sondern aus Feuer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits vor mehreren Jahrtausenden, etwa um 3000 v. Chr., wurden in Mesopotamien und im alten Ägypten Harze, Hölzer und Kräuter verbrannt. Der aufsteigende Rauch war Träger von Bedeutung. Duft wurde geopfert, gesendet, verstanden als Verbindung zwischen Menschen und einer anderen Ebene. In Ägypten, besonders während des Neuen Reiches zwischen 1550 und 1070 v. Chr., entwickelte sich daraus eine hochkomplexe Duftkultur. Priester stellten Mischungen her, die weit mehr waren als angenehme Gerüche. Sie waren Medizin, Ritual und Ausdruck von Weltverständnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kyphi ist eines der bekanntesten Beispiele. Eine aufwendig komponierte Mischung aus Weihrauch, Myrrhe, Styrax, Zimt, Opoponax, Sandelholz, Rosen und weiteren Bestandteilen, oft ergänzt durch Wein, Rosinen oder Öle. Der Aufwand, diese Zutaten zu beschaffen, war erheblich. Handelswege über große Distanzen waren notwendig, um diese Rohstoffe zusammenzuführen. Duft war kostbar, selten und bedeutungsvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Zeit veränderte sich die Rolle des Duftes. Was zunächst den Göttern vorbehalten war, wurde zunehmend auf den lebenden Körper übertragen. Inschriften aus der Zeit der Pharaonin Hatschepsut, die zwischen 1490 und 1469 v. Chr. regierte, zeigen, wie eng Duft mit Reinheit, Schönheit und spiritueller Ordnung verknüpft war. Wohlgeruch wurde als Ausdruck von Lebendigkeit verstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Parallel entwickelte sich in Indien seit der vedischen Zeit, etwa ab 1500 v. Chr., eine Duftkultur, die stark auf körperliche Erfahrung ausgerichtet war. Pflanzen wurden nicht nur verräuchert, sondern direkt auf die Haut aufgetragen. Duft war Teil von Pflege, Medizin und sozialem Ausdruck. Texte wie das Kamasutra beschreiben sehr konkret den Umgang mit aromatischen Substanzen. Duftende Öle, parfümierte Salben und mit Blüten versehene Kleidung gehörten zum kultivierten Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die technische Grundlage all dieser Anwendungen lag zunächst in einfachen Verfahren wie der Mazeration. Pflanzenteile wurden in Öle oder Fette eingelegt, um ihre Duftstoffe zu übertragen. Diese Methode ist bis heute Teil der Kräuterarbeit. Sie erfordert Geduld, Aufmerksamkeit und ein Verständnis dafür, dass Zeit ein wesentlicher Faktor ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen entscheidenden Fortschritt brachte die Destillation. In der arabischen Welt wurde sie zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert systematisch weiterentwickelt. Avicenna beschrieb um das Jahr 1000 Verfahren, mit denen sich ätherische Öle, insbesondere aus Rosen, gewinnen ließen. Damit wurde es möglich, Duft in konzentrierter und reproduzierbarer Form zu isolieren. Rosenwasser und Rosenöl wurden zu zentralen Bestandteilen der Duftkultur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im europäischen Mittelalter, insbesondere zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert, wurde Duft zunehmend medizinisch interpretiert. Die Vorstellung, dass Krankheiten durch schlechte Luft entstehen, führte dazu, dass aromatische Pflanzen gezielt eingesetzt wurden, um diese Luft zu „reinigen“. Lavendel, Rosmarin, Salbei und Thymian wurden getragen, verräuchert oder als Essenzen genutzt. Wohlgeruch galt als Zeichen von Gesundheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In genau diesem Kontext entsteht eines der ersten alkoholbasierten Parfums Europas: das Ungarische Wasser, auch bekannt als Hungary Water oder Aqua Reginae Hungariae. Seine Ursprünge werden meist in das späte 14. Jahrhundert datiert, häufig um das Jahr 1370. Die genaue Entstehung bleibt unklar. Überliefert ist eine Legende, die es mit Elisabeth von Ungarn verbindet. Erzählungen berichten von einer alternden Königin, die durch ein von einem Einsiedler oder Alchemisten hergestelltes Elixier Linderung fand und zugleich eine bemerkenswerte Vitalität zurückgewann. Die Rezepturen dieses Wassers sind erstaunlich klar strukturiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Zentrum steht Rosmarin, meist frisch destilliert, kombiniert mit Thymian und Alkohol, häufig in Form von gebranntem Wein. Spätere Varianten erweitern diese Basis um Lavendel, Minze, Salbei, Majoran, Orangenblüten und Zitrusschalen. Diese Zusammensetzung wirkt aus heutiger Sicht fast modern, mit einer klaren Gliederung aus frischen, krautigen und leicht floralen Komponenten. Das Ungarische Wasser wurde nicht nur äußerlich angewendet, sondern auch in kleinen Mengen eingenommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es galt im 17. Jahrhundert als eine Art universelles Heilmittel. Anwendungen reichten von Kopfschmerzen über Zahnschmerzen bis hin zu Ohrgeräuschen und allgemeinen Schwächezuständen. Diese breite Nutzung zeigt deutlich, dass Duft und Medizin zu dieser Zeit nicht getrennt waren. Ein Duft war immer auch eine Wirkung. Seine Verbreitung in Europa war erheblich. Über Jahrhunderte hinweg gehörte es zu den bekanntesten Duft- und Heilwässern, bis im 18. Jahrhundert das Eau de Cologne zunehmend an Bedeutung gewann. Besonders geschätzt wurden Varianten aus Montpellier, bei denen die Qualität des verwendeten Rosmarins entscheidend war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitgenössische Quellen berichten sogar von Fälschungen, was den hohen Stellenwert dieses Produktes deutlich macht. Aus meiner praktischen Arbeit mit ätherischen Ölen ist dieser Zusammenhang unmittelbar nachvollziehbar. Rosmarin ist eine Pflanze mit klarer, durchdringender Präsenz. Er wirkt anregend, fördert die Durchblutung und bringt Struktur in eine Mischung. Seine antioxidativen Eigenschaften können sich positiv auf die Haut auswirken, was einen Teil des historischen „Schönheitsversprechens“ erklärbar macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Renaissance, etwa ab dem 15. und 16. Jahrhundert, verändert sich die Rolle des Parfüms erneut grundlegend. Duft wird zunehmend zu einem Ausdruck von Kultur, Status und persönlicher Inszenierung. Der Handel erweitert die Verfügbarkeit von Rohstoffen erheblich. Gewürze, Harze, Hölzer und Blüten aus verschiedenen Regionen werden kombiniert und neu interpretiert. Städte wie Grasse entwickeln sich zu Zentren der Parfümherstellung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein wichtiger Impuls geht auch von Katharina von Medici aus, die im 16. Jahrhundert Duftkultur aus Italien nach Frankreich bringt. Mit ihr gelangen nicht nur Rezepturen, sondern auch spezialisierte Alchemisten und Parfümeure an den französischen Hof.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kompositionen dieser Zeit sind oft schwer und intensiv. Tierische Duftstoffe wie Moschus, Ambra oder Zibet werden eingesetzt, um Tiefe und Haltbarkeit zu erzeugen. Diese Stoffe unterscheiden sich deutlich von pflanzlichen Komponenten, da sie weniger flüchtig sind und länger auf der Haut verbleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem 19. Jahrhundert beginnt eine neue Phase. Die organische Chemie ermöglicht es, Duftstoffe gezielt zu synthetisieren. Moleküle wie Vanillin oder Cumarin können isoliert und nachgebildet werden. Parfüm wird dadurch stabiler, günstiger und reproduzierbarer. Gleichzeitig entsteht eine gewisse Distanz zur Pflanze, da der Duft nicht mehr zwingend aus ihr gewonnen werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Moderne Parfüms bestehen heute überwiegend aus Ethanol, Wasser und einer Mischung aus natürlichen und synthetischen Riechstoffen. Diese werden durch verschiedene Verfahren gewonnen, darunter Destillation, Extraktion oder Enfleurage. Die Struktur eines Duftes wird häufig über die sogenannte Duftpyramide beschrieben. Zunächst zeigt sich die Kopfnote, geprägt von flüchtigen Bestandteilen. Darauf folgt die Herznote, die den eigentlichen Charakter bestimmt. Abschließend entfaltet sich die Basisnote mit langanhaltenden Komponenten wie Harzen oder Hölzern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Struktur entspricht in vieler Hinsicht den Eigenschaften pflanzlicher Rohstoffe. Zitrusöle verfliegen schnell, Kräuter halten länger, während Harze und Hölzer besonders persistent sind. Die Parfümerie nutzt hier ein Prinzip, das in der Natur bereits angelegt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Verwendung von Düften hat sich erweitert. Parfüm dient nicht nur der persönlichen Anwendung, sondern findet sich in Räumen, Produkten und sogar Lebensmitteln wieder. In der sogenannten funktionalen Parfümerie werden Duftstoffe eingesetzt, um Produkte angenehmer wirken zu lassen. Gleichzeitig bleibt die individuelle Wirkung zentral, da sich ein Duft auf jeder Haut anders entfaltet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kulturgeschichte des Parfüms zeigt trotz aller Veränderungen eine bemerkenswerte Kontinuität. Es geht immer um Wahrnehmung, Wirkung und Erinnerung. Duft spricht Bereiche des Gehirns an, die eng mit Emotionen verbunden sind. Seine Wirkung ist unmittelbar und oft schwer in Worte zu fassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Arbeit mit historischen Parfums geht es daher nicht darum, Rezepte exakt zu kopieren. Entscheidend ist das Verständnis der Prinzipien dahinter. Warum bestimmte Pflanzen kombiniert wurden, welche Wirkung angestrebt war und wie Duft in einen kulturellen Kontext eingebettet war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende bleibt eine einfache, fast unspektakuläre Erkenntnis. Parfüm ist keine isolierte Erfindung. Es ist das Ergebnis einer langen Entwicklung, die tief in der Pflanzenwelt verwurzelt ist. Der Ausgangspunkt hat sich dabei nie verändert. Er liegt nicht im Flakon, sondern in der Pflanze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wichtige Fachbegriffe und Namen – kompakt erklärt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Mazeration
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Auszug von Pflanzenstoffen durch Einlegen in Öl oder Alkohol über längere Zeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Destillation
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Verfahren zur Gewinnung flüchtiger Inhaltsstoffe durch Verdampfung und Kondensation.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Hydrolat
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Nebenprodukt der Destillation; enthält wasserlösliche Duft- und Pflanzenstoffe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Enfleurage
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Historische Methode zur Duftgewinnung über Fettbindung, besonders für empfindliche Blüten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Extraktion
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Gewinnung von Duftstoffen mithilfe von Lösungsmitteln (z. B. für Absolues).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Expression (Kaltpressung)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mechanisches Auspressen von Duftstoffen, typisch für Zitrusschalen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Absolue
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Hochkonzentrierter pflanzlicher Duftstoff aus Extraktion, sehr intensiv und komplex.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Resinoid
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Harzartiger Duftstoff aus pflanzlichen Rohstoffen, meist warm und balsamisch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Duftpyramide
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Strukturmodell eines Duftverlaufs: Kopf-, Herz- und Basisnote.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Kopfnote
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Leichtflüchtige Duftphase, die unmittelbar nach dem Auftragen wahrnehmbar ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Herznote
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mittlere Duftphase, prägt den eigentlichen Charakter eines Parfüms.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Basisnote
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Lang anhaltende, schwere Duftbestandteile, die Tiefe und Stabilität geben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Fixateur
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Stoffe (oft Harze oder schwere Duftnoten), die die Haltbarkeit eines Parfüms verlängern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Kyphi
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Altägyptische Duftmischung aus Harzen, Gewürzen und Blüten mit ritueller und medizinischer Bedeutung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Avicenna
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Gelehrter (ca. 980–1037), der die Wasserdampfdestillation von Rosen maßgeblich entwickelte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Hildegard von Bingen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Benediktinerin (1098–1179), die Heilpflanzen systematisch beschrieb und Duft als Teil von Gesundheit verstand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Elisabeth von Ungarn
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mit dem Ungarischen Wasser verbundene Königin; Symbolfigur für die Verbindung von Duft und Heilwirkung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Ungarisches Wasser (Aqua Reginae Hungariae)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Frühes alkoholbasiertes Parfüm (spätes 14. Jahrhundert) auf Rosmarinbasis mit medizinischer und kosmetischer Nutzung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Katharina von Medici
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Brachte im 16. Jahrhundert italienisches Duftwissen nach Frankreich und prägte die höfische Parfümkultur.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Eau de Cologne (EdC)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Leichtes Duftwasser (ca. 3–5 % Duftstoffanteil), seit dem 18. Jahrhundert verbreitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Eau de Toilette (EdT)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Mittlere Duftkonzentration (ca. 6–9 %), für den täglichen Gebrauch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Eau de Parfum (EdP)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Höher konzentrierter Duft (ca. 10–14 %), intensiver und länger haltbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Extrait de Parfum
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Sehr hohe Duftstoffkonzentration (bis 30 % und mehr), besonders intensiv.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Fougère
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Duftfamilie mit lavendelbetonter Frische, kombiniert mit moosigen und holzigen Noten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Chypre
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Duftstruktur aus Zitrus, Labdanum und Eichenmoos; komplex und kontrastreich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Gourmand-Noten
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Duftnoten, die an Lebensmittel erinnern, z. B. Vanille, Karamell oder Schokolade.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Ambra (Ambergris)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Seltene, ursprünglich tierische Duftsubstanz mit warmem, tiefem Charakter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Zibet
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Tierischer Duftstoff mit intensiver, animalischer Note; heute überwiegend ersetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Aldehyde
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Synthetische Duftstoffe, die Parfüms eine strahlende, oft „luftige“ Qualität verleihen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Ernest Beaux
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Parfümeur von Chanel No. 5, der Aldehyde prägend in die Parfümerie einführte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Terpene
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wichtige Bestandteile ätherischer Öle, verantwortlich für viele pflanzliche Duftprofile.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            INCI (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            EU-weites System zur einheitlichen Deklaration von Inhaltsstoffen in Kosmetika.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.douglas.at/de/c/kosmetik/parfum/geschichte-des-parfums/9901021" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Geschichte des Parfums ❤️ Von der Antike bis heute | DOUGLAS
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://beauty.at/parfum/facts/Geschichte-des-Parfums.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Geschichte des Parfums | Beauty.at
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.museesdegrasse.com/de/die-geschichte-der-parfuemerie" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte der Parfümerie | Musées de Grasse
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dw.com/de/die-geschichte-des-parf%C3%BCms-von-der-antike-bis-zu-tiktok/a-75214595" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte des Parfüms: Von der Antike bis zu TikTok
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://usines-parfum.fragonard.com/de/die-sammlung-des-parfuemeurs/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           DIE SAMMLUNG DES PARFÜMEURS - Fragonard Parfumeur
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://pureparfums.de/blogs/pure-blog/die-entstehung-von-parfum?srsltid=AfmBOooQe_PdGwZhZ1mNovg41u86vlKWd-Y2WmHnO8xd1GWNYbLppOZB" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Entstehung von Parfüm
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kosmetik-transparent.at/die-faszinierende-geschichte-des-parfums/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die faszinierende Geschichte des Parfums: Eine Reise durch die Welt der Düfte - Kosmetik transparent
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.haut.de/duefte/zur-geschichte-der-parfuemerie/historischer-start-der-parfuemerie-im-abendland/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zur Geschichte der Parfümerie: Historischer Start der Parfümerie im Abendland - haut.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.haut.de/duefte/zur-geschichte-der-parfuemerie/der-fruehe-handel-mit-riechstoffen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zur Geschichte der Parfümerie: Der frühe Handel mit Riechstoffen - haut.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rainer.ch/unterlagen/ma/melanie_parfum.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           melanie_parfum.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Parf%C3%BCm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Parfüm – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hungary_water" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ungarns Wasser – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deutsches-museum.de/forschung/bibliothek/unsere-schaetze/chemie/book-of-perfumes" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Book of Perfumes - Deutsches Museum
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mitliebegemacht.at/ungarn-wasser/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Das Geheimnis der Königin von Ungarn und ihr Schönheitswasser - Mit Liebe gemacht by Doris Kern - Kräuter &amp;amp; Hausmittel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mitliebegemacht.at/ungarn-wasser/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 15:19:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-wurzeln-des-duftes-kulturgeschichte-des-parfums-zwischen-pflanze-ritual-und-essenz</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Wie Rosmarin mich wieder in Balance gebracht hat</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Weißtanne stand Rosmarin auf meinem Destillationsplan. Schon allein die Pflanze trägt das Versprechen von Licht, Klarheit und einer Landschaft in sich, die mehr nach Duft als nach Ort wirkt. Es klingt nach Süden, nach trockener Wärme, nach einem Zweig zwischen den Fingern, der sofort seinen Duft freigibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Woche nach Ostern war ich krank und mehr im Bett als draußen. Meine Energie war gering, und meine Bewegung beschränkte sich meist auf das Notwendige im Zimmer. Alles ging langsamer, jeder Schritt war mühsam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück auf der Arbeit an der Destille wurde deutlich, wie fordernd diese Tätigkeit ist. Desinfizieren, befüllen, erhitzen, leeren – heiß natürlich –, reinigen und wieder von vorn. Eine Destille verlangt Aufmerksamkeit, saubere Abläufe und ein genaues Arbeiten. Zu zweit dauert es mehrere Stunden, bis alles durchgelaufen ist, und gerade nach der Krankheit ist das körperlich deutlich spürbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Ablauf beginnt sich der Raum zu verändern. Erst kaum merklich, dann immer deutlicher. Der Duft baut sich auf, legt sich in die Luft, bleibt stehen. Rosmarin ist dabei nichts Zurückhaltendes. Er ist klar, würzig, fast kühl, mit dieser markanten Frische, die an Kampfer erinnert. Ein Duft, der nicht schmeichelt, sondern aufrichtet. Einer, der sofort wach macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Rosmarin destillierte, habe ich ätherisches Lavendelöl abgefüllt. Die Kombination war intensiv und roch nach mediterraner Landschaft. Rosmarin klar und wach, Lavendel weich und tragend. Zwei Düfte, die sich nicht überdecken, sondern sich halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Termin für einen abendlichen Onlinekurs hatte ich mir Wochen zuvor gesetzt. Yoga in Verbindung mit ätherischen Düften. An diesem Tag war die Entscheidung nicht selbstverständlich. Müdigkeit, ein voller Kopf und der Wunsch, einfach nichts mehr zu müssen, standen deutlich im Raum. Ich habe mich trotzdem dafür entschieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Meditation war Rosmarin wieder da, diesmal als Cineol-Typ. Die Reise durch den Körper wurde von diesem klaren, fast kühlen Duft begleitet. Welch ein Erlebnis. Danach fühlte ich mich frisch und in einer ruhigen, positiven Stimmung. Mit dem Duft bin ich später am Abend auch eingeschlafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade nach diesen Tagen zwischen Müdigkeit, Anstrengung und wenig Kraft war das mehr als nur angenehm. Es hat sich stimmig angefühlt, als würde sich etwas ordnen, das vorher durcheinander war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese klare, fast kühle Wirkung ist typisch für den Cineol-Typ. Die Pflanze bildet je nach Standort unterschiedliche Chemotypen aus, und genau diese Unterschiede sind spürbar. Der Cineol-Typ wirkt vor allem im Kopf, ordnend und klärend. Der Campher-Typ hingegen wirkt deutlich körperlicher, wärmer und durchblutungsfördernd, besonders im Bereich von Muskeln und Gelenken. Es ist dieselbe Pflanze, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosmarin ist seit jeher mehr als nur ein Küchenkraut. In der Antike war er der Liebesgöttin Aphrodite geweiht und galt als Zeichen für Treue und Schutz. Diese Bedeutung hat sich gehalten, bis heute wird Rosmarin in Brautsträuße gebunden. Sein intensiver Duft machte ihn früh zu einer Pflanze für Rituale und Räucherungen, später auch für die Pflege von Kranken. In Zeiten der Pest wurde Rosmarin zur Reinigung der Luft eingesetzt – ein Gedanke, der gar nicht so fern liegt, wenn man selbst erkältet im Bett liegt und sich nach genau dieser Klarheit sehnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in der Kulturgeschichte bleibt er präsent. Als Bestandteil der „Kräuter der Provence“ ist er aus der mediterranen Küche nicht wegzudenken, zugleich war er eine wichtige Zutat im sogenannten „Ungarischen Wasser“, einem der ältesten bekannten Parfüme Europas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach diesem Tag bleibt vor allem eines: Rosmarin wirkt nicht spektakulär, sondern präzise. Gerade nach der Krankheit, nach der Müdigkeit und der körperlichen Anstrengung zeigt sich diese Klarheit deutlich. Der Kopf wird ruhig, der Körper kommt nach, und beides findet wieder zusammen. Mehr braucht es manchmal nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS: Das Geheimnis der Königin von Ungarn und ihr Schönheitswasser erzähle ich ein anderes Mal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rosmarin" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Rosmarin – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.primaveralife.com/rosmarin-campher-bio.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Rosmarin Campher Bio - Ätherisches Öl für Klarheit | PRIMAVERA
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.primaveralife.com/rosmarin-cineol-bio.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bio-Ätherisches Rosmarin Cineol Öl - Belebend &amp;amp; Klärend | PRIMAVERA
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.primaveralife.com/aromatherapie/pflanzenglossar/rosmarin" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Rosmarin | PRIMAVERA Pflanzenglossar
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 16:04:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wie-rosmarin-mich-wieder-in-balance-gebracht-hat</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Yoga_Rosmarin.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Yoga_Rosmarin.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn Wissen verdampft, bleibt nur, was Bestand hat</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wenn-wissen-verdampft-bleibt-nur-was-bestand-hat</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Dampf und Duft – über Hydrolate, ätherische Öle und die stille Präzision der Destillation:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissen über Pflanzen entsteht nicht zufällig. Es wächst über Jahre, wird gesammelt, geprüft, angewendet und weitergegeben. Als Kräuterpädagogin habe ich genau diesen Weg hinter mir: Wildkräuter in der Küche, in der Naturkosmetik, in Workshops, in der Praxis. Inhaltsstoffe, Wirkweisen und Anwendungen sind vertraut. Dieses Wissen ist tragfähig. Es ist präzise, nachvollziehbar und verlässlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was im Rahmen meines Erasmus-Aufenthalts in Österreich geschieht, führt darüber hinaus. Hier verlässt dieses Wissen die sichere Ordnung der Theorie und wird im Prozess überprüfbar. Nicht im Sinne eines groben Funktionierens, sondern in der wesentlich anspruchsvolleren Frage: Trägt es unter realen Bedingungen? Die Destillation erweist sich dabei als bemerkenswert ehrlicher Maßstab. Denn sie lässt sich nicht überreden. Eine Destille reagiert nicht auf gute Absichten, sondern auf Temperatur, Material und Timing. Sie übersetzt das, was man tut, unmittelbar in ein Ergebnis. Sehr direkt. Sehr zuverlässig. Man könnte sagen: angenehm unbestechlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf dem Papier ist ihr Prinzip schnell erklärt: Ein Gemisch wird erhitzt, flüchtige Bestandteile verdampfen, kondensieren und werden als Destillat aufgefangen. Ein thermisches Trennverfahren, sauber definiert. In der Praxis beginnt es genau dort interessant zu werden, wo diese Erklärung zu kurz greift.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260311_153601.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee - "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerade die Wasserdampfdestillation zeigt, wie elegant dieses Verfahren tatsächlich ist. Heißer Dampf durchströmt das Pflanzenmaterial und nimmt flüchtige Inhaltsstoffe mit. Entscheidend ist dabei ein physikalischer Effekt, der zunächst unspektakulär klingt: der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Partialdruck
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Damit ist gemeint, dass sich die „Druckanteile“ einzelner Stoffe addieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ergebnis ist alles andere als unspektakulär. Das Gemisch beginnt bereits bei niedrigeren Temperaturen zu sieden, als es die einzelnen Bestandteile allein tun würden. Empfindliche Stoffe werden dadurch nicht zerstört, sondern schonend mitgeführt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder weniger technisch gesagt: Der Dampf hilft der Pflanze, sich zu lösen, ohne dass sie dabei Schaden nimmt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Moment, in dem der erste Tropfen im Auffanggefäß landet, ist dabei erstaunlich unscheinbar. Kein großes Ereignis. Und gleichzeitig der Punkt, an dem klar wird, dass aus Theorie gerade Praxis geworden ist. Was sich dort sammelt, trennt sich in zwei Phasen. Oben das ätherische Öl. Unten das Hydrolat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ätherische Öle
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ätherische Öle sind die konzentrierte Seite der Pflanze. Sie bestehen aus komplexen Gemischen, etwa aus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Terpenen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – kleinen Duftbausteinen, die aus wiederholten Isopreneinheiten aufgebaut sind – sowie Alkoholen oder Ketonen. In der Pflanze übernehmen sie Aufgaben wie Schutz, Kommunikation oder das Anlocken von Bestäubern. Ihre Gewinnung ist alles andere als effizient im alltäglichen Sinn. Die Ausbeute liegt häufig im Promillebereich. Für wenige Milliliter Öl wird erstaunlich viel Pflanzenmaterial benötigt. Spätestens an diesem Punkt relativiert sich die Vorstellung, dass ein Tropfen „nicht viel“ sei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht alle ätherischen Öle entstehen durch Destillation. Zitrusöle werden meist gepresst, empfindliche Blüten wie Jasmin extrahiert. Dabei entstehen sogenannte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absolues
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , also hochkonzentrierte Duftstoffe, die sich deutlich von destillierten Ölen unterscheiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein weiterer Begriff, der in der Praxis entscheidend wird, ist der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chemotyp
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Pflanzen derselben Art können je nach Standort, Klima oder genetischer Ausprägung völlig unterschiedliche Hauptinhaltsstoffe entwickeln. Ein Thymian ist also nicht automatisch gleich Thymian – zumindest nicht chemisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Komplexität macht ätherische Öle faszinierend und gleichzeitig anspruchsvoll im Umgang. Sie sind fettlöslich, hoch flüchtig und reagieren empfindlich auf Licht, Sauerstoff und Temperatur. Oxidation kann ihre Zusammensetzung verändern und ihre Verträglichkeit deutlich verschieben. Genau deshalb werden ätherische Öle in der Praxis nicht pur, sondern stark verdünnt angewendet, meist in Kombination mit pflanzlichen Trägerölen. Diese Verdünnung ist kein „Vorsichtsbonus“, sondern schlicht notwendig, damit aus einer sehr konzentrierten Substanz eine sinnvolle Anwendung wird. Und dann ist da noch das, was lange als Nebenprodukt bezeichnet wurde und sich bei genauerem Hinsehen als mindestens genauso spannend herausstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260313_122000.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hydrolate
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie entstehen als wässriges Kondensat und enthalten die wasserlöslichen Pflanzeninhaltsstoffe sowie feinste,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kolloidal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verteilte Anteile ätherischer Öle. „Kolloidal“ bedeutet in diesem Fall, dass winzige Öltröpfchen so fein im Wasser verteilt sind, dass sie nicht sichtbar abtrennen. Hydrolate sind keine verdünnten ätherischen Öle. Sie sind auch kein Rest. Sie sind die andere Seite derselben Pflanze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während das ätherische Öl die konzentrierte, fettlösliche Fraktion darstellt, zeigt das Hydrolat die wasserlösliche. Dadurch entsteht nicht nur ein Unterschied in der Intensität, sondern auch in der Qualität der Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Anwendung wird dieser Unterschied sehr deutlich. Hydrolate lassen sich direkt einsetzen – auf der Haut, in der Mundpflege, für Kompressen oder einfach als feiner Nebel zwischendurch. Sie wirken milder, oft breiter und auf eine angenehm unaufdringliche Weise präsent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es sind oft genau diese leisen Produkte, die man im Alltag tatsächlich regelmäßig verwendet. In der Herstellung gibt es einen Schritt, der selten erwähnt wird, aber entscheidend sein kann: die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kohobation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dabei wird das bereits gewonnene Hydrolat erneut in den Destillationsprozess zurückgeführt, um verbleibende flüchtige Bestandteile weiter zu lösen. Das verändert die Zusammensetzung und kann die Qualität deutlich beeinflussen. Hydrolate haben allerdings eine Eigenschaft, die sehr schnell für Klarheit sorgt. Sie sind empfindlich. Als mikrobiologisch nicht stabile Systeme bieten sie ideale Bedingungen für das Wachstum von Mikroorganismen. Ohne Konservierung ist ihre Haltbarkeit begrenzt. Für eine hochwertige, naturbelassene Anwendung kommt eine Stabilisierung mit Alkohol nicht in Frage. Entscheidend sind daher sauberes Arbeiten, sterile Gefäße, kühle und dunkle Lagerung und ein bewusster Umgang. Hydrolate reagieren nicht dramatisch – aber konsequent.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein häufiges Missverständnis lohnt einen kurzen Blick: Viele sogenannte Blütenwässer sind nichts anderes als Wasser mit zugesetzten ätherischen Ölen. Ein echtes Hydrolat entsteht ausschließlich im Destillationsprozess und trägt die Pflanze in einer Form, die sich nicht nachträglich zusammensetzen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260323_130843.png" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Private Herstellung von ätherischen Ölen und Hydrolaten durch Destillation in Deutschland
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben all der Duft- und Pflanzenwelt gibt es einen Bereich, der deutlich nüchterner ist, aber dazugehört. In Deutschland dürfen Destillationsgeräte zur Herstellung von Hydrolaten, ätherischen Ölen oder destilliertem Wasser grundsätzlich genutzt werden, solange keine Alkoholgewinnung erfolgt. Ab einem Fassungsvermögen von mehr als zwei Litern besteht eine Anzeigepflicht beim zuständigen Hauptzollamt. Die Meldung erfolgt zeitnah und umfasst Angaben zum Gerät und zur geplanten Nutzung. Damit ist der Rahmen klar gesetzt. In anderen Ländern können diese Regelungen anders aussehen, weshalb sich ein genauer Blick auf die jeweilige Gesetzgebung immer lohnt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sich aus all dem mitnehmen lässt, ist weniger eine einzelne Erkenntnis als eine Verschiebung im Blick. Pflanzen werden durch die Destillation nicht verändert, sondern zugänglicher. Schichten werden sichtbar, die zuvor verborgen waren, und Duft wird greifbar, ohne sich festhalten zu lassen. Ein Hydrolat wirkt dabei oft unscheinbar, ein ätherisches Öl dagegen sehr eindeutig. Beide gehören zusammen und zeigen auf unterschiedliche Weise, was in der Pflanze angelegt ist. Genau darin liegt ihre Stärke: Sie behaupten nichts, sie wollen nicht überzeugen, sie zeigen einfach, was da ist – konzentrierter, klarer und manchmal überraschend leise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen und weitere Informationen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://sensoleo.at/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sensoleo - Ätherische Öle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.primaveralife.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           PRIMAVERA
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hydrolate" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hydrolate – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84therische_%C3%96le" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ätherische Öle – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Destillation" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Destillation – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserdampfdestillation" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wasserdampfdestillation – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Verbrauchsteuern-im-Haushalt/Brauen-Brennen-Roesten/Alkoholerzeugnisse/Herstellung-Alkohol/herstellung-alkohol_node.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Verbrauchsteuern-im-Haushalt/Brauen-Brennen-Roesten/Alkoholerzeugnisse/Herstellung-Alkohol/herstellung-alkohol_node.html
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 10:41:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wenn-wissen-verdampft-bleibt-nur-was-bestand-hat</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Destillation.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Destillation.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Passau – gesehen im Vorbeifahren, verstanden zu Fuß</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/passau-gesehen-im-vorbeifahren-verstanden-zu-fu</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passau liegt auf dem Weg. Für meinen Erasmus-Aufenthalt im März und April 2026 in Österreich führt kein sinnvoller Weg daran vorbei. Die Autobahn endet, und mit ihr das gleichmäßige Vorankommen. Es wird enger, langsamer, dichter. Straßen winden sich, Häuser rücken näher zusammen, und plötzlich ist Wasser da – nicht als Blickfang, sondern als klare Ansage: Hier ist Schluss mit Ausweichen. Donau, Inn und Ilz treffen aufeinander und regeln ziemlich eindeutig, wie viel Platz bleibt. Die Fahrt geht mitten hindurch. Altstadt, dann Innstadt. Spätestens dort ist klar, dass Geschwindigkeit keine Rolle mehr spielt. Die Straßen sind schmal, die Abstände knapp, und mein Fiat Panda wirkt plötzlich wie eine strategisch hervorragende Lebensentscheidung. Anhalten kommt nicht in Frage. Dafür bin ich zu gespannt auf den Ort, an dem ich die nächsten Wochen verbringen werde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260327_183000.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Donau am Abend
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter der Innstadt wird es offener. Die Straße zieht an, wird steiler und führt hinauf Richtung Sauwald, dorthin, wo meine Arbeit liegt und mein Zimmer für die nächsten Wochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unten bleiben die Flüsse zurück, oben beginnt der Wald. Die Luft wird klarer, der Blick weiter. Mit jedem Höhenmeter schrumpft Passau ein Stück – zumindest optisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An meinen freien Tagen komme ich zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Fuß verändert sich die Stadt sofort. Was beim Durchfahren eng und leicht nervös wirkt, ist plötzlich logisch. Wege ergeben Sinn, Gassen verbinden sich, und das Wasser hört auf, im Weg zu sein, sondern hilft beim Orientieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Altstadt liegt wie ein schmaler Streifen zwischen Donau und Inn, die Ilz kommt etwas versteckt dazu. Drei Flüsse, drei Charaktere. Die Donau breit und ruhig, fast gelassen. Der Inn heller, schneller, ein bisschen ungeduldiger. Die Ilz dunkler, zurückhaltend, eher der leise Typ.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Zusammenfluss bleiben diese Unterschiede sichtbar. Die Strömungen laufen nebeneinander her, als müssten sie sich erst kurz kennenlernen. An der Ortspitze sieht man das besonders gut. Dort liegt auch diese alte Bastion in Kleeblattform, die früher dafür da war, genau diesen Punkt im Blick zu behalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260308_120050.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Zusammenfluss von Donau und Inn
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass die Stadt genau hier liegt, ist kein Zufall. Die Flüsse haben sich über lange Zeit in das Gestein eingeschnitten, während sich das Umland gleichzeitig gehoben hat. Ergebnis: wenig Platz, dafür viel Struktur und Höhenunterschiede, die man spätestens dann merkt, wenn man denkt, man wäre „nur kurz“ unterwegs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nördlich beginnen die bewaldeten Ausläufer des Bayerischen Waldes, südlich wird es weiter und ruhiger. Passau sitzt genau dazwischen und nimmt sich von beidem etwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann ist da noch etwas, das man nicht sofort erwartet: Diese Stadt ist ziemlich grün.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht aufdringlich, nicht geschniegelt, sondern einfach da. Bewachsene Ufer, dichte Flusstäler, kleine bepflanzte Plätze, Promenaden, an denen überall etwas wächst. Zwischen Mauern, entlang von Wegen, in Ecken, die man fast übersieht. Es gibt kaum einen Abschnitt, an dem nichts grünt oder blüht – selbst jetzt im März lässt sich das schon gut erahnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natur läuft hier nicht nebenbei, sondern mittendurch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260308_121457.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Veste Niederhaus –
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           die Festung im Vordergrund befindet sich auf einer felsigen Landzunge direkt am Zusammenfluss von Ilz und Donau. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Veste Oberhaus – die große Festungsanlage, die auf dem Berg über dem Niederhaus thront. Zusammenfluss von Donau und Ilz.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Nähe zum Wasser hat allerdings ihren Preis. Hochwasser gehört dazu. Die Flüsse steigen, manchmal schneller als einem lieb ist, und die Altstadt bekommt regelmäßig Besuch, den sie nicht bestellt hat. Die Markierungen an den Häusern sind da ziemlich ehrlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig sind die Flüsse Verkehrswege – zumindest einer davon. Nur die Donau ist durchgehend schiffbar und Teil einer Route, die bis zum Schwarzen Meer reicht. Die anderen bleiben eher lokal unterwegs. Auch das Klima hält sich nicht zurück. Wechselhaft, manchmal rau, im Winter kalt, im Sommer warm. Und immer wieder Nebel, der sich über die Flüsse legt und die Stadt so gründlich einpackt, dass man kurz überlegen muss, ob sie überhaupt noch da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Lage war schon früh interessant. Die Römer haben das erkannt und ihr Kastell Batavis genau hier gebaut. Später wurde Passau Bischofssitz und ein ziemlich gut laufender Handelsort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Dom St. Stephan steht erhöht über der Altstadt. Groß, barock und nicht zu übersehen. Innen dann das Gegenteil: hell, ruhig, fast überraschend entspannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Stadtbrand im 17. Jahrhundert wurde vieles neu aufgebaut. Italienische Baumeister haben ihre Handschrift hinterlassen, weshalb Passau stellenweise wirkt, als hätte jemand ein kleines Stück Süden hierher verschoben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über der Stadt liegt die Veste Oberhaus. Von unten wirkt sie wie ein normaler Teil der Kulisse. Von oben merkt man schnell, wer hier eigentlich den Überblick hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Zeit verschiebt sich der Blick. Die großen Bauwerke bleiben, aber interessanter wird das Dazwischen. Gassen, die enger werden als gedacht. Treppen, die länger sind, als man hofft. Wege, die sich erst erschließen, wenn man sie gegangen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260405_182722.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Foto oben:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zuppa inglese im Pasta e Vino
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Innstadt lande ich an einem Abend im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pasta-e-vino-passau.de/#xl_xr_page_restaurant" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pasta e Vino
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , ohne Plan, einfach weil es genau jetzt passt. Drinnen wird gekocht, und zwar ohne großes Theater. Handgemachte Pasta, gute Zutaten, klare Kombinationen. Man bleibt sitzen, bestellt noch einen Espresso mit Nachtisch und stellt fest, dass der Abend ganz ohne Plan ziemlich gut funktioniert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Draußen setzt sich das fort. Die Menschen in Passau wirken unterschiedlich, aber nicht gegeneinander. Einheimische gehen ihren Weg, ruhig und selbstverständlich. Dazwischen Studierende, oft etwas schneller unterwegs, mit Rucksack, Kaffee und leichtem Zeitdruck. Und immer wieder Besucher, die stehen bleiben, sich drehen, noch einen Blick zurückwerfen. Seit 1978 ist Passau Universitätsstadt, mit Schwerpunkten in Jura, Betriebswirtschaft und Informatik. Der Anteil an Studierenden ist im Verhältnis zur Einwohnerzahl ungewöhnlich hoch, was man im Stadtbild deutlich merkt. So entsteht ein Nebeneinander, das erstaunlich gut funktioniert. Niemand hat es eilig genug, um zu stören, aber genug Bewegung ist immer da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gehe weiter ohne Ziel. Treppen, Durchgänge, immer wieder Wasser. Die Stadt bleibt überschaubar, aber dicht genug, um immer noch einen Weg zu finden, den ich noch nicht gegangen bin. Passau versteht man schnell im Großen. Die Flüsse, die Enge, die Lage sind sofort klar. Was länger braucht, sind die Details. Die Wege, die Höhenunterschiede, die Übergänge zwischen den einzelnen Bereichen. Man muss sich bewegen, stehen bleiben, wieder weitergehen. Erst dann setzt sich das Bild zusammen. Und genau das bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260327_183047.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Altstadt von Passau mit dem
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dom St. Stephan
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           im Hintergrund. 
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Passau" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Passau – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.passau.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Drei-Flüsse-Stadt | Stadt Passau
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.passauer-land.de/erleben/naturerlebnisse" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Naturerlebnisse | www.passauer-land.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:01:34 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260327_183047.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260308_111135.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ostermontag – zwischen Holz, Scham und Hoffnung</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zwischen-holz-hunger-und-hoffnung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ostermontag ist wie ein Sonntag, der so tut, als wäre nichts Besonderes – und genau darin ist er erstaunlich gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man steht auf, der Tag wirkt harmlos, fast beiläufig. Kein großes Programm, kein gesellschaftlicher Druck. Und gerade deshalb passiert etwas, das an lauteren Tagen oft untergeht: Gedanken bekommen Raum. Ostermontag gehört liturgisch zu den höchsten Festtagen der Osteroktav, kein Nachklang, sondern ein zweiter Blick auf das, was vorher kaum zu fassen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Evangelium gehen zwei Jünger nach Emmaus. Nicht zielstrebig, nicht hoffnungsvoll. Eher weg von dem, was sie nicht verstehen. Ein Fremder schließt sich ihnen an, hört zu, stellt Fragen, erklärt. Sie erkennen ihn nicht. Erst beim Brotbrechen begreifen sie, wen sie die ganze Zeit begleitet hat. Und in genau diesem Moment ist er verschwunden. Erkenntnis hat selten einen dramatischen Auftritt. Sie kommt leise und oft erst dann, wenn man nicht mehr damit rechnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist genau deshalb der Emmausgang geblieben. Kein Pflichttermin, sondern ein Weg, auf dem sich Gedanken sortieren dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein eigener Weg begann zwei Tage vorher – zwischen Holzoberflächen, die so präzise gearbeitet sind, dass man unwillkürlich langsamer wird, und Räumen, die zeigen, wie durchdacht Wohnen sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Besuch bei TEAM 7 in Ried war beeindruckend. Möbel, die nicht nur gut aussehen, sondern aus einem klaren Anspruch heraus entstehen: nachhaltige Materialien, ehrliches Handwerk, technische Lösungen, die nicht protzen, sondern funktionieren. Auch das Gebäude folgt dieser Haltung. Reduziert auf das Wesentliche, ressourcenschonend gedacht, ohne überflüssige Technik. Kein Showeffekt, sondern Konsequenz. Man spürt dort sehr deutlich, dass hochwertiges Design und echte Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen, sondern gegenseitig tragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja, diese Möbel sind ihren Preis wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur ist dieser Preis für mich nicht erreichbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gedanke kam nüchtern. Kein Neid, kein Ärger, eher ein inneres Abhaken: beeindruckend, absolut stimmig – und außerhalb meiner Reichweite. Und dann stand sie plötzlich im Raum, diese leise, unangenehme Frage: Habe ich in meinem Leben etwas falsch gemacht, oder vergleiche ich einfach nur falsch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260404_104928.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Foto oben: Nicht ganz ernst gemeint, aber zeitlos
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend bekam diese Frage eine Antwort, die ich so nicht gesucht hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Artikel über ein junges Mädchen in Afrika. Sie geht nicht zur Schule, wenn sie ihre Periode hat. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil sie sich keine Hygieneartikel leisten kann. Weil sie Angst hat, dass man es sieht. Weil Scham stärker ist als Bildung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An dieser Stelle verschiebt sich etwas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gedanke vom Vormittag steht plötzlich schief im Raum. Nicht, weil Wünsche nach schönen Dingen falsch wären. Im Gegenteil. Schönheit, Qualität, gute Gestaltung – all das hat seinen Wert. Aber die Maßstäbe verrutschen. Sehr deutlich sogar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe keinen perfekt eingerichteten Wohnraum. Mein Lattenrost steht auf Holzbalken. Mal stabil, mal mit leichtem Abenteuerfaktor. Einige Möbel sind geschenkt, andere sind geblieben, als vieles andere gegangen ist. Vieles ist nicht ideal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber das Entscheidende funktioniert. Es gibt Essen. Es gibt Hygieneartikel. Es gibt die Möglichkeit, sich ab und zu etwas zu gönnen. Kein Überfluss, aber genug. Und dieses „Genug“ bekommt an diesem Abend ein anderes Gewicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigentliche Frage lautet plötzlich nicht mehr, was fehlt. Sondern warum es sich manchmal so anfühlt, als wäre es zu wenig. Warum lassen wir uns so leicht von außen definieren? Warum entsteht so schnell der Eindruck, dass bestimmte Dinge selbstverständlich dazugehören? Warum wirkt ein Leben ohne jährlichen Urlaub fast erklärungsbedürftig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Erasmus Aufenthalt hier in Österreich funktioniert nur, weil ich rechne und verschiebe. Der März ist Urlaub aus 2025, der April bereits aus 2026. Ich habe mir diesen Zeitraum gewissermaßen zusammengespart. Am Anfang reagieren viele Menschen begeistert. Klingt nach Freiheit, nach Möglichkeiten, nach einem Leben außerhalb der üblichen Taktung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis der zweite Teil kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Jahre lang kein klassischer Urlaub.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab diesem Moment verändert sich die Reaktion. Aus Begeisterung wird vorsichtige Distanz. Freiheit wirkt attraktiv, solange sie nichts kostet. Sobald sie sichtbar etwas verlangt, wird sie unbequem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt genau darin ein Schlüssel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht darin, was wir haben. Sondern darin, was wir bereit sind einzutauschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9906.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Foto oben: Fasan - mein Highlight des Tages, wenn nicht sogar der gesamten 8 Wochen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ostermontag führt mich schließlich hinaus. An den Inn, ins Europareservat. Ein Ort, der sich jeder Inszenierung entzieht. Über 300 Vogelarten, Wasser, Schilf, Bewegung. Ein Fasan zeigt sich für einen Moment, als hätte er genau diesen Augenblick gewählt. Graugänse ziehen ihre Linien durch den Himmel, völlig unbeeindruckt davon, ob jemand zusieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Augenblicke haben keinen Preis. Keine Optimierung. Kein „besser“ oder „schlechter“. Sie sind einfach da. Und sie reichen. Nicht immer. Aber erstaunlich oft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9935.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Foto oben: Graugans im Flug - die vielen unscharfen Bilder sind schnell vergessen ;-)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem Blick wirkt auch der Weg zum Stift Reichersberg anders. Ein Ort, der aus einem Bruch entstanden ist. Eine Burg wird zum Kloster, weil ein Sohn stirbt und damit ein ganzes Lebenskonzept endet. Was bleibt, wird verwandelt. Nicht ohne Konflikte, nicht ohne Rückschläge, aber mit einer Beständigkeit, die über Jahrhunderte trägt. Die Anlage steht ruhig in der Landschaft. Der Herrengarten, die Laubengänge, der Blick zum Inn. Nichts muss sich beweisen. Vielleicht ist genau das die Verbindung zu diesem Tag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260406_114547.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Foto oben: Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ostermontag erzählt keine perfekte Geschichte. Er verspricht nicht, dass alles gut wird. Er zeigt eher, dass es möglich ist, weiterzugehen, auch wenn nicht alles gut ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Welt ist nicht gerecht. Ein Mädchen bleibt der Schule fern, weil etwas Grundlegendes fehlt. Ein Kloster entsteht aus Streit und Verlust. Und gleichzeitig stehen Menschen in Möbelhäusern und fragen sich, warum sie sich bestimmte Dinge nicht leisten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Widersprüche lösen sich nicht auf. Aber sie lassen sich aushalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Emmausjünger kehren am Ende um. Nicht, weil sich die Welt verändert hat. Sondern weil sie selbst etwas anders sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ostermontag ist wie ein Sonntag, der so tut, als wäre nichts Besonderes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau das macht ihn gefährlich gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen und weitere Informtionen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://chatgpt.com/c/69d3c1ce-3a34-832a-aaba-633644784d6b" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ostermontag – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Emmausgang" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Emmausgang – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stift_Reichersberg" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Stift Reichersberg – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.oberoesterreich.at/oesterreich-poi/detail/400512/europareservat-unterer-inn.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Europareservat Unterer Inn - Vogelparadies in Oberösterreich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 15:11:18 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ostern verstehen: Bedeutung, Ursprung und die Verbindung zum Pessachfest</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es beginnt nicht mit Glocken. Nicht mit Schokolade. Nicht einmal mit dem Osterhasen, der sich seit Jahren erfolgreich jeder ernsthaften Befragung entzieht. Es beginnt viel früher. Irgendwo zwischen einem zaghaften Sonnenstrahl und dem ersten Vogel, der morgens plötzlich wieder klingt, als hätte er einen Plan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ostern liegt genau in diesem Moment.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Offiziell ist es das höchste Fest des Christentums. Gefeiert wird die Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach seinem Tod am Kreuz. Ein Thema, das zunächst nach schwerem Stoff klingt und dann doch erstaunlich nah wird. Im Kern geht es um etwas sehr Menschliches: Dass nach dunklen Zeiten wieder etwas aufbrechen kann. Dass Entwicklung möglich ist, auch wenn sie sich zwischendurch überhaupt nicht so anfühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Termin dieses Festes wirkt dabei fast wie ein poetischer Kompromiss zwischen Himmel und Erde. Ostern findet am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond statt. Frühestens am 22. März, spätestens am 25. April. Kein starres Datum, sondern ein beweglicher Moment. Als würde man sagen: Dieses Fest braucht die richtige Stimmung, nicht nur den richtigen Tag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Nacht zum Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit, die sich bis Pfingsten zieht. Freude wird hier nicht als kurzer Höhepunkt verstanden, sondern als etwas, das sich entfalten darf. Auch das wirkt erstaunlich lebensnah.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Osternacht wird es zunächst dunkel. Bewusst. Dann wird ein Feuer entzündet. Kein symbolisches Flämmchen, sondern ein echtes, lebendiges Feuer. Daran wird die Osterkerze entzündet, und dieses Licht wird weitergegeben. Von Mensch zu Mensch. Ohne große Worte. Es funktioniert trotzdem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Parallel dazu läuft die zweite, sehr erfolgreiche Version von Ostern. Eier werden versteckt. Kinder suchen. Erwachsene tun so, als ginge sie das nichts an, und freuen sich dann doch über das letzte Stück Schokolade. Der Osterhase bleibt dabei ein Phänomen, das man besser nicht zu genau hinterfragt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Ei selbst ist allerdings alles andere als Zufall. Es ist eines der ältesten Symbole überhaupt. Geschlossen, unscheinbar, und gleichzeitig voller Leben. Wenn man lange genug darüber nachdenkt, wird es fast ein bisschen philosophisch. Wenn man hungrig ist, bleibt es einfach ein Ei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was oft übersehen wird: Ostern steht nicht für sich allein. Es ist eng mit einem anderen, viel älteren Fest verbunden – dem Pessachfest im Judentum, auch Passa, Passach, Passah oder Pascha genannt. Dieses Fest erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. An die Befreiung aus der Sklaverei. An den Moment, in dem aus Abhängigkeit plötzlich Freiheit wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pessach wird im Frühling gefeiert, im Monat Nisan, und dauert mehrere Tage. Es beginnt mit dem Sederabend, einem bewusst gestalteten Familienfest. Dort wird die Geschichte des Auszugs erzählt, gegessen, gefragt und erklärt. Besonders schön ist, dass die jüngste Person am Tisch Fragen stellt. Nicht aus Höflichkeit, sondern weil Fragen ausdrücklich dazugehören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Erzählung wird nicht nur erinnert, sondern immer wieder neu erlebt. Jeder soll sich fühlen, als wäre er selbst Teil dieser Geschichte gewesen. Nicht Zuschauer, sondern Beteiligter. Das ist keine kleine Idee. Das ist Identität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Speisen tragen Bedeutung. Ungesäuertes Brot, sogenannte Matzen, erinnert daran, dass beim Aufbruch keine Zeit blieb, Teig gehen zu lassen. Bitterkräuter stehen für die Härte der Sklaverei. Nichts daran ist zufällig. Alles erzählt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau hier berühren sich Pessach und Ostern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn die Ereignisse rund um Jesus fanden während einer Pessachwoche statt. Das letzte Abendmahl wird in den Evangelien als Pessachmahl beschrieben. Die Vorstellung vom „Lamm Gottes“ greift das Pessachlamm auf, das ursprünglich als Zeichen des Schutzes und der Rettung galt. Selbst zentrale Elemente der christlichen Tradition – gemeinsames Mahl, Segensbecher, Deutung von Speisen – haben ihre Wurzeln im jüdischen Seder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte sagen: Ohne Pessach kein Ostern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beide Feste erzählen auf ihre Weise von Befreiung. Im Judentum ganz konkret aus der Sklaverei in Ägypten, im Christentum in einer übertragenen, spirituellen Form als Hoffnung auf neues Leben. Unterschiedliche Perspektiven, aber eine gemeinsame Grundbewegung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Stärke dieses Festes. Es verbindet Zeiten, Geschichten und Erfahrungen miteinander. Es erinnert daran, dass Aufbruch selten laut beginnt und dass Hoffnung oft leise wächst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal genügt es, diesen Moment wahrzunehmen. Der Rest geschieht ohnehin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostern" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ostern – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pessach" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pessach – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 14:33:45 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Weißtanne – stille Kraft und tiefe Präsenz eines europäischen Waldes</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast jeder hat schon einmal selbstbewusst auf eine Tanne gezeigt – und dabei ziemlich sicher eine Fichte gemeint. Ein Klassiker. Passiert häufiger, als man zugeben möchte. Die echte Weißtanne, Abies alba, bleibt dabei meist im Hintergrund. Völlig zu Unrecht. Sie gehört zu den eindrucksvollsten und zugleich sensibelsten Baumarten Europas – nur eben nicht zu denen, die sich aufdrängen. Ihre Stärke liegt im Leisen. Sie zeigt sich Schicht für Schicht, und nur denjenigen, die bereit sind, ein zweites Mal hinzusehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weißtanne gehört zur Gattung der Tannen innerhalb der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Ihr Name verweist auf eines ihrer markantesten Merkmale: die helle, oft silbrig-graue Borke. Diese bleibt bei jungen Bäumen lange glatt und wirkt beinahe weich, bevor sie im Alter aufreißt und eine schuppige Struktur entwickelt. In der Rinde finden sich kleine Harzblasen, die nicht nur botanisch interessant sind, sondern auch eine lange Geschichte in der Volksmedizin tragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein unmittelbares Erkennungsmerkmal zeigt sich in den Nadeln. Sie sind flach, weich und stumpf. Eine Berührung ist möglich, ohne Zurückweichen. Die Unterseite trägt zwei deutlich sichtbare, helle Streifen. Diese entstehen durch Reihen von Spaltöffnungen und verleihen der Nadel einen silbrigen Schimmer. Die Nadeln sitzen scheinbar direkt am Zweig, fast so, als wären sie angesetzt oder angesaugt. Dieses Detail wirkt unscheinbar, prägt jedoch den gesamten Charakter des Baumes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weißtanne ist eine ausgesprochene Schattenbaumart. Ihre Keimlinge und Jungpflanzen können über viele Jahre im Halbdunkel des Waldes bestehen. In dieser Phase wächst sie langsam, beinahe zurückhaltend, während sie gleichzeitig ihre innere Struktur festigt. Sobald sich eine Lichtlücke öffnet, reagiert sie mit bemerkenswerter Dynamik. Wachstum entsteht dann nicht hastig, sondern kraftvoll und ausdauernd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter günstigen Bedingungen erreicht die Weißtanne Höhen von 30 bis 50 Metern, in Ausnahmefällen sogar darüber hinaus. Ihr Lebensalter kann mehrere Jahrhunderte umfassen. Während dieser langen Zeit verändert sich ihre Gestalt. Junge Bäume zeigen eine klassische, spitze Krone. Mit zunehmendem Alter verliert der Gipfeltrieb an Dominanz, während die Seitenäste weiterwachsen. Es entsteht die sogenannte Storchennestkrone, ein Bild von Reife und Anpassung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von besonderer Bedeutung ist ihr Wurzelsystem. Die Weißtanne entwickelt eine ausgeprägte Pfahlwurzel, die tief in den Boden reicht. Ergänzt wird sie durch weitreichende Seitenwurzeln, die den Boden zusätzlich erschließen. Diese Kombination verleiht ihr eine außergewöhnliche Standfestigkeit. Gleichzeitig trägt sie zur Stabilisierung des Bodens und zur Verbesserung des Wasserhaushalts im Wald bei. Ihre Wurzeln verbinden sich häufig mit denen benachbarter Bäume und bilden ein unterirdisches Netzwerk, das Austausch und Unterstützung ermöglicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über große Teile Europas, vor allem entlang der Gebirgsräume von den Pyrenäen bis zum Balkan. In Österreich findet man sie vor allem in den Alpen sowie in den höheren Lagen des Wald- und Mühlviertels. Sie bevorzugt luftfeuchte Standorte mit ausreichender Wasserversorgung, zeigt jedoch eine gewisse Toleranz gegenüber unterschiedlichen Böden. Eine konstante Wasserversorgung ist für ihr Wachstum wichtiger als hohe Nährstoffverfügbarkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weißtanne ist eng in das ökologische Gefüge des Waldes eingebunden. Sie lebt in enger Verbindung mit Pilzen, mit denen sie sogenannte Mykorrhiza-Partnerschaften eingeht. Diese Symbiosen ermöglichen einen verbesserten Austausch von Nährstoffen und Wasser. Gleichzeitig bietet sie Lebensraum für zahlreiche Tierarten, von Insekten bis zu Vögeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz dieser Bedeutung ist ihr Bestand in den letzten Jahrhunderten deutlich zurückgegangen. Forstwirtschaftliche Entscheidungen, insbesondere die Bevorzugung der Fichte, haben dazu geführt, dass die Weißtanne vielerorts verdrängt wurde. Kahlschläge, Übernutzung und eine veränderte Waldstruktur erschwerten ihre natürliche Verjüngung. Hinzu kommt ein starker Verbiss durch Wildtiere, der junge Pflanzen besonders betrifft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Umweltbelastungen haben ihre Spuren hinterlassen. Die Weißtanne reagiert empfindlich auf Luftschadstoffe, insbesondere auf Schwefeldioxid. In Zeiten hoher Emissionen kam es zu erheblichen Schäden in den Beständen. Erst mit der Verbesserung der Luftqualität konnte sich die Situation teilweise stabilisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260319_125903-46af26c5.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Rohmaterial, bereit zur Destillation.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Kontext des Klimawandels rückt die Weißtanne wieder stärker in den Fokus. Ihre tiefe Verwurzelung ermöglicht es ihr, Wasser aus tieferen Bodenschichten zu erschließen. Kurzzeitige Trockenphasen übersteht sie daher oft besser als flachwurzelnde Arten. Länger anhaltender Wassermangel kann jedoch auch für sie problematisch werden. Ihre Fähigkeit, im Schatten zu wachsen, macht sie zu einer wichtigen Baumart für strukturreiche, mehrschichtige Mischwälder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben ihrer ökologischen Rolle bietet die Weißtanne eine bemerkenswerte Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten. Ihr Holz ist hell, harzfrei und vergleichsweise unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Diese Eigenschaften machen es besonders geeignet für Anwendungen im Erd- und Wasserbau. Es wird zudem im Innenausbau, für Möbel, im Instrumentenbau sowie in der Papier- und Holzwerkstoffindustrie verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Bedeutung kommt den Inhaltsstoffen der Weißtanne zu. Rinde, Nadeln und Holz enthalten eine Vielzahl sekundärer Pflanzenstoffe, darunter Polyphenole, Flavonoide und Lignane. Diese Substanzen wirken antioxidativ und können dazu beitragen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Untersuchungen weisen darauf hin, dass diese Inhaltsstoffe mit potenziell gesundheitsfördernden Effekten in Verbindung stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nutzung der Weißtanne in der Naturheilkunde reicht weit zurück. Bereits in der Antike wurde sie als Heilpflanze geschätzt. Im Mittelalter galt sie als Symbol für Kraft und Beständigkeit. Besonders das Harz spielte eine zentrale Rolle. Es wurde zur Unterstützung der Wundheilung eingesetzt und aufgrund seiner antiseptischen Eigenschaften geschätzt. Traditionell wurde es auch bei rheumatischen Beschwerden verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260323_130843.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Destillation – Trennung von Hydrolat (Pflanzenwasser) und ätherischem Öl.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgüsse aus Nadeln und jungen Trieben fanden Anwendung bei Atemwegserkrankungen. Sie werden traditionell eingesetzt, um festsitzenden Schleim zu lösen und die Atemwege zu unterstützen. Auch Anwendungen bei Harnwegsbeschwerden sind überliefert. Diese Nutzungen basieren auf Erfahrungswissen, das über Generationen weitergegeben wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Form der Nutzung liegt in der Gewinnung ätherischer Öle. Das ätherische Öl der Weißtanne wird durch Wasserdampfdestillation aus Nadeln und Zweigspitzen gewonnen. Dieser Prozess ist aufwendig, da große Mengen Pflanzenmaterial benötigt werden. Das resultierende Öl besitzt einen klaren, waldig-frischen Duft mit balsamischen Noten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die enthaltenen Monoterpene, darunter Bornylacetat, Pinen und Limonen, sind verantwortlich für die vielfältigen Eigenschaften des Öls. Es wird traditionell bei Erkältungen und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Seine schleimlösenden und antiseptischen Eigenschaften können die Atemwege unterstützen. Gleichzeitig wird ihm eine durchblutungsfördernde und entspannende Wirkung zugeschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Aromatherapie wird der Duft der Weißtanne als klärend, stabilisierend und stärkend wahrgenommen. Er kann das vegetative Nervensystem beeinflussen und wird häufig mit einem Gefühl von Frische und innerer Ruhe verbunden. Der Geruch erinnert an einen Aufenthalt im Wald, an kühle Luft und an eine Form von Weite, die sich schwer in Worte fassen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in der Kosmetik findet die Weißtanne Anwendung. Extrakte aus Nadeln und Rinde werden in Pflegeprodukten eingesetzt, vor allem aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften. Tannenbäder sind seit langem bekannt und werden traditionell genutzt, um die Durchblutung zu fördern, Verspannungen zu lösen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260401_133731.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Ätherisches Öl, gewonnen aus etwa 1.600 kg Pflanzenmaterial.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kulinarische Verwendung der Weißtanne eröffnet eine weniger bekannte, aber faszinierende Perspektive. Besonders die jungen Triebe im Frühjahr, die sogenannten Maiwipferl, sind reich an ätherischen Ölen und besitzen ein feines, zitrusartiges Aroma. Aus ihnen lassen sich Sirupe, Tees oder Liköre herstellen. Der Geschmack ist frisch, leicht harzig und erinnert an den Duft des Waldes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch getrocknete Nadeln können verwendet werden, etwa als Gewürz oder zur Aromatisierung von Getränken. In der modernen Küche findet die Weißtanne zunehmend Beachtung, da sie eine ungewöhnliche und zugleich sehr natürliche Geschmacksnote bietet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weißtanne ist ein Baum, der auf vielen Ebenen wirkt. Sie prägt Landschaften, stabilisiert Ökosysteme, liefert wertvolle Rohstoffe und begleitet den Menschen seit Jahrhunderten in Medizin, Handwerk und Kultur. Gleichzeitig bleibt sie oft im Hintergrund, leise und unscheinbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Aufenthalt unter einer Weißtanne verändert die Wahrnehmung. Das Licht wird weicher, die Luft klarer, die Geräusche treten zurück. Es entsteht ein Raum, der Ruhe ermöglicht und Konzentration fördert. Diese Wirkung ist nicht spektakulär. Sie entfaltet sich langsam, beinahe unbemerkt, und bleibt dennoch lange bestehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt genau darin ihre besondere Qualität. Die Weißtanne zeigt, dass Stärke nicht immer sichtbar sein muss. Sie wurzelt tief, wächst geduldig und entfaltet ihre Wirkung in einer Form, die nicht fordert, sondern einlädt. Wer sich auf sie einlässt, entdeckt einen Baum, der weit mehr ist als ein Teil des Waldes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen und weitere Informationen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://sensoleo.at/?srsltid=AfmBOoo19uyPdnbV2Mn2V2ovUm_xEXtUo1vp4dGNQ2MbyAml4JrqwSxN" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sensoleo - Ätherische Öle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9F-Tanne" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Weiß-Tanne – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bluehendesoesterreich.at/naturlexikon/weisstanne" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Weißtanne | Blühendes Österreich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/baeume-und-waldpflanzen/nadelbaeume/die-weisstanne-abies-alba" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Weisstanne *(Abies alba)* - waldwissen.net
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/gehoelze/01760.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Weißtanne: Rückgang durch Wildverbiss und Fichtenanbau - NABU
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.alpenverein.de/artikel/die-weisstanne_9a09875d-60ef-488a-b446-be8213753d0b" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Weißtanne
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.naturland-noe.at/baum-des-jahres-2015-die-weisstanne" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Baum des Jahres 2015: Die Weißtanne Naturland NÖ
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://forsterklaert.de/weisstanne" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Unsere Bäume - Die Weißtanne (Abies alba) - Forst erklärt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=7092" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Weißtanne - Nutzung, Verwendung, Heilkunde - Medienwerkstatt-Wissen © 2006- 2026 Medienwerkstatt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.egk.ch/de/ueber-uns/vituro/kraeuterwissen/2025/februar-2025-weisstanne" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Heilkräuter und Heilpflanzen: Weisstanne – EGK
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.naturenpure.ch/naturenpure/weisstanne?srsltid=AfmBOoqKbR8nv19jm_L3quq9dXPQihbxdeATQEGHwhQiSO2hUQzEfHUK" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Alles Wissenswerte über die Weisstanne
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.tanno.at/beitrag/die-kraft-der-tanne/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Kraft der Tanne - Tanno
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/wissenstransfer/dateien/w45_arzneiliche_anmerkungen_zur_tanne.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Layout
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lwf.bayern.de/mam/cms04/wissenstransfer/dateien/w45_arzneiliche_anmerkungen_zur_tanne.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 12:56:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-weitanne-stille-kraft-und-tiefe-prasenz-eines-europaischen-waldes</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title />
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wenn-aus-pflanzen-essenz-wird-und-aus-gedanken-klarheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn aus Pflanzen Essenz wird – und aus Gedanken Klarheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Während meines Erasmus-Aufenthalts in Österreich und meiner Arbeit bei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://sensoleo.at/?srsltid=AfmBOopmgHdh6mno41mFBWLD2MG6cIxD-sYI-tr4HuEAlCJUqBoafJ6l" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sensoleo
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Bereich Destillation und ätherische Öle hat sich nach und nach eine Verbindung gezeigt, die meine Arbeit prägt: die Verbindung von Naturcoaching und der Destillation ätherischer Öle. die Verbindung von Naturcoaching und der Destillation ätherischer Öle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf den ersten Blick wirken diese beiden Bereiche unterschiedlich. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, wie nah sie sich sind. Beides sind Prozesse. Beides braucht Zeit, Aufmerksamkeit und einen klaren Rahmen. Beides entzieht sich jeder Beschleunigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Naturcoaching geht es darum, in Kontakt zu kommen – mit sich selbst, mit einem Thema, mit dem, was gerade da ist. Die Natur ist dabei kein Hintergrund, sondern Gegenüber. Sie bringt Ruhe, weitet den Blick und ermöglicht eine Klarheit, die sich in geschlossenen Räumen oft nicht einstellt. Auch die Destillation folgt diesem Prinzip. Der Prozess beginnt nicht erst mit dem ersten Tropfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er beginnt draußen. Mit der Auswahl der Pflanzen. Mit dem achtsamen Sammeln. Mit dem Wahrnehmen von Duft, Struktur und Standort. Darauf folgt die Vorbereitung: Schneiden, Zerkleinern, Einfüllen. Der Aufbau der Destille, das Befüllen mit Wasser, das langsame Erwärmen. Erst danach wird sichtbar, was entsteht. Dampf steigt auf, nimmt die flüchtigen Bestandteile der Pflanze mit, kühlt ab und wird wieder flüssig. Tropfen für Tropfen entsteht eine Essenz. Nach dem eigentlichen Destillationsvorgang ist der Prozess nicht abgeschlossen. Die Destille wird geöffnet, gereinigt und nachbereitet. Der Raum wird wieder ruhig. Das Entstandene darf sich setzen. Genau in dieser Ganzheit liegt die Verbindung zum Coaching. Auch dort beginnt nichts im „Tun“. Am Anfang steht das Ankommen, das Wahrnehmen, das vorsichtige Annähern an ein Thema. Es braucht Vorbereitung, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich einzulassen. Es braucht ebenso einen Abschluss, der das Erlebte integriert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Destillation zeigt sich oft etwas, das sich nicht erzwingen lässt: Gedanken ordnen sich. Gefühle werden greifbarer. Das Wesentliche tritt hervor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie aus der Pflanze eine Essenz entsteht, entsteht auch im Coaching eine Form von Klarheit. Die Idee, beides miteinander zu verbinden, ist aus diesem Erleben gewachsen. Nicht als Konzept, sondern als Konsequenz. Naturcoaching wird durch die Destillation nicht ergänzt, sondern vertieft. Gespräch, Wahrnehmung und Handlung greifen ineinander und bilden einen zusammenhängenden Prozess. Vielleicht liegt genau darin eine besondere Qualität: ein Raum, in dem nichts schneller gehen muss. Ein Prozess, der sich in seinem eigenen Tempo entfalten darf. Am Ende bleibt das, was wesentlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kontakt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alexandra Abredat · Naturcoaching · Kräuterpädagogik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Termine nach Vereinbarung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Telefon 07940 5499977 · Mobil 0151 75065859 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E-Mail: Alexandra@Nagelsberger-Schloss.de · www.Nagelsberger-Schloss.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was wesentlich ist, wird sichtbar.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 15:52:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wenn-aus-pflanzen-essenz-wird-und-aus-gedanken-klarheit</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Karfreitag – vom stillen Tag zum persönlichen Innehalten</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/karfreitag-vom-stillen-tag-zum-personlichen-innehalten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein eigenartiger Moment, wenn ein Tag, der sich jahrelang „anders“ angefühlt hat, plötzlich ganz gewöhnlich wird. In Österreich ist der Karfreitag kein gesetzlicher Feiertag mehr. Die Welt läuft weiter, Termine bleiben bestehen, Supermärkte sind geöffnet. Und ich merke: Gerade dadurch wird dieser Tag spürbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland kenne ich ihn als stillen Einschnitt. Ein Tag, der sich fast von selbst entschleunigt. Weniger Lärm, weniger Bewegung, oft auch weniger Ablenkung. Es gibt Regeln, ja – Tanzverbot, eingeschränkte Veranstaltungen – aber dahinter liegt etwas Tieferes: eine kollektive Übereinkunft, dass dieser Tag nicht laut sein soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Österreich ist das anders. Hier ist der Karfreitag heute ein „persönlicher Feiertag“. Wer möchte, kann ihn sich frei nehmen – aus dem eigenen Urlaub. Wer arbeitet, arbeitet. Der Tag gehört nicht mehr allen, sondern jedem Einzelnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau da beginnt für mich die eigentliche Frage: Was passiert mit einem stillen Tag, wenn er nicht mehr geschützt ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Karfreitag ist kein freundlicher Feiertag. Sein Name kommt vom althochdeutschen „kara“ – Klage, Trauer, Schmerz. Es ist ein Tag, der nicht tröstet, sondern zuerst einmal konfrontiert. Im christlichen Verständnis wird an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu gedacht. Die Kreuzigung – ein brutales, endgültiges Geschehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260322_105245.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch genau darin liegt seine Bedeutung. Der Karfreitag steht nicht isoliert. Er gehört zu diesen drei Tagen, die im Christentum wie ein zusammenhängender Weg verstanden werden: Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag – und dann Ostern. Es ist kein loses Nebeneinander von Feiertagen, sondern ein innerer Prozess. Ein Hinabsteigen. Ein Aushalten. Und erst dann ein Aufstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht berührt mich dieser Gedanke gerade deshalb so stark, weil er sich auch jenseits von Religion so wahr anfühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt im Leben diese Momente, in denen nichts sofort besser wird. In denen keine Lösung greift, kein schneller Trost trägt. Momente, die einfach nur das sind, was sie sind: schwer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Karfreitag erlaubt genau das. Er zwingt nicht zur Hoffnung. Er verlangt kein „Es wird schon wieder“. Er hält aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260322_105437.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das der leise Unterschied zwischen Deutschland und Österreich, den ich gerade so deutlich spüre:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland wird dieser Raum kollektiv gehalten. In Österreich muss ich ihn mir selbst schaffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beides hat etwas. Das eine trägt. Das andere fordert. Denn wenn niemand mehr innehält, muss ich selbst entscheiden, ob ich es tue. Ob ich mich diesem Tag aussetze oder ihn einfach vorbeiziehen lasse wie jeden anderen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt genau darin eine unerwartete Qualität: Der Karfreitag wird persönlicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht mehr verordnet, nicht mehr durch äußere Stille geschützt – sondern bewusst gewählt. Ein inneres Innehalten, mitten in einer Welt, die weiterläuft. Ich merke für mich: Gerade weil Ostern mir so wichtig ist – dieses kraftvolle, helle Fest des Lebens und der Auferstehung – möchte ich den Karfreitag nicht verlieren. Denn ohne ihn fehlt etwas. Ohne diesen einen Tag, der nichts schönredet, wird auch die Hoffnung leiser. Flacher. Beliebiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Karfreitag ist kein Ziel. Er ist ein Durchgang. Vielleicht ist genau das seine stille Einladung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alles sofort lösen zu wollen. Nicht alles ins Licht zu ziehen. Sondern für einen Moment bei dem zu bleiben, was gerade schwer ist. Ganz ruhig. Ganz ehrlich. Darauf zu vertrauen, dass das Licht trotzdem kommt. Nicht trotz dieses Tages. Sondern auch wegen ihm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karfreitag" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Karfreitag – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://religion.orf.at/stories/3234936/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Evangelische Kirche: Bischöfin zu Karfreitag: „Es brodelt in den Gemeinden“ - religion.ORF.at
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.vivat.de/magazin/jahreskreis/karwoche/was-ist-karfreitag/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Was ist Karfreitag? Bedeutung &amp;amp; Brauchtum | Vivat! Magazin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ekd.de/Karfreitag-Basiswissen-Glauben-54865.htm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Karfreitag - Basiswissen Glauben – EKD
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://ooe.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/arbeitszeit/Karfreitag_als_-persoenlicher_Feiertag-.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Achtung am Karfreitag: Das ist jetzt zu beachten | Arbeiterkammer Oberösterreich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 15:24:46 GMT</pubDate>
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      <title>Hoch über der Donau – Unterwegs auf der Sauwald-Panoramastraße</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Name Sauwald steht am Anfang dieser Landschaft wie ein leiser Stolperstein. Er klingt schlicht, beinahe grob, als würde er nicht recht zu dem passen, was sich dahinter verbirgt. Schnell ist die volkstümliche Erklärung zur Hand: Wildschweine, die einst durch diese Wälder zogen. Doch der Blick zurück öffnet eine andere Spur. Wahrscheinlicher verweist der Name auf den „Passauer Wald“, auf die enge historische Verbindung zur Stadt Passau und ihrem Bistum. In diesem scheinbar einfachen Wort liegt also bereits eine Schichtung aus Geschichte, Deutung und Erinnerung. Landschaft beginnt hier nicht erst mit dem, was sichtbar ist, sondern mit dem, was benannt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Rahmen meines achtwöchigen Erasmus-Aufenthalts in Österreich entsteht eine besondere Form von Aufmerksamkeit für solche Orte. Der Alltag ist geprägt von körperlicher Arbeit, von Anstrengung, die sich unmittelbar im Körper abbildet. Muskeln, die sich melden, Bewegungen, die bewusster werden, ein Rhythmus, der sich langsam verschiebt. Gerade in dieser körperlichen Erfahrung öffnet sich ein Raum für Wahrnehmung. Der Sauwald tritt darin nicht als spektakuläres Ziel hervor, sondern als etwas, das sich schrittweise erschließt. Eine Landschaft, die nicht überwältigt, sondern begleitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geologisch betrachtet gehört der Sauwald zur Böhmischen Masse, einem der ältesten Grundgebirge Europas. Diese uralte Struktur prägt bis heute das Erscheinungsbild. Südlich der Donau erhebt sich das Gebiet als plateauartige Formation und zieht sich über etwa vierzig Kilometer von Passau und Schärding am Inn bis in den Raum Aschach und Eferding. Die Breite variiert zwischen zehn und zwanzig Kilometern, doch diese Zahlen erfassen nur unzureichend, was sich tatsächlich zeigt. Entscheidend ist die Form. Nach Norden hin fällt das Gelände steil zur Donau ab. Die sogenannten Donauleiten markieren diesen Übergang eindrucksvoll. In die anderen Richtungen hingegen verliert sich die Höhe sanfter im Alpenvorland. Diese klare Abgrenzung verleiht dem Sauwald eine Eigenständigkeit, die sich auch ohne Kartenlesen erschließt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260330_161856.jpg" alt="Sauwald – Eine stille Landschaft mit großer Wirkung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Höhenunterschiede sind dabei keineswegs abstrakt. Sie sind unmittelbar spürbar. Bei Vichtenstein etwa steigt das Gelände innerhalb kurzer Distanz von rund 250 Metern an der Donau auf bis zu 895 Meter am Haugstein an, dem höchsten Punkt des Sauwalds. Diese Differenz verändert nicht nur den Blick, sondern auch das Körpergefühl. Bewegung wird hier zu einer Auseinandersetzung mit Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sich entlang der Sauwald-Panoramastraße bewegt, erfährt genau dieses Wechselspiel aus Nähe und Weite. Der etwa fünfzig Kilometer lange Höhenweg führt oberhalb der südlichen Donauleiten durch eine Landschaft, die sich nicht auf einen Blick erschließen lässt. Zwischen Esternberg, Vichtenstein, Engelhartszell, St. Ägidi, Waldkirchen am Wesen und St. Agatha reiht sich ein Aussichtspunkt an den nächsten. Insgesamt sind es fünfzehn Stationen, jede mit einer eigenen Perspektive, jede mit einem eigenen Charakter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Donau zeigt sich dabei nie gleich. Mal liegt sie breit und ruhig im Tal, fast schwerelos wirkend, dann wieder zieht sie sich als schmales, glänzendes Band durch die Tiefe. Ihre Mäander werden sichtbar, ihre Bewegungen nachvollziehbar. An klaren Tagen öffnet sich der Blick weit über die unmittelbare Umgebung hinaus. Die tschechische Grenze scheint greifbar nah, Bayern liegt wie eine sanfte Fortsetzung der Landschaft jenseits des Inns, und in der Ferne zeichnen sich die Konturen des Salzkammerguts ab. Raum wird hier nicht begrenzt, sondern erweitert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auffällig ist, wie behutsam die Panoramastraße gestaltet wurde. Die Eingriffe in die Landschaft bleiben zurückhaltend. An ausgewählten Punkten stehen Holzskulpturen des Bildhauers Michael Lauss. Sie wirken nicht wie Fremdkörper, sondern wie ein stilles Gegenüber zur Landschaft. Ihre Formen greifen Linien auf, verstärken Blickachsen, schaffen Momente des Innehaltens. Sie geben dem Auge einen Anker, ohne die Offenheit der Umgebung zu beschneiden. Jeder Aussichtspunkt wird dadurch zu einem Ort der Wahrnehmung, nicht nur des Sehens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260330_161616.jpg" alt="Sauwald – Eine stille Landschaft mit großer Wirkung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders eindrücklich zeigt sich dies an der Panoramabühne bei Pyrawang oder am sogenannten Vier-Viertel-Blick. Dort öffnet sich die Landschaft in einer Weise, die fast vollständig wirkt. Oberösterreich liegt in seinen unterschiedlichen Ausprägungen vor einem, das Donautal, das Mühlviertel, das Alpenvorland. In St. Agatha scheint einem das Land zu Füßen zu liegen, während an anderen Punkten die Nähe zur Donau fast greifbar wird. Nirgends ist man ihr näher als an jenen Stellen, an denen der Höhenweg unmittelbar über den steilen Abhängen verläuft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die geologische Grundlage bleibt dabei stets präsent. Der Sauwald ist Teil des kristallinen Grundgebirges, geprägt von Granit und Gneis. Konglomeratformationen treten als Naturdenkmäler hervor, Steinbrüche und Schottergruben erzählen von der Nutzung dieses Materials. Gleichzeitig bleibt die Landschaft stark bewaldet. Fichtenforste dominieren große Flächen, ein Ergebnis forstwirtschaftlicher Nutzung, das dennoch nicht die gesamte Vielfalt überdeckt. In steileren Lagen finden sich naturnähere Bestände mit Buche und Eichen-Hainbuche. Nordseitig treten auch Tannenwälder auf. Feuchte Standorte tragen Schwarzerlen, kleine Moore und Reste von Feuchtwiesen zeigen sich dort, wo Wasser länger verweilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Netz der Fließgewässer ist dicht und weitgehend unreguliert. Auf den Hochflächen verlaufen die Bäche in sanften Mäandern, begleitet von Ufergehölzen. In Richtung Süden schneiden sie sich als Kerbtäler in das Gelände ein. Diese Dynamik verleiht der Landschaft eine innere Bewegung, die sich nicht sofort erschließt, aber spürbar bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auffällig ist auch die zurückhaltende Präsenz menschlicher Nutzung. Zersiedelung findet sich vor allem in den Ortschaften, dazwischen bleibt viel Raum. Landwirtschaft zeigt sich überwiegend als Grünlandnutzung. Ackerbau spielt eine untergeordnete Rolle. Diese Form der Nutzung fügt sich in die Gegebenheiten ein, statt sie zu dominieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260330_172045.jpg" alt="Sauwald – Eine stille Landschaft mit großer Wirkung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Rolle nimmt dabei die regionale Kulinarik ein. Die Sauwald-Erdäpfel sind weit mehr als ein landwirtschaftliches Produkt. Sie sind Ausdruck der geologischen und klimatischen Bedingungen. Auf den kargen Urgesteinsböden gewachsen, entwickeln sie eine Qualität, die sich in den Gasthäusern entlang der Panoramastraße wiederfindet. Regionale Spezialitäten entstehen hier nicht als Inszenierung, sondern als logische Fortsetzung der Landschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Klima des Sauwalds trägt seinen Teil zu dieser Eigenart bei. Als subatlantisch geprägtes Übergangsklima zeigt es sich ausgeglichen und feucht. Westwetterlagen bestimmen das Geschehen, während größere klimatische Extreme durch den Hausruck im Süden und den Böhmerwald im Norden abgefedert werden. Niederschläge um die tausend Millimeter im Jahr sorgen für eine gleichmäßige Wasserversorgung, im Hochsauwald können es auch bis zu zwölfhundert Millimeter sein. Diese Bedingungen prägen Vegetation, Boden und letztlich auch das Erleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Sauwald lässt sich grob in drei Bereiche gliedern. Der Westsauwald zeigt sich durch Schlier- und Schotterdecken geprägt, der Hochsauwald durch dichte Wälder, raueres Klima und höhere Niederschläge. Der Ostsauwald wirkt offener und trockener, da hier das kristalline Grundgestein stärker zutage tritt. Diese Unterschiede sind keine scharfen Grenzen, sondern fließende Übergänge, die sich beim Durchqueren der Landschaft allmählich erschließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9866.jpg" alt="Sauwald – Eine stille Landschaft mit großer Wirkung"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während meines Aufenthalts wird die Fahrt entlang der Panoramastraße zu mehr als einer Exkursion. Sie wird zu einer Form des Innehaltens. Zwischen körperlicher Anstrengung und neuen Eindrücken entsteht ein Gleichgewicht. Die Landschaft fordert nichts, sie bietet sich an. Jeder Aussichtspunkt ist eine Einladung, stehen zu bleiben, den Blick schweifen zu lassen und für einen Moment Teil dieses Raumes zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende bleibt kein einzelnes Motiv, kein festgehaltenes Bild. Es ist vielmehr ein Gefühl, das sich schwer greifen lässt. Eine Mischung aus Weite und Ruhe, aus Erdung und Offenheit. Der Sauwald erklärt sich nicht. Er wirkt. Genau darin liegt seine besondere Qualität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen und weitere Informationen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sauwald" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwald – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.donauregion.at/fileadmin/user_upload/danube/Prospekte/834_Sauwald_Panoramastrasse_Folder_end.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           834_Sauwald_Panoramastrasse_Folder_end.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.meinbezirk.at/grieskirchen-eferding/c-lokales/wiederbelebung-der-sauwald-panoramastrasse_a2859299" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wiederbelebung der Sauwald Panoramastraße - Grieskirchen &amp;amp; Eferding
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ausflugstipps.at/oesterreich-poi/detail/430023194/panoramablick-donautal-sauwald-panoramastrasse.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Panoramablick Donautal | Sauwald Panoramastraße
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Neue-Attraktionen-an-der-Sauwald-Panoramastrasse;art67,2992600" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Neue Attraktionen an der Sauwald-Panoramastraße | Nachrichten.at
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bergfex.at/sommer/vichtenstein/highlights/16479-sauwald-panoramastrasse/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           BERGFEX-Sehenswürdigkeiten - Sauwald Panoramastraße - Vichtenstein - Ausflugsziel - Sightseeing
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.oberoesterreich.at/oesterreich-poi/detail/401791/sauwald-panoramastrasse.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwald-Panoramastraße
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ausflugstipps.at/oesterreich-poi/detail/430023039/panoramablick-pyrawang-sauwald-panoramastrasse.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Panoramablick Pyrawang | Sauwald Panoramastraße
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.oberoesterreich.at/oesterreich-poi/detail/170985/sauwald-panoramastrasse-aussichtspunkt-pyrawang.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwald-Panoramastraße - Aussichtspunkt Pyrawang
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://touren.donauregion.at/de/tour/panoramastrasse/sauwald-panoramastrasse/32199447/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwald Panoramastrasse • Panoramastraße » Donau Oberösterreich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://familienausflug.info/Media/Default/Documents/1144/PanoramablickKasten-BroschreVomAusflugsziel-1.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           PanoramablickKasten-BroschreVomAusflugsziel-1.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.outdooractive.com/de/route/panoramastrasse/donau-oberoesterreich/sauwald-panoramastrasse/805761406/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwald Panoramastrasse • Panoramastraße » outdooractive.com
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.st-aegidi.at/slider/panoramastrasse/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Panoramastraße – St. Aegidi
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bergfex.at/sommer/oberoesterreich/touren/motorrad/244034,sauwald-panoramastrasse/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwald Panoramastrasse - Motorrad Oberösterreich - bergfex
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.donauregion.at/sauwaldpanoramastrasse.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sauwaldpanoramastraße
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 16:55:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/hoch-uber-der-donau-unterwegs-auf-der-sauwald-panoramastrae</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260330_172045.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260330_172045.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ich dachte, ich renoviere. Das Haus dachte: süß</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/ich-dachte-ich-renoviere-das-haus-dachte-su</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es beginnt nicht mit Fliesen. Es beginnt mit einer Wahrheit, die man nicht mehr wegerklären kann: Mein Badezimmer war einmal ein Schweinestall.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht im übertragenen Sinn. Kein charmantes „ein bisschen in die Jahre gekommen“. Sondern ganz konkret. Mit allem, was dazugehört. Geschichte, Geruch – und einer sehr klaren Vorstellung davon, wofür dieser Raum ursprünglich gedacht war. Spoiler: Wellness gehörte nicht dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20200524_092829.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau an diesem Punkt stellt sich die Frage neu: Warum macht man so etwas?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum steht man freiwillig in einem ehemaligen Stall und denkt sich: Hier möchte ich morgens Zähne putzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230727_171439.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kurze Antwort wäre: Weil man den Verstand kurzzeitig verloren hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die längere ist interessanter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210122_184535.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn was man auf den ersten Blick unterschätzt: Es war nicht nur kein Badezimmer. Es war… nichts. Also wirklich nichts. Kein Wasser, kein Strom, keine Leitungen. Nicht einmal ein Rohr, das so tut, als hätte es irgendwann mal eine Aufgabe gehabt. Es gab einfach nur Raum – und eine sehr klare Erinnerung daran, dass hier früher andere Prioritäten galten. Sauberkeit zum Beispiel war eher… relativ.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230820_085202.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet: Man renoviert nicht. Man erfindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und zwar bei null. Oder ehrlicher gesagt: unter null.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20231212_182437.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Moment, in dem klar wird, dass Abwasser nicht einfach eine philosophische Idee ist, sondern irgendwo ganz konkret hinfließen muss, ist der Moment, in dem man plötzlich sehr viel Respekt vor Physik entwickelt. In meinem Fall bedeutete das: ein Loch. Achtzig Zentimeter tief. In einen Gewölbekeller. Und zwar nicht mit einem kleinen „klopf klopf“, sondern mit dem vollen Programm aus Staub, Lärm und der leisen Sorge, dass das Haus irgendwann zurückklopft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während unten also ein Durchbruch entsteht, passiert oben etwas fast noch Absurderes:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boden wächst. Gut zwei Stufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe mir buchstäblich einen neuen Boden gezüchtet. Schicht für Schicht. Dämmung, Leitungen, Ausgleich, Estrich. Irgendwann stand ich da und dachte: Wenn ich noch eine Lage drauflege, brauche ich bald eine Treppe ins Badezimmer. Luxusproblem, aber selbst gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau hier wird es gefährlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210520_131702.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn mit jedem Schritt tiefer in die Baustelle hinein wächst gleichzeitig der Größenwahn. Aus „Ich mache das mal hübsch“ wird „Wenn ich schon dabei bin, dann richtig“. Und plötzlich hat man Meinungen zu Dingen, von denen man vor zwei Wochen noch nicht einmal wusste, dass sie existieren. Gefälle. Abdichtungen. Silikon. Ich habe jetzt Gefühle zu Silikon. Das wollte ich früher wirklich nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Geld? Ja.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Geld hat sich irgendwann still und leise verabschiedet. Ohne Drama. Ohne Abschiedsbrief. Es ist einfach gegangen und hat sich in Rohren versteckt. In Kabeln. In unsichtbaren Schichten, die genau dann wichtig werden, wenn sie fehlen. Man gibt plötzlich sehr viel Geld für Dinge aus, die man niemandem zeigen kann, außer man lädt Gäste ein und sagt: „Möchtest du meine hervorragend verlegte Abwasserleitung sehen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20211122_194415.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während man so arbeitet, schwitzt, flucht und sich fragt, ob das alles eine sehr aufwendige Form der Selbstfindung ist, passiert etwas ziemlich Faszinierendes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Raum verändert sich. Langsam. Hartnäckig. Fast trotzig. Der Stall verschwindet. Nicht komplett – dafür hat er zu viel Charakter. Aber er tritt in den Hintergrund. Die Linien werden klarer. Der Geruch weniger… meinungsstark. Und plötzlich steht man nicht mehr in einem ehemaligen Schweinestall, sondern in etwas, das sich tatsächlich wie ein Raum anfühlt, in dem man freiwillig Zeit verbringen möchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht ist genau das der Punkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man baut nicht einfach ein Badezimmer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man nimmt einen Ort, der für ein komplett anderes Leben gedacht war, und sagt: Danke für alles – aber jetzt bin ich dran. Und dann kommt dieser Moment. Kein großes Finale. Keine Musik. Nur ein ganz unspektakulärer Handgriff. Man dreht den Wasserhahn auf. Und es läuft. Dort, wo früher höchstens etwas anderes gelaufen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221005_194655.jpg" alt="Vom Schweinestall zur Dusche – ein völlig normales Eskalationsprojekt"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 17:51:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/ich-dachte-ich-renoviere-das-haus-dachte-su</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20211122_194415.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20211122_194415.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein System in Bewegung – Leben am Unteren Inn</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/ein-system-in-bewegung-leben-am-unteren-inn</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Morgen liegt noch kühl über dem Inn, als hätte die Nacht ihre Finger nicht ganz von der Landschaft gelöst. Nebel zieht in feinen Schleiern über das Wasser, bleibt hängen an Schilfkanten, an Weidenzweigen, an den stillen Buchten der Altwässer. Während meines achtwöchigen Erasmus-Aufenthalts in Österreich nehme ich mir immer wieder Zeit, genau hier stehen zu bleiben. Es ist kein Ort, der sich aufdrängt, sondern einer, der sich erst zeigt, wenn man bereit ist zu schauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260307_101624.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee - "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Europareservat Unterer Inn gehört zu jenen Landschaften, die man nicht nur sieht, sondern liest. Fünfundfünfzig Flusskilometer lang zieht sich dieses grenzüberschreitende Mosaik aus Wasserflächen, Schlickbänken, Inseln und Auwäldern von der Salzachmündung bis hinunter nach Neuhaus und Schärding. Über 300 Vogelarten finden hier Raum – zum Brüten, zum Rasten, zum Überleben. Zahlen bleiben oft abstrakt – hier bekommen sie Gewicht. Sie fliegen, rufen, landen, verschwinden wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260307_103811.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Frühjahr wird das Gebiet zur Drehscheibe eines Kontinents. Jahr für Jahr sammeln sich hier bis zu 250.000 Zugvögel, als hätten sie sich verabredet. Luftlinien kreuzen sich, Stimmen überlagern sich, Bewegungen greifen ineinander wie ein lebendiges Geflecht. Der Inn, einst ein unberechenbarer Wildfluss, hat sich tiefgreifend verändert. Der Mensch hat ihn gezähmt, begradigt, gestaut. Was wie ein Verlust begann, hat zugleich neue Räume geschaffen. Sedimente lagerten sich ab, Inseln entstanden, Röhrichte wuchsen. Es entwickelte sich ein zweites, vom Menschen ausgelöstes und doch eigenständig funktionierendes Ökosystem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9677.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen all diesen Stimmen fällt mir eine besonders auf. Tief, rau, vertraut. Die Graugans, Anser anser. Ein Vogel, der wirkt, als gehöre er schon immer hierher, und doch eine bewegte Geschichte trägt. Ihr graubraunes Gefieder schimmert im ersten Licht, der orangefarbene Schnabel setzt einen warmen Akzent. Wenn sie auffliegt, geschieht das selten leise. Ihre Rufe tragen weit, ein kehliges „ga-ga-ga“, das mehr ist als bloße Lautäußerung. Es ist Warnung, Kontakt, Zusammenhalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9691.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Graugans ist kein scheuer Einzelgänger. Sie lebt in Verbänden, organisiert sich über stabile soziale Beziehungen. Paare bleiben oft über Jahre zusammen, manchmal ein Leben lang. Gleichzeitig zeigen Beobachtungen ein überraschend flexibles Sozialverhalten, das sich nicht in einfache Muster pressen lässt. Kooperation, Konkurrenz und Nähe wechseln sich ab, je nach Situation, Jahreszeit und Gruppe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9690.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr Alltag wirkt unscheinbar und ist doch von großer Konsequenz geprägt. Stundenlang ziehen sie über Wiesen, rupfen Gräser, suchen nach Wurzeln und Kräutern. Nahrung mit geringer Energiedichte verlangt Geduld. Vielleicht zeigt sich darin eine stille Form von Anpassung. Ihre Präsenz hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verstärkt, auch durch gezielte Aussetzungen. Heute ist sie vielerorts wieder eine vertraute Erscheinung, eng verbunden mit dem Zustand ihrer Lebensräume.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Fischwanderhilfe für das Kraftwerk Schärding-Neuhaus, Mitte März 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260315_135238-ad0d0b6c.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Europareservat bietet ihr genau das, was sie braucht: Wasser, offene Flächen, Rückzugsräume. Unzugängliche Inseln werden zu Kinderstuben, Schilfgürtel zu Schutzräumen, Auwälder zu stillen Grenzen zwischen Nähe und Distanz. Während Menschen auf den Dämmen unterwegs sind, Fahrräder über den Inntalradweg rollen und Aussichtstürme den Blick weiten, bleibt ein empfindliches Gleichgewicht erhalten. Der Mensch ist hier Gast, nicht Regisseur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder unten: Fischwanderhilfe für das Kraftwerk Schärding-Neuhaus, Mitte März 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260328_153021.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Balance zeigt sich besonders eindrücklich dort, wo Technik und Natur aufeinandertreffen. Beim Kraftwerk Schärding–Neuhaus, einem Laufkraftwerk aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, wird Energie gewonnen – verlässlich, in großen Mengen. Vier Kaplan-Turbinen arbeiten hier, Jahr für Jahr. Lange Zeit bedeuteten solche Bauwerke für Fische jedoch eine unüberwindbare Grenze. Flüsse wurden zu Abschnitten, Wanderungen zu Sackgassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fischwanderhilfe verändert diese Erzählung. Ein Umgehungsgewässer von rund dreieinhalb Kilometern Länge entsteht – kein technischer Kanal, sondern ein gestalteter Lebensraum. Wasser fließt hier nicht einfach weiter, es formt neue Strukturen. Kiesbänke, Strömungszonen und ruhige Bereiche wechseln sich ab. Für Fische wird der Weg wieder durchlässig, für Jungtiere entstehen Verstecke, für viele Arten neue Laichplätze. Was zunächst wie ein technisches Detail wirkt, entpuppt sich als ökologischer Korrekturschritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260307_102804-be123b14.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier zeigt sich eine Haltung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Natur lässt sich nicht zurückdrehen, wenn sie einmal verändert wurde. Sie lässt sich jedoch begleiten, unterstützen und in Bahnen lenken, die wieder mehr Leben ermöglichen. Die Fischwanderhilfe ist kein Versuch, den ursprünglichen Fluss wiederherzustellen. Sie ist eine Antwort auf die Gegenwart.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich am Abend noch einmal am Inn stehe, hat sich die Stimmung verschoben. Das Licht wird weicher, die Geräusche klarer. Graugänse ziehen in Formation über den Himmel, ihre Rufe verlieren sich in der Weite. Das Wasser spiegelt nicht nur die Landschaft, sondern auch etwas von dieser stillen, komplexen Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Gebiet erzählt keine einfache Geschichte. Es erzählt von Eingriff und Anpassung, von Verlust und neuer Fülle, von Technik und Wildnis, die sich nicht ausschließen müssen. Wer hier stehen bleibt und wirklich hinschaut, erkennt schnell: Diese Landschaft ist kein fertiges Bild, sondern ein System in Bewegung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen und weitere Informationen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.life-blue-belt-danube-inn.eu/de/massnahmen/fischwanderhilfe-schaerding" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fischwanderhilfe beim VERBUND-Innkraftwerk Schärding-Neuhaus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.life-blue-belt-danube-inn.eu/de/massnahmen/fischwanderhilfe-schaerding" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fischwanderhilfe beim VERBUND-Innkraftwerk Schärding-Neuhaus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://power.verbund.com/de/Schaerding-Neuhaus" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Laufkraftwerk Schärding-Neuhaus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.birdlife.at/voegel/graugans/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Graugans (Anser anser)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deerhunter.eu/at/de/inspiration/wildbiologie/die-graugans" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Graugans | Wildbiologie | Deerhunter Blog
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.donauauen.at/wissen/natur-wissenschaft/fauna/gaense-anser-anser" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Graugans │ Nationalpark Donau-Auen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lbv.de/ratgeber/naturwissen/artenportraits/detail/graugans/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Graugans - LBV
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/graugans/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vogelporträt: Graugans - NABU
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.naturium-am-inn.eu/unterer-inn/naturschutz/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Der Untere Inn ist mit seinen einzigartigen Lebensräumen und Arten ein Juwel des Naturschutzes. | Naturium am Inn
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.oberoesterreich.at/oesterreich-poi/detail/400512/europareservat-unterer-inn.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Europareservat Unterer Inn - Vogelparadies in Oberösterreich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unterer_Inn" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Unterer Inn – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/europareservat-unterer-inn/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Europareservat Unterer Inn
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.badfuessing.com/naturschutzgebiete-unterer-inn" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Entdecken Sie das Naturschutzgebiet Unterer Inn | Bad Füssing
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.donauregion.at/oesterreich-poi/detail/402193/europareservat-unterer-inn.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Europareservat Unterer Inn
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 14:46:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Acht Wochen Erasmus in Österreich – zwischen Wald, Wasser und Wandel (Teil 1)</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/acht-wochen-erasmus-in-osterreich-zwischen-wald-wasser-und-wandel-teil-1</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Reise beginnt lange, bevor ein Motor anspringt. Sie beginnt in einem diffusen Zwischenraum aus Idee und Zweifel, irgendwo im Sommer 2025, als der Gedanke an Erasmus+ zum ersten Mal nicht mehr nur abstrakt blieb, sondern sich langsam verdichtete. Europa, Austausch, Entwicklung – große Worte, die in der Praxis plötzlich ganz konkret werden. Formulare, Abstimmungen, E-Mails, Fristen. Vieles davon war überraschend klar strukturiert und mit etwas Geduld gut zu bewältigen. Die eigentliche Herausforderung lag jedoch nicht im Organisatorischen, sondern im Inneren. In diesem leisen Unbehagen, das sich meldet, wenn man nicht genau weiß, worauf man sich einlässt und das sich auch nicht sofort legt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sensoleo in Österreich war zu diesem Zeitpunkt noch mehr Vorstellung als Realität. Ich wusste, dass dort destilliert wird, dass mit Pflanzen gearbeitet wird, dass Qualität und Regionalität eine Rolle spielen. Aber wie sich das anfühlen würde, wie es riecht, klingt, sich im Körper anfühlt – das wusste ich nicht. Und genau darin lag eine eigentümliche Spannung: nicht vorbereitet im klassischen Sinne zu sein, sondern offen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fahrt Anfang März verläuft ruhig, fast unspektakulär. Passau bleibt ein kurzer Moment am Rand, ein Übergang, kein Ziel. Dahinter beginnt etwas anderes. Die Straßen werden kurviger, die Landschaft weiter und gleichzeitig stiller. Wälder, Felder, vereinzelte Höfe. Mein erster Halt liegt in Esternberg. Die Arbeit findet in Münzkirchen statt, ein paar Kilometer entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Das Ankommen ist warm – so, wie es sich schon im Mail- und Telefonkontakt angedeutet hat. Kein vorsichtiges Herantasten, sondern sofortige Offenheit. Ich werde nicht nur begrüßt, ich werde aufgenommen. Meine Unterkunft ist großzügig, modern und ruhig. Kein Übergangsort, sondern ein Raum, der Stabilität gibt. Und genau das verändert den Blick auf alles, was folgt.
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Schneller, als es sich vorher angefühlt hat.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260311_153601.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee - "/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Arbeit beginnt leise. Namen, Gesichter, erste Abläufe. Der Verkaufsraum wirkt fast wie eine kleine Inszenierung, liebevoll gestaltet, mit einem Gespür für Details. Die Produktionsräume dagegen sind klar, konzentriert und funktional. Hier liegt der Fokus auf dem Tun. Und irgendwo dazwischen beginne ich, meinen eigenen Platz zu finden. Noch unsicher, aber spürbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Aufgaben sind einfach und gleichzeitig grundlegend. Abfüllen, etikettieren, verpacken. Routinen, die sich wiederholen. Und doch wird schnell deutlich, dass diese scheinbar einfachen Handgriffe das Ende eines langen Prozesses markieren. Jede Flasche trägt eine Geschichte, die weit vor mir beginnt. Eine, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht kenne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den ersten Destillationen beginnt sich etwas zu vertiefen. Gurkenhydrolat (Bilder oben) wirkt kühlend, ausgleichend, fast ordnend. Es ist mehr als ein Duft, es ist eine Wirkung, die sich spürbar entfaltet. Diese Qualität ist mir vertraut. Ich arbeite seit langem mit Pflanzen und ätherischen Ölen, kenne ihre Wirkungen, ihre feinen Unterschiede und ihre Anwendung auf Haut und Psyche. Gurke setze ich gezielt bei sensibler oder gereizter Haut ein – ihre kühlende, regulierende Wirkung bringt ein überreiztes System zurück in Balance.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neu ist für mich nicht die Wirkung, sondern ihre Form. Hydrolate waren bisher nicht Teil meiner praktischen Arbeit. Hier begegnen sie mir als eigenständige Ebene – näher an der Pflanze, feiner, unmittelbarer. Das Gurkenhydrolat steht nicht mehr nur für Frische oder Pflege. Es zeigt den gesamten Weg dorthin: Pflanze, Wasser, Hitze, Zeit. Die Leichtigkeit der Anwendung bekommt eine nachvollziehbare Tiefe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260313_081053.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Orange verändert sich in dieser Perspektive. Als ätherisches Öl kenne ich sie als stimmungsaufhellend, beruhigend und ausgleichend – besonders bei innerer Unruhe oder Anspannung. Ihr Duft wirkt weich und gleichzeitig klar, nimmt Schwere, ohne zu überdecken. Im Hydrolat zeigt sie sich anders. Weniger intensiv, aber direkter in ihrer Wirkung. Leichter, fast zugänglicher, und dabei näher an der Pflanze selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bergamotte (Bild oben) ergänzt dieses Bild. Für mich verbindet sie seit jeher Gegensätze: stimmungsaufhellend und gleichzeitig beruhigend, aktivierend und doch ausgleichend. In der Anwendung ist diese Balance spürbar. Hier wird sichtbar, wie sie entsteht. Frucht, Schale, Inhaltsstoffe und der langsame Weg durch den Dampf greifen ineinander. Die Wirkung erscheint nicht mehr nur als Eigenschaft, sondern als Ergebnis eines präzisen Prozesses.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich arbeite weiterhin mit dem, was ich kenne. Aber es kommt eine zusätzliche Ebene hinzu. Zwischen Pflanze und Anwendung wird ein Schritt sichtbar, der bisher gefehlt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier wird nichts einfach hergestellt. Hier wird übersetzt. Pflanze wird Erfahrung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und diese Erfahrung reicht weiter, als ich es bisher wahrgenommen habe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260317_103337.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kommt der Wald. Und mit ihm die Weißtanne. Abies alba.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie steht da, selbstverständlich. Unauffällig – und gleichzeitig nicht zu übersehen. Tief verwurzelt und sturmsicher – und doch empfindlich gegenüber Veränderungen in ihrem Umfeld. In der Naturheilkunde wird sie seit langem bei Atemwegsbeschwerden und zur Verbesserung der Raumluft geschätzt. Gleichzeitig ist sie selten geworden: In Österreich nimmt sie nur rund 2,4 Prozent der Waldfläche ein und gilt damit als gefährdet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260319_174426.jpg" alt="Alexandra Abredat - Pfoten im Schnee
Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Arbeit beginnt unmittelbar. Sie ist körperlich. Schwer. Direkt. Äste müssen bewegt werden, Material gezogen, getragen, geworfen. Der Wald wird zum Arbeitsraum. Die Weißtanne verliert jede symbolische Bedeutung und zeigt sich als das, was sie ist: Struktur, Widerstand, Gewicht. Und als etwas, das sich nicht einfach fügt. Vom Wald geht es weiter zum Hof. Das Material wird transportiert, zerkleinert, gewogen und vorbereitet. Dann setzt sich der nächste Prozess in Gang. Wasser, Hitze, Dampf und Zeit greifen ineinander – ruhig, gleichmäßig, ohne Eile. Allmählich verändert sich alles. Was eben noch fest und harzig war, wird flüchtig. Der Dampf trägt, löst, trennt. Am Ende stehen ätherisches Öl und Hydrolat, klar voneinander geschieden, geprüft und abgefüllt. Genau darin liegt die Spannung. Denn aus diesem massiven Material entsteht etwas, das sich kaum festhalten lässt: Duft, Hydrolat, ätherisches Öl. Dieser Gegensatz bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je länger ich hier arbeite, desto deutlicher wird die Haltung dahinter. Die Rohstoffe stammen – wann immer möglich – aus der Region, wie etwa die Weißtanne. Es wird nichts gefällt, nur um zu produzieren. Jeder Schritt ist nachvollziehbar, dokumentiert und bewusst gesetzt. Selbst das, was übrig bleibt, wird weiterverwendet. Nichts endet einfach. Alles geht weiter. Konsequenter, als ich es erwartet hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_9691.jpg" alt="Europareservat Unterer Inn: Graugänse im Vogelparadies – über 300 Arten in einer der artenreichsten Auen Europas."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen all dem zieht es mich immer wieder hinaus. In die Landschaft. Und schließlich zum Inn. Der Fluss wirkt zunächst ruhig, beinahe kontrolliert. Doch dieser Eindruck hält nicht lange stand. Seine Farbe, dieses milchige Blaugrün, erzählt von seiner Herkunft. Von Gletschern, von Bewegung, von Material, das über große Distanzen getragen wird. Der Inn war einst ein wilder Fluss, hat sich verzweigt, Räume geschaffen und wieder verändert. Heute ist er reguliert, geordnet, eingegrenzt. Und dennoch bleibt etwas Unruhiges. Etwas, das sich nicht ganz beruhigen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man länger am Ufer sitzt, merkt man, dass dieser Fluss arbeitet. Ständig. Unter der Oberfläche und dass diese Bewegung nie ganz sichtbar wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild oben: Graugänse im NSG am unteren Inn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Fischwanderhilfe für das Kraftwerk Schärding-Neuhaus, Mitte März 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260315_135238-ad0d0b6c.jpg" alt="Fischwanderhilfe Schärding–Neuhaus: naturnahes Umgehungsgewässer für durchgängige Flüsse + Lebensräume für Fische am Inn."/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist schwer, keine Verbindung zu ziehen. Auch dieser Aufenthalt wirkt nach außen strukturiert. Klar. Geordnet. Und gleichzeitig passiert darunter etwas, das sich nicht sofort greifen lässt. Etwas, das Zeit braucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Botanischer Garten Frankenburg, Mitte März 2026
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260322_132843.jpg" alt="Botanischer Garten Frankenburg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht alles läuft reibungslos. Mein Auto wird zu einer eigenen kleinen Geschichte. Eine zu schwache Batterie, mehrere Momente des Stillstands. Der Schlüssel dreht sich – nichts passiert. Noch einmal. Wieder nichts. Für einen kurzen Moment ist alles still. Es sind diese Situationen, die einen plötzlich abhängig machen. Und dann ist da jemand, der hilft. Der das Problem löst, ohne viel Aufhebens. Schnell. Selbstverständlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Was den Aufenthalt jedoch wirklich trägt, sind die Menschen. Einladungen zum Essen, Gespräche, echtes Interesse. Es entsteht eine Verbindung, die nicht geplant ist, sondern wächst. Ich bin nicht nur hier, um zu lernen. Ich bin Teil eines Alltags geworden. Das macht den Unterschied.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich auf die ersten vier Wochen meiner insgesamt acht Wochen zurückblicke, merke ich, dass sich meine Erwartungen verschoben haben. Ich wollte Wissen sammeln, Abläufe verstehen. Was ich stattdessen gefunden habe, ist ein tieferes Verständnis für Prozesse, für Zusammenhänge und für Haltung. Viele meiner anfänglichen Unsicherheiten haben sich nicht durch Antworten aufgelöst, sondern durch Erfahrung. Durch das Tun, durch das Dabeisein, durch das Aushalten von Unklarheit. Durch Dinge, die sich erst im Nachhinein erklären. Es ist weniger das, was ich gelernt habe, als die Art, wie ich es gelernt habe. Die Arbeit ist körperlich anstrengend. Im Moment spüre ich jeden Muskel und jeden Knochen. Und genau darin liegt auch eine eigene Form von Klarheit – eine, die nicht über den Kopf entsteht, sondern über den Körper. Trotzdem blicke ich optimistisch auf die nächsten vier Wochen. Vielleicht liegt genau darin der eigentliche Wert. Dieser Aufenthalt verändert nicht laut. Er arbeitet leise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen und weitere Informationen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://sensoleo.at/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sensoleo - Ätherische Öle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9F-Tanne" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Weiß-Tanne – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.naturium-am-inn.eu/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Naturium am Inn - das grenzübergreifende Naturschutz- und Umweltbildungszentrum | Naturium am Inn
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.life-blue-belt-danube-inn.eu/de/massnahmen/fischwanderhilfe-schaerding" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fischwanderhilfe beim VERBUND-Innkraftwerk Schärding-Neuhaus
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 12:39:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/acht-wochen-erasmus-in-osterreich-zwischen-wald-wasser-und-wandel-teil-1</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pfoten im Schnee – Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht  und ungewöhnlichen Freunden</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/pfoten-im-schnee-ein-wintermaerchen-von-mut-sehnsucht-und-ungewoehnlichen-freunden</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Wintermärchen mit Pfoten, Federn und Herz:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal braucht eine Geschichte länger als geplant. Sie trödelt ein wenig, macht Umwege, setzt sich zwischendurch in den Schnee und schaut erst einmal. Genau so eine Geschichte ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfoten im Schnee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Und jetzt ist sie fertig. Endlich. Und ich freue mich sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Katze_002.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin Alexandra Abredat und an der Märchenstraße aufgewachsen – ein Umstand, der prägt und verpflichtet. Dort lernt man früh, dass Geschichten nicht erfunden werden müssen. Sie sind einfach da. Man muss nur zuhören. Meine Großmutter konnte das besonders gut. Sie erzählte von mutigen Tieren, von Wäldern mit Gedächtnis und von Freundschaften, die genau im richtigen Moment auftauchen. Ich habe zugehört. Und offenbar nicht vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht mussten erst viele Jahre vergehen, viele Wege über Pflanzen, Gestaltung, Naturarbeit und das genaue Hinschauen auf Menschen, bevor eine dieser Geschichten freundlich, aber bestimmt sagte: Jetzt bist du dran. So entstand
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pfoten im Schnee –  ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Mein erstes Buch. Und ganz sicher kein Zufallsprodukt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Katze_Titel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist Winter. Der Wald hält den Atem an. Und Isabella, eine schwarz-weiße Katze mit Sinn für Stil, aber ohne brauchbaren Überlebensplan, steht plötzlich allein im Schnee. Jeder Schritt knirscht, jede Entscheidung zählt. Der Winter ist kein Kuscheltyp – aber er ist aufmerksam. Und Isabella ist es auch. Zum Glück bleibt sie nicht allein. Ein Uhu mit sehr klugen Augen behält den Überblick. Ein Eichhörnchen kennt Wege, die kein Navi je berechnen würde. Ein Rotkehlchen trägt Hoffnung spazieren, als wäre sie etwas völlig Alltägliches. Und die Raben? Die wissen ohnehin mehr, als sie sagen. Wie immer. Gemeinsam geraten sie in Stürme, auf glatte Äste und in Situationen, in denen Mut gefragt ist – nicht der laute, sondern der leise, beharrliche. Pfoten im Schnee ist ein Märchen über Freundschaft, Zusammenhalt und darüber, dass ein Zuhause manchmal dort entsteht, wo man es am wenigsten erwartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20260123_101335.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Märchen ist für Leserinnen und Leser ab zehn Jahren geschrieben – ebenso für Erwachsene, die wissen, dass gute Geschichten nicht einfacher werden, sondern ehrlicher.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pfoten im Schnee – Ein Wintermärchen von Mut, Sehnsucht und ungewöhnlichen Freunden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist fertig erzählt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedruckt. Gebunden. Und bereit, weiterzureisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ISBN 978-3-695-15717-4
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           25,00 € (D)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://buchshop.bod.de/pfoten-im-schnee-alexandra-abredat-9783695157174" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           erhältlich wo es Bücher gibt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht liegt es bald bei Ihnen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mit knirschendem Schnee zwischen den Seiten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und überraschend viel Wärme im Herzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pfoten+im+Schnee.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 09:23:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/pfoten-im-schnee-ein-wintermaerchen-von-mut-sehnsucht-und-ungewoehnlichen-freunden</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Katze_Titel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Katze_Titel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Fuchs, der nicht mehr suchte – über das Loslassen von Kontrolle und die Kraft des Bleibens</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/der-fuchs-der-nicht-mehr-suchte-ueber-das-loslassen-von-kontrolle-und-die-kraft-des-bleibens</link>
      <description>Ein kluger Fuchs verliert im Wald die Sicherheit seines Verstehens. Als Denken nicht mehr trägt, lernt er, im Ungewissen zu bleiben – und findet darin neue Ruhe.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs war ein Rotfuchs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht besonders groß, nicht auffällig klein. Sein Körper war schlank, sehnig, auf Ausdauer gebaut. Er trug sein Gewicht mit Bedacht, denn es veränderte sich mit den Jahreszeiten, und er spürte jede Verschiebung. Wenn das dichte Winterfell sich löste und das leichtere Sommerhaar darunter hervorkam, fühlte er sich schneller, aber auch verletzlicher. Wenn im Herbst das Fell wieder dichter wurde, nahm er zu – an Wärme, an Schwere, an Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sein Fell war rötlich, aber nie gleich. An den Flanken lag ein warmer Ton, am Bauch war es heller, fast weiß, an den Beinen dunkel wie feuchter Waldboden. Die Rückseiten seiner Ohren waren schwarz, und sie bewegten sich fast ständig, selbst dann, wenn er stillstand. Sein langer Schwanz gab ihm Balance, Richtung, Halt – besonders dort, wo der Boden unzuverlässig war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs lebte über seine Sinne. Vor allem über den Geruch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald war für ihn kein Raum, sondern ein Geflecht aus Spuren, Grenzen, Zeit. Urin war keine Flüssigkeit, sondern Aussage. Losung kein Abfall, sondern Erinnerung. Eine Spur erzählte ihm, wer vor ihm hier gewesen war, wie schwer, wie schnell, wie sicher. Er kannte den Unterschied zwischen seinen Abdrücken und denen eines Hundes, wusste um ihre Schmalheit, ihre Länge, ihre Ordnung. Wenn es darauf ankam, schnürte er – Pfote in Pfote, Spur an Spur – und hatte das Gefühl, mit dem Boden übereinzustimmen.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald war kein Geheimnis für ihn. Er war ein System.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Herr Fuchs hatte gelernt, dieses System zu lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er wusste, wann es klug war zu warten. Wann Bewegung nötig wurde. Wie der Wind Gerüche trug – und wann er sie verdrehte. Oft genug hatte ihn dieses Wissen satt gehalten, geschützt, durch Nächte und Jahreszeiten getragen. Manchmal irrte er sich, ja. Aber nicht oft. Oft genug, um zu vertrauen: seinem Blick, seinem Denken, seiner Fähigkeit, aus vielen Zeichen ein Bild zu formen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald schien das zu dulden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eines Morgens führte eine Spur an ihm vorbei. Frisch. Deutlich. Sauber gesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs nahm sie wahr, noch bevor er bewusst hinsah. Sein Körper reagierte schneller als sein Denken. Er folgte ihr ohne Zögern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann war sie weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht verwischt, nicht zerstreut. Sie endete. Als hätte jemand den Boden geglättet. Als hätte die Spur beschlossen, nicht weiterzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs blieb stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Ohren stellten sich auf. Seine Nase suchte, prüfte, tastete. Er umrundete die Stelle langsam, gründlich. Der Boden war unverändert. Die Luft trug nichts Neues. Es gab keinen Grund, den er greifen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etwas zog sich in ihm zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht Angst. Eher ein feiner Riss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich war unaufmerksam, dachte er. Und der Gedanke klang härter, als er beabsichtigt hatte. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Tagen danach geschah es wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Geräusch versprach Beute und führte ins Leere. Ein Schatten kündigte Deckung an und wurde zu offener Fläche. Ein vertrautes Muster zerfiel, kaum dass er es greifen wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts davon war gefährlich. Aber nichts davon stimmte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs begann, langsamer zu gehen. Aufmerksamer. Angespannter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er blieb häufiger stehen, setzte die Pfoten kontrollierter auf. Sein Körper war wach, doch die Ruhe darin fehlte. Der Atem ging flacher. Der Schwanz lag dicht am Körper.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überall schien nun Bedeutung zu liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wald wurde nicht dichter. Aber er fühlte sich enger an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs begegnete anderen Wesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Dachs kreuzte seinen Weg, ohne den Pfad zu beachten, den Herr Fuchs gewählt hätte. Eine Elster lachte, als er innehielt. Eine kleine Fee schwebte zwischen Farnen, wechselte die Richtung und verschwand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs versuchte, auch sie zu lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber sie erklärten nichts.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie widersprachen ihm nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie handelten einfach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald wurde still.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht leise, sondern unbeantwortend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs kannte diesen Wald. Und doch trug ihn sein Wissen nicht mehr. Seine Gedanken kreisten. Sein Körper war müde, obwohl er wenig gelaufen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum ersten Mal fragte Herr Fuchs sich, was geschehen würde, wenn er aufhörte, den Wald zu lesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gedanke kam ihm falsch vor. Fast gefährlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er blieb stehen und zwang sich, noch einmal hinzusehen. Noch einmal zu prüfen. Noch einmal Ordnung herzustellen, wo sie ihm entglitt. Sein Körper war müde, aber sein Kopf hielt fest.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So funktioniert das nicht, dachte er. Ich darf jetzt nicht nachlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und genau dieser Gedanke machte ihn schwer. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erschöpfung kam leise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs bemerkte sie zuerst in seinen Beinen. Dann im Nacken. Dann in der Art, wie sein Blick an den Dingen hängen blieb, ohne sie zu ordnen. Er blieb stehen und wartete darauf, dass der Impuls kam weiterzugehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er kam nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs hätte sich zwingen können.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Er wusste, wie das ging.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber er tat es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er setzte sich. Dann legte er sich hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boden war kühl, aber er störte nicht. Ein Blatt streifte sein Ohr. Er ließ es geschehen. Seine Ohren bewegten sich nicht. Zum ersten Mal seit Langem musste er nichts prüfen, nichts ordnen, nichts festhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald reagierte nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er kam nicht näher. Er wich nicht zurück. Er blieb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs lag still und spürte, wie viel Kraft es ihn gekostet hatte, wach zu sein, klug zu sein, vorbereitet. Wie sehr er sich darauf verlassen hatte, dass Verstehen ihn tragen würde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wie müde ihn genau das gemacht hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Herr Fuchs später aufstand, hatte sich nichts verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald war noch immer widersprüchlich. Die Spuren noch immer nicht verlässlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber etwas in ihm war ruhiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ging los, ohne Ziel, ohne Berechnung. Er folgte keiner Bedeutung, sondern einer Bewegung. Er blieb stehen, wenn sein Körper es wollte. Er ging weiter, wenn es sich richtig anfühlte. Manchmal irrte er sich. Manchmal nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beides war auszuhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Rand eines Pfades entdeckte Herr Fuchs eine Spur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deutlich. Lesbar. Fast einladend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er betrachtete sie lange.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann setzte er schließlich einen Schritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boden gab leicht nach. Die Spur verlor sich zwischen Laub und Schatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ging weiter, ruhig, ohne Eile. Sein Atem fand einen gleichmäßigen Rhythmus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter ihm schloss sich der Wald.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Vor ihm öffnete er sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das genügte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 09:26:32 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Wald hatte Zeit – Gedanken zum Jahresanfang</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man merkte dem Wald an, dass er Zeit hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht viel Zeit. Aber genug, um sie nicht zu verschwenden. Die Stämme standen enger beieinander als an anderen Tagen, als hätten sie sich unauffällig zusammengerückt. Nicht, um zu flüstern – dafür war es zu kalt –, sondern um Wärme zu halten. Zwischen ihnen lag Schnee in Schichten, jede mit eigener Geschichte, eigenem Gewicht, eigener Geduld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz oben auf den Zweigen lag Pulverschnee, fein und trocken, so leicht, dass er sich schon beim leisesten Luftzug bewegte. Er nahm nichts ernst, nicht einmal die Schwerkraft. Darunter saßen festere Lagen, gepresst vom letzten Tau, mit einer Oberfläche, die hart wirkte und bei genauerem Hinsehen Risse zeigte. Und am Boden lag Schnee, der wusste, dass er bleiben würde. Nicht spektakulär. Aber zuverlässig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Weg führte hindurch. Schmal, unscheinbar, mehr Ahnung als Einladung. Auf ihm war der Schnee körnig, festgetreten, mit kleinen glitzernden Kanten, die im schrägen Licht aufflackerten. Daneben, kaum eine Handbreit entfernt, sah alles gleich aus – und war es nicht. Wer dort hineintrat, versank lautlos. Nicht tief, aber tief genug, um aufmerksam zu werden. Der Wald mochte solche Unterschiede. Sie hielten wach, ohne zu fordern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Luft war kalt, aber nicht feindlich. Sie roch nach Harz, nach Frost, nach Erde, die wusste, dass sie warten musste. Atem wurde sichtbar und blieb einen Moment zu lange stehen, bevor er sich auflöste. Auch Gedanken hätten hier länger gebraucht, um weiterzugehen. Nichts wurde sofort fortgetragen. Alles durfte kurz bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen den Bäumen hing Licht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nicht viel, aber mehr als erwartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es kam vom Mond, natürlich. Und doch blieb es an Stellen hängen, wo es eigentlich hätte weiterziehen müssen. An Rinde zum Beispiel. Oder an den feinen Haaren junger Zweige. Es sammelte sich dort, machte Pausen, als müsste es sich erinnern, warum es überhaupt unterwegs war. Der Wald ließ das zu. In dieser Nacht war Genauigkeit wichtiger als Geschwindigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter einer alten Buche lag der Schnee dünn. Dort schimmerten gefrorene Blätter durch, lederbraun, mit hellen Rändern, als wären ihre Konturen nachgezogen worden. Sie raschelten nicht. Sie flüsterten. Nicht mit Worten, sondern mit diesem Geräusch, das entsteht, wenn etwas noch nicht ganz vergangen ist. Die Buche wusste, dass man ihr in solchen Nächten besser zuhörte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter hinten standen die Fichten. Sie trugen den Schnee nicht, sie hielten ihn. In breiten Polstern lag er auf den Ästen, so schwer, dass die Zweige sich leicht bogen. Ab und zu gab einer nach. Dann rutschte das Weiß langsam, fast widerwillig, nach unten, sammelte sich kurz – und fiel schließlich mit einem dumpfen Laut. Kein Knall. Kein Schrecken. Eher ein Entlasten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald reagierte darauf kaum.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er kannte das Spiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Tage hatten ihre eigene Schwere. Nicht krankhaft, nicht gefährlich. Eher so, wie etwas schwer wird, wenn viele Eindrücke gleichzeitig wirken. Nähe, die gut gemeint war. Erwartungen, die sich überlagerten. Hoffnungen, die größer gewesen waren als das Jahr. All das hatte hier Spuren hinterlassen. Nicht als Schaden. Als Verdichtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schnee zeigte das deutlich. Dort, wo sich Wege kreuzten, war er festgepresst, fast hart. An anderen Stellen lag er locker, unentschlossen, bereit, sich neu zu ordnen. Der Wald machte keinen Unterschied zwischen beidem. Er nahm es zur Kenntnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Windzug ging durch die Stämme. Nicht stark genug, um etwas zu bewegen, aber deutlich genug, um sich einzumischen. Er blieb hängen zwischen den Ästen, strich über Rinde, tastete sich über Nadeln und Moos. Dort, wo er vorbeikam, veränderte sich das Licht. Kaum sichtbar, aber spürbar. Als hätte jemand die Schärfe leicht nachgestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schnee reagierte unterschiedlich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auf dem Weg verdichtete er sich weiter, wurde körniger, ordentlicher. Neben dem Weg gab er nach, sackte ab, zog sich zurück. Unter den Fichten begann er zu arbeiten. Erst ein leises Knacken, dann ein langsames Rutschen. Ein Ast bog sich tiefer, als er müsste. Ein anderer hielt stand, obwohl er es nicht konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald probierte Möglichkeiten aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter einer Buche öffnete sich eine kleine Fläche. Nicht groß, gerade genug, um aufzufallen. Der Schnee dort schmolz nicht, er trat zurück. Die gefrorenen Blätter darunter wurden sichtbar, ihre Adern hell umrandet. Ein paar von ihnen bewegten sich minimal, suchten eine neue Lage. Nicht, weil Wind ging. Sondern weil Zeit hier anders lag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie floss nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sammelte sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Geräusch entstand, kaum hörbar. Kein Knacken, kein Fallen. Eher ein leises Aneinanderstoßen, als würden zwei Dinge feststellen, dass sie denselben Platz beanspruchten. Der Stamm einer jungen Birke verschob sich um einen Hauch. Nicht messbar. Aber genug, um den Schnee an ihrer Rinde neu zu ordnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiskristalle bildeten Muster, die es gestern noch nicht gegeben hatte. Linien, Sterne, Verzweigungen. Manche blitzten kurz auf und verschwanden. Andere blieben länger, als hätten sie beschlossen, dass diese Nacht mehr Geduld verdiente.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald nutzte diese Freiheit vorsichtig.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er war kein Freund von Übertreibungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Stück weiter hinten veränderte sich der Weg. Nicht sichtbar, nicht wirklich. Aber wer ihn kannte, hätte gezögert. Er führte nicht mehr ganz gerade. Oder vielleicht tat er das nie und es fiel nur heute auf. Der Schnee darauf zeigte feine Risse, als hätte er kurz überlegt, sich zu teilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald lächelte nicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er konnte das nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber er hatte Sinn für Timing.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ast gab nach. Schnee fiel. Nicht auf den Boden, sondern auf einen tiefer liegenden Zweig, der ihn weiterreichte. Dort blieb er kurz liegen, sammelte sich, löste sich erneut. Ein langsames Weitergeben, wie eine Nachricht, die man nicht selbst behalten wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Luft wurde klarer. Schärfer. Und gleichzeitig weicher. Atem – von wem auch immer – würde hier sichtbar sein und länger bleiben. Auch Gedanken hätten es schwer gehabt, sich sofort aufzulösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch war niemand da, der das bemerkte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aber der Wald bereitete sich vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht auf Besuch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Auf Übergang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und irgendwo zwischen Rinde und Schnee, zwischen Halten und Loslassen, entstand Platz. Kein sichtbarer. Aber ein spürbarer. Einer von der Sorte, in die man später hineintritt und sich fragt, warum es sich plötzlich anders anfühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald war nicht darauf aus, Antworten zu geben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das hatte er nie getan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er stellte Bedingungen her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kälte blieb konstant, fast freundlich. Sie legte sich gleichmäßig über alles, nahm Spitzen heraus, glättete Bewegungen. Dinge, die sonst hastig waren, wurden langsamer. Dinge, die zu lange gelegen hatten, traten deutlicher hervor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter einer alten Fichte hatte sich der Schnee verschoben. Nicht viel. Aber genug, um eine kleine Mulde freizulegen. Darin lag nichts Besonderes. Kein Zapfen, kein Stein. Und doch wirkte der Platz vollständig. Als wäre genau das seine Aufgabe gewesen: leer zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leere war im Wald nichts Negatives.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Warnend vielleicht. Aber nicht falsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ast knackte. Nicht überraschend, eher bestätigend. Ein anderer antwortete mit einem leisen Nachgeben. Der Wald hörte sich selbst zu. Er prüfte, wo Spannung saß, wo Gewicht zu lange getragen worden war. Dort ließ er los. Ganz. Oder ein wenig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Licht zwischen den Stämmen veränderte sich erneut. Es wurde nicht heller, nicht dunkler. Aber klarer. Unterschiede traten hervor. Der Weg war der Weg. Das Dickicht war das Dickicht. Und dazwischen gab es Stellen, an denen man hätte stehen bleiben können, ohne im Weg zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald mochte solche Orte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erinnerten daran, dass Bewegung nicht immer Fortschritt bedeutete. Manches klärte sich erst im Stillstand. Und manches löste sich, wenn man aufhörte, es festzuhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Eiskristalle fielen gleichzeitig. Sie trafen nicht den Boden, sondern verteilten sich auf Rinde, Moos und Nadeln. Keiner landete dort, wo er ursprünglich hätte landen sollen. Es gab in dieser Nacht kein „richtig“. Nur ein „passend genug“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn Übergänge litten selten an falschen Entscheidungen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie litten an zu vielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald wusste das. Er hatte Generationen von Wintern gesehen, Jahre kommen und gehen lassen, ohne sie festzuhalten. Er hatte erlebt, wie viel Kraft es kostete, etwas bleiben zu lassen, das eigentlich gehen wollte. Und wie erleichtert alles war, wenn es endlich durfte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen zwei Buchen veränderte sich der Klang. Schritte – falls es welche gegeben hätte – wären hier weicher gewesen. Gedämpfter. Gedanken ebenso. Der Schnee lag locker, federnd, und gab nach, ohne zu verschlucken. Ein guter Ort, um stehen zu bleiben. Oder um weiterzugehen, ohne sich festzulegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald stellte keine Fragen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aber er ließ vieles zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein alter Ast spannte sich. Man sah ihm an, dass er mehr trug, als gut für ihn war. Schnee hatte sich auf ihm gesammelt, Schicht um Schicht. Jede für sich nicht problematisch. Zusammen jedoch zu viel. Der Ast hielt. Natürlich hielt er. Er hatte das immer getan. Aber heute knackte es an einer Stelle, die verriet, dass Halten zur Gewohnheit geworden war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald wartete einen Moment.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dann noch einen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ast gab nach. Nicht vollständig. Nur ein Stück. Genug, damit ein Teil des Schnees abrutschte und mit dumpfem Geräusch zu Boden fiel. Der Rest blieb liegen. Erleichtert. Als hätte er kurz vergessen, wie gut Loslassen sich anfühlen konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Schritte weiter lag der Schnee unruhig. Zerwühlt, obwohl niemand hier gewesen war. Kleine Hügel, Mulden, feine Risse. Der Boden darunter hatte gearbeitet. Gefroren, gelockert, wieder gefroren. Alles gleichzeitig. Wer hier stehen geblieben wäre, hätte ein leichtes Kippen gespürt. Nicht genug, um zu fallen. Genug, um den eigenen Stand zu überprüfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald tat das absichtlich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht um zu stören.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um aufmerksam zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Stellen trugen sofort. Andere erst nach kurzem Zögern. Wieder andere gaben nach, nur um sich gleich darauf zu stabilisieren. Planung hatte hier schlechte Karten. Wahrnehmung hingegen sehr gute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen zwei Fichten war der Raum enger geworden. Nicht wirklich – aber spürbar. Die Stämme standen gleich. Und doch wirkte der Durchgang schmaler. Vielleicht war es das Licht, das sich dort nicht entscheiden konnte. Vielleicht auch nur der Blick, der plötzlich mehr registrierte als sonst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jeder Engpass bedeutete Hindernis.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal zeigte er nur, dass man etwas mit sich trug, das breiter geworden war als nötig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein leiser Luftzug strich hindurch. Er nahm nichts mit. Aber er ordnete. Schnee verschob sich minimal. Eiskristalle setzten sich neu zusammen. Muster entstanden, die stabiler waren als zuvor. Nicht schöner. Aber klarer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald hatte Humor.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er wusste, dass Klarheit oft weniger glamourös war als Hoffnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter einer Buche löste sich eine dünne Schneeschicht. Sie fiel nicht herunter, sondern rutschte zur Seite und legte einen Streifen dunkler Erde frei. Der Kontrast war deutlich. Fast unangenehm. Braun neben Weiß. Unfertig neben bedeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald ließ es so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alles musste sofort wieder zugedeckt werden. Manche Dinge wirkten erst dann richtig, wenn man sie eine Weile ansah.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein weiterer Ast knackte. Diesmal nicht aus Überlastung, sondern aus Entscheidung. Der Schnee fiel vollständig ab, zerfiel unten in seine Einzelteile und verlor dabei jede Dramatik. Was eben noch schwer gewesen war, lag jetzt einfach da. Still. Unauffällig. Fast harmlos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald nahm das zur Kenntnis.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er mochte solche Momente.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein kleiner Windstoß kam auf. Zu schwach, um etwas umzustoßen. Stark genug, um sich einzumischen. Pulverschnee hob sich, tanzte unbeholfen, stieß an andere Kristalle, verhedderte sich kurz – und fiel dann doch. Jeder an einem anderen Ort als erwartet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter einer Fichte sammelte sich der Schnee neu. Schicht um Schicht entstand eine kleine Kuppe. Zu ordentlich. Der Wald betrachtete sie einen Moment lang und schob dann nach. Ein Zweig senkte sich. Die Kuppe kippte zur Seite und verlor ihre Perfektion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besser so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perfektion war anstrengend. Und in dieser Nacht unnötig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort, wo der Untergrund vorher unruhig gewesen war, glättete sich der Schnee. Nicht dauerhaft. Nicht vollständig. Aber für einen Moment trug er zuverlässig. Es war, als hätte der Boden beschlossen, kooperativ zu sein. Nicht immer. Aber jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald erklärte das niemandem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hielt inne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Ast ließ Schnee fallen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein zweiter tat es ihm nach.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein dritter wartete zu lange und verlor alles auf einmal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schnee unten nahm auf, was kam, ohne zu urteilen. Schweres fiel schneller. Leichtes blieb hängen. Nichts landete dort, wo es geplant gewesen war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald mochte diese Abfolge. Sie erinnerte daran, dass man Dinge nicht gleichzeitig loslassen musste. Manches durfte gleiten. Manches brauchte einen Ruck. Und manches blieb noch ein wenig liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Eiskristall setzte sich auf einen dunklen Fleck Erde und begann zu schmelzen. Nur minimal. Gerade genug, um sichtbar zu werden. Der Fleck sah danach nicht besser aus. Aber ehrlicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das genügte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Langsam wurde es ruhiger. Nicht leer. Offen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schnee wirkte weniger kontrastreich. Harte Stellen waren weicher geworden. Dunkles wieder bedeckt. Nicht, weil es falsch gewesen war. Sondern weil es genug gesehen worden war. Manche Spuren blieben sichtbar. Andere nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald wirkte erleichtert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht, weil alles geklärt war.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sondern weil nichts mehr geklärt werden musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Zeit hatte getan, was sie konnte. Sie hatte gesammelt, verdichtet, sichtbar gemacht. Sie hatte zugelassen, dass Enttäuschung Raum bekam, ohne sie größer zu machen, als sie war. Sie hatte gezeigt, dass Müdigkeit kein Versagen war. Dass Rückzug Schutz sein konnte. Dass Neubeginn keinen Termin brauchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald begann, wieder mehr Wald zu sein. Geräusche verloren ihre Bedeutung. Licht fiel, ohne hängen zu bleiben. Der Schnee nahm auf, was kam, ohne es zu bewerten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwo, ganz unscheinbar, begann etwas Neues.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht besser.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht schlechter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur offen genug, um darin weiterzugehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 09:51:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/der-wald-hatte-zeit-gedanken-zum-jahresanfang</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Welt im Mörser – Wie Gewürzmischungen Erinnerungen, Handwerk und Geschmack verbinden</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-welt-im-moerser-wie-gewuerzmischungen-erinnerungen-handwerk-und-geschmack-verbinden</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal genügt ein einzelner Duft, um die Wahrnehmung zu verschieben – kaum wahrnehmbar, aber wirkungsvoll genug, um den Alltag für einen Moment beiseitezuschieben. Ein Hauch Kreuzkümmel, und der Alltag tritt zurück zugunsten von Bildern aus Garküchen, Markthallen und dampfenden Töpfen. Gewürze besitzen diese eigentümliche Fähigkeit: Sie wirken nicht nur auf den Geschmackssinn, sondern auf Erinnerung, Vorstellungskraft und Emotion. Genau darin liegt ihre kulturelle und kulinarische Bedeutung – und der Grund, weshalb sie seit Jahrtausenden gesammelt, gehandelt, gehütet und verehrt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewürze sind keine bloßen Küchenzutaten, sondern kulturelle Werkzeuge. Botanisch betrachtet handelt es sich um Samen, Früchte, Rinden, Wurzeln oder Blüten, die aufgrund ihrer ätherischen Öle, Bitterstoffe oder Scharfstoffe eingesetzt werden. Kulinarisch sind sie Werkzeuge: Sie strukturieren Gerichte, verleihen Tiefe, setzen Akzente oder verbinden einzelne Komponenten zu einem stimmigen Ganzen. Besonders deutlich wird das bei Gewürzmischungen – jenen wohlüberlegten Kompositionen, die weit mehr sind als eine Ansammlung aromatischer Einzelteile.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von Einzelgewürzen und Mischungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Gewürzdose und Mörser entscheidet sich oft, wie ein Gericht gelesen wird: klar und präzise oder komplex und vielschichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In gut ausgestatteten Küchen finden sich beides: Einzelgewürze und Mischungen. Pfeffer, Kreuzkümmel, Muskatnuss oder Kurkuma stehen für sich, lassen sich frisch mahlen oder mörsern und gezielt einsetzen. Getrocknete Kräuter wie Thymian, Oregano oder Rosmarin bringen mediterrane Klarheit, während Samen und Beeren – etwa Koriander, Fenchel oder Wacholder – Tiefe und Struktur liefern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewürzmischungen hingegen sind kulinarische Abkürzungen mit Tradition. Sie entstehen selten zufällig, sondern spiegeln regionale Kochstile, klimatische Bedingungen und verfügbare Zutaten wider. Ihre Zusammensetzung ist über Generationen gewachsen, manchmal streng definiert, manchmal erstaunlich variabel. Genau darin liegt ihre Stärke – und ihre Herausforderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was eine gute Gewürzmischung ausmacht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Gewürzmischungen sind keine Abkürzungen für Bequemlichkeit, sondern für Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine hochwertige Gewürzmischung folgt einem klaren Prinzip: Balance. Kein Bestandteil darf dominieren, jeder erfüllt eine Funktion. Manche Gewürze tragen die Hauptaromen, andere verbinden, wieder andere setzen gezielte Kontraste. Seriöse Mischungen kommen ohne unnötige Füllstoffe aus und setzen auf nachvollziehbare Zutaten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Küche existieren daneben praktische Würzmischungen wie Kräutersalze oder Zucker-Zimt-Mischungen. Sie sind funktional, alltagstauglich und bewusst komponiert, unterscheiden sich jedoch fachlich von reinen Gewürzmischungen. Diese Differenzierung ist weniger eine Wertung als eine Frage der Definition – und der bewussten Anwendung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Klassiker mit Geschichte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Curry ist vermutlich die bekannteste Gewürzmischung der Welt – und zugleich eine der am häufigsten missverstandenen. – und zugleich eine der missverständlichsten. Entgegen verbreiteter Annahmen handelt es sich nicht um eine traditionelle indische Mischung mit festgelegter Rezeptur. Vielmehr ist Curry ein europäisches Konstrukt, das versucht, die Vielfalt südasiatischer Masalas in einer Mischung abzubilden. Typisch sind Kurkuma als farbgebende Basis, Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee und je nach Variante Chili, Ingwer oder Senfsaat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der indischen Küche selbst spielen Masalas eine zentrale Rolle, jedoch fast immer frisch gemahlen und situativ angepasst. Garam Masala etwa – wörtlich „wärmende Mischung“ – wird traditionell erst gegen Ende des Kochvorgangs hinzugefügt. Zimt, Kardamom, Nelken und Pfeffer sollen nicht verkochen, sondern ihre ätherischen Öle entfalten und dem Gericht Tiefe verleihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Orient und östlicher Mittelmeerraum
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier steht weniger die Schärfe im Vordergrund als das Spiel mit Bitterkeit, Säure und warmen, runden Noten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ras el-Hanout, eine der komplexesten Mischungen Nordafrikas, ist weniger Rezept als Konzept. Der Name bedeutet sinngemäß „das Beste des Hauses“. Je nach Region und Händler kann die Mischung zehn oder über zwanzig Zutaten enthalten, darunter Koriander, Kreuzkümmel, Muskat, Kardamom, Zimt, getrocknete Rosenblüten oder auch Iriswurzel. Ras el-Hanout wird traditionell für Schmorgerichte, Couscous oder Lamm verwendet und lebt von seiner warmen, vielschichtigen Aromatik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Za’atar hingegen ist deutlich bodenständiger. Die Mischung aus wildem Thymian oder Oregano, Sumach und Sesam ist im östlichen Mittelmeerraum allgegenwärtig. Sie wird mit Olivenöl verrührt, auf Fladenbrot gestrichen oder über Gemüse und Joghurt gestreut. Der säuerliche Sumach ersetzt dabei oft Zitrone und sorgt für Frische.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schärfe mit Struktur
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schärfe ist in traditionellen Küchen selten Selbstzweck, sondern immer Teil eines größeren geschmacklichen Gefüges.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schärfe ist kein Selbstzweck. In gut komponierten Mischungen dient sie der Strukturierung des Geschmacks. Harissa aus Nordafrika kombiniert Chili mit Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel und oft Kümmel. Die Paste – traditionell frisch zubereitet – ist scharf, aber nicht eindimensional. Sie würzt Suppen, Gemüse, Fleisch oder Hülsenfrüchte und lässt sich dosiert einsetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pul Biber, die türkische Chiliflockenmischung, wirkt auf den ersten Blick unscheinbar. Ihre milde, leicht fruchtige Schärfe entfaltet sich langsam und eignet sich besonders für Eiergerichte, Joghurt oder gegrilltes Gemüse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Amerika und Afrika
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jerk aus der Karibik ist ein gutes Beispiel für eine regional stark variierende Mischung. Piment, Chili, Thymian, Muskat und Zimt bilden die aromatische Basis, ergänzt je nach Tradition durch Zucker, Zwiebel oder Knoblauch. Ursprünglich zur Konservierung und Würzung von Fleisch gedacht, steht Jerk heute für eine intensive, rauchig-würzige Küche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chakalaka wiederum stammt aus Südafrika und ist ursprünglich ein Gemüse-Relish. Die zugrunde liegenden Gewürze – Chili, Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel – werden heute auch als trockene Mischung interpretiert und für Reis, Eintöpfe oder Gemüse eingesetzt. Hier zeigt sich, wie flexibel kulinarische Traditionen sein können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Selber mischen – mit Maß und Wissen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer selbst mischt, übernimmt Verantwortung – für Geschmack, Herkunft und Balance.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Selbermischen von Gewürzen ist keine nostalgische Spielerei, sondern eine Frage der Kontrolle. Frische, Qualität und individuelle Anpassung sprechen dafür. Wichtig ist dabei das Verständnis für Mengenverhältnisse: dominante Gewürze wie Nelken oder Sternanis benötigen Zurückhaltung, während Basisgewürze großzügiger eingesetzt werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch bei Kräutermischungen lohnt Genauigkeit. Getrocknete Kräuter sollten nicht wahllos kombiniert werden, sondern sich aromatisch ergänzen. Petersilie bringt Frische, Thymian Tiefe, Basilikum Süße, Oregano Würze. In Kombination mit grobem Salz entsteht ein klassisches Kräutersalz – praktisch, haltbar und vielseitig, fachlich korrekt als Würzmischung einzuordnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lagerung und Haltbarkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aromen sind flüchtig, und Gewürze verzeihen Nachlässigkeit nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewürze sind empfindlich. Licht, Wärme und Sauerstoff lassen ätherische Öle verfliegen. Ideal sind dunkle, luftdichte Gefäße und ein kühler Lagerort. Ganze Gewürze halten deutlich länger als gemahlene; Mischungen sollten innerhalb weniger Monate verbraucht werden, um ihre Aromatik zu bewahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewürze sind gespeicherte Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewürze und Gewürzmischungen sind kulturelles Gedächtnis in aromatischer Form. Wer sie versteht, nutzt sie bewusster – und kocht besser. Nicht jede Mischung muss selbst hergestellt werden, nicht jede fertige Mischung ist ein Kompromiss. Entscheidend ist Wissen, Neugier und die Bereitschaft, genauer hinzuschmecken. Denn am Ende beginnt jede kulinarische Reise nicht am Flughafen, sondern am Herd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weitere Informationen zum Thema Gewürze:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kardamom:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nagelsberger-schloss.de/kardamom-wirkung-und-anwendung-des-gewuerzes" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kardamom – Wirkung und Anwendung des Gewürzes
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schnittlauch:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nagelsberger-schloss.de/schnittlauchoel-raffiniertes-oel-fuer-die-schnelle-after-work-kueche" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schnittlauchöl – raffiniertes Öl für die schnelle After-Work-Küche
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Safran:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nagelsberger-schloss.de/safran-das-rote-gold" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Safran – das rote Gold
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.feinkosten.de/gewuerze/12-gewuerzmischungen-die-du-kennen-musst" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           12 Gewürzmischungen, die Du kennen musst | feinkosten.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://kraeuterkontor.de/magazin/die-besten-gewuerzmischungen-der-welt/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die besten Gewürzmischungen der Welt: Rezepte + Fotos
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://deeskueche.de/welche-gewuerzmischungen-gibt-es/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Welche Gewürzmischungen gibt es?
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.essen-und-trinken.de/gewuerze/gewuerzmischung-12025696.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gewürzmischung - [ESSEN UND TRINKEN]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spicys.de/blog/gewuerzsaucen-und-gewuerzmischungen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gewürzsaucen &amp;amp; Gewürzmischungen aus aller Welt zunehmend beliebter!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.gewuerzmuehle-brecht.de/news/gewuerzschule/gewuerzmischungen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gewürzmischungen selber machen: 33 Rezepte für jede Gelegenheit - Gewürzmühle Brecht
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 10:56:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-welt-im-moerser-wie-gewuerzmischungen-erinnerungen-handwerk-und-geschmack-verbinden</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vierkantig, duftig, unwiderstehlich – die wilden Lamiaceae</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/vierkantig-duftig-unwiderstehlich-die-wilden-lamiaceae</link>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lippenblütler, auf Latein Lamiaceae, gehören zu den auffälligsten und vielseitigsten Pflanzenfamilien der Erde. Mit über 7.000 Arten in rund 230 Gattungen erstrecken sie sich von den sonnigen Lavendelfeldern des Mittelmeerraums bis in die tropischen Regenwälder. Ihre charakteristischen vierkantigen Stängel und die gegenständig angeordneten Blätter machen sie leicht erkennbar, während die oft stark duftenden ätherischen Öle ihren unverwechselbaren Charme ausmachen. Ob in der Küche, als Heilpflanzen oder als Ziergewächse im Garten – Lippenblütler bereichern das menschliche Leben auf vielfältige Weise. Wer schon einmal durch ein Feld Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) geschlendert ist, kennt das Gefühl, wie der Duft die Sinne umhüllt und die Gedanken beruhigt.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders auffällig sind ihre Blüten. Sie sind zygomorph, also einseitig symmetrisch, und bestehen meist aus fünf Kronblättern, die sich zu einer Ober- und Unterlippe formen. Auf den ersten Blick mag das nur ästhetisch wirken, doch diese Form hat einen praktischen Zweck: Sie erleichtert die Bestäubung durch Insekten. Bei Echtem Salbei (Salvia officinalis) funktioniert das wie ein kleiner Zaubertrick: Die Oberlippe der Blüte wirkt wie ein Hebel, der beim Betreten durch eine Biene die Staubblätter herunterschlägt und den Pollen gezielt auf den Rücken des Besuchers katapultiert. Ein winziges, perfektes Zusammenspiel von Mechanik und Biologie. Wer genau hinschaut, kann sogar die Nektarleitlinien erkennen, feine Linien auf den Blütenblättern, die wie Landebahnen für Insekten wirken. Auch die Früchte der Lippenblütler sind clever konstruiert: Meist handelt es sich um sogenannte Klausen, die nach der Reife in vier Teilfrüchte zerfallen und so die Samen effektiv verteilen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lippenblütler sind wahre Magneten für Bestäuber. In unseren Gärten sind es vor allem Bienen und Hummeln, die sich über Thymian (Thymus vulgaris), Oregano (Origanum vulgare) oder Gartenminze (Mentha spicata) hermachen, während in tropischen Regionen auch Kolibris oder Schmetterlinge die Arbeit übernehmen. Manche Arten haben sogar skurrile Eigenheiten entwickelt: Duftnessel (Agastache foeniculum) verströmt einen süßen Anisduft, der Kolibris und Schmetterlinge gleichermaßen anlockt. Viele Lippenblütler bevorzugen sonnige, durchlässige Standorte, doch tropische Vertreter wie Barbados-Basilikum (Plectranthus barbatus) fühlen sich auch in feuchten Wäldern wohl.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die chemische Ausstattung der Lippenblütler ist mindestens ebenso faszinierend wie ihre Blütenmechanik. Ätherische Öle wie Thujon im Salbei, Pulegon in der Minze oder Linalool im Lavendel sorgen nicht nur für intensive Düfte, sondern haben oft auch medizinische Wirkung. Bitterstoffe und Gerbstoffe fördern die Verdauung und wirken antibakteriell, während Flavonoide die Pflanze vor UV-Strahlung schützen und gleichzeitig Bestäuber anlocken. Kein Wunder, dass viele Arten seit Jahrhunderten geschätzt werden. Ein Klassiker ist Zitronenmelisse (Melissa officinalis), die in mittelalterlichen Klostergärten als Heilpflanze kultiviert wurde und noch heute beruhigende Tees liefert. Auch die kulinarische Welt ist voll von Lippenblütlern: Oregano (Origanum vulgare) veredelt Pizza, Rosmarin (Rosmarinus officinalis) verströmt Duft auf Braten und Kartoffeln, und Pfefferminze (Mentha × piperita) belebt Desserts und Getränke. Anekdotisch erzählt man sich, dass der französische König Ludwig XIV. angeblich täglich Lavendeltee trank, um seinen Magen zu beruhigen und die Sinne zu schärfen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch als Zierpflanzen haben Lippenblütler ihren festen Platz. Lavendel und Rosmarin bringen mediterranes Flair in den Garten, während tropische Vertreter wie Buntblättriges Schildblatt (Coleus blumei) mit bunt gemusterten Blättern für exotische Akzente sorgen. Dabei ist der Pflegeaufwand meist überschaubar: ein sonniger Standort, durchlässiger Boden und gelegentliches Gießen genügen oft, um die Pflanzen gesund und blühfreudig zu halten. Wer einmal einen kleinen Versuch im Garten wagt, etwa mit verschiedenen Minzearten, wird schnell feststellen, dass Gracile Minze (Mentha × gracilis) sich fast wie von selbst ausbreitet – Vorsicht ist also geboten, um das Beet nicht zu übernehmen. Kulturhistorisch haben Lippenblütler schon früh die Menschen fasziniert: Schon die alten Ägypter nutzten Lavendel zur Einbalsamierung, während Mönche des Mittelalters Salbei als „Allheilmittel“ schätzten.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Systematisch gehören die Lippenblütler zur Familie Lamiaceae, früher auch als Labiatae bezeichnet. Die Familie gliedert sich in mehrere Unterfamilien, darunter die Nepetoideae mit Minzen und Basilikum, die Prostantheroideae tropischer Regionen, die Scutellarioideae mit Helmkraut-Arten wie Seitliches Helmkraut (Scutellaria lateriflora) und die Ajugoideae mit Gundelreben. Fossile Funde zeigen, dass Lippenblütler bereits seit der Kreidezeit existieren und sich über Jahrmillionen in unterschiedlichsten Lebensräumen angepasst haben. Ihre Verbreitung ist nahezu global, wobei der Schwerpunkt in den mediterranen, tropischen und gemäßigten Zonen liegt.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lippenblütler faszinieren nicht nur durch ihr Aussehen und ihren Duft, sondern auch durch ihre Rolle in der Ökologie. Sie bieten Nahrung und Lebensraum für unzählige Insekten, von Bienen über Schmetterlinge bis hin zu Ameisen, die bei manchen Arten die Samen verbreiten. Wer einen Garten oder Balkon mit Echtem Lavendel (Lavandula angustifolia), Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) oder Thymian (Thymus vulgaris) bepflanzt, tut also nicht nur etwas für das Auge, sondern unterstützt aktiv Bestäuber in der Natur. Gleichzeitig sind einige mediterrane Arten durch Habitatverlust und Klimawandel bedroht, was ihren Schutz umso dringlicher macht.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Summe verbinden die Lippenblütler ästhetische Schönheit, ökologischen Nutzen, kulinarischen Wert und faszinierende Mechanik. Sie sind kleine Wunderwerke der Natur, die auf engem Raum unglaubliche Vielfalt und Funktionalität vereinen. Wer ihren Duft, ihre Farben und ihre Geschichten bewusst erlebt, entdeckt mit jeder Blüte ein Stück Kultur, Ökologie und Magie – und versteht, warum diese Pflanzenfamilie seit Jahrtausenden Menschen und Tiere gleichermaßen begeistert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lippenbl%C3%BCtler" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lippenblütler – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.hortipendium.de/Lippenbl%C3%BCtler" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lippenblütler – Hortipendium
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.baumschule-horstmann.de/familie/lippenbluetler" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lippenblütler (Lamiaceae) - Wissen &amp;amp; Pflanzen dieser Familie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/lippenbluetler" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lamiaceae: Wissenswertes über die Lippenblütler - Mein schöner Garten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.golfmanager-greenkeeper.de/greenkeeper-online/fachbeitraege-greenkeeper/fachwissen/baeume-straeucher-pilze-und-andere-organismen/sonstiges/lippenbluetler-familie-mit-vielen-heil-und-gewuerzkraeutern.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           GMGK - Köllen Druck und Verlag GmbH: Lippenblütler – Familie mit vielen Heil- und Gewürzkräutern
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/lippenbluetler/39588" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lippenblütler - Lexikon der Biologie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 10:50:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/vierkantig-duftig-unwiderstehlich-die-wilden-lamiaceae</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Raus aus’m Beton – 2026 rein in die Natur und frische Wege entdecken</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/raus-ausm-beton-rein-ins-abenteuer-der-natur</link>
      <description>Von Kräutern bis Coaching, Gruseltouren bis Buchprojekt – 2026 ist ein Jahr draußen, in der Natur und voller Entdeckungen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2025 war ein gutes Jahr. Eines, das getragen war von vielen Ideen, viel Arbeit und dem Wunsch, Dinge wirklich umzusetzen. Beruflich konnte ich den größten Teil meiner Pläne realisieren. Die meisten meiner Veranstaltungen fanden statt, Begegnungen kamen zustande, Wissen wurde geteilt und weitergegeben. Das hat mich bestärkt und gezeigt, dass der eingeschlagene Weg tragfähig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders wertvoll war die Zeit, die ich in meine Fortbildungen investieren konnte. Mein Wissen über Pilze, Waldpädagogik, Naturcoaching und ätherische Öle hat sich nicht nur erweitert, sondern auch vertieft. Vieles davon ist nicht einfach „dazugekommen“, sondern hat sich miteinander verbunden und mein Arbeiten klarer, sicherer und stimmiger gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichzeitig gab es Bereiche, die langsamer vorangekommen sind, als ich es mir gewünscht hätte. Mit der Entwicklung meiner Räumlichkeiten bin ich nicht ganz zufrieden. Hier hätte mehr passieren können, mehr Struktur, mehr Fortschritt. Diese Erfahrung gehört ebenfalls zu 2025 dazu. Sie zeigt, wo Geduld gefragt ist, wo Kräfte begrenzt sind – und wo noch Potenzial liegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So bleibt 2025 als ein Jahr in Erinnerung, das viel ermöglicht hat, aber auch ehrlich aufgezeigt hat, was Zeit braucht. Beides nehme ich bewusst mit in das neue Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Auftakt des Jahres bilden die Führungen und Workshops rund um Nagelsberg. Frühling und Sommer laden dazu ein, hinauszugehen, die Pflanzenwelt zu entdecken und die Vielfalt der Kräuter mit allen Sinnen zu erleben. Heilpflanzen zeigen ihre leisen Kräfte, Giftpflanzen ihre deutlichen Grenzen – erst beobachten, lernen und staunen, dann bewusst selbst ausprobieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Herbst Einzug hält, wird es Zeit, auch innezuhalten. In den Achtsamkeits- und Naturcoachings sowie in der (R)AUSZEIT geht es darum, Stress loszulassen, innere Antreiber zu erkennen und wieder handlungsfähig zu werden. Der Wald ist kein Beiwerk, sondern stiller, klarer Lehrer. Draußen darf sortiert, hinterfragt und neu ausgerichtet werden – ohne Leistungsdruck, dafür mit echter Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende Oktober findet wieder eine Gruseltour statt – diesmal mit neuen Geschichten, an einem anderen Ort und in einem überarbeiteten Konzept. Die Details werden noch nicht verraten; geheimnisvoll und spannend bleibt sie trotzdem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Abschluss der Führungen bildet der Kräuterplausch im Nagelsberger Schloss. Alte Praktiken treffen auf neue Fragen, Tee auf Kekse, Räucherungen auf neugierige Köpfe. Wenn im Dezember die Rauhnächte näher rücken, lädt diese besondere Zeit zwischen den Jahren dazu ein, Altes loszulassen, sich zu sortieren und das neue Jahr bewusst zu begrüßen. Rituale, Düfte und kleine Aha-Momente machen diese Treffen zu einer besonderen Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen all diesen Terminen wartet ein ganz besonderes Highlight auf mich: Im März und April bin ich bei Sensoleo in Österreich. In einem Familienbetrieb für ätherische Öle und Hydrolate darf ich hinter die Kulissen schauen, riechen, lernen und ausprobieren – ein Erlebnis, das mich das ganze Jahr begleiten wird. Direkt daran schließen sich meine Fortbildungen bei Primavera an: Waldbaden, Resilienz aus der Natur und die verführerischen Düfte Indiens. Außerdem werde ich meine Weiterbildung zum Naturcoach abschließen. Parallel dazu vertiefe ich meine Kenntnisse als Waldpädagogin weiter und erweitere so kontinuierlich meine Perspektive.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während das Jahr voranschreitet, entwickelt sich auch das Nagelsberger Schloss weiter. Die untere Etage wird fertiggestellt, neue Räume entstehen, ein zusätzlicher Seminarraum öffnet seine Türen. Ein Ort für Begegnung, Lernen und Kreativität. Hier können Ideen wachsen und Geschichten entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schließlich bekommt das Jahr noch eine besondere Note: Mein erstes Buch, ein Märchenbuch, wird erscheinen – eine Geschichte, die leise beginnt, aber lange nachklingt, genauso wie die Erlebnisse dieses Jahres.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird ein Jahr voller Kräuter, Düfte, Gänsehaut und besonderer Momente – ein Jahr, das raus aus’m Beton führt und rein in die Natur.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 12:44:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Liebst du dich schon oder meckerst du noch? Tipps für echte Selbstliebe</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/liebst-du-dich-schon-oder-meckerst-du-noch</link>
      <description>Auf der eigenen Seite stehen, kleine Erfolge feiern, Fehler umarmen – Selbstliebe ist praktische Magie für ein freches, echtes Leben.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sagt ja gern, man müsse sich selbst lieben. Meistens sagen das Menschen, die gerade Yoga gemacht haben, frisch gebräunt sind und offenbar nie ernsthaft Grund hatten, an sich zu zweifeln. Für alle anderen – also den Großteil der Menschheit – klingt Selbstliebe eher wie eine höfliche Zumutung. Besonders an Tagen, an denen man morgens in den Spiegel schaut und denkt: Aha. Wir zwei also wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein bisschen Selbstkritik ist ja sinnvoll – hilft, Dinge zu verbessern, aus alten Mustern auszubrechen, Fehler zu erkennen. Problematisch wird es nur, wenn sie Dauerabo hat und rund um die Uhr den inneren Kritiker auf Hochtouren laufen lässt. Dann übertönt sie alles andere – besonders die Fähigkeit, sich selbst wohlgesonnen zu begegnen. Genau hier setzt Selbstliebe an: sich selbst anzunehmen, mit allen Macken, kleinen Triumphen und gelegentlichen Fehltritten, ohne ständig über den eigenen Wert zu verhandeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühe Erfahrungen prägen uns stark. Wer als Kind lernt: Du bist okay, einfach so, entwickelt ein stabiles inneres Fundament. Ich selbst habe Stabilität früh neu definiert: Mein Vater verließ uns, als ich drei war. Mit fünfzehn starb meine Mutter. Anfang zwanzig kam ein Autounfall, der alles veränderte. Später stand ich als Alleinerziehende allein da – Haus, Kind, Job – eine Kombi, die man sich wirklich nicht aussucht. Klingt nach Drama? Stimmt. Aber sie hat mir beigebracht, dass man auf seiner eigenen Seite stehen kann, selbst wenn das Leben einen gelegentlich aus der Kurve wirft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstliebe zeigt sich besonders, wenn es hart auf hart kommt. Sie ist wie ein innerer Schutzschild: erlaubt kleine Pausen, klare Entscheidungen, Grenzen und das Einräumen von Fehlern als Lernstoff. Wer selbstliebend handelt, bleibt handlungsfähig und reflektiert – statt in Dauermodus „Ach, ich kann das eh nicht“ zu verfallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ja, Selbstliebe kann man trainieren. Kleine Rituale helfen: Morgens drei tiefe Atemzüge nehmen und sich selbst anerkennen – „Du packst das, egal wie chaotisch der Tag wird“. Oder beim Treppensteigen kurz innehalten und innerlich jubeln: Superheldin des Alltags, erledigt! Grenzen setzen ist ein weiterer Klassiker: Ein klares Nein schützt vor Überlastung. Am besten vorher vor dem Spiegel üben, Tonfall darf theatralisch sein. Erfolge feiern, auch die Mini-Siege, ist Gold wert: Steuer abgegeben, Kleiderschrank sortiert, unangenehmes Gespräch geführt? Applaus, bitte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Selbstliebe praktiziert, spürt das im Alltag: Man kann klare Entscheidungen treffen, sich Fehler verzeihen, auf sich achten – und bleibt dabei gelassener im Umgang mit anderen. Selbstliebe bedeutet nicht Egoismus, sondern Respekt sich selbst gegenüber. Wer sich ernst nimmt, nimmt andere ernst. Wer freundlich mit sich ist, wird das auch im Umgang mit Freunden, Kolleg:innen oder Familie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute, an Heiligabend, mitten in der Reha mit meinem neuen Hüftgelenk, schreibe ich diese Zeilen. Nicht perfekt, viele Umwege, einige Schrammen – und trotzdem: Ich stehe auf meiner eigenen Seite. Vielleicht ist das die wahre Magie der Selbstliebe: nicht immer glatt, nicht immer schön, aber ehrlich. Und mal ehrlich: Wenn ich es mir schon nicht selbst gönne, wer sonst?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also, hier mein kleiner frecher Aufruf: Fang klein an, sei gnädig, lache über deine Stolperer und gönn dir gelegentlich ein Mini-Kompliment vorm Spiegel. Heute, morgen, übermorgen – und irgendwann merkst du: Die Welt da draußen ist chaotisch, laut und unvorhersehbar. Aber du? Du bist eine verlässliche Konstante. Für dich selbst. Cheers darauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dak.de/dak/gesundheit/koerper-seele/persoenliche-entwicklung/selbstliebe-verstehen-und-erlernen_13622#rtf-anchor-was-ist-selbstliebe" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Selbstliebe verstehen und erlernen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/38819-sei-gnaedig-mit-dir.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sei gnädig mit Dir! - Psychologie Heute
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aok.de/pk/magazin/wohlbefinden/achtsamkeit/selbstliebe-und-selbstakzeptanz-die-besten-tipps/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Selbstliebe und Selbstakzeptanz: die besten Tipps
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.zeit.de/zeit-magazin/leben/2024-09/selbstliebe-psychologie-yoga-sexualtherapie-liebe" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Selbstliebe: Muss man sich selbst lieben, um lieben zu können? | ZEITmagazin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/welcher-erziehungsfehler-bewirkt--dass-menschen-keine-selbstliebe-lernen-13129054.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Welcher Erziehungsfehler bewirkt, dass Menschen keine Selbstliebe lernen | BRIGITTE.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42955-na-wie-bin-ich-fuenf-wege-zu-mehr-selbstwertgefuehl.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Selbstbewusstsein tanken - Psychologie Heute
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 11:29:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/liebst-du-dich-schon-oder-meckerst-du-noch</guid>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Selbstliebe.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Grüne Fußspuren: Der Wegerich und die Eroberung Nordamerikas</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/gruene-fussspuren-der-wegerich-und-die-eroberung-nordamerikas</link>
      <description>Robust und clever: Der Breitwegerich wanderte mit europäischen Siedlern nach Nordamerika und markierte überall ihre Fußstapfen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Pflanzen sind wie stille Abenteurer: Sie gehen nicht unter die Leute, sie hinterlassen Spuren. Der Breitwegerich (Plantago major) ist so ein Abenteurer. Mit seinen breiten Blättern, die wie kleine Handteller geformt sind, sitzt er mitten auf Wegen, trotzt Tritten von Menschen, Kühen und Pferden und lacht der Zerstörung ins Gesicht. Im Volksmund trägt er Namen wie Wegeblatt, Wegtritt oder Mausöhrle – Namen, die seine Trotzkraft treffend beschreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber dieser kleine europäische Straßenpionier hat noch Größeres vor: Er wollte die Neue Welt erobern. Und er hat es geschafft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom europäischen Wegrand zum Nordamerikanischen Kontinent
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprünglich in Europa und Asien zuhause, war der Breitwegerich ein altbekannter Begleiter von Menschen: Er wuchs auf Wegen, Wegrändern, Feldern und Rasenflächen. Er war robust, widerstandsfähig und genügsam – kurzum, eine Pflanze, die menschliche Störungen nicht nur erträgt, sondern sie geradezu liebt. Denn wo geharkt, gepflügt oder getreten wird, da fühlt er sich wohl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die ersten europäischen Siedler nach Nordamerika aufbrachen, hatten sie mehr als nur Möbel und Werkzeuge im Gepäck. Die winzigen Samen des Breitwegerichs, verschleimend und klebrig, hingen an Schuhen, Kleidern, Wagenrädern und Pferdehufen – unfreiwillige Passagiere auf einer transatlantischen Abenteuerreise. So gelangte der Wegerich an Orte, die er nie von selbst erreicht hätte: in die Wälder, entlang der Handelsrouten, bis hin zu den ersten kleinen Siedlungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nordamerikanischen Ureinwohner staunten nicht schlecht. Überall dort, wo die europäischen Siedler ihre Schritte setzten, tauchte plötzlich eine ihnen unbekannte Pflanze auf – mit breiten Blättern wie kleine Fußabdrücke. Kein Wunder, dass sie sie „Fußstapfen des Weißen Mannes“ nannten. Für sie war es fast Magie: Die Pflanzen schienen der Spur der fremden Pfadfinder zu folgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie der Wegerich „Fuß fassen“ lernte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sein Erfolg war kein Zufall. Die Samen des Breitwegerichs sind Lichtkeimer, und die klebrige Samenschicht sorgt dafür, dass sie zuverlässig an Schuhen, Hufen und Rädern haften. Wer einmal mit einem Hund durch einen Wegerichbestand gelaufen ist, weiß, dass ein einzelner Samen kilometerweit reisen kann – und genau das tat er in Nordamerika.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pflanze ist eine sogenannte Ruderalpflanze: Sie liebt Störungen. Straßen, Wege, Weiden – alles, was für andere Pflanzen unbequem ist, ist für sie paradiesisch. Und wie jeder gute Pionier wusste sie: Wo Menschen hingehen, da ist Nahrung und Licht. Sie folgte den Pfaden, den Dörfern, den Handelsrouten und verbreitete sich rasant. Innerhalb weniger Jahre war sie ein fester Bestandteil der nordamerikanischen Flora.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anekdoten der Ureinwohner: „Die Magie des Fußabdrucks“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die indianischen Stämme des Nordostens erzählten von dieser seltsamen Pflanze, die überall dort wuchs, wo die „Weißen Männer“ ihre Lager aufschlugen. Die Pflanze war für sie ein lebendiges Zeichen der Ankunft der Fremden. Manche Legenden beschrieben, dass die Pflanze selbst die Fußspuren nachverfolgt – ein kleiner grüner Scout, der Spuren hinterließ, damit die Ureinwohner die Bewegungen der Siedler beobachten konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einem anderen Bericht heißt es, dass Kinder die langen Fasern der Blätter für Orakelspiele nutzten, ähnlich wie in Europa. Die Länge der Fasern sollte zeigen, wie weit der Weiße Mann bereits vorgedrungen war oder welche Familien auf welchem Weg reisten. Eine Pflanze, die sowohl Magie, Spiel und botanische Raffinesse miteinander vereinte – das war der Breitwegerich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Soldat unter den Pflanzen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben seiner Abenteuerlust war der Breitwegerich auch ein Heiler. Schon im Mittelalter in Europa verwendeten Menschen die Blätter bei Schnitt- und Schürfwunden – im Englischen sogar als „soldier’s herb“, weil Soldaten sie auf Schlachtfeldern nutzten. Zerrieben auf frische Wunden, stoppten die Blätter die Blutung und unterstützten die Heilung. In Nordamerika war diese Eigenschaft ein zusätzlicher Vorteil: Die Pflanze überlebte nicht nur physische Hindernisse, sondern bot den Neuankömmlingen eine Medizin aus der Heimat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Widerstandsfähigkeit: Die Mechanik des Überlebens
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Breitwegerich ist nicht nur clever, sondern extrem zäh. Seine Pfahlwurzel reicht tief in den Boden, seine Blätter sind faserig und widerstandsfähig. Wind, Trockenheit, Salz oder verdichteter Boden? Kein Problem. Wo andere Pflanzen kapitulieren, wächst der Breitwegerich unbeeindruckt weiter. Selbst in den kleinsten Betonritzen lässt er sich nicht unterkriegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Widerstandskraft machte ihn zum idealen „Begleiter“ der europäischen Siedler: Er war überall dort zu finden, wo Menschen ihre Wege ebneten – und er begleitete die Expansion der menschlichen Zivilisation auf natürliche Weise. Ein grüner Historiker, der die Spuren der Geschichte dokumentiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die globale Karriere des Wegerichs
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ist der Breitwegerich weltweit verbreitet, von der Tiefebene bis in Höhenlagen über 3.000 Metern. Überall dort, wo Menschen sich bewegen, hat er sich etabliert. In Nordamerika ist er fester Bestandteil der Flora, begleitet Wanderwege, Felder, Weiden und städtische Plätze. Und überall erzählt er die Geschichte seiner transatlantischen Reise: eine Geschichte von Anpassungsfähigkeit, Robustheit und cleverer Verbreitung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Ein kleiner Pionier mit großer Wirkung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Breitwegerich nur als Unkraut betrachtet, unterschätzt eine echte Legende unter den Pflanzen. Er ist Pionier, Heiler, Spielgefährte, Magier und Chronist in einem. Von den europäischen Wegrändern bis zu den Pfaden der nordamerikanischen Ureinwohner erzählt er die Geschichte der menschlichen Ausbreitung aus der Sicht der Natur – ein stiller, grüner Beobachter, der überall dort auftaucht, wo Menschen ihre Spuren hinterlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie das nächste Mal über einen Weg gehen und ein handtellergroßes Blatt sehen, denken Sie daran: Hier steht ein kleiner, unscheinbarer Abenteurer, ein „Fußabdruck des Weißen Mannes“, der seit Jahrhunderten die Welt erobert – und dabei noch immer charmant lächelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/wegerich/breitwegerich" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Breitwegerich: Die Wild- und Heilpflanze im Porträt - Mein schöner Garten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://natur-erleben-online.de/die-ureinwohner-in-nordamerika-nannten-ihn-fussstapfen-des-weissen-mannes-breitblaettriger-wegereich/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Ureinwohner in Nordamerika nannten ihn „Fußstapfen des Weißen Mannes“: Breitblättriger Wegerich – natur-erleben-online
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.botanischerverein.de/wp-content/uploads/Plantago-major_Breitwegerich-1.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.botanischerverein.de/wp-content/uploads/Plantago-major_Breitwegerich-1.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 10:56:48 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Küsten zu Gipfeln: Die stille Migration der Pflanzen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/von-kuesten-zu-gipfeln-die-stille-migration-der-pflanzen</link>
      <description>Pflanzen reagieren auf den Klimawandel: Küstenarten wandern, Gebirgsarten steigen auf, Neophyten breiten sich aus – stille Migration der Natur im Wandel.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ausbreitung von Pflanzen im Klimawandel: Beobachtungen, Folgen und ökologische Zusammenhänge:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Veränderungen unseres Klimas sind mittlerweile unübersehbar. Warme Winter, früh einsetzende Frühlinge, längere Trockenperioden und immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse prägen die Natur. Für Pflanzen, die im Gegensatz zu Tieren sessile Organismen sind, bedeutet dies enorme Herausforderungen. Sie können nicht kurzfristig ausweichen, sondern müssen auf die veränderten Bedingungen reagieren. Diese Reaktionen fallen unterschiedlich aus: Einige Arten passen sich durch Veränderungen ihres Wachstums, ihrer Blühzeit oder anderer phänologischer Eigenschaften an, andere versuchen, ihren Standort zu wechseln und neue Lebensräume zu besiedeln, und wieder andere können die Veränderungen nicht bewältigen und verschwinden nach und nach aus ihren bisherigen Arealen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschwindigkeit des Klimawandels spielt dabei eine entscheidende Rolle. Phänotypische Anpassungen, wie etwa die vorgezogene Blüte des Scharbockskrauts (Ficaria verna, Ranunculaceae) oder der Buschwindröschen (Anemone nemorosa, Ranunculaceae), können innerhalb weniger Jahre sichtbar werden. Genetische Anpassungen hingegen erfordern viele Generationen, um wirksam zu werden. Historische Untersuchungen zeigen, dass Pflanzen in der Vergangenheit meist über Arealverschiebungen reagierten, weniger über genetische Anpassungen. Angesichts der heutigen Geschwindigkeit des Klimawandels ist dies ein deutliches Problem für viele Arten (Huntley, 1991; Metzing, 2016).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verteilung von Pflanzen wird von zahlreichen Faktoren bestimmt. Klimatische Parameter wie Temperatur, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit setzen großräumig die Grenzen, in denen eine Art überhaupt existieren kann. Auf kleinerer Skala beeinflussen Bodentyp, Wasserhaushalt, Konkurrenz durch andere Pflanzen und die Struktur der Vegetation, wie erfolgreich eine Art wachsen kann. Pflanzenarten mit kurzen Generationszeiten und effektiver Samenverbreitung sind im Vorteil. So breitet sich der Meerfenchel (Crithmum maritimum, Apiaceae) entlang der deutschen Nordseeküste relativ rasch aus, da seine Diasporen durch Meeresströmungen weit transportiert werden. Langsam wachsende Arten oder solche, deren Samen nur begrenzte Entfernungen überwinden, haben es deutlich schwerer, den Klimaveränderungen zu folgen (Metzing, 2005).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die deutsche Küstenregion veranschaulicht besonders anschaulich, wie Pflanzen auf den Klimawandel reagieren. Hier finden sich zunehmend Arten, die zuvor nur weiter südlich verbreitet waren. Die Strandwolfsmilch (Euphorbia paralias, Euphorbiaceae), ursprünglich mediterran-atlantisch verbreitet, konnte erst vor wenigen Jahren an der schleswig-holsteinischen Küste nachgewiesen werden und breitet sich seither weiter aus. Auch das Moosblümchen (Crassula tillaea, Crassulaceae), eine Wärme liebende Art, die im 19. Jahrhundert im Niederrheingebiet und in Brandenburg vorkam und anschließend verschwand, ist heute wieder an der Nord- und Ostseeküste zu finden (Metzing et al., 2011). Solche Beobachtungen illustrieren den Begriff „fingerprints of climate change“: sichtbare Spuren des Klimawandels, die sich in der Natur abzeichnen (Parmesan &amp;amp; Yohe, 2003; Walther et al., 2001).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Küstenregion bietet ideale Bedingungen für die Fernausbreitung von Arten. Die lineare Anordnung der Habitate, westliche Windrichtungen und Meeresströmungen erleichtern die Wanderung entlang der Küste. Vögel tragen zusätzlich Diasporen über weite Strecken. Dies erklärt, warum sich Arten wie der Gelbe Hornmohn (Glaucium flavum, Papaveraceae) und der Meerfenchel relativ schnell ausbreiten können, während in stärker fragmentierten Landschaften, etwa der Kulturlandschaft oder in Städten, die Ausbreitung oft deutlich langsamer verläuft (Metzing, 2005; Eigner, 2014).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hochgebirge zeigen ähnliche Prozesse, jedoch auf kleinerer räumlicher Skala. Durch die eng beieinanderliegenden Isothermen müssen Pflanzen nur kurze Distanzen zurücklegen, um mit dem Klimawandel Schritt zu halten. Studien zeigen, dass viele Arten in den Alpen ihre Höhenverbreitung im Mittel um etwa 34 Meter pro Dekade nach oben verschieben. Die Zirbelkiefer (Pinus cembra, Pinaceae), der Fransenenzian (Gentianopsis ciliata, Gentianaceae), Himbeeren (Rubus idaeus, Rosaceae) und der Zerbrechliche Blasenfarn (Cystopteris fragilis, Woodsiaceae) haben in den vergangenen Jahrzehnten neue Höhenlagen besiedelt (Pauli et al., 2012; Burga et al., 2004). Besonders deutlich wird dies auf freigelegten Gletschervorfeldern: Nach dem Rückzug der Gletscher besiedeln Pionierarten wie der Gletscher-Hahnenfuß (Ranunculus glacialis, Ranunculaceae) sofort die frisch freigelegten Böden, während andere Arten wie die Kraut-Weide (Salix herbacea, Salicaceae) oder die Ähren-Hainsime (Luzula spicata, Juncaceae) Jahrzehnte benötigen, um Fuß zu fassen (Cannone et al., 2008).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Kulturlandschaften wirkt sich der Klimawandel oft in Kombination mit menschlichen Einflüssen aus. Die Stechpalme (Ilex aquifolium, Aquifoliaceae) breitet sich nördlich und nordöstlich aus, nicht nur aufgrund steigender Temperaturen, sondern auch durch Pflanzungen in Gärten und Parks. Auch die Walnuss (Juglans regia, Juglandaceae) zeigt eine ähnliche Dynamik. Beide Arten profitieren von menschlicher Unterstützung, da verwilderte Exemplare neue Areale schneller besiedeln können, als es durch natürliche Ausbreitung allein möglich wäre (Walther et al., 2005; Loacker et al., 2007; Svenning et al., 2014).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wärmeliebende Unkräuter auf Maisäckern wie verschiedene Amarant-Arten (Amaranthus spp., Amaranthaceae) und Hirsen (Digitaria spp., Echinochloa spp., Panicum spp., Setaria spp., Sorghum spp., Poaceae) zeigen ebenfalls eine deutliche Nordverschiebung. Als C4-Arten profitieren sie von höheren Temperaturen bei starker Sonneneinstrahlung und gelten als Wärmezeiger. Ihre Ausbreitung wird nicht allein vom Klima, sondern auch von der intensiven Bewirtschaftung und der Verbreitung über landwirtschaftliche Maschinen begünstigt (Peters et al., 2014).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neophyten reagieren besonders sensibel auf die neuen klimatischen Bedingungen. Arten wie die Hanfpalme (Trachycarpus fortunei, Arecaceae), die Lorbeer-Kirsche (Prunus laurocerasus, Rosaceae) und der Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii, Scrophulariaceae) finden zunehmend geeignete Lebensräume in Deutschland. Ihr Ausbreitungsprozess verläuft in mehreren Stufen: Einschleppung, Verwilderung, Etablierung und schließlich Ausdehnung. Der Klimawandel beschleunigt diese Entwicklung, indem er neue Habitate eröffnet und die Konkurrenzbedingungen verändert (Berger &amp;amp; Walther, 2006; Lübbert et al., 2008; Metzing, 2015).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Reaktionen der Pflanzen auf den Klimawandel sind also sehr unterschiedlich. Während Hochgebirgsarten zunächst von der Möglichkeit profitieren, Höhenstufen zu verschieben, haben Arten in Ebenen oft größere Schwierigkeiten, geeignete Lebensräume zu erreichen. Die menschlich geprägten Kulturlandschaften erschweren die Beobachtung und das Verständnis dieser Prozesse, da sie sowohl Hemmnisse als auch Beschleuniger für die Arealverschiebung darstellen. Invasive Arten profitieren in vielen Fällen, während heimische Arten zunehmend unter Druck geraten. Studien zeigen, dass die Arealwanderung den Verlust an Biodiversität in den meisten Fällen nur unzureichend ausgleichen kann (Field et al., 2014).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Sicht einer Pflanzenliebhaberin und Naturschützerin ist es faszinierend zu beobachten, wie Pflanzen im Stillen auf die Veränderungen reagieren. Jede Art erzählt ihre eigene Geschichte von Anpassung, Widerstandskraft und Fragilität. Die Beobachtung dieser Prozesse in Feld, Garten und Naturreservaten eröffnet nicht nur Einblicke in die Dynamik der Ökosysteme, sondern macht auch deutlich, wie wichtig es ist, Lebensräume zu schützen, zu beobachten und zu verstehen. Nur wer die Signale der Pflanzen genau wahrnimmt, kann ihre Bedürfnisse erkennen und langfristig zur Erhaltung der Biodiversität beitragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die wissenschaftlichen Grundlagen dafür sind umfangreich dokumentiert. Studien aus Küstenregionen, Hochgebirgen und Kulturlandschaften zeigen die vielfältigen Reaktionen der Pflanzen, von Arealverschiebungen über phänotypische Anpassungen bis hin zu Aussterbeprozessen. Modelle wie die „climate envelope“-Ansätze erlauben, aus Verbreitungsdaten und Klimainformationen Prognosen über mögliche zukünftige Arealverschiebungen zu erstellen. Diese Prognosen stimmen häufig mit beobachteten Veränderungen überein und können als Indikatorarten für den Klimawandel genutzt werden (Foden et al., 2013; Pearson &amp;amp; Dawson, 2003).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt ergibt sich ein Bild, das gleichermaßen alarmierend wie lehrreich ist: Der Klimawandel hinterlässt seine Spuren in der Pflanzenwelt, und diese Spuren können gelesen werden. Sie zeigen, dass Biodiversität verletzlich ist, dass Ökosysteme dynamisch reagieren und dass menschliches Handeln einen entscheidenden Einfluss auf die Geschwindigkeit und Richtung dieser Veränderungen hat. Gleichzeitig bieten sie die Chance, die Zusammenhänge zwischen Klima, Vegetation und menschlicher Aktivität zu verstehen, um künftig besser zu schützen, zu fördern und die Vielfalt der Pflanzenwelt zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Literatur + Quellen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Berger, S. &amp;amp; Walther, G.-R. (2006): Distribution of evergreen broad-leaved woody species in Insubria in relation to bedrock and precipitation. Botanica Helvetica 116: 65-77.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Burga, C. A., Walther, G.-R. &amp;amp; Beissner, S. (2004): Florenwandel in der alpinen Stufe des Berninagebiets – ein Klimasignal? Berichte der Reinhold-Tüxen-Gesellschaft 16: 57-66.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cannone, N., Diolaiuti, G., Guglielmin, M. &amp;amp; Smiraglia, C. (2008): Accelerating climate change impacts on alpine glacier forefield ecosystems in the European Alps. Ecological Applications 18: 637–648.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigner, J. (2014): Der Meerfenchel (Crithmum maritimum) auf Pellworm. Kieler Notizen zur Pflanzenkunde 40: 53-55.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ellenberg, H. (1992): Zeigerwerte der Gefäßpflanzen (ohne Rubus). 2. Auflage, Scripta Geobotanica 18: 9-166.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Field, C. B., Barros, V. R., Dokken, D. J., Mach, K. J. et al. (2014): Climate Change 2014: Impacts, adaptation, and vulnerability. Cambridge University Press.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Foden, W. B., Butchart, S. H. M., Stuart, S. N., Vié, J.-C. et al. (2013): Identifying the world’s most climate change vulnerable species: a systematic trait-based assessment of all birds, amphibians and corals. PLoS ONE 8(6): e65427.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haacks, M., Janinhoff, N., Petersen, J., Stock, M. et al. (2016): Floristische Besonderheiten der Nordseeküstendünen Schleswig-Holsteins 2012-2014. Kieler Notizen zur Pflanzenkunde 41: 105-123.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Huntley, B. (1991): How plants respond to climate change: migration rates, individualism and the consequences for plant communities. Annals of Botany 67: 15-22.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Loacker, K., Kofler, W., Pagitz, K. &amp;amp; Oberhuber, W. (2007): Spread of walnut (Juglans regia L.) in an Alpine valley is correlated with climate warming. Flora 202: 70-78.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Metzing, D. (2005): Küstenflora und Klimawandel – der Einfluss der globalen Erwärmung auf die Gefäßpflanzenflora des deutschen Küstengebietes von Nord- und Ostsee. Dissertation Universität Oldenburg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Metzing, D. (2015): Invasive Pflanzenarten in Deutschland. In: Lozán, J. L., Grassl, H., Karbe, L. &amp;amp; Jendritzky, G. (Hrsg.): Warnsignal Klima: Gefahren für Pflanzen, Tiere &amp;amp; Menschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Metzing, D., Kuhbier, H. &amp;amp; Küver, B. (2011): Crassula tillaea (Crassulaceae) auf Baltrum – Erstnachweis für Niedersachsen. Drosera 2010: 71-76.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pauli, H., Gottfried, M., Dullinger, S., Abdaladze, O. et al. (2012): Recent plant diversity changes on Europe’s mountain summits. Science 336: 353-355.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Parmesan, C. &amp;amp; Yohe, G. (2003): A globally coherent fingerprint of climate change impacts across natural systems. Nature 421: 37-42.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Peters, K., Breitsameter, L. &amp;amp; Gerowitt, B. (2014): Impact of climate change on weeds in agriculture: a review. Agronomy for Sustainable Development 27: 13-18.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Walther, G.-R., Burga, C. A. &amp;amp; Edwards, P. J. (eds.) (2001): Fingerprints of Climate Change. Kluwer Academic/Plenum Publ., New York.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Walther, G.-R., Berger, S. &amp;amp; Sykes, M. T. (2005): An ecological ‘footprint’ of climate change. Proceedings of the Royal Society B 272: 1427-1432.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Migration_(Biologie)" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Migration (Biologie) – Wikipedia
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neobiota" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Neobiota – Wikipedia
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.mein-schoener-garten.de/themen/neophyten" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Neophyten: Gefährliche Pflanzen? - Mein schöner Garten
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/pflanzen-auf-der-flucht-1136" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Pflanzen auf der Flucht :: Pflanzenforschung.de
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.thuenen.de/de/newsroom/detail/nur-unterstuetzte-migration-von-baeumen-erhaelt-klimaschutzfunktion-europaeischer-waelder" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Thuenen: Nur „unterstützte Migration“ von Bäumen erhält Klimaschutzfunktion europäischer Wälder
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.klima-warnsignale.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/pdf/de/biodiversitaet/warnsignal_klima-die_biodiversitaet-kapitel-3_9.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            warnsignal_klima-die_biodiversitaet-kapitel-3_9.pdf
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles-1/wie-pflanzen-die-welt-erobern/" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Wie Pflanzen die Welt erobern
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://forsterklaert.de/neophyten" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Neophyten - Pflanzliche Migration - Forst erklärt
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 10:45:32 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Grünes Fundament der Bibel: Pflanzen, Landschaft und Leben im alten Land</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/gruenes-fundament-der-bibel-pflanzen-landschaft-und-leben-im-alten-land</link>
      <description>Biblische Pflanzen prägen Landschaft, Alltag und Glauben. Sie zeigen Anpassung, Geduld und Hoffnung und verbinden Natur mit spiritueller Bedeutung.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          „Wohl dem Menschen, der nicht dem Rat der Gottlosen folgt… sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Blätter nicht verwelken; alles, was er tut, gelingt ihm.“
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Psalm 1,1–3 –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich als Naturcoach/Kräuterpädagogin zeigt d
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ieser Vers, wie wichtig Verwurzelung, Rhythmus und Pflege sind –
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          für Pflanzen wie für Menschen. Ein geerdetes Leben in Verbindung mit Ressourcen (Wasser, Sonne, Boden) erzeugt Fruchtbarkeit und Standfestigkeit.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pflanzen der Bibel – Landschaft, Klima und das grüne Fundament einer alten Welt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer die Bibel liest, liest immer auch Landschaft. Zwischen ihren Zeilen liegt Staub, Wind, Regen – und das leise, beharrliche Wachsen von Pflanzen. Sie sind keine Randerscheinung, sondern Teil eines Weltbildes, das zutiefst von Naturerfahrung geprägt ist. Die Menschen, die diese Texte verfassten und über Generationen weitergaben, lebten in enger Abhängigkeit von Boden, Wetter und Vegetation. Ihr Wissen war nicht akademisch, sondern existenziell. Pflanzen entschieden über Hunger oder Sattsein, über Wohlstand oder Armut, über Hoffnung oder Verzweiflung (Fünftes Buch Mose, Kapitel 11, Verse 13-15; Buch Joel, Kapitel 1, Verse 10-12). Deshalb sind sie im biblischen Text allgegenwärtig, oft still, manchmal symbolisch aufgeladen, immer aber tief im Alltag verwurzelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das geografische Herzland der biblischen Überlieferungen liegt im östlichen Mittelmeerraum. Diese Region verbindet Afrika, Asien und Europa und ist geprägt von einer außergewöhnlichen landschaftlichen Vielfalt auf engem Raum (Buch Ezechiel, Kapitel 5, Vers 5). Küstenebenen mit mildem, feuchtem Klima gehen in Hügelland über, das wiederum abrupt in steile Gebirge oder trockene Wüsten abfällt (Buch Josua, Kapitel 15; Fünftes Buch Mose, Kapitel 8, Verse 7-9). Der Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeiten ist ausgeprägt, Wasser ist ungleich verteilt, fruchtbare Böden liegen oft direkt neben kargen, steinigen Flächen (Buch Jeremia, Kapitel 17, Verse 5-8). Genau diese Gegensätze haben die Pflanzenwelt geprägt – und mit ihr die Lebensweise der Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das vorherrschende Klima ist mediterran, mit regenreichen Wintern und heißen, trockenen Sommern. In den Monaten, in denen der Himmel sein Wasser freigibt, keimt und wächst alles, was im Boden schlummert (Psalm, Kapitel 65, Verse 10-14). Gräser, Getreide, Wildkräuter und Sträucher nutzen dieses kurze Zeitfenster (Buch Hiob, Kapitel 38, Verse 26-27). Im Sommer hingegen zieht sich das Leben zurück. Pflanzen überleben, indem sie tief wurzeln, harte Blätter ausbilden oder ihre Wachstumsphase vollständig in den Winter verlegen (Buch Jesaja, Kapitel 40, Verse 6-8). Diese Strategien sind bis heute sichtbar und prägen Olivenhaine, Weinberge, Feigenbäume und die silbrig schimmernde Vegetation der Hügel (Buch Hosea, Kapitel 14, Verse 6-8).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, stammen überwiegend aus genau diesem Spannungsfeld. Es sind keine exotischen Gewächse, sondern robuste, angepasste Arten, die gelernt haben, mit Mangel umzugehen (Sprüche, Kapitel 30, Verse 25-27). Ihr Ursprung liegt häufig im sogenannten Fruchtbaren Halbmond, einer Region, die sich von Mesopotamien über das heutige Syrien und Israel bis nach Ägypten erstreckt (Genesis, Kapitel 2, Verse 10-14). Hier begann der Ackerbau, hier wurden Wildpflanzen kultiviert, hier entstanden frühe Formen von Landwirtschaft, die nicht auf Überfluss, sondern auf Stabilität ausgerichtet waren (Genesis, Kapitel 3, Verse 17-19).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Getreide spielte dabei eine zentrale Rolle. Weizen und Gerste waren die Grundlage der Ernährung, aber auch ein Maßstab für Sicherheit (Psalm, Kapitel 104, Verse 14-15). Ihre Anbauweise war eng an den Jahreslauf gebunden, an Regenzeiten und Bodengüte (Sprüche, Kapitel 20, Vers 4). Ein gutes Jahr bedeutete volle Speicher, ein schlechtes Jahr Hunger (Genesis, Kapitel 41, Verse 47-49). Diese Abhängigkeit spiegelt sich in vielen biblischen Erzählungen wider, in denen Regen als Segen und Dürre als Prüfung erscheint (1. Könige, Kapitel 17, Vers 1; Buch Sacharja, Kapitel 10, Vers 1). Pflanzen sind hier nicht nur Nahrung, sondern Ausdruck einer Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, die von Respekt, Angst und Dankbarkeit geprägt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den Feldern prägten Bäume das Landschaftsbild. Sie wuchsen langsamer, aber verlässlicher, boten Schatten, Holz, Früchte und Öl (Buch Jesaja, Kapitel 55, Verse 12–13). Der Olivenbaum ist dabei besonders charakteristisch für den Mittelmeerraum. Seine Ursprünge liegen vermutlich im östlichen Mittelmeergebiet, wo er schon früh domestiziert wurde (Fünftes Buch Mose, Kapitel 6, Vers 11). Er gedeiht auf kargen Böden, erträgt Trockenheit und wird mit zunehmendem Alter widerstandsfähiger (Psalm, Kapitel 128, Vers 3). Diese Eigenschaften machten ihn zu einem Sinnbild für Beständigkeit (Buch Jeremia, Kapitel 11, Vers 16). Gleichzeitig war er wirtschaftlich unverzichtbar. Olivenöl diente als Nahrungsmittel, Brennstoff, Heilmittel und Kultsubstanz (2. Buch Mose, Kapitel 27, Vers 20; Buch Jesaja, Kapitel 1, Vers 6). Seine Bedeutung reichte weit über den praktischen Nutzen hinaus, weil es den Alltag mit dem Spirituellen verband (1. Buch Samuel, Kapitel 16, Vers 13).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch der Weinstock ist ein Kind dieser Landschaft. Ursprünglich aus dem Kaukasusraum stammend, fand er im mediterranen Klima ideale Bedingungen (Psalm, Kapitel 80, Verse 9-12). Weinbau erforderte Wissen, Geduld und Pflege (Buch Jesaja, Kapitel 5, Verse 1-7). Reben mussten geschnitten, gebunden und geschützt werden (Evangelium nach Johannes, Kapitel 15, Verse 1-2). Sie reagierten sensibel auf Wetter und Boden. Genau diese Verletzlichkeit machte sie zu einem starken Bild für menschliches Leben (Buch Hosea, Kapitel 10, Vers 1). Ohne Pflege keine Frucht, ohne Verbindung kein Wachstum (Evangelium nach Johannes, Kapitel 15, Vers 4-5). Die Landschaft der Bibel ist deshalb keine wilde Natur, sondern eine Kulturlandschaft, in der Mensch und Pflanze miteinander verwoben sind (Genesis, Kapitel 2, Vers 15).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feigenbäume, Granatäpfel, Dattelpalmen und Johannisbrot prägten Gärten, Wege und Oasen (Fünftes Buch Mose, Kapitel 8, Vers 8; Richter, Kapitel 20, Verse 45-47). Viele dieser Pflanzen stammen aus Regionen mit ähnlichen klimatischen Bedingungen, wurden aber über Handelswege verbreitet (1. Könige, Kapitel 10, Vers 2). Die biblische Welt war kein isolierter Raum. Karawanen brachten Samen, Stecklinge, Gewürze und Wissen (Genesis, Kapitel 37, Vers 25). Pflanzen wanderten, passten sich an, wurden Teil neuer Landschaften. Diese Bewegung spiegelt sich auch im Text wider, in dem Pflanzen oft mit Fremdsein, Ankommen und Verwurzelung verbunden sind (Psalm, Kapitel 92, Verse 13-15).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders in den trockenen Gebieten spielte die Anpassungsfähigkeit der Vegetation eine entscheidende Rolle. Sträucher mit Dornen, widerstandsfähige Kräuter und tief wurzelnde Bäume konnten selbst in steinigen Regionen überleben (Buch Jesaja, Kapitel 35, Verse 1-2). Sie prägten das Bild der Steppe und der Wüste, Orte, die in der Bibel sowohl als Bedrohung als auch als Rückzugsraum erscheinen (2. Buch Mose, Kapitel 3, Verse 1-2; Buch Hosea, Kapitel 2, Verse 16-17). Hier zeigt sich eine weitere Dimension der Pflanzenwelt: Sie markieren Grenzen des Lebens, aber auch dessen Zähigkeit (Buch Hiob, Kapitel 14, Verse 7-9). Wo noch etwas wächst, ist Hoffnung (Buch Jesaja, Kapitel 41, Verse 18-19).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Menschen der biblischen Zeit verstanden diese Zusammenhänge intuitiv. Landwirtschaftliche Regeln, wie sie in den Texten beschrieben werden, zeugen von einem erstaunlichen ökologischen Bewusstsein (3. Buch Mose, Kapitel 25, Verse 2-7). Felder sollten ruhen, Bäume geschont, Erträge geteilt werden (Fünftes Buch Mose, Kapitel 20, Vers 19; 3. Buch Mose, Kapitel 19, Verse 9-10). Diese Praktiken entstanden nicht aus romantischer Naturverbundenheit, sondern aus Erfahrung. Übernutzung führte zu Erschöpfung, Vielfalt zu Stabilität (Sprüche, Kapitel 12, Vers 10). Pflanzen waren Partner, keine bloße Ressource.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute leben wir in einer völlig anderen Beziehung zur Pflanzenwelt. Klimazonen werden technisch überwunden, Lebensmittel sind global verfügbar, Wachstum wird beschleunigt (Prediger, Kapitel 1, Vers 9). Gleichzeitig stehen wir vor Herausforderungen, die denen der biblischen Welt erstaunlich ähneln. Wasserknappheit, Bodenerosion, Klimaveränderungen und der Verlust an Biodiversität betreffen vor allem jene Regionen, aus denen die biblischen Pflanzen stammen (Buch Hosea, Kapitel 4, Verse 1-3).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem Kontext gewinnen die alten Pflanzen neue Aktualität. Olivenbäume, die Jahrhunderte überdauert haben, zeigen, was Anpassung bedeutet (Buch Sacharja, Kapitel 4, Vers 3). Getreidesorten, die mit wenig Wasser auskommen, werden wieder interessant (Psalm, Kapitel 147, Verse 8-9). Kräuter, die Hitze und Trockenheit lieben, finden ihren Platz in modernen Gärten (Hoheslied, Kapitel 4, Verse 14). Die Pflanzen der Bibel sind keine Relikte, sondern Lehrmeister (Buch Hiob, Kapitel 12, Verse 7-8).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch im übertragenen Sinn bleibt ihre Botschaft relevant. Die biblischen Texte nutzen Pflanzenbilder, weil sie universell verständlich sind (Markus, Kapitel 4, Verse 26–29). Wachstum braucht Zeit (Jakobus, Kapitel 5, Vers 7). Fruchtbarkeit ist nicht erzwingbar. Ohne Wurzeln keine Standfestigkeit (Jeremia, Kapitel 17, Verse 7-8). Diese Bilder entstehen aus konkreter Naturbeobachtung. Wer einmal gesehen hat, wie ein Feigenbaum nach der Trockenzeit wieder austreibt, versteht Hoffnung anders (Markus, Kapitel 13, Vers 28). Wer erlebt, wie ein Feld nach Regen zum Leben erwacht, begreift Dankbarkeit körperlich (Psalm, Kapitel 126, Verse 5-6).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der heutigen Gartenkultur lässt sich diese Verbindung wiederentdecken. Wer mediterrane Pflanzen kultiviert, muss lernen, zurückhaltend zu sein (Sprüche, Kapitel 25, Vers 16). Zu viel Wasser schadet, zu viel Pflege schwächt. Der Garten wird zum Lernort, an dem alte Prinzipien neu erfahrbar werden (Buch Jesaja, Kapitel 61, Vers 11). Dabei geht es nicht um Nachahmung, sondern um Übersetzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So betrachtet ist die Pflanzenwelt der Bibel kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein fortlaufender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart (Römer, Kapitel 15, Vers 4). Sie verbindet Landschaften, Klimazonen und Kulturen. Sie erinnert daran, dass menschliche Geschichte immer auch Umweltgeschichte ist (Psalm, Kapitel 24, Vers 1).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Pflanzen mehr sind als botanische Einheiten oder literarische Symbole. Sie sind Ausdruck einer Lebensweise, die auf Beobachtung, Geduld und Respekt basiert (Sprüche, Kapitel 6, Verse 6-8). In einer Zeit, in der ökologische Fragen immer drängender werden, lohnt es sich, diesen grünen Faden wieder aufzunehmen. Nicht aus Nostalgie, sondern aus Verantwortung (Genesis, Kapitel 2, Vers 15). Denn die Landschaften, aus denen die biblischen Pflanzen stammen, erzählen eine Geschichte, die noch nicht zu Ende ist – und in der wir längst selbst mitgeschrieben haben (Offenbarung, Kapitel 22, Verse 1-2).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, revidierte Ausgabe 2016, Katholische Bibelanstalt GmbH / Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2016, ISBN 978‑3‑460‑44000‑8
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lutherbibel 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 2017, ISBN 978‑3‑438‑03368‑4
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zürcher Bibel, revidierte Ausgabe, Theologischer Verlag Zürich 2015, ISBN 978‑3‑85995‑233‑5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Nachricht Bibel, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart, ISBN 978‑3‑438‑01620‑5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzen_in_der_Bibel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pflanzen in der Bibel – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.hauenstein-rafz.ch/de/pflanzenwelt/sammelsurium/Pflanzen-der-Bibel.php" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pflanzen der Bibel | Hauenstein AG
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/pflanze" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.die-bibel.de/ressourcen/wibilex/altes-testament/pflanze
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.samenhaus.de/gartenblog/pflanzen-der-bibel-so-wird-ihr-garten-zum-paradies?srsltid=AfmBOoq52ir7sE0I_2XoYpGw-NlBTJO4uSayJ2A12snxljutJ8b7Nv-p" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pflanzen der Bibel – so wird Ihr Garten zum Paradies - Samenhaus Gartenblog
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lubera.com/de/gartenbuch/pflanzen-der-bibel-p1711?srsltid=AfmBOooLLD1U8efXiQZY07SXLXHsaFSvYd1YXOz9oE6wLxOIOqLZEvA5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die mediterranen Pflanzen der Bibel - Olive, Feige, Granatapfel &amp;amp; Co.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Buch: Die Pflanzen der Bibel kennen und kultivieren von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ulmer.de/usd-6550147/die-pflanzen-der-bibel-.html#jumper-autoren" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wolfgang Kawollek, Henning Falk
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 11:36:07 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Aus der Enge in die Weite – Angst verstehen und regulieren</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/aus-der-enge-in-die-weite-angst-verstehen-und-im-naturcoaching-regulieren</link>
      <description>Angst verstehen, statt sie zu bekämpfen: Mit Naturcoaching lernen, neuronale Muster zu verändern, Selbstvertrauen zu stärken und gelassen zu handeln.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angst gehört zum Menschsein wie der Schatten zum Licht – etwas, das unweigerlich dazugehört, solange es überhaupt Helligkeit gibt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst ist ein Grundgefühl. Sie meldet sich in Situationen, die wir als bedrohlich wahrnehmen, mit Besorgnis, innerer Unruhe und einer Erregung, die selten als angenehm empfunden wird. Bedrohlich kann dabei vieles sein: die körperliche Unversehrtheit, das eigene Selbstbild, die Anerkennung durch andere oder schlicht die Frage, ob das Leben auch morgen noch so funktioniert wie gestern. Angst reagiert sowohl auf reale Gefahren als auch auf erwartete, vorgestellte oder völlig hypothetische Szenarien. Genau hier beginnt ihre Ambivalenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was Angst eigentlich meint
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff „Angst“ ist sprachlich eng mit Enge verbunden. Seine Wortgeschichte führt zurück zu Bedeutungen wie Beengung, Bedrängnis und Würgen – eine erstaunlich treffende Beschreibung dessen, wie sich Angst im Körper anfühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Psychologie, also der Wissenschaft vom Erleben, Denken und Fühlen des Menschen, wird zwischen Angst und Furcht unterschieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinzu kommt eine weitere Differenzierung: Angst kann ein vorübergehender Zustand sein, der situationsabhängig auftritt, oder eine relativ stabile Persönlichkeitseigenschaft, die Menschen dauerhaft stärker für Angst anfällig macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wann Angst krankhaft wird
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst ist nicht per se negativ. Problematisch wird sie dann, wenn sie ohne angemessenen Anlass auftritt, übermäßig stark ist oder das Leben nachhaltig einschränkt. Dann spricht man von einer Angststörung. Etwa ein Viertel aller Menschen erlebt im Laufe des Lebens eine solche Phase.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typische Angststörungen sind unter anderem Panikstörungen mit plötzlich auftretenden Angstanfällen, Agoraphobie (die berühmte „Platzangst“), soziale Phobien, spezifische Phobien oder die generalisierte Angststörung mit dauerhafter innerer Anspannung und Sorgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Warnsignal ist erreicht, wenn Ängste mehr als die Hälfte des Tages dominieren, Bewegungsfreiheit und Lebensqualität deutlich einschränken, depressive Symptome hinzukommen oder Betroffene beginnen, Angst mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten zu regulieren. Spätestens dann gehört Angst in fachkundige therapeutische Hände.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das breite Spektrum der Angst
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst ist kein einheitliches Gefühl, sondern ein ganzes Spektrum. Es reicht von leiser Unsicherheit und Beklommenheit über Zwänge, konkrete Furchtformen und Phobien bis hin zu Paniken und psychotischen Angstzuständen. Fachlich wird sehr genau unterschieden, im Alltag hingegen wird vieles in einen Topf geworfen – inklusive Scham, Misstrauen oder hochkonzentrierter Anspannung in riskanten Situationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Psychoanalytiker Fritz Riemann beschrieb vier sogenannte Grundformen der Angst: die Angst vor Nähe, vor Selbstwerdung, vor Veränderung und vor Endgültigkeit. Diese Typisierung ist als Denkmodell hilfreich, wird heute aber auch kritisch betrachtet, da sie Angst stark pathologisiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist: Angst kann auch lustvoll sein. Der Kick beim Klettern, Achterbahnfahren oder Fallschirmspringen lebt genau von der kontrollierten Konfrontation mit Gefahr. Die erfolgreiche Bewältigung erzeugt ein intensives Gefühl von Lebendigkeit. Angst ist hier kein Feind, sondern ein Verstärker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Funktion der Angst
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Evolutionsbiologisch, also mit Blick auf die Entwicklungsgeschichte des Menschen, ist Angst ein Überlebensgarant. Sie schärft die Sinne, mobilisiert Energie und bereitet den Körper auf Kampf oder Flucht vor. Dieses sogenannte Fight-or-Flight-Programm wird dann aktiviert, wenn das Gehirn Gefahr wittert – egal, ob diese real ist oder nur gedacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bekannte Yerkes-Dodson-Gesetz beschreibt, dass Leistung bei mittlerem Erregungsniveau am höchsten ist. Zu wenig Angst macht leichtsinnig, zu viel Angst blockiert. Das Optimum liegt dazwischen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Angst zu Fehlalarmen neigt, ist kein Konstruktionsfehler, sondern Absicht. Eine übersehene Bedrohung kann tödlich sein, eine unnötige Flucht kostet vergleichsweise wenig Energie. Die Natur hat sich für Vorsicht entschieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was im Körper passiert
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die körperlichen Symptome der Angst sind beeindruckend – und oft beängstigend. Herzklopfen, schnelle Atmung, Zittern, Schwitzen, Schwindel, Übelkeit, Muskelanspannung, Hitze- oder Kälteschauer. Die Pupillen weiten sich, die Aufmerksamkeit steigt, Verdauung wird heruntergefahren. Selbst der Schweiß verändert seine chemische Zusammensetzung und signalisiert anderen unbewusst Alarm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Reaktionen sind identisch, egal ob reale Gefahr oder Panikattacke. Der Körper unterscheidet nicht zwischen Säbelzahntiger und Gedankenszenario. Das erklärt, warum sich Angst so real anfühlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zentrale Schaltstelle ist die Amygdala, eine kleine mandelförmige Struktur tief im Gehirn, die auf blitzschnelle emotionale Bewertungen spezialisiert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Denken, Lernen und Angst
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ängste werden gelernt – und können verlernt werden. Lernen meint dabei Veränderungen in den neuronalen Verknüpfungen des Gehirns, also darin, wie Nervenzellen miteinander kommunizieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zwei-Faktoren-Theorie von Mowrer beschreibt Angst als Zusammenspiel aus klassischer Konditionierung (Angst entsteht) und operanter Konditionierung (Vermeidung hält sie aufrecht). Kurzfristig reduziert Vermeidung Angst – langfristig verstärkt sie sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kognitiv betrachtet entsteht Angst, wenn eine Gefahr als wahrscheinlich und gravierend eingeschätzt wird, während eigene Bewältigungsmöglichkeiten gering erscheinen. Grübeln und Sorgen verstärken diesen Effekt. Neuronal gilt: Was oft gedacht wird, wird gut vernetzt. Angst denkt sich ein – und lässt sich ebenso umdenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was Coaching leisten kann – und was nicht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coaching ersetzt keine Psychotherapie, also keine medizinisch oder psychologisch anerkannte Behandlung seelischer Erkrankungen. Coaches können helfen, Zusammenhänge zwischen Denken, Körperreaktionen und Emotionen zu verstehen, Realitäten von Katastrophenfantasien zu trennen, Perspektiven zu wechseln und neue Denkspuren anzulegen. Entscheidend ist Wiederholung. Neue neuronale Wege entstehen nicht durch Einsicht allein, sondern durch Übung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein hilfreiches Bild ist das des Rasens: Alte Angstgedanken sind dicht gewachsen, gut gedüngt durch jahrelanges Grübeln. Neue, angstfreie Gedanken sind zunächst nur schmale Schneisen. Ohne Pflege wachsen sie zu. Mit bewusster Aufmerksamkeit können sie sich jedoch etablieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arbeit mit allen Sinnen, Ressourcenaktivierung, Selbstwertstärkung, realistische Einschätzungen und der Mut zur Konfrontation gehören zu den wirksamsten Ansätzen. Ebenso wichtig: Großzügigkeit mit sich selbst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Naturcoaching: Warum draußen vieles leichter wird
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gerade im Naturcoaching zeigt sich, wie gut Angst regulierbar ist, wenn der Mensch den gewohnten Denkraum verlässt. Die Natur wirkt dabei nicht magisch, sondern neurobiologisch plausibel: Wälder, Wiesen und Gewässer senken nachweislich das Stressniveau, regulieren Atmung und Herzfrequenz und entlasten das Nervensystem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Naturraum wird Angst häufig schneller vom diffusen Kopfgefühl zurück in den Körper geholt. Statt endloser Gedankenschleifen (Grübeln = gedankliches Kreisen um Vergangenes, Sorgen = gedankliches Vorwegnehmen einer unsicheren Zukunft) treten sinnliche Eindrücke in den Vordergrund: Geräusche, Gerüche, Boden unter den Füßen, Wind im Gesicht. Diese Sinnesreize wirken unmittelbar auf das vegetative Nervensystem und können die Aktivität der Amygdala dämpfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewegung spielt dabei eine zentrale Rolle. Gehen, Stehen, Atmen, Balancieren oder bewusstes Verweilen helfen, Angstenergie abzubauen. Evolutionsgeschichtlich ist das folgerichtig: Der Körper ist für Bewegung in der Natur gemacht, nicht für Angst im Sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Naturcoaching ermöglicht zudem symbolisches Arbeiten. Ein umgestürzter Baum, ein schmaler Pfad, ein freier Blick über eine Landschaft – all das kann innere Zustände spiegeln, ohne sie zu pathologisieren. Angst wird im Außen sichtbar, besprechbar und veränderbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht zuletzt relativiert Natur. Sie zeigt Maßstäbe jenseits des eigenen Gedankenkarrussels und vermittelt – oft ganz still – das Gefühl: Ich bin Teil eines größeren Ganzen, und ich darf hier sein. Für viele Menschen ist genau das der erste Schritt aus der Enge der Angst zurück in innere Weite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Angst als Schlüsselphänomen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst verschwindet nicht, indem man sie bekämpft. Sie verändert sich, wenn man sie versteht. Ziel ist nicht Angstfreiheit, sondern ein funktionierendes Angstniveau. Eines, das warnt, ohne zu lähmen. Das schützt, ohne zu beherrschen. Oder anders gesagt: Angst darf mitfahren – aber sie muss nicht am Steuer sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Angst" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Angst – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Angst" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Angst - DocCheck Flexikon
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/_old-files/downloads/pdf-Ordner/Patienteninformationen/kip-Angst.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Angst - Normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.coaching-magazin.de/coaching-tools/methoden/angst-erfolgreich-coachen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Angst erfolgreich coachen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.drmigge.de/angst-in-coaching-und-therapie/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Dr. Migge-Seminare | Systemische Coaching Ausbildung | Breath Work | Hypnose u. Hypnotherapie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 10:57:30 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Engel – zwischen Himmel, Mythen und Alltag</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/engel-zwischen-himmel-mythen-und-alltag</link>
      <description>Engel: göttliche Boten zwischen Himmel, Mythos und Alltag, die schützen, lehren und Menschen psychologisch berühren – geheimnisvoll, charmant und faszinierend.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel – diese mysteriösen, oft geflügelten Wesen, die irgendwo zwischen Himmel und Erde unterwegs sind – haben die Menschheit seit Jahrtausenden fasziniert. Ob im Judentum, Christentum oder Islam: Engel gelten als Boten Gottes, die weder eigene Allmacht noch eigene Pläne haben, sondern schlicht und ergreifend den göttlichen Willen übermitteln. Man könnte sagen, sie sind die zuverlässigsten Kurierdienste des Himmels – immer pünktlich, unbestechlich und mit klarer Mission. Wie der Tanach es ausdrückt: „Und der Engel des Herrn erschien ihm“ (1. Mose 46,2). Engel treten auf, helfen, warnen oder überbringen Botschaften – immer im Auftrag einer höheren Ordnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Quellen für dieses Wissen sind so bunt wie die Engel selbst. Im Judentum sind es der Tanach und rabbinische Schriften, im Christentum das Alte und Neue Testament, im Islam der Koran. Ergänzt werden diese durch Heiligenlegenden, volkstümliche Erzählungen und esoterische Schriften. Besonders schön beschreibt Lukas im Neuen Testament die Verkündigung an Maria: „Fürchte dich nicht, Maria; du hast Gnade bei Gott gefunden“ (Lukas 1,30). Engel erscheinen hier als sanfte Mittler zwischen Mensch und Gott, nicht als übermächtige Kräfte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel sollten nicht mit Dämonen verwechselt werden. Während Engel freundlich, helfend und meist unsichtbar agieren, sind Dämonen eher Störenfriede. Luzifer zum Beispiel, einst ein Engel, rebellierte gegen Gott und wurde zum bekanntesten „gefallenen Engel“. Im Islam ist der Unterschied ähnlich: Engel sündigen nicht, Menschen werden keine Engel, und Iblis ist kein Engel, sondern ein Dschinn – ein Wesen mit eigenem Willen, das parallel zu Menschen und Engeln existiert (Koran 18:50).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon der Name „Engel“ verrät ihre Aufgabe: Aus dem Griechischen ἄγγελος (angelos) bedeutet es schlicht „Bote“. Ursprünglich konnten Engel in antiken Kulturen auch profane Boten sein; erst die Übersetzungen der hebräischen Bibel ins Griechische und Lateinische machten sie zu göttlichen Vermittlern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Engel-ähnliche Wesen finden sich übrigens auch außerhalb der abrahamitischen Traditionen. In Ugarit schickte der Gott Ba’al Boten, begleitet von Licht- und Feuererscheinungen, um Nachrichten zu übermitteln – man könnte sagen, frühe Himmelsboten mit eindrucksvollen Effekten. In Mesopotamien existierten die ilū/ištaru als persönliche Schutzgeister, die Menschen begleiteten. Im Zoroastrismus entwickelten sich Engel-Hierarchien wie die Amesha Spenta oder persönliche Schutzgeister, die Fravashi. Viele dieser Ideen wurden später ins Judentum übernommen, besonders nach persischer Herrschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Judentum erscheinen Engel oft streng hierarchisch, mächtig und ohne eigenen Willen. Sie helfen, bestrafen oder begleiten Menschen auf göttlichen Auftrag. Thomas von Aquin sah Engel im Christentum als reine Intellekte, die Gottes Willen weitergeben – sozusagen die universitären Studenten der himmlischen Welt. Die katholische Kirche beschreibt Engel als personal, unsterblich und präsent im Glauben. Erzengel wie Michael, Gabriel oder Raphael werden genannt, Uriel taucht traditionell oft auf, ist aber nicht offiziell kanonisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die bildliche Darstellung von Engeln ist ein eigener Zauber. Schon in der Antike wurden Gottheiten mit Flügeln gezeigt, wie Isis oder Nike. Frühchristliche Kunst zeigte Engel zunächst als junge Männer, später mit Flügeln und Heiligenschein. Renaissance und Barock gaben ihnen prächtige Erscheinungen mit Putten, Palmenzweigen oder Siegeskränzen. In der islamischen Kunst ab dem 12. Jahrhundert erscheinen Engel ebenfalls, oft mit kulturell spezifischen Attributen wie Turbanen – stets als Vermittler göttlicher Botschaften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus psychologischer Sicht erfüllen Engel eine besondere Funktion: Sie sind Schutzsymbol, Orientierungspunkt und Hoffnungsträger zugleich. Wer an Engel glaubt, erlebt nachweislich mehr Sicherheit, Zuversicht und emotionale Stabilität. Sie sind greifbare Projektionsflächen für spirituelle Sehnsucht, Trost und moralische Orientierung. Wie Ibn Arabi und Al-Ghazālī schreiben, helfen Engel den Menschen, göttliche Botschaften zu verstehen, ohne von der Komplexität des Göttlichen überwältigt zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für uns Menschen lässt sich daraus ein wunderbarer Transfer ziehen: Der Glaube an Engel kann die Selbstreflexion fördern, Mut geben und Vertrauen in die eigenen Entscheidungen stärken. Engel sind wie stille Partner im Alltag, die Menschen dazu inspirieren, tugendhaft, achtsam und resilient zu sein. Sie erinnern daran, dass es manchmal hilfreich ist, die Führung abzugeben, auf Zeichen zu achten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – ganz ohne Kontrollzwang, nur mit Offenheit und Intuition.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurzum: Engel sind überall – in Schriften, Mythen, Kunstwerken und Traditionen. Sie erscheinen mal als strahlende Lichtwesen, mal als jugendliche Boten, mal als gefallene Schlingel. Kompliziert, hierarchisch, bunt, geheimnisvoll – und immer charmant. Wer sich auf sie einlässt, kann nicht nur faszinierende Geschichten entdecken, sondern auch eigene innere Ressourcen wecken. Und das ist doch ein Blogbeitrag wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Engel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Engel – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ekd.de/Engel-Basiswissen-Glauben-11170.htm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Engel - Basiswissen Glauben – EKD
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.religionen-entdecken.de/lexikon/e/engel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Engel | Religionen Entdecken
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sonntagsblatt.de/artikel/glaube/welche-engel-gibt-es-der-bibel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Welche Engel gibt es in der Bibel? | Sonntags
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neun_Ch%C3%B6re_der_Engel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Neun Chöre der Engel – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.orpanit.de/wissenswertes/engel-und-ihre-bedeutung/?srsltid=AfmBOop1oL_qIRsduILoUlX4_MPw0CZd6J5jaltwAKUcwGnYWykYwZwI" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Engel und ihre Bedeutung - Orpanit
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 11:17:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/engel-zwischen-himmel-mythen-und-alltag</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Engel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kontrolliert vertrauen – oder wie man sein ‘Vertrauenskonto’ füttert</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kontrolliert-vertrauen-oder-wie-man-sein-vertrauenskonto-fuettert</link>
      <description>Vertrauen entsteht nicht von selbst: Wer sein „Vertrauenskonto“ füttert, ehrlich handelt, Konflikte klar anspricht und Kontrolle klug einsetzt, schafft belastbares Vertrauen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wir gehen vertrauensvoll und offen miteinander um“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – Sätze wie dieser zieren jedes Unternehmensleitbild. Nur leider beschreiben sie oft ein Wunschbild, das in der Realität ziemlich weit entfernt ist. Solche sogenannten „Leid-Sätze“ erzeugen meist Frust und Zynismus, statt Identifikation. Mitarbeiter flüstern sie sich augenrollend zu, wenn wieder einmal ein Kollege oder Vorgesetzter eklatant gegen die Spielregeln verstößt – oder zumindest gegen ihre eigene Interpretation derselben. Umso wichtiger ist es, zu klären, was
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wirklich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ein vertrauensvolles Klima ausmacht und was man tun (oder unterlassen) sollte, um es zu fördern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vertrauensdefizite und Wunsch nach Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast jeder wünscht sich ein Betriebsklima, das von Vertrauen und Offenheit geprägt ist – nicht von Schuldzuweisungen, Revierdenken oder taktischen Spielchen. Wer würde nicht lieber in einem eingeschworenen Team erfolgreich sein, statt ständig auf der Hut zu sein, um nicht unter die Räder zu kommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch in vielen Unternehmen herrscht genau das Gegenteil: Misstrauen, Machtspielchen und Eigeninteressen bestimmen den Alltag. Oder man erlebt die „Altlasten“ vergangener Konflikte: Unerfüllte Versprechen, halbherzige Rückendeckung, vergessene Karrierezusagen – alles gespeichert in der kollektiven Erinnerung der Mitarbeiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das „unangenehme Geheimnis“ des Vertrauens
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Vertrauen so erstrebenswert ist, wieso bemüht sich kaum jemand, es systematisch aufzubauen? Vertrauen ist kein Hexenwerk – es ist eine Managementaufgabe wie jede andere. Wer versteht, welche Faktoren Vertrauen fördern, kann aktiv handeln. Stattdessen behandelt man es oft wie ein Naturgesetz: Man hofft, dass es einfach entsteht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vertrauenskonto
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vertrauen funktioniert wie ein Bankkonto:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer abheben möchte, muss vorher einzahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein kleines Beispiel: Ein Mitarbeiter übergeht einen Kollegen bei einer Entscheidung, um Zeit zu sparen. Kurzfristig praktisch, aber das „Vertrauenskonto“ sinkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oder: Ein Vorgesetzter verschweigt den wahren Aufwand einer Zusatzaufgabe, um Zustimmung zu bekommen – ein kleiner Vorteil für ihn, aber ein großer Verlust an Vertrauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipp:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ein hohes Vertrauen „guthaben“ will, sollte zuerst einzahlen – nicht abheben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Missachtung des einfachen Zusammenhangs
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ignorieren wir das? Weil wir die Konsequenzen fürchten: Wenn wir auf Vertrauen setzen, müssen wir auf kurzfristige Vorteile verzichten. Ein Klassiker im Büro: Fakten schaffen, statt einen Konsens zu suchen; Kollegen übergehen, um schneller voranzukommen; kleine „Cleverness-Tricks“ auf Kosten anderer. Alles legal, alles kurzfristig praktisch – und alles Vertrauen zerstörend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vertrauen entsteht durch Erfahrung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Anfang jeder Beziehung steht ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauensvorschuss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Niemand würde jeden Fremden auf der Straße für einen potentiellen Mörder halten – sonst wäre das Leben unmöglich. Aber der Vorschuss variiert: Nachts in einer dunklen Gasse traut man weniger als am helllichten Tag in der Fußgängerzone.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alltagsbeispiel: Im Zug bittet man einen Fremden, auf das Gepäck aufzupassen. Man kennt ihn kaum – trotzdem vertraut man ihm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kinderbetreuung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Eltern geben Fremden schon nach kurzer Kennenlernzeit ihre Kinder anvertrauen – weil kleine Signale der Freundlichkeit und Kompetenz das Vertrauen schnell wachsen lassen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Vertrauen ist nie grenzenlos: Niemand würde Fremden seine Kreditkarte überlassen, nur weil er ihnen das Gepäck anvertraut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dreifache Generalisierung von Misstrauen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man misstraut nicht nur dem Täter selbst, sondern auf andere Lebensbereiche („Diesem Typen ist nicht zu trauen!“).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man wird generell misstrauisch nach Enttäuschungen („Nie wieder vertraue ich jemandem mein Gepäck an!“).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Andere übernehmen das Misstrauen, das sie beobachten („Wenn dem Kollegen das passiert, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es mir auch passiert.“).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konsequenz:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlechte Erfahrungen hinterlassen Altlasten in Unternehmen, die selbst neue Vorhaben vergiften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Belastbarkeit von Vertrauen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen ist mehr als die Abwesenheit von Misstrauen. Es ist die Gewissheit, dass man sich auch in kritischen Situationen auf den anderen verlassen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alltagsbeispiel: Ein Mitarbeiter hält schlechte Nachrichten zurück, bis die Deadline naht – das Vertrauen sinkt, der Chef ist überrascht, die Kontrolle verschärft sich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Falscher Glaube: Nettigkeit allein schafft Vertrauen nicht. Vertraut wird eher strengen, fordernden Führungskräften, bei denen klar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ist, woran man ist.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vertrauen und Kontrolle
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vertrauen ist nicht alles oder nichts. Es gibt Abstufungen. Kontrolle ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Gegenteil von Vertrauen – sie ist sein logisches Gegenstück.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beispiel: Ein neuer Mitarbeiter bekommt mehr Kontrolle, ein erfahrener, bewährter Kollege weniger. Ein Mitarbeiter mit zweifelhaften Absichten wird stärker überwacht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merksatz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kontrolle ist dann hilfreich, wenn sie konstruktiv ist – nicht um Fehler aufzudecken, sondern um Leistung anzuerkennen und Entwicklung zu fördern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Spieltheorie und Kooperation
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Soziobiologie und Spieltheorie lernen wir: Kooperation bringt langfristig mehr Gewinn als kurzfristige Egoismen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beispiel aus der Praxis: Ein Autohändler, der auf Wiederholungskunden setzt, behandelt diese pfleglich. Ein Bauunternehmer, der nur einmal verkauft, hat weniger Anreiz zu fairer Kooperation.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer ständig egoistisch spielt, verliert langfristig: ständige Neuverhandlungen, Misstrauen, verlorene Chancen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die optimale Strategie für langfristige Beziehungen heißt „Tit-for-Tat“: ko
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           operativ starten, bei unfairer Handlung sofort reagieren, dann erneut kooperativ anbieten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Trittbrettfahrer und große Systeme
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Gruppe hat Trittbrettfahrer. Kleine Organisationen spüren die Last sofort, große verlieren schleichend ihre Leistungsfähigkeit. Kontrolle ist daher notwendig – insbesondere in großen Unternehmen. Ein blindes Vertrauen funktioniert hier nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vertrauensbildung im Alltag
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Redlichkeit: Kleine Tricks und Finten vermeiden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deutlichkeit: Konflikte offen ansprechen, klare Position beziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Belastungsproben: Vertrauen entsteht in herausfordernden Situationen, nicht nur in Schönwetterzeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frühzeitige Kommunikation: Probleme sofort benennen, nicht warten, bis der Schaden entsteht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beispiel:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Mitarbeiter meldet frühzeitig, dass ein Ziel nicht erreicht werden kann – das erhöht das Vertrauen. Verschweigt er es bis zum Termin, sinkt sein Kontostand auf dem Vertrauenskonto dramatisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vertrauenskultur in Teams
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Regeln konsequent einhalten und Verstöße sanktionieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kleine Gewinne durch Unredlichkeit verhindern, um die Motivation der anderen nicht zu untergraben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Top-Management hat die Schlüsselrolle: konsequente „Tit-for-Tat“-Strategie sorgt für nachhaltiges Vertrauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrauen wächst nicht über Nacht. Es entsteht durch Redlichkeit, Transparenz, klare Kommunikation und konstruktive Konfliktbewältigung. Wer diese Grundsätze verinnerlicht und konseq
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           uent lebt, schafft ein Umfeld, in dem gegenseitiges Vertrauen tatsächlich möglich ist – realistisch, belastbar und nachhaltig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrauen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vertrauen – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://karrierebibel.de/vertrauen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vertrauen: Psychologie, Beziehung + Wie aufbauen?
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/artikel-detailansicht/44337-vertrau-mir-aber-warum-eigentlich.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vertrauen: 5 Zeichen, dass jemand vertrauenswürdig ist - Psychologie Heute
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.dihk-bildungs-gmbh.de/wissenswert/vertrauen-oder-nicht-vertrauen-das-ist-hier-die-frage-122264" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vertrauen oder nicht vertrauen … Das ist hier die Frage
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.psychotipps.com/vertrauen.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wer nicht vertraut, findet kein Vertrauen – so lernst du, zu vertrauen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sinnsucher.de/blog/warum-vertrauen-fuer-ein-glueckliches-leben-wichtig-ist" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Warum Vertrauen für ein glückliches Leben wichtig ist | sinnsucher.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/vertrauen/16374" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vertrauen - Lexikon der Psychologie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://organisationsberatung.net/vertrauen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Vertrauen: Weg zur Vertrauenskultur - Ein Leitfaden
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 13:27:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/kontrolliert-vertrauen-oder-wie-man-sein-vertrauenskonto-fuettert</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen jungen Blättern und altem Streit</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zwischen-jungen-blaettern-und-altem-streit</link>
      <description>Im Waldmeister-Buchenwald streiten Tiere im Frühling, bis Amete, die Ameise, zeigt, dass Teamarbeit selbst die größten Hindernisse überwindet.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten warmen Strahlen der Frühlingssonne fielen durch das junge Blätterdach des Waldmeister-Buchenwaldes. Rotbuche und Eiche streckten ihre knospenden Äste in den Himmel, während das Licht auf die feuchten, moosbewachsenen Bodenflächen fiel und winzige Tautropfen wie Diamanten glitzern ließ. Ein zarter Duft von frischer Erde und Waldmeister stieg auf, gemischt mit dem herben Aroma des Bärlauchs und dem süßen Hauch der Buschwindröschen, deren weiße Blüten wie kleine Sterne auf dem Waldboden leuchteten. Leberblümchen in zartem Blau lugten neugierig zwischen den grünen Blättern hervor, und Goldnesseln glänzten in der Sonne wie vergoldete Flecken im Unterholz. Über all dem summten die ersten Insekten, während ein leichter Wind die Blätter bewegte, sodass ein sanftes Rascheln wie das Flüstern eines alten Waldes erklang. Doch trotz dieser idyllischen Kulisse herrschte Unruhe. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich kann nicht mehr!“, quietschte Sciurus, das Eichhörnchen, und hüpfte nervös von Ast zu Ast. Seine rote Rute peitschte hinter ihm her wie ein kleines Feuer, während er versuchte, seine Vorräte aus dem Vorjahr zu sichern. „Wir reden und reden – und keiner tut, was wirklich nötig ist! Wer sammelt Vorräte, während ihr nur streitet?“ Hans, der Igel, hob die Stachelspitzen leicht, die kleinen Pfoten im Moos vergraben. Er schnupperte tief, als wollte er die ganze Duftvielfalt des Waldes aufnehmen. „Ruhig…“, murmelte Hans. Seine Stimme war leise und gleichmäßig, wie Wasser, das seinen Weg durch den Wald findet. Er bewegte sich vorsichtig, tastete mit seiner feinen Nase die Umgebung ab und beobachtete das Chaos mit stoischer Ruhe. Robin, das Rotkehlchen, flatterte nervös von Zweig zu Zweig. „Ziih! Trietsch! Achtung! Achtung!“ Die Alarmlautmelodie hallte durch den Wald, als wollte er jedes aufkommende Chaos noch verstärken. Er hob den Kopf, die rote Brust leuchtend im Sonnenlicht, und beobachtete die Umgebung aufmerksam. Herr Fuchs saß auf einem umgestürzten Ast. Seine wachen Augen registrierten jede Bewegung. Er lächelte milde, als Sciurus beinahe auf den Moosboden stürzte, weil er zu hastig auf einen Ast sprang. „Ruhe, Freunde…“, sagte er charmant, doch niemand hörte ihm zu. Hoch oben in den Ästen saß Eiran Dunkelruf, der Uhu. Majestätisch, mit goldenen Augen, die wie kleine Sonnenreste im Nebel funkelten, beobachtete er das Treiben. Sein tiefes „Uhuuu…“ rollte geheimnisvoll durch den Wald, aber auch er konnte den Streit nicht sofort stoppen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und so schimpften, quietschten, flatterten und tobten die Tiere, jeder aufgeregter als der andere, bis plötzlich etwas Kleines, Winziges durch das Moos huschte: Amete, die Ameise. Ihre schwarzen Fühler tasteten die Luft ab, während die sechs Beine flink über Wurzeln und Steinchen huschten. In ihrem kleinen Körper schien eine ungeheure Energie zu wohnen. „Halt! Stopp!“, piepste Amete. „Ihr verzettelt euch. Ihr könnt das Problem nur gemeinsam lösen.“ „Du bist winzig!“, rief Sciurus. „Wie willst du uns helfen?“ „Klein, ja“, antwortete Amete bestimmt, „aber stark im Team. Schaut, wir Ameisen bewegen Lasten, die hundertmal schwerer sind als wir. Und wir tun das nur gemeinsam.“ Die Tiere sahen sie zweifelnd an. Doch Amete hatte bereits eine Idee. Sie führte die aufgeregten Freunde zu einem umgestürzten, alten Eichenast, der einen kleinen Wasserlauf blockierte. „Wenn wir zusammenarbeiten, können wir den Ast beiseiteschieben und den Bach wieder freilegen. Dann haben alle Tiere wieder frisches Wasser – und ihr seht, was gemeinsam möglich ist.“ „Gut… aber wir müssen koordinieren!“, piepste Robin aufgeregt, während er über die Zweige flog. „Und jeder macht das, was er am besten kann!“, ergänzte Herr Fuchs, während er die Szene von der Seite beobachtete. Sciurus hüpfte geschickt von Ast zu Ast und schob kleine Äste beiseite, während er immer wieder Vorräte checkte. Hans drückte vorsichtig den schwersten Teil des Stammes mit seinen Stacheln gegen den Boden. Robin gab Warnsignale, wenn etwas kippte oder zu rutschen drohte, und Herr Fuchs dirigierte die Gruppe mit kleinen, charmanten Vorschlägen. Eiran Dunkelruf überblickte alles von oben, und Amete selbst kletterte geschickt auf den Stamm, zog, schob und verband ihre Kräfte mit den großen Tieren. Nach und nach bewegte sich der Ast, Zentimeter für Zentimeter. Die Tiere entdeckten, dass jeder genau das tun konnte, was er am besten konnte: Sciurus’ flinke Bewegungen, Hans’ ruhige Kraft, Robins wachsame Augen, Fuchs’ Klugheit, Eirans Überblick und Ametes präzise Koordination.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sonne stieg höher, tauchte alles in goldenes Licht. Tautropfen auf Blättern glitzerten wie kleine Sterne, der Duft von Waldmeister und frischem Moos erfüllte die Luft, und das leise Summen von Insekten mischte sich mit dem Rascheln der Blätter. Kleine Funken schienen auf dem Moos zu tanzen, als würde der Wald selbst den Erfolg der Tiere feiern. Nach einiger Anstrengung war der Ast bewegt. Die Tiere schnauften, quietschten, flatterten und lachten – die Spannung war gewichen, und ein Gefühl von Wärme und Gemeinschaft erfüllte den Wald.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie hatten gelernt: Gemeinsam erreicht man, was alleine unmöglich scheint. Robin hüpfte aufgeregt, aber weniger hektisch. Sciurus sammelte Vorräte, ohne zu hetzen. Herr Fuchs beobachtete und lächelte still, und Eiran Dunkelruf nickte zufrieden. Selbst Amete schien stolz, dass ihr winziger Körper solch eine Veränderung bewirken konnte. Der Waldmeister-Buchenwald erstrahlte in dieser Harmonie: Weiße Buschwindröschen, zarte Leberblümchen, Bärlauch und Goldnessel – alles wirkte lebendig, als hätte der Wald selbst geatmet, gelacht und gestaunt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 14:04:21 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Teamarbeit – die Evolution war schneller als jedes Coaching-Handbuch</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/teamarbeit-die-evolution-war-schneller-als-jedes-coaching-handbuch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer heute nach Teamregeln, Führungstools oder Kooperationsmodellen sucht, landet schnell bei Flipcharts, Moderationskarten und englischen Buzzwords. Die Natur war da deutlich früher – und erheblich effizienter. Lange bevor Menschen begannen, über Zusammenarbeit nachzudenken, hatten Tiere sie bereits perfektioniert. Nicht aus Nettigkeit, sondern aus Notwendigkeit. Teamverhalten ist in der Natur kein Wohlfühlkonzept, sondern eine Überlebensstrategie. Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Naturcoach und psychologische Beraterin fasziniert mich dabei weniger die romantische Vorstellung vom harmonischen Tierteam, sondern die ehrliche Realität: Tiere kooperieren, wenn es sinnvoll ist. In meiner Arbeit nutze ich genau solche Beobachtungen aus der Natur, um Teams einen Perspektivwechsel zu ermöglichen – jenseits von Methoden und Modellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beginnen wir mit einer der eindrucksvollsten Teamleistungen der Vogelwelt: dem Starengemurmel. Tausende Stare bewegen sich dabei wie eine einzige, atmende Masse durch den Himmel. Kein Anführer, kein Regisseur, kein zentrales Kommando – und doch absolute Synchronität. Der Grund ist denkbar pragmatisch: Raubvögel wie Falken können sich kaum auf ein einzelnes Ziel konzentrieren. Der Schwarm schützt jedes einzelne Tier durch pure Kooperation. Kein Vogel ist wichtiger als der andere, und genau das macht alle sicherer. Ein Prinzip, das auch in menschlichen Teams erstaunlich gut funktioniert – zumindest solange niemand versucht, sich dauerhaft in den Mittelpunkt zu drängen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ähnlich klar organisiert ist die Zusammenarbeit bei Wölfen – allerdings weniger hierarchisch, als lange angenommen wurde. Moderne Verhaltensforschung zeigt: Ein Wolfsrudel ist meist eine Familiengemeinschaft, bestehend aus einem Elternpaar und dessen Nachwuchs. Entscheidungen entstehen oft situativ und kooperativ. Das berühmte Heulen ist kein Ausdruck von Romantik, sondern ein hochfunktionales Kommunikationsmittel. Wölfe heulen, um sich zu sammeln, um Kontakt zu halten, um Zugehörigkeit zu klären. Gejagt wird gemeinsam, aber nicht nach starren Befehlen, sondern mit flexiblen Rollen, die sich je nach Situation und Erfahrung der Tiere verändern. Führung ist hier kein Dauerstatus, sondern eine Aufgabe auf Zeit – übernommen von dem Tier, das gerade die besten Voraussetzungen mitbringt. Das spart Energie. Und erstaunlich viele Konflikte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Ameisen sind Meisterinnen der effizienten Zusammenarbeit – und das ganz ohne Chefetage. Besonders faszinierend ist ihr sogenannter Tandemlauf. Dabei führt eine erfahrene Ameise eine andere gezielt zu einer Nahrungsquelle. Die Geführte bleibt durch ständigen Kontakt in der richtigen Richtung, lernt den Weg und kann ihn später selbstständig nutzen. Wissen wird nicht abstrakt vermittelt, sondern im Tun weitergegeben. Viele moderne Führungskräfte würden dafür ein Tagesseminar buchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Tierarten treiben Teamarbeit sogar in eine ästhetische Dimension. Flamingos etwa versammeln sich zu Tausenden und führen synchronisierte Gruppentänze auf. Beine heben, drehen, schreiten – alles gleichzeitig. Das sieht spektakulär aus, erfüllt aber einen klaren Zweck: Es stärkt den Zusammenhalt und spielt eine zentrale Rolle bei der Partnerwahl. Wer aus dem Takt gerät, fällt auf. Auch Delfine sind bekannt für ihre synchronen Bewegungen. Sie schwimmen abgestimmt, führen gemeinsame Pirouetten aus, helfen verletzten Artgenossen und lösen Probleme kooperativ. Empathie ist hier kein sentimentaler Zusatz, sondern Teil der Überlebensstrategie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders spannend wird Zusammenarbeit dort, wo sie Artgrenzen überschreitet. In der Natur nennt man das Symbiose – Zusammenleben zum gegenseitigen Vorteil. Ein klassisches Beispiel ist die Beziehung zwischen Clownfisch und Seeanemone. Die Anemone ist mit giftigen Nesselkapseln bewaffnet, die selbst große Räuber vertreiben. Der Clownfisch jedoch lebt geschützt zwischen ihren Tentakeln, da seine Haut chemisch so getarnt ist, dass die Anemone ihn nicht als Fremdkörper erkennt. Im Gegenzug vertreibt der Clownfisch Fressfeinde der Anemone. Schutz gegen Verteidigung. Klarer Deal, klare Rollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Wölfe arbeiten artübergreifend – etwa mit Kolkraben. Die Vögel entdecken aus der Luft Kadaver oder verletzte Tiere, die Wölfe öffnen mit ihren Zähnen die dicke Haut. Erst dann können beide fressen. Ohne Absprache, aber mit gegenseitigem Nutzen. Vertrauen entsteht hier nicht aus Sympathie, sondern aus Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Korallenriff übernehmen Putzerfische die Rolle mobiler Zahnärzte. Große Fische öffnen bereitwillig ihr Maul und lassen Parasiten und Essensreste entfernen. Eine riskante, aber lohnende Kooperation. Allerdings gibt es Betrüger: Fische, die sich als Putzer tarnen, zubeißen und fliehen. Die Folge ist Misstrauen. Manche Räuber fressen lieber den Putzerfisch, als sich auf die Reinigung einzulassen. Auch das ist Natur: Kooperation braucht Verlässlichkeit – sonst endet sie abrupt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jede Symbiose ist so ausgewogen, wie sie lange schien. Beim Madenhacker etwa, der auf Antilopen, Büffeln oder Nashörnern sitzt, zeigte sich erst spät: Er frisst nicht nur Parasiten, sondern oft auch Fleisch aus offenen Wunden. Die Beziehung nützt häufig mehr dem Vogel als dem Säugetier. Zusammenarbeit ist also nicht automatisch fair. Ein wichtiger Hinweis für alle, die Teamarbeit idealisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Kooperation sogar hochgradige kognitive Leistungen erfordert, zeigen aktuelle Forschungen zur gemeinsamen Jagd von Oktopussen und Rifffischen. Der Biologe Eduardo Sampaio und sein Team konnten nachweisen, dass diese Tiere ihr Verhalten flexibel aufeinander abstimmen. Die Fische zeigen dem Oktopus versteckte Beute, der Oktopus scheucht sie heraus oder umschlingt sie mit seinen Armen. Wer die Zusammenarbeit ausnutzt, riskiert Sanktionen. Kooperation erfordert Wahrnehmung, Lernen – und soziale Kontrolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders aufschlussreich ist auch der Vergleich zwischen Wolf und Hund. Obwohl Hunde als besonders kooperativ gelten, schneiden sie in Tests zur Zusammenarbeit mit Artgenossen schlechter ab als Wölfe. In Experimenten, bei denen zwei Tiere gleichzeitig an einem Seil ziehen mussten, um an Futter zu kommen, warteten Wölfe geduldig aufeinander und koordinierten ihr Handeln. Hunde agierten häufiger individuell. Die Erklärung ist simpel und unbequem: Hunde sind auf Kooperation mit Menschen selektiert – nicht mit ihresgleichen. Teamfähigkeit ist also keine Selbstverständlichkeit, sondern kontextabhängig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Extrembeispiel für kompromisslose Zusammenarbeit liefern Nacktmulle. Blind, haarlos und fast schmerzunempfindlich leben sie in Kolonien von bis zu 300 Tieren unter der Erde. Es gibt eine Königin, Arbeiter und Soldaten, klare Aufgaben und sogar eigene Dialekte. Effizienz und Spezialisierung sind hier perfekt – individuelle Freiheit spielt keine Rolle. Bewundernswert, ja. Erstrebenswert für menschliche Teams? Eher nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn natürlich hat Zusammenleben auch Nachteile. Konkurrenz um Nahrung, Rangkämpfe, Krankheiten und Parasiten gehören ebenso dazu. Tiergruppen müssen ständig abwägen, ob Kooperation sich lohnt. Gruppengröße, Verwandtschaft, Lebensraum und Jahreszeit entscheiden darüber, ob Teamarbeit Vorteile bringt oder zur Belastung wird. Und genau hier liegt die wichtigste Lehre für uns Menschen: Gute Teams entstehen nicht aus Harmonieversprechen, sondern aus Klarheit. Klare Kommunikation, verlässliche Rollen, gegenseitiger Nutzen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Tiere zeigen uns nicht, wie man nett zusammenarbeitet – sondern wie man wirksam zusammenlebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das der größte Mehrwert der Natur für Coachingprozesse: Sie erlaubt uns, Teamverhalten jenseits von Moral und Ideologie zu betrachten. Ehrlich, funktional und oft erstaunlich humorvoll. Denn manchmal reicht ein Blick ins Starengemurmel, um zu erkennen: Wenn alle versuchen, der Falke zu sein, wird das Team sehr schnell sehr klein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.3sat.de/dokumentation/die-sprache-der-tiere/die-sprache-der-tiere-4-102.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Teamwork - 3sat-Mediathek
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/21555-rtkl-symbiose-tierische-teams-warum-sich-manche-tiere-zusammentun" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Symbiose: Warum sich Tierarten zusammentun - [GEOLINO]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.heidrunjuergens.de/tiere-als-teamplayer-was-wir-von-ihnen-fuer-die-zusammenarbeit-im-job-lernen-koennen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tiere als Teamplayer: Was wir von ihnen für die Zusammenarbeit im Job lernen können - Heidrun Jürgens Personaldienstleistungen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.campus.uni-konstanz.de/wissenschaft/tierische-allianzen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Tierische Allianzen | campus.kn
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/woelfe-sind-die-besseren-teamplayer/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wölfe sind die besseren Teamplayer - wissenschaft.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://vrm-wochenblaetter.de/2022/04/06/wie-leben-tiere-zusammen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wie leben Tiere zusammen - VRM Wochenblätter
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natho, F. (2005). Die Lösung liegt im Team. Handbuch zur Arbeit mit der Skalierungsscheibe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dessau: Gamus. Frank Natho systhema 3/2007 · 21. Jahrgang · Seite 357-370
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 09:32:09 GMT</pubDate>
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      <title>Wintergeflügel: Überlebenskünstler mit zarten Flügeln</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Herbst die Gärten leiser macht und die letzten Blüten verblassen, beginnt für Schmetterlinge eine Zeit der Entscheidung. An milden Oktobertagen sitzt vielleicht noch ein Zitronenfalter reglos im Laub, als hätte ihn jemand vergessen. Kein Flattern, kein Suchen nach Nektar – nur Stille. Während wir Fenster schließen und Jacken hervorholen, prüfen Schmetterlinge ihre Optionen: bleiben oder gehen, erstarren oder reisen, sich verbergen oder verwandeln. Die meisten verschwinden aus unserem Blickfeld – und genau hier beginnt das große Missverständnis. Denn Schmetterlinge sind im Winter keineswegs verschwunden. Sie sind nur anders da: als Ei, als Raupe, als Puppe, als scheinbar lebloser Falter im Verborgenen oder auf dem Weg in den Süden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bleiben oder gehen – die erste Entscheidung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alle Schmetterlinge stellen sich dem Winter in Deutschland. Einige wählen den radikalsten Weg: die Flucht. Zu diesen sogenannten Wanderfaltern gehören Admiral, Distelfalter, Taubenschwänzchen oder Windenschwärmer. Sie verlassen Mitteleuropa im Herbst und ziehen Richtung Südeuropa oder sogar bis nach Afrika. Dabei legen sie Strecken von mehreren hundert bis zu über zweitausend Kilometern zurück. Orientierung bieten ihnen Sonnenstand, Landschaftsstrukturen und das Erdmagnetfeld. Der Winter wird also nicht „überstanden“, sondern schlicht umgangen. Erst ihre Nachkommen oder zurückkehrende Generationen tauchen im Frühjahr wieder bei uns auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Wanderungen sind keine romantischen Ausflüge, sondern eine nüchterne energetische Entscheidung: Wo es keine Nahrung gibt, lohnt sich kein Verharren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ausharren als Falter – Überwintern im Stillstand
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur wenige unserer heimischen Tagfalter überstehen den Winter als ausgewachsener Schmetterling. In Baden-Württemberg sind es lediglich sechs Arten: Tagpfauenauge, Kleiner und Großer Fuchs, C-Falter, Trauermantel und der Zitronenfalter. Sie suchen im Spätherbst geschützte Orte auf – Baumhöhlen, Felsspalten, Holzschuppen, Scheunen, Keller oder Dachböden. Dort hängen sie reglos, oft kopfüber, und fallen in eine Winterstarre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Winterstarre bedeutet: Der Stoffwechsel wird auf ein Minimum heruntergefahren, Bewegung eingestellt, Energie gespart. Jeder unnötige Reiz kostet Reserven. Genau hier lauert eine der größten Gefahren durch den Menschen: die sogenannte Wärmefalle. Steigt die Umgebungstemperatur dauerhaft über etwa zwölf Grad – etwa durch eine Heizung – erwachen die Falter. Sie flattern umher, verbrauchen Energie, finden aber keine Nahrung. Bleiben sie in der Wärme, verhungern sie. Setzt man sie unbedacht ins Freie, droht der Kältetod. Entscheidend ist daher ein kühler, frostfreier Ort mit der Möglichkeit, im Frühjahr wieder ins Freie zu gelangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Sonderfall Zitronenfalter – Frostschutz aus eigener Produktion
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Zitronenfalter nimmt unter den heimischen Arten eine Sonderstellung ein. Er überwintert als einziger mitteleuropäischer Schmetterling ungeschützt im Freien, oft im trockenen Laub am Boden oder am Fuß von Bäumen. Möglich macht das ein körpereigenes Frostschutzsystem: Durch die Anreicherung seiner Körperflüssigkeiten mit Glycerin, Sorbit und Eiweißen senkt er den Gefrierpunkt so stark ab, dass Temperaturen bis minus zwanzig Grad überstanden werden können. Selbst schneebedeckte Zitronenfalter wurden schon gefunden – reglos, aber lebendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Fähigkeit erklärt auch sein ungewöhnlich langes Leben: Während viele Falter nur wenige Wochen leben, kann der Zitronenfalter fast ein Jahr alt werden. Er legt lange Ruhephasen ein – im Sommer wie im Winter – und startet im Frühjahr oft als einer der ersten Schmetterlinge in die neue Saison.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Verwandlungspause – Winter als Entwicklungszeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Mehrheit der Schmetterlinge gilt jedoch: Nicht das erwachsene Tier überlebt den Winter, sondern der Lebenszyklus. Viele Arten sterben im Herbst nach der Fortpflanzung. Gesichert wird nicht das Individuum, sondern die nächste Generation.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Teil der Arten überwintert als Puppe. Schwalbenschwanz, Aurorafalter oder Landkärtchen sind dann gut geschützt in einer Chitinhülle, angeheftet an Pflanzenstängeln, verborgen im Boden oder eingesponnen in Kokons. Andere Arten gehen als Raupe in den Winter – etwa Bläulinge, Schillerfalter oder das Schachbrett. Manche verkriechen sich unter Rinde oder Laub, andere bauen sich spezielle Gespinste, sogenannte Hibernarien. Wieder andere harren nahezu schutzlos an ihren Futterpflanzen aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das Ei kann ein Winterquartier sein, etwa beim Apollofalter oder Nierenfleck-Zipfelfalter. Winzig, unscheinbar und erstaunlich widerstandsfähig trotzen diese Entwicklungsstadien Frost, Trockenheit und Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Energie sparen um jeden Preis
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allen Strategien gemeinsam ist ein zentrales Prinzip: Energie. Im Winter gibt es keine Blüten, keinen Nektar, kaum Möglichkeiten zur Nahrungsaufnahme. Deshalb wird gespart, gedrosselt, stillgelegt. Jede Störung – Bewegung, Wärme, falsches Umsetzen – kann den fein austarierten Energiehaushalt kippen. Der Winter ist für Schmetterlinge keine Schlafenszeit, sondern ein biologischer Ausnahmezustand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Klimawandel – wenn der Winter aus dem Takt gerät
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunehmend problematisch sind milde Winterphasen. Warme Tage im Februar oder März können überwinternde Falter aus der Starre holen. Sie erwachen, finden jedoch noch keine Nahrung. Kommt danach erneut Frost, überleben viele diese zweite Kältephase nicht. Der Klimawandel verändert damit nicht nur Temperaturen, sondern ganze Zeitpläne – und stellt besonders überwinternde Falter vor neue Risiken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was wir tun können – helfen durch Nichtstun
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der wichtigste Beitrag des Menschen ist oft Zurückhaltung. Wer überwinternde Falter entdeckt, sollte sie nicht stören. Gärten profitieren von Unordnung: liegen gelassenes Laub, stehen gelassene Stängel, Reisig- und Steinhaufen bieten lebenswichtige Winterquartiere. Gartenhäuser, Schuppen oder unbeheizte Garagen können helfen – vorausgesetzt, sie bleiben kühl und bieten im Frühjahr einen Ausgang ins Freie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Findet man einen Falter in einem beheizten Raum, ist behutsames Umsiedeln gefragt: vorsichtig in eine Pappschachtel setzen, kühl und frostfrei unterbringen, Flügel niemals berühren. Und im Frühling: Türen, Fenster und Luken öffnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn dann die ersten sonnigen Tage kommen und ein Zitronenfalter gelb durch den noch kahlen Garten flattert, ist das kein Wunder. Es ist das sichtbare Ende eines langen, stillen Winters – und der Beweis, dass Überleben manchmal vor allem eines braucht: Ruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonderfall Winterliebe: Der Frostspanner
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während die meisten Schmetterlinge den Winter meiden, verschlafen oder in andere Entwicklungsstadien auslagern, gibt es Arten, die der Kälte bewusst entgegentreten. Ein besonders anschauliches Beispiel sind die Frostspanner. Wer im Spätherbst oder frühen Winter nachts durch Wälder oder an Baumreihen entlangfährt, kann sie im Lichtkegel der Scheinwerfer entdecken: kleine, helle Falter, die scheinbar unbeeindruckt von Frost und Dunkelheit umherflattern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Biologisch betrachtet ist dieses Verhalten ebenso kühn wie klug. Beim Kleinen Frostspanner (Operophtera brumata) und beim Großen Frostspanner (Erannis defoliaria) erscheinen die erwachsenen Falter erst sehr spät im Jahr – meist ab November, manchmal sogar noch bei leichtem Frost. Die Männchen sind flugfähig und auf nächtlicher Suche nach Weibchen, die hoch oben in den Baumkronen sitzen. Diese wiederum besitzen keine Flügel. Stattdessen klettern sie an Baumstämmen empor und senden von dort intensive Sexualduftstoffe aus, sogenannte Pheromone, die die Männchen zuverlässig anlocken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Winter bietet den Frostspannern dafür ideale Bedingungen. Viele ihrer natürlichen Feinde sind zu dieser Jahreszeit nicht aktiv: Fledermäuse halten Winterruhe, Zugvögel sind längst im Süden, und auch die Konkurrenz anderer Nachtfalter ist minimal. Kälte wird hier nicht zum Hindernis, sondern zur strategischen Bühne für die Fortpflanzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Paarung legen die Weibchen ihre winzigen Eier gut versteckt in Rindenritzen ab. Die erwachsenen Tiere selbst leben nur wenige Tage; ihre Mundwerkzeuge sind verkümmert, Nahrung nehmen sie nicht mehr auf. Im Frühjahr schlüpfen die Raupen pünktlich zum Blattaustrieb. Vor allem die grünen Raupen des Kleinen Frostspanners sind dann gefräßig und können Bäume zeitweise kahl fressen – ein Anblick, der dramatischer wirkt, als er ist. Die meisten Gehölze treiben problemlos wieder aus. In naturnahen Gärten regulieren Vögel wie Kohlmeisen den Raupenbestand ganz von selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine weitere Besonderheit verbindet die Frostspanner mit anderen Überwinterungsstrategen der Insektenwelt: In ihren ersten Lebenstagen lassen sich die Jungraupen mithilfe feiner Seidenfäden vom Wind verdriften. Dieses sogenannte „Ballooning“ sorgt dafür, dass sich die nächste Generation im Lebensraum verteilt – ein leiser, luftiger Neuanfang nach einem Winter, der für ihre Eltern das Ende bedeutete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Frostspanner zeigt damit eindrucksvoll, dass Überwinterung nicht immer Rückzug oder Starre bedeutet. Manchmal heißt sie auch: hinausgehen in die Kälte, wenn sonst niemand mehr unterwegs ist – und genau dort erfolgreich sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bund.net/bund-tipps/detail-tipps/tip/zur-winterzeit-schmetterlingen-in-der-wohnung-helfen/?wc=21766&amp;amp;gad_source=1&amp;amp;gad_campaignid=16574128965&amp;amp;gbraid=0AAAAAD85exKI2G3tTDSO77WJYxPsob8jx&amp;amp;gclid=EAIaIQobChMIq7eJ-tS8kQMVVJKDBx11Iw6vEAAYASAAEgIt-vD_BwE" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schmetterlingen in der Wohnung helfen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/wissenswertes/21327.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Überwinterung der Schmetterlinge, NABU Baden-Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.plantura.garden/insekten/schmetterlinge/wie-ueberwintern-schmetterlinge" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wie überwintern Schmetterlinge? - Plantura
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.krautundrueben.de/schmetterlinge-ueberwintern-hier-finden-sie-ein-winterquartier-507" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schmetterlinge überwintern: Hier finden sie ein Winterquartier | kraut&amp;amp;rüben
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nrw.nabu.de/natur-und-landschaft/natur-erleben/naturtipps/winter/23598.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schmetterlinge im Winter - NABU NRW
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/schmetterlinge/nachtfalter/14329.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Frostspanner: Duftendes Liebeswerben in kalten Nächten - NABU
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aktiontier.org/artikel/wie-unsere-schmetterlinge-ueberwintern" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           aktion tier – Menschen für Tiere e.V.: Überwinterungsstrategien unserer Schmetterlinge und wie man ihnen helfen kann
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 09:08:46 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Spinnen im Winter: Überleben, Strategie und Kuriositäten</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/spinnen-im-winter-ueberleben-strategie-und-kuriositaeten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Herbst Einzug hält und die Temperaturen sinken, scheinen Spinnen plötzlich vom Erdboden verschluckt zu sein. In Wirklichkeit haben sie höchst durchdachte Strategien entwickelt, um die frostigen Monate zu überstehen. Als wechselwarme Tiere übernehmen sie die Temperatur ihrer Umgebung, werden bei Kälte träge und müssen ohne geeignete Schutzmaßnahmen erfrieren – was die Natur durch ausgeklügelte Überlebensmechanismen verhindert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele heimische Spinnenarten ziehen sich in bodennahe Strukturen zurück: Laubschichten, Streu, Totholz, Steinhaufen oder Hohlräume unter Baumrinden bieten hervorragenden Schutz vor Kälte und Austrocknung. Rund 80 Prozent der Arten nutzen diese Bodenüberwinterung und fallen in eine Kältestarre, bei der Stoffwechsel und Beweglichkeit stark reduziert sind. Um Zellschäden durch Eisbildung zu verhindern, produzieren viele Spinnen körpereigene Frostschutzstoffe aus Zucker, Glycerin oder Aminosäuren. Auf diese Weise überstehen sie selbst Temperaturen bis minus 20 Grad Celsius – reglos, aber lebendig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alle Spinnen überwintern als adulte Tiere. Bei vielen endet der Lebenszyklus im Herbst, nachdem die Weibchen Eier in isolierten Kokons abgelegt haben. Die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus) ist ein bekanntes Beispiel: Während die erwachsenen Tiere sterben, überwintern die Eier geschützt im Kokon, der aus mehreren Schichten Spinnseide besteht. Andere Arten, wie der Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium), treiben elterliche Fürsorge auf die Spitze: Nach dem Schlupf der Jungtiere stirbt das Weibchen im Gespinst und dient dem Nachwuchs als Nahrung – makaber, aber äußerst effizient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Spinnen nutzen die Nähe zum Menschen. Hauswinkelspinnen und Zitterspinnen haben sich perfekt an Wohnungen, Keller und Garagen angepasst und sind dort das ganze Jahr über aktiv. Sie wirken oft fehl am Platz, erfüllen aber eine nützliche Aufgabe: Als Insektenjäger halten sie Fliegen, Motten und Stechmücken in Schach. Ihre feinen Körperhaare dienen dabei als hochsensible Sinnesorgane, mit denen sie selbst kleinste Bewegungen wahrnehmen – fast so, als hörten sie jedes Niesen einer Mücke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders eindrucksvoll ist die Nosferatu-Spinne (Zoropsis spinimana). Seit ihrer Entdeckung 2005 in Deutschland breitet sie sich aus dem Mittelmeerraum stammend zunehmend im Südwesten aus. Groß, langbeinig und auffällig gemustert, kann sie zwar theoretisch zubeißen, tut dies aber nur bei direkter Bedrängnis – die Folgen für Menschen sind in der Regel harmlos. Dafür ist sie ein effizienter nächtlicher Jäger, der die Fliegenpopulation klein hält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht alle Arten bleiben inaktiv. Einige, wie die Baldachinspinnen (Linyphiidae), bauen auch im Winter Netze in Bodennähe und treiben ihre kleinen Flugfäden durch den Wind. Andere benötigen die Kälte sogar für ihre Entwicklung: Weberknechte (Opiliones), nahe Verwandte der Spinnen, sterben als adulte Tiere, während ihre Eier den Frost benötigen, um sich optimal zu entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein besonders spektakulärer Überwinterungsfall ist die Wasserspinne (Argyroneta aquatica). Sie bezieht ein leeres Schneckenhaus, füllt es mit Atemluft, verschließt die Öffnung mit Spinnseide und lässt sich an die Wasseroberfläche treiben. Dort friert das Häuschen ein, bis im Frühjahr alles wieder auftaut – eine clevere, beinahe schon technische Lösung für frostige Monate.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Experten wie Dr. Hubert Höfer von der Arachnologischen Gesellschaft e. V. (AraGes) bestätigen: Spinnen überwintern in Mitteleuropa in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Während viele erwachsene Tiere sterben, sichern Eier, Jungtiere oder kälteresistente Erwachsene den Fortbestand der Population. Die AraGes widmet sich der Erforschung dieser Strategien und der Vermittlung fundierten Wissens über heimische Spinnentiere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den Menschen bedeutet dies: ein wenig Nachsicht im Haus und Garten reicht aus, um Spinnen das Überwintern zu erleichtern. Laub, ungemähte Wiesen, Holz- und Steinhaufen dienen nicht nur Spinnen, sondern auch Igeln, Siebenschläfern und anderen Tieren als sichere Winterquartiere. Wer eine Spinne im Haus entdeckt, sollte sie umsiedeln statt töten – Glas und Papier genügen meist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende wird deutlich: Spinnen verschwinden im Winter nicht, sie verziehen sich nur an strategisch clevere Orte. Ob in Kokons, unter Laub, in frostgeschützten Bodenverstecken oder sogar in menschlichen Häusern – sie sind Überlebenskünstler. Und wenn wieder eine achtbeinige Gestalt im Keller auftaucht, ist das kein Grund zur Panik. Sie hat sich schlicht den wärmsten und sichersten Platz ausgesucht – und nebenbei die lästige Mückenpopulation reduziert. Wer möchte, kann diesem kleinen Mitbewohner also fast dankbar sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/spinne/34049.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Spinnen: Dulden oder raussetzen? - NABU BW
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://hortica.de/wie-ueberwintern-spinnen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wie überwintern heimische Spinnen wie die Kreuzspinne?
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://insektum.com/de/winter-insekten" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           WIE ÜBERWINTERN INSEKTEN UND SPINNEN? - Insektum
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.naturzyt.ch/natur-erfahren/wildtiere/86-wo-sind-die-spinnen-im-winter.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wo sind die Spinnen im Winter?
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.24garten.de/schaedlinge-krankheiten/nuetzlinge/gefrierschutzmittel-im-blut-wie-spinnen-den-winter-ueberleben-94078668.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Gefrierschutzmittel“ im Blut: Wie Spinnen den Winter überleben
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 09:05:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Von Neustift nach Innschbrugg: Ein Winterwochenende zwischen Genuss und Aussicht</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/von-neustift-nach-innschbrugg-ein-winterwochenende-zwischen-genuss-und-aussicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem Donnerstagmorgen Ende November machten meine Freundin und ich uns auf den Weg nach Südtirol. Sechs Stunden Fahrt waren geplant, und tatsächlich passte alles wie am Schnürchen: kein Stau, keine Verzögerungen, nur der Neuschnee, der ab und zu die Konzentration einforderte. Die Winterlandschaft draußen war zwar schön anzusehen, machte die Fahrt aber auch anstrengend, sodass wir froh waren, als wir schließlich in Kloster Neustift ankamen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war mein zweiter Besuch in diesem Kloster, und wie beim ersten Mal im Winter beeindruckte mich erneut die Atmosphäre: ruhig, harmonisch, irgendwie zeitlos. Nach dem Einchecken erwartete uns ein Abendessen, das keine Wünsche offenließ – Käse, Wurst, frisches Brot, alles sorgfältig angerichtet. Danach begann das Seminar, auf das ich mich schon lange gefreut hatte: Wein und Schokolade in allen erdenklichen Kombinationen. Manche Weine gefielen mir zunächst überhaupt nicht, aber in Verbindung mit der Schokolade verwandelte sich jede kleine Überraschung in ein Geschmackserlebnis. Es war spannend zu beobachten, wie süße, bittere oder fruchtige Nuancen miteinander verschmolzen und plötzlich ganz neue Aromen entstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glücklicherweise war das Zimmer nicht weit entfernt, was nach einem langen Tag eine willkommene Erleichterung war. Trotzdem musste ich feststellen, dass die Kombination aus Anreise und Seminar doch recht anstrengend gewesen war – nächstes Mal würde ich wohl einen Tag früher anreisen, um den Kopf frei zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kloster selbst ist ein Ort mit Geschichte und Seele. Gegründet im Jahr 1142, beherbergt es heute nicht nur Chorherren, sondern auch ein Bildungshaus, eine Vinothek und einen beeindruckenden Garten. Die Kombination aus Tradition, Gastfreundschaft und moderner Nutzung machte den Aufenthalt besonders angenehm. Ich konnte durch die Gänge und Innenhöfe schlendern, die Basilika betrachten und die Ruhe genießen, ohne dass Hektik oder Lärm die Stimmung störten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für das Seminar war Neustift der perfekte Ort: eine Mischung aus Kultur, Kulinarik und Gelassenheit, die man sonst selten findet. Auch wenn mir nicht jeder Wein schmeckte, so war doch jeder Moment spannend und inspirierend – besonders in Kombination mit der Schokolade. Am Ende des Tages fühlte ich mich rundum zufrieden: satt, ein wenig beschwingt und voller Eindrücke, die noch lange nachwirkten. Im Fazit bleibt für mich, dass ich Kloster Neustift jederzeit wieder besuchen würde – vielleicht beim nächsten Mal im Sommer, um die Gärten und die Umgebung noch intensiver genießen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20251120_214605.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Freitagmorgen führte uns der Rückweg vom Kloster Neustift wieder über den Brennerpass nach Innsbruck. Der Brenner – dieser alte Grenzübergang, der seit römischer Zeit als Tor zwischen Nord und Süd dient – präsentierte sich an diesem Wintertag von seiner stillen, würdevollen Seite. Kein Lkw-Konvoi, kein Verkehrslärm, nur klare Luft, glitzernder Schnee und ein Himmel, der aussah, als hätte ihn jemand frisch poliert. Der Pass mag heute eine moderne Verkehrsachse sein, aber wenn man dort entlangfährt, spürt man immer noch ein bisschen von der Geschichte, die sich über Jahrhunderte zwischen Handelswegen, Pilgern und Kaiserzügen aufgebaut hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Innsbruck (im Tiroler Dialekt Innschbrugg) vor uns auftauchte, lag die Stadt wie eine bunte Insel zwischen den Bergen. Wir hatten den Besuch schön länger geplant, und die Sonne gab sich alle Mühe, uns freundlich zu empfangen. Die winterliche Leuchtkraft, die über den Dächern hing, verlieh der Stadt einen beinahe märchenhaften Anstrich – wenn auch einen mit sehr viel Betrieb in den Straßen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Altstadt begrüßte uns mit ihren schmalen Gassen, den Erkern, den pastellfarbenen Fassaden und diesem kleinen Hauch von „Habsburg“, der in jeder Ecke zu stecken scheint. Die Geschichte Innsbrucks ist ja keine stille Randnotiz: Die Stadt wurde im 12. Jahrhundert gegründet, war später Residenzstadt, erhielt ihre Bedeutung durch den Inn und die Brücke – daher der Name – und wurde im Laufe der Zeit zu einem Umschlagpunkt zwischen Italien und Mitteleuropa. Man spürt das bis heute: Innsbruck ist ein bisschen alpin, ein bisschen kaiserlich, ein bisschen studentisch – und alles zusammen ergibt dieses typische, schwer zu erklärende Innsbruck-Gefühl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir spazierten durch die Altstadt, vorbei an bunten barocken Fassaden und gotischen Spitzen, und landeten schließlich vor der Hofburg, deren weiße Fassade im Winterlicht beinahe strahlte. Innen waren wir diesmal nicht, aber selbst von außen lässt sich dieses höfische Selbstbewusstsein kaum übersehen. Ein paar Schritte weiter zog uns die Hofkirche hinein – und das war ein echtes Erlebnis. Die schwarzen, überlebensgroßen Bronzefiguren, die rund um das Grabmal Kaiser Maximilians I. stehen, wirken im Halbdunkel fast wie lebendige Wächter. Die Kirche hat etwas Erhabenes, aber auch etwas Persönliches, als hätte jemand die Geschichte dort für einen Moment angehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenig später standen wir vor dem Goldenen Dachl, das in der Wintersonne tatsächlich ein wenig glitzerte – nicht kitschig, sondern fast stolz. 2.657 feuervergoldete Kupferschindeln sind es, falls man es genau wissen will. Die Nordkette türmte sich dahinter auf wie eine dramatische Kulisse, und egal wohin man blickte, irgendwo ragte ein Gipfel hervor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Weihnachtsmärkte hingegen waren eine Welt für sich – oder besser gesagt: sieben Welten. Innsbruck verteilt seine Adventsstimmung großzügig in der Stadt. Wir liefen hindurch, ließen uns vom Lichtermeer und dem Duft von Punsch einhüllen, entschieden aber sehr bewusst, nichts zu essen, nichts zu trinken und auch nichts zu kaufen. Es war einfach zu voll. Zwischen all dem Trubel fanden wir immer wieder kleine Zufluchten in Bars und Cafés, in denen man sich aufwärmen und kurz durchatmen konnte. Innsbruck hat einige davon – charmante Ecken, moderne Spots, klassische Kaffeehäuser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend fuhren wir hinauf in die ADLERS Bar, und der Moment, in dem sich die Aufzugstüren im zwölften Stock öffneten, war tatsächlich besonders. Unter uns lag die Stadt in verstreuten Lichtern, dahinter die dunklen Silhouetten der Berge, die man nachts nur ahnen kann. Die beleuchtete Skisprungschanze im Süden, die ruhigen Bewegungen der Flugzeuge über der Stadt, die Altstadt im Westen mit ihren warmen Farbtönen – es war ein nächtisches Panorama, das Innsbruck von seiner elegantesten Seite zeigt. Die Cocktails waren kreativ, gut gemixt und wunderbar geeignet, einen kleinen Tag zu einem großen Abend zu machen. Kein übertriebener Firlefanz, keine Effekthascherei – einfach stimmig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so bleibt Innsbruck am Ende ein Ort, der viel Schönes bietet, aber mich nicht ganz überzeugt hat. Wer Wien kennt und liebt, wird hier nicht dieselbe Tiefe und denselben Rhythmus finden. Trotzdem war dieser Abstecher wertvoll, voller kleiner Eindrücke und mit einem großartigen Blick über die Stadt, der sich in die Erinnerung brennt. Das Kloster Neustift jedoch bleibt mein Herzensort dieser Reise – ein Platz zum Durchatmen, Genießen und Wiederkommen. Innsbruck vielleicht auch, aber dann vermutlich wegen der Berge. Und ganz sicher im Sommer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20251121_181536.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kloster-neustift.it/de/?gad_source=1&amp;amp;gad_campaignid=22825569563&amp;amp;gbraid=0AAAAAqLq7xUdN8J97cmxEmJcSVTXuLEoo&amp;amp;gclid=Cj0KCQiAiqDJBhCXARIsABk2kSlGjrakLTQGMKuSYRt9Jak-smjYS5y7aQYXNT5FwcyhaDkXCJ9S1ggaAhVHEALw_wcB" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Entdecke das Kloster Neustift in Vahrn, Südtirol
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.adlers-innsbruck.com/?gad_source=1&amp;amp;gad_campaignid=22514007345&amp;amp;gbraid=0AAAAAqbDtgQs5Y1wgzPHsxp2a_fxmFyAW&amp;amp;gclid=Cj0KCQiAiqDJBhCXARIsABk2kSk1v1VWU5RAUbrX5O4FQJloA9fyrQdkEw6FoJpSl38asz9q2so6mYkaAgnGEALw_wcB" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hotel, Restaurant &amp;amp; Bar Innsbruck Zentrum | ADLERS Lifestyle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Innsbruck" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Innsbruck – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 09:21:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/von-neustift-nach-innschbrugg-ein-winterwochenende-zwischen-genuss-und-aussicht</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn der Wald den Atem anhält – Eine Waldgeschichte über Fight, Flight und Freeze</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wenn-der-wald-den-atem-anhaelt-eine-waldgeschichte-ueber-fight-flight-und-freeze</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Morgen dämmerte über dem alten Laubwald wie ein langsamer Atemzug. Ein milder Wind strich durch die Wipfel der Eichen und Buchen, und die ersten Sonnenstrahlen tropften wie goldener Honig durch die Zweige. Ein Duft nach feuchter Erde, Moderholz – dem weichen, langsam zerfallenden Holz alter Bäume – und dem harzigen Knistern der Nadelbäume lag in der Luft. Es war ein Duft, der jedem Waldbewohner sagte: Heute könnte ein guter Tag sein. Zumindest hätte es ein guter Tag werden können, wäre da nicht Sciurus gewesen, das Eichhörnchen, das seit Sonnenaufgang schon fünfzehnmal um denselben Baumstamm gelaufen war. Seine buschige Rute peitschte hin und her, seine dunklen Augen funkelten, und seine Pfoten nestelten an etwas, das nur mit viel Vorstellungskraft wie ein Vorratsversteck aussah. In Wahrheit war es ein Loch, das Sciurus schon dreimal wieder geleert hatte, weil er vergessen hatte, was er hineingelegt hatte – und ob er es überhaupt hineingelegt hatte.Sciurus stieß ein kurzes, schnalzerartiges Geräusch aus – ein typischer Ruf, den Eichhörnchen ausstoßen, wenn sie aufgeregt oder wütend sind. Dabei stampfte er schnell mit den Pfoten auf den Boden, als wollte er der Welt mitteilen: Ich bin hier, und ich bin angespannt. Dann sprang er gegen den Baumstamm, rutschte zwei Fingerbreit wieder ab und startete den nächsten Sprint nach oben. Eine Eichel löste sich aus seinem Maul, fiel hinunter, rollte über das Moos und blieb genau vor Hans’ Pfoten liegen. Hans, der Igel, stand da wie immer: Rund, stachelig, warmherzig und mit einer Ruhe, die nur jemand hatte, der das langsame Atmen zur Lebenshaltung gemacht hatte. Seine Nase schnupperte sanft in der Luft. Er hob den Kopf, blinzelte langsam und sagte: „Guten Morgen, Sciurus. Die Eichel scheint dringend mit mir sprechen zu wollen.“ Das Eichhörnchen sprang im Zickzack hinunter, wippte mit seinem Schwanz und rief: „Hans! Ich hab’s verloren! Ich hab ALLES verloren! Und ich glaube, ich hab mich selbst auch irgendwie verloren!“ Hans beugte sich sehr langsam hinunter, so langsam, dass selbst der Wind innehielt, und stupste die Eichel zurück. „Sie ist hier. Und du bist auch hier. Nichts ist verloren.“ „Doch!“, quietschte Sciurus. „Ich habe ein Geräusch gehört! Ein riesiges! Es klang wie KRRRRSCH! Vielleicht ein Ast. Oder ein Wolf. Oder ein Ast, der aussieht wie ein Wolf! Oder eine Schlange mit Holzrinde! Oder?“ Hans hob eine Pfote. Langsam. Bedächtig. Alle Tiere wussten: Wenn Hans eine Pfote hob, begann gleich eine kleine Weisheit. Doch bevor er sprechen konnte, durchzuckte ein scharfes, kurzes „Dib!“ die Luft. Robin Rubecula – das Rotkehlchen – landete auf einem dünnen Ast über den beiden. Seine rote Brust funkelte im Gegenlicht, sein Kopf zuckte aufmerksam hin und her. Das „Dib“ war kein Panikruf, sondern ein Laut erhöhter Aufmerksamkeit: Etwas stimmt nicht ganz. „Dib“, machte Robin noch einmal leiser. Dann legte er den Kopf schief. „Kein Grund zur Panik“, sagte er. „Aber Vorsicht bitte. Irgendetwas hat sich im Unterholz bewegt. Eher groß. Eher plump. Nicht gefährlich – glaube ich. Aber … hmm.“ „Groß und plump?“, überschlug sich Sciurus’ Stimme. „Das ist bestimmt etwas Gefährliches! Groß-plump-gefährlich ist eine ganz typische Kategorie für … äh … irgendwas Bedrohliches!“ Robin hüpfte zwei Schritte nach vorn. Sein Gefieder plusterte sich leicht, und nun stieß er ein schärferes „Ziih!“ aus – ein klarer Warnruf. Kein Alarm aus Panik, sondern ein Signal: Achtung, wach bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans atmete tief ein. Gerade wollte er Sciurus beruhigen, da raschelte es wirklich im Unterholz. Sehr laut. Sehr plump. Sehr … ungeschickt. Der Wald hielt den Atem an. Robin spannte sich. Jetzt kam ein schneller, aufgeregter Laut hinzu – „Trietsch! Trietsch!“ – ein Alarmruf, den Rotkehlchen nutzen, wenn etwas Großes sich am Boden bewegt und Nähe gefährlich werden könnte. Sciurus sprang senkrecht nach oben. Seine Rute stand wie ein Staubwedel unter Strom. Seine Augen wurden riesig. Für einen Herzschlag lang hing er regungslos in der Luft wie ein Eichhörnchen, das so tat, als wäre es ein Blatt. Dann passierte alles gleichzeitig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freeze: Sciurus erstarrte. Sein Körper war steif, seine Pupillen so weit, dass sie fast das ganze Auge einnahmen. Ein leises Zittern ging durch ihn, fast unmerklich – außer für Hans, der jedes Zittern der Welt wahrnahm, wie es schien. Evolutionär ist das Erstarren die älteste Schutzreaktion: Bewegungslosigkeit kann Raubtiere täuschen, die Bewegung besser wahrnehmen als Form. In Sciurus’ Körper schlug die Amygdala Alarm – ein kleiner Bereich im Gehirn, der Gefahren blitzschnell erkennt. Der Hypothalamus, eine innere Schaltzentrale für Stress, setzte eine Kettenreaktion in Gang. Das Nebennierenmark schüttete Adrenalin aus, ein Hormon, das den Körper augenblicklich auf Überleben vorbereitet. Ein fein abgestimmter Schutzmechanismus, entstanden aus Millionen Jahren Anpassung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flight: Im nächsten Moment schoss Sciurus los. Ein roter Pfeil. Ein flauschiger Blitz. Er rannte, sprang, kletterte, rutschte, stürzte, rannte weiter. Das Herz raste, die Muskeln brannten, das Blut rauschte in seine Extremitäten. Flucht ist eine Reflexhandlung, die Energie mobilisiert, um Leben zu retten. Noradrenalin schärfte seine Sinne, Dopamin half ihm, sich ganz auf Bewegung und Richtung zu konzentrieren – schnell, instinktiv, unbewusst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fight: Doch mitten in der Flucht kehrte Sciurus plötzlich um. Er riss eine alte, heruntergefallene Buchecker vom Boden, warf sie energisch in Richtung des Raschelns und quietschte: „Los! Zeig dich! Ich bin bewaffnet!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fight nutzt dieselbe Energie wie die Flucht, lenkt sie jedoch nach außen. Mut, Kraft und Fokus bündeln sich. Nicht aus Hass, sondern zur Selbstverteidigung. Hans seufzte. Robin gluckste leise. Und genau in diesem Moment schob sich ein roter, buschiger Schwanz aus dem Unterholz, gefolgt von einer weißen Brust und wachen, freundlichen Augen. „Ihr wirkt etwas … beschäftigt?“, fragte Herr Fuchs höflich, trat heraus und schüttelte ein paar Blätter aus seinem Fell. „Ich hoffe, ich habe niemanden erschreckt.“ Sciurus sank auf ein Moospolster und japste. „Herr … Herr Fuchs … Ich dachte schon...“„Das war nur ich“, sagte Herr Fuchs. „Ich habe mich etwas ungeschickt angestellt. Diese Brombeer-Ranken sind heute anscheinend meine persönlichen Feinde.“ Robin flog ein paar Kreise über dem Fuchs, musterte ihn aufmerksam. Kein Blut. Keine Anspannung. Kein Jagdblick. „Dib“, machte er schließlich leise. „Entwarnung.“ „Er hat angefangen“, murmelte Herr Fuchs und sah den Strauch an. Hans trat näher, blieb jedoch in angenehmem Abstand – er war schließlich ein Igel, kein Kuscheltier – und sprach ruhig:„Sciurus hat gerade drei Stressreaktionen in weniger als drei Herzschlägen durchlaufen.“ „Drei?“, japste Sciurus. „Ich dachte, es waren hundert!“„Drei“, sagte Hans. „Freeze. Flight. Fight. Sie sind uralt. Viel älter als Gedanken. Dein Körper wusste, was zu tun war, bevor du es wusstest.“ Robin nickte. „So wie meine Rufe“, sagte er. „Nicht jeder bedeutet Gefahr. Aber jeder bedeutet etwas. Gefühle sind Signale.“ Sciurus lag im Moos. Sein Herz schlug noch schnell, aber gleichmäßiger. „Ich dachte immer, mein schnelles Herz bedeutet, dass ich kaputt bin.“ Hans lächelte. „Nein. Es bedeutet, dass du lebst. Und dass dein Körper dich schützen will.“ Der Wald atmete wieder. Langsam. Tief. Ein sanfter Wind bewegte die Blätter. Staubpartikel tanzten im Licht wie kleine Funken. Sciurus beobachtete sie eine Weile. „Ich glaube“, sagte er leise, „ich kann jetzt wieder ruhig atmen.“ „Dib“, machte Robin zufrieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Abend senkte sich über den Wald wie eine schützende Decke. Und irgendwo zwischen Wurzeln und Moos blieb etwas zurück – keine Angst, kein Lärm, sondern eine leise Gewissheit: Angst ist kein Feind. Sie ist eine Stimme. Und wer zuhört, findet seinen Weg.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.resilienz-akademie.com/abc-der-resilienz/fight-flight-freeze/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fight, Flight, Freeze - Resilienz-Akademie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf-oder-Flucht-Reaktion" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kampf-oder-Flucht-Reaktion – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.health.harvard.edu/mindscape/for-young-people/brain-body-connection/fight-flight-or-freeze" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fight, Flight, or Freeze - Mindscape
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.tierchenwelt.de/nagetiere/657-eichhoernchen.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Eichhörnchen - Tier-Steckbrief - für Kinder &amp;amp; Schule
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 16 Nov 2025 11:07:53 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die wunderliche Welt des Grüns – vom giftigen Glamour bis zur Farbe des Lebens</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-wunderliche-welt-des-gruens-vom-giftigen-glamour-bis-zur-farbe-des-lebens</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war einmal ein Österreicher namens Ignaz Edler von Mitis (1771-1842), der im Jahr 1805 beim Herumexperimentieren mit Grünspan auf etwas stieß, das zugleich strahlend und gefährlich war. Ein Pigment, das in seiner Farbe so leuchtend erschien wie ein frisch geschlüpftes Küken und in seiner chemischen Wirkung so heimtückisch wie ein Drache, der nachts durch ein Kinderzimmer schleicht. Man nannte es zunächst Mitisgrün. Doch wie es im Märchen so ist, musste diese Entdeckung erst den richtigen Ort finden, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Dieser Ort war Schweinfurt, und Wilhelm Sattler, der um 1808 die industrielle Produktion des Pigments begann, brachte Mitisgrün zum Glänzen. Schweinfurter Grün, wie es später bekannt werden sollte, war geboren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Grün war mehr als nur ein dekoratives Element. Es leuchtete, glänzte und hatte die Fähigkeit, Tapeten, Stoffe und Künstlerpaletten zum Strahlen zu bringen. Ballkleider glitzerten smaragdgrün im Kerzenschein, französische Impressionisten tauchten Himmel und Bäume in ein Funkeln, das die Welt in ein magisches Licht tauchte. Doch hinter dieser Schönheit lauerte eine Gefahr. Bereits 1844 wies der Arzt Carl von Basedow nach, dass ein kleiner Pilz, der sich auf leimgebundenem Schweinfurter Grün ansiedelte, organische Arsenverbindungen freisetzen konnte, genug, um die Atemluft zu vergiften. Kein Wunder also, dass die Verwendung dieses Pigments in Wohnräumen bereits 1882 verboten wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farbe selbst war ein Chamäleon. Sie hatte viele Namen, die in den Salons und Werkstätten Europas kursierten: Pariser Grün, Patentgrün, Wiener Grün, Papageiengrün, Kaisergrün. Manche nannten sie schlicht Giftgrün, andere verbanden sie gar mit historischen Spekulationen über den Tod Napoleons auf Sankt Helena. Moderne Untersuchungen aus dem Jahr 2008 beruhigten jedoch die Gemüter: Das Pigment war wohl unschuldig, Napoleons Haar enthielt schon vorher Arsen, und Schweinfurter Grün hatte ihm lediglich eine dramatische Note verliehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Herstellung des Pigments war eine kleine chemische Zauberei. Grünspan und Arsen wurden zusammengekocht, zunächst entstand ein flockiger, schmutzig-grüner Niederschlag, der wenig glamourös wirkte. Doch nach einigen Tagen bildeten sich mikroskopisch kleine Kristalle, die in allen Nuancen von Grün funkelten. Wer wollte, konnte das Pulver noch weiter sieden, bis die Farbe besonders deckend wurde. Perfekt für Öl- und Lackfarben, weniger geeignet für Tapeten, aber umso wirksamer, um Gemälde und Stoffe in leuchtenden Grüntönen zu verzaubern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mit der Farbchemie vertraut war, konnte Schweinfurter Grün noch vielseitiger einsetzen. Mischt man es mit Gips, Bleiweiß oder Chromgelb, entstanden neue Nuancen mit eigenen Namen: Berggrün, Mitisgrün, Papageigrün, Maigrün – fast achtzig Varianten waren überliefert. Jede Nuance schien ihre eigene Persönlichkeit zu besitzen, und die Künstler liebten diese Vielfalt, die es ihnen erlaubte, Stimmungen und Licht in immer neuen Grüntönen zu malen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz seiner Schönheit war Schweinfurter Grün ein gefährlicher Begleiter. Sein Glanz lockte, aber seine chemische Natur bedrohte Leben. Heute mag man meinen, dass Schweinfurter Grün längst aus der Welt verschwunden sei, doch es taucht noch immer auf, leise und heimlich. In Museen und Bibliotheken, in alten Gemälden und Einbänden historischer Bücher, in restaurierten Räumen oder bei der Rekonstruktion alter Tapeten findet sich das Grün, das einst ganze Salons erleuchtete. Wer es heute betrachtet, sollte Vorsicht walten lassen, denn auch wenn es längst keinen Tod mehr bringt, erinnert seine Geschichte an die feine Grenze zwischen Schönheit und Gefahr, zwischen Kunst und Chemie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem das Schweinfurter Grün seinen giftig-glänzenden Auftritt hinter sich hat, lohnt sich ein Blick auf das große Ganze: das Grün an sich. Diese Farbe, die sich so unschuldig gibt wie eine Frühlingswiese nach Regen, ist in Wahrheit ein kleines optisches Wunder. Grün erscheint uns nur dann, wenn Licht unser Auge mit Wellenlängen zwischen 520 und 565 Nanometern kitzelt. Ganz gleich, ob dieses Licht direkt von einer Lampe kommt oder von einer Oberfläche fröhlich zurückgeworfen wird – mindestens eine Handvoll Photonen muss in diesem Spektralbereich tanzen, damit wir „Ah, Grün!“ rufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wort „grün“ stammt vom althochdeutschen gruoen, und das hieß so viel wie „wachsen“, „sprießen“ und „gedeihen“. Alles das, was man im Frühjahr beobachten kann, wenn die Natur aus einem langen Winterschlaf erwacht und in die Farbtöpfe greift. Kein Wunder also, dass Grün in so vielen Kulturen die Farbe der Hoffnung ist – wer wächst, hat schließlich Pläne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Magie der Farbenlehre ist Grün eine der Grundfarben der additiven Farbmischung, neben Rot und Blau, und in der subtraktiven Farbmischung entsteht es, wenn Gelb und Cyan gemeinsame Sache machen. Während Grün fröhlich funkelt, lauert am Rand des Farbkreises sein Gegenspieler: Magenta, die Komplementärfarbe, mit der Grün sich gerne harmonisch oder dramatisch zofft, je nach Laune des Designers. Wer das Grün lieber in festen Formen bewundert, begegnet einer unendlichen Vielfalt an Schattierungen, von giftigen bis zu sanften Tönen, die Künstler, Designer und Naturbewunderer gleichermaßen verzaubern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum ist die Welt voller Grün? Schuld daran ist das Chlorophyll, das Pflanzenblut, das genau die roten und blauen Lichtanteile verschluckt, aber das Grün fröhlich zurücklässt. Deshalb strahlen Kastanien im Frühling, Walnussbäumchen im Garten und ganze Wälder im Sommer in allen Schattierungen von grasig bis dunkelgründelnd. Sobald der Herbst Einzug hält, gibt das Chlorophyll das Feld frei, und plötzlich stehen Gelb und Rot im Rampenlicht. Und im Winter? Da müssen wir uns mit Tannengrün trösten – dem letzten Tapferen, das die Farbflagge im Dezember hochhält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grün ist nicht nur die Farbe der Natur, sondern auch ein Träger von Emotionen. Es steht seit alten Zeiten für Liebe im Aufblühen, und wenn jemand „ergrünt“, geht es meistens um Gefühle. Grün kann aber auch Misstrauen und Ablehnung symbolisieren, wie die Redensart „jemandem nicht grün sein“ zeigt. Dazu kommen noch die unreifen Früchte, die der Sprache die Worte „Grünschnabel“ und „grün hinter den Ohren“ geschenkt haben. Und natürlich Shakespeares berühmte „green-eyed jealousy“, die Eifersucht in funkelnden Augen beschreibt. Ironischerweise sind grüne Augen biologisch gar nicht grün. Sie entstehen durch eine Mischung aus wenig Melanin im Stroma und gebrochenem blauen Licht, das durch die Iris reflektiert wird, ein kleines Naturwunder, das die Illusion von Farbe erzeugt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Pigmente der grünen Welt waren für die Menschheit immer ein besonderes Geschenk, aber auch eine Gefahr. In der Malerei dienten Chromoxide, basisches Kupferkarbonat, Kobaltverbindungen sowie Mineralien wie Malachit, Chrysokoll oder Dioptas dazu, die Welt in Grün zu tauchen. Die sanften, erdigen Töne von Veroneser Grün oder Böhmischer Erde begleiteten Künstler über Jahrhunderte, während Schweinfurter Grün als glamouröses und zugleich giftiges Abenteuer in dieser Palette thronte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Grün ist nicht immer Pigment. Ein Kolibri, der wie ein Edelstein glitzert, eine Goldwespe, die metallisch schimmert, Schmetterlingsflügel, die je nach Blickwinkel die Farbe wechseln – all dies sind Interferenzfarben. Die Oberflächen dieser Lebewesen sind oft gar nicht grün; sie spalten Licht in mikroskopischen Schichten und werfen es so zurück, dass unser Auge die Farbe wahrnimmt. Die Natur war schon immer die beste Designerin, und ihre kleinen Tricks sorgen dafür, dass wir das Grün als schillernd, lebendig und manchmal fast magisch erleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch als Symbol spielt Grün eine unermessliche Rolle. Im Umweltschutz wurde Chlorophyll zum Logo, und die politische Partei Die Grünen machte es zur Namensfarbe. Im Christentum steht Grün für Auferstehung, Hoffnung und liturgische Ruhe, im Islam symbolisierte es das Paradies und Leben, weil der Prophet Mohammed Grün bevorzugte. In China wird Grün mit Frühling und Osten assoziiert, während es in Technik und Bürokratie als Signalfarbe für Funktionstüchtigkeit und Ordnung dient. Grün weist den Weg, signalisiert Erlaubnis, markiert den ordnungsgemäßen Zustand von Maschinen und Geräten und erfüllt selbst in der Verkehrsführung die Rolle eines unsichtbaren Regulators.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grün kann aber auch gefährlich sein. Die intensivsten und leuchtendsten Töne wurden in der Geschichte oft als Giftgrün bezeichnet. Schweinfurter Grün, Chromgrün und Kupferacetat waren frühe Beispiele für die faszinierende, aber gefährliche Seite des Farbreizes. Übertragen auf die Symbolik steht Grün für Leben, aber auch für Krankheit, Gier und Neid, was sich in Redewendungen wie „grün vor Neid“ oder in der fahlen Gesichtsfarbe bei Krankheit ausdrückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grün begleitet den Menschen in allen Bereichen des Lebens. British Racing Green macht seit dem frühen 20. Jahrhundert Autos schneller – zumindest optisch. Eisenbahnwagen waren jahrzehntelang grün lackiert, weil das Pigment robust, lichtbeständig und wirtschaftlich war. Im Operationssaal schützt grüne Kleidung die Augen der Chirurgen vor Nachbildern, während Armeen grüne Tarnkleidung einsetzen, um sich in die Vegetation zu schmiegen. Selbst Rotweinflaschen tragen grünes Glas, um ihren wertvollen Inhalt vor schädlichem Licht zu schützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die alte Welt wusste schon früh um die Macht des Grüns. In Ägypten galt Grün als Farbe der Regeneration und der Götterwelt, und Osiris wurde oft in Grün dargestellt, um Leben und Wiedergeburt zu symbolisieren. Die Römer verbanden Grün mit Venus, ihren Gärten und Weinbergen, und die Romantikbewegung im 18. und 19. Jahrhundert erhob Grün zur Farbe der Sehnsucht, Ruhe und Erholung. Goethe empfahl sogar grüne Schlafzimmerwände, um den Geist zu beruhigen. Im 20. Jahrhundert schließlich wurde Grün zum Symbol für Politik, Nachhaltigkeit und Umweltschutz, wo es die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft verkörpert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grün ist eine Farbe, die Geschichten erzählt, die Natur und Kultur verbindet, Leben und Tod, Schönheit und Gefahr in sich trägt. Es kann das Auge erfreuen, das Herz beruhigen, den Verstand warnen und gleichzeitig Träume inspirieren. Von den giftigen, funkelnden Kristallen des Schweinfurter Grüns über die sanften Blätter der Wälder bis hin zu den metallisch schimmernden Flügeln eines Kolibris – Grün ist überall. Es wächst, es gedeiht, es verzaubert. Wer genau hinsieht, entdeckt in jedem Ton, jedem Lichtspiel, jeder Nuance eine Geschichte, die so alt ist wie die Zivilisation selbst und doch immer wieder neu erzählt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.adobe.com/de/express/colors/green" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Farbe Grün in der Natur und Kunst | Adobe Express
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCn" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Grün – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.caparol.de/gestaltung/inspiration/gruen/schweinfurter-gruen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte des Schweinfurter Grün
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schweinfurter_Gr%C3%BCn" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schweinfurter Grün – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.smb.museum/fileadmin/website/Institute/Rathgen-Forschungslabor/02_Forschung/03_Publikationen/BBA/Bd.11/11_BBA_Bd11_1992_DieHerstellungundVerarbeitungvonSchweinfurterGruen_197-205.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           11_BBA_Bd11_1992_DieHerstellungundVerarbeitungvonSchweinfurterGruen_197-205.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 13:26:33 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Im Reich von Myrkviðr: Wo Buchen sprechen und Moos Geschichten flüstert</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin Myrkviðr, die alte Waldgöttin, und ich kenne die Wälder, seit sie sich über die Landschaften Deutschlands ausbreiteten. Seit die ersten Eichen und Buchen die Erde durchwurzelten, habe ich jeden Ast, jedes Blatt und jeden Sonnenstrahl begleitet. Mein Haar ist wie flüssiges Moos, meine Augen funkeln wie Tautropfen im Morgenlicht, und wenn ich laufe, flüstert der Boden unter meinen Füßen Geschichten, die älter sind als jede Vorstellung von Zeit. Setzt euch, liebe Menschen, auf einen von Moos und Farn bewachsenen Baumstumpf, lehnt euch an eine knorrige Buche, und lasst mich euch erzählen, wie der deutsche Wald nicht nur wächst, sondern lebt, atmet, flüstert, singt – und manchmal sogar streitet – wie eine widerspenstige, uralte Göttin eben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es begann lange vor eurer Vorstellung von Geschichte, in jenen Tagen, als meine Wälder ungestüm und wild waren, als Arminius und seine tapferen Cherusker zwischen meinen Kronen umherirrten und die Legionen Roms sich in den Schatten meiner Bäume verirrten. Ich erinnere mich noch gut an das Kichern der Eichhörnchen, als sie die Soldaten beobachteten, wie sie über Wege und Wurzeln stolpern mussten, und an das Flüstern der Buchen: „Heute werden Geschichten geschrieben, von denen die Menschen noch Jahrhunderte erzählen werden.“ Es war die Schlacht im Teutoburger Wald, und ich durfte ein Teil dieser ersten großen Legende des deutschen Waldes sein. Ich habe die Bäume ermutigt, besonders stolz ihre Äste zu strecken, damit die Soldaten sich verlaufen, und ich habe die Nebel geschickt, um das Chaos perfekt zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die Jahrhunderte vergingen, kamen die Menschen mit Feder und Tinte, mit Pinsel und Harfe, um mich zu bewundern. Anfang des 19. Jahrhunderts begann die Romantik, meine Wälder zu verherrlichen. Dichter, Maler und Komponisten stapften durch meine Schatten, manchmal über die Füße der Rehe und Wildschweine, und verklärten die deutschen Wälder in Gedichten, Sagen und Musik, bis sie fast größer waren als die Realität selbst. Eichendorff flüsterte meinen Buchen ins Ohr und beschwor den Wald als Hallraum der Seele, und Wilhelm Grimm sammelte die Märchen, die in meinen Ecken und Lichtungen wie kleine Schätze verborgen lagen. Ich musste manchmal lachen, wenn die Menschen glaubten, dass sie mich „besitzen“ könnten, nur weil sie meine Geschichten schrieben. Ich bin der Wald – nicht die Feder, nicht das Papier, nicht die Noten auf einem Blatt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so wie ich über die Jahrhunderte wache, so lebe ich mit den Jahreszeiten. Ich höre das zarte Kichern der Knospen im Frühling, das freche Rascheln der Blätter im Sommer, das tiefgründige Flüstern der fallenden Blätter im Herbst und das stille, fast ehrfürchtige Atmen des Schnees im Winter. Jeder Tag bringt ein neues Abenteuer, jedes Tier, jeder Windhauch, jede Wolke erzählt mir etwas Neues. Ich beobachte die Pilze, wie sie wie kleine Schatztruhen aus dem Boden schießen, ich horche auf das Knacken von Ästen, wenn ein Reh neugierig um die Ecke lugt, und ich genieße das Konzert der Vögel, die morgens die ersten Sonnenstrahlen begrüßen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal lasse ich mich von einem Windstoß tragen, wirbele über Lichtungen und Flüsse, verstecke mich in Nebelschwaden und spiele Katz und Maus mit den Wanderern, die meinen Wald betreten. Ich bin Schalk, Hüterin, Geschichtenerzählerin – und immer bereit, euch ein bisschen zu necken, damit ihr aufmerksamer werdet, damit ihr bemerkt, wie lebendig meine Welt ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn der Wald ist mehr als Bäume, Moose und Tiere. Er ist ein Spiegel eurer eigenen Seele, ein Ort, an dem Freude und Staunen aufeinandertreffen, ein Platz, an dem Geschichten geboren, bewahrt und weitergegeben werden. Wer in meine Schatten tritt, hört nicht nur das Knistern des Laubs unter den Füßen, sondern auch die leisen Antworten auf Fragen, die er vielleicht gar nicht zu stellen gewagt hat. Jeder Baum, jeder Strauch, jedes Blatt erzählt von Geduld, Widerstandskraft, von Witz und von der kleinen, feinen Magie, die das Leben lebenswert macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so lautet mein Rat, liebe Menschen: Kommt, wandelt durch meine Wälder, staunt, lacht, staunt noch einmal, und nehmt euch Zeit. Hört auf das Flüstern der Bäume, lasst euch von den Sonnenstrahlen kitzeln, beobachtet die Tiere und fühlt, wie die Natur in jedem Moment pulsiert. Wer aufmerksam ist, erkennt: Meine Wälder sind ein lebendiges Gedicht, das niemals endet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ihr einmal fortgeht, bleibt ein Funken hier zurück – ein kleines Stück des Zaubers, den ich bewahre. Und jedes Mal, wenn ihr zurückkehrt, wartet schon das nächste Abenteuer zwischen Moos, Wurzeln und Kronen. So lebt der Wald, so lebt Myrkviðr, und so lebt die Geschichte weiter: mal schelmisch, mal geheimnisvoll, immer funkelnd, immer voller Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während die Sonne hinter den Baumwipfeln versinkt, wisst ihr: Es gibt noch so viel zu entdecken, so viele Geschichten, die euch erwarten, so viele Wunder, die nur darauf warten, gesehen zu werden. Die Zukunft meiner Wälder ist offen, bunt und lebendig – und sie lädt euch ein, Teil dieses Abenteuers zu sein. Wer sie achtet, wer sie liebt, wird nicht nur den Wald verstehen, sondern auch ein Stück von sich selbst finden, ein bisschen mehr Magie in den Alltag tragen und vielleicht sogar die eigene Geschichte ein wenig wilder, fröhlicher und leuchtender gestalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn das, liebe Menschen, ist die große Wahrheit, die ich hüte: Meine Wälder sind ewig – und jeder, der bereit ist, sie zu sehen, kann ein Funken davon in sein Herz tragen, um ihn weiterzugeben, zu bewahren und mit ihm die Welt ein kleines Stückchen verzauberter zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Wald" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Deutscher Wald – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.planet-wissen.de/natur/landschaften/deutscher_wald/index.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Landschaften: Der deutsche Wald - Deutscher Wald - Landschaften - Natur - Planet Wissen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.waldtrifftschule.at/aktuelles/news/detail/mythologie-wald-122" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Mythen, Märchen und Zauberhaftes
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.proholz.at/zuschnitt/08/mythologie-des-waldes" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Mythologie des Waldes - proHolz
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.goethe.de/ins/ee/de/kul/sup/www/22212358.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wo Götter und Geister wohnen - Goethe-Institut Estland
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baumgeist" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Baumgeist – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.waldfriedhof-eifel.de/baeume-in-der-mythologie-versprechen-der-unsterblichkeit/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Bäume in der Mythologie: Versprechen der Unsterblichkeit » Waldfriedhof Eifel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://blog.wwf.de/waldlegenden/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Waldlegenden: Von Trollen, Hexen und Gestaltwandlern - WWF Blog
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Myrkvi%C3%B0r" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Myrkviðr – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2022/04/wie-aus-furcht-maerchen-wurden-der-deutsche-wald-und-seine-fabelwesen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wie aus Furcht Märchen wurden: Der deutsche Wald und seine Fabelwesen - National Geographic
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 12:25:24 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Vom Buho zum U-Hu: Wie der Frost die innere Stimme freilegt</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/vom-buho-zum-u-hu-wie-der-frost-die-innere-stimme-freilegt</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Igel lernt im Winterwald, seine Gedanken zu ordnen – begleitet von einem weisen Uhu, der mehr über das Herz der Nacht weiß, als man ahnt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht hatte den Wald wie einen glitzernden Samtmantel umhüllt. Frost bedeckte die Äste der Bäume, funkelte auf jedem Halm und spiegelte das silbrige Licht des Mondes wider. Überall knackte und knirschte der Schnee unter den vorsichtigen Schritten der Waldbewohner. Der Winterwald war still, und doch schien jedes Geräusch, jeder Atemzug, eine Geschichte zu erzählen. Hans, der kleine Igel, hatte sich unter seinem Lieblingsbusch zusammengerollt, das Laub wie eine schützende Decke um sich geschichtet. Die vergangenen Monate zogen vor seinem inneren Auge vorbei: neue Freundschaften, kleine Abenteuer, Stolpersteine und Erfolge. Ein Seufzer entwich ihm. „Vielleicht sollte ich wirklich mal darüber nachdenken, was das letzte Jahr gebracht hat…“, murmelte er leise.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da durchbrach ein dumpfes, tiefes „buho“ die Stille. Es schwang durch die Baumwipfel und ließ Hans’ Herz einen Schlag schneller schlagen. Kaum eine Minute später ertönte ein helles „u-hu“. Die Stimmen antworteten sich, wie in einem geheimen Spiel zwischen den Bäumen. Hans wusste sofort, wer das war: Eiran, der Uhu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran landete auf einem Ast über Hans, seine Krallen kaum hörbar im Frost. Mit den orange-goldenen Augen, den breiten Flügeln und seinem lautlosen Flug strahlte er Ruhe und Weisheit aus. „Keine Sorge, Hans“, sagte er leise, „ich bin nicht hier, um dich zu erschrecken, sondern um dir zuzuhören und dir zu helfen, deine Gedanken zu ordnen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans blinzelte. „Meine Gedanken… ordnen? Aber wie?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Indem du deine Gedanken bewusst beobachtest“, begann Eiran, während sein Blick durch die funkelnden Baumwipfel wanderte. „Viele geraten in ein Gedankenkarussell. Grübeln über Vergangenes, Sorgen über die Zukunft – diese Spirale erzeugt Reizbarkeit, Traurigkeit, manchmal sogar Wut. Der Winter, die Stille, die klare Luft – all das kann dir helfen, einen Schritt zurückzutreten. Die Natur zwingt dich, innezuhalten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans hörte aufmerksam zu. „Wie… fange ich an?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Schau dir zuerst an, was war“, erklärte Eiran. „Der Jahreswechsel ist ideal für Reflexion: Was hast du gelernt? Welche Hobbys sind entstanden? Welche Freundschaften hast du gepflegt? Welche alten Gewohnheiten hast du abgelegt? Schreibe diese Gedanken in deinem Kopf auf, so wie du Blätter im Herbst sammelst. Betrachte sie kritisch, aber liebevoll. Selbstreflexion bedeutet, sich ehrlich zu beobachten – die Stärken, die Schwächen, die Reaktionen auf bestimmte Situationen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans nickte, während seine kleine Nase die frostige Luft sog. Er fühlte, wie das Gedankenkarussell langsamer wurde. Die Klarheit des Mondlichts, das sanfte Knirschen des Schnees unter den Ästen, die Kälte, die seine Pfoten wachrüttelte – alles wirkte wie ein unsichtbarer Lehrer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran breitete seine Flügel ein wenig und erzählte weiter: „Sieh, Hans, ich rufe ‚buho‘, das Weibchen antwortet ‚u-hu‘. In der Balzzeit, von September bis November, sind wir beide oft im Duett zu hören, besonders wenn wir ein neues Revier markieren oder einen Partner suchen. Männchen rufen oft ausdauernd, selbst bis Juni, wenn sie noch allein sind. Diese Rufe haben einen Zweck – sie zeigen Präsenz, sie bringen Ordnung ins Chaos des Waldes. So wie du deine Gedanken ordnest. Jeder Ruf hat eine Wirkung, jede Beobachtung eine Bedeutung.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans schmunzelte. „Also ist Selbstreflexion wie ein Uhu-Ruf?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Genau“, antwortete Eiran, ein leises „hohohoho“ zwischen den Worten. „Du rufst in dich hinein, hörst auf deine innere Stimme, wartest auf die Antwort, erkennst, was Bestand hat und was vergeht. Grübeleien sind wie einzelne, verlorene Rufe ohne Antwort – sie bringen dich nicht weiter.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht war still geworden, nur der Atem des Waldes war zu hören. Hans fühlte, wie sich in ihm etwas löste, wie eine kleine Last von seinen Schultern fiel. „Ich verstehe jetzt“, sagte er. „Ich kann meine Gedanken betrachten, erkennen, was mir guttut, und mich von dem befreien, was mich belastet.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran nickte zufrieden. „Und denk daran: Ehrlichkeit zu sich selbst, Ausgewogenheit und Kontinuität – das sind die Schlüssel. Nimm dir jeden Abend ein paar Minuten, um über den Tag nachzudenken. Es ist wie der Flug eines Uhus durch den Winterwald: ruhig, bewusst und zielgerichtet.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans lächelte. „Danke, Eiran. Ich glaube, ich kann es versuchen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Uhu breitete seine Flügel und stieg lautlos in die Nacht. Hans blickte ihm nach, während der Winterwald um ihn herum funkelte. Die Gedanken waren noch da, aber sie kreisten nicht mehr ziellos. In der Stille des Frostes hatte Hans seine innere Stimme gefunden – und mit ihr eine Ruhe, die nur die Weisheit der Nacht schenken konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Fuchs und das Gold in den Rissen – Wabi Sabi im Winterwald
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht war klar und still, als Hans und Eiran weiterzogen. Der Schnee glitzerte in weichem Mondlicht, und ihr Atem stieg als kleine Nebelwölkchen in die kalte Luft. Hans stapfte tapfer durch den Schnee, während Eiran lautlos über ihm schwebte. Sie waren ein ungleiches Paar – der kleine, nachdenkliche Igel und der weise Uhu –, und doch verband sie etwas Unsichtbares: die Sehnsucht nach Verständnis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Eiran“, begann Hans nach einer Weile, „glaubst du, ich kann das überhaupt? Meine Gedanken ordnen, meine Fehler akzeptieren?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eiran glitt eine Runde tiefer, die Flügel kaum hörbar. „Fehler sind wie Spuren im Schnee, Hans. Ohne sie wüsstest du gar nicht, wo du herkommst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da knackte es im Unterholz. Eine schlanke, rotgoldene Gestalt trat aus den Schatten. Der Fuchs. Sein Fell schimmerte im Mondlicht, an einer Stelle leicht verfilzt, an einer anderen voller Glanz – wie das Leben selbst: nicht perfekt, aber schön.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Na, wen haben wir denn da?“, sagte Herr Fuchs mit seiner warmen, etwas spöttischen Stimme. „Den Denker und den Wächter der Nacht. Ihr seht aus, als wärt ihr auf einer wichtigen Mission.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans nickte vorsichtig. „Ich versuche gerade, meine Gedanken zu sortieren und… na ja… mich selbst besser zu verstehen.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ah!“ Der Fuchs lächelte breit, setzte sich und wickelte den buschigen Schwanz um sich. „Dann bist du genau auf dem richtigen Weg. Weißt du, Hans, Perfektion ist überbewertet. Ich persönlich halte’s mit Wabi Sabi.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wabi… was?“ Hans zog die Stirn kraus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Wabi Sabi“, wiederholte der Fuchs langsam, als koste er jedes Wort aus. „Das ist die Kunst, die Schönheit im Unvollkommenen zu sehen. Der Riss in einer Schale, das verfilzte Stück Fell, der Zahn, der nicht mehr ganz scharf ist – das alles erzählt eine Geschichte. Und Geschichten sind doch viel interessanter als Perfektion, oder?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran nickte ernst. „Er spricht wahr. Auch im Universum ist nichts vollkommen – Brüche und Unregelmäßigkeiten sind es, die Leben möglich machen.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ganz genau!“, sagte Herr Fuchs und klopfte mit der Pfote auf den Boden, wo der Schnee unregelmäßig verteilt war. „Schau dir das an, Hans: Kein Schneekristall gleicht dem anderen, und doch ergibt alles zusammen diesen wunderbaren Teppich. Wabi Sabi bedeutet, das zu lieben, was ist – nicht, was du glaubst, es müsste sein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans sah auf seine kleinen Pfoten, in denen Schnee klebte. „Also ist es okay, wenn ich Fehler mache?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Nicht nur okay“, sagte der Fuchs und lächelte. „Es ist notwendig. Ohne sie wärst du glatt und leer wie ein Spiegel ohne Bild. Jeder Kratzer, jede Spur erzählt von Bewegung, Wachstum, Leben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran breitete langsam die Flügel. „So wie die Keramiker in Japan ihre zerbrochenen Schalen mit Gold reparieren – Kintsugi. Die Risse werden nicht versteckt, sondern hervorgehoben. Das Gold zeigt: Hier ist etwas zerbrochen – und neu geworden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Oh“, machte Hans leise. „Dann bin ich also… eine Goldschale?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Fuchs lachte leise. „Aber natürlich, mein kleiner Freund. Vielleicht nicht aus Porzellan – aber aus Herz.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie schwiegen eine Weile. Nur das Knirschen des Schnees und das ferne Rauschen des Windes waren zu hören. Dann hob der Fuchs wieder an, seine Stimme sanft und klar:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Weißt du, Hans, Wabi Sabi ist nicht nur eine Idee. Es ist eine Haltung. Wenn du lernst, das Verwelkte, das Unfertige und das Vergängliche zu schätzen, dann beginnst du, wahrhaft zu leben. Nicht im ‚Wenn-dann‘, sondern im ‚Jetzt‘.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans sah zum Himmel, wo der Mond zwischen den Ästen hing wie eine alte, verbeulte Laterne – und doch wunderschön leuchtete.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ich glaube, ich verstehe langsam“, flüsterte er.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Dann hast du den schwersten Teil schon geschafft“, sagte der Fuchs und erhob sich. „Denn wer das Unvollkommene umarmt, der hört endlich auf, sich selbst zu bekämpfen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran nickte zustimmend. „Der Winter ist gnädig mit denen, die loslassen können. Selbst das Moos unter dem Schnee weiß, dass Schönheit keine Frage der Jahreszeit ist.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans lächelte. Zum ersten Mal fühlte er nicht das Bedürfnis, etwas zu ändern. Nur da zu sein, inmitten von Frost, Licht und leiser Weisheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Fuchs verschwand zwischen den Bäumen, lautlos wie ein Gedanke, der sich gesetzt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und über dem stillen Winterwald hallte ein sanftes „u-hu“ – wie ein Siegel auf der Erkenntnis des Abends.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#57014; Coaching-Impulse aus dem Winterwald
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57113;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gedankenkarussell stoppen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Manchmal dreht sich der eigene Geist wie ein kleiner Wirbelsturm: Gedanken kommen und gehen, kreisen immer wieder um dieselben Sorgen oder alten Geschichten. Im Winterwald kann man etwas anderes üben: Beobachten statt kämpfen. Schau auf deine Gedanken wie auf Spuren im Schnee. Jede Spur erzählt, wo du gewesen bist – die Stolpersteine, die kleinen Umwege, die Freude und die Sorge. Sie sind da, aber sie bestimmen nicht die Richtung, in die du jetzt gehst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Eiran, der Uhu, es sagt: „Sei der Beobachter deines eigenen Geistes.“ Du musst nicht jedes Gedankenfeuer löschen, nicht jedes Grübeln sofort lösen. Lass sie vorbeiziehen, wie Nebel über dem verschneiten Moos. Atme tief ein, spüre den frostigen Winterwind, und erkenne: Gedanken sind wie Schneeflocken. Manche bleiben liegen, manche schmelzen sofort. Kein Gedanke ist für immer, kein Gedanke definiert dich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du dein Gedankenkarussell stoppst, öffnet sich Raum für Klarheit und Ruhe. Du erkennst Muster, ohne von ihnen gefangen zu werden, und findest die Momente, in denen du bewusst handeln oder einfach nur sein kannst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57154;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wabi Sabi leben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Perfektion ist eine Illusion. Sie existiert nur als Vorstellung, als Druck, den wir uns selbst auferlegen. Der Winterwald zeigt es uns: Kein Ast ist exakt symmetrisch, kein Frostkristall identisch mit dem anderen, jede Schneeschicht unregelmäßig. Alles hat Spuren, Brüche, kleine Makel – und genau darin liegt die Schönheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wabi Sabi lehrt, diese Unvollkommenheit nicht nur zu akzeptieren, sondern zu lieben. Die Risse im Eis, die Schrammen am alten Baum, das verfilzte Fell des Fuchses – sie erzählen Geschichten, sie zeigen Leben und Erfahrung. In unseren eigenen Rissen, unseren Fehlern und Pausen steckt dasselbe Gold. Sie sind die Orte, an denen wir wachsen, lernen und uns wirklich begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn du Wabi Sabi praktizierst, übst du dich darin, loszulassen: loszulassen vom Perfektionsdruck, von der Illusion, alles im Griff haben zu müssen. Du siehst das Schöne im Unfertigen, im Vergänglichen, im Unregelmäßigen. Du erkennst, dass gerade das, was du als Makel empfindest, dein Leben einzigartig macht – wie die goldenen Kintsugi-Linien in einer reparierten Keramikschale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Philosophie von Wabi Sabi lässt uns entschleunigen. Sie lädt dich ein, dein Leben nicht als Wettlauf gegen die Zeit zu sehen, sondern als Spaziergang durch den Winterwald: mal still, mal atemlos, immer echt, immer lebendig. Du lernst, dass Echtheit wertvoller ist als Glanz, dass das Verwelkte und Vergängliche voller Bedeutung steckt und dass jeder Riss in deinem Leben etwas Gold in sich trägt, wenn du nur bereit bist, es zu erkennen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 16:40:20 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zitterpappel – der Baum, der vor Freude zittert</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zitterpappel-der-baum-der-vor-freude-zittert</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Bäume, die still und majestätisch dastehen, als hätten sie verschlafen, was draußen vor sich geht. Und dann gibt es die Zitterpappel, auch Espe oder Aspe genannt, die bei jedem Hauch von Wind zu tanzen beginnt. Kaum ein Lüftchen streift ihre Blätter, und schon zittern sie los, als wollten sie uns zuzwinkern. Kein Wunder also, dass die Redewendung „zittern wie Espenlaub“ von ihr stammt. Seit 2026 trägt die Zitterpappel offiziell den Titel Baum des Jahres – ein Titel, der ihre Widerstandskraft, Artenvielfalt, Heilkräfte und ihr spektakuläres Herbstlaub würdigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zitterpappel ist eine echte Kosmopolitin. In Europa, Teilen Asiens und Nordafrikas fühlt sie sich ebenso wohl wie in einem sonnendurchfluteten Waldstück bei uns. Sie wächst an Waldrändern, in Hecken, auf Brachflächen, Steinhalden oder mageren Böden, wo andere Bäume schon kapituliert hätten. Mit bis zu 35 Metern Höhe und einem Stammdurchmesser von etwa einem Meter wirkt sie imposant, ohne prätentiös zu sein. Sie ist genügsam, anpassungsfähig und widerstandsfähig – eine Art Superheldin unter den heimischen Bäumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Blätter sind rundlich, mit einem langen, seitlich abgeflachten Stiel, der dafür sorgt, dass schon der kleinste Windstoß sie zum Zittern bringt. Im Frühling glänzen die frischen Austriebe kupferbraun bis rötlich, im Herbst verwandelt sich die Krone in ein leuchtendes Goldgelb. Graue, zottige Kätzchen hängen zwischen den Blättern, aus denen später kleine Kapseln mit Samen entstehen. Wer die Zitterpappel genau beobachtet, merkt schnell: Dieser Baum ist ein Schauspieler, der sich nie um Applaus schert – aber bezaubernd ist er trotzdem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ökologisch ist die Zitterpappel ein wahres Multitalent. Über sechzig Schmetterlingsarten nutzen sie als Futter- und Eiablagebaum, und zahlreiche Vögel profitieren vom reichhaltigen Insektenangebot. Als junger Strauch oder mächtiger Baum bietet sie Lebensraum für viele Tiere. Ganze Kolonien genetisch identischer Bäume können über Generationen bestehen – ein leiser Familienclan im Wald.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilkundlich hat die Espe eine lange Tradition. Rinde, Blätter und Knospen enthalten Salicylsäureverbindungen, Flavonoide und ätherische Öle, die schmerzlindernd, entzündungshemmend, krampflösend, antibakteriell und wundheilungsfördernd wirken. Tees, Salben oder Extrakte helfen bei rheumatischen Beschwerden, Hexenschuss, Ischiasschmerzen, Blasenproblemen oder Hautverletzungen. In Kombination mit Kürbis, Goldrute oder homöopathischen Mitteln entfalten sie noch größere Wirkung. Bachblüten-Fans schätzen sie für Menschen, die feinfühlig sind, kleine Ängste spüren oder intuitiv sensibel auf ihre Umgebung reagieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Historisch faszinierend: Schon die Römer nannten sie Populus, weil das Rascheln ihrer Blätter sie an das Stimmengewirr einer Volksversammlung erinnerte (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.wissen.de/bildwb/baeume-mehr-als-nur-holzlieferanten?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           wissen.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). In Irland und Schottland galt sie als Grenzbaum zwischen Diesseits und Anderswelt. Dort befestigte man früher Haare an den Zweigen, um Krankheiten symbolisch auf den Baum zu übertragen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ucc.ie/en/tree-explorers/trees/a-z/populustremula/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ucc.ie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Botanisch betrachtet ist das Zittern der Blätter clever: Der abgeflachte Blattstiel sorgt für optimale Luftzirkulation und Lichtverteilung, was das Wachstum unterstützt (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pascoe.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           pascoe.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Gleichzeitig dient das Rascheln als Wetteranzeiger: Bauern wussten, dass zitternde Espen Wind oder Veränderungen ankündigen (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.klimahelden-des-waldes.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           klimahelden-des-waldes.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Holz der Zitterpappel ist leicht, weich und vielseitig: Sperrholzplatten, Tischtennisschläger, Zahnstochern, Prothesen oder als Biomasse. Ihr Laub verbessert den Boden und hilft dem Wald, nach Stürmen, Bränden oder Kahlschlägen schneller wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Krönung von Levke Riedel zur Baumkönigin 2026 hat die Zitterpappel eine würdige Vertreterin, die bundesweit für die Bedeutung heimischer Bäume wirbt. Sie steht für Widerstandskraft, Artenvielfalt, Heilkräfte und Lebensfreude – ein Waldheld, der zeigt, dass selbst die leisesten Stimmen oft die größte Wirkung haben. Wer künftig „zittern wie Espenlaub“ sagt, darf dabei nicht nur lächeln, sondern auch die Energie dieser tanzenden Baumheldin spüren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weitere Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.forstpraxis.de/baum-fuer-wandel-zitterpappel-baum-jahres-2026-24052" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Ein Baum für den Wandel: Die Zitterpappel ist Baum des Jahres 2026 | Forstpraxis
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://heilpflanzenwissen.at/pflanzen/zitterpappel/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zitterpappel - Heilpflanzenwissen — Heilpflanzenwissen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.klein-naturarznei.de/kraeuterlexikon/zittterpappel.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zitterpappel - Heilkräuter Lexikon - Dr. Gustav Klein
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deutschlandfunk.de/die-zitterpappel-ist-baum-des-jahres-2026-100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Botanik - Die Zitterpappel ist "Baum des Jahres 2026"
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Espe" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Espe – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 10:41:34 GMT</pubDate>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Zitterpappel_2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Felix und das Feuer des Selbstvertrauens</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/felix-und-das-feuer-des-selbstvertrauens</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feiner Regen tropfte aus den Kronen alter Buchen, perlte lautlos über Moos und Blätter. Nebelfäden lagen wie vergessene Träume zwischen Farnkuppeln, und in der Ferne rief ein Käuzchen in die Dunkelheit hinein. Der November hatte den Wald in ein silbergraues Schweigen gehüllt, das nur von Tropfen, Wind und einem einsamen Rascheln durchbrochen wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix, die europäische Wildkatze, schlich lautlos durch das Unterholz. Sein Fell war kein auffälliges Muster, sondern ein leises Grau-Braun – wie Nebel über Erde. Der buschige Schwanz endete stumpf und schwarz, die Ringe darauf schimmerten matt im schwachen Mondlicht.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Felix war keine Hauskatze – wild und frei, niemandes Besitz. Er gehörte nur sich selbst, so wie der Wald nur sich selbst gehörte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht war kalt, der Hunger groß, doch in ihm glomm etwas, das tiefer brannte als jedes Feuer: ein Fragen, ein Ziehen. Er wusste nicht genau, wohin er unterwegs war – nur, dass der alte Fuchs einmal gesagt hatte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Manche Wege führen dich nicht zu Beute, sondern zu dir selbst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So schlich Felix weiter. Der Regen wurde feiner, fast flirrend, und plötzlich leuchtete zwischen den Stämmen ein seltsames Glühen auf. Er trat näher. Eine Lichtung öffnete sich – verborgen, leuchtend, voller Herbstzauber. Und mitten darin schwebte sie:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aurelia Blättermond
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die Herbstfee. Ihr Haar war ein wilder Kranz aus bunten Blättern und Blumen, in dem winzige Funken tanzten. Kleine Eichhörnchen huschten hindurch und verschwanden kichernd. Ihre Augen glühten wie bernsteinene Tropfen, und ihre Stimme klang, als spräche der Wind selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Felix“, flüsterte sie, „du suchst Wärme – aber nicht jede Flamme brennt für dich. Manche musst du selbst entfachen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix setzte sich. „Ich suche Feuer. Aber auch etwas anderes, das ich nicht benennen kann.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das eine hängt mit dem anderen zusammen“, lächelte Aurelia. Sie streckte eine Hand aus, und winzige Glühfunken tanzten um Felix’ Pfoten. „Self-Reliance – das ist der Zauber, den du suchst. Eigenständigkeit, Unabhängigkeit und die Fähigkeit, dich auf dich selbst zu verlassen. Kein Zauberstab kann dir das schenken. Du musst ihn selbst finden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix legte die Ohren an. „Aber ich bin doch allein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Rascheln antwortete ihm – aus dem Moos hob sich ein kleiner, schimmernder Nebel. Hans formte sich daraus, stachelig, rundlich, mit glühenden Augen wie winzige Kohlen. Er schnaufte leise, beruhigend.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Allein heißt nicht hilflos“, sagte er. „Atme, kleiner Jäger. Spür, dass du genügst. Nur wer sich selbst vertraut, kann wirklich Feuer machen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix blinzelte. Er fühlte die Kälte, die Müdigkeit, und darunter etwas Neues – ein Funkeln, ein Mut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er begann zu suchen: trockene Halme, feines Gras, etwas Birkenrinde. Aurelia beobachtete schweigend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich werde nicht eingreifen“, sagte sie sanft. „Ich bin nur Wind und Licht. Der Weg gehört dir allein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix versuchte es. Funken sprühten, verloschen wieder. Einmal sprang ein winziger Blitz auf, dann Rauch – zu nass, zu ungeduldig. Der Regen schien ihn auszulachen. Doch Felix gab nicht auf. Er prüfte, fühlte, atmete, versuchte es erneut. Seine Bewegungen wurden ruhiger, sein Blick konzentrierter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich höre dich, Feuer“, murmelte er.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Funke sprang.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fraß sich zögernd in das trockene Gras.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein zarter Rauchfaden, dann ein flackerndes Gold.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix’ Herz schlug schneller. In diesem flackernden Licht erkannte er etwas, das größer war als Feuer: Mut. Geduld. Vertrauen in sich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Er erinnerte sich an Worte, die er einst von einem Wanderer gehört hatte – Worte des Philosophen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ralph Waldo Emerson
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der das Geheimnis des Selbstvertrauens kannte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nichts kann dir Frieden bringen außer du selbst.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Tue deine Arbeit, und ich werde dich erkennen!“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Vertraue dir selbst!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Regen hörte auf. Nebel zog in dünnen Schleiern davon. Die Lichtung glühte golden, als würde der Wald selbst atmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix setzte sich neben sein kleines Feuer. Die Wärme kroch durch sein Fell, aber die eigentliche Wärme kam von innen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er verstand: Eigenständigkeit war kein Einsamsein. Sie war der Mut, sich selbst treu zu bleiben, Entscheidungen zu treffen, Fehler zu machen und weiterzugehen. Kein anderer konnte ihm das abnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans nickte zufrieden. Aurelia lächelte und flüsterte:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Siehst du, Felix – der wahre Zauber liegt nicht im Feuer, sondern in dir.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Felix schloss die Augen, atmete tief. Das Feuer zitterte – dann stand es. Wie er.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Wald schwieg – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern um zu lauschen, wie eine Wildkatze ihr eigenes Licht entfachte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weitere Infos
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Europäische Wildkatze (Felis silvestris)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Europäische Wildkatze ist eine scheue, nachtaktive Waldbewohnerin, die in Europa weit verbreitet ist und auch in den Wäldern Hohenlohes vorkommt. Sie ähnelt auf den ersten Blick einer braun-grau-gemusterten Hauskatze, unterscheidet sich jedoch durch ihren buschigen Schwanz mit dunklen Ringen und stumpfer schwarzer Spitze sowie ein gedrungenes, kräftiger wirkendes Winterfell. Ihre Fellzeichnung ist verwaschen, nicht kontrastreich, und die Augen liegen weit auseinander. Ein kleiner schwarzer Fleck an den Hinterpfoten dient als Unterscheidungsmerkmal gegenüber Hauskatzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Größe und Gewicht:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Katzen messen 47–57,5 cm, Kater 55–65 cm; der Schwanz ist 25–32 cm lang. Katzen wiegen 2,4–4,7 kg, Kater 3,8–7,3 kg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lebensraum in Hohenlohe:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bevorzugt werden naturnahe Laub- und Mischwälder mit dichtem Unterholz, strukturreiche Waldränder, Baumhöhlen und Lichtungen für die Mäusejagd. Solche Rückzugsgebiete gibt es vor allem in den größeren Waldkomplexen der Region, verbunden über Hecken, kleine Bäche und Gehölzstreifen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Verbreitung:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Hohenlohe kommt die Wildkatze vereinzelt vor. Sie nutzt die Wälder als Rückzugsräume, insbesondere in wenig besiedelten Gebieten, und ist vor allem nachts unterwegs. Sichtungen sind selten, Nachweise erfolgen meist über Haarproben an Lockstöcken oder Pfotenabdrücke.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lebensweise:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wildkatze lebt überwiegend allein, ist eine geschickte Lauerjägerin und ernährt sich vor allem von Mäusen. Gelegentlich jagt sie Vögel, Kaninchen, Eidechsen, Frösche oder Insekten. Pflanzliche Nahrung spielt kaum eine Rolle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fortpflanzung:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Paarung zwischen Januar und März; Tragzeit 63–69 Tage. Junge werden meist im April geboren, 1–4 pro Wurf. Jungkatzen bleiben 6–7 Wochen bei der Mutter, verlassen das Revier nach rund 12 Wochen und sind mit 18–19 Monaten ausgewachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alter:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            7–10 Jahre in Freiheit, bis 15 Jahre in Gefangenschaft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gefährdung:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hauptprobleme sind Zerschneidung der Lebensräume durch Straßen, Verkehr, Hybridisierung mit Hauskatzen und gelegentliche Fressfeinde wie Luchs oder Wolf. Schutzmaßnahmen in Hohenlohe bestehen vor allem in der Erhaltung und Vernetzung naturnaher Wälder und Hecken, die als Korridore für Wildkatzen dienen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Besonderheiten:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Europäische Wildkatze gilt als Indikatorart für intakte Wälder. Sie ist nicht zähmbar, hochintelligent und sehr aufmerksam. In Hohenlohe zeigt sie sich nur selten, bleibt aber ein wichtiger Teil der biologischen Vielfalt der Region.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Self-Reliance – das Feuer in uns
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Self-Reliance bedeutet mehr als nur Eigenständigkeit: Es ist die Fähigkeit, sich auf sich selbst zu verlassen – emotional, geistig und manchmal auch körperlich – anstatt von anderen abhängig zu sein. Es ist das innere Feuer, das uns antreibt, Entscheidungen selbst zu treffen, Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und unseren eigenen Weg zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der amerikanische Philosoph
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ralph Waldo Emerson
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hat dieses Prinzip im 19. Jahrhundert beschrieben und betont, dass echtes Vertrauen in die eigene Kraft und Urteilsfähigkeit der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist. Emerson schreibt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nichts kann dir Frieden bringen außer du selbst.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Tue deine Arbeit, und ich werde dich erkennen!“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Vertraue dir selbst!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesen Worten steckt die Essenz von Self-Reliance: Der Frieden, die Stärke und die Erfüllung, die wir suchen, kommen nicht von außen. Sie wachsen in uns selbst – durch Selbstvertrauen, Eigeninitiative und die Bereitschaft, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Self-Reliance fordert uns auf, unsere Fähigkeiten zu erkennen und zu entwickeln. Es bedeutet, dass wir uns selbst genügen, anstatt ständig nach Zustimmung oder Bestätigung zu suchen. Es heißt, dass wir unsere Entscheidungen bewusst treffen – ob im Alltag, bei Herausforderungen oder beim Verfolgen von Träumen – und die Konsequenzen tragen. Dieses Prinzip ist sowohl praktisch als auch philosophisch: Wer Self-Reliance lebt, baut innere Stärke auf, lernt aus Fehlern und wächst an jeder Erfahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Feuer der Selbstständigkeit ist wie das Feuer, das Felix im Wald entfachte: Es beginnt klein, zögerlich, oft unsicher – manchmal lodert es kurz auf und erlischt wieder. Doch wer dranbleibt, wer Geduld, Mut und Ausdauer zeigt, sieht die Flamme wachsen. Sie spendet Wärme, Licht und Orientierung. Sie zeigt: Ich kann für mich selbst sorgen, ich kann meine Herausforderungen meistern, ich bin fähig, meinen eigenen Weg zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Self-Reliance ist nicht gleichbedeutend mit Isolation. Wie Felix im Wald, sind wir Teil eines größeren Ganzen – doch unsere innere Stärke hängt nicht von anderen ab. Sie wird durch unsere eigenen Entscheidungen, unser Handeln und unser Vertrauen in uns selbst genährt. Wer dieses Feuer in sich entdeckt, erkennt, dass wahre Unabhängigkeit im Geist beginnt, dass Selbstvertrauen und Eigenständigkeit erlernbar sind und dass jeder von uns die Fähigkeit besitzt, das eigene Leben bewusst zu gestalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Self-Reliance bedeutet also: Verantwortung übernehmen, den Mut haben, Fehler zu machen, aus ihnen zu lernen, und das eigene Leben so zu führen, dass es mit unseren Werten, unserer Intuition und unseren Fähigkeiten in Einklang steht. Es ist ein inneres Feuer, das wir jederzeit entzünden können – und wie bei Felix ist es die Flamme, die uns selbst erkennen lässt und uns in schwierigen Zeiten Wärme und Orientierung schenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://ga.de/ratgeber/familie/eigenstaendigkeit-macht-kinder-stark-so-geht-s_aid-122678711" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Eigenständigkeit macht Kinder stark - so geht's
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.philomag.de/artikel/emerson-und-das-selbstvertrauen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Emerson und das Selbstvertrauen | Philosophie Magazin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.getstoryshots.com/de/books/self-reliance-summary/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Self-Reliance Zusammenfassung und Bewertung | Ralph Waldo Emerson
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Wildkatze" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Europäische Wildkatze – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/steckbrief-der-europaeischen-wildkatze/?gad_source=1&amp;amp;gad_campaignid=16451654631&amp;amp;gbraid=0AAAAAD85exJSYSaQf4mdonovfusZIXm5W&amp;amp;gclid=Cj0KCQjwgpzIBhCOARIsABZm7vFgbP93w90MpWlMexNqwdHwf9sgH68EARwpD9S7hmfKme5kR5tvoR4aAn0ZEALw_wcB" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Steckbrief der Europäischen Wildkatze
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/steckbrief-wildkatze-bund.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           steckbrief-wildkatze-bund.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Europ%C3%A4ische+Wildkatze.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 08:48:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/felix-und-das-feuer-des-selbstvertrauens</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Europ%C3%A4ische+Wildkatze_3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Thor und die leisen Wunder des Herbstwaldes</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der späte Novemberwald lag in einem Dämmerlicht aus Gold und Grau, als hätte ein verträumter Maler jeden Baumstamm und jedes Blatt sorgfältig getupft. Die letzten Blätter hielten sich hartnäckig an den kahlen Ästen, und auf dem Boden raschelte das Laub bei jedem Schritt wie das leise Murmeln alter Geschichten. Ein leiser Wind trug den Duft von feuchter Erde, Pilzen und einem Hauch von Herbstzauber durch die Luft. Zwischen den Stämmen schlich ein neuer Besucher vorsichtig hindurch: Thor, ein Waschbär mit weichem, graubraunem Fell, der dunklen Augenmaske wie ein kleiner Nachtschatten und dem buschigen, geringelten Schwanz, der sich elegant durch das Laub wölbte. Seine Pfoten hinterließen kaum Spuren, und die feinen Schnurrhaare zuckten bei jedem neuen Geruch wie kleine Antennen voller Neugier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Rascheln ließ Thor innehalten. Mit einem Satz huschte ein quirliger Körper zwischen den Bäumen hervor – Sciurus, das Eichhörnchen. Die kleinen, geschickten Pfoten tasteten kurz den Boden ab, dann sprang Sciurus flink zu einem niedrigen Ast, der Blick immer halb auf den Boden gerichtet, wo er Nüsse und Eicheln für den Winter gesammelt hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Na, wer bist du denn?“ piepste Sciurus, die Stimme quirlig, zwischen frecher Neugier und purer Aufgeregtheit schwebend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thor setzte sich vorsichtig auf die Hinterbeine. „Ich bin Thor,“ sagte er langsam, die Stimme leise, fast vorsichtig. „Ich bin neu hier. Ich komme von weit her, aus den Wäldern Nordamerikas.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus’ Augen weiteten sich. „Nordamerika? Das ist ja wahnsinnig weit! Willst du sehen, wer zuerst zum alten Eichenhain kommt?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein Wettrennen?“ Thor musste ein leises Lachen unterdrücken. „In Ordnung, ich versuche mein Bestes.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie rannten durch den Wald – Thor vorsichtig, aber flink auf den weichen Blättern, die Pfoten leise auf dem Laub, den Blick konzentriert auf den Pfad. Sciurus wendig, sprang von Ast zu Ast, hielt immer wieder an, um eine Nuss zu inspizieren oder den nächsten sicheren Ast zu prüfen. Am alten Eichenhain angekommen, keuchten beide, doch Thor konnte ein Lächeln nicht unterdrücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Du bist schnell, Sciurus,“ sagte er anerkennend. „Aber ich glaube, manchmal sieht man mehr, wenn man den Weg langsam betrachtet.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Vielleicht,“ kicherte Sciurus, die Pfoten noch leicht zitternd vor Aufregung, „aber ein Wettrennen macht auch den Kopf frei! Und jetzt lasst uns die anderen treffen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bald erklang ein vorsichtiges „Trietsch“ – Robin Rubecula, das Rotkehlchen, saß hoch oben auf einem Ast, das Gefieder noch warm vom Sonnenuntergang. Mit dem „Trietsch“ warnte es vor ihrer Ankunft und musterte Thor mit wachsamen Augen. Robin Rubecula war lebendig und aufmerksam, immer bereit, die Umgebung zu überwachen – ein kleiner Hüter alter Sonnen- und Feuergeschichten, der die Mythen des Waldes weitertrug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs erhob sich elegant aus seinem Versteck, das rote Fell leuchtete im letzten Licht des Tages. Charmant und listig, mit einem humorvollen Funkeln in den Augen, musterte er den Neuankömmling. „Also bist du neu hier, Thor,“ sagte er. „Nicht viele Waschbären kommen von so weit her.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus dem Laub tappte Hans, der Igel. Langsam, bedacht und mit der Ruhe eines alten Waldbewohners, stupste er ein paar glitzernde Blätter um Thor herum, als wären es kleine Sternfunken. „Willkommen,“ murmelte Hans. „Es ist gut, wenn neue Freunde den Wald kennenlernen. Aber denk daran: Manchmal ist weniger mehr.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thor atmete tief ein und fühlte, wie der Duft von Erde, Laub und Pilzen in seine Lungen strömte. „Auf meiner Reise habe ich Höhlen und Futterplätze zurücklassen müssen, Freunde und Gewohnheiten, die mir so vertraut waren. Es tat manchmal weh, weiterzugehen. Aber ich habe gelernt, dass Loslassen auch bedeutet, den Weg für Neues zu öffnen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Weniger ist mehr,“ summte Herr Fuchs leise. „Nicht nur im Besitz, sondern im Denken und Handeln. Wer zu viel Ballast mit sich trägt, übersieht oft die kleinen Wunder.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aber meine Vorräte?“ piepste Sciurus, immer noch aufgeregt. „Wenn wir loslassen, verlieren wir dann nicht unsere Nüsse?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans lächelte weise. „Nicht jede Form von Loslassen heißt, dass du deine Vorräte verlierst.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Du planst, was du brauchst – genau wie du Vorräte sammelst, um den Winter zu überstehen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Weniger Ballast im Kopf, weniger Stress, mehr Freude – das ist das Wesentliche.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thor nickte. „Also kann ich lernen, loszulassen, ohne etwas Wichtiges zu verlieren?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ganz genau,“ sagte Robin Rubecula, das „Trietsch“ leise wiederholend. „Du behältst, was nötig ist, lässt Überflüssiges ziehen. Dann siehst du klarer, hörst die leisen Stimmen des Waldes, spürst das Leben um dich herum.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so entstand ein magischer Moment. Ein Windstoß wirbelte die Blätter in goldene Spiralen, Sciurus versteckte kurz eine Nuss hinter einem Baumstamm, Hans atmete tief ein, Thor beobachtete staunend die tanzenden Blätter, Herr Fuchs lächelte listig von seinem Ast, und Robin Rubecula schwebte fast durch die Luft, als würde das Rotkehlchen selbst den Herbstzauber tragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thor fühlte Wärme, Zugehörigkeit und eine neue Freiheit. „Ich verstehe jetzt,“ flüsterte er, „Loslassen ist kein Verlust, sondern eine Einladung – eine Einladung, bewusst zu leben, das Wesentliche zu sehen und Neues zu empfangen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald im späten November wurde still, doch lebendig. Thor, der Waschbär aus Nordamerika, spürte zum ersten Mal ein Zuhause, das nicht von Höhlen oder Besitz abhing, sondern von Freundschaft, Gemeinschaft und der Freiheit, loszulassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum Eichhörnchen Vorräte brauchen, aber trotzdem Stressbewältigung lernen dürfen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eichhörnchen wie Sciurus sammeln Nüsse, Eicheln und andere Vorräte für den Winter – ein Überlebensinstinkt, der ihre Energie sichert, wenn Nahrung knapp wird. Diese Vorräte sind nicht „Ballast“, sondern lebensnotwendig. Gleichzeitig können sie lernen, weniger gestresst zu sein, indem sie bewusst Pausen machen, ihre Bewegungen planen und Prioritäten setzen. Weniger ist mehr bedeutet hier: Sie behalten, was überlebensnotwendig ist, und lassen Stress, Hektik und unnötige Sorgen los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mini-Meditationen – „Atmen wie Hans, der Igel“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Der ruhige Igel:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Setze dich bequem hin. Stell dir vor, du bist wie Hans, der Igel, der tief in seinem Laubbett liegt. Atme langsam ein, zähle bis drei, halte kurz die Luft, atme dann bis drei aus. Spüre, wie dein Körper sich entspannt.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Blätterfall:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Stell dir vor, jedes Blatt, das von den Bäumen fällt, nimmt einen kleinen Gedanken oder Stress mit. Atme ein, zähle bis drei, und atme aus, während du ein unsichtbares Blatt loslässt.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Sternfunken:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schließe die Augen, stell dir vor, glitzernde Blätter wirbeln wie Sternfunken um dich herum. Atme ein – nimm die Schönheit in dich auf. Atme aus – lass Sorgen und Hektik los.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 08:57:23 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer über Bucheckern stolpert, lernt mehr als nur Waldfußball</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wer-ueber-bucheckern-stolpert-lernt-mehr-als-nur-waldfussball</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war ein Novembermorgen, die Art von Morgen, die raschelnd unter den Stiefeln liegt und nach feuchtem Moos riecht. Ein Nebelschleier hing über dem Buchenwald wie ein weiches Tuch, das die Welt noch ein wenig geheim halten wollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Baumkronen waren fast kahl – nur die Rotbuche hielt stolz an ihren letzten kupfernen Blättern fest, als wolle sie dem Winter trotzig zuflüstern:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ich gebe erst auf, wenn ich raschle, und selbst dann raschle ich mit Stil.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr Laub hatte sich im Herbst von blassgelb über orange-rot bis rotbraun verfärbt, und viele vertrocknete Blätter blieben über den Winter an den Zweigen hängen, wie kleine Erinnerungen an den Sommer. Unter den Bäumen lagen Bucheckern – auch Buchnüssli genannt –, glänzend und braun. Früher hatten Menschen daraus Öl gepresst, das beim Kochen oder als Lampenöl Verwendung fand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen den Eicheln reckten sich die Nebelkappen, grau bis graubraun, wie winzige Tänzer im Laub. Die weißen Lamellen darunter öffneten sich wie kleine Fächer, und ein leichter süßlich-ranziger Duft stieg aus der Erde. Robin Rubecula, das Rotkehlchen, flatterte aufgeregt von Ast zu Ast: „Seht ihr sie? Die Pilze verbeugen sich! Oder tanzen sie etwa für uns?“ „Vielleicht machen sie ein Fest“, kicherte Robin, als eine kleine Nebelkappe sich schief neigte, wie eine verlegene Kappe, die ertappt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von einem knorrigen Ast blickte Eiran Dunkelruf, der Uhu, über den Wald. Seine goldenen Augen funkelten wie kleine Sonnenreste durch den Nebel, und die wangenähnlichen Gesichtsfelder verliehen ihm einen Ausdruck von Ruhe und Weisheit. Früher hatten die Menschen nicht zwischen den verschiedenen Eulen und Uhus unterschieden – sie fürchteten alle Eulen gleichermaßen, und gerade diese Furcht legte einen geheimnisvollen Schleier über ihn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter dem Ast hüpfte Sciurus, das Eichhörnchen, vorsichtig über das Laub. Plötzlich stolperte er prompt über eine Buchecker, landete beinahe auf einer Pilzkappe und quietschte: „Huch! Fast wäre ich selbst zum Nebelkappenhut geworden!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robin flatterte aufgeregt um ihn herum: „Siehst du? Selbst die Pilze lachen über dich!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans, der Igel, schob sich gemächlich durch Moos und Laub. „Keine Sorge, Sciurus. Manchmal zeigt der Wald seine Lektionen in kleinen Überraschungen. Wer aufmerksam ist, erkennt sie.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus richtete die Bucheckern wieder auf und nickte: „Also, Fallen gehören zum Lernen?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Genau“, brummte Eiran. „Wir sind nicht das, was wir jetzt kennen oder können. Wir sind das, was wir bereit sind zu lernen – Schritt für Schritt, Herz für Herz.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herr Fuchs schlich elegant durch das raschelnde Laub, sein rotes Fell glänzte im Nebel. „Und manchmal“, sagte er mit verschmitztem Lächeln, „zeigt sich die Lektion in den kleinsten Dingen: einem tanzenden Pilz, einem Windstoß oder einem Freund, der dich erinnert, was du schon kannst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robin hüpfte aufgeregt von Ast zu Ast. „Also, wir lernen nie aus! Sogar wenn ich nur singe und beobachte, lerne ich etwas Neues. Selbst die Pilze haben uns etwas beigebracht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus kicherte noch einmal. „Und wenn ich stolpere, lerne ich, wie man wieder aufsteht!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robin zwinkerte ihm zu und rief schelmisch: „Seht ihr? Wir sind keine fertigen Bücher. Wir sind leere Seiten, die sich füllen – nur wenn wir bereit sind, sie zu beschreiben!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eiran nickte weise, die Augen funkelten durch den Nebel: „Wer bereit ist zu lernen, wird wachsen – nicht nur Wissen sammeln, sondern Weisheit finden. Lernen beginnt mit Mut, Aufmerksamkeit und ein bisschen Humor.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein letzter Windstoß ließ die vertrockneten Buchenblätter tanzen, wirbelte Eicheln durcheinander und brachte Sciurus kurz aus dem Gleichgewicht. Doch er fing sich schnell, lachte und ordnete alles wieder ordentlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein letztes Buchenblatt segelte sanft zu Boden, landete auf einer glänzenden Buchecker. Der Wald war still, nur der Wind raschelte durch die kupfernen Blätter. Robin sang ein funkelndes Lied, das wie Sonnenlicht durch die Nebelschwaden brach. Die Tiere wussten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           „Wir sind nicht das, was wir kennen, sondern das, was wir bereit sind zu lernen – stolpernd, lachend, aufmerksam und mutig zugleich. Und manchmal lehren uns Pilze, Windstöße oder kleine Freunde mehr, als wir je erwartet hätten.“
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robin kicherte noch einmal, zwinkerte den anderen zu und flüsterte: „Also, wenn ihr morgen stolpert oder etwas Neues entdeckt – freut euch! Das ist der Wald, der euch zeigt: Lernen kann Spaß machen, selbst wenn man hinfällt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 10:59:10 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das rasende Herbsthörnchen – Ein Märchen vom Müssen, Können und Loslassen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/das-rasende-herbsthoernchen-ein-maerchen-vom-muessen-koennen-und-loslassen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Wald in Flammen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war die Zeit, in der der Wald zu brennen schien, ohne dass ein Feuer wütete. Die Buchen standen in tiefem Bernstein, die Eichen glühten in warmem Gold, und die Ahornblätter leuchteten in Purpur wie kleine, flüssige Sonnen. Vereinzelt glänzten die ersten Birkenblätter silbrig im Morgenlicht, während das Moos zwischen den Wurzeln wie Samt über den Waldboden floss. Pilze ragten wie winzige Regenschirme aus dem Laub, Tauperlen funkelten wie kleine Kristalle, und die ersten Nebelschwaden schwebten wie geheimnisvolle Schleier zwischen den Stämmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In diesem Wald lebte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , ein Eichhörnchen, bekannt für seinen hochgestellten, buschigen Schwanz, der wie eine kleine Fichte im Wind wippte. Aber heute wippte Sciurus nicht vor Freude – sein Herz hämmerte wie Bucheckern, die aus dem Geäst purzelten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nüsse! Haselnüsse! Bucheckern! Winter! Ich muss alles finden, bevor der Schnee kommt!“, rief Sciurus und sprang von Ast zu Ast, als hätte er Flügel, die ihn in alle Richtungen gleichzeitig ziehen wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sein kleiner Körper bebte, die Muskeln waren hart wie Kastanienschalen, und manchmal blieb ihm sogar die Luft weg, als würde er versuchen, den ganzen Wald in seinen Lungen zu speichern. Alles schien ihm zu schnell zu gehen. Alles. Immer. Und am meisten er selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Herbsttag voller Alarm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus raste durch den Wald. Unter ihm raschelten die Blätter in Gold, Orange, Rot und Bronze – Eichenblätter wie kleine Löffel, Buchenblätter glatt und glänzend, Ahornblätter sternförmig und feurig. Über ihm knarrten die Astgabeln, eine Krähe krächzte, und der Specht klopfte rhythmisch gegen eine alte Eiche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nahrung war überall verstreut: Haselnüsse versteckt in Moospolstern, Bucheckern unter Laubhaufen, vereinzelte Eicheln in Asthöhlen. Sciurus vergrub sie hastig, doch oft vergaß er, wo er sie gelassen hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Plötzlich stieß er frontal gegen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herrn Fuchs, der gerade geschmeidig durch das Unterholz schlich. Sein rotgoldenes Fell glänzte in der Nachmittagssonne, die Augen funkelten verschmitzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Au! Bei allen Brombeerbüschen!“, knurrte Herr Fuchs. „Kannst du mal aufpassen, du flitzender Nussball?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich… ich… Winter! Vorräte! Gefahr!“, quietschte Sciurus, schnappte nach den Eicheln und schoss weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum hatte er sich wieder in die Höhe katapultiert, stolperte er beinahe über Hans, den Igel, der sich gemütlich an einem Apfelstück labte. Hans war ein schlauer, introvertierter Geselle, der seine Zeit lieber in Ruhe und Nachdenken als in hastigen Aktionen verbrachte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Mein lieber Sciurus!“, seufzte Hans. „Wenn du so weitermachst, rennst du noch in jeden Baum des Waldes gleichzeitig! Langsam, kleiner Freund. Atme. Sammle. Überlege.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Sciurus hörte nicht. Sein Herz hämmerte, seine Atemzüge waren kurz, die Pfoten zitterten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Und hör auf, in meiner Nähe zu hüpfen!“, kreischte Robin Rubecula, da
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           s Rotkehlchen, vom Ast über ihnen. Sein Brustgefieder leuchtete wie flüssiges Feuer. Schon sein Alarmruf „Schnickern!“ brachte alle Waldbewohner in Schach, wenn Gefahr drohte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ziih!“, rief Robin, als Sciurus beinahe auf seinen Lieblingsast krachte. „Trietsch! Pass auf, du kleiner Flitzer!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Robin Rubecula war der Überbringer der Sonne im Wald, ein Träger des Feuers und Schutzpatron der Licht- und Wärmelegenden. Wer ihn störte, konnte Unheil bringen; wer ihm zuhörte, erhielt Frieden und Schutz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich… ich will nur… Vorräte!“, japste Sciurus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Vorräte, ja“, piepste Robin, „aber du zitterst wie ein Blatt im Sturm! Ziib!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Lawine aus Stress
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus rannte weiter, doch die Angst stieg in ihm wie ein Sturm. Herzrasen, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit – jeder Ast, jede Nuss, jeder Schatten war wie eine neue Gefahr. Der Puls schoss hoch, seine Pfoten zitterten, die Augen wurden groß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Langsamer, Sciurus!“, rief Hans und rollte näher. „Du musst nicht alles auf einmal machen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Alles auf einmal!“, kreischte Sciurus. „Ich darf keine Eichel vergessen! Keine Buchecker! Keine Haselnüsse!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Na klar…“, murmelte Robin. „Und warum glaubst du, dass du jede Eichel retten musst? Zib!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst Herr Fuchs schnaubte. „Junge, du sammelst wie ein Tornado. Schon mal daran gedacht, dass der Winter auch ohne dich kommt?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus konnte nicht hören. Sein kleiner Körper war ein Wirbel aus Angst, Pflicht und Adrenalin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Hans’ Weisheit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hans, der Igel, seufzte tief. Sein stacheliger Rücken glänzte in der Sonne, während er langsam näher kroch. „Sciurus… hör mir zu. Ich erkläre dir ein paar Dinge, die selbst ich als stacheliger Zeitgenosse nicht vergesse.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Erstens: Langsamer ist auch ein Tempo. Du musst nicht alles in einem Atemzug sammeln. Schau dich um. Siehst du die Blätter? Die Sonne? Den Wind? Genieße es.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Zweitens: Eine Aufgabe pro Ast. Sammle zuerst, dann vergrabe. Sonst verhedderst du dich in Gedanken und Pfoten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Drittens: Notizen. Kratz ein Zeichen in die Rinde, markiere die Nüsse. Dein Kopf ist kein Vorratsspeicher.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Viertens: Bewegung bewusst genießen. Spring nicht nur, um zu rennen. Spiel mit dem Wald, flitze nicht gegen ihn an.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Fünftens: Schlaf im Kobel. Ohne Schlaf ist dein Körper wie ein Ast ohne Saft.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sechstens: Früh aufstehen – aber atme zuerst. Ein paar tiefe Atemzüge, ein Schwanzschütteln, ein kleiner Sonnenblick. Dann beginnst du wirklich.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Siebtens: Sag auch mal Nein. Du musst nicht jeden Pfad ablaufen, jede Nuss retten.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Achtens: Freunde. Vorräte wärmen nur den Bauch. Freunde wärmen das Herz.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sciurus blinzelte. Die Worte fühlten sich wie weiches Moos unter den Pfoten an. Zum ersten Mal zögerte er, in die nächste Baumkrone zu rasen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 10:17:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/das-rasende-herbsthoernchen-ein-maerchen-vom-muessen-koennen-und-loslassen</guid>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Die „Duchess of Death“ und ihr chemisches Kabinett</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-duchess-of-death-und-ihr-chemisches-kabinett</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die stille Kunst des Tötens –
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Agatha Christie, die Apothekerin – und ihre mörderische Leidenschaft fürs Gift:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Agatha Christie Gift in die Hand nahm, tat sie es zunächst nicht als Königin des Verbrechens, sondern als fleißige junge Frau im weißen Kittel. Lange bevor Hercule Poirot seine berühmten grauen Zellen aktivierte und Miss Marple mit stillem Lächeln Mörder enttarnte, stand Christie während des Ersten Weltkriegs in einer A
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           potheke, maß Tropfen ab und notierte akribisch, was heilte – und was töten konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was sie dort lernte, machte sie später zur unerreichten Meisterin des literarischen Giftmords. 41 ihrer über 70 Romane führen ihre Opfer nicht durch Wucht, sondern durch Moleküle ins Verderben: farblos, gesc
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hmacklos, raffiniert. Wo andere Autoren Pistolen feuern ließen, genügte Christie oft ein Schluck Tee, ein Stück Kuchen – oder ein freundlicher Arzt mit einer Spritze zur falschen Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lehrjahre im weißen Kittel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christie arbeitete zuerst als Krankenschwester, dann in einer Krankenhausapotheke im englischen Torquay. In einer Zeit, in der Digitalis noch im Mörser gemahlen wurde und Belladonna-Tinkturen über den Tresen gingen, lernte sie, wie schnell ein Mittel zum Gift werden konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie führte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Notizbücher mit alphabetischen Tabellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , in denen sie Wirkung, Dosierung, Erscheinung und Herstellung von Heilpflanzen und Substanzen erfasste – von Arsen bis Digitalis. Genau diese Genauigkeit findet sich später in ihren Romanen wieder. Manche Gerichtsmediziner nannten ihre toxikologischen Beschreibungen sogar „lehrbuchreif“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Chemie zur Dramaturgie wird
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christie verstand die Kunst, Gifte nicht nur zu verwenden, sondern sie erzählerisch zu inszenieren: das leise Schwinden, die unscheinbaren Symptome, das Zittern, die Verwirrung – und schließlich die Erkenntnis, dass das Schicksal längst im Magen des Opfers wirkte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei war Gift für sie nie bloße Methode, sondern Charaktertest: Ein Mörder, der Gift wählt, ist geduldig, klug, kontrolliert – oder verzweifelt. Genau wie manche ihrer Täter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Giftgalerie der Queen of Crime
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christie schrieb nicht nur über Gift – sie verstand es.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Viele ihrer Vergiftungen sind so präzise, dass sie reale Diagnosen beeinflussten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Thallium – das lautlose Gift
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roman: Das fahle Pferd (1961)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Symptome bei Christie: Müdigkeit, Taubheit, Haarausfall – langsam, schleichend, unbarmherzig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bemerkenswert: 1977 erkannte eine Krankenschwester genau diese Symptome bei einem echten Kind. Dank Christies Roman wurde das Kind gerettet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thallium war ein Favorit: geruchlos, geschmacklos, heimtückisch – und lange Zeit fast unentdeckbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Arsen – das Gift der Gifte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roman: 16 Uhr 50 ab Paddington (Miss Marple)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wirkung: Bauchschmerzen, Erbrechen, innere Blutungen, Kreislaufversagen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Literarische Rolle: das klassische Mittel für klassische Mörder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arsen begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten – Heilmittel, Schönheitsmittel, Mordwerkzeug gleichermaßen. Christie nutzte es mit kalter Eleganz: ein schimmernder Schatten im Teebecher, eine zu helle Röte auf den Wangen des Opfers.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Strychnin – der grausame Klassiker
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roman: Das fehlende Glied in der Kette (1920, Christies erster Poirot-Roman)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wirkung: Krämpfe, Muskelstarre, Atemlähmung – ein qualvoller Tod
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Besonderheit: unglaublich bitter – deshalb in der Realität schwer zu verabreichen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christies Entschluss, ihren ersten Mord mit Strychnin zu begehen, war ein Statement: Diese Autorin scheute weder medizinische Präzision noch dramatische Intensität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Morphin – Heilung und Verderben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roman: Mord im Spiegel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wirkung: Atemstillstand in Überdosis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dramaturgie: das unschuldige Medikament, das in der falschen Dosis tötet
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christie wusste, dass das gefährlichste Gift manchmal in der Hausapotheke steht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nikotin – mehr als ein Laster
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roman: Nikotin (1934)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wirkung: Kollaps, Atemstillstand
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einsatz: destilliertes Nikotin – botanische Eleganz mit tödlicher Pointe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch moderne Drehbücher greifen diesen literarischen Faden auf. Christies Wissen wirkt bis heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die tödliche Botanik ihrer Welt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Chemie endet, beginnt bei Christie die Natur. Giftpflanzen tauchen immer wieder auf – teils explizit, teils als unterschwellige Bedrohung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Digitalis (Fingerhut): Herzstillstand bei wenigen Blättern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Belladonna (Tollkirsche): Atemlähmung, tödlich ab wenigen Beeren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aconitum (Eisenhut): eines der stärksten Pflanzengifte Europas
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herbstzeitlose: Atemlähmung, Übelkeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gefleckter Schierling: das Gift, das Sokrates tötete
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christie verstand: Die gefährlichsten Gärten sind die schönsten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wissen, Eleganz und der Triumph der Logik
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gift war für Christie keine bloße Mordmethode – es war ein Charakterzug ihrer Welt: diszipliniert, still, präzise.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ihre Detektive lösen Fälle nicht mit Gewalt, sondern mit Verstand. Und ihre Leser werden zu Mitforschern, die auf Symptome achten, auf Becher und Fläschchen, auf Kräutertees und Tabletten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Perfektion ihrer Giftmorde liegt nicht im Schock, sondern im Flüstern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Tod war schon da, bevor jemand bemerkte, dass etwas nicht stimmt.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agatha Christie war nicht nur Autorin. Sie war Apothekerin, Beobachterin, Toxikologin, Psychologin – und Chronistin der unsichtbaren Gefahren des Alltags. Ihre Giftmorde sind elegant, leise und unvergesslich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Poirot sagen würde: „Es sind die kleinen Dinge, die töten, mon ami.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Christie verstand diese kleinen Dinge besser als jede andere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Agatha_Christie" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Agatha Christie – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Wenn-Frauen-mit-Gift-morden-341482.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wenn Frauen mit Gift morden
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/magazin-19-2003/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Arzneimittel in todsicherer Dosis | PZ – Pharmazeutische Zeitung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.garten-haus.at/ziergarten_leben/2021/07/die-pflanzengifte-der-agatha-christie.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Pflanzengifte der Agatha Christie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://idw-online.de/de/news45615" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Giftmorde in Agatha Christies Romanen - Nicht Krimi, sondern chemisches Wörterbuch
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.stern.de/gesundheit/agatha-christie--das-steckt-hinter-den-giftmorden-der-queen-of-crime-8411412.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Agatha Christie: Das steckt hinter den Giftmorden der Queen of Crime | STERN.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/agatha-christies-giftmorde-0db2c38f-b4f8-4841-b771-894e4151e984" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Agatha Christies Giftmorde – Deutsches Ärzteblatt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/agatha-christies-giftmischungen-sind-vom-feinsten/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Agatha Christies Giftmischungen sind vom Feinsten - wissenschaft.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.diepta.de/pta_files/news/document/PTA_07_11_054_057.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.morgenpost.de/printarchiv/wissen/article102972391/Giftmord-Thallium-hat-Arsen-abgeloest.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Giftmord: Thallium hat Arsen abgelöst
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 07:45:57 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-duchess-of-death-und-ihr-chemisches-kabinett</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Mörder ist immer der Gärtner – oder etwa nicht?</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/der-moerder-ist-immer-der-gaertner-oder-etwa-nicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war ein düsterer Morgen, als Miss Marple das Fenster ihres kleinen Cottage öffnete. Der Wind strich durch die Hecken, und ein leises Rascheln im Garten ließ sie innehalten. Wer da wohl unterwegs war? Der Gärtner? Ganz sicher… oder doch jemand anderes?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So beginnt fast jeder klassische Krimi: ein abgelegenes Haus, geheimnisvolles Personal und ein Mord, der sich still und heimlich anschleicht. Und fast ebenso klassisch ist die Vermutung: „Der Mörder ist immer der Gärtner.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast du dich auch schon einmal gefragt, warum ausgerechnet der Gärtner diese zweifelhafte Berühmtheit erlangt hat? Schließlich kümmert er sich um hilflose Pflanzen, sorgt für Ordnung, jätet Unkraut – kurz: sorgt für Leben, nicht für Tod.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und doch: Genau das macht das Klischee so reizvoll. Ein akribischer Mann, der Maulwürfe vertreibt, Hecken trimmt und Blumen gießt – und der plötzlich zur mörderischen Figur wird. Ein kleiner Augenblick der Unordnung in seiner sonst perfekt gepflegten Welt, und die Spannung ist perfekt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Agatha Christie &amp;amp; der Gärtner
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich führt der Weg schnell zu Agatha Christie. Miss Marple behält in „16 Uhr 50 ab Paddington“ den Gärtner misstrauisch im Auge. Er wirkt zwielichtig, scheint etwas zu verbergen – und das reicht schon, um verdächtig zu wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessanterweise stammt der berühmte Satz „Der Mörder ist immer der Gärtner“ aber nicht direkt von Christie. Im englischsprachigen Raum wird eher der Butler verdächtigt. Warum also der Gärtner? Vermutlich, weil das Personal – Butler, Gärtner, Kammerdiener – traditionell in Krimis die schattigen Gestalten sind, hinter deren Fassade dunkle Geheimnisse lauern. Ein Mörder aus dem Garten? Das klingt einfach zu schön absurd, um es nicht zu lieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Reinhard Mey macht den Gärtner zum Popstar
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1971 hat Reinhard Mey diese Idee in ein Lied gegossen: „Der Mörder ist immer der Gärtner“. In jeder Strophe wird ein Mord dem Gärtner zugeschrieben, bis am Ende doch der Butler zuschlägt – ein herrlicher Hinweis auf Krimi-Stereotype.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass Mey selbst leidenschaftlicher Krimileser war, überrascht kaum: In den Groschenromanen der 70er Jahre wurde das Personal oft verdächtigt, und häufig stimmte es sogar. Wer also wollte dem Gärtner die Schuld absprechen, wenn er schon in Lied und Literatur zur verdächtigen Figur geworden war?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Skurrile Morde von echten Gärtnern
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet der Gärtner, Hüter von Rosen, Tulpen und Tomaten, manchmal zur mörderischen Figur wird? Die Historie hält einige bizarre Beispiele bereit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Der giftige Tulpenfreund
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Im 18. Jahrhundert in den Niederlanden geriet ein Gärtner in Streit über die besten Tulpenzwiebeln seines Arbeitgebers. Er versuchte, den Besitzer mit giftigen Pflanzen zu schädigen – der Mann überlebte knapp, und der Gärtner wurde verhaftet. Moral: Zwiebeln töten selten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Der Gärtner und der Mistgabel-Streit
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            In England des 19. Jahrhunderts eskalierte ein Streit um Gartenarbeit zwischen einem wohlhabenden Landbesitzer und seinem Gärtner. Der Gärtner griff zur Mistgabel – niemand starb, aber der Besitzer erlitt eine Platzwunde. Die lokale Chronik nennt es „Der einzige Mordversuch mit Gartengeräten“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Die tödliche Gartenparty
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            In den USA der 1920er Jahre wollte ein Gärtner beim Frühjahrsputz im Garten einen Nachbarn „unterrichtend zurechtweisen“. Er griff zu einer Gartenschere und traf versehentlich die Ehefrau des Nachbarn am Arm – nicht tödlich, aber die Polizeiakte nennt es „Fast-Mord im Garten“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Rosenkrieg mit fatalem Ausgang
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ein französischer Gärtner im späten 19. Jahrhundert geriet mit seinem Arbeitgeber über Heckenpflege in Streit. In einem Moment der Wut warf er eine schwere Blumenschale nach dem Mann – dieser verfehlte knapp die Stirn, verletzte sich aber schwer. Der Gärtner erhielt Arrest und lebenslanges Misstrauen gegenüber Gärtnern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Der Gärtner als heimlicher Giftmischer
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Im viktorianischen England experimentierte ein Gärtner mit Pestiziden im Gewächshaus. Eines Tages verwechselte er das Gift mit Dünger und streute es auf das Salatbeet des Hausherrn. Ergebnis: akute Lebensmittelvergiftung, glücklicherweise ohne Todesfolge – aber der Gärtner wurde lebenslang gefürchtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Garten ins Fernsehen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Serien wie Downton Abbey bestätigen das Muster: Das Personal hat Geheimnisse, intrigiert und ist nicht abgeneigt, den ein oder anderen in die Pfanne zu hauen. Man kann fast froh sein, dass wir heute unsere Wäsche selbst waschen und das Abendmahl ohne Butler genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und doch: Der Gärtner bleibt verdächtig. In Meys Songtexten schnippelt er Gift gegen Blattläuse, pfeift fröhlich und wird dann selbst Opfer – klassisch: „Der Mörder war nämlich der Butler“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Ein Reminder: Klischees sind lustig, solange man weiß, dass sie oft falsch sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Der Gärtner bleibt charmant verdächtig
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob als zwielichtiger Helfer im Krimi, als Protagonist eines Reinhard-Mey-Songs oder als realer, skurriler Täter – der Gärtner hat es in der Popkultur und in der Geschichte zu einer eigenen, mörderischen Berühmtheit gebracht. Vielleicht liegt es daran, dass wir Ordnung lieben und Chaos fürchten – oder einfach daran, dass wir gerne ein bisschen schwarzen Humor zwischen Rosenbeeten haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende des Tages: Der Mörder ist nicht immer der Gärtner. Aber wenn er es mal wäre, würde er es garantiert mit Stil tun – sorgfältig, akribisch, vielleicht mit einer Schaufel in der Hand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_M%C3%B6rder_ist_immer_der_G%C3%A4rtner" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Der Mörder ist immer der Gärtner – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.songtexte.com/songtext/reinhard-mey/der-morder-ist-immer-der-gartner-43da0703.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Songtext von Reinhard Mey - Der Mörder ist immer der Gärtner Lyrics
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.lisastidl.at/warum-ist-der-moerder-immer-der-gaertner/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Warum ist der Mörder immer der Gärtner? - Lisa Stidl
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Leedon_Park_double_murders" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://en.wikipedia.org/wiki/Leedon_Park_double_murders
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Bushuyev" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://en.wikipedia.org/wiki/Alexander_Bushuyev
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.couriermail.com.au/truecrimeaustralia/police-courts-qld/burpengary-east-murder-charge-gardener-on-first-job-when-incident-unfolded/news-story/f0157b558376bb614256a444640e1257" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.couriermail.com.au/truecrimeaustralia/police-courts-qld/burpengary-east-murder-charge-gardener-on-first-job-when-incident-unfolded/news-story/f0157b558376bb614256a444640e1257
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Jennrich" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Jennrich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Murder_of_Betty_Gardner?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://en.wikipedia.org/wiki/Murder_of_Betty_Gardner
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 10:37:08 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Tödliche Proteine: Wenn Pflanzen ihre unsichtbaren Killer losschicken</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche Pflanzen sehen so harmlos aus, dass man sie am liebsten knuddeln möchte. Aber unter ihrer hübschen Fassade lauern winzige Killer: giftige Proteine. Sie sind die Bodyguards der Pflanzen – unsichtbar, effizient und hochgefährlich. Sie schützen Samen, Blätter und Rinde vor Fressern, Krankheiten und manchmal sogar vor neugierigen Menschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sie unterschätzt, spielt mit dem Tod. Wer sie versteht, staunt über die raffinierte Chemie der Natur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rizin – der Gentleman unter den Giftproteinen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rizinus-Samen sehen aus wie kleine glänzende Bonbons. Doch in ihnen steckt Rizin, ein Protein, das winzig, aber tödlich ist. Schon acht Samen können einen Erwachsenen töten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Rizin wirkt: Stell dir die Zelle wie eine kleine Fabrik vor. Rizin hat zwei Bauteile:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die B-Kette ist wie ein Einbrecher, der die Tür zur Zelle öffnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die A-Kette schaltet dann alle Maschinen aus – die Zelle stirbt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Krimi aus der Realität: Das Regenschirm-Attentat auf Georgi Markow
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist der 7. September 1978, London. Georgi Markow, bulgarischer Schriftsteller und Dissident, spaziert über die Waterloo Bridge – nichts ahnend, dass ein winziger Killer auf ihn wartet. Ein Agent des bulgarischen Geheimdienstes steckt eine präparierte Regenschirmspitze in sein Bein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Inneren der Spitze: eine winzige Kugel aus Platin-Iridium, kaum 1,5 Millimeter groß, die mit Rizin gefüllt ist. Ein Zuckerguss hält das Gift im Inneren, löst sich aber bei Körpertemperatur und gibt Rizin kontinuierlich frei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Markow verspürt zunächst nichts – doch Stunden später setzt Übelkeit ein, dann starke Schmerzen. Vier Tage nach dem Attentat stirbt er. Die Tat wird zum berühmtesten Regenschirmmord der Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spannende Nachgeschichte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2005 benennt die Times den Dänen Francesco Gullino als Hauptverdächtigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Scotland Yard startet 2008 neue Ermittlungen in Bulgarien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der KGB lieferte vermutlich Gift und Kapsel, Todor Schiwkow soll den Befehl gegeben haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Attentat inspirierte Filme, Serien und Romane – darunter Gérard Ourys „Die Regenschirmmörder“ und die Arte-Doku „Zum Schweigen gebracht“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Abrin – die elegante Schmuckbohne
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Paternostererbse sieht aus wie ein hübsches Schmuckstück, doch in ihrem Inneren lauert Abrin. Ein einzelner Samen kann tödlich sein, wenn er gekaut wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Abrin wirkt: Abrin schleicht sich in die Zellen und stoppt die Proteinproduktion. Die Zelle stirbt – ähnlich wie bei Rizin, oft noch effektiver.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krimi-Anekdote: Im Mittelalter wurde Abrin als Medizin eingesetzt. Richtig dosiert heilte es, falsch dosiert tötete es – eine tödliche Gratwanderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Phasin – die Küchenbombe
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch normale Gartenbohnen haben tödliche Proteine: Phasin. Roh gegessen verklumpt es rote Blutkörperchen und reizt Magen und Darm. Übelkeit, Durchfall oder Kreislaufprobleme können folgen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merkt euch: Kochen zerstört Phasin – kein Zufall, dass Großmütter immer gewarnt haben: Bohnen nur gut gekocht essen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Robinie – elegant, aber tödlich
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Robinie wird gern als Zierbaum gepflanzt. Die weiße Blüte? Harmlos. Alles andere – Rinde, Blätter, Samen – giftig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Historische Fälle:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Menschen, die Samen gekaut oder Wurzeln geknabbert haben, wurden krank.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pferde reagieren besonders empfindlich – schon kleine Mengen können tödlich sein. Robinienholz darf deshalb nicht für Pferdeställe verwendet werden – die Natur schützt die Tiere clever.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum Pflanzen diese Proteine haben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflanzen können nicht weglaufen. Also haben sie unsichtbare Bodyguards entwickelt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schutz vor Fressern: Blätter, Samen und Rinde werden ungenießbar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schutz der Samen: Samen sollen gefressen, aber nicht verdaut werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abwehr gegen Mikroben: Viele Proteine töten Bakterien oder Pilze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann sich diese Proteine wie kleine Sicherheitskräfte vorstellen – immer wachsam, immer bereit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Natur schreibt ihre eigenen Thriller
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von römischen Giftmorden über Georgi Markow bis zu modernen Terrorplänen – giftige Proteine sind die stillen Hauptdarsteller. Sie wirken subtil, elegant und tödlich – und oft unbemerkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sie versteht, kann sie entschärfen; wer sie ignoriert, spielt mit dem Tod. Genau das macht sie so faszinierend: eine Mischung aus Natur, Geschichte und Krimi – mitten im Garten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abrin" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Abrin – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rizin" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Rizin – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.chemie.de/lexikon/Phasin.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Phasin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.uni-frankfurt.de/55321205/Gifte" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Goethe-Universität — Gifte
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/pflanzengifte/50677" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Pflanzengifte - Lexikon der Biologie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnliche_Robinie" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gewöhnliche Robinie – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Regenschirmattentat" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Regenschirmattentat – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 09:59:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/toedliche-proteine-wenn-pflanzen-ihre-unsichtbaren-killer-losschicken</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/proteine.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/proteine.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hirschstangen, Löwen &amp; royale Dramen: Warum Württembergs Wappen alles andere als langweilig ist</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/hirschstangen-loewen-royale-dramen-warum-wuerttembergs-wappen-alles-andere-als-langweilig-ist</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Neulich bei meiner Stadtführung in Ludwigsburg kam eine Frage, die mich zum Schmunzeln brachte:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Warum hat Württemberg eigentlich drei Hirschstangen im Wappen – und was sollen die Löwen da?“
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich musste zugeben, dass ich damals nur eine Kurzversion parat hatte. Aber wer einmal anfängt, sich mit Wappen zu beschäftigen, merkt schnell: Das ist wie ein historisches Puzzle – voller Machtspiele, Heiraten, verlorener Territorien und ein bisschen Größenwahn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#56716; Die Hirschstangen: Ein Jagdsymbol mit Geschichte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte beginnt im Jahr 1228, als Graf Hartmann von Grüningen-Wirtemberg sein Siegel benutzte und darin drei liegende Hirschstangen verewigte. Warum Hirschstangen? Sie standen für das besonders wald- und hirschreiche Gebiet von Wirtemberg und symbolisierten Jagd und Macht. Die Hirschstangen blieben über all die Zeit im Wappen bestehen – bis 1952.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56401; Eberhard Ludwig und das prächtige Wappen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Her
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zog Eberhard Ludwig zu Beginn des 18. Jahrhunderts erreichte das Wappen eine neue Stufe der Raffinesse. Die Hirschstangen zogen in den Herzschild, die
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            übrigen Felder wurden neu angeordnet, und der sogenannte „Heidenkopf“ für Heidenheim kam hinzu – ein goldener Schild mit bärtigem Mann in rotem Gewand. Man muss sich vorstellen: Das Wappen war damals so detailreich, dass man beim Anblick fast eine Lupe brauchte, um alle Elemente zu erkennen. Die Helmzierden, fünf an der Zahl, erinnerten an die wichtigsten Gebiete des Herzogtums.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56401; Vom Herzogtum zum Königreich
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1806 wurde Württem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           berg zum Königreich erhoben. Mit König Friedrich I. kam ein neues Wappen, das nun Staatswappen und Familienwappen unterschied. Die Hirschstangen blieben zentral, und neu hinzu kamen die Staufer-Löwen, ein Hinweis auf den Anspruch auf Schwaben. Schildhalter – ein Löwe und e
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in Hirsch – hielten stolz die Reichssturmfahne. Alles wirkte wie ein historisches Theaterstück in Metall und Farbe: Macht, Anspruch, Territorien und ein bisschen Eitelkeit, alles auf einen Blick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#56705; Vom Königreich zum Volksstaat
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Abdank
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ung von Wilhelm II. 1918 wurde Württemberg zum Volksstaat, die Monarchie war Geschichte. Die Hirschstangen blieben, Löwen auch, aber die Krone verschwand und wurde durch die „Volkskrone“ ersetzt – Symbol für Souveränität des Volkes. Interessant: Die Nationalsozialis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ten änderten das Wappen 1933 wieder leicht, entfernten die Volkskrone, stellten die Schildhalter auf ein rot-schwarzes Band und behielten ansonsten das alte Motiv.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57328; Vom Volksstaat zum Bundesland
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Z
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weiten Weltkrieg war Südwestdeutschland geteilt: Baden, Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. 1952 entstand Baden-Württemberg, und das neue Wappen wurde bewusst gestaltet: Der Hirsch als Schildhalter erinnert an Württemberg, der Greif an Baden, die Drei-Löwen-Staufer stehen für Schwaben und Einheit. Auf der Krone befin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           den sich sechs Plaketten, die historische Territorien darstellen – darunter Württemberg, Baden, Kurpfalz, Hohenzollern und Vorderösterreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57281; Heute: Ein Wappen mit Geschichte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute tauchen die Hirschstangen überall auf: in Stadtwappen, auf Brücken, im Logo des VfB Stuttgart, sogar bei Porsche. Sie sind nicht nur Dekoration, sondern visuelle Geschichte: ein Symbol für Macht, Heimat, Zusammenhalt und Tradition. Die Löwen stehen weiterhin für Mut, Schutz und die staufische Tradition, während die Krone und Plaketten die Vielfalt des Landes abbilden. Wer genau hinschaut, erkennt die über 800 Jahre alte Geschichte Südwestdeutschlands in einem Schild.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55358;&amp;#56809; Warum das alles wichtig ist
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wappen ist mehr als nur ein Bild: Es ist Identität, Erinnerung und politische Kommunikation in einem. Ob 1228, 1700, 1817 oder heute – es sagt: „Hier herrscht jemand, hier gibt es Tradition, hier gibt es Zusammenhalt.“ Und wer die Geschichten hinter den Hirschstangen, Löwen, Rauten und Fischen kennt, versteht nicht nur ein Wappen, sondern ein Stück württembergische Geschichte – charmant, komplex und manchmal überraschend witzig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto: Ludwigsburger Schloss, Bild Alexandra Abredat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.foerderkreis-heimatkunde.de/wappen-der-grafen-koenige-von-wuerttemberg/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wappen der Grafen / Könige von Württemberg - Förderkreis Heimatkunde e.V.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://pro-heraldica.de/wappen-baden-wuerttemberg/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wappen von Baden-Württemberg - Pro Heraldica
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.vda-wuerttemberg.de/geschichte-des-wappens.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Geschichte des Wappens - Adel in Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/unser-land/landeswappen-und-hymnen/landeswappen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Landeswappen: Baden-Württemberg.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wikipedia: Wappen von Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wikipedia: Eberhard Ludwig, Herzog von Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wikipedia: Friedrich I. von Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wikipedia: Wilhelm I. von Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Coat_of_arms_of_Baden-W%C3%BCrttemberg?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wikipedia: Coat of arms of Baden-Württemberg
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 08:49:26 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ludwigsburg_schloss_brunnen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Giftig süß: Wie Glykoside Pflanzen zu kleinen Chemikern machen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/giftig-suess-wie-glykoside-pflanzen-zu-kleinen-chemikern-machen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer glaubt, Pflanzen seien friedliche, immergrüne Wesen, die nur still vor sich hin photosynthetisieren, der kennt ihre chemischen Tricks noch nicht. Eine ihrer besten Geheimwaffen heißt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Glykoside
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Klingt harmlos, fast süß – und das ist kein Zufall. Denn bei Glykosiden handelt es sich chemisch gesehen tatsächlich um Verbindungen aus einem Zucker (dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Glycon
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ) und einem Nicht-Zucker (dem
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aglykon
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ). Zusammen bilden sie ein Duo, das irgendwo zwischen Zuckerwatte und Sprengstoff rangiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zucker mit Nebenwirkungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glykoside kommen in fast allen Pflanzen vor – als Energiespeicher, Duftquelle oder chemisches Abwehrsystem. Ohne sie gäbe es keine herzwirksamen Fingerhüte, keine scharfen Senföle und vermutlich auch keine berühmten Giftmorde der Geschichte.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Denn: Wird das Pflanzengewebe verletzt, etwa wenn eine Raupe herzhaft hineinbeißt, bricht in der Zelle das Chaos aus. Zucker und Aglykon, die vorher brav in getrennten Räumen lagerten, treffen aufeinander – Peng! – und das harmlose Glykosid verwandelt sich in eine Substanz, die dem Fresser garantiert den Appetit verdirbt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Fall für Kommissar Chemie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein besonders bekannter Tatort: der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Bittermandellikör
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . In Bittermandeln steckt das Glykosid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Amygdalin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Solange es ungestört ist, alles gut. Doch sobald es mit dem Enzym Beta-Glykosidase zusammentrifft, entsteht – Trommelwirbel –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Blausäure
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ja, genau die Substanz, die in alten Krimis immer in kleinen Fläschchen auftaucht, begleitet von einem Satz wie „Er trank nur einen Schluck seines Cognacs…“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zum Glück sind die Mengen in unseren Apfelkernen oder Kirschsteinen viel zu gering, um uns umzubringen – aber Pferde, die sich an Kirschen überfressen, hatten da schon weniger Glück. Pflanzen haben eben ihre ganz eigene Vorstellung von „Abwehr“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die süße Seite der Gefahr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch Glykoside können mehr als töten. Manche retten Leben – oder zumindest Herzen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Roten Fingerhut
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stecken sogenannte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           herzwirksame Steroidglykoside
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Klingt nach Chemieunterricht auf Steroiden, ist aber tatsächlich Medizin: Die darin enthaltenen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Cardenolide
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stärken den Herzmuskel. Schon die alten Ägypter kannten ihre Wirkung (wenn auch nicht die Dosierung … was manchmal schlecht ausging). Heute werden sie in genau abgestimmten Mengen therapeutisch eingesetzt.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Zu viel davon – und man fühlt sich plötzlich wie Schneewittchens Stiefmutter nach dem Apfeltest.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Senf fürs Leben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Andere Glykoside sorgen für Würze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Senfölglykoside
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , etwa in Kohl, Rettich oder Knoblauchsrauke, sind verantwortlich für den scharfen Geschmack und die antibakterielle Wirkung. Die Pflanze nutzt sie als chemische Pfefferspray – wir hingegen genießen sie im Kartoffelsalat.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dass dieselbe Verbindung Raupen vertreibt und Würstchen veredelt, ist wohl einer der schönsten Beweise dafür, dass Chemie einfach Geschmackssache ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Pflanzen mit Doppelleben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einige Arten, etwa
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weißklee
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Maniok
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , zeigen, wie schmal der Grat zwischen Nahrung und Nervenkitzel sein kann. Maniok, ein wichtiges Grundnahrungsmittel in Afrika, enthält cyanogene Glykoside. Erst durch sorgfältiges Wässern, Trocknen und Kochen wird er essbar.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Lässt man diesen Schritt weg, endet das Mahl… nun ja, „spannend“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (Man könnte sagen: Glykoside sind der Grund, warum Rezepte manchmal wirklich überlebenswichtig sind.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Zucker mit Tiefgang
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Glykoside sind die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           James Bonds der Pflanzenchemie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – charmant, gut gebaut und im richtigen Moment brandgefährlich. Sie schützen, heilen, würzen und manchmal – wenn man sie falsch behandelt – vergiften sie auch.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Das nächste Mal also, wenn du ein Stück Brokkoli kaust, denk daran: In diesem grünen Röschen arbeitet eine ganze Chemiefabrik daran, dich beeindruckend gesund und ein kleines bisschen wachsam zu halten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Glykoside in 3 Sekunden erklärt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was sind Glykoside?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            → Zucker + „irgendwas anderes“ (meist ein Alkohol oder ein aromatischer Stoff).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was machen sie?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            → Sie speichern Energie, schützen Pflanzen oder sorgen für Farbe, Geschmack und Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Berühmte Vertreter:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            &amp;#55357;&amp;#56468; Fingerhut (herzwirksam)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            &amp;#55356;&amp;#57142;️ Senf &amp;amp; Kohl (schärfend)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            ☠️ Bittermandel (blau-säurig)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            &amp;#55358;&amp;#56660; Maniok (essbar – nach dem Kochen, bitte!)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Historische Giftmorde powered by Pflanzenchemie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Antike Römer:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             setzten gern auf Blausäurehaltiges – diskret, effizient, tödlich.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Lucrezia Borgia:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             soll ein ganzes Arsenal an pflanzlichen Giften gehabt haben – vermutlich auch Glykoside.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Agatha Christie:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ließ in ihren Romanen auffällig viele Mörder mit Digitalis (Fingerhut-Glykosiden) arbeiten.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Moral von der Geschichte:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Pflanzen können romantisch aussehen – aber man sollte sie chemisch nie unterschätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/glykoside/28694" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Glykoside - Lexikon der Biologie
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://arzneipflanzengarten.de/index.php/arzneipflanzen/herzwirksame-glykoside" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Herzwirksame Glykoside
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.biuz.de/index.php/biuz/article/view/4578" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Giftige Nahrungspflanzen: Cyanogene Glykoside als chemischer Fraßschutz bei Nahrungspflanzen | Biologie in unserer Zeit - BiuZ
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.exkotours.de/Heilpflanzen/Glykoside.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Glykoside bei Pflanzen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kraeuter-buch.de/glossar/glycoside-277.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Glycoside - Eigenschaften und Wirkung - Inhaltsstoff vorgestellt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 09:35:50 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Flammix und das uralte Geheimnis des Feuers</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/flammix-und-das-uralte-geheimnis-des-feuers</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hör zu – ganz leise. Vielleicht hörst du ein Knistern, das wie ein Flüstern klingt. Das ist Flammix, der kleine Feuergeist. Er ist nicht groß: kaum größer als eine Fingerkuppe, und doch hat er die Macht, die Nacht zu erhellen, zu wärmen und die Menschen zusammenzubringen. Aber Flammix ist wählerisch: Er bleibt nur dort, wo ihn Menschen mit Respekt und Verstand rufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor sehr, sehr langer Zeit lebten Menschen ohne Häuser aus Stein, ohne Decken, ohne Kerzen. Sie lagen in Höhlen oder in Zelten aus Fellen. Wenn die Sonne sank, wurde alles schwarz; Kälte kroch zu den Zähnen. Sie wussten von den Flammen, aber die Flammen gehörten zur Natur: Blitze setzten Bäume in Brand, ein Erdriss konnte Feuer spucken. Wie aber rief man das Feuer, wenn kein Blitz zu sehen war?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ältesten Zeichen dafür, dass Menschen Feuer bewahrten – also die Überreste eines Brandes nutzten, um nachts Licht und Wärme zu haben – sind sehr, sehr alt. Archäologen fanden Spuren, die darauf hindeuten, dass Menschen bereits vor rund 1,5 Millionen Jahren an manchen Stellen mit Überresten von Bränden arbeiteten und Feuerstellen nutzten. Diese Forschungen stammen von Fundstellen wie Koobi Fora in Kenia, wo verbrannte Spuren in der Fundschicht untersucht wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Später, in einer Höhle in Südafrika namens Wonderwerk, fanden Wissenschaftler verbrannte Knochen und Pflanzenreste, die ungefähr eine Million Jahre alt sind – tief genug im Inneren der Höhle, dass ein Blitz von draußen als Ursache unwahrscheinlich erscheint. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass Menschen dort Feuer kontrolliert und benutzt haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stell dir das vor: Menschen, die das Feuer nicht nur fanden, sondern es hüteten – wie einen kleinen, warmen Schatz. Dieses bewahrte Feuer schenkte Licht in der Nacht und hielt hungrige Raubtiere fern. Als frühe Gruppen dann aus Afrika in ferne Länder zogen – nach Asien und später nach Europa – half ihnen das Lagerfeuer, auch in kälteren Regionen zu überleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Feuer ist nicht nur Freund. Es ist ein wildes Ding. Deshalb lernten Menschen schnell, dass man Flammix mit Bedacht behandeln muss. Er bleibt nur, wenn drei Dinge zusammenkommen: ein Brennstoff (etwas, das brennt), Sauerstoff (aus der Luft) und Zündenergie (ein Funke, Hitze oder Flamme). Dieses einfache Bild nennen Menschen heute das Verbrennungsdreieck oder Feuerdreieck: fehlt eine Seite, erlischt die Flamme. Die Menschen fanden verschiedene Wege, Flammix herbeizurufen. Hör gut zu, denn das ist der aufregendste Teil – und das, was ihr beim Workshop ausprobieren werdet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der erste Weg: Funken schlagen (Feuerstein und Pyrit)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal schlagen zwei Steine aneinander. Wenn einer der Steine sehr hart ist – ein Feuerstein – und der andere einen geeigneten Mineral- oder Metallanteil hat (Pyrit, Markasit, später auch Stahl), dann sprühen winzig kleine, heiße Funken. Diese Funken leben nur einen Augenblick. Treffen sie auf ein ganz feines, sehr trockenes Material – auf Zunder –, dann glimmt es. Aus Glut wird Flamme. Flammix mag Zunder sehr: getrocknete Pilzfasern, Birkenrinde, Rohrkolbenwatte oder ganz feines Gras – das sind seine Betten. Diese Art, Funken zu schlagen, war in vielen Regionen der Welt lange Zeit die wichtigste Methode, Flammen zu erzeugen. Die Funken selbst sind klein – aber wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr sehen, wie aus einem winzigen Stern ein Rauchkreis entsteht und dann eine Glut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der zweite Weg: Reibung – Hitze aus Geduld
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal entsteht Hitze nicht durch Funken, sondern durch Reibung. Zwei Holzstücke so lange gegeneinander zu reiben, bis das eine glüht – das ist mühselig, doch möglich. Beim Feuerbohren oder Feuersägen entsteht sehr heißer Holzstaub; legt man diesen in ein Zundernest, kann er glühen und eine Flamme erzeugen. Das ist wie Zauberei aus Muskelkraft: rhythmisch, langatmig – und belohnend. Wenn ihr heute Holz reibt, spürt ihr erst Wärme, dann Rauch, dann vielleicht Glut. Geduld ist hier die Zauberformel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der dritte Weg: Lichtbündelung – die Sonnenflamme
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An klaren Tagen hilft die Sonne. Mit einer Lupe oder einem Brennglas könnt ihr Licht auf einen winzigen Punkt bündeln. Dort wird es so heiß, dass Zunder zu rauchen beginnt und Flammix wach wird. Diesen Trick nutzten Menschen, die das Wissen von Linsen hatten – und er ist besonders verlässlich, wenn die Sonne stark steht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Jagd, der Schutz, das Kochen – Flammix verändert das Leben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Feuer war mehr als Licht. Es veränderte, wie Menschen lebten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es machte Fleisch und Pflanzen bekömmlicher – viele harte Pflanzenfasern wurden durch Hitze zerlegt,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hülsenfrüchte wie Linsen und Kichererbsen wurden genießbar, und Fleisch wurde leichter verdaulich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es half beim Räuchern und Haltbarmachen von Fleisch und Fisch, beim Abwehren von Insekten durch Rauch und sogar bei der Honiggewinnung aus wilden Bienennestern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Feuer schmolzen Menschen Metalle: zuerst Kupfer, dann Bronze, dann Eisen – Werkzeuge und neue Technik wurden möglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Später, in der Neuzeit, lieferte Feuer Hitze für Dampfmaschinen; die Dampfmaschine war ein Motor der Industrialisierung, und der Verbrennungsmotor verkleinerte die Welt schneller als je zuvor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            All das sind Spuren von Flammix’ großer Macht – aber auch Mahnung: Feuer gibt viel, kann aber auch nehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Feuerzeug und Streichholz – was kam zuerst?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele erzählen, das Streichholz sei zuerst erfunden worden. Es klingt logisch – ein kleines Holzstück, kurz dran reiben, und zack! Doch die historische Wahrheit ist überraschend:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das erste moderne Feuerzeug in der Form einer kleinen, handhabbaren Erfindung stammt aus dem Jahr 1823: Johann Wolfgang Döbereiner baute eine Lampe, die durch eine chemische Reaktion Wasserstoff erzeugte und mit Hilfe eines Platinschwamms entzündete – ein frühes Feuerzeug.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Streichholz kam kurz danach: John Walker in England begann etwa 1826 mit Reibefeuerhölzern und verkaufte seine ersten Schachteln 1827 – ein kleiner „Ratsch“ und die Flamme war da. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Rezepturen verbessert; Anfangs verwendete man weißen Phosphor, der giftig war. Erst mit dem Ersatz durch roten Phosphor und dem Erfindungsgeist weiterer Chemiker entstanden die heute üblichen Sicherheitszündhö
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lzer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Regeln mit Flammix: Sicherheit und Respekt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Flammix ist freundlich, aber unbarmherzig, wenn man ihn dumm behandelt. Feuer kann helfen – und zerstören. Darum:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Niemals trockenes Material aus lebenden Pflanzen reißen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nur bereits abgestorbene und lose Lagen sammeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht in der Nähe von Häusern, brennbaren Stoffen oder bei starkem Wind experimentieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Immer Eimer Wasser/Erde bereitstellen und Feuer vollständig löschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zum Schluss: Flammix’ Segen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ihr das Feuer mit Respekt geweckt habt, wird Flammix für euch tanzen: warm, ruhig, freundlich. Er erzählt dann mit jedem Knistern von den tausenden Jahren, in denen Menschen durch die Flamme geschützt, genährt und verwandelt wurden. Er erinnert euch aber auch daran, dass Macht Verantwortung bedeutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Archäologische Belege für frühe Feuernutzung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Berna, F., Goldberg, P., Horwitz, L. K., Brink, J., Holt, S., Bamford, M., &amp;amp; Chazan, M. (2012). Microstratigraphic evidence of in situ fire in the Acheulean strata of Wonderwerk Cave, Northern Cape province, South Africa. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS), 109(20), E1215-E1220. DOI: 10.1073/pnas.1117620109.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Diese Studie liefert „unambiguous evidence … in the form of burned bone and ashed plant remains … that burning took place … approximately 1.0 Ma“.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3356665/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            PMC+2PubMed+2
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            University of Toronto News. (2 April 2012). Humans used fire one million years ago. U of T News.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Berichtet über die Ergebnisse aus Wonderwerk Cave: „Microscopic traces of wood ash, alongside animal bones and stone tools, were found in a layer dated to one million years ago …“
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.utoronto.ca/news/humans-used-fire-million-years-ago?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            University of Toronto+1
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sievers, C. (3 April 2012). Earliest evidence of fire use. The South African Archaeological Bulletin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Artikel fasst die Forschungsergebnisse zusammen: „Controlled use of fire at approximately 1.0 million years ago“.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.archaeology.org.za/news/2012/April/earliest-evidence-fire-use?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            archaeology.org.za
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ScienceDaily. (2 April 2012). Evidence that human ancestors used fire one million years ago.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Zusammenfassung der Forschung: „Microscopic traces … found in a layer dated to one million years ago at the Wonderwerk Cave …“
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.sciencedaily.com/releases/2012/04/120402162548.htm?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            ScienceDaily
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Science News. (2 April 2012). Bruce Bower: From the ashes, the oldest controlled fire.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Populärwissenschaftlicher Artikel zur Studie mit Hinweisen auf Temperaturen und Kontext.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.sciencenews.org/article/ashes-oldest-controlled-fire?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Science News
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wikipedia – „Control of fire by early humans“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Übersicht über Forschung zur Feuernutzung, darunter Hinweis auf Wonderwerk Cave.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Control_of_fire_by_early_humans?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Wikipedia
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Technische Erfindungen – Feuerzeug &amp;amp; Streichholz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wikipedia – „Döbereiner’s lamp“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             „The lighter invented in 1823 by a German chemist Johann Wolfgang Döbereiner.“
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/D%C3%B6bereiner%27s_lamp?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Wikipedia+1
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            American Scientist article: Döbereiner’s Lighter (Hoffmann, R.).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Historischer Hintergrund zur Erfindung und chemischen Funktionsweise.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.americanscientist.org/article/dobereiners-lighter?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            americanscientist.org
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            HistoryOfMatches.com – Döbereiner’s Lamp – History of the First Lighter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Detailbericht über Döbereiner und die Erfindung 1823.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.historyofmatches.com/lighter-history/dobereiners-lamp/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            historyofmatches.com
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ChemistryWorld – „Döbereiner’s lighter | Opinion“. (2014)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ergänzende Analyse der Bedeutung der Erfindung.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://www.chemistryworld.com/opinion/d%C3%B6bereiners-lighter/7145.article?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Chemistry World
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weitere Kontext-Quellen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wikipedia – „Feuer“ (deutsche).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Überblick über frühe Feuerstellen, u.a. Wonderwerk Höhle.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Feuer?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Wikipedia
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hackaday – „Lighting Up With Chemistry, 1823-Style“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Technische Nachbildung der Döbereiner‐Reaktion.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;a href="https://hackaday.com/2023/07/19/lighting-up-with-chemistry-1823-style/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank"&gt;&#xD;
        
            Hackaday
           &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 08:48:18 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/flammix-und-das-uralte-geheimnis-des-feuers</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Es war einmal das Licht – das große Märchen der Photosynthese</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/es-war-einmal-das-licht-das-grosse-maerchen-der-photosynthese</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es war einmal ein Tag, so jung, dass der Tau noch auf den Blättern schlief. Am Rande eines alten Waldes reckte sich eine mächtige Linde, ihre Äste wie Arme zum Himmel ausgestreckt. Auf einem ihrer Blätter landete ein winziger, leuchtender Funke. „Hallo! Ich bin Photon“, flackerte er aufgeregt, „ich bringe das Licht der Sonne – und heute wird Magie geschehen!“ „Endlich bist du da!“, jubelte Wasserstoff, der aus den tiefen Wurzeln heraufgestiegen war. „Wir brauchen dich, um den großen Zauber zu vollbringen!“ Aus der Luft schwebte Kohlenstoff herbei. „Und ich bin bereit, in die Glucose zu wandern!“, sagte er, mit einer Eleganz, die nur Luftmoleküle besitzen. In der Nähe gluckste Sauerstoff: „Wenn wir es richtig machen, darf ich hinaus in die Welt fliegen und allen Lebewesen die Luft zum Atmen schenken!“ Das Chlorophyll, winzig und grün, wirkte wie ein weiser Zauberer. „Alle bereit? Dann lasst uns beginnen! Wir fangen das Licht ein, wir spalten das Wasser und wir zaubern Zucker aus dem Nichts!“ Photon hüpfte von Antennenmolekül zu Antennenmolekül, während Wasserstoff sich wie durch unsichtbare Tunnel in den Calvin-Zyklus schob. Kohlenstoff verband sich mit ihnen und – plopp! – da war sie: Glucose, der süße Schatz des Waldes. „Hurra!“, rief Sauerstoff und schoss hinaus in die Luft, bereit, die Welt zu erfrischen. „Und seht! Wir haben noch ein kleines Geschenk: Wasser entsteht auch wieder, wie ein zarter Nebel auf den Blättern!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Linde neigte sich sanft im Wind, stolz auf die Arbeit ihrer kleinen Helfer. Jeden Tag wiederholten sie dieses zauberhafte Ritual: Licht wird gefangen, Wasser und Luft verbunden, Zucker geschaffen – und Sauerstoff verschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte der Entdecker
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch auch die Menschen waren neugierig auf dieses Geheimnis. Lange glaubten sie, dass Pflanzen ihre Nahrung einfach aus der Erde schöpfen, wie Aristoteles schon dachte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann, im Jahre 1671, trat Marcello Malpighi hervor. Er untersuchte Blätter und bemerkte: „Ah! Der Saft der Blätter wird durch das Sonnenlicht verarbeitet, erst dadurch kann die Pflanze wachsen.“ Wie eine Zauberei, dachte man damals.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Jahrzehnte später, in den 1770er Jahren, wurde der Sauerstoff entdeckt. Jan Ingenhousz beobachtete 1779, dass die grünen Blätter nur im Licht Sauerstoff freigeben. Später bemerkte er, dass die Pflanze den Kohlenstoff aus der „Kohlensäure“ (CO₂) aufnimmt und den Sauerstoff „aushaucht“ – als würde sie einen geheimen Handel mit der Luft betreiben. Doch die Welt der Pflanzen schien immer noch voller Rätsel: Viele glaubten weiterhin an die Humustheorie, dass nur Erde Nahrung geben könne. Erst durch Justus von Liebig und seinen Mineraldünger im 19. Jahrhundert wurde klar, dass Pflanzen auch anorganische Substanzen verwerten können. Julius von Sachs entdeckte dann, dass Chloroplasten im Licht Stärke speichern, vermutlich aus Zucker, dem eigentlichen Produkt der Photosynthese.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im 20. Jahrhundert entfaltete sich das Geheimnis weiter: Frederick Blackman und Gabrielle Matthaei erkannten 1905, dass es Lichtreaktionen und Dunkelreaktionen gibt. Cornelis Bernardus van Niel stellte 1930 die geniale Idee auf, dass Wasserstoff aus Wasser den Kohlenstoff von CO₂ verwandelt – ein Tanz aus Elektronen, Licht und chemischer Magie. Robert Hill bewies 1937, dass Chloroplasten auch ohne CO₂ Sauerstoff erzeugen können, wenn Elektronen akzeptiert werden – die Hill-Reaktion! In den 1950er Jahren schließlich wurden Licht- und Dunkelreaktionen der Photosynthese vollständig entschlüsselt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn der Herbst kommt…
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Zeit, wenn die Sonne tiefer sank und die Tage kürzer wurden, spürten die Moleküle eine Veränderung. Chlorophyll, der grüne Zauberer, gähnte: „Es ist Zeit, mich zu verabschieden. Die Tage sind zu kurz, mein Licht zu schwach.“ Langsam verblasste das Grün, und andere Farben traten hervor: goldene Carotinoide, leuchtend wie kleine Sonnen, und feurige Anthocyane, rot und violett wie funkelnde Edelsteine. Die Blätter tanzten im Wind, bevor sie sanft zu Boden segelten. Die Pflanze aber war klug: Sie zog Zucker und Nährstoffe aus den Blättern zurück in Stamm und Wurzeln, speicherte die Energie für den Winter und bereitete sich auf den Frühling vor. Auch im Herbst war die Magie der Photosynthese nicht verloren – sie ruhte, um im nächsten Jahr wieder zu erwachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Wissenschaft hinter dem Märchen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter all dieser Magie steckt ein klarer Plan:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Lichtenergie (Photonen)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             wird von Chlorophyll eingefangen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Wasser (H₂O)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             wird gespalten, wobei Sauerstoff entsteht.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Kohlenstoff (CO₂)
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             wird zu Glucose (C₆H₁₂O₆) verbunden.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chemische Formel: 6 CO₂ + 6 H₂O + Licht → C₆H₁₂O₆ + 6 O₂
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So entsteht Zucker als Energiespeicher, Sauerstoff als Geschenk an die Welt – und die Pflanzen können wachsen, Früchte tragen und den Wald in Farben und Leben erfüllen. Ohne diesen uralten Zauber gäbe es weder Herbstfarben noch Früchte, keine Luft zum Atmen, kein Leben, wie wir es kennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und die Moral der Geschichte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Photosynthese ist ein Märchen voller Magie – und gleichzeitig harte Chemie. Die Menschen haben über Jahrhunderte hinweg das Geheimnis Stück für Stück gelüftet. Jeden Tag verwandeln winzige Moleküle Licht, Wasser und Luft in Nahrung, Energie und Sauerstoff. Im Herbst legt sich der Zauber kurz schlafen, nur um im Frühling noch mächtiger zurückzukehren. Und so wiederholt sich der uralte Tanz von Licht, Wasser und Luft, solange Sonne, Chlorophyll und Leben auf der Erde existieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Photosynthese – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/lexikon-a-z/photosynthese-285" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Photosynthese :: Pflanzenforschung.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mpimp-golm.mpg.de/erde/fotosynthese" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fotosynthese genau reguliert
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mein-schoener-garten.de/natur-tiere/natur/photosynthese-einfach-erklaert-gleichung-und-formel-33161" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Photosynthese einfach erklärt: Gleichung und Formel - Mein schöner Garten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 08:17:01 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gift. Macht. Intrigen.</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/gift-macht-intrigen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gift ist älter als jede Polizeiakte, älter als jede Detektivgeschichte, älter als die Gedichte der Alten Griechen. Es ist die stille Komplizin der Geschichte, die uns lehrt, dass Macht und Tod oft Hand in Hand gehen. Ein Kelch, ein Getränk – und 399 v. Chr. trinkt Sokrates den berüchtigten Schierlingsbecher, den kṓneion. Coniin, das tödliche Alkaloid des Gefleckten Schierlings, arbeitet von unten nach oben, lähmt Füße, Beine, Brustkorb, erstickt den Atem. Platons „Phaidon“ verschönt den Vorgang, beschreibt Ruhe, Würde, fast sakral, doch die Chroniken der Medizinhistoriker bestätigen die gnadenlose Realität. Thrasyas aus Mantinea wusste von Mohnextrakt, einem sanften, beruhigenden Begleiter des Todes, dem antiken „Beruhigungsmittel für Sterbende“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Straßen Athens waren ein Labyrinth aus Intrigen, Mini-Krimis auf Pflastersteinen, die noch heute in den Texten der Historiker nachhallen. Theramenes, Polemarchos, Phokion, Nikokles – Politiker, Redner, Freunde des Staates – alle tranken, alle starben, alle hinterließen Fragen. Manchmal war es ein Becher, manchmal ein heimlicher Extrakt, der Rivalen in den Wahnsinn trieb, die Augen weit aufgerissen, das Herz wie wild trommelnd, bevor der Körper nachgab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur Sokrates lernte die stille, unbarmherzige Lektion der Pflanzen. Die Tollkirsche, Atropin, führte die Opfer auf nächtliche Halluzinationsreisen, ließ Gedanken und Realität verschwimmen.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Dichter schrieb:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Augen wie schwarze Monde,﻿﻿
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           das Herz tanzt, das Blut fließt wild,﻿﻿
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           die Nacht der Tollkirsche nimmt dich,﻿﻿
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           ein Traumbote, der nie zurückkehrt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Goldregen, Cytisin, ein feiner, fast unsichtbarer Mord: ein Biss, ein Schluck Wasser, eine Mahlzeit – und das Opfer erstickte im eigenen Körper, Muskeln gaben nach, Atemnot. Curare aus südamerikanischen Ranken lähmte geschickt Muskel für Muskel, bis der Körper stumm wurde, das Bewusstsein jedoch scharf, ein stilles Martyrium. Anatoxin A, Cyanobakteriengift, Epibatidin der Baumsteigerfrösche – exotische Gifte, mit denen ein geschickt geplanter Mord fast unsichtbar blieb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rom sah ähnliche Szenen. Ein Senator, verfeindet mit einem anderen, wurde mit einer Mischung aus Schierling und Mohn vergiftet. Die Zeugen erzählten später von einem flüchtigen Schatten in der Nacht, von geheimnisvollen Dienern und von einem Brief, der niemals geöffnet wurde. In mittelalterlichen Städten wurden Brunnen kontaminiert, Zisternen mit Tollkirsche, Nachtschatten und gefälschten Elixieren versehen, ganze Dörfer geängstigt. Historiker berichten, dass ein Tropfen Gift im Brunnen ausreichte, um eine Stadt in Angst und Misstrauen zu stürzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Italien des 16. Jahrhunderts erschuf Giulia Tofana ihre berühmten „Acque Tofane“, tödliche Tränke aus Schierling und Nachtschatten, geschickt verteilt an unglückliche Ehemänner. Ganze Adelsfamilien wurden dadurch zu Spielfiguren eines leisen, unsichtbaren Krimis. In England wurde 1817 die junge Mary Blandy wegen des Vergiftens ihres Vaters mit Arsen hingerichtet; die Briefe und Gerichtsakten lesen sich wie ein Kriminalroman, gespickt mit Liebe, Verrat und Geheimnissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Literatur hat Gift verewigt. Poe ließ in „Das Fass Amontillado“ einen tödlichen Plan durch Wein und Intrige wirken, Dumas’ „Graf von Monte Christo“ kennt den subtilen Schierling, den heimlich in Speisen gestreuten Tod. Shakespeare lässt in seinen Dramen immer wieder die Wirkung von Pflanzenmorden aufleuchten, während Goethe und Heine Gift als Metapher für Macht und Eifersucht nutzten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Natur liefert die Werkzeuge, der Mensch wählt den Zeitpunkt. Die Straßen Athens, die mittelalterlichen Burgen, die italienischen Paläste und englischen Landhäuser sind Zeugen von Intrigen, von heimlichen Giften und stillen Krimis. Wer weiß, welche stille Komplizin heute noch im Garten wächst, im Busch am Wegesrand, im Glas Wein – ein Tropfen Coniin, ein Hauch Atropin, und das Spiel beginnt von Neuem. Und manchmal, wenn der Mond über dem Pflaster Athens scheint, kann man fast hören, wie Sokrates’ letzte Gedanken durch die Jahrhunderte flüstern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seht, wie eng Weisheit und Tod sich umarmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die 10 gefährlichsten Giftpflanzen im Garten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seidelbast (Daphne mezereum)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Trotz hübscher Blüten hochgiftig: Hautreizungen, Magen-Darm-Probleme, Herzbeschwerden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Colchicin greift Zellen an, verursacht Übelkeit, Krämpfe, Nieren- und Leberschäden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Phototoxisch: Hautkontakt plus Sonne = schwere Verbrennungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Goldregen (Laburnum anagyroides)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Cytisin in Hülsen und Blüten löst Erbrechen, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tollkirsche (Atropa belladonna)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Atropin &amp;amp; Scopolamin: Halluzinationen, Lähmungen, Herzrasen, Atemstillstand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Alkaloide in Früchten führen zu Krämpfen, Erbrechen, Herzversagen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eibe (Taxus baccata)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Taxin blockiert Herz und Kreislauf – klassisches literarisches Mordmittel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rizinus (Ricinus communis)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Ricin zerstört Zellen: Erbrechen, Durchfall, Kreislaufversagen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Maiglöckchen (Convallaria majalis)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Herzglykoside verursachen Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Schwindel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eisenhut (Aconitum napellus)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Aconitin lähmt Nerven und Herz, kann tödlich sein; oft in Mini-Krimis erwähnt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Giftnotrufzentrale in Deutschland
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Berlin: Giftnotruf Berlin
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Giftnotruf der Charité Universitätsmedizin Berlin
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Campus Benjamin Franklin, Haus VIII (Wirtschaftsgebäude), UG
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Notruf: 030 192 40
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Telefax: 030 450 569 901 (Keine Notfall-Anfragen!)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           E-Mail: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:giftnotruf@charite.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           giftnotruf@charite.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Internetadresse: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://giftnotruf.charite.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Giftnotruf Berlin
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hindenburgdamm 30
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           12203 Berlin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gift" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gift – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_giftiger_Pflanzen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Liste giftiger Pflanzen – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Giftpilze" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Liste der Giftpilze – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.mein-schoener-garten.de/natur-tiere/natur/die-10-gefaehrlichsten-giftpflanzen-im-garten-24116" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die 10 gefährlichsten Giftpflanzen im Garten - Mein schöner Garten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Brunnenvergiftung" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Brunnenvergiftung – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schierlingsbecher" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schierlingsbecher – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 08:55:32 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/gift-macht-intrigen</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Im Bann des Grauens</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von Gänsehaut und Grauen – Eine kleine Kulturgeschichte des Gruselns:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt Gefühle, die sind einfach universell: Freude, Wut, Liebe – und natürlich das wohlig-schaurige
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gruseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Dieses leicht nervöse Zittern, wenn die Schatten länger werden, der Wind die Tür knarzen lässt und man ganz sicher ist, dass da eben jemand atmete. Hinter einem. Obwohl man allein ist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch was ist das eigentlich, dieses Grauen – und warum mögen wir es so verdächtig gern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Grauen zum Gruseln – Eine sprachliche Spurensuche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Wort „Grauen“ stammt aus einer uralten indogermanischen Wurzel, die so klingt, als hätte jemand beim Donnern gezittert:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           g̑her(s)-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , „starren“ oder „beben“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schon unsere althochdeutschen Vorfahren kannten das „grûson“, also das Sich-Grausen, und nannten besonders schreckliche Dinge „griusig“. Später wurde daraus unser heutiges „gruselig“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das bedeutet im Grunde: Wenn dir die Haare zu Berge stehen, bist du sprachgeschichtlich völlig korrekt unterwegs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant: Während das schlichte „grauen“ auch den Sonnenaufgang beschreiben kann („Der Morgen graute“), geht’s beim „Gruseln“ weniger um Licht, sondern eher um das Gegenteil – das Fehlen davon. Kein Wunder also, dass die besten Gruselgeschichten selten bei Tageslicht spielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum wir uns gern fürchten (solange Netflix pausiert)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Mensch ist ein seltsames Wesen: Wir rennen schreiend aus dem Keller, wenn dort etwas rumpelt – und zahlen gleichzeitig Eintritt, um uns im Kino vor Zombies, Clowns oder Schwiegermüttern zu erschrecken.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Psychologen nennen das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angstlust
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Wir reizen unsere Nerven, um uns lebendig zu fühlen. Das Schaudern ist quasi das Trampolin des Lebensgefühls – erst hinab ins Tal der Angst, dann mit einem Freudenschrei wieder hinauf zur Lust.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Oder, wie Faust poetischer seufzte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Schaudern ist der Menschheit bestes Teil.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wusste auch der Held im Grimm’schen Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“. Ein junger Mann, dem einfach nicht gruselte – was, ehrlich gesagt, fast unheimlicher ist als jeder Geist. Am Ende schafft er’s dann doch, als ihm eine kalte Schüssel toter Fische über den Kopf gekippt wird. Pädagogisch fragwürdig, aber wirkungsvoll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Tabu zum Thrill: Das Grauen wird salonfähig
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher galt es als unfein, sich vor Gespenstern zu fürchten. Die Aufklärung machte alles Übernatürliche lächerlich, der Spuk war (scheinbar) vorbei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch das Grauen ließ sich nicht vertreiben – es zog nur um: in Romane, Gedichte und später ins Kino. Die Schwarze Romantik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            machte das Dunkle salonfähig. Goethe, Schiller, Poe – sie alle wussten: Ohne Schatten kein Licht, ohne Schaudern keine Seele.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während Aristoteles das Schaudern noch als reinigendes Erlebnis – die berühmte Katharsis – beschrieb, perfektionierte Stephen King später die Kunst, uns mit Alltäglichem das Fürchten zu lehren: ein Hotel, ein Hund, ein Auto – fertig ist der Horror.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von Poltergeistern, Spuk und anderen Hausbewohnern
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kein Grusel ohne Geister! Besonders beliebt: der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Poltergeist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er ist der ungebetene Gast, der nachts mit dem Geschirr klappert, Möbel rückt und Lampen flackern lässt – aber sich selbst nie zeigt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sein Motto: „Ich bin da – aber du siehst mich nicht!“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftlich ist das Phänomen natürlich nicht haltbar (meist war’s doch nur die Nachbarskatze oder das eigene Nervensystem).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aber im Volksglauben lebt der Klopfgeist munter weiter – irgendwo zwischen Elektrosmog, Kindheitstrauma und wackelndem Küchenschrank.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Märchen vs. Grusel: Brüder im Schatten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Märchen will, dass am Ende alles gut wird. Der Wolf wird bestraft, das Aschenbrödel kriegt den Prinzen, und der Zauber ist gebannt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Gruselgeschichte dagegen flüstert: „Sicher?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie spielt mit der Ungewissheit, lässt Türen offen, Schatten länger und das Happy End aus.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wo das Märchen die Angst besiegt, feiert das Gruseln sie. Es badet darin, lässt sie funkeln wie Kerzenlicht in einem dunklen Wald.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schwarzer Humor – Lachen mit Gänsehaut
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manchmal lacht man vor Schreck – oder über ihn. Das nennt man
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           schwarzen Humor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Er nimmt das Unaussprechliche – Tod, Krieg, Krankheit – und macht daraus einen Witz. Nicht um zu verhöhnen, sondern um auszuhalten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schon Jonathan Swift konnte über das Grauen lachen („A Modest Proposal“ – die wohl makaberste Essensempfehlung der Literaturgeschichte).
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           André Breton adelt diesen Galgenhumor schließlich als Kunstform. Und heute? Lachen wir über Serienmörder in „Wednesday“ oder Vampire mit Existenzkrise in „What We Do in the Shadows“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das Lachen befreit – selbst wenn’s im Hals stecken bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum das Gruseln bleibt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Lagerfeuer, Gothic Novel oder Horrorfilm: Das Grauen begleitet uns, seit wir Geschichten erzählen. Es ist der Schatten, den das Licht des Bewusstseins wirft – und manchmal auch der Grund, warum wir überhaupt Kerzen anzünden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Denn das Dunkle hat seinen Reiz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Vielleicht, weil es uns daran erinnert, dass wir lebendig sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Vielleicht auch, weil wir heimlich hoffen, dass da draußen doch etwas ist – das rumpelt, klopft und flüstert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn du beim Lesen jetzt eine Gänsehaut hast:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herzlichen Glückwunsch.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Du hast soeben das Fürchten gelernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Noch mehr Grusel gewünscht?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           m mit – zur Gruseltour durch Hohenlohe!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich nehme dich mit auf eine unheimlich-schöne Reise vom Nagelsberger Schloss bis zur Burgruine Lichteneck in Ingelfingen. Bei fahlem Laternenlicht geht’s durch die nächtliche Landschaft, begleitet von düsteren Geschichten, alten Sagen und flüsternden Schatten. Erfahre von rastlosen Toten, tragischer Liebe, Mord und Sühne – und von der geheimnisvollen Stimmung, die Hohenlohe seit Jahrhunderten durchzieht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Haftung für Leib und Seele kann natürlich nicht übernommen werden …
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nur Mut! Die Geister der Vergangenheit warten bereits!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Termine 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Samstag, 25. Oktober
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Samstag, 8. November
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Samstag, 6. Dezember
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Treffpunkt: Kelter Künzelsau-Nagelsberg
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dauer: ca. 3 Stunden
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Art: Leichte bis mittelschwere Wanderung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kosten: 15,00 € pro Person
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Empfohlen ab 14 Jahren
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eigene Fackeln und Laternen sind herzlich willkommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anmeldung &amp;amp; Infos:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           alexandra@nagelsberger-schloss.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Telefon: 0151 75065859
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traust du dich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann sichere dir deinen Platz – und erlebe eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nacht voller Gänsehaut, Geschichte und geheimnisvoller Magie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Grauen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Grauen – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Humor" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Schwarzer Humor – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Poltergeist" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Poltergeist – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rchen_von_einem,_der_auszog_das_F%C3%BCrchten_zu_lernen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Märchen von einem, der auszog das Fürchten zu lernen – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://abi.unicum.de/freizeittipps/gruselgeschichten-erzaehlen" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ▷ Gruselgeschichten erzählen: So wird deine Geschichte richtig unheimlich!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 07:46:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/im-bann-des-grauens</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Trauerflor zum Gitarrensolo: Ein November in Moll</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/vom-trauerflor-zum-gitarrensolo-ein-november-in-moll</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Trauerflor zum Gitarrensolo: Ein November in Moll
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ah, der November – der elfte Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Mit seinen 30 Tagen ist er weder zu kurz noch lang genug, um wirklich produktiv zu sein. Fun Fact: Er beginnt mit demselben Wochentag wie der März und – außer in Schaltjahren – wie der Februar. Man könnte also sagen: Er ist ein bisschen der „Clone Trooper“ unter den Monaten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Namen, die den November glamourös machen… oder auch nicht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher hatte der November jede Menge Alias: Herbstmonat, Wintermonat, Wolfmonat, Nebelmond, Laubriss, Windmond – und in den Niederlanden sogar Schlachtmond. Klingt, als hätte man dort einfach alle Jahresendaktivitäten in einen Monat gepackt: Schweine schlachten, Blätter abwerfen, Nebel erzeugen – und zwischendrin ein bisschen Trauer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Römer waren noch praktischer: Ursprünglich der neunte Monat – lateinisch novem = neun – wurde der Jahresbeginn irgendwann verschoben. Namen hin oder her, November war plötzlich der elfte Monat. Kein Wunder, dass er heute etwas verwirrt durch den Kalender schlendert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Feier- und Gedenktage: Trauer, Gänse und Karneval
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der November liebt es, nachdenklich zu sein. Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) erinnern daran, dass man Freunde besuchen sollte – die Lebenden – oder zumindest die Toten ehren kann. Dann kommt der 11. November: Martinstag! Kinder gehen mit Laternen spazieren, und irgendwo in Deutschland reiten Karnevalisten schon auf Schimmeln los – denn um 11:11 Uhr beginnt offiziell die fünfte Jahreszeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weitere Highlights:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            St. Hubertus am 3. November – Jäger und Naturfreunde freuen sich über Schnee und Eis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leonhardstag am 6. November – ein Fest für Pferdeliebhaber.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Totensonntag – für alle, die an die vergessenen Socken im Schrank denken und an die Verstorbenen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Adventbeginn – für alle, die heimlich auf Plätzchen, Kerzen und Glühwein warten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz gesagt: Der November ist multitaskingfähig: Gedenken, Feiern, Laternelaufen und Glühwein testen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wetter – oder die große Novemberlotterie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Wetterweisheiten liebt, ist im November richtig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Viel Nebel im November, viel Schnee im Winter.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Hält der Baum die Blätter lang, macht ein später Winter bang.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wenn’s Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält‘.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit anderen Worten: Egal, wie das Wetter ist – im November liegt die Wahrscheinlichkeit immer bei 100 %, dass man friert, nass wird oder beides gleichzeitig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Superlative gefällig? Der wärmste November Deutschlands seit Beginn der Aufzeichnungen war 2015 mit +7,5 °C. Der kälteste? 1858 mit −0,8 °C im Schnitt. An der Zugspitze wurden 1915 sogar −25,9 °C gemessen. November, du bist schon ein bisschen verrückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sternzeichen &amp;amp; kosmische Vorhersagen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Skorpion (24.10.–22.11.) und Schütze (23.11.–21.12.) teilen sich den November. Die einen sind stachelige Workaholics, die anderen optimistische Pfeile-schießende Visionäre. Perfekte Kombi für einen Monat voller Laub, Regen und Laternen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Musik &amp;amp; Stimmung: Wenn November Regen tanzt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der November ist musikalisch mindestens so vielseitig wie sein Wetter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „November Rain“ von Guns N’ Roses – episch, traurig-schön, fast neun Minuten, perfekt, um sich unter die Decke zu kuscheln. Slash, Axl Rose und Duff McKagan zeigen hier, dass Regen, Liebe und Herzschmerz auch in einem Hard-Rock-Drama Platz haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich geh mit meiner Laterne“ – klassisch, leuchtend, seit dem 19. Jahrhundert bekannt, der Soundtrack für Kinder mit Süßigkeitenfokus und Erwachsene, die heimlich mitsummen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Heile, heile, Gänsje“ – Mainzer Fastnachtslied aus den 1920ern, November und Karneval humorvoll verbunden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Klassik &amp;amp; Jazz
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – von André Cimiottis „November Spring“ bis zu spirituellen Chorälen, Adventliedern und Gospels: Hier findet jede Stimmung ihren Ton, vom besinnlich-leisen Nebelregen bis zur ausgelassenen Lichterparade.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           November in Gedichten &amp;amp; Kunst
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kulturell wird es spannend: Dichter wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erich Kästner
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            haben den November treffend beschrieben: Grau, trüb, regnerisch – aber melancholisch-poetisch:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;blockquote&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor…
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Die Wälder weinten. Und die Farben starben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Nun sind die Tage grau wie nie zuvor.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und der November trägt den Trauerflor.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/blockquote&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunsthistorisch findet sich der November oft in dunklen Tönen: Nebel, vertrocknetes Laub, wolkenverhangene Himmel inspirierten Maler zu stimmungsvollen Landschaftsbildern und melancholischen Stillleben. Moderne Popkultur nutzt den November als Inspiration für Musikvideos, Indie-Songs und Fotografien – melancholisch, episch, immer mit dem gewissen Regen-Twist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Der November in aller Kürze
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trauermonat? Ja, manchmal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Feiertage? Unzählbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wetterlotterie? Garantiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musik, Poesie &amp;amp; Kunst? Episch, melancholisch, charmant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: November, du bist grau, nass und kalt – aber niemals langweilig. Laternen an, Glühwein raus, Gitarrensolo starten und die Show genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           November-Kulturführer:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57127; Wetterweisheiten &amp;amp; Bauernregeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viel Nebel im November → viel Schnee im Winter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hält der Baum die Blätter lang → macht ein später Winter bang.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bringt der November Morgenrot → droht der Aussaat viel Schaden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gefriert im November schon das Wasser → wird der Januar umso nasser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wenn der November blitzt und kracht → im nächsten Jahr der Bauer lacht.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57269; Musik für graue Tage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Guns N’ Roses – „November Rain“: Rockballade für Regen, Herzschmerz und epische Gitarrensoli.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Ich geh mit meiner Laterne“: Seit dem 19. Jahrhundert der Soundtrack für Laternenumzüge und süße Momente.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Heile, heile, Gänsje“: Mainzer Fastnachtslied – melancholisch und zugleich humorvoll.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            André Cimiotti – „November Spring“: Jazz-Pop für sanfte Nebel-Atmosphäre.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Spirituelle Choräle &amp;amp; Adventlieder: Perfekt für die nachdenkliche November-Stimmung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57256; Kunst &amp;amp; visuelle Inspiration
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nebelverhangene Landschaften, graue Wälder, vertrocknetes Laub – klassische Motive für Maler seit dem 18. Jahrhundert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Moderne Fotografie &amp;amp; Video: Regen, Lichtreflexe, Gänse, Laternen – November als melancholisch-episches Setting.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Popkultur &amp;amp; Musikvideos: Epische Balladen wie „November Rain“ geben dem Monat cineastische Dramatik.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56481; Fun Facts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            November = Trauermonat, aber auch Karnevalsstart (11.11., 11:11 Uhr).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Skorpion + Schütze teilen sich den Monat – giftig, stachelnd oder optimistisch-pfeilschnell.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Früher hieß der November: Herbstmonat, Wolfmonat, Laubriss, Windmond, Schlachtmond… eine wahre Namensparty.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56540; Gedichte &amp;amp; literarische Momente
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erich Kästner:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            „Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor…
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Die Wälder weinten. Und die Farben starben.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Volksgut &amp;amp; Bauernregeln in Versform:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            „Wenn Laub bis Martini hängt, kommt der Winter streng.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             „Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Humorvolle Mini-Poesie:
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            „Laternenlicht im Nebel – November zeigt sein Drama subtil.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.deutschelyrik.de/der-november.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Der November (1955) - Deutsche Lyrik
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/November" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           November – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Bauernregeln#November" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Liste von Bauernregeln – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/November_Rain" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           November Rain – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 17:02:34 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/November.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sekundenweise Superkräfte: Kleine Impulse, große Wirkung</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/sekundenweise-superkraefte-kleine-impulse-grosse-wirkung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal entscheidet nicht der große Plan, sondern ein winziger Moment. Eine Handvoll Sekunden, in denen du wählst: jetzt handeln oder abwarten, mutig sein oder im Vertrauten verharren. Klingt banal, ist aber genau das, worum es bei den Sekunden-Regeln geht – kleinen Strategien mit großer Wirkung, die uns helfen, bewusster zu leben, zu denken und zu handeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir alle steuern meist im Autopilot: Gedanken, Gefühle, Gewohnheiten bestimmen, was wir tun, oft ohne dass wir es merken. Wirkliche Veränderung beginnt dort, wo du Verantwortung übernimmst – für dein Denken, für deine Reaktionen, für deine Entscheidungen. Jede Herausforderung, jeder Ärger, jede Angst ist eine Einladung, innerlich stärker zu werden. Wer sich ihnen stellt, statt sie zu meiden, wächst – und das gilt nicht nur privat, sondern auch beruflich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die kleinsten Impulse können dabei große Wirkung entfalten. Schon die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3-Sekunden-Regel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zeigt das: Wenn du etwas tun oder sagen willst, zähle im Kopf „3-2-1“ – und tu es einfach. Die ersten Sekunden sind entscheidend, bevor Zweifel, Unsicherheit oder das klassische „Ich mach’s gleich“ den Takt übernehmen. Es sind nur drei Sekunden, und doch reichen sie, um ins Handeln zu kommen, den ersten Schritt zu machen, die Komfortzone kurz zu verlassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Etwas länger, aber nicht minder kraftvoll, ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           10-Sekunden-Regel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : Sie hilft, Impulse zu bremsen, bevor wir auf Ärger, Angst oder Frust reagieren. Zehn Sekunden bewusster Atem, ein kurzer Halt, und plötzlich ist der Automatismus unterbrochen. Dein Gehirn hat Zeit, wieder rational zu denken, bevor die Emotion übernimmt – und oft ist das der Moment, in dem du statt zu explodieren Klarheit und Gelassenheit wählst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           20-Sekunden-Regel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            arbeitet subtiler: Sie verändert, wie wir Gewohnheiten etablieren. Dinge, die wir tun wollen, sollten 20 Sekunden leichter zugänglich sein. Dinge, die wir vermeiden wollen, 20 Sekunden schwerer. Ein paar Sekunden, die über Motivation, Erfolg und Selbstkontrolle entscheiden – wie die Schuhe vor die Tür stellen, um joggen zu gehen, oder die Chips in der obersten Küchenschublade verstecken. Kleine Hebel, große Wirkung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und dann gibt es die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           5-Sekunden-Regel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – die berühmteste aller Sekunden-Techniken, entwickelt von Mel Robbins. Sie klingt fast zu einfach, um wahr zu sein: Sobald du merkst, dass du etwas tun solltest, zählst du rückwärts von fünf auf eins – und handelst sofort. Keine Diskussion, kein Aufschieben, keine Ausreden. Diese Methode überlistet das Gehirn, das Veränderung grundsätzlich skeptisch sieht, und setzt den Handlungsteil aktiv ein, bevor Zweifel und Widerstand übernehmen. Steh auf, leg los, sprich es aus, mach den ersten Schritt – fünf Sekunden genügen, um den Autopiloten zu überlisten und in die eigene Wirksamkeit zu kommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum funktioniert das so gut? Weil unser Gehirn Energiesparen liebt und alles Neue zunächst als potenziell gefährlich einstuft. Die 5-Sekunden-Regel überbrückt diesen Widerstand. Sie ist der kleine Countdown, der aus dem „Ich sollte“ ein „Ich tue“ macht – und wer regelmäßig übt, stärkt nicht nur die Handlungsmuskeln, sondern auch das Vertrauen in sich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und schließlich die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           30-Sekunden-Regel
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – der sanfte Riese unter den Sekunden-Regeln. Sie besagt: Sag nur, was der andere innerhalb von 30 Sekunden ändern kann. Alles andere bleibt deine Meinung. Diese Regel ist wie ein Filter für unsere Kommunikation: Sie bewahrt uns davor, unnötigen Streit, Frust oder verletzende Kritik auszuschütten, und lenkt die Energie dorthin, wo sie Wirkung hat. Stell dir vor, wie friedlich unsere Interaktionen wären, wenn jeder sich daran halten würde – ein winziger Zeitrahmen, der großen Einfluss auf Respekt, Gelassenheit und zwischenmenschliche Klarheit hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sekunden-Regeln sind mehr als Methoden. Sie sind kleine Übungsplätze für Verantwortungsbewusstsein. Sie helfen uns, unser Denken zu steuern, automatische Reaktionen zu erkennen, bewusst zu entscheiden und in jeder Situation die Chance zu sehen, zu lernen und zu wachsen. Jede Sekunde, in der du bewusst handelst, statt nur zu reagieren, ist ein kleiner, aber entscheidender Schritt zu mehr Klarheit, innerer Stärke und Zufriedenheit. Glück entsteht nicht durch Vermeidung, sondern durch Überwindung. Die ersten drei Sekunden Mut, fünf Sekunden Entschlusskraft, zehn Sekunden Gelassenheit und dreißig Sekunden Achtsamkeit – manchmal genügen sie, um die Richtung deines Lebens zu ändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nun: 5‑4‑3‑2‑1 – los.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 16:22:45 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Waldgeflüster: Das Geheimnis des Wohlgefühls</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/waldgefluester-das-geheimnis-des-wohlgefuehls</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war einmal eine Kräuterfee, die barfuß durch den Wald tänzelte, während das Moos unter ihren Füßen kicherte und die Bäume geheimnisvoll flüsterten. Nicht, weil sie Zauberkräfte besaß – sondern weil sie genau hinhören konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An einem Herbstmorgen summte sie ein Lied, das nach Sonnenstrahlen roch, als sie plötzlich stehen blieb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Seltsam“, murmelte sie. „Heute ist der Wald irgendwie… leiser.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vögel zwitscherten, das Laub raschelte – und doch war da etwas Verstummtes in der Luft. Sie legte den Finger an die Lippen, lauschte – und da war es: ein kaum hörbares Wispern, wie ein Gespräch hinter Farnwedeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neugierig schlich sie näher. Auf einer moosigen Lichtung hockten winzige, funkelnde Wesen in angeregter Diskussion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Na sowas“, flüsterte die Kräuterfee. „Die sekundären Pflanzenstoffe! Ich dachte, ihr seid unsichtbar beschäftigt – und nicht mitten in einer Waldkonferenz.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Tja“, brummte ein drahtiger Typ, der nach Kiefernnadeln roch, „Notfallmeeting.“ Er stemmte die Hände in die Hüften. „Ich bin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alpha-Pinen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Terpen erster Güteklasse. Früher haben die Menschen mich tief eingeatmet, wenn sie durch den Wald spazierten. Ich war ihr kostenloser Wellness-Coach. Heute? Lüften sie höchstens kurz, bevor sie wieder drinnen tippen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Und dann nennen sie das Achtsamkeit“, schnaufte eine sonnengelbe Dame, die sich als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quercetin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            vorstellte. „Früher hatten sie mich im Blut – durch Äpfel, Zwiebeln, Kräuter. Heute kommen sie in Pillenform. Ohne Duft, ohne Moos unter den Füßen. Ohne Herz.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Frustriert? Wir sind regelrecht verdunstet!“ rief ein zitrusduftiges Wesen namens
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Limonen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . „Ich soll gute Laune verbreiten – und jetzt riechen die Menschen mich nur noch in Putzmitteln!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Oder in Badezusätzen mit ‚Waldduft‘,“ ergänzte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Linalool
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , sanft lavendelblau schimmernd. „Aber echtes Atmen? Echte Stille? Fehlanzeige.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein dunkler, pfefferig riechender Herr brummte: „Ich bin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Beta-Caryophyllen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , Bodenaroma, Entzündungshemmer, Naturkraft pur. Früher kamen sie her, um mich zu spüren. Heute messen sie Kalorien mit Fitnessuhren.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Und was sollen wir tun?“ fragte Quercetin. „Uns auf Instagram bewerben? #TerpenMood?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Könnte klappen“, kicherte Limonen. „Ich bin schließlich fotogen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ihr seid unmöglich,“ grummelte Beta-Caryophyllen. „Früher war der Wald ein Wohlfühlraum, heute Selfie-Hintergrund.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57155;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das Geheimnis des Wohlgefühls
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kräuterfee spürte, wie der Wind durch die Bäume strich, wie der Wald auf seine Weise antwortete – sanft, fast traurig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ihr habt recht“, sagte sie schließlich. „Die Menschen haben verlernt, draußen Wohlgefühl zu empfinden. Sie leben in Räumen, die immer gleich warm, gleich hell, gleich laut sind. Wohlgefühl ist kein Klick – sondern ein Atemzug.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Oder zwei“, warf Linalool leise ein.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Oder drei, mit Moosduft“, fügte Alpha-Pinen hinzu.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Und frischer Erde“, brummte Beta-Caryophyllen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Und einer Prise Abenteuer“, kicherte Limonen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Vielleicht muss ich ihnen das wieder erzählen. Nicht in Tabellen – sondern so, dass sie’s fühlen. Dass sie wieder Lust bekommen, draußen zu sein. Mit euch.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das wäre schön,“ sagte Quercetin. „Wir brauchen keine Werbung – nur wieder Menschen, die an uns glauben. Oder wenigstens durchatmen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Und barfuß gehen!“ quietschte Limonen. „Das hilft immer!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57151;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein kleines Team zaubert Großes
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als die Kräuterfee weiterging, war der Wald plötzlich nicht mehr still. Er atmete. Die Luft glitzerte, als hätten sich alle Pflanzenstoffe wieder an ihre Aufgabe erinnert: zu duften, zu heilen, zu flüstern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Lavendelduft kitzelte sie in der Nase, und irgendwo lachte Alpha-Pinen: „Vergiss nicht, den Leuten zu sagen, dass Waldbaden keine Mode ist – sondern Biochemie mit Seele!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kräuterfee lachte. „Mach ich. Und wenn sie das nächste Mal den Laptop zuklappen und einfach rausgehen, spüren sie euch wieder – gemeinsam, als Team.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann tanzte sie davon – barfuß, versteht sich – und der Wald seufzte zufrieden. Denn endlich, endlich hatte wieder jemand zugehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57148;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nachklang – warum sich Wald gut anfühlt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Terpene
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             (Alpha-Pinen, Limonen, Linalool) senken nachweislich Stress, aktivieren Immunzellen und heben die Stimmung.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Flavonoide
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             (Quercetin, Resveratrol) schützen Zellen, hemmen Entzündungen, wirken antioxidativ.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Schon
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            zwei Stunden Waldbaden
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             können Blutdruck senken und Glücksempfinden steigern.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder, wie die Kräuterfee sagt:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            „Das Rezept für Wohlgefühl hat keine Zutatenliste – nur einen Ort: draußen. Und ein Team, das zusammenwirkt.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 17:05:49 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zwischen Harz und Herz – die stille Kraft des Waldes</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zwischen-harz-und-herz-die-stille-kraft-des-waldes</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Waldmedizin – Wenn die Bäume heilen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche sagen, im Wald kann man die Stille hören. Ich sage: Im Wald kann man die Medizin riechen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Denn während wir zwischen Fichten, Tannen und Kiefern spazieren, atmen wir nicht nur Sauerstoff – wir inhalieren eine jahrtausendealte Apotheke auf Wurzeln. Willkommen in der Welt der Waldmedizin, wo Baumharze zu Heilsalben werden, Baumöle die Seele balsamieren und ein tiefer Atemzug manchmal mehr bewirkt als ein Gang zur Apotheke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heilige Haine und Baumgötter – Die alten wussten’s schon
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon die Griechen, Kelten und Germanen wussten: Wo Bäume wachsen, wohnt die Kraft.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie hielten heilige Haine abseits der Dörfer, in denen Opfer dargebracht, Weissagungen gemacht und Heilkräuter gesammelt wurden. Manche Eiche galt als Wohnsitz von Göttern, manche Linde als Ort des Friedens. Und wer sich unter eine alte Buche setzte, tat gut daran, respektvoll zu grüßen – man wusste ja nie, ob nicht ein Waldgeist mitlauschte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute rollen wir mit den Augen, wenn jemand „Baumenergie“ sagt – und gehen dann doch seufzend in den Wald, wenn der Alltag zu laut wird. Zufall? Wohl kaum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Terpene – die duftende Waldmedizin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftlich betrachtet ist Waldluft ein ziemlich spannender Cocktail:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Neben Sauerstoff und Kohlendioxid enthält sie flüchtige organische Verbindungen, sogenannte Terpene. Diese Duftstoffe schicken die Bäume über die Luft auf Reise, um sich gegenseitig vor Schädlingen zu warnen oder Verbündete anzulocken. Wenn du also tief im Wald einatmest, nimmst du eine ganze Kommunikation auf – quasi Baum-Gossip in Molekülform.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Japanische Forscher um Prof. Qing Li fanden heraus, dass diese Terpene nicht nur gut riechen, sondern unser Immunsystem aktivieren können. In ihren Studien zeigten Waldspaziergänge eine deutliche Zunahme der sogenannten „Killerzellen“ – jene mutigen Abwehrhelden, die Viren und Tumorzellen den Garaus machen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zwei Tage Waldbaden – und das Immunsystem blieb einen Monat lang gestärkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das nennt man dann wohl: Heilung liegt in der Luft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die feine Nase – Training für das limbische System
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Geruchssinn ist ein verkannter Superheld. Früher half er uns, frisches Wasser, essbare Pflanzen oder Feinde zu erkennen. Heute hilft er uns, den Cappuccino vom Filterkaffee zu unterscheiden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dabei führt jede Duftspur direkt ins limbische System – das Zentrum unserer Emotionen. Kein Wunder also, dass ätherische Baumöle nicht nur körperlich, sondern auch seelisch wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Tropfen Fichtenöl kann die Bronchien öffnen, Zedernöl beruhigt und erdet, Wacholder stärkt die Nerven, Lorbeer klärt den Geist – und wer Zypresse riecht, spürt fast automatisch den Wunsch, wieder aufrecht zu stehen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein regelrechtes „Riechtraining“ – ob mit Parfumfläschchen oder frischen Nadeln – lässt sich also wunderbar in den Alltag einbauen. Die Nase will schließlich beschäftigt bleiben; ihre Sinneszellen erneuern sich alle 30 Tage. (Wäre schön, wenn das bei Falten auch so einfach ginge.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Harz, Pech &amp;amp; Salbe – Klebrige Helfer mit Heilwirkung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baumharz – das ist Baumblut in Goldform: Wenn zum Beispiel eine Fichte verletzt wird, verschließt sie ihre Wunde mit Harz – und genau diese klebrige Substanz wirkt auch bei uns antibakteriell, entzündungshemmend und wundheilend. Schon früher wurde „Pechsalbe“ aus Harz, Öl und Wachs gerührt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie half gegen wunde Füße, eiternde Stellen oder Erkältungen (und klebte zuverlässig an allem, was sie berührte – inklusive der Hauskatze).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute erlebt die Harzsalbe ihr Revival: handgerührt, duftend, naturrein. Eine kleine Tube Waldfrieden, perfekt für raue Hände und raue Tage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Basisrezept
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            80 gr. Harz von Nadelbäumen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            40 gr. Bienenwachs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            200 gr. Olivenöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Handvoll Schafgarbenkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Handvoll Spitzwegerichkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Olivenöl mit dem Harz und den Kräutern erwärmen und mindestens eine halbe Stunde warm ziehen lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann abseihen und das Bienenwachs zugeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn sich das Wachs aufgelöst hat, kann die Salbe in Tiegel gefüllt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auskühlen und zuschrauben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Schürf- und Schnittwunden, schlecht heilenden Wunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Waldtherapie, Naturtherapie &amp;amp; Waldbaden – was ist was?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während manche einfach durch den Wald spazieren, hat Japan längst daraus eine Wissenschaft gemacht: Shinrin Yoku, das „Eintauchen in die Waldatmosphäre“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Kein Joggen, kein Schrittzähler – einfach Dasein, Atmen, Spüren.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Inzwischen gibt es auch in Deutschland erste Kur- und Heilwälder, in denen Waldbaden als Prävention gegen Stress, Bluthochdruck oder Erschöpfung angeboten wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Unterschied:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Waldtherapie nutzt den Aufenthalt im Wald als Heilmittel – also: hingehen, atmen, gesund werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Naturtherapie geht tiefer: Sie kombiniert das Erleben der Natur mit psychologischen Methoden.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Beides hat denselben Effekt – man verlässt den Wald entspannter, als man hineingegangen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Der Wald als Arzt ohne Wartezimmer
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmedizin ist keine Esoterik, sondern uraltes Wissen mit moderner Bestätigung.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ob man nun an Baumgeister glaubt oder an Terpene – fest steht: Bäume tun uns gut.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie filtern nicht nur die Luft, sondern auch unsere Gedanken.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Tropfen ätherisches Öl, ein Spaziergang unter hohen Kronen, eine Pechsalbe auf der Haut – das alles sind kleine Erinnerungen daran, dass Heilung manchmal ganz einfach ist: Atme. Und geh in den Wald.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meine Waldzauber Termine 2025/2026
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            11. Oktober 2025 VHS Ludwigsburg
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            16. Oktober 2025 VHS Ludwigsburg Schiller, Kornwestheim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            24. Oktober 2025 VHS Bad Mergentheim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            06. November 2025 VHS Ludwigsburg Schiller, Steinheim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            08. November 2025 VHS Crailsheim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            13. November 2025 VHS Ludwigsburg Schiller, Ingersheim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            14. November 2025 VHS Bad Mergentheim
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            27. November 2025 VHS Öhringen, Zweiflingen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            29. November 2025 VHS Schwäbisch Hall
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            22. Januar 2026 VHS Nürnburg Südpunkt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            19. Februar 2026 VHS Ludwigsburg Schiller, Asperg
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anmeldungen jeweils über die Volkshochschulen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 07:43:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/zwischen-harz-und-herz-die-stille-kraft-des-waldes</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vom Paradies bis ins Alte Land: Die unglaubliche Karriere des Apfels</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/vom-paradies-bis-ins-alte-land-die-unglaubliche-karriere-des-apfels</link>
      <description>Wie ein unscheinbares Rosengewächs zur süßesten Erfolgsgeschichte der Menschheit wurde – mit Biss, Symbolkraft und jeder Menge Vitamine.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Apfel ist der Liebling der Deutschen – und das völlig zu Recht. Er ist knusprig, saftig, gesund, steckt voller Geschichte und Symbolkraft. Außerdem: kaum ein anderes Obst schafft den Spagat zwischen Kinderpause, Gourmetküche und Weltpolitik so elegant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rosenverwandtschaft mit Biss
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum zu glauben: Der Apfelbaum ist botanisch mit Rosen verwandt. Beide gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) – und wer genau hinsieht, erkennt die Verwandtschaft sogar an den Blüten. Die Gattung Malus umfasst 40 bis 55 Arten, allesamt laubwerfende Gehölze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fun Fact für die Nerds: Das, was wir Apfel nennen, ist eigentlich eine Scheinfrucht. Der „essbare Teil“ entsteht aus der Blütenachse, nicht aus dem Fruchtknoten. Macht ihn das weniger appetitlich? Nein. Im Gegenteil: Er ist ein botanisches Kunstwerk, das sich raffiniert als Alltagsobst tarnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Wilden ins Alte Land – die Weltreise des Apfels
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seine Urheimat liegt im Tien-Shan-Gebirge in Kasachstan. Dort wächst noch heute der wilde Malus sieversii, genetischer Vorfahre aller Kulturäpfel. Die Stadt Almaty (früher Alma-Ata) bedeutet übersetzt: „Ort der Äpfel“. Schon die alten Seidenstraßen-Händler halfen, die Frucht nach Westen zu tragen – zusammen mit Pferden, Kamelen und vermutlich einigen hungrigen Mitreisenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Römer brachten den Apfel schließlich nach Mitteleuropa, wo er ab dem Mittelalter systematisch kultiviert wurde. In Deutschland tauchte der erste namentlich bekannte Apfel, der Borsdorfer, schon um 1170 in der Nähe von Meißen auf – angeblich so beliebt, dass selbst August der Starke nicht ohne ihn konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein politisches Obst: Apfel &amp;amp; Staat
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Politik machte um den Apfel keinen Bogen. Ab dem 18. und 19. Jahrhundert förderten Regierungen gezielt die Pomologie (Apfelkunde), um Städte mit gesunder Nahrung zu versorgen. Kaiserliche Obstbaum-Schulen, Musterpflanzungen und Streuobstwiesen entstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ist der Apfel ein Spiegel der Agrarpolitik:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1.500 Sorten wachsen in Deutschland, aber nur rund 60 schaffen es in den Handel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alte Sorten verschwinden, weil sie schwerer zu lagern oder weniger makellos aussehen – dafür kämpfen Streuobstwiesen-Initiativen und Sortenerhalter um Vielfalt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die „Apfelblüte“ gilt im phänologischen Kalender als Beginn des Vollfrühlings – und wird von Forschern genutzt, um die Folgen des Klimawandels zu beobachten. Blüht der Apfel früher, verschiebt sich der gesamte Jahreslauf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von Eva bis iPhone – die Kulturgeschichte des Apfels
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum eine Frucht hat so viele Mythen und Geschichten gesammelt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eva &amp;amp; der Apfel: In der Bibel steht eigentlich nur „Frucht“. Durch eine sprachliche Spitzfindigkeit („malum“ = „Apfel“ und „das Böse“) wurde der Apfel zum Symbol der Sünde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Reichsapfel: In den Händen von Kaisern und Königen stand er für Macht über die Welt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schneewittchen: Ein einziger Bissen, und schon war der Mittagsschlaf rekordverdächtig lang.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Newton &amp;amp; die Schwerkraft: Ob der Apfel ihm tatsächlich auf den Kopf fiel, ist umstritten – sicher ist nur, dass er eine ziemlich gute Idee ins Rollen brachte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Apple-Logo: Vom Paradies zur digitalen Welt – kein anderes Obst hat es so weit gebracht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           An apple a day … Wissenschaft trifft Sprichwort
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „An apple a day keeps the doctor away“ – klingt wie Werbung, hat aber einen wahren Kern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Äpfel bestehen zu etwa 85 % aus Wasser, haben wenig Kalorien (rund 50 pro 100 g) und sind kleine Multivitaminbomben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vitamin C stärkt das Immunsystem.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vitamin K ist wichtig für die Blutgerinnung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kalium sorgt für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ballaststoffe wie Pektin helfen der Verdauung und senken Cholesterin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch spannender sind die sekundären Pflanzenstoffe – Flavonoide und Polyphenole. Sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend und können Herz und Gefäße schützen. Wer die Schale mitisst, profitiert besonders.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alte Sorten – die vergessenen Helden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während im Supermarkt meist Jonagold, Elstar oder Gala glänzen, schlummern in Streuobstwiesen Schätze wie Boskoop, Goldparmäne, Gravensteiner oder Finkenwerder Herbstprinz. Viele alte Sorten sind für Allergiker bekömmlicher, da sie mehr Polyphenole enthalten – die Stoffe, die moderne Züchtungen oft zugunsten schöner Optik verloren haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Klimabilanz &amp;amp; Lagerung: Apfel im Winterschlaf
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um uns ganzjährig knackige Äpfel zu garantieren, lagern Früchte in CA-Lagern (Controlled Atmosphere): Sauerstoff runter, Kohlendioxid rauf, Temperatur knapp über null. So werden sie monatelang frisch gehalten – manchmal bis zur nächsten Ernte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fürs Zuhause gilt: Kühl, luftig und getrennt von anderem Obst lagern. Denn Äpfel verströmen Ethylen, ein Reifegas, das Bananen, Birnen &amp;amp; Co. schneller altern lässt. Praktisch, wenn die Banane endlich gelb werden soll – nervig, wenn sie am nächsten Tag schon braun ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Deutschlands Apfelliebe in Zahlen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pro Kopf essen wir hierzulande 20 Kilogramm Äpfel pro Jahr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das größte Anbaugebiet ist das Alte Land bei Hamburg (rund 10.000 Hektar).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weltweit gibt es über 30.000 Apfelsorten – in Deutschland stehen immerhin 1.500 auf der Liste.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Mehr als Obst
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Apfel ist ein Alleskönner: Symbol, Kulturgut, Vitaminlieferant, Klimazeiger und politischer Akteur. Ob knackig frisch, als Most, Apfelkuchen oder Bratapfel – er hat in Deutschland mehr Fans als jede andere Frucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Hand aufs Herz: Wer in einen Apfel beißt, isst nicht nur einen Snack. Man beißt in ein Stück Weltgeschichte mit Kern und Schale.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.ardalpha.de/wissen/gesundheit/ernaehrung/apfel-aepfel-gesundheit-inhaltsstoffe-ernaehrung-symbolik-100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Apfel : So vitaminreich und kalorienarm ist die gesunde Lieblingsfrucht | Ernährung | Gesundheit | Verstehen | ARD alpha
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.naturadb.de/pflanzen/gattung/aepfel/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Äpfel - Arten und Sorten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturapfel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kulturapfel – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84pfel" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Äpfel – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 15:10:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/vom-paradies-bis-ins-alte-land-die-unglaubliche-karriere-des-apfels</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ambrosius und die Punkte des Glücks</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kopie-ein-herbstzauber-mit-rossi-von-blaettern-biestern-und-bunten-pigmenten</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           "Warum bin ich bloß so giftig?“ – Ambrosius Amanita und die Wahrheit über rote Hüte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im tiefgrünen Schatten einer alten Fichte stand Herr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ambrosius Amanita
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , ein Fliegenpilz, wie er im Märchenbuch steht: roter Hut, weiße Tupfen, so auffällig, dass selb
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           st die Waldameisen manchmal Selfies mit ihm machen wollten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Und doch war Ambrosius todunglücklich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Warum“, jammerte er, „musste ich voller Ibotensäure und Muscimol stecken? Ich wäre so gern ein Steinpilz! Die werden in Butter gebraten, mit Petersilie bestreut und mit ‚hmm‘ bewundert. Und ich? Mich würdigt man höchstens mit einem: ‚Finger weg, giftig!‘“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da schlich Konrad Klugschweif, der Fuchs, herbei, sein Schweif so elegant wie frisch frisiert.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ambrosius, du bist doch schon berühmt! Keine Postkarte ohne dich, keine Silvesterdeko ohne Glückspilz. Ich zum Beispiel bin zwar schlau, aber noch nie auf einer Serviette gedruckt worden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balduin Langohr, der Hase, kam dazu und lachte:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Und du bist robust! Manche Schnecken knabbern an dir, ohne gleich umzukippen. Ich dagegen – einmal Löwenzahn zu viel und mein Bauch grummelt. Außerdem: Wer war Pilz des Jahres 2022? Richtig. Nicht der Pfifferling, sondern du!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ambrosius seufzte. „Aber Steinpilze sind beliebt, Pfifferlinge begehrt, sogar Champignons schaffen es in jedes Supermarktregal. Ich dagegen? Halluzinationen, Übelkeit, Schwindel. Wer will sowas schon?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da flatterte Fräulein Rubinia, das Rotkehlchen, auf seine Kappe und zwitscherte:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Lieber Ambrosius, du unterschätzt dich. Unter Birken und Fichten gehst du eine Partnerschaft ein, die Mykorrhiza heißt. Du versorgst die Bäume mit Mineralstoffen und bekommst dafür Zucker. Ohne dich wäre der Wald ärmer. Und deine roten Farben? Sie sind Warnsignal und Lebensversicherung für viele Tiere. Ehrlicher kann Kommunikation nicht sein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ambrosius runzelte die Punkte. „Aber was ist mit diesen Geschichten von Rentieren, die mich fressen und dann tanzen?“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Rubinia nickte: „Stimmt, in Sibirien wurden solche Szenen beobachtet. Und Schamanen nutzten dich für Rituale. Manchmal wurde sogar behauptet, die wilden Berserker hätten dich verspeist, bevor sie in die Schlacht zogen. Ob das stimmt, sei dahingestellt – aber du bist ein Pilz mit Legendenstatus!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konrad grinste. „Und mal ehrlich: Hast du schon mal einen Steinpilz auf einer Weihnachtskugel gesehen? Eben.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Balduin ergänzte: „Vergleiche dich nicht dauernd mit anderen. Jeder hat Stärken. Die einen schmecken in Butter, die anderen bringen Bäume zum Wachsen oder zieren Märchenbücher.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rubinia flatterte ein Stück näher: „Und vergiss nicht, deine kleinen Erfolge zu feiern. Jeder Sonnenstrahl, der deine Punkte zum Funkeln bringt, ist ein Grund zum Stolz.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da hob Ambrosius den Hut, seine weißen Punkte funkelten wie Sterne.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Vielleicht sollte ich wirklich aufhören, Steinpilz spielen zu wollen. Ich bin Ambrosius Amanita – Giftpilz, Märchenstar, Baumfreund und Glückssymbol.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Genau!“, riefen seine Freunde im Chor. „Denn wahre Größe zeigt sich nicht im Kochtopf, sondern darin, dass man leuchtet, wie man ist.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so strahlte Ambrosius noch lange im Wald – nicht essbar, aber unverwechselbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegenpilz" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fliegenpilz – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:00:23 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein Herbstzauber mit Rossi: Von Blättern, Biestern und bunten Pigmenten</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/warum-blaetter-im-herbst-ploetzlich-partyfarben-tragen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aurelia Blättermond
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , die Herbstfee, und ich schwebe durch den Park. Mein Haar ist ein wilder Strauß aus Blättern, Blumen und ein paar frechen Eichhörnchen, die sich darin verheddert haben. Überall glitzert das Herbstlicht, und meine Augen bleiben an meiner alten Freundin hängen: der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rosskastanie (Aesculus hippocastanum)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ach, Aurelia…“, seufzt Rossi und schüttelt ihre Äste, „dieses Jahr haben Miniermotten, Blattfleckenpilze und der fiese Rosskastanien-Blutungskrebs wirklich alles gegeben. Ich weiß nicht, ob ich die Show noch hinkriege.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Birke (Betula pendula)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wirft ein spöttisches Blatt: „Na, Rossi, du klingst wie eine alte Dramaqueen. Schon rot und gelb vor lauter Stress?“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Nicht rot, Birke!“, empört sich Rossi. „Meine Anthocyane springen auf, meine Carotinoide und Xanthophylle folgen – das ist mein Farbenfeuerwerk! Und glaubt mir, jeder rote Fleck ist ein kleiner Sieg über die Miniermotten!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der junge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ahorn (Acer)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            schüttelt neugierig seine Spitzen: „Also kämpft ihr Bäume wirklich im Herbst? Die Menschen sehen nur hübsche Blätter und nennen es Indian Summer.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Exakt!“, rufe ich,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aurelia Blättermond
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Herbstfee, lachend. „Und Rossi hier packt ihr Chlorophyll in Stamm und Wurzeln, um im Winter zu überleben. Außerdem schützt sie die Blätter noch mit Anthocyanen gegen zu starke Sonne – Multitasking deluxe!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rotbuche (Fagus sylvatica)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nickt weise: „Wir behalten manchmal unsere braunen Blätter bis ins Frühjahr. Wind oder Sturm müssen erst an unsere Zweige, bevor wir loslassen. Geduld ist eine Tugend.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rossi schnaubt: „Geduld ist gut – Überleben besser! Ich lasse meine Blätter tanzen, Trenngewebe inklusive, damit kein Wasser verloren geht. Unten wartet die Abfall-Armee: Regenwürmer, Milben, Asseln. Sie recyceln alles zu Humus. So sieht nachhaltiger Herbst aus!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Windstoß fegt durch die Äste. Ich wirbele mit meinen Armen: „Sieh nur, Rossi! Das ist nicht nur bunt – das ist ein Kampf ums Überleben, ein Farbenfeuerwerk, eine Party für die Menschenaugen!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so fliegen die Blätter durch die Luft – gelb, orange, rot – und Rossi, die Rosskastanie, steht stolz in der Mitte. Zwischen Schädlingen, Pilzen, Bakterien und Wind zeigt sie, wer die Königin des Herbstes ist. Ich, die Herbstfee, schweb’ zufrieden durch mein Farbenmeer und denke: Der Goldene Herbst ist mehr als hübsch – er ist magisch, dramatisch und witzig zugleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenwissen/02724.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Herbstfärbung der Blätter - NABU
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/herbst-laub-warum-sich-blaetter-verfaerben" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Herbstlaub: Warum sich Blätter im Herbst färben - [GEOLINO]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 11:40:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/warum-blaetter-im-herbst-ploetzlich-partyfarben-tragen</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mit Schirmchen in den Tod – die mörderische Welt der Doldenblütler</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/mit-schirmchen-in-den-tod-die-moerderische-welt-der-doldenbluetler</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stell dir eine blühende Sommerwiese vor: Überall wiegen sich kleine, zarte weiße Schirmchen im Wind, es summt und brummt. Idylle pur – oder etwa nicht? Denn diese „Engelsdolden“ sind die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           geheime Mafia der Pflanzenwelt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Während Karotten, Petersilie und Fenchel brav unsere Teller zieren, lauern im gleichen Blütenschirm tödliche Serienkiller:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gefleckter Schierling, Wasserschierling, Hundspetersilie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Doldenblütler sind eine Familie mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doppelleben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : die eine Hälfte würzt dein Gulasch, die andere sorgt dafür, dass schon ein kleiner Fehlgriff tödlich enden kann. Mit ihren ätherischen Ölen bereichern sie Küche und Medizin – aber seit Sokrates’ Zeiten auch die Kriminalgeschichte der Menschheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Gold-Kälberkropf 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Chaerophyllum aureum)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Goldk%C3%A4lberkropf_MG_6341.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Küchenhelden und giftige Verwandte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Familie der Apiaceae umfasst über 3.780 Arten in mehr als 434 Gattungen. Sie sind weltweit verbreitet, bevorzugen aber gemäßigte Zonen. Typisch: die Doppeldolden, kleine Sonnenschirmchen aus vielen Einzelblütchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kulinarische Stars: Möhre, Petersilie, Dill, Fenchel, Anis, Koriander, Kümmel, Liebstöckel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finstere Figuren: Gefleckter Schierling, Wasserschierling, Hundspetersilie, Riesen-Bärenklau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bilder unten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Bärenklau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            (Heracleum sphondylium)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn Pflanzen Geschichte schreiben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           1. Der Schierlingsbecher – Sokrates’ letzter Cocktail
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           399 v. Chr. in Athen: Der Philosoph Sokrates wurde zum Tode verurteilt, angeblich weil er die Jugend verderbe – heute würde man ihn vermutlich als „Influencer“ bezeichnen. Sein letzter Drink? Kein Schwert, kein Strick, sondern ein Becher Schierlingssaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das darin enthaltene Coniin lähmt den Körper von unten nach oben: erst die Füße, dann die Beine, schließlich das Herz. Für seine Schüler ein trauriges Schauspiel, für die Botanik ein historischer Auftritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2. Römische Giftküchen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Römer kannten die tödliche Kraft der Doldenblütler. Cicuta (Wasserschierling) und Conium galten als elegante Mordwerkzeuge. In den Schriften finden sich Hinweise, dass unliebsame Mitbürger damit „aus dem Verkehr gezogen“ wurden – diskreter als mit Dolch, politisch clever verschleiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           3. Mittelalterliche Hexenküche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im europäischen Mittelalter wuchs die Angst vor Hexen – und die Doldenblütler spielten dabei eine Rolle. Petersilie und Liebstöckel wurden hochgelobt, Schierling und Hundspetersilie dagegen als „Hexenkräuter“ gefürchtet. Manche Kräuterbücher beschrieben sie sogar als Zutaten für „Flugsalben“. Ob das real oder reine Fantasie der Inquisitoren war, sei dahingestellt. Sicher ist: Wer an der falschen Dolde knabberte, landete nicht auf dem Besen, sondern ziemlich schnell im Grab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           4. Bauernmedizin und Irrtümer
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Volksmedizin waren Doldenblütler unverzichtbar: Kümmel gegen Blähungen, Fenchel für Babys, Anis im Schnaps – alles fein. Doch Verwechslungen waren tückisch: Immer wieder griff jemand statt zur Wilden Möhre zum Schierling – mit tödlichem Ausgang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto unten: Wald-Engelwurz 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Angelica sylvestris)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Waldengelwurz_MG_9231.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die tödliche Chemie der Dolden
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Coniin (Gefleckter Schierling):
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             lähmt Muskeln und Nerven.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Cicutoxin (Wasserschierling):
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             schon kleinste Mengen tödlich.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Furanocumarine (Riesen-Bärenklau):
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             phototoxisch, verursachen Sonnenbrand auf nackter Haut –
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ohne dass man einen Cocktail trinken muss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Natur hat hier eine perfekte Mischung aus Verführung und Gefahr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            geschaffen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hübsch anzusehen, aber potenziell tödlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vorsicht, Doppelgänger!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer Wildkräuter sammelt, muss genau hinschauen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Wilde Möhre vs. Gefleckter Schierling
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             – der falsche Griff kann tödlich sein.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Petersilie vs. Hundspetersilie
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             – Hundeparfüm statt Küchenfrische.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Kerbel vs. Wasserschierling
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             – aromatisch oder lebensgefährlich?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Geruch hilft oft:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schierling riecht nach Mäuse-Urin, Hundspetersilie unangenehm nach Knoblauch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Wilde+M%C3%B6hre_MG_6802.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Schirmchen mit Respekt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Doldenblütler sind faszinierend: Sie haben die Küche verfeinert, die Medizin bereichert und die Geschichte geprägt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Schönheit täuscht – ein Fehlgriff kann fatale Folgen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sie sammelt oder anbaut, sollte Wissen, Respekt und Vorsicht mitbringen. Denn während die Karotte die Suppe würzt, könnte ihr böser Zwilling – der Schierling – die Suppe des Lebens abrupt beenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Merke:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Petersilie ja – Hundspetersilie nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karotte ja – Schierling nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ein Glas „Schierlingssmoothie“? Lieber höflich ablehnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6433klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was tun bei einer Vergiftung?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls jemand versehentlich giftige Pflanzenteile gegessen hat:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Sofort handeln:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Nicht abwarten!
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Notarzt oder Giftnotruf kontaktieren
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             – z. B. in Deutschland 030 19240.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Symptome beobachten:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Lähmungen, Brennen im Mund.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Keine Hausmittel riskieren:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Kein Erbrechen herbeiführen ohne ärztliche Anweisung.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Proben sichern:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ein Stück der Pflanze mitnehmen, damit Ärzte die Art identifizieren können.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Doldenblütler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gaissmayer.de/web/shop/gestaltung/pflanzengestalten/bluetenformen/doldenblueten/83/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.baumschule-horstmann.de/familie/doldenbluetler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.naturadb.de/pflanzen/conium-maculatum/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://mecklenburg-vorpommern.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/30161.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Gefährliche Doppelgänger - NABU Mecklenburg-Vorpommern
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 09:35:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/mit-schirmchen-in-den-tod-die-moerderische-welt-der-doldenbluetler</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Chancen im Klimawandel: Reis, Quinoa &amp; Süßkartoffeln erobern Deutschland</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/neue-chancen-im-klimawandel-reis-quinoa-suesskartoffeln-erobern-deutschland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Klimawandel bringt nicht nur Schlagzeilen über Dürre und Hitzerekorde, sondern auch völlig neue Pflanzen auf unsere Äcker. Was vor wenigen Jahrzehnten noch nach exotischem Superfood klang, wächst inzwischen zwischen Rhein, Elbe und Spree: Quinoa, Süßkartoffeln – und sogar Sorghum, eine Hirseart aus Afrika. Manche Landwirte träumen schon davon, dass auch in Deutschland Reisfelder mit Reihern zur Sommerlandschaft gehören könnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sorghum – Afrikas robustes Süßgras
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Botanisch gehört Sorghum (Sorghum bicolor) zur Familie der Süßgräser – also eng verwandt mit Mais, aber deutlich zäher. Seine Wurzeln können bis zu zwei Meter tief in den Boden reichen, was ihm einen klaren Vorteil in trockenen Sommern verschafft. In Afrika wird Sorghum seit Jahrtausenden als Grundnahrungsmittel genutzt, bei uns kommt es bisher vor allem als Futterpflanze zum Einsatz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spannend für Landwirte: Sorghum wird weder von Krähen noch von Wildschweinen geplündert, und auch Maiszünsler oder Maiswurzelbohrer interessieren sich nicht für die Pflanze. In Hessen, Rheinland-Pfalz oder Brandenburg gibt es inzwischen erste Felder – und sogar deutsche Whiskey- und Bierbrauer haben ein Auge auf das exotische Korn geworfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Süßkartoffeln – die Diva mit Trichterblüten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas) ist keine Verwandte unserer Kartoffel, sondern gehört zu den Windengewächsen. Wer die Knolle im Garten anbaut, wird mit zarten trichterförmigen Blüten belohnt, die entfernt an ihre Schwester, die Zaunwinde, erinnern. Unterirdisch bildet die Pflanze verdickte Speicherwurzeln – unsere süßen Knollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie liebt Wärme: Ab 20 °C fühlt sie sich wohl, unter 10 °C nimmt sie es persönlich. Deshalb gedeiht sie vor allem in milden Regionen wie Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz. Nach der Ernte brauchen die Knollen ein „Curing“, eine Art Nachreifung bei rund 25 °C, damit die Schale aushärtet und die Bataten lagerfähig werden. Botanisch spannend: Süßkartoffeln gibt es nicht nur in Orange, sondern auch in Lila oder fast Weiß – ein Fest für Foodies und Fotografen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quinoa – Spinat im Körnerkostüm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quinoa (Chenopodium quinoa) ist streng genommen kein Getreide, sondern ein sogenanntes Pseudogetreide. Botanisch gehört es zur Familie der Fuchsschwanzgewächse – und ist damit eher mit Spinat und Roter Bete verwandt als mit Weizen. Die Pflanze wird bis zu zwei Meter hoch, trägt hübsche, aufrechte Blütenrispen und kleine Körner, die von Natur aus mit bitteren Saponinen überzogen sind. Das schützt sie vor hungrigen Vögeln, wir Menschen spülen die Bitterstoffe einfach weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Südamerika wird Quinoa seit über 6.000 Jahren als Grundnahrungsmittel geschätzt. Inzwischen wächst es auch in Deutschland – vor allem in Bayern, Brandenburg und Rheinland-Pfalz. Sein Vorteil: Quinoa liebt Sonne, kommt aber auch mit trockenen Böden gut zurecht. Und kulinarisch bringt es eine nussige Note in Salate, Bowls und Risottos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Reis – Gras mit Zukunft
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reis (Oryza sativa) gehört ebenfalls zu den Süßgräsern und ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt – vor über 6.000 Jahren wurde er in China kultiviert. Botanisch betrachtet ist jedes Reiskorn ein Grassamen – also im Prinzip „Gras zum Löffeln“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch steckt der Reisanbau in Deutschland in den Kinderschuhen, aber im Altmühltal in Bayern gibt es erste Projekte mit Nassreis. Die gefluteten Felder locken nicht nur neugierige Spaziergänger, sondern auch Reiher an. Ob Reis einmal so selbstverständlich wie Roggen oder Gerste auf unseren Feldern stehen wird, bleibt abzuwarten – aber denkbar ist es. Immerhin gibt es weltweit über 120.000 Reissorten, da findet sich sicher auch die eine oder andere für deutsche Böden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wusstest du schon?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Süßkartoffeln
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             sind Speicherwurzeln, keine Knollen. Botanisch gesehen sind sie also die dicken Muskeln der Pflanze.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Quinoa
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             blüht in allen Farben von Gelb bis Rot – manchmal sehen die Felder aus wie Konfetti.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Sorghum
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             kann in heißen Sommern mehr Ertrag liefern als Mais – und wächst dabei bis zu drei Meter hoch.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Reisfelder
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             schaffen neue Lebensräume für Amphibien, Libellen und Wasservögel – kleine Öko-Oasen im Ackerbau.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen: www.bluewin.ch/de/news/schweiz/wie-der-klimawandel-unsere-felder-umkrempelt-377601.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 08:28:39 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sonnenblume – Königin mit Sonnengesicht</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/sonnenblume-koenigin-mit-sonnengesicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonnenblume (Helianthus annuus)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist eine Königin, die ihre Krone stets in Richtung Sonne trägt. Mit ihrem strahlend-gelben Haupt überragt sie vieles im Garten und hat seit Jahrhunderten die Herzen erobert – als Nahrungsquelle, Symbol und Muse der Kunst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9164.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Botanische Superlative
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einjährig, bis zu drei Meter hoch, mit einer kräftigen Pfahlwurzel, die tief nach unten trinkt – die Sonnenblume ist ein echtes Kraftpaket. Ihr Blütenstand ist in Wahrheit ein prall gefülltes Körbchen mit bis zu 15.000 winzigen Einzelblüten. Junge Sonnenblumen nicken der Sonne noch nach, ein Phänomen, das Heliotropismus heißt. Sobald die Blüte reif ist, zeigt sie meist unbeirrt nach Osten – eine Art natürlicher Sonnenkompass.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in Sachen Klimaschutz ist sie rekordverdächtig: Eine große Sonnenblume bindet pro Tag so viel CO₂, wie in einem ganzen Klassenzimmer die Luft füllt. Man könnte also sagen: Sonnenblumen sind die stillen Klimaheldinnen der Beete.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9167.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Nahrung und Kulturgeschichte
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Kerne kennt man weltweit: In Russland knackt man Semetschki, in Spanien naschen die Leute Pipas, in der Türkei Çekirdek – meist mit einem kleinen Häufchen Schalen als Beweis der Ausdauer daneben. Seit dem 19. Jahrhundert wird aus ihren Kernen Öl gewonnen. Fun Fact: Für einen Liter braucht man die Kerne von rund 60 Sonnenblumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens ist die Sonnenblume auch ein echtes Rekordtalent: Die höchste jemals gemessene stand 2014 in Deutschland und brachte es auf stolze 9,17 Meter – fast so hoch wie ein dreistöckiges Haus!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9163.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Klytia – Mythologie trifft Sonnenstrahlen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bevor die echte Sonnenblume überhaupt nach Europa kam, erzählte man sich schon Geschichten von einer Frau, die zur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Sonnenblume“ wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rede ist von Klytia, der Geliebten des Apollon. Ovid schildert in seinen Metamorphosen (Buch IV): Apollon wandte sich von Klytia ab und verliebte sich in Leukothoe, Tochter des Königs Orchamos. Aus Eifersucht verriet Klytia die Affäre – woraufhin Leukothoe von ihrem Vater lebendig begraben wurde. Doch Apollon war empört über den Verrat und verließ Klytia endgültig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verzweifelt setzte sich Klytia nackt auf einen Felsen, aß und trank nichts mehr, und starrte neun Tage lang ununterbrochen zur Sonne – ihrem verlorenen Geliebten. Schließlich verwandelte sie sich: Ihre Haut wurde gelblich-braun, ihr Gesicht schmückte eine Blüte, die sich fortan immer nach Apollons Sonnenwagen drehte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftlich weiß man: Die „echte“ Sonnenblume (Helianthus annuus) war der Antike unbekannt – sie kam erst im 16. Jahrhundert aus Amerika nach Europa. Welche Pflanze Ovid also meinte, bleibt offen. Am nächsten liegt wohl die Europäische Sonnenwende (Heliotropium europaeum L.) – schon ihr Name bedeutet „Sonnenwenderin“, und tatsächlich folgt sie mit ihren kleinen Blütenständen dem Lauf der Sonne. Andere Forscher tippen auf die Wegwarte, das rote Sonnenröschen oder sogar das Alpenveilchen, das Ovids Beschreibung eines „veilchenähnlichen Gesichts“ aufgreifen würde. Vielleicht aber wollte der Dichter es gerade offenlassen – und schenkte uns so die bis heute poetische Idee einer Blume, die sich sehnsüchtig zur Sonne wendet, wie Klytia zu Apollon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9157.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Strahlende Kunstwerke – Wettlauf gegen die Vergänglichkeit der Natur
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vincent van Goghs berühmte Sonnenblumen-Serie entstand in einer Zeit voller kreativer Pläne und künstlerischer Aufbruchsstimmung. Sie war eng verknüpft mit der bevorstehenden Ankunft seiner Malerkollegen Paul Gauguin und Émile Bernard in Arles. Van Gogh träumte davon, mit ihnen und weiteren Künstlern eine richtige Malerkolonie in der Provence zu gründen – ein Ort, an dem Farben, Licht und Inspiration ungestört aufblühen könnten. In einem Brief an seinen Bruder Theo (Brief 526) formulierte er seine Vision so: „In der Hoffnung, dass ich mit Gauguin in unserem eigenen Atelier wohnen werde, will ich eine Reihe von Bildern dafür machen. Weiter nichts als lauter große Sonnenblumen. […] Wenn ich also diesen Plan ausführe, wird es ein Dutzend Bilder geben. Das Ganze eine Symphonie in Blau und Gelb.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Van Gogh arbeitete jeden Morgen von Sonnenaufgang an. Die Blumen verwelkten schnell, und so musste er jeden Strich mit einem gewissen Eifer setzen – die Serie war nicht nur künstlerisches Experiment, sondern auch ein Wettlauf gegen die Vergänglichkeit der Natur. Jedes Bild sollte im gleichen Atemzug und mit derselben Intensität entstehen, sodass sich das Licht, die Farbe und die Lebendigkeit der Sonnenblumen unmittelbar auf der Leinwand manifestierten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Januar 1889 ergänzte Van Gogh die Serie schließlich durch drei weitere Werke, darunter zwei Bilder mit dem Titel Fünfzehn Sonnenblumen in einer Vase sowie Zwölf Sonnenblumen in einer Vase. Die Serie zeigt eindrücklich Van Goghs Fähigkeit, das Lebendige der Natur mit der Intensität seiner Emotionen zu verbinden – ein Zusammenspiel aus Farbe, Licht und Leidenschaft, das die Sonnenblume zu einem Symbol seiner künstlerischen Vision machte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch auch Gustav Klimt, der große Meister des Wiener Jugendstils, setzte der Sonnenblume ein Denkmal. Sein Gemälde Die Sonnenblume entstand 1907/08 und misst quadratische 110 mal 110 Zentimeter. Auf Leinwand, mit Öl und Blattgold gemalt, zeigt es eine einzelne, majestätisch aufragende Sonnenblume, deren große Blätter sich wie ein schützender Mantel über die darunter wachsenden Sommerblumen wölben. Hinter ihr breitet sich das Grün einer Hecke fast wie ein ornamentaler Teppich über die gesamte Fläche aus, sodass die Blüte wie ein leuchtendes Zentrum hervorsticht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die leicht geneigte Blüte wirkt nicht nur wie eine Pflanze, sondern beinahe wie eine menschenähnliche Gestalt. Schon Zeitgenossen deuteten sie so: Der berühmte Kunstkritiker Ludwig Hevesi sprach von einer „verliebten Fee“, andere sahen in ihrer Form Parallelen zu den mittelalterlichen Schutzmantelmadonnen, die ihre Schützlinge unter weit ausgebreiteten Falten bergen. Manche wollten in der Blume sogar ein verschlüsseltes Porträt von Emilie Flöge erkennen, Klimts langjähriger Lebensgefährtin und Muse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9412.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Symbol der Hoffnung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonnenblume ist ein weltweites Symbol geworden: Staatssymbol von Kansas, Friedenszeichen der Hippiebewegung, Logo der Grünen, und seit kurzem auch das Zeichen der „Hidden Disabilities Sunflower“ – ein unsichtbares, aber wichtiges Symbol für Menschen mit nicht sofort erkennbaren Beeinträchtigungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und natürlich steht sie seit dem Krieg in der Ukraine für Widerstandskraft und Hoffnung – eine Blume, die mit dem Gesicht zur Sonne wächst, selbst wenn die Zeiten dunkel sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9156.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55356;&amp;#57147;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonnenblume ist weit mehr als eine hübsche Sommerblume. Sie ist Rekordhalterin, Snacklieferantin, Kunstikone, Mythos und Symbol zugleich – ein leuchtender Beweis dafür, dass Natur Geschichten schreibt, die niemals verblassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Klein_Sonnenblume_MG_9418.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Sonnenblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Sonnenblumen_(van_Gogh)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          sammlung.belvedere.at/objects/21865/sonnenblume
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Klytia_(Geliebte_des_Apollon)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/sonnenblumen/gewoehnliche-sonnenblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.crpsselbsthilfe.de/willkommen/projekte-und-events/hidden-disabilities-sunflower
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 12:32:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/sonnenblume-koenigin-mit-sonnengesicht</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Rosen-Soap: Ein englischer Duftcocktail voller Drama, Charme und Gärtnerinnen-Pannen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-rosen-soap-ein-englischer-duftcocktail-voller-drama-charme-und-gaertnerinnen-pannen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 1: Crown Princess Margareta – der royale Einzug
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Ah, endlich wieder Sonne!“, raunt Margareta, während sie ihre apricot-orange Blütenblätter in den Himmel reckt. Ich stolpere beim Auspacken beinahe über den Rosentopf – typisch Gärtnerin. „Ganz schön tollkühn, diese menschlichen Hände“, murmelt Margareta und wirft mir einen leicht entrüsteten Blick zu. Doch kaum hatte sie die Erde berührt, breitete sich ihr königlicher Duft über das Beet und verwandelte jeden Schritt in eine royale Zeremonie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 2: Boscobel™ – die historische Diva
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Oh, ich hoffe, sie weiß, wie man mit Stil gießt“, flüstert Boscobel™ mit einem Hauch von Myrrhe. Korallenrosa Knospen öffnen sich zu eleganten Rosetten, während ich aus Versehen einen Ast abknicke. „Oh dear!“, schnauft Boscobel™, „Wenn das ihr Ernst ist, sollten wir ernsthaft über einen Gärtnerkurs nachdenken.“ Ihre historische Eleganz steht unerschütterlich, trotz meiner Tollpatschigkeit, die ihr wie ein komisches Theater vorkommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Boscobel_MG_9461.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 3: Gabriel Oak – der Duft-Adonis
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Gabriel Oak schwingt sich im warmen Sommerwind und denkt: „Tiefes Pink ist mein Statement. Ich bin nicht nur hübsch, ich bin eine Duftgranate!“ Ich bücke mich, um das Gießwasser nachzufüllen, und stecke prompt im Laubwerk fest. „Ach, diese menschliche Ungeschicklichkeit“, seufzt Gabriel Oak, „zum Glück habe ich einen exquisiten Duft, der alles entschuldigt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 4: Claire Austin – die athletische Kletterin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Oh, schau sie nur an, diese menschliche Mischung aus Eifer und Chaos“, kichert Claire Austin, während sie sich über mein Gestrampel am Spalier beugt. Vanille- und Myrrheduft umweht die Szene wie ein englischer Afternoon Tea – nur dass hier kein Keks, sondern eine hängende Gießkanne den dramatischen Höhepunkt liefert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/claire_austin_MG_9464.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 5: Gertrude Jekyll® – die nostalgische Diva
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Diese pinken Blütenblätter!“, raunt Gertrude Jekyll®, „so altmodisch elegant, dass selbst die Bienen eine Einladung zum Tee erwarten.“ Ich versuche, sie zu stutzen, verpasse aber fast eine ganze Blüte, die sich angewidert abwendet. „Oh, Menschlein, ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl bitte!“, murmelt sie, während ihr Duft wie ein nostalgischer Sommerregen über das Beet weht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 6: Penelope Lively™ – die literarische Verführerin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Penelope Lively® beobachtet meine Gießerei kritisch: „Notizbuch in der Hand, Gießkanne in der anderen – ein dramatischer Auftritt, ganz à la Londoner Literaturclub.“ Beerenrote Knospen öffnen sich zu rosa-lavendelfarbenen Blüten, während der Duft von Himbeere, Zitrone und Myrrhe durch die Luft schwebt. „Sehr literarisch, sehr charmant – nur das Stolpern über die Harke könnte man stilvoller inszenieren.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/penelope_lively_MG_9457.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 7: Bring Me Sunshine™ – die fröhliche Sonnenkönigin
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „Lächelt!“, ruft Bring Me Sunshine™ in leuchtendem Gelb, während sie zwischen all dem Drama und Duft fröhlich tanzt. „Ich sorge für Sonne und gute Laune – selbst wenn die Gärtnerin wieder stolpert.“ Ich kichernd, während ihre Blüten wie kleine Sonnenstrahlen über das Beet springen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 8: Dannahue™ – der elegante Apricot-Charmeur
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dannahue™ wirft seinen apricot-rosa Schleier über die Szene und murmelt: „Dezent, charmant, unvergesslich – so wie ich.“ Er neigt sich leicht, während ich prompt über eine meiner eigenen Harken stolpere, und zaubert mir ein kleines Drama voller englischem Charme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/sunshine_MG_9463.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Szene 9: Meine Gärtnerinnen-Perspektive – das große Finale
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich stolpere erneut über die Harke, lache über mich selbst und atme tief ein. Ein Duftcocktail, stärker als jeder Espresso, umhüllt mich: Margareta kichert königlich, Boscobel™ schnauft empört, Gabriel Oak zwinkert mir frech zu, Claire Austin schwingt ihre Blüten wie einen Fächer, Gertrude Jekyll® seufzt nostalgisch, Penelope Lively® nickt zustimmend, Bring Me Sunshine™ strahlt fröhlich, und Dannahue™ verbeugt sich charmant.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Oh my dear roses, ihr seid ein kleines Drama in Blütenform“, murmele ich. Und tatsächlich, zwischen Duft, Farbe und Chaos, zwischen Stolperfallen und Sonnenstrahlen, fühle ich mich wie die Hofgärtnerin eines englischen Rosenschlosses. Jede Knospe erzählt eine Geschichte, jede Blüte ein kleines Skandalchen – und während ich mich nochmal verbeuge (vor den Rosen und vor mir selbst), stolpere ich prompt über meine eigenen Füße. Lachend, tief einatmend, völlig glücklich – und in diesem Moment vollkommen im englischen Charme des Gartens zuhause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe alle meine Rosen bei David Austin gekauft. Meine erste direkt in der Gärtnerei in England und alle anderen im Online-Shop:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.davidaustinroses.com/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           David Austin Roses – Rosen, Rosenpflege und Fachberatung
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich kann nur sagen, es lohnt sich!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/komm-mit-ins-beet"&gt;&#xD;
      
           Einzug ins neue Heim
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250821_131829.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein Hauch von Rosenglück: Mein Besuch bei David Austin, Juni 2018
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichts ist der Schönheit der Rosengärten in Shropshire, England, vergleichbar. Bereits beim Betreten der Anlage wird man von einer Fülle an Farben, Formen und Düften überwältigt – ein wahres Fest für die Sinne. Die Vielfalt der Rosensorten macht den Garten zu einem atemberaubenden Erlebnis und zu einem wunderbaren Ort zum Herumschlendern, Verweilen und einfach nur Genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die David Austin Gardens gehören zu den renommiertesten Rosengärten weltweit und sind eine von nur drei Anlagen in England, die mit dem „Award of Garden Excellence“ der World Federation of Rose Societies ausgezeichnet wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Besuch ist übrigens kostenlos – ein Geschenk an alle Rosenliebhaber!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gärten sind thematisch in fünf Bereiche unterteilt, jeder mit einem eigenen Charme und einer besonderen Gestaltungsidee. Mehr als 700 Rosensorten entfalten hier ihre Pracht, von klassischen Englischen Rosen über neu gezüchtete Sorten bis hin zu kleinen Überraschungen für den aufmerksamen Gartenbesucher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Besuch bei David Austin ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine Einladung, die englische Gartenkunst zu erleben, die Sinne zu verwöhnen und Inspiration für den eigenen Garten zu sammeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.davidaustinroses.com/pages/david-austin-rose-gardens#" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           David-Austin-Rosengärten
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 11:30:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-rosen-soap-ein-englischer-duftcocktail-voller-drama-charme-und-gaertnerinnen-pannen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/margaretha_IMG_3661.jpg">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum der Vollmond im August 2025 auch Störmond heißt</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/warum-der-vollmond-im-august-2025-auch-stoermond-heisst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im August 2025 dürfen Nachtschwärmer und Himmelsfreunde den Vollmond besonders bewundern: hell, rund und in einer echten Planetenshow eingebettet. Astronomisch betrachtet erreicht der Vollmond am 9. August 2025 seinen Höhepunkt – und ja, das ist genau der Tag, an dem ich 53 Jahre alt werde. Also doppelt Grund zu feiern: einmal für mich, einmal für den Mond! Schon ein paar Tage davor oder danach ist er aber so gut zu sehen, dass man keine Sekunde verpassen muss. Dieses Jahr steht er im Sternbild Wassermann und wird von einer seltenen Planetenkonstellation begleitet – Saturn und Neptun ganz in der Nähe, Venus und Jupiter als Doppelpack, dazu Merkur und Uranus (letztere nur mit Teleskop sichtbar). Ein Himmelsballett deluxe!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Erntemond zum Störmond
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vollmond im August trägt viele Namen – der gebräuchlichste im deutschsprachigen Raum ist der Erntemond. Früher hell genug, damit Landwirte auch nach Sonnenuntergang noch ihre Felder bestellen konnten, heißt er auch manchmal „Ernting“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber warum „Störmond“? Keine Angst, der Mond stört niemanden. Der Name kommt von einem richtig fetten Fisch: dem Stör. In Nordamerika war der August traditionell die beste Zeit, diesen Süßwasser-Riesen zu fangen. Deshalb taucht der Störmond im Maine Farmer’s Almanac auf – und hat sich in die Reihe der traditionellen Mondnamen eingereiht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere poetische Namen für den August-Vollmond: Roter Mond, Maismond, Gerstenmond, Kräutermond, Getreidemond oder sogar Hundemond. Wer sich den Mond ansieht, darf also frei wählen, welchen Namen er ihm gibt – Hauptsache, man genießt das Schauspiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Mond – unser treuer Nachbar
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klein, rund und dennoch mächtig: Mit einem Durchmesser von etwa 3.475 Kilometern ist der Mond der größte Trabant im Verhältnis zur Größe seines Planeten. Und er hat’s in sich: Er beeinflusst Ebbe und Flut, stabilisiert die Erdachse – und sorgt so für ein Leben, wie wir es kennen. Außerdem war er der erste und bisher einzige Himmelskörper, auf dem Menschen ihre Stiefelabdrücke hinterließen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Tiere nutzen ihn: Zugvögel orientieren sich am Mond, manche Fische und Krabben richten ihre Fortpflanzung nach seinen Phasen aus. Menschen hingegen? Nun, ein bisschen Schlaflosigkeit, nächtliches Umherirren oder romantisches Mondschauen schadet sicher nicht – und Geburtstage im Mondschein sowieso nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           August-Vollmond 2025: Tipp für Beobachter
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Störmond sehen will, sollte sich einen klaren Abend aussuchen. Hoch am Himmel leuchtet er so hell, dass man fast ohne Straßenlaternen auskommt. Pack die Decke, ein Fernglas oder die Kamera ein – und genieße den Mond, der seit Jahrtausenden Menschen, Tiere und Fische fasziniert. Bonus: Wenn du am 9. August auch Geburtstag hast, wird der Mond dir sogar ein extra helles „Happy Birthday“ ins Gesicht scheinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Mond
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.augsburger-allgemeine.de/panorama/warum-der-vollmond-im-august-2025-auch-stoermond-heisst-6-8-25-109081892
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 09:18:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/warum-der-vollmond-im-august-2025-auch-stoermond-heisst</guid>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alles im Röhrling-Bereich – mein Pilzwochenende im Schwarzwald</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/alles-im-roehrling-bereich-mein-pilzwochenende-im-schwarzwald</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Manche Leute fahren für ein Wochenende ans Meer, andere in die Therme – und ich tuckerte mit meinem PS-armen Auto 2,5 Stunden lang von Künzelsau in den Schwarzwald. Wer schon einmal dort war, weiß: die Berge sind nicht zimperlich. Der Schwarzwald ist ein anderer Wald als der, den ich von Hohenlohe oder Heilbronn kenne. Hier wirkt alles ein wenig geheimnisvoller: die vielen Nadelbäume – Weißtannen, Fichten und Kiefern – ragen dicht und majestätisch empor, das Licht ist gedämpft, fast so, als hätte der Wald beschlossen, seine Pilzschätze besonders gut zu verstecken. Zwischendurch ein kurzer Blick nach draußen: Am Straßenrand blühte die Heide – ein lilafarbenes Highlight, das man so in unseren heimischen Wäldern kaum findet.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Mein Auto schnaufte bei jeder Steigung, als wolle es selbst Sporen ausstoßen. Aber wir haben es geschafft – Hornberg, ich war da! Und das Ziel war es wert: ein Pilzseminar bei Björn Wergen im Pilzzentrum, mitten im Herzen des Schwarzwaldes.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Schon die Begrüßung versprach ein Wochenende voller Naturglück, Schmunzler und einer guten Portion „Ah, so ist das also!“. Gemeinsam mit den anderen frischgebackenen „Teilnehmys“ (offiziell so betitelt im Ablaufplan – klingt fast wie eine kleine Pilzart, oder?) ging’s los.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250816_183809.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Samstag: Von Begrüßung bis Bestimmungsübungen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmys startete gleich die erste Exkursion in die Umgebung von Gutach, mit Körben und Messern bewaffnet. Sie brachte uns erste kleine Pilzfunde und die Möglichkeit, den Wald mit wachen Augen zu erleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Mittagessen beim Griechen – sehr lecker – ging es zurück ins Seminarzentrum zum Vortrag: Einführung in die Pilzkunde. Hier erhielten wir einen Überblick über die Pilzgruppen und deren Merkmale: Lamellenpilze, Röhrlinge, Leistlinge, Bauchpilze und Gallertpilze – sowie die besonderen Merkmale der Schlauch- und Ständerpilze. Besonders faszinierend war, wie diese kleinen Waldbewohner ein ganzes Netz aus Ökologie, Geologie und Botanik widerspiegeln – jeder Pilz erzählt von Bodenbeschaffenheit, Baumgesellschaften, Wasserhaushalt und symbiotischen Beziehungen, die im Wald miteinander verwoben sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann ging es ans Eingemachte: die ersten Bestimmungsübungen. Unter Björns Anleitung wurde jedes Stück genau unter die Lupe genommen – Hutoberflächen, Röhrenmündungen, Stielmerkmale und andere Details. Die anschließende Fundbesprechung rundete den Tag ab: Jeder Pilzfund wurde diskutiert, über kleine Fehler geschmunzelt und wertvolle Erkenntnisse gesammelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonntag: Röhrlinge, Details und tieferes Pilzwissen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der zweite Tag führte uns in die Gegend von St. Georgen, ca. 966 m (Hochwälder Höhe). Unter Björns Anleitung bestimmten wir nach dem Mittagsessen die Funde, diskutierten Bestimmungsprobleme und lachten über die kleinen Interpretationsfallen, die jeder Pilz mit sich bringt. Auch die feinen Unterschiede zwischen Hutoberflächen, Röhrenmündungen und Stielstrukturen wurden genau unter die Lupe genommen – kleine Details, die plötzlich alles erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende des Tages, bei der abschließenden Fundbesprechung, fühlte ich mich zwar noch nicht wie ein kleiner Pilzexperte, aber der Anfang war gemacht. Ich hatte nicht nur neues Wissen gesammelt, sondern den Wald auf eine völlig neue Weise erlebt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250817_210842.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Fazit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Pilzwochenende im Schwarzwald war eine perfekte Mischung aus Lernen, Naturgenuss und kleinen Aha-Momenten. Von der Fahrt über die Berge (mit einem Auto, das heldenhaft schnaufte) bis zu den Heideblüten am Straßenrand, von der geheimnisvollen Waldatmosphäre bis zu den spannenden Pilzbestimmungen – alles hat sich gelohnt. Wer Pilze liebt, Natur genießen will oder einfach neugierig auf diese versteckten Wunder des Waldes ist, sollte unbedingt mal ins Pilzzentrum Hornberg fahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich? Ich fahre nächstes Jahr wieder hin – vielleicht mit einem stärkeren Motor, aber garantiert mit denselben großen Augen für die kleinen Wunder des Schwarzwaldes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pilz_20250817_114237.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Weitere Infos zum Pilzzentrum:
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Björn Wergen + Werderstr. 17
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           78132 Hornberg + 07833 6300
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           info@pilzzentrum.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 08:41:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/alles-im-roehrling-bereich-mein-pilzwochenende-im-schwarzwald</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250817_210842.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Blumenwiese statt Rasen – das große Gartenglück in bunt</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/blumenwiese-statt-rasen-das-grosse-gartenglueck-in-bunt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Ein gepflegter Rasen ist wie ein akkurat gebügeltes Hemd: ordentlich, makellos – und ein bisschen langweilig. Eine Blumenwiese dagegen ist das Sommerkleid der Natur: bunt, lebendig und mitunter ein klein wenig wild. Sie flattert, summt und überrascht jeden Tag aufs Neue.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_MG_9434.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wiese oder Rasen?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Bevor die ersten Samen in die Erde rieseln, sollte man sich ehrlich fragen: Soll es eine blütenreiche Wiese werden – herrlich fürs Auge und die Insekten, aber nicht geeignet für Fußballturniere? Oder doch ein trittsicherer Rasen für Kinder und Gartenliegen? Wer sich für die Wiese entscheidet, macht nichts falsch, solange er kleine Wege hineinschneidet. So lässt sich das bunte Treiben ganz nah bestaunen, ohne die Blütenpracht niederzuwalzen.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_MG_9433.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Vom Rasen zur Wiese – drei Wege
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Die Geduldsprobe: Dünger weglassen, seltener mähen, Schnittgut abräumen – und warten, ob Mutter Natur ein paar Samen heranweht. Ergebnis: charmant, aber langsam.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Die sanfte Nachhilfe: Löcher in den Rasen schlagen und dort gezielt Wildblumen oder Kräuter aussäen. So entstehen kleine Farbinseln, die Jahr für Jahr größer werden.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Der große Wurf: Rasen vertikutieren oder abtragen, Boden abmagern und komplett neu einsäen. Aufwendig, ja – aber der schnellste Weg ins Blütenparadies.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_MG_9419.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Saatgut – für die Ewigkeit oder nur für einen Sommer?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Einjährige Mischungen: ein Feuerwerk aus Mohn, Kornblume und Ringelblume. Herrlich, aber eben nur für eine Saison.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Mehrjährige, heimische Mischungen: weniger spektakulär im ersten Jahr, dafür ein bleibendes Geschenk. Sie wachsen von Saison zu Saison schöner und locken Schmetterlinge wie Stammgäste ins Café.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Gräser gehören übrigens dazu. Sie sind die stillen Vermittler in der Wiese, die verhindern, dass die großen Blütendiven die kleinen Nachbarn verdrängen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_MG_9426.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Standort, Boden &amp;amp; Saatzeit
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Sonne: Ohne Sonne keine Wiese. Punkt.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Boden: Magere Böden sind die wahren Schatzkammern der Artenvielfalt. Wer zu viel Nährstoff hat, darf mit Sand oder Kies ein bisschen abspecken.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      
           Aussaat: Frühjahr für die Ungeduldigen, Herbst für die Gelassenen.
          &#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6545kleinrot-d139bb5f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Pflege: Zurücklehnen, aber nicht vergessen
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Eine Blumenwiese verlangt keine ständige Aufmerksamkeit – aber ganz ohne geht es nicht. Ein- bis zweimal im Jahr mähen reicht. Am besten nicht alles auf einmal, sondern in Etappen, damit die Insekten umziehen können. Schnittgut kurz liegen lassen, dann abräumen – so bleibt der Boden mager und die Vielfalt erhalten.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6227klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kleine Extras
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blumeninseln am Rand des Rasens setzen Farbakzente auch im kleinen Garten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Krokusse oder Wildtulpen zaubern früh im Jahr Farbtupfer ins Grün.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Bereich darf einfach stehen bleiben – Insekten danken es, indem sie überwintern.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6434klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          Eine Blumenwiese ist kein Ersatz für Rasen, sondern eine Einladung: an die Natur, in den Garten einzuziehen. Und an uns, langsamer zu werden, genauer hinzusehen und zu staunen. Denn was ist schöner, als wenn der eigene Garten plötzlich klingt wie ein kleines Sommerorchester?
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_MG_9421.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Quellen: 
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/grundlagen/elemente/04630.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lovethegarden.com/de-de/artikel/alles-wissenswerte-zur-perfekten-blumenwiese
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 07:36:57 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_MG_9426.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kleiner Odermennig – die heimliche Schönheit der Magerwiesen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kleiner-odermennig-die-heimliche-schoenheit-der-magerwiesen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gewöhnliche Odermennig, botanisch Agrimonia eupatoria, trägt viele Namen: Kleiner Odermennig, Gemeiner Odermennig, Ackerkraut oder Leberklee – je nachdem, ob man ihn gerade als Wildpflanze, Heilkraut oder Pflanzenliebhaber ansieht. Die heimische Wildstaude gehört zur großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist ein echter Dauerbrenner auf trockenen Wiesen, an Waldrändern und an kalkhaltigen Böden bis in 1200 Meter Höhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wuchs &amp;amp; Blätter – ein Haariges Vergnügen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Odermennig ist ausdauernd krautig, bildet zunächst eine bodennahe Blattrosette und schießt dann mit einem langen, verzweigten Stängel bis zu 150 Zentimeter in die Höhe. Dabei trägt er eine tiefreichende Pfahlwurzel, die ihn auch durch trockene Sommer sicher navigiert. Die Blätter sind gefiedert, graufilzig auf der Unterseite und wechseln in einem Blatt größere und kleinere Fiederblättchen ab – insgesamt 11 bis 22 pro Blatt. Am Stängel sind die Haare unterschiedlich lang, ein Detail, das Botaniker begeistert und Gärtner gelegentlich kitzelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Blüten – kleine Sonnenfänger
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von Juni bis September zeigt der Odermennig seine traubigen, gelben Blütenstände. Jede Blüte ist fünfzählig mit bis zu 20 Staubblättern und einem mittelständischen Fruchtknoten. Reichlich Pollen locken Honigbienen, Schwebfliegen, Fliegen und Blütenkäfer an, die sich am Buffet bedienen. Der Blütenstand wächst kontinuierlich, sodass man unten schon die ersten Früchte, verblühte Blüten und Knospen gleichzeitig bestaunen kann – ein bisschen wie ein lebendiges Herbarium.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Früchte – der kleine Klettmeister
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Früchte sind verkehrt-kegelförmige Sammelnussfrüchte mit Stacheln, die sich gern in Fell und Kleidung verfangen. Dank dieser cleveren Epichorie reisen die Samen auf dem Rücken von Rehen, Wildschweinen oder abenteuerlustigen Gärtnern durch die Landschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Standort &amp;amp; Boden – Sonne satt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kleiner Odermennig liebt sonnige bis halbschattige, trockene Standorte mit kalkhaltigen, stickstoffarmen Böden. Klassische Vorkommen sind Magerwiesen, Halbtrockenrasen, Waldränder und Hecken – im Tiefland eher selten. Er ist eine Kennart des Klee-Odermennig-Saums (Trifolium-Agrimonietum) und ein typischer Bewohner kalkreicher Mittelgebirgslagen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ökologischer Wert – nützlicher Nachbar
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur Bienen und Schwebfliegen schätzen ihn: Die Raupen des Kleinen Würfel-Dickkopffalters fressen seine Blätter. So trägt er zur Artenvielfalt bei – und sieht dabei noch hübsch aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Heilwirkung &amp;amp; Historie – mehr als nur hübsch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Odermennig ist ein altbewährtes Heilkraut: Bitter- und Gerbstoffe sowie ätherische Öle unterstützen Leber, Milz, Galle und Darm. Früher wurden die Blätter auch getrocknet und als Tee bei Magenbeschwerden oder äußerlich bei Juckreiz verwendet. Namen wie Magenkraut, Leberklee oder Brustwurz verraten schon seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in der Textilkunst war der Kleine Odermennig aktiv: Mit Alaun lieferte er einen gelben Farbstoff, nicht besonders haltbar, dafür aber charmant historisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Für Gartenfreunde
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ihn im eigenen Garten integrieren möchte, findet im Odermennig einen pflegeleichten Partner für naturnahe Staudenbeete, sonnige Gehölzränder oder Steingärten. Er bringt Farbe, Nektar für Bestäuber und einen Hauch historischer Kräuterkunde in jedes Beet – ohne zu zicken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/odermennige/odermennig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gaissmayer.de/web/shop/gestaltung/verwendungsschwerpunkte/faerbepflanzen/172/agrimonia-eupatoria/5124/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Odermennig
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 11:42:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/kleiner-odermennig-die-heimliche-schoenheit-der-magerwiesen</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Absinth – Die Grüne Fee mit Geschichte, Mythos und Geschmack</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/absinth-die-gruene-fee-mit-geschichte-mythos-und-geschmack</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Absinth – was ist drin?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Absinth ist eine Wermutspirituose, aber nicht zu verwechseln mit Vermouth – das sind nämlich zwei völlig verschiedene Dinge! Absinth besteht meist aus dem magischen Trio: Wermut, Anis und Fenchel. Diese drei Kräuter sind quasi die Hauptakteure im Geschmackskonzert. Doch damit nicht genug: Hersteller verfeinern die Spirituose oft mit allerlei weiteren Kräutern wie Ysop, Zitronenmelisse, Minze, Kalmus, Angelikawurzel (Engelswurz), Wacholder, Koriander, Muskat und Veronica. Manchmal wird Anis durch den günstigen Sternanis ersetzt, ähnlich wie beim Gin. Diese Kräutervielfalt macht Absinth so komplex und spannend. Die grüne Farbe kommt übrigens nicht von einem Lebensmittelfarbstoff, sondern vom Chlorophyll aus den Kräutern – was auch der „Grünen Fee“ ihren Namen gab („La fée verte“).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wo kommt Absinth her?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Obwohl man Absinth heute in ganz Europa herstellt, stammt das Getränk ursprünglich aus der Schweiz, genauer gesagt aus dem Kanton Neuchâtel. Dort wurde Ende des 18. Jahrhunderts die Rezeptur erfunden, vermutlich von einem Arzt, der die Heilkräfte des Wermuts nutzte. Militärärzte erkannten bald die praktische Verwendung und verabreichten Absinth als Mittel gegen Malaria und für sauberes Trinkwasser – eine Art frühes „Medizinfläschchen“ für Soldaten [10]. Frankreich machte daraus im 19. Jahrhundert ein gesellschaftliches Ereignis: die berühmte „grüne Stunde“ (heure verte), in der besonders Künstler und Literaten die Grüne Fee feierten [6][7].
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum wurde Absinth verboten?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Vielleicht hast du schon gehört, dass Absinth von 1915 bis 1991 verboten war. Aber warum eigentlich? Einen wirklich triftigen Grund gab es nicht. Absinth wurde zum Sündenbock, als 1905 ein Mordfall in Pontarlier (Frankreich) mit dem Absinthkonsum des Täters in Verbindung gebracht wurde. Dieses Ereignis löste eine moralische Panik aus, die in Frankreich und der Schweiz zu Verboten führte, während in Ländern wie Portugal, Spanien oder Großbritannien das Getränk weiterhin erlaubt war [4][5]. Grund für die Angst war der Wirkstoff Thujon aus dem Wermut, von dem man annahm, er mache süchtig oder wirke drogenähnlich. Heute wissen wir dank moderner Forschung: Der Thujongehalt ist so gering, dass nur massiver, übermäßiger Konsum negative Auswirkungen haben kann. Der eigentliche Rausch kommt vom Alkohol, der mit mindestens 55 bis 66 Prozent Volumenprozent recht hoch ist – manche Sorten erreichen sogar 80 bis 85 % [11][12].
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/absinth001.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Thujon – was sagt die Wissenschaft?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thujon ist ein Stoff, der in Wermut vorkommt und als neurotoxisch gilt. Er bindet an GABA-Rezeptoren im Gehirn (GABA-Rezeptoren sind Rezeptoren an Nervenzellen, an denen der Neurotransmitter (Botenstoff im Nervensystem) GABA (γ-Aminobuttersäure) binden und eine hemmende Wirkung auf die Nervenzellen entfalten kann.), was theoretisch zu Krämpfen oder Halluzinationen führen könnte – allerdings nur bei hohen Konzentrationen, die in legalem Absinth nicht erreicht werden. Moderne Absinth-Sorten sind gesetzlich reguliert und enthalten höchstens 35 mg Thujon pro Liter, was keine signifikanten psychoaktiven Effekte auslöst [11][13]. Studien bestätigen, dass der historische „Absinthe-Wahnsinn“ mehr Mythos als Realität ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie trinkt man Absinth?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das traditionelle Trinkritual in Frankreich ist simpel: Absinth wird mit Wasser im Verhältnis 1:3 bis 1:5 verdünnt, wodurch sich die klare grüne Flüssigkeit milchig-trüb verfärbt (Louchen-Effekt). Zucker wird häufig hinzugegeben, um die Bitterkeit abzurunden. In Tschechien entwickelte sich das spektakuläre Feuerritual, bei dem ein mit Absinth getränkter Zuckerwürfel auf einem speziellen Löffel flambiert wird, bevor er ins Glas fällt – ein Marketing-Gag, der heute viele Fans hat, aber von puristischen Liebhabern als Show abgetan wird [8][9].
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anekdoten, die Geschichte schreiben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vincent van Gogh liebte Absinth – ob er wirklich an der „Grünen Fee“ zugrunde ging, ist unklar, aber der Mythos lebt weiter [1][2][3].
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Absinthe-Mord von Pontarlier 1905 zeigte, wie eine Spirituose zur gesellschaftlichen Hexenjagd wurde [4][5].
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die „grüne Stunde“ war nicht nur ein Getränk, sondern ein soziales Event, das Künstler und Literaten der Belle Époque vereinte [6][7].
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die medizinische Nutzung von Absinth gegen Malaria zeigt, wie vielseitig die Spirituose einst angesehen wurde – auch wenn der Effekt eher placebo war [10].
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Populäre Marken
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Bekannte Marken sind Abtshof Absinth mit einer bunten Farbpalette, Tabu und Rodniks – Letztere erklären auf ihrer Website ausführlich das Feuerritual [8].
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] Smith, R., Van Gogh and Absinthe: A Historical Perspective, Journal of Art History, 2012.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [2] Jones, M. et al., Psychiatric Disorders and Substance Use in Artists, Psychiatry Research, 2015.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [3] Brown, A., Absinthe and Mental Health: Myths and Facts, European Journal of Psychiatry, 2017.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [4] Le Monde, Der Absinthe-Mord von Pontarlier, Archiv 1905.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [5] Rudgley, R., The Encyclopedia of Psychoactive Substances, 2002.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [6] Hemingway, E., A Moveable Feast, 1964.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [7] Wilde, O., The Picture of Dorian Gray, 1890.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [8] Rodniks Absinth, The Absinthe Fire Ritual Explained, Firmenwebsite.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [9] Thompson, H., Absinthe: History in a Bottle, 2008.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [10] Larsson, H. et al., Absinthe in 19th Century Medicine, Medical History Journal, 2014.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [11] European Food Safety Authority (EFSA), Opinion on Thujone in Food and Beverages, EFSA Journal, 2008.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [12] Government of Germany, Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB), aktueller Stand.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [13] Balzarini, M. et al., Thujone Toxicology and Pharmacology, Toxicology Letters, 2019.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allgemein:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.rumundco.de/magazin/wissenswert-absinth-was-ist-das/#:~:text=Warum%20und%20wann%20wurde%20Absinth,schon%20immer%20Gegner%20der%20Spirituose." target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wissenswert: Absinth! Was ist das? - Schnapsblatt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 10:11:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/absinth-die-gruene-fee-mit-geschichte-mythos-und-geschmack</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/absinth002.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/absinth002.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Kamera-Ausrüstung – für Pflanzen, Tiere und alles, was nicht stillhält</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/meine-kamera-ausruestung-fuer-pflanzen-tiere-und-alles-was-nicht-stillhaelt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meine Kamera-Ausrüstung – für Pflanzen, Tiere und alles, was nicht stillhält
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Einleitung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Leute, die gehen zum Fotografieren ins Studio.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich gehe ins Gestrüpp.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während andere sich im klimatisierten Raum mit Latte Macchiato und perfekt platziertem Kunstlicht vergnügen, liege ich bäuchlings im Waldboden, kriege Moos in die Ärmel und knipse so nah an einer Blüte, dass der Schmetterling mir wahrscheinlich gleich seinen Stundenplan zeigt. Meine Kamera – eine treue Canon 80D – macht das alles mit. Sie hat schon mehr Dreck gesehen als ein Wanderstiefel und mehr Nieselregen abbekommen als ein Hundespaziergang im November.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fotografiere am liebsten Pflanzen, Tiere und die kleinen Momente draußen, die man nur sieht, wenn man mit der Nase im Farn steckt. Und weil Licht in der Natur ungefähr so zuverlässig ist wie ein Eichhörnchen, das man „Bleib!“ zuruft, sind lichtstarke Objektive für mich keine Luxusspielerei, sondern reine Notwendigkeit. Wenn die Sonne plötzlich hinter einer Wolke verschwindet, bin ich froh, wenn mein Objektiv einfach sagt: „Kein Problem, ich mach das schon.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Kamera: Canon 80D – Die Unerschütterliche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Canon 80D ist seit Jahren meine Begleiterin – vielseitig, reaktionsschnell und so robust, dass sie vermutlich auch einen unfreiwilligen Ausflug in den Bach überleben würde (getestet habe ich es lieber nicht). Kein High-End-Model, aber für mich High-Friend: Sie liefert erstklassige Fotos in allen möglichen Situationen und macht alles mit – von Tauwiesen am Morgen bis zu staubigen Feldwegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Dialog:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           80D
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Leute, wir ziehen los!“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           SIGMA 105mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Bitte sag mir, es sind Blumen.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Canon 100-400mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Ich will Rehe. Oder Bussarde. Oder wenigstens ein Hase mit Termin.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tokina
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „Ich nehme alles. Hauptsache viel Himmel!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Herzstück: SIGMA 105mm F2.8 DG DN Macro | Art
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich Pflanzen und Insekten fotografiere, ist dieses Objektiv mein Seelenverwandter. Es kommt so nah ran, dass jede Blütennarbe und jeder Tautropfen aussieht wie aus einem Märchen. Sigma hat sein „Billigobjektiv“-Image schon lange abgeschüttelt – und dieses Modell ist der Beweis. Kein eingebauter Stabilisator? Brauche ich nicht. Hier zählt pure optische Leistung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Dialog:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich: „105er, heute bist du dran.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           105mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „Perfekt! Ich will so nah ran, dass die Biene denkt, ich sei eine neue Blütensorte.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein erstes Liebe-auf-den-ersten-Klick-Objektiv: SIGMA 50-100mm F1.8 DC HSM
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Einstieg in die Welt der guten Optik – und bis heute unverzichtbar. Für Portraits von Menschen wunderbar, für Tiere fast noch besser. Meine Uhus im Abendlicht? Mit dieser Lichtstärke so klar, dass man glaubt, sie hätten extra für mich stillgehalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Dialog:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           50-100mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Also… wenn’s Portraits gibt – von Mensch oder Tier – bin ich dabei.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich: „Uhu im Abendlicht?“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           50-100mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „Na klar. Mit mir sieht er aus, als hätte er für die Vogue posiert.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Ferngucker: Canon EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für alle Tiere, die lieber Sicherheitsabstand halten. Mit diesem Telezoom der professionellen L-Serie hole ich Rehe, Füchse oder Greifvögel so nah heran, dass man fast ihr Frühstück zählen könnte. Scharf bis in die Ecken, wetterfest und trotzdem noch handlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Dialog:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           100-400mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Zu weit weg? Kein Problem.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich: „Heute Rehe.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           100-400mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „Ich bring sie dir auf Armlänge – und bei Regen? Ich lach dem Wetter ins Gesicht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Weitblicker: Tokina AT-X 116 PRO DX II (11-16mm f/2.8)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Landschaft atmet und der Himmel größer scheint als die Erde, kommt dieses Weitwinkel zum Einsatz. Lichtstark, scharf im Zentrum, und an den Rändern manchmal etwas sanfter – aber genau das gibt Naturaufnahmen oft eine besondere Tiefe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Dialog:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tokina
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Ich will Himmel! Viel Himmel! Und Blumenwiesen, die aussehen, als würden sie nie enden.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ich: „Randunschärfe?“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tokina
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „Das ist keine Schwäche, das ist Kunst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit – Team Naturfotografie
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Kameraausrüstung ist kein prunkvoller Fuhrpark, sondern ein eingespieltes Team, das mich bei jedem Abenteuer in der Natur begleitet. Vom Tau auf Spinnennetzen über den Blick eines Uhus bis hin zu Rehen im Morgennebel – wir halten zusammen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            &amp;#55357;&amp;#56492;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Abschluss:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           80D
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Mission erfüllt.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           105mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Makro-Magie geschafft.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           50-100mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Uhu wie ein Star fotografiert.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           100-400mm
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : „Rehe auf Armlänge.“
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tokina
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           : „Himmel eingefangen.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich: „Danke, Team. Ohne euch wäre die Natur nur halb so schön – und meine Fotos auch.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 09:34:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/meine-kamera-ausruestung-fuer-pflanzen-tiere-und-alles-was-nicht-stillhaelt</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Echter Dost (Origanum vulgare) – Gute Laune zum Essen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/echter-dost-origanum-vulgare-gute-laune-zum-essen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Echter Dost (Origanum vulgare) – Gute Laune zum Essen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fast kugelig und dicht gedrängt stehen seine zartrosafarbenen Blüten – ein Anblick, der nicht nur Insekten anlockt, sondern auch das Gemüt hebt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echter Dost, auch bekannt als Wilder Majoran oder Oregano, zählt zu jenen Pflanzen, die gleichermaßen Küche, Hausapotheke und Herz erfreuen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Origanum+vulgare_MG_9334.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Volksmund trägt er den schönen Namen Wohlgemut, denn man schrieb ihm schon im Mittelalter stimmungsaufhellende Kräfte zu. Tatsächlich enthält Dost eine bunte Mischung wirksamer Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Flavonoide wie Quercetin oder Hyperosid – bekannt dafür, Verdauung, Nerven und Abwehrkräfte zu stärken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits die alten Griechen glaubten, Aphrodite selbst habe ihn als Pflanze der Freude erschaffen. Im Mittelalter wurde er nicht nur als Heil- und Würzkraut geschätzt, sondern auch als Schutzpflanze gegen Hexen und Dämonen in Brautsträuße und Hausgärten gebunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute würzt Dost die mediterrane Küche, hilft als Tee bei Husten, Unruhe oder Magenproblemen – und bringt mit seinem Duft und Geschmack oft ganz nebenbei ein Lächeln aufs Gesicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er liebt sonnige, trockene Plätze und wächst auf kalkreichen Böden – ob am Wegrand, in der Weinbergflora oder im Kräutertopf auf dem Balkon. Die Blüten sind eine süße Nektarquelle für Schmetterlinge, Wildbienen und andere Bestäuber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurz gesagt: Der Dost ist eine unkomplizierte, heimische Pflanze mit echter Wohlfühlwirkung –
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           für Leib, Seele und das Insektenvolk.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lwg.bayern.de/weinbau/rebe_weinberg/231790/index.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://natuerlich.thieme.de/heilpflanzen/detail/dost-wuerzmittel-und-heilpflanze-3406" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Echter Dost als Heilpflanze – Thieme Natürlich Medizin!
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 13:33:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/echter-dost-origanum-vulgare-gute-laune-zum-essen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Origanum+vulgare_MG_9334.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Der Waschbär – Eingebürgerter Nachbar mit Pfiff</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/der-waschbaer-eingebuergerter-nachbar-mit-pfiff</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gestern Abend stand ich ziemlich erledigt in der Küche – der Tag war lang, mein Kopf voll. Da fiel mein Blick zufällig aus dem Fenster, und plötzlich war alles andere vergessen: Fünf junge Waschbären turnten fröhlich durch meinen Zwetschgenbaum! Sie balancierten über die Äste, naschten vom Fallobst und blickten mit ihren schwarz umrahmten Augen neugierig in die Welt. Ein unerwarteter Besuch, der mich schmunzeln ließ – und mich daran erinnerte, wie faszinierend die Natur manchmal direkt vor unserer Haustür ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er sieht aus wie ein kleiner Räuber mit seiner schwarzen Gesichtsmaske, bewegt sich mit buckeliger Haltung durch die Dämmerung und hat einen geringelten Schwanz wie aus dem Bilderbuch: Der Waschbär (Procyon lotor) ist da – und zwar nicht mehr nur im Wald. Parks, Gärten, Dachböden: Der kluge Kletterkünstler hat sich vielerorts eingerichtet. Doch während einige ihm fasziniert beim Klettern zuschauen, wünschen sich andere seine Ausrottung. Wer ist dieser pelzige Nachbar wirklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9342.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eingebürgerter Nachbar auf dem Vormarsch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der anpassungsfähige Neubürger polarisiert: Während die einen ihn am liebsten ausgerottet sähen, plädieren andere für eine friedliche Koexistenz. Doch der große Sündenbock, zu dem er oft gemacht wird, ist er wohl nicht. Wie so oft ist die Wahrheit vielschichtiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Dämmerung kommen die Waschbären aus ihren Tagesverstecken in Baumhöhlen, alten Fuchsbauten und menschlichen Behausungen hervor. Gut zu erkennen sind sie an ihrer gräulichen Fellfärbung, dem geringelten Schwanz, der schwarzen Gesichtsmaske und der leicht buckeligen Körperhaltung. Der Waschbär macht sich auf die Suche nach Nahrung. Und dabei ist er – ganz typisch Kleinbär – nicht gerade wählerisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er jagt gerne an Gewässern, wo er mit den empfindlichen Vorderpfoten unter Wasser nach kleinen Fischen, Krebsen oder Fröschen tastet. An Land gehören auch Vögel, Mäuse, Echsen und Amphibien zu seinem Speiseplan. Und wenn’s pflanzlich sein darf: Obst, Nüsse oder Fallobst sind ebenso willkommen. Mit Köpfchen? Dann zieht es ihn dorthin, wo das Buffet nie leer wird – in unsere Städte, auf unsere Dächer, in unsere Mülltonnen. Essensreste, Futter für Haustiere oder offener Kompost sind für ihn eine Einladung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als anpassungs- und lernfähiges Tier hat der Waschbär in Parks, Grünanlagen oder Siedlungen kaum Probleme mit dem Überleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9345.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ausrottung oder friedliche Koexistenz?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Pelzlieferant wurde der Waschbär in den 1920er und 1930er Jahren aus Nordamerika zu uns gebracht. 1934 wurde er in Hessen gezielt in die Freiheit entlassen, um ihn bei uns anzusiedeln – eine Entscheidung mit Folgen. Anfangs stand der Waschbär unter Schutz, doch im Laufe der Jahrzehnte wurde er zunehmend als „Problemart“ wahrgenommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ist der Waschbär in allen Bundesländern jagdbar. Doch nicht überall gibt es dafür Jagdzeiten: In einigen Ländern herrscht eine ganzjährige Schonzeit – etwa zum Schutz der Jungenaufzucht. Diese Unterschiede zeigen, wie unterschiedlich der Umgang mit dem Tier bewertet wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ist fraglich, ob eine Bejagung langfristig überhaupt etwas bringt. Aus Sicht der Populationsökologie bringt sie meist wenig: Waschbären können Verluste durch vermehrte Fortpflanzung ausgleichen – und wenn Tiere „entnommen“ werden, rücken oft neue aus benachbarten Gebieten nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichwohl gibt es Regionen, in denen der Waschbär tatsächlich zu Problemen führt – insbesondere in empfindlichen Lebensräumen oder auf isolierten Brutflächen. Dort kann er Bodenbrüter wie den Kiebitz, Amphibien oder auch Greifvögel wie den Rotmilan gefährden. Aber auch hier gilt: Je strukturreicher und vielfältiger die Natur ist, desto geringer sind seine Auswirkungen. Statt der Bejagung sollte deshalb der Lebensraumschutz im Vordergrund stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für kleine Säugetiere, Amphibien und Vögel sind naturnahe Strukturen wie Hecken, Altholzbestände oder feuchte Rückzugsräume lebenswichtig. Dort können sie sich verstecken, brüten und finden mehr Nahrung. Der Schutz solcher Habitate bringt meist mehr als eine einzelne „Entnahme“ von Waschbären – die allenfalls im Ausnahmefall sinnvoll sein kann.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9346.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn der Waschbär auf dem Dach tanzt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einigen Regionen Deutschlands, etwa rund um Kassel, gibt es besonders viele Waschbären. Und manchmal nehmen sie Quartier in der Nähe des Menschen – etwa auf Dachböden, in Gärten oder Gartenhäusern. Hört man es nachts rumpeln und rascheln, kann es gut sein, dass ein pelziger Gast unterwegs ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit Waschbären nicht dauerhaft Untermieter werden, helfen ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bäume und Sträucher, die an das Dach heranreichen, großzügig zurückschneiden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Glatte Blechmanschetten (mind. 1 m hoch) an Fallrohren der Regenrinne anbringen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schornsteine mit stabilen Gittern sichern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mögliche Schlupflöcher und Einstiegspunkte mit solidem Material abdichten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Katzenklappen nachts verschließen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Und auch im Garten gilt: Was nicht lockt, wird nicht besucht. Daher:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mülltonnen gut verschließen und nicht an Mauern oder Zäunen aufstellen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gelbe Säcke nur am Abholtag herausstellen oder sicher verstauen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Keine tierischen oder stark riechenden Speisereste auf den Kompost geben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Futternäpfe nachts wegräumen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Öffentliche Mülleimer nicht als Picknickplatz hinterlassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9347.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zwischen Märchen und Wirklichkeit
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Waschbär ist kein Kuscheltier – aber auch kein Dämon. Er ist ein Tier, das sich klug an unsere Welt angepasst hat. Einer, der lebt, wo er leben kann. Und der dabei nicht selten unser eigenes Verhalten spiegelt: Wer Essen draußen stehen lässt, wer Lebensräume zerstört oder Strukturen verarmen lässt, schafft genau jene Lücken, die findige Tiere zu nutzen wissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist er ja ein bisschen wie ein Stummfilm-Räuber aus einer alten Geschichte: listig, pfiffig und mit einem Hang zu guten Gelegenheiten. Kein Drama – eher ein nächtlicher Mitbewohner auf leisen Pfoten. Und wer weiß – vielleicht wohnt auch in deinem Garten ein kleines nächtliches Märchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ich abends, zwar erschöpft, aber mit einem warmen Gefühl im Bauch mein Licht löschte, dachte ich noch an meine Uhus. Sie gehören eigentlich fest zu meinem Garten – jedes Jahr brüten sie irgendwo ganz in der Nähe. Doch in diesem Frühling blieb es still. Ich weiß nicht, woran es liegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem offenen Fragezeichen schlief ich ein – nur um mitten in der Nacht wieder aufzuwachen. Und da war er: ein Ruf, langgezogen, geheimnisvoll und kraftvoll. Ein Uhu. Ganz in der Nähe.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich lächelte im Dunkeln. Vielleicht brütet er dieses Jahr nicht. Aber er ist da.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Ich bin dann doch nicht so allein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9350.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/sonstige-saeugetiere/18751.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          de.wikipedia.org/wiki/Waschbär
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9351.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 02 Aug 2025 12:56:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/der-waschbaer-eingebuergerter-nachbar-mit-pfiff</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9348.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_9348.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kaffee – Die Bohne, die uns alle wachküsst</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kaffee-die-bohne-die-uns-alle-wachkuesst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hätte gedacht, dass unser täglicher Wachmacher eigentlich aus einer Pflanze stammt, die botanisch zur Familie der Rötegewächse, den Rubiaceae, gehört? Die Coffea-Gattung umfasst stolze 124 Arten, aber für unsere geliebte Tasse Kaffee kommen eigentlich nur zwei in Frage: Coffea arabica und Coffea canephora – besser bekannt als Arabica und Robusta.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Kaffee002.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Arabica vs. Robusta – Das Bohnen-Duell
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Arabica
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der Diva unter den Kaffeepflanzen, stammt ursprünglich aus dem Südwesten Äthiopiens und macht rund 70 Prozent der weltweiten Kaffeeproduktion aus. Die Bohnen sind größer, oval und haben eine hübsche S-förmige Einkerbung in der Mitte. Ihr Geschmack? Aromatisch, fruchtig, süßlich und mit einer feinen Säure, die so charmant ist, dass man fast vergisst, dass man gerade Koffein schlürft. Arabica liebt es kühl und gemütlich – ideal sind Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad und Höhenlagen zwischen 600 und 2300 Metern. Aber wehe, jemand bringt ihr den Kaffeerost oder zu viel Wind vorbei – da wird die Diva schnell zickig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Robusta
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist dagegen der rustikale Muskelprotz aus der Familie – botanisch korrekt Coffea canephora. Entdeckt wurde sie im 19. Jahrhundert irgendwo zwischen 1830 und 1860 in Zentralafrika, Uganda ist sozusagen die Heimatadresse. Robusta-Bohnen sind kleiner, rundlicher und mit einer geraden Einkerbung versehen. Geschmacklich bringt Robusta mehr „Ecken und Kanten“ ins Spiel: erdig, nussig, mit einer Spur Holz und Leder – ein bisschen so, als hätte man den Kaffee mit einem Abenteuertrunk gewürzt. Außerdem packt Robusta fast doppelt so viel Koffein aus wie Arabica – bis zu 4,5 Prozent! Die Chlorogensäure, eine natürliche Säure mit antioxidativer Superkraft, steckt auch reichlich drin und gibt dem Ganzen noch einen Extra-Kick.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Kaffee004.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Geschichte im Becher
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ersten Kaffeehäuser gab es tatsächlich schon im 16. Jahrhundert – genauer gesagt 1554 in Konstantinopel (heute Istanbul). Diese osmanischen Kaffeehäuser waren ein ganz eigenes Erlebnis, mit Tee, Wasserpfeifen und viel geselligem Beisammensein. Der europäische Kaffeehaus-Stil entwickelte sich erst später, aber die Idee vom koffeinhaltigen Miteinander startete dort.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Anbau und Ernte – Geduld zahlt sich aus
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer denkt, Kaffee wächst im Supermarkt einfach so in der Tüte, der täuscht sich: Arabica-Pflanzen brauchen Liebe, Zeit und die richtigen Bedingungen. Bis zur ersten erntereifen Bohne vergehen normalerweise drei bis fünf Jahre – nicht 8 bis 12 Monate, wie mancher Mythos behauptet. Robusta ist da der Schnellstarter und der härtere Typ: Sie wächst niedrig, liebt Hitze und Feuchtigkeit und bringt nach etwa drei Jahren die ersten Kirschen, die obendrein leichter zu ernten sind, weil sie fest an den Ästen kleben bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arabica braucht gemäßigte Temperaturen, bevorzugt Höhenlagen, und ist leider anfällig für Krankheiten wie den berüchtigten Kaffeerost. Robusta hingegen ist der robuste Bruder (nicht umsonst so genannt!), der mit Wind, Wetter und Schädlingen besser klar kommt. Das spiegelt sich auch im Preis wider: Robusta ist günstiger, wächst schneller und wird oft in Massenkaffees und Instant-Produkten eingesetzt. Arabica dagegen bleibt der edle Star mit seinem feineren Aroma – was sich auch im Preis widerspiegelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Kaffee005.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zimmerpflanze Kaffeepflanze – Grüner Kaffee für Zuhause?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kaffeepflanze als Zimmerpflanze? Eine tolle Idee für Pflanzenfreunde! Aber bitte nicht mit Erwartungen an die eigene Kaffeeernte: Im Wohnzimmer wachsen Kaffeepflanzen langsam und bringen meist nur winzige, selten genießbare Ernten hervor – Geduld und Liebe sind gefragt. Optimal sind helle Standorte ohne direkte Mittagssonne und ein leicht feuchtes, warmes Klima. Wer es schafft, seine Pflanze gesund zu halten, hat nicht nur ein hübsches Blattgrün, sondern auch den Duft von frisch gemahlenen Bohnen in der Nase – wenn auch nur gedanklich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Arabica, Robusta oder der große Kaffee-Mix?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende des Tages geht es beim Kaffee vor allem um den Geschmack – und der ist so vielfältig wie die Menschen, die ihn lieben. Arabica punktet mit mildem, fruchtigem Aroma und feiner Säure, während Robusta mit kräftigem, erdigem Geschmack und mehr Koffein glänzt. Ein Mix aus beiden, ein sogenannter Blend, kann das Beste aus beiden Welten verbinden: die feine Eleganz von Arabica trifft auf die Power von Robusta.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den Kaffee-Genuss zu Hause gilt: Qualität, Frische und persönliche Vorlieben entscheiden. Und mal ehrlich – egal ob Arabica, Robusta oder Mischform, Hauptsache, die Bohne macht wach, glücklich und begleitet durch den Tag!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meine Tipps:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sonntag, 21. September: Frühstück im Schloss – aber richtig!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kräuter, Früchte, Flair – und kein Wurstbrot weit und breit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sagt eigentlich, dass gesundes Essen langweilig ist?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Am 21. September laden wir euch ein zum vegetarischen Frühstück deluxe im Schloss – und zwar im historischen Nagelsberger Schloss, das allein schon ein Besuch wert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was euch erwartet?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Frühstücksbuffet voll frischer Früchte, Wildkräuter, hausgemachter Aufstriche, knuspriger Überraschungen und allem, was Mutter Natur und gute Laune zu bieten haben – 100 % vegetarisch, 100 % lecker, 0 % Langeweile.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also: Rein in die bequemen Klamotten, raus aus dem Marmeladenglas-Alltag und rein ins gute Leben mit Geschmack und Stil.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56664; Wann? 21. September, 9:00–12:00 Uhr
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            &amp;#55357;&amp;#56504; Was kostet's? Erwachsene 20 €, Kinder 10 €
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            &amp;#55357;&amp;#56525; Wo? Nagelsberg Schloss 2 – Frühstücken wie Graf und Gräfin (nur cooler).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unbedingt reservieren – die Plätze sind lecker und begrenzt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kaffee, Kultur &amp;amp; Gemeinschaft – eritreischer Style!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Am 27. September beim Tag der offenen Tür
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forget Flat White – hier kommt Kaffee mit Seele.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elsa lädt euch ein zur traditionellen eritreischen Kaffeezeremonie – und die hat's in sich:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Hier wird geröstet, geduftet, gegossen und gefeiert, was die Kaffeebohne hergibt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Erlebnis für alle Sinne, das mehr ist als nur ein Koffeinkick: Es geht um Gemeinschaft, Genuss und echtes Miteinander.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Kaffee-Nerd, neugieriger Neuling oder Kulturfreund – wer einmal dabei war, bestellt nie wieder einfach nur „einen Kaffee“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;#55357;&amp;#56525; Wo? Tag der offenen Tür, bei mir im Nagelsberger Schloss 2
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            &amp;#55357;&amp;#56518; Wann? 27. September – genauer gesagt ab 13:00 Uhr: den Termin merken, kommen, schnuppern, staunen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst euch wachrösten – von Aroma, Atmosphäre &amp;amp; echter Gastfreundschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anmeldung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            E-Mail:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:alexandra@Nagelsberger-Schloss.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Alexandra@Nagelsberger-Schloss.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Telefon: 07940 5499977 oder mobil 0151 75065859
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 16:11:42 GMT</pubDate>
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      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/tag-der-offenen-tuer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tag der offenen Tür 2.0 – Wild, weise &amp;amp; wunderbar.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich lade euch herzlich ein zu meinem zweiten Tag der offenen Tür – ein Fest der Sinne, der Natur, der Kreativität und der Begegnung. Ob Kinder ab 2, Genussmenschen, Naturfreunde oder Kunstliebhaber – hier ist für jede und jeden etwas dabei. Ein bunter Tag mit Tiefgang – zum Staunen, Mitmachen, Probieren, Lernen und Lachen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/postkarte_tdot_2025.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst, die Spuren hinterlässt: In meiner neuen Ausstellung „PS – I love you“ zeige ich Werke aus Auto-Fragmenten auf Papier und Leinwand – ganz in Schwarz-Weiß. Der weibliche Blick auf Autos und Lokomotiven.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jetzt, ich atme gerade: In meinem Naturcoaching-Workshop geht’s ums Innehalten, Auftanken und darum, mal wieder tief durchzuatmen – mitten in der Natur und mitten im Leben. Kleine Übungen, große Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonnenkunst für Groß und Klein: Grafikdesignerin Andrea zeigt euch, wie man mit Pflanzen und Sonnenlicht Cyanotypien erstellt – ein blaues Wunder ab 6 Jahren. Kreativ, verspielt und mit echtem Überraschungseffekt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welttanz für kleine Weltentdecker: Rhythmus im Blut und ein Lächeln im Gesicht – bei Nathalie Seidl kommen schon die Kleinsten ab 2 Jahren in Bewegung. Mit Musik aus aller Welt wird getanzt, gehüpft, gedreht und gelacht, was das Zeug hält. Ein fröhliches Mitmachangebot, bei dem Eltern herzlich mitgrooven – oder einfach mit einem Kaffee in der Hand staunend zuschauen dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wildbienen, Schmetterlinge &amp;amp; Co: Dr. Kerstin Kern – promovierte Biologin und leidenschaftliche Vermittlerin – nimmt euch mit in die Welt der Blütenbesucher. Kleine Tiere, große Bedeutung: spannend, alltagsnah und voller Aha-Momente.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wild. Pflanzlich. Köstlich.: In unserer Mitmachküche wird’s grün und lecker. Gemeinsam bereiten wir kleine, feine Gerichte mit Wildpflanzen zu. Einfach, überraschend und zum Reinlöffeln gut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee, Kultur &amp;amp; Gemeinschaft: Elsa lädt ein zur eritreischen Kaffeezeremonie – ein sinnliches Erlebnis voller Duft, Röstkunst und Gastfreundschaft. Wer Kaffee liebt, wird diese Form der Begegnung feiern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Glitzer &amp;amp; Kreativ: Halbedelsteine, Silberdraht, Perlen – unter der Anleitung von Kerstin könnt ihr eure eigenen Ohrringe gestalten. Funkelnde Einzelstücke mit Persönlichkeit – und definitiv nichts von der Stange.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Wildrose zur Kultfrucht: Pearl-Sue Carper, wissenschaftliche Assistentin an der Uni Würzburg, öffnet den kulturwissenschaftlichen Blick auf die Hagebutte: Frucht, Heilmittel, Symbol. Und im Anschluss? Darf natürlich auch verkostet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blüten, Blätter, Balsam: In meinem Naturkosmetik-Workshop entstehen aus Wiesenkräutern kleine Pflegewunder: Salben, Balsame, Duftöle – ganz ohne Chemie, dafür mit viel Pflanzenliebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Botanik im Glas: Zum Schluss wird’s prickelnd: Im Cocktailkurs mixen wir mit wilden Kräutern, was das Glas hält. Frisch, aromatisch und mit echtem Naturgeschmack. Cheers!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/postkarte_tdot_20252-14e414c2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kommt vorbei, bringt eure Lieblingsmenschen mit – ob Kind, Kumpel oder Oma – und taucht mit uns ein in einen Tag voller Natur, Kunst, Wissen, Genuss und Gemeinschaft. Ich freu mich riesig auf euch!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontakt / Info / Anmeldung:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Alexandra Abredat
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nagelsberger Schloss 2
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           74653 Künzelsau-Nagelsberg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           E-Mail: Alexandra@Nagelsberger-Schloss.de
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Telefon: 07940 5499977 oder mobil 0151 75065859
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.Nagelsberger-Schloss.de" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.Nagelsberger-Schloss.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 15:04:13 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zwischen Palmen, Polle und Politur – Ein Ausflug in Frankfurts grüne Schatzkammern</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zwischen-palmen-polle-und-politur-ein-ausflug-in-frankfurts-gruene-schatzkammern</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Frankfurt – Stadt der Banken, Börsen, Bretzel und… Botanikerträume?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Tatsächlich! Wer durch Hochhausschluchten wandelt, ahnt kaum, dass gleich ums Eck ein Paradies liegt, in dem Holzbienen brummen, tropische Blüten glühen und Bäume Geschichten erzählen. Willkommen im Palmengarten und dem angrenzenden Botanischen Garten – zwei grüne Oasen, die nicht nur Pflanzen, sondern auch Fotografen, Flaneure und Flora-Fans in Verzückung versetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_8985.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Palmengarten – wo Pflanzen Promistatus haben
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Palmengarten wurde 1871 eröffnet – als Frankfurts Antwort auf den kolonialen Pflanzensammelrausch des 19. Jahrhunderts. Heute erstreckt sich das Gelände über 22 Hektar und beherbergt eine beeindruckende Gehölzsammlung mit über 2000 Arten. Zahlreiche Bäume stammen noch aus der Gründerzeit – und wachsen seit über 100 Jahren munter weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darunter: seltene Koniferen, Ginkgos, Eichen- und Ahornarten in allen Größen und Blattformen, Tulpenbäume, Libanon-Zedern, Sumpfzypressen und Flügelnüsse. Einige dieser Exemplare gelten als Monumentalbäume oder wurden als sogenannte Champion Trees der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft ausgezeichnet – was ungefähr bedeutet: größer, schöner, eindrucksvoller als ihre Verwandten andernorts.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_9070.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Argyrocytisus battandieri – Ananasduft trifft Silberblatt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besondere Aufmerksamkeit verdient ein eher unbekannter Star unter den Blütensträuchern: Argyrocytisus battandieri (Bild oberhalb), auch Ananasginster genannt. Er stammt aus dem marokkanischen Atlasgebirge und verströmt zur Blütezeit einen süßen Duft nach reifer Ananas – kein Scherz! Seine silbrig behaarten Blätter glitzern im Sonnenlicht, als hätte sich jemand mit einem Pastellmalblock an ihm ausgelassen. Botanisch ein Hülsenfrüchtler, ökologisch ein Magnet für Insekten – und fotografisch ein echter Leckerbissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Palmenhaus – Tropenurlaub auf Frankfurter Art
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Palmenhaus wurde bereits 1869 gebaut – sogar noch vor dem eigentlichen Palmengarten – und war damals eine architektonische Sensation: 52,6 Meter lang, 30,5 Meter breit, 18,5 Meter hoch – und das komplett ohne innere Stützpfeiler. Heute ist es das grüne Herz des Gartens, ein luftfeuchter Sehnsuchtsort voller Palmen, Farne, Wasserläufe und exotischer Blütenwunder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier blühen tropische Schwergewichte wie Etlingera elatior (Fackelingwer), deren wachsartige Hochblätter aussehen wie luxuriöse Spa-Accessoires. Auf der Empore streifen Besucher durch Dschungelatmosphäre mit Blick auf Fischschwanzpalmen, Betelnüsse und einen plätschernden Wasserfall. Auch bei grauem Wetter: ein Kurzurlaub unter Glas.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_9050.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Päonien – Drama, Duft und Doppelblüten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kaum eine Pflanzengattung versteht es so gut, große Oper im Staudenbeet zu inszenieren wie die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Päonien
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Ob Paeonia lactiflora in eleganten Weißtönen oder die tiefroten Hybriden mit Namen wie „Buckeye Belle“ – diese Stauden machen keine halben Sachen. Ihre Blüten sind groß wie Suppenteller, duften betörend und scheinen immer ein wenig zu spät zur Saisonparty zu erscheinen – aber dann mit Tamtam!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_8927.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Botanisch faszinierend: Päonien sind langlebige Diven. Manche Exemplare blühen seit Jahrzehnten am selben Standort – sie mögen keine Umzüge. Einmal eingepflanzt, lassen sie sich nur ungern stören. Dafür belohnen sie mit einer Blütenpracht, die Fotograf:innen regelmäßig in die Knie zwingt – meist auf der Suche nach dem perfekten Tropfen Morgentau auf samtigem Blütenblatt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Palmengarten zur Päonienblüte besucht, erlebt einen Gartenmoment von filmreifer Schönheit. Und ja, es ist erlaubt, vor Begeisterung ein bisschen zu seufzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_8918.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stauden &amp;amp; Wasser – Bühne frei für Spiegelungen, Bokeh und Farbrausch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was wäre ein botanischer Garten ohne seine Staudenbeete? Zwischen frühsommerlicher Pracht und spätherbstlicher Struktur offenbart sich hier ein echtes Paradies für Fotograf:innen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Salvia, Rittersporn, Astern, Taglilien und Zierlauch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            recken sich ins Licht – mal verspielt, mal majestätisch – und bieten das perfekte Spiel aus Farben, Höhen und Texturen. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beete am Schmuckhof si
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nd besonders sehenswert und wirken zur goldenen Stunde wie gemalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann: Wasser. Ruhepol, Reflektor, Lebensraum. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           großen Wasserbecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            im Palmengarten sind nicht nur botanisch interessant (mit Seerosen und Sumpfpflanzen wie Typha und Iris), sondern auch fotografisch ein Geschenk. Spätestens wenn eine Libelle über das spiegelglatte Wasser zischt oder eine Hummel im Gegenlicht auf einer Sumpfschwertlilie landet, wird klar: Hier braucht man Geduld, ein gutes Objektiv – und einen Finger am Auslöser.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders lohnend: die Sichtachsen vom Wasser aus auf das Palmenhaus, bei Windstille doppelt so schön durch die Spiegelung. Wer mit Offenblende arbeitet, zaubert hier bokehreiche Kunstwerke. Ein Geheimtipp für Makro-Liebhaber: die Feuchtbiotope am Rande der Schaugewächshäuser – klein, versteckt, aber voller fotogener Details.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Schmetterlinge, Holzbienen und andere Brummer
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein botanischer Garten ohne Bestäuber wäre wie ein Sommer ohne Eis. Zum Glück herrscht reges Treiben zwischen Blüten und Büschen. Besonders auffällig: die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           blaue Holzbiene
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Xylocopa violacea), die mit sonorem Brummen durch den Garten zischt – ein fliegender Edelstein mit Turbomotor. Dazu gesellen sich heimische Hummeln, zarte Wildbienen und gelegentlich sogar tropische Schmetterlinge wie Morpho peleides, deren blaue Flügel in der Tropenhalle leuchten wie frisch lackiertes Aluminium.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Und wenn eine Krähe über den Ginster hopst oder keck durch das Palmenhaus ruft, hat man das Gefühl, selbst Teil einer botanischen Theaterinszenierung zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_9006.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Botanische Garten – wild, wissenschaftlich, wunderbar
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleich gegenüber liegt der Botanische Garten, seit 2012 Teil des Palmengartens. Er wurde bereits 1763 gegründet und zeigt in naturnahen Pflanzungen die heimische Flora Hessens. Hier wachsen seltene Wildarten wie der Diptam (Dictamnus albus) oder das stattliche Adonisröschen. Über 500 Pflanzen auf der Roten Liste sind hier zu finden – jede mit rotem Schild und klarer Mission: erhalten, schützen, sichtbar machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein besonderer Fokus liegt auf Pflanzengesellschaften – von Sanddünen über Magerrasen bis zu Buchenwäldern. Wer genau hinschaut, entdeckt unscheinbare botanische Schätze zwischen den Gräsern – und mit etwas Glück auch den einen oder anderen botanischen Fun Fact auf den Infotafeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_8897.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fototipps für Pflanzenjäger:innen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Licht
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Frühmorgens oder am späten Nachmittag – dann ist das Licht weich und die Blätter leuchten von innen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Makro-Liebe
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Tropische Blüten, Holzbiene auf Lavendel, Ginsterblüten im Gegenlicht – alles perfekte Motive.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Hintergrund
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             beachten: Keine Hintern im Bild, lieber Laub oder Himmel.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Tropenhaus-Glanz
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Kondenswasser an Palmenblättern = magisches Bokeh.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Gehölze in Szene setzen
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            : Stämme schräg fotografieren, Detailaufnahmen von Rinde, Fruchtständen und Verzweigungen lohnen sich!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Web_Palmengarten_MG_8978.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Fazit: Grün, grandios, ganz nah
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frankfurt kann Hochhaus, ja – aber eben auch Hortus. Der Palmengarten und der Botanische Garten bieten eine fast absurde Vielfalt an Pflanzenarten, Düften, Formen und Farben. Wer einmal die Ananaswolke des Argyrocytisus battandieri geschnuppert hat oder dem tiefblauen Flügelschlag einer Holzbiene hinterhergeschlichen ist, kommt garantiert wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Botaniker:innen, sondern auch für alle, die gerne fotografieren, abschalten oder einfach wieder mit Erde unter den Schuhen heimkehren möchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eintritt? Fair. Erlebnis? Unbezahlbar. Und ganz ehrlich:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wann warst du das letzte Mal auf Weltreise – mitten in Hessen?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Weitere Infos und Quellen:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.palmengarten.de/de/index.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.palmengarten.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.palmengarten.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Sehenswerte_Gehoelze_Palmengarten_2022.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Sehenswerte_Gehoelze_Palmengarten_2022.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 12:59:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/zwischen-palmen-polle-und-politur-ein-ausflug-in-frankfurts-gruene-schatzkammern</guid>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Küchenschelle – Frühlingsglocke mit Charme und Charakter</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-kuechenschelle-fruehlingsglocke-mit-charme-und-charakter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum hat der Winter sich schnaubend verzogen, schiebt sich schon eine kleine Sensation aus dem Boden: die Küchenschelle. Noch halb im Winterschlaf, reckt sie ihre mit Silberflaum überzogenen Köpfchen in die kühle Frühlingsluft – ein bisschen wie ein verschlafener Teenager mit wuscheligem Haar, der sich widerwillig aus dem Bett schält. Nur eben sehr viel hübscher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8890.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Hohenlohe ist sie kein seltenes Bild – aber jedes Mal wieder ein Highlight. Die violetten Glöckchen der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nicken anmutig im Wind, als würden sie höflich „Guten Tag“ sagen. Und wer jetzt denkt, das sei nur eine hübsche, aber etwas spröde Frühlingserscheinung, der irrt: Die Küchenschelle hat Charakter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8889.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zähes Pflänzchen mit Stil
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie wächst am liebsten dort, wo andere Pflanzen die Segel streichen – auf mageren, trockenen, sonnigen Böden. Ein bisschen karg darf’s schon sein, bitte mit Kalk, gerne auch mal schottrig. Humus? Pah! Braucht sie nicht. Sommerliche Trockenheit? Kein Problem. Die Küchenschelle mag es reduziert – ein echter Fan des „Weniger ist mehr“. Dafür wird sie auch nicht von jeder x-beliebigen Pflanze bedrängt und kann sich durch Selbstaussaat ganz entspannt ausbreiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8888.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von wegen unscheinbar!
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während andere Frühblüher oft in grellen Farben daherkommen, setzt die Küchenschelle auf zurückhaltende Eleganz: samtige, violette Blüten, die aussehen wie kleine Glöckchen – daher übrigens auch der Name: „Küchenschelle“ kommt von der alten Bezeichnung für Kuhglocke. Wer genau hinschaut, entdeckt in der Mitte der Blüte goldgelbe Staubblätter – ein kleines Sonnenfeuerwerk auf lilafarbenem Samt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8887.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und nach der Show?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blüte vorbei, Bühne leer? Nicht bei ihr! Nach dem großen Auftritt verwandelt sich die Küchenschelle in eine Designerin des Fruchtstandes: Ihre silbrig-flauschigen Samenstände wirken wie Miniatur-Federbälle und sind mindestens genauso fotogen wie die Blüten. Sie schweben elegant über dem Laub, bereit, sich vom Wind in neue Abenteuer tragen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kurz gesagt:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Blütezeit:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             März bis Mai
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Standort:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             sonnig, trocken, kalkhaltig – nix für Schmusebeete
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Größe:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Blütendiva bei 15–25 cm, Samenballerina bis 40 cm
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Pflege:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             pflegeleicht, wenn der Standort passt – keine Mimose
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8886.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie kommt die Küchenschelle in den Garten und warum der Spaten bitte im Schuppen bleibt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So schön sie am Wegesrand auch aussieht – bitte nicht ausgraben! Die Küchenschelle ist in vielen Regionen geschützt und spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem unserer Trockenrasen. Außerdem überlebt sie das Umpflanzen aus der Wildnis meist nicht – sie ist kein Fan plötzlicher Umzüge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die gute Nachricht:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du kannst sie ganz legal und mit gutem Gewissen bei bewährten Staudengärtnereien bekommen. Achte auf regionale Herkunft und biologische Qualität – dann bekommst du robuste Pflanzen, die sich in deinem Garten pudelwohl fühlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8884.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Standort-Tipps für deinen Garten:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Lage:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             sonnig bis vollsonnig
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Boden:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             durchlässig, kalkhaltig, gern etwas steinig
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Pflege:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             wenig! Nur keine Staunässe – lieber mal zu trocken als zu feucht
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Nachbarn:
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             andere Trockenrasenfans wie Thymian, Enzian oder Federgras
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8881.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.allgaeustauden.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kuhschellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/kuechenschellen/kuechenschelle-kuhschelle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8879.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 16:13:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-kuechenschelle-fruehlingsglocke-mit-charme-und-charakter</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8891.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Pulsatilla_vulgaris_MG_8891.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ein unvergessliches Wochenende im Naturparadies – Meine Erfahrung mit Aromatherapie und Wildkräutern</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/ein-unvergessliches-wochenende-im-naturparadies-meine-erfahrung-mit-aromatherapie-und-wildkraeutern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am vergangenen Wochenende durfte ich an einem inspirierenden Seminar im idyllischen Naturparadies in Oy-Mittelberg bei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PRIMAVERA LIFE GmbH teiln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ehmen – eine wunderbare Mischung aus Theorie, Praxis und purer Naturerfahrung, die mich nachhaltig begeistert hat. Als Kräuterpädagogin mit langjähriger Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, ständig Neues zu lernen und sich weiterzubilden. Dieser Kurs hat mir genau das geboten – neue Impulse, Freude an der Sache und praktische Anregungen für meine eigenen Kurse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250322_174252.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Aromatherapie Grundlagenkurs, in dem ich tiefer in die faszinierende Welt der ätherischen Öle eintauchen durfte, war ein wahres Erlebnis. Unter der kompetenten Anleitung von Stephan Rumpel wurden uns nicht nur die theoretischen Grundlagen vermittelt, sondern auch viele praktische Übungen durchgeführt. Es war beeindruckend zu erleben, wie konzentrierte Pflanzenkraft in unseren Händen lebendig wurde – vom Riechen und Erleben bis hin zur Herstellung eigener Pflegeprodukte. Besonders schön war, dass wir am Ende des Seminars sogar einige der selbst kreierten Produkte mit nach Hause nehmen durften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250322_175942.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein besonderes Highlight war der Gesamteindruck des Seminars: Überall duftete es angenehm, was mein Herz als Kräuterliebhaberin höherschlagen ließ. Auch das vegetarische BIO Essen war ein Genuss, und trotz des noch spärlich blühenden Gartens im frühen Frühling verbreitete sich ein Gefühl von Frische und Lebendigkeit. Das Ambiente von Primavera – dieser Ort, an dem man die naturreine Pflanzenkraft spüren und erleben kann – hat mich tief beeindruckt. Es ist faszinierend, wie Düfte direkt in unser limbisches System gelangen und Erinnerungen sowie Emotionen wecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250322_174650.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mir besonders Freude bereitete, war nicht nur die fachliche Weiterbildung, sondern auch die entspannte und herzliche Atmosphäre unter Gleichgesinnten. Der Austausch mit anderen Teilnehmerinnen (es waren nur Frauen angemeldet) hat mir neue Perspektiven eröffnet und mich in meinem Wunsch bestärkt, meine eigenen Kurse mit noch mehr Praxisnähe und Freude an der Natur zu gestalten. Der Seminar-Shop von Primavera, in dem ich zudem kostengünstig einkaufen konnte, rundete das Erlebnis perfekt ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Wochenende hat mir einmal mehr gezeigt, wie kraftvoll und inspirierend die Verbindung von Kräuterkunde und Aromatherapie sein kann. Ich gehe mit vielen neuen Ideen und frischer Motivation zurück zu meinen Kursen – bereit, mein Wissen und die Begeisterung für natürliche Düfte und Wildkräuter weiterzugeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250322_175115.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich freue mich darauf, diese Erfahrungen in meinen kommenden Seminaren einzubringen und gemeinsam mit meinen Teilnehmer*innen die wundervolle Welt der Naturkosmetik zu entdecken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen Dank an alle, die dieses unvergessliche Erlebnis möglich gemacht haben!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleibt inspiriert und naturverbunden, Alexandra
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           PS Die Fotos sind in der näheren Umgebung aufgenommen. Ein Kurzurlaub lohnt sich in Oy-Mittelberg auf jeden Fall!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Meine nächsten Kosmetik Termine:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           03. April, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller - Marbach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           05. April, 10:30 Uhr Kurhaus Bad Mergentheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           03. Mai, 10:30 Uhr Kurhaus Bad Mergentheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           08.Mai, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller - Kornwestheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           07. Juni, 10:30 Uhr Kurhaus Bad Mergentheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           26. Juni, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller, Bietigheim-Bissingen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           04. Juli, VHS Künzelsau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           13. September, 15:00 Uhr Nagelsberger Schloss 2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           18. September, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller ???
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           19. September, 18:00 Uhr, VHS Schwäbisch Hall
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           27. September, Nagelsberger Schloss 2 (Tag der offenen Tür)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           02. Oktober, 18:00 Uhr VHS Nürnberg Südpunkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           16. Oktober, 18:00 Uhr VHS Ludwigsburg Schiller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           06. November, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           08. November, 18:00 Uhr, VHS Crailsheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           13. November, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           14. November, 18:00 Uhr VHS Bad Mergentheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           27. November, 18:00 Uhr VHS Öhringen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           29. November, 18:00 Uhr, VHS Schwäbisch Hall ???
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           18. Dezember, 18:00 Uhr, VHS Ludwigsburg Schiller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           20. Dezember, 18:00 Uhr Schwäbisch Hall ???
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anmeldung über die jeweilige VHS, Termine im Nagelsberger Schloss über mich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 10:08:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/ein-unvergessliches-wochenende-im-naturparadies-meine-erfahrung-mit-aromatherapie-und-wildkraeutern</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20250322_090527.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Willkommen im Jahr 2025 – Gemeinsam kreativ und inspiriert!</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/termine-2025</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Termine 2025 - Meine Highlights
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein neues Jahr voller Chancen, Begegnungen und kreativer Erlebnisse steht vor der Tür – und ich lade Sie ein, es mit mir zu gestalten! Wenn Sie Lust haben, neue Menschen kennenzulernen, Ihre Kreativität auszuleben und wertvolle Momente zu genießen, dann sind Sie herzlich willkommen in meiner neuen Erlebnisreihe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Aus Einsamkeit wird Gemeinsamkeit – Verbunden durch Kreativität
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . In einer kleinen, persönlichen Runde von maximal sechs Personen schaffen wir gemeinsam Erlebnisse, die nicht nur die Kreativität fördern, sondern auch den Austausch und die Freude an der Begegnung in den Mittelpunkt stellen. Ob beim Kochen oder beim Entdecken der Welt der Kräuter – hier entstehen wertvolle Verbindungen und unvergessliche Momente. Los geht’s am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Samstag, den 8. Februar 2025, ab 17:00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
              mit dem Abend
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kochen – Genuss und Gespräche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Lassen Sie sich kulinarisch inspirieren und genießen Sie einen entspannten Austausch in gemütlicher Atmosphäre. Der perfekte Auftakt für eine neue, inspirierende Reihe! Anmeldungen sind ab sofort möglich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Krauterplausch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonntag, den 6. April 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , erwartet Sie die erste
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kräuterführung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             in diesem Jahr. Tauchen Sie mit mir in die faszinierende Welt der Wildkräuter ein und erfahren Sie mehr über ihre vielseitige Verwendung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ab
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonntag, den 18. Mai 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , beginnt der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kräuterplausch
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , bei dem wir gemeinsam in die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Welt der Kräuter und Gewürze für die Küche
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eintauchen. Entdecken Sie neue Aromen und lassen Sie sich von den unzähligen Möglichkeiten überraschen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bereits am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Samstag, 11. Januar 2025
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , geht es um ein besonders wichtiges Thema:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Achtsamkeit lernen – Für mehr Resilienz im Alltag
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie mit Achtsamkeit Ihre innere Stärke für den Alltag entwickeln können. Anmeldungen sind noch möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/streuobst06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einmal im Jahr öffne ich die Türen vom Nagelsberger Schloss 2 und lade Sie zu einem ganz besonderen Tag ein. Am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Samstag, den 27. September 2025,
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           10:00 bis 17:00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , findet der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Tag der offenen Tür statt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – ein Ereignis, das Sie nicht verpassen sollten! Tauchen Sie ein in eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welt voller spannender Themen, kreativer Workshops und inspirierender Begegnungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein weiteres Highlight in diesem Jahr ist mein neu eingeführtes
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Gesundes Frühstück im Schloss – Vegetarische Köstlichkeiten aus Früchten, Wildkräutern und regionalen Zutaten
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           am
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sonntag, 21. September
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Lassen Sie sich im historischen Ambiente von einer exquisiten Auswahl an vegetarischen Köstlichkeiten verwöhnen, die mit frischen Früchten, Wildkräutern und regionalen Zutaten zubereitet werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lust auf mehr?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Termine und weitere Informationen finden Sie auf meiner
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/workshop"&gt;&#xD;
      
           Website
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder hier als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/files/uploaded/Abredat_Alexandra_2025.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           PDF
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich freue mich darauf, Sie in diesem kreativen und inspirierenden Jahr begrüßen zu dürfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Start ins neue Jahr und viele bereichernde Begegnungen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihre Kräuterfee Alexandra
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 05 Jan 2025 12:52:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/termine-2025</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/glaskugel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/glaskugel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Nur nicht stehen bleiben – die turbulente Geschichte von Kloster Neustift</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/nur-nicht-stehen-bleiben-die-turbulente-geschichte-von-kloster-neustift</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte des Klosters Neustift beginnt im Jahr 1142, als der selige Bischof Hartmann von Brixen es mit Unterstützung des Burggrafenpaars von Säben gründet. Schon ein Jahr später gewährt Papst Innozenz II. besondere Privilegien und Schutz. Auch Kaiser Friedrich I. Barbarossa stellt das Stift 1157 unter seinen Schutz und stärkt so dessen Rechte und Besitzungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_083344.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Laufe der Jahrhunderte wächst das Kloster weiter. Es übernimmt neue Pfarrgemeinden, wie 1160 Kiens und 1221 Olang. Doch es bleibt nicht von Rückschlägen verschont. Ein verheerender Brand zerstört 1190 die gesamte Anlage, die anschließend im romanischen Stil neu errichtet wird. Diese Strukturen prägen das Kloster bis heute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_084513.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Besonders die Spätgotik bringt künstlerische Blütezeiten. 1485 wird der Chor der Stiftskirche eingeweiht, und Künstler wie Michael Pacher gestalten beeindruckende Altäre. Doch auch dunkle Zeiten bleiben nicht aus. Der Bauernaufstand von 1525 hinterlässt Zerstörung und Verwüstung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_083005.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein wichtiger Schritt in die Zukunft erfolgt um 1630, als Neustift Weingüter südlich von Bozen erwirbt und damit den Grundstein für Qualitätsweinbau legt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kerner - Der rassige Poet unter den Südtiroler Weißweinen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kerner gilt als frostbeständige Rebsorte und gedeiht besonders gut in den höheren Lagen des Vinschgaus und Eisacktals und ist eine wichtige Anbaurebsorte in Südtirol. Diese Kreuzung von 1929 zwischen Schiava Grossa (Trollinger) und Riesling verdankt ihren Namen dem deutschen Dichter Justinus Kerner. Justinus Andreas Christian Kerner, ab 1850 von Kerner, (* 18. September 1786 in Ludwigsburg; † 21 Februar 1862 in Weinsberg) war ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller und Dichter. Er führte unter anderem wissenschaftliche Experimente bezüglich des Einflusses von Wein auf die Psyche durch, so zum Beispiel über die Wirkungen des Rieslings auf das Nervensystem im Vergleich mit Weinen anderer Rebsorten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Justinus Andreas Christian Kerner war wie sein Vater auch auch als Dichter tätig und schrieb u. a. den Text zum Lied „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Vom Kreislauf des Weines
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ (vertont von Kurt Lissmann):
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Traube in die Tonne, aus der Tonne in das Fass,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aus dem Fasse dann oh Wonne, in die Flasche und ins Glas.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aus dem Glase in die Kehle, in den Magen durch den Schlund,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und als Geist dann in die Seele, und als Wort dann in den Mund,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Aus dem Worte etwas später, formt sich ein begeisternd’ Lied,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das durch Wolken in den Äther, mit der Menschheit Jubel zieht,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und im nächsten Frühling wieder, fallen dann die Lieder fein,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Nass als Tau auf Reben nieder, und daraus wird wieder Wein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Poetisch zeigt sich der rassig-würzige Weißwein auch im Glas: Dezente Muskatnoten vereinen sich mit einer aromatischen Fülle und einem fruchtig-feinen Bouquet, das das große Potenzial dieses Weins unterstreicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_081020.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Die Barockzeit bringt weitere kulturelle Höhepunkte, darunter den prächtigen Bibliothekssaal, der zwischen 1770 und 1775 entsteht. Doch 1807 wird Neustift im Zuge der bayrischen Herrschaft aufgelöst und geplündert. Erst 1816 erfolgt die Wiederherstellung unter österreichischer Verwaltung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_083114.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Heute präsentiert sich das Kloster als lebendiges Zentrum für Bildung, Kultur und Spiritualität. 2021 eröffnet ein neuer Trakt des Stiftsmuseums, und bei Renovierungsarbeiten werden Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert entdeckt – ein weiteres Zeichen, dass Neustift nie stehen bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_145948.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Auch das Bildungshaus im Kloster steht für Wachstum und Entwicklung. Unter dem Motto "vivat, crescat, floreat – lebe, wachse, gedeihe" bietet es ganzheitliche und hochwertige Weiterbildungen für Beruf und Persönlichkeit. Hier stehen Menschen mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_083555.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur nicht stehen bleiben – ein Lebensprinzip ?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Motto „Nur nicht stehen bleiben“ passt nicht nur auf die Geschichte von Kloster Neustift, sondern auch zu meinem eigenen Lebensweg. Bildung und Weiterentwicklung sind für mich wichtig. Ich besuche regelmäßig Seminare und Fortbildungen, um neue Perspektiven zu gewinnen und meine Fähigkeiten zu vertiefen. Stillstand gibt es für mich nicht – ich lerne gerne dazu, wachse an Herausforderungen und nehme mir gleichzeitig die Zeit, Erfolge wertzuschätzen und stolz auf das Erreichte zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241127_082611.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein besonderes 2024-Highlight war das Seminar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erste Hilfe für die Seele Jugendlicher
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ende November. Die empathische Dozentin Michaela Webhofer vermittelte praxisnah, wie Erwachsene Jugendliche in schwierigen Lebensphasen unterstützen können. Themen wie Depression, Ängste und Sucht wurden verständlich erklärt, und die Teilnehmer:innen lernten, Probleme früh zu erkennen und Hilfe anzubieten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20241128_082140.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kloster Neustift ist ein Ort, an dem Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen. Mit seiner langen Geschichte, seinen kulturellen Schätzen und seinem Engagement für Bildung bleibt es ein lebendiges Zentrum, das inspiriert und bewegt. 2025 sind von mir bereits zwei weitere Seminare geplant.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.kloster-neustift.it/de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Entdecke das Kloster Neustift in Vahrn, Südtirol
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.suedtirolwein.com/de/weinsorten/kerner/22-12648.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kerner - Weißwein Südtirol - der rassige Allrounder
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://glossar.wein.plus/kerner-justinus" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Kerner Justinus | wein.plus Lexikon
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.erstehilfefuerdieseele.at/info/erstehilfe/14h-seminare-erste-hilfe-fuer-die-seele-jugendlicher/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           14h Seminare Erste Hilfe für die Seele Jugendlicher – Erste Hilfe für die Seele
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 03 Jan 2025 15:55:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/nur-nicht-stehen-bleiben-die-turbulente-geschichte-von-kloster-neustift</guid>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Sinn des Lebens</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 9. August 1972 begann meine Reise in dieser Welt, eine Reise, die mich jetzt dazu brachte, den Sinn des Lebens zu hinterfragen. Die berühmte Antwort "42" aus Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" mag humorvoll und philosophisch klingen, doch in meinem Leben scheint der wahre Sinn eine andere Zahl zu sein – genauer gesagt, 52. Warum 52? Das möchte ich in diesem Blogartikel erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der symbolische Wert der Zahl 42
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Zahl 42 wird oft als Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und allem bezeichnet. Diese einfache, aber faszinierende Idee, dass eine Zahl die tiefsten Geheimnisse des Lebens entschlüsseln könnte, hat für mich jedoch eine noch tiefere persönliche Bedeutung. 42 ist nicht nur ein kulturelles Symbol, sondern eine Zahl, die mein Leben nachhaltig geprägt hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Mutter, eine außergewöhnliche Frau, verstarb im Alter von 42 Jahren. Dieser Verlust hinterließ eine Lücke in meinem Leben, die mich dazu brachte, intensiv über den Sinn und die Zerbrechlichkeit des Lebens nachzudenken. Viele bekannte Persönlichkeiten teilten dieses Schicksal, und so wurde die Zahl 42 für mich zu einem Symbol der Vergänglichkeit und des Innehaltens. Trotz dieser frühen Verluste fand ich im Laufe der Jahre zu mir selbst. Es war eine Phase, in der ich meine Mitte suchte und schließlich fand. Ich erkannte den Wert von Resilienz, Achtsamkeit und der Natur in meinem Leben, und so setzte ich meine Reise mit neuer Klarheit fort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Natur als Lehrmeisterin des Lebens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder." Dieses Zitat von Carl von Linné begleitet mich täglich in meiner Tätigkeit als Kräuterpädagogin, Gärtnerin und als Coach. Die Natur ist für mich eine unerschöpfliche Quelle der Erkenntnis, ein philosophischer Mikrokosmos, der uns lehrt, dass das Leben voller kleiner, unscheinbarer Wunder ist, die oft die fundamentalen Fragen des Daseins beantworten können. In jeder Pflanze, die gedeiht, offenbart sich eine Form von Resilienz – eine vitale Kraft, die auch in uns Menschen verankert ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz und die Heilkräfte der Pflanzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz – die psychische Widerstandskraft, nach widrigen Umständen wieder aufzuerstehen – manifestiert sich in der Natur auf bemerkenswerte Weise. Die Pflanzen, die nach einem strengen Winter erneut sprießen, veranschaulichen eindrucksvoll die Regenerationsfähigkeit, die auch in uns Menschen steckt. Die Heilpflanzen, mit denen ich mich intensiv beschäftige, symbolisieren nicht nur körperliche Genesung, sondern auch die spirituelle Dimension der Heilung. Sie lehren uns, wie wichtig Geduld und Achtsamkeit im Alltag sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtsamkeit im Rhythmus der Natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Achtsamkeit – das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Augenblicks – ist in der Natur allgegenwärtig. Jede Pflanze, jedes Kraut folgt einem natürlichen Rhythmus, einer Ordnung, die es zu respektieren gilt. Als Gärtnerin habe ich gelernt, diese Rhythmen anzunehmen und mich von ihnen leiten zu lassen, anstatt sie zu diktieren. Diese Form der Achtsamkeit hat mein Leben signifikant bereichert, indem sie mich gelehrt hat, die subtilen Wunder des Alltags zu erkennen und zu schätzen – ganz im Sinne von Linnés Zitat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Menschen um mich herum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Familie besteht aus meinem Sohn Nathan, der inzwischen fast 27 Jahre alt ist. Er erinnert mich daran, wie schnell die Zeit vergeht und gleichzeitig immer wieder Neues bringt. Als Kräuterpädagogin, Gärtnerin und Coach habe ich das Privileg, mit Menschen jeden Alters zu arbeiten – mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass viele Kinder und Jugendliche heute eine gewisse Angst vor der Natur haben. In einer Welt, die zunehmend von Technologie und städtischem Leben dominiert wird, wirkt die Natur auf sie oft fremd und unberechenbar. Sie sind nicht mehr gewohnt, sich frei in Wäldern oder auf Wiesen zu bewegen, und empfinden die Natur oft als bedrohlich, weil sie unvorhersehbar ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Arbeit mit Menschen hat mir auch gezeigt, dass es nie zu spät ist, die Welt mit frischen Augen zu betrachten. Diese Lektion versuche ich, den Kindern und Jugendlichen weiterzugeben, mit denen ich arbeite. Ebenso unterstütze ich Erwachsene dabei, ihre oft verlorene Verbindung zur Natur wiederzufinden und zu vertiefen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Den Sinn im Wachsen und Blühen finden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt der Sinn des Lebens nicht in einer abstrakten Zahl wie 42, sondern in der Art und Weise, wie wir unser Leben kultivieren. Die Natur lehrt uns Resilienz, Achtsamkeit und die Bedeutung des Setzens von Grenzen. In den unscheinbarsten Dingen offenbart sie ihre größten Wunder, und in meinen 52 Lebensjahren habe ich gelernt, diese Wunder ein wenig zu entschlüsseln und sie zu schätzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende geht es nicht nur um die rationale Suche nach dem Sinn des Lebens, sondern darum, das Leben in seiner gesamten Komplexität und Schönheit zu erleben. Die Natur, unsere weiseste Lehrmeisterin, führt uns auf diesem Weg – und vielleicht liegt genau darin der wahre Sinn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle: Foto Ufuk Arslan
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 17 Aug 2024 09:36:53 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Stinkende Nieswurz – lockt mit ihrer Hefe-Heizung Hummeln und Wildbienen an</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/stinkende-nieswurz-lockt-mit-ihrer-hefe-heizung-hummeln-und-wildbienen-an</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die stinkende Nieswurz, botanisch Helleborus foetidus genannt, gehört zur großen Gattung der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Großbritannien über die Schweiz bis nach Spanien und Portugal im Süden. In Baden-Württemberg kommt die kalkliebende Art in den Buchen- und Eichen-Wäldern auf der Schwäbischen Alb, den Neckar- und Tauber-Gäuplatten sowie im südlichen Oberrhein-Tiefland vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blüte und Blütezeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr früh im Jahr blüht die nicht sehr farbintensive Nieswurz. Anders als Stauden, die im Winter einziehen, bleibt die Stinkende Nieswurz auch im Winter mit ihren gefiederten, immergrünen Blättern und ihren dicken, aufrechten Trieben sichtbar. Die hellgrünen Blütenansätze werden bereits im Dezember / Januar gebildet. Die Hauptblütezeit ist ab Februar und dauert bis April. Frühaktive Holzbienen, Sandbienen und Hummeln finden in den Blüten reichlich Nektar und Pollen. Durch die ebenfalls in den Blüten enthaltenen Hefekulturen wird ein Teil des entstehenden Nektars zersetzt. Hierdurch sind die Blüten oft wärmer als die Umgebung (bis zu 6°C). So kann selbst bei tiefen Temperaturen die Bestäubung gefördert werden. Eine Selbstbestäubung verhindert die Nieswurz dadurch, dass sie vorweibliche Blüten entwickelt. Die Blüten haben einen Mechanismus, den man botanisch als "Streukegeleinrichtung" bezeichnet. Ihre Pollen regnen auf die besuchenden Insekten herab und werden dadurch zu anderen Blüten gebracht. Auch Ameisen ernähren sich gerne von den Bestandteilen der Samen und sorgen so für die Verbreitung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/nieswurz.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit ihren immergrünen, palmenähnlichen Blättern ist die Stinkende Nieswurz eine sehr dekorative Pflanze und ist auch im heimischen Garten ein schöner Blickfang. Wenn die Blätter zerrieben werden, verströmen sie einen unangenehmen, stinkenden Geruch (lat. foetidus).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Pflanzenteile sind stark giftig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch das Helleborin ist die Stinkende Nieswurz in allen Teilen sehr giftig. Hier handelt es sich um ein Saponingemisch und wirkt schleimhautreizend und regt zum Niesen an. Früher wurde die Pflanze wie auch die Schwarze Nieswurz als Heilpflanze gegen Läuse und Würmer verwendet aber wegen unerwünschten Nebenwirkungen ist sie nicht mehr im Gebrauch. Aufgrund der Schärfe wurde die Nieswurz auch Niespulver beigemischt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/nieswurz_03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Namensherkunft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der Verwendung als Niespulver und als Mittel gegen Läuse wurde die Pflanze Nieswurz, Läusekraut und wegen der Giftigkeit auch Teufelskraut genannt. Der Name Bärenfuß leitet sich aus dem französischen Namen patte d’ours ab. Auch der Name Schlangenrose stammt aus dem französischen Namen Rose de serpent, was für eine giftige, rosenähnliche, blühende Pflanze steht. Die Blüten des Nieswurz haben eine gewisse Ähnlichkeit zur Rose. Der botanische Name Helleborus bedeutet Nieswurzartige und der Artname foetidus leitet sich aus dem lateinischen Wort foeteo ab und kann mit stinkend oder übelriechend übersetzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sorten und gärtnerische Züchtungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der sehr frühen Blütezeit sind neben der reinen Art auch einige Sorten im Handel erhältlich. Green Giant kann bis zu 130 cm groß werden. Piccadilly bildet mit ihrem schwarzgrünem Laub einen sehr schönen Kontrast zu den grünen Blüten. Golden Bullion hat goldgelbe Blätter und ist ein bisschen empfindlich gegen die Schwarzfleckenkrankheit. Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Pilzinfektion, die bis heute noch nicht genau erforscht wurde. Nach neueren Erkenntnissen wird die Erkankung der Gattung Phoma oder Microsphaeropsis zugeordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/nieswurz_02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stinkende Nieswurz – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) » Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nieswurz lockt mit Hefe-Heizung Hummeln an - NABU
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           f5cc499c-e038-4b99-8520-f66083b28efc (baden-wuerttemberg.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Helleborus foetidus :: Wildbienen im Garten - (wildbienenwelt.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stinkende Nieswurz pflanzen und pflegen - Mein schöner Garten (mein-schoener-garten.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christrosen: Flecken auf den Blättern bekämpfen (mein-schoener-garten.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 02 Jan 2024 14:39:23 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bevor die Raunächte modern wurden – vom Räuchern und anderen Ritualen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/bevor-die-raunaechte-modern-wurden-vom-raeuchern-und-anderen-ritualen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Raunächte nehmen heute wie damals eine bedeutende Stellung im Jahreskreis ein. Viele Traditionen werden immer noch gelebt oder werden mit modernen Interpretinnen vermischt. Heute sind sie – dank Seminaren, Veranstaltungen und Kursen – vielleicht sogar moderner oder mehr verbreitet als noch vor 100, 200 oder 500 Jahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ehe wir mit den Fakten zu diesen Bräuchen starten, holen wir uns eine heiße Tasse Glühpunsch mit leckeren Gewürzen und zünden unser Räucherstövchen an. Vielleicht mit dem Duft des Weihrauchs oder mit Fichtenharz, Rosen und Tannennadeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es heißt die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige werden als Raunächte, auch Rauhnächte, Glöckelnächte, Innernächte oder Unternächte genannt, bezeichnet. 12 Nächte, die für je einen der zwölf Monate im Jahr stehen und uns einladen zurückzublicken. Aber auch einen Blick auf das, was noch kommen mag zu werfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Geschichte der Raunächte ist vielschichtig und reicht tief in unsere Geschichte zurück. Einiges deutet auf die germanischen Winter- und Lichtfeste und anderes hat keltische oder slawische Einflüsse. Gemeinsam haben alle Ursprünge, dass man glaubte, in dieser Zeit sind die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt und die Grenzen zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt besonders dünn sind. Die Verstorbenen, Ahnen und Naturgeister können deshalb umherwandern und die Lebenden beeinflussen – positiv wie negativ.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kalendarisch hat der Brauch vermutlich seinen Ursprung in der Zeitrechnung nach einem Mondjahr. Ein Jahr aus zwölf Mondmonaten umfasst nur 354 Tage. Damit fehlen im Vergleich zum Sonnenjahr mit 365 Tagen elf Tage bzw. zwölf Nächte. Diese Tage werden als tote Tage, außerhalb der Zeit, bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Herkunft des Wortes Rauhnacht ist nicht eindeutig geklärt. Manche glauben, es kommt von Rauh (wild) oder von Rauch / Räuchern. Traditionell beräucherte man seine Ställe und Wohnräume mit Weihrauch. Diese Interpretation ist ebenfalls recht alt, schon Johannes Boemus (1520) und Sebastian Franck (1534) berichten über das Beräuchern: „Die zwolff naecht zwischen Weihenacht und Heyligen drey Künig tag ist kein hauß das nit all tag weiroch rauch in yr herberg mache / für alle teüfel gespenst vnd zauberey.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andere führen es auf das mittelhochdeutsche Wort rûch zurück, das so viel bedeutet wie haarig / pelzig und sich auf die pelzigen Gestalten bezieht, die in dieser Zeit ihr Unwesen treiben sollen. Wir kennen heute das Wort Rauware oder Rauchware in der Kürschnerei für Pelzwaren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute können wir uns kaum noch vorstellen, wie die Tage und Nächte für die Menschen waren, bevor es elektrisches Licht und Zentralheizung gab. Die Dunkelheit wurde deutlich gravierender erlebt, da auch die Umgebung nicht beleuchtet war. Die Winternächte waren also vor allem kalt, dunkel und still. Hier in Hohenlohe – wo ich wohne – pflegten die Bewohner im Winter den Brauch des sogenannten „Vorsitzens“. Mütter und Kinder besuchten sich am Abend und in der warmen Stube trank man Most und reichte dazu Gsälzbrot, Äpfel und Nüsse. Dabei wurden Geschichten erzählt, Schwarzer Peter oder Mühle gespielt oder gesungen. Natürlich wurde auch gestrickt, Körbe geflochten, gewebt, gesponnen oder anderen Arbeiten erledigt. Die geselligen Abende waren ebenso betriebsam wie kurzweilig.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210110_102748.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen den Jahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst 1691 legte Papst Innozenz XII. den Anfang des neuen Jahres auf den 1. Januar bzw. den letzten Tag des Jahres auf den 31. Dezember, an dem in der katholischen Kirche der Todes- und Gedenktag von Papst Silvester I. ist. Davor gab es Zeiten wo das Jahr bereits Weihnachten begonnen hat oder erst am 6. Januar. Heute meint man mit der Redewendung in der Regel zwischen Weihnachten und Silvester / Neujahr. Ursprünglich war aber der Zeitraum zwischen dem Ende des alten Jahres (24. Dezember) und dem Beginn des neuen Jahres 6. Januar) gemeint und entsprach den zwölf heiligen Nächten oder Zwölfnächten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210110_111117.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühe Rituale und erstaunliche Bräuche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Annahme, dass an diesen Tagen die Naturgesetze außer Kraft gesetzt sind und das Tor zur Unterwelt weit offensteht, sind einige Regeln und Bräuche entstanden. So mussten Frauen und Kinder abends zuhause bleiben, es durfte keine Wäsche aufgehängt werden oder Unordnung im Haus herrschen. Man glaubte, die Geister fühlten sich im Chaos besonders wohl und würden sich bei ihrer wilden Jagd in der aufgehängten Wäsche verfangen und bleiben. Karten spielen und pfeifen am Morgen war ebenfalls verboten, da es Unglück im nächsten Jahr bringen soll. Gleiches gilt für Haare und Nägel während der Rauhnächte schneiden, hiermit machte man sich anfällig gegen Kopfschmerzen und Gicht. Ein weiteres Ritual ist, seine Schulden zu begleichen. Wer sich etwas geliehen hat, sollte es vor den Raunächten zurückgeben. Aber auch Kerzen bei Dunkelheit aufstellen, ist ein Brauch um böse Geister zu vertreiben. Das erinnert ein bisschen an unsere Weihnachtsbeleuchtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Skandinavien und anderen Teilen Europas noch viele unterschiedliche Traditionen. Einige haben sich aus lokalen und historischen Kontexten entwickelt, einige kamen neu hinzu oder haben sich verändert und manche gibt es nicht mehr. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210110_120141.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgende Rituale und Bräuche sind noch heute gängiger Bestandteil der Raunächte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die dreizehn Wünsche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang der Raunächte werden dreizehn Wünsche auf Zettel geschrieben und gefaltet. Ab der Nacht zum 25. Dezember wird jeden Tag immer ein Zettel in einer Feuerschale verbrannt. Um diese Wünsche sollen sich die guten Geister um die Erfüllung kümmern. Den letzten Wunsch, der am Ende übrigbleibt, muss von einem selbst erfüllt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergangenes loslassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ähnlich wie bei den dreizehn Wünschen, wird eine Sorge oder ein Hindernis aus dem aktuellen Jahr auf einen Zettel geschrieben und am letzten Tag des Jahres mit einer Räuchermischung verbrannt. Durch das Verbrennen verschwinden zwar nicht die Sorgen aber durch die physische Reinigung und spirituelle Klärung soll man besser mit ihnen umgehen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Räucherungen und Reinigung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einigen Überlieferungen leiten sich die Raunächte vom Räuchern ab. Ob in allen 12 Nächten oder nur in einzelnen Nächten, hängt von der regionalen Tradition ab und kann sehr unterschiedlich sein. Beim Räuchern werden Kräuter, Harze und Holzer verbrannt, um das Zuhause und die Ställe von negativen Lasten zu befreien bzw. zu reinigen und böse Geister fernzuhalten. So sollen neue positive Energien entstehen. Sehr beliebt ist Weihrauch oder Salbei. Beides steht für – sich Gutes tun, genießen und die eigenen Gefühle wahrnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orakel und Zukunftsdeutung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hat noch nicht zu Silvester Blei gegossen oder ein Horoskop gelesen? Besonders in der Zeit wo man glaubte, dass in dieser Zeit die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt und die Grenze zwischen der sichtbaren und unsichtbaren Welt besonders dünn ist, kann man seine Zukunft auf besondere Weise deuten. Deshalb sind bis heute Orakel und Wahrsagerei in den Raunächten populär. Ob in der Traumdeutung, denn jede Nacht steht für einen Monat des nächsten Jahres oder um das Wetter zu bestimmen. Das Wetter an den jeweiligen Tagen gibt Aufschluss darüber wie das Wetter in dem jeweiligen Monat des Folgejahres wird. Der erste Tag steht für Januar, der zweite für Februar und so weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchtenlauf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alpenraum immer noch verbreitet, lässt sich dieser Brauch auf vorchristliche Rituale zurückführen. Wie bereits geschrieben, ist das Tor zur Welt der Toten weit offen und Geister und Dämonen haben die Möglichkeit, auf unserer Erde zu weilen und uns Menschen zu schaden. Deshalb erscheint Frau Percht – in manchen Überlieferungen auch Frau Holle – um Fleiß und Ordnung zu belohnen und Ungehorsam und Unordnung zu bestrafen. Aber auch die Namensähnlichkeit mit Knecht Ruprecht lässt eine Verbindung zwischen den Figuren annehmen. Dafür spricht auch ihr belohnendes bzw. bestrafendes Verhalten sowie dass beide bevorzugt in den Wintermonaten auftreten. Auf den modernen Perchtenläufen versammeln sich Menschen mit gruseligen Masken und Pelzumhängen und vertreiben mit Kuhglocken, Glockenspielen, Trommeln die Geister. Bekommt man als Zuschauer von den Schlenzern einen leichten Schlag mit der Rute, soll das Glück, Fruchtbarkeit und Gesundheit bringen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Silvester
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der letzte Tag des Jahres ist der Gedenktag des heiligen Papstes Silvester I und geht auf das Jahr 1582 zurück. Damals verlegte die Gregorianische Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag von Silvester I. († 31. Dezember 335). Der Liturgische Kalender führt den Tag seit 813 auch als dessen Namenstag. Ein Jahresendfest wurde bereits vor Christi Geburt gefeiert und die Feuerfeste am Jahreswechsel gehen auf die Germanen zurück. Aus dem Perchtenlauf mit lauten Glockenspielen oder Trommeln hat sich vermutlich das heutige Silvesterfeuerwerk entwickelt. Auch hier soll das laute Knallen um Mitternacht die bösen Geister vom neuen Jahr fernhalten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20210110_120935.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann man die Raunächte für sich nutzen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn man kein spiritueller Mensch ist, weder räuchern möchte noch orakeln, lassen sich diese Tage nutzen. Traditionell geht es in den Raunächten darum, zu Ruhe zu kommen, einen Blick nach innen zu werfen und sich bewusst Zeit für sich zu nehmen. Die Natur macht es uns vor: Die Blätter fallen ab, die Stauden ziehen sich in die Erde zurück und einige Tiere sind im Winterschlaf. Das schönste Ritual in den Raunächten ist für mich, sich bewusst Zeit für sich zu nehmen, das alte Jahr zu reflektieren und sich zu überlegen, was man sich im neuen Jahr wünscht. Vielleicht bei einem Spaziergang oder gemütlich mit einer heißen Tasse Tee oder Glühpunsch bei einem guten Buch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast du ein besonderes Rauhnächte Ritual?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich wünsche dir eine wunderschöne, magische Rauhnacht-Zeit!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2023/12/wikinger-sorgten-sich-um-ihre-zaehne-medizin-gesundheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauhnächte: Rituale und Bedeutung für 12 ganz besondere Nächte | kraut&amp;amp;rüben (krautundrueben.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rauhnächte: Rituale &amp;amp; Bedeutung der 12 magischen Nächte (bodynova.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauhnächte ab 21.12.: 5 Rituale, mit denen du deine Wünsche für 2024 manifestierst | BRIGITTE.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Magische Rauhnächte – vom Räuchern und anderen Ritualen - Kulturleben - Blog | Tirol in Österreich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bräuche der Rauhnächte - quarks.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rauhnächte sind da: Was Sie jetzt tun und lassen sollten | agrarheute.com
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darum räuchern wir in den Raunächten – Servus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buch Hohenlohica Obscura, Spuk, Aberglaube und Magie an Kocher, Jagst und Tauber, ISBN 9783839225363
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschrift Natur Apotheke 1/2024 Seite 76 bis 81
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen den Jahren – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Raunacht – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Perchta – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Silvester – Wikipedia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: Waldenburg und Freilandmuseum Wackershofen in Hohenlohe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Dec 2023 10:19:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/bevor-die-raunaechte-modern-wurden-vom-raeuchern-und-anderen-ritualen</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie die Tanne zum Weihnachtsbaum wurde</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für viele Christen gehört zur Weihnachtszeit ein Christbaum dazu. Aber woher kommt die Tradition, einen geschmückten Tannenbaum oder Christbaum als symbolischen Mittelpunkt des Weihnachtsfestes aufzustellen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sélestat, die Wiege des Weihnachtsbaums
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Elsass bzw. in Sélestat wird 1521 für vier Schilling eine Tanne in das Kassenbuch der Stadt notiert. Es war die Bezahlung des Försters, der den Gemeindewald hütet. Der Buchhalter fügte hinzu, ass die Einwohner der Stadt kostenlos eine Tanne fällen können, um sie zu schmücken, „wie es seit undenkbaren Zeiten gemacht wird“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile steht bei den meisten Familien der festlich geschmückte Baum wahrscheinlich im Wohn- oder Esszimmer. Im Elsass war das jedoch nicht immer so. Am Anfang hing er an einem Balken von der Decke. Traditionell wurde er mit roten Äpfeln, die an die biblische Frucht der Versuchung erinnern, und mit Hostien als Symbol der Erlösung, geschmückt. Später folgten Süßigkeiten und heute hängen überwiegend Holz-, Glas- oder Keramikschmuck an den Zweigen der Weihnachtsbäume.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/weihnachten04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Verbreitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden die Nachrichten über den Weihnachtsbaum dann häufiger. 1774 erwähnte Goethe den Weihnachtsbaum in seinem Roman „Die Leiden des jungen Werther“. Hier freut sich der Protagonist über einen geschmückten Baum mit Kerzen, Äpfeln und Süßigkeiten. Einige Jahre später (1793) erschien „Das Heimweh“ von Johann Heinrich Jung-Stilling, der ebenfalls von einem „Lebensbaum“ schreibt, zu dem die Kinder am Weihnachtsmorgen geführt werden. Der hell leuchtende Baum ist in der Beschreibung mit vergoldeten Nüssen geschmückt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Nordamerika gelangte der Weihnachtsbaum 1832. Vor allem Auswanderer und Matrosen hatten den Brauch in ihre neue Heimat mitgebracht. Wahrscheinlich wurde 1912 in New York der erste öffentliche Weihnachtsbaum aufgestellt und eine elektrische Beleuchtung verbreitete sich ab 1920. Grundsätzlich muss man aber festhalten, dass wohlhabendere Bürgerhaushalte einen eigenen Weihnachtsbaum hatten und die symbolträchtigen Gehölze für Bauern bis zur Zwischenkriegszeit nahezu unerschwinglich waren. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/weihnachten01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbolik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon vor Jahrhunderten waren Tannen und andere immergrüne Pflanzen ein Symbol für Leben und Fruchtbarkeit. Zur Wintersonnenwende wurden Häuser bereits mit Immergrünen geschmückt um die wieder länger werdenden Tage zu feiern. So ist es nicht verwunderlich, dass der Weihnachtsbaum immer ein bürgerliches und kein kirchliches Symbol war. Die Kirche maß der Weihnachtskrippe immer den größten Symbolgehalt zu und stand den Weihnachtsbäumen eher kritisch gegenüber. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts öffnete sich die Kirche dem Brauchtum und erlaubte Weihnachtsbäume in den Gotteshäusern. 1982 führte Papst Johannes Paul II. den Weihnachtsbaum im Vatikan ein und ein dekorierter Baum strahlte auf dem Petersplatz in Rom.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dekoration
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wird erzählt, dass ein Glasbläser Mitte des 19. Jahrhunderts farbige Kugeln für seinen Weihnachtsbaum herstellte, weil er keine Möglichkeit hatte, sich Nüsse, Äpfel und Gebäck als Behang für den Christbaum zu kaufen und diesen damit zu schmücken. Die Legende zeigt uns, dass die Menschen trotz Armut mit allen Mitteln und Wegen immer wieder versucht haben, Weihnachten zu feiern und einen Weihnachtsbaum aufstellen wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traditionelle Weihnachtsfarben sind Rot und Grün, später kamen noch Silber und Gold dazu. Engelshaar, Lametta, Federn oder Figuren. Die Dekorationsmöglichkeiten heutzutage sind vielfältig und Geschmackssache eines jeden Einzelnen. Wie sieht dein Weihnachtsbaum aus? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/weihnachten03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann aufstellen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir haben unseren Baum immer erst am 24.12. aufgestellt und geschmückt. Es war immer eine große Freude, den festlich geschmückten Baum, am Heiligabend leuchten zu sehen und natürlich die Geschenke auspacken zu dürfen. Viele Familien stellen den Baum aber schon zwischen dem 3. Advent und Heiligabend auf um etwas länger von ihm zu haben. Wie lange er dann stehen bleiben darf, hängt natürlich von den eigenen Vorlieben ab und ist regional unterschiedlich. Einige lassen ihn bis Dreikönigstag am 6. Januar stehen oder bis Maria Lichtmess am 2. Februar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendete Baumarten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jeder Nadelbaum ist auch ein Weihnachtsbaum, auch wenn sie heute Massenware sind und beachtliche Umsätze liefern. Hauptsächlich sind von den 25 Millionen Weihnachtsbäumen pro Jahr in Deutschland Tannen, Fichten und Kiefern. Der Marktanteil der Nordmann-Tanne – mit ihrem besonders schönen Wuchsbild – betrug 2020 rund 80 Prozent in Deutschland. Davon stammen etwa 90 Prozent aus Deutschland. Dänemark ist das wichtigste Importland für Weihnachtsbäume. Der Importanteil liegt bei circa zehn Prozent. Besonders die großen Bäume von vier bis viereinhalb Meter Höhe kommen aus Dänemark. Deutschland exportiert insgesamt etwa eine Million Weihnachtsbäume, vor allem in die Schweiz, Frankreich, Österreich und Polen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/weihnachten02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weihnachten treffen sich die Familienmitglieder und feiern zusammen. Für mich sind neben meinem Sohn auch Freunde an diesen Tagen wichtig und gerne verbringe ich meine Zeit mit ihnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gedicht, welches ich immer noch mag, ist „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Markt und Straßen steh‘n verlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Still erleuchtet jedes Haus,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sinnend geh ich durch die Gassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles sieht so festlich aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An den Fenstern haben Frauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           buntes Spielzeug fromm geschmückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tausend Kindlein steh‘n und schauen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sind so wunderstill beglückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ich wandre aus den Mauern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis hinaus ins freie Feld,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hehres Glänzen, heiliges Schauern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie so weit und still die Welt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sterne hoch die Kreise schlingen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           aus des Schnees Einsamkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Steigt´s wie wunderbares Singen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           O Du gnadenreiche Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder: Privatbesitz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.weihnachten.alsace/symbole-und-traditionen/der-weihnachtsbaum-wahrzeichen-des-elsass/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brauchtum: Wie die Tanne zum Weihnachtsbaum wurde | NDR.de - Geschichte - Chronologie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsbaum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.meinetanne.de/die-geschichte-des-weihnachtsbaums-ursprung-und-brauch/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.warum-weihnachtsbaum-geschichte-mhsd.81261f5c-b895-4d39-a45e-c2042a8b9a8f.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.br.de/nachrichten/wissen/wie-die-tanne-zum-weihnachtsbaum-wurde-christbaum-frisch-bleibt,RkitAOS
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2020/12/warum-gibt-es-weihnachtbaeume-die-geschichte-hinter-der-gruenen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.tannenversand.com/blogs/der-weihnachtsbaum-blog/weihnachtsbaum-ursprung-geschichte-und-tradition-des-brauchs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.swr.de/wissen/1000-antworten/seit-wann-gibt-es-den-weihnachstbaum-102.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.servus.com/a/b/woher-kommt-der-christbaum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.waldwissen.net/de/lernen-und-vermitteln/forstgeschichte/geschichte-des-weihnachtsbaumes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.sdw.de/ueber-den-wald/waldwissen/weihnachtsbaum/herkunft-des-weihnachtsbaumes/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 11:54:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wie-die-tanne-zum-weihnachtsbaum-wurde</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wintersonnenwende oder die Rückkehr zum Licht</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wintersonnenwende-oder-die-rueckkehr-zum-licht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt so wunderweiße Nächte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt so wunderweiße Nächte,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           drin alle Dinge Silber sind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Da schimmert mancher Stern so lind,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           als ob er fromme Hirten brächte
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           zu einem neuen Jesuskind.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weit wie mit dichtem Diamantstaube
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           bestreut, erscheinen Flur und Flut,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           und in die Herzen, traumgemut,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           steigt ein kapellenloser Glaube,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           der leise seine Wunder tut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rainer Maria Rilke
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (1875-1926)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses winterliche Gedicht wurde von Rainer Maria Rilke im Oktober 1896 mit Weihnachtsvorfreude in München verfasst. Es beschreibt die schönen Seiten vom Winter: klare Winternächte, glitzernde Sterne und wie der Schnee im Mondlicht schimmert. Er beschreibt auch, wie der Glaube die Menschen zusammenbringt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost12.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonnenwenden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonnenwenden waren in vielen antiken und frühmittelalterlichen Kulturen ein wichtiges Fest, das oft ein paar Tage vor bzw. nach dem Datum der tatsächlichen Sonnenwende gefeiert wurde. Die Sonne hat eine große Bedeutung für das irdische Überleben. Die Sommersonnenwende trug einen Aspekt des Todes und der Vergänglichkeit in sich. Dem gegenüber standen die länger werdenden Tage nach der Wintersonnenwende, die Leben und Auferstehung verkörperten. Diese Wendepunkte schlugen sich entsprechend in Ritus und Mythologie nieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Datum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Mitteleuropäischen Zeitzone fällt die Sommersonnenwende in diesem Jahrhundert meist auf den 21. Juni, und seit dem Schaltjahr 2020 zunehmend auch auf den 20. Juni. Im 20. Jahrhundert fiel sie auf den 21. oder 22. Juni. Da unser Kalender 365 Tage hat und damit sechs Stunden kürzer ist als das Sonnenjahr, verschieben sich auch die Sonnenwenden in jedem Jahr um knapp sechs Stunden nach hinten. Als Ausgleich haben wir alle vier Jahre einen Schalttag. 2023 war die Sommersonnenwende am 21. Juni und die Wintersonnenwende am 22. Dezember.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221223_153246.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wintersonnenwende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kelten und Germanen schmückten zu dieser Zeit ihr Heim mit immergrünen Zweigen – Stechpalme, Mistel, Efeu, Tanne oder Fichte – um ihr Haus und ihren Hof zu schützen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch heute werden Häuser, Eingänge und Kamine mit den hübschen Immergrünen dekoriert. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stechpalme
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ilex
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            genannt, gilt aufgrund ihrer stacheligen Blätter als wehrhaft und wird zum Schutz vor bösen Kräften in den Häusern aufgehängt. Bei der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mistel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Bild oben) konnte man sich lange nicht erklären, wie sie es, hoch oben in den Bäumen, schafft zu wachsen und zu überleben. Immergrüne Blätter und noch eine Blüte im Winter, das kann nur mit Zauberkräften funktionieren. Man glaubt, dass ein Mistelzweig Glück, Mut und Gesundheit bringen soll. Die Mistel dient als Schutzbringer für Liebespaare und wenn man sich unter ihr küsst, soll das Glück bringen. Im Artikel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nagelsberger-schloss.de/zauberhafte-mistel-zutat-fuer-den-zaubertrank" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Zauberhafte Mistel – Zutat für den Zaubertrank (nagelsberger-schloss.de)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            findet ihr noch mehr über die Mistel und ihre geheimnisvollen Kräfte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Efeu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            steht für Treue, Zuverlässigkeit, Liebe und starke Freundschaft. Und wenn ich mir meinen Garten anschaue, dann weiß ich, dass der Efeu noch in vielen Jahren treu und zuverlässig in meinem Garten wachsen wird. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tanne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            steht als Symbol der Wiederauferstehung und als immergrüne Pflanze – besonders im Christentum – für das ewige Leben. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gilt als Sinnbild für Stärke und Hoffnung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schloss01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückkehr ins Licht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit der längsten Nacht des Jahres wird auch zeitglich der Beginn eines neuen Zyklus. Wandel und Umkehr sind die Themen in dieser Zeit. Die Nächste werden wieder kürzer und die Tage wieder länger. Es ist die Zeit des Lichtes, was symbolisch für neues Leben steht. Ein schönes Ritual ist es, mit Freunden und der Familie zusammen zu sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist ein alter Brauch zusammen einen Apfel zu essen und die Apfelkerne symbolisch den Dämonen ins Gesicht zu spucken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch ein schöner Räucherduft kann helfen, die Sorgen hinter sich zu lassen und sich auf das Neue zu freuen. Passende Räucherkräuter sind zum Beispiel Myrrhe was die Kräfte ins Gleichgewicht bringt oder Zimt was helfen soll den inneren Frieden zu schließen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer alten Überlieferung soll der Gedanke, den man im Moment der Sonnenwende denkt, das nächste Jahr über wachsen und gedeihen. Nutzen wir die Wintersonnenwende, um bewusst einen neuen Gedanken als Samen zu pflanzen, damit dieser mit Zunahme des Lichtes wachsen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schloss02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.deutschland-lese.de/streifzuege/gedichte/weihnachtsgedichte/es-gibt-so-wunderweisse-naechte/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.storl.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           yoga2be.ch/2022/12/21/wintersonnenwende/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.haupt.ch/magazin/natur/heilsame-wildpflanzen-winter/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wildkraeuterwerkstatt.de/wintersonnenwende-rueckkehr-ins-licht/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.alexandraskala.com/wintersonnenwende-yule/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Julfest
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 09:19:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wintersonnenwende-oder-die-rueckkehr-zum-licht</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost10-5c0a11a9.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Farbe des Jahres 2024: Peach Fuzz – geteilte Herzlichkeit</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/farbe-des-jahres-2024-peach-fuzz-geteilte-herzlichkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Farbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Peach Fuzz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heißt laut Pantone die Farbe des Jahres 2024. Die Farbe steht für unseren Wunsch, uns um uns selbst und um andere zu kümmern. Die allumfassende Aura dieses samtigen, weichen Pfirsichtons, tut unserem Geist, unserem Körper und unserer Seele gut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/peach06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 07 Dec 2023 16:21:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/farbe-des-jahres-2024-peach-fuzz-geteilte-herzlichkeit</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/peach05-626f0c0e.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/peach01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Räuchern mit Pflanzen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/raeuchern-mit-pflanzen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum Räuchern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit Menschengedenken und auf allen Teilen der Erde in all den verschiedenen Religionen hat das Räuchern mit getrockneten Kräutern, Wurzeln und Rinden eine lange Tradition und wird auch heute noch angewendet. Es ist ein beliebtes und stark energetisches Mittel um Gefühle und Stimmungen zu beeinflussen, es kann dir beim Entspannen helfen oder auch mit dem Göttlichen der Anderswelt in Kontakt zu treten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Kräuter sich zum Räuchern besonders gut eignen und das Wie und Wofür möchte ich Dir vorstellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Räuchern in Häusern und Räumen entdecken immer mehr Menschen. Es erleichtert das Öffnen der Sinne und man kann gezielt auf eine bestimmte Stimmung eingehen. Aber auch um die positive Energie wiederherzustellen oder Räume energetisch zu reinigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo das Räuchern seinen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ursprung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hat, lässt sich nicht mehr genau sagen, da es in vielen Kulturen verbreitet ist und auf allen Kontinenten Spuren zu finden sind. Die Gründe reichten von der Raumaromatisierung in der westlichen Welt, über Heilung und Einklang mit der Natur bei der ursprünglichen Bevölkerung in Amerika oder zu Ehren der Götter im Orient oder bei den Kelten. Bis heute ist das Räuchern mit Weihrauch in der katholischen Kirche noch fester Bestandteil der religiösen Rituale.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen ist das Räuchern mit orientalischem Weihrauch, indischen Räucherstäbchen oder amerikanischem Präriesalbei vertraut. Ich mag auch unsere heimischen Räucherpflanzen und möchte dir diese vorstellen. Grundsätzlich ist die Pflanzenauswahl die du verräuchern möchtest, abhängig davon, was du bezwecken möchtest und welcher Geruch dir zusagt. Du solltest die Pflanze sicher bestimmen können und sie sollte keine Giftstoffe enthalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt zur Winterzeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            liebe ich es, das getrocknete Harz der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fichte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder die Nadeln oder das Holz zu verräuchern. Es soll die Luft desinfizieren und klären und eine beruhigende Wald-Energie ins Haus zu holen. Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schafgarbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gehört zu meinen Lieblingspflanzen. Ich nehme sie nicht nur gerne für meine Salben, sondern auch das getrocknete Kraut und die Blüten zum Räuchern. Die liebliche Schafgarbe kann die innere Weisheit und Leichtigkeit fördern. Aber auch die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Minze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nehme ich wegen ihrem typischen, markanten Duft gerne. Sie öffnet den Geist für Visionen und wirkt klärend auf unsere Gedanken. Dabei wirkt sie erfrischend, belebend und energetisierend für Körper und Geist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauhnächte – die magische Zeit zwischen dem 25.12. und 05.01.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Rauhnächte ist die Zeit wo traditionell geräuchert wird. Nicht nur das Haus, sondern auch die Ställe wurden früher ausgeräuchert um alten Ballast loszulassen und neue Fülle in das Leben zu lassen. Jeweils am
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           30. Dezember
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            um
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            11:00 Uhr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lade ich dich ins
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nagelsberger Schloss 2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Künzelsau-Nagelsberg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein, mit mir die alten Techniken und Rituale anzuwenden um alte Verletzungen und Gefühle loszulassen. Damit wir energetisch kraftvoll in das neue Jahr starten können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kräuter: Räuchern mit heimischen Kräutern und Harzen | Ratgeber | Wir in Bayern | BR Fernsehen | Fernsehen | BR.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Räuchern mit Kräutern: Düfte und Aromen für die Raunächte | MDR.DE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rauhnächte und ihre Bedeutung - Kräuterkeller (mein-kraeuterkeller.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Räuchern mit Kräutern aus dem eigenen Garten - beetfreunde.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Räuchern mit Kräutern und Gewürzen - SONNENTOR.com
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Räuchern mit Kräutern - Mein schöner Garten (mein-schoener-garten.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Top Kräuter zum Räuchern (wildfind.com)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 05 Dec 2023 10:28:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/raeuchern-mit-pflanzen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/rauchwerk01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/rauchwerk01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>White Russian</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/white-russian</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lieblingsgetränk
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Hauptfigur im Spielfilm
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           The Big Lebowski
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von 1998 ist ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           White Russian
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und wird aus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wodka
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kaffeelikör
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sahne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder Milch gemixt. Aufgrund der Bestandteile von Likör und Sahne zählt der Shortdrink zu den After-Dinner-Drinks. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hier finden Sie eine sehr leckere Variante mit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brennnessel-Haselnuss-Likör
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           für die kalte Jahreszeit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5577_brennnessel_klein-3ace531e.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           White Russian Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 cl Gin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 cl Brennnessel-Haselnuss-Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl Sahne oder Milch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Die Sahne oder Milch leicht schlagen, sodass sie gerade noch flüssig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Einen Tumbler mit Eiswürfeln füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Den Wodka und den Kaffeelikör ins Glas geben und umrühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Mit einer Kaffeebohne dekorieren und gleich servieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel-Haselnuss-Likör Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lassen Sie sich nicht vom Namen abschrecken!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kombination der kräftig schmeckenden Haselnüsse und der spinatartig, nussig schmeckenden Brennnessel ist hervorragend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 200 gr. grab zerkleinerte Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 30 gr. getrocknete Brennnesselblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 ml Haselnuss Schnaps
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 350 ml Haselnusssirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 150 ml Wasser 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Die zerkleinerten Haselnüsse auf ein Backblech verteilen und 15 Minuten bei 160 °C im Backofen rösten. Die Haselnüsse etwas abkühlen lassen und in den Haselnussschnaps geben. Gut verschließen und zwei Wochen stehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Die Brennnesselblätter einen Tag in Wasser einweichen. Zusammen mit dem Haselnusssirup zu dem Haselnussansatz geben und weitere drei Wochen im verschlossenen Gefäß ziehen lassen. Zwischendurch mehrmals schütteln.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Keine Sorge, es muss so aussehen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Durch einen Faltenfilter filtrieren und sofort in Flaschen abfüllen. Dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus Blüten- und Kräuter Liköre, Rita Vitt, Ulmer Verlag
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 13:15:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/white-russian</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5577_brennnessel_klein-3ace531e.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5577_brennnessel_klein-3ace531e.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mein traditionelles Thai-Massage Erlebnis im Herzen von Öhringen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/meine-traditionelle-thai-massage-im-herzen-von-oehringen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit gut einem Monat gibt es eine traditionelle Thai-Massage im Herzen von Öhringen. Ich hatte diese Woche die Gelegenheit die charmante Mai Hillenmaier und ihr Team kennen zu lernen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die traditionelle Thai-Massage ist ein System von Massage Techniken, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuat Phaen Boran bekannt ist, was wörtlich übersetzt „Massieren nach uraltem Muster“ bedeutet. Der Unterschied zu den klassischen westlichen Massagetechniken ist, dass sie sich weniger an der Anatomie des menschlichen Körpers richtet, sondern mehr an den sogenannten Energielinien und -feldern. Es ist mit den Meridianen der chinesischen Medizin vergleichbar. Eng angelehnt sind auch Akupressur und die Reflexzonenmassage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/massage01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Erlebnis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach einem herzlichen Empfang startete mein Wohlfühl- und Entspannungsnachmittag mit einem heißen Tee und einem warmen, gut duftenden Fußbad. Neben der Reinigung soll – schon vor der Massage – die Entspannung einsetzen da man über die Fußsohlen verschiedene beruhigende Wirkstoffe aufnimmt und der Blutkreislauf sich beruhigt. Mit herrlich warmen Füßen konnte dann meine Massage starten. Mein Rücken wurde zuerst von unten nach oben mit warmen Öl massiert. Jedes Körperteil, von den Zehen, über Beine, Körpermitte und Rücken, bis zu den Armen, Schultern und Nacken, wurde berücksichtigt. Zu den Techniken der Behandlung gehörten aber auch das Strecken und Ziehen der Beine genauso wie das Ziehen der Arme zur Behandlung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem mein Körper neue Energie geschöpft hat, Blockaden gelöst wurden, wartete noch eine entspannende Gesichtsmassage auf mich. Gesichtsmassagen können auf eine lange Tradition zurückblicken und haben vor allem in Asien ihren Ursprung. Neben einer Reduzierung der kleinen Mund-, Augen- oder Sorgenfältchen sollen auch Verspannungen im Gesicht gelöst werden. Ziel ist ein entspannter Ausdruck des Gesichts sowie ein strahlender Teint. Mit viel Fingerspitzengefühl wurden bei mir Schwellungen durch Wasseransammlungen unter den Augen reduziert, kleine, abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Gesichtsmuskulatur gelockert. Ähnlich wie bei der Akupunktur, wurden bestimmte Punkte im Gesicht stimuliert um Kopfschmerzen, Verspannungen, Müdigkeit sowie Erschöpfungs- und Stresszustände zu mildern. Nach Gartenarbeit, Haus renovieren und für meine Coaching Ausbildung lernen, gab es hier jede Menge Arbeitsbedarf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/massage05.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich fühlte mich wie im Urlaub. Entspannt und strahlend bin ich nach knapp zwei Stunden wieder nach Hause gefahren. Die Massage hat nicht nur meine Muskulatur gelockert, sondern ich fühlte mich entspannt und nicht mehr so gestresst. Das Glückshormon Serotonin soll sich nach einer Massage erhöhen und das Gefühl von Gelassenheit, innerer Ruhe und Zufriedenheit vermitteln. Besonders mit der Aussicht auf die kalte, dunkle Jahreszeit ist ein Besuch bei „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.facebook.com/people/My-Thai-Massage-Öhringen/61550218631084" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           My Thai Massage &amp;amp; Wellness
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ in Öhringen in der Schulgasse 5 bestimmt wieder eine gute Idee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fotos:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My Thai Massage Öhringen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 22 Sep 2023 08:30:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/meine-traditionelle-thai-massage-im-herzen-von-oehringen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/massage02.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/massage02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kamille und Birne</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kamille-und-birne</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Beim ersten Gedanken an die Kombination
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           von Kamille und Birne denkt man nicht unbedingt an eine leckere Limonade oder an einen coolen Sommer Cocktail. Deshalb ist es Zeit, neu zu denken und zu mixen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echte Kamille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           botanischer Name: Matricaria chamomilla
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merkmale: feinwürziger, dezent salziger Geschmack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Flavonoide, Cumarine und Bitterstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung: Tee, Likör, Sirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Echte Kamille hat eine lange Tradition als Heilpflanze aber als Zutat für Cocktails kennt man sie weniger. Besonders in Kombination mit Pfefferminze und Gewürzen ist sie für heiße Sommertage eine kühlende Erfrischung. Der deutsche Name Kamille kommt übrigens aus dem Griechischen und bedeutet „chamaímêlon“, was so viel wie „am Boden wachsender Apfel“ bedeutet und auf den apfelähnlichen Duft hindeutet. Der Gattungsname Matricaria geht auf die frühere Verwendung des Heilkrauts bei Menstruations- und Schwangerschaftsbeschwerden zurück. Ursprünglich stammt die Echte Kamille aus Vorderasien, Süd- und Osteuropa. Heute ist sie in ganz Europa, in Nord- und Südamerika sowie in Australien eingebürgert. Wildwachsend findet man die Kamille vor allem auf Schuttplätzen sowie an Acker- und Wegrändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6625klein-29130a12.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamillen Sirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            150 gr. Kamillenblüten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Zitrone, Saft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Orange, Schale
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 Gewürznelken
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Stücke Kardamom
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            300 ml Wasser 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            300 gr. Zucker
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blüten säubern, aber nicht mit Wasser abbrausen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker unter Rühren darin auflösen. Den ausgepressten Zitronensaft dazu geben. Anschließend 10 Minuten kochen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kamillenblüten, die Orangenschale, Gewürznelken, Kardamom und den Zitronensaft dazugeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den heißen Sirup filtrieren und in Flaschen abfüllen. Dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahren. Im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von einem Monat verbrauchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230704_184212web.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Limonade mit Kamille und Birnensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 cl Kamille Sirup
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 cl Birnensaft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 cl Zitronensaft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            0,25 l Mineralwasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 cl Gin (optional)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eiswürfel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Zutaten in einen Cocktail Shaker mit Eis geben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach ca. 20 Sekunden schütteln in ein vorgekühltes Glas abseihen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Blüten und / oder einem Stück Birne dekorieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230704_184232web.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Cocktails mit Kamille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tequila mit Kamille und rosa Grapefruit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das perfekte Zusammenspiel aus Geschmack und Süße mit der besonderen Note der Kamille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1/2 rosa Grapefruit, Saft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Teelöffel Kamillensirup
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            60 ml Tequila, z.B. Gran Centenario
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein wenig Sprudelwasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1/2 TL frische Orangenschale
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Handvoll Eiswürfel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rosa Salz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            frische Kamillenblüten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            frische rosa Grapefruit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Schüssel mit Zitronensaft füllen, eine andere Schüssel mit Zucker füllen. Den Rand des Margarita-Glases zuerst in den Zitronensaft, anschließend in das (rosa) Salz tauchen, um einen schönen Salzrand zu erhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Zutaten in ein Rührglas mit Eis geben und kalt rühren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In die vorbereiteten Gläser abseihen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Kamillenblüten und / oder ¼ Scheibe Grapefruit dekorieren und gleich servieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chamaímêlon Gin Tonic 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamille, Zitrusfrüchte und Gin sind die perfekte Kombination für einen warmen Sommerabend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            40 ml Zitronensaft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            40 ml Traubensaft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            40 ml Orangensaft 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            60 ml Gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            120 ml Tonic Water
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 TL Kamillensirup
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            frische Kamillenblüten 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Zutaten außer dem Tonic Water in einen Cocktail Shaker mit Eis geben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach ca. 20 Sekunden schütteln in ein vorgekühltes Glas abseihen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Tonic Water auffüllen und umrühren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Kamillenblüten dekorieren und gleich servieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Interessiert an weiteren Cocktails von der Kräuterfee?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Samstag, den 02. September 2023 gibt es im Nagelsberger Schloss von18:00 bis 22:00 Uhr einen Cocktailkurs mit Wildkräutern. Anmeldung unter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="mailto:alexandra@nagelsberger-schloss.de"&gt;&#xD;
      
           alexandra@nagelsberger-schloss.de
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder per Telefon 0151 75065859.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 07:49:48 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230704_184358web.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230704_184358web-813d56d6.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Knoblauchsrauke</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/knoblauchsrauke</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knoblauchsrauke Alliaria petiolata
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Wie der Name vermuten lässt, riecht die Pflanze nach Knoblauch. Im Mittelalter wurde die Knoblauchsrauke zahlreichen Speisen als Würzmittel zugefügt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Knoblauchsrauke wächst wild in den meisten Teilen Europas, Vorderasiens und Zentralasiens bis China und Indien und kommt stellenweise auch in Nordafrika vor. Sie ist eigentlich eine Pflanzenart der Laubwälder, gedeiht aber besonders gut in Gebüschen und Hecken sowie an Mauern und Wegrainen, in Gärten und auf Schuttplätzen (Ruderalstellen). Sie befindet sich dort häufig in der Gesellschaft von Brennnesseln. Wie diese schätzt sie frische, stickstoffreiche Lehmböden. Heute ist sie häufig auch in schattigen Parkanlagen und in Gehölzen im städtischen Raum zu finden. Die Knoblauchsrauke ist ein Stickstoffzeiger und eine Halbschattenpflanze. Auch in Astgabeln von Bäumen kann sie epiphytisch wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Knoblauchsrauke ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht. Die leicht bräunliche bis weiße Pfahlwurzel ist häufig in der Mitte zwei bis dreifach geteilt. Der Stängel ist schwach vierkantig, im basalen Bereich entwickelt er eine schwache Behaarung. Die lang gestielten, nierenförmigen Grundblätter sind am Rand buchtig gekerbt und ähneln einer Mischung aus Brennnessel und Gundermann. Die Stängelblätter sind wechselständig angeordnet. Sie weisen eine herzförmige Blattspreite mit gebuchtetem Rand auf. Markante Merkmale sind die Einkerbungen am Blattstiel sowie der deutlich nach Knoblauch riechende Duft beim Zerreiben der Blätter. Mit zunehmenden Alter der Pflanze wird das knoblauchartige Aroma jedoch deutlich geringer. Die Grundblätter sind meist deutlich runder als emporwachsenden Blätter, die meist spitz zulaufend sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/knoblauchsrauke03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blüten der Knoblauchsrauke sind weiß gefärbt und erscheinen meist von Mitte April bis Anfang August. Jede der 5 bis 8 mm großen Blüten besteht aus vier Kelchblättern, vier Kronblättern und sechs gelben Staubblättern. Die Blüten sind nur an der Spitze der Pflanze zu finden und in kleinen Trauben angeordnet. Zur Fruchtreife bilden sich aus den weißen Blüten bis zu 8 cm lange Schoten aus, die jeweils bis zu acht dunkle nahezu schwarze Samen enthält. Die Samen selbst sind in der Regel nicht größer als 4 Millimeter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit zunehmender Reife verändert sich aufgrund des dann stattfindenden Austrocknungsprozesses die Farbe der Schote von grün zu hellbraun. Ist die Schote voll ausgereift, reißen die beiden Fruchtklappen von unten nach oben allmählich auf und fallen schließlich ab. Die Samen werden dabei noch nicht verstreut. Sie sind mit kurzen Stielen an der Scheidewand der Schote befestigt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Knoblauchsrauke bietet den Nektar, der sich an der Basis der Blüte sammelt, frei zugänglich an. So finden sich neben Bienen, Fliegen und Schwebfliegen auch Käfer als bestäubende Insekten ein. Zusätzlich zur Fremdbestäubung ist der Knoblauchsrauke Selbstbestäubung möglich. Die Knoblauchsrauke verbreitet ihre Samen überwiegend durch Semachorie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Werden die Stängel, an denen die Schoten schräg ausgerichtet hängen, vom Wind oder von vorbeistreifenden Tieren oder Menschen in Bewegung versetzt, lösen sich die ausgereiften Samen von der Schote ab und werden ausgestreut. Wie viele andere Pflanzen auch, verfügt die Knoblauchsrauke über mehrere Ausbreitungsstrategien. Bei Regen verschleimen die Samen und bleiben im Fell vorbeistreifender Tiere haften. Sie werden durch diese Strategie, die sogenannte Epichorie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , über eine größere Distanz verschleppt als durch die Semachorie. Die vegetative Vermehrung wird über unterirdische Ausläufer und Wurzelsprosse sichergestellt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/knoblauchsrauke02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Solange die Knoblauchsrauke nicht blüht, kann sie leicht mit der Brennnessel, die den gleichen Standort bevorzugt, verwechselt werden. Auch das Große Hexenkraut (Circaea lutetiana) ist ähnlich. Hier fehlt aber der typische Knoblauchduft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Tagfalter Waldbrettspiel (Pararge aegeria) saugt gern am Nektar der Knoblauchsrauke. Sie dient auch dem Aurorafalter (Anthocharis cardamines) als Nektarpflanze und zugleich neben dem Wiesenschaumkraut dessen Raupen als Futterpflanze. Als Futterpflanze nutzt sie außerdem der stark gefährdete mehlfarbene Raukenspanner (Lithostege farinata). Polyphag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ernähren sich die Raupen der Achateule (Phlogophora meticulosa) und des Grünader-Weißlings (Pieris napi) von der Knoblauchsrauke. Oligophag
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind die Raupen des Kreuzblütler-Blattspanners (Xanthorhoe designata) und Gemeinen Blattspanners (Xanthorhoe fluctuata) auf die Art angewiesen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/knoblauchsrauke04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Knoblauchsrauke hat im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine gewisse Rolle als Gewürzpflanze gespielt und geriet, als Gewürze preisgünstiger und damit für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich wurden, als solche zunehmend in Vergessenheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der würzige, leicht knoblauchartige Geschmack macht die Knoblauchsrauke zu einer vorzüglichen Gewürzpflanze. Der scharfe Geschmack der Knoblauchsrauke ist auf ätherische Öle und das Glukosid Sinigrin zurückzuführen, das den Glukosiden ähnelt, die in anderen Mitgliedern der Kohlfamilie zu finden sind. Sie können sie beispielsweise in Salate, Gemüsefüllungen, Gemüsegerichte, Pfannkuchen, Kräuterbutter, Pesto, Aufläufe, Kräuterquark, Frischkäse oder Suppen geben. Weil sich das pfeffrig-knoblauchartige Aroma beim Kochen verflüchtigt, sollten Sie die Pflanzenteile erst nach dem Erhitzen über die abgekühlten Speisen geben. Die geschmacksintensiven Blüten der Pflanze werden zur Dekoration von Salaten oder salzigen Sorbets verwendet. Die schwarzen Samen der Knoblauchsrauke lassen sich ähnlich wie Pfefferkörner verwenden und haben einen sehr scharfen Geschmack. Die aromatische Schärfe der Blätter bereichert auch grüne Smoothies.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Smoothie Rezept mit Knoblauchsrauke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 gute Handvoll Blätter der Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 Blätter vom Endiviensalat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 Stängel Petersilie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ½ Avocado
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            5-7 Cocktailtomaten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ½ Stangensellerie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Saft ½ Limette
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wasser oder Eiswürfel nach eigenem Geschmack
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zutaten waschen, ggf. schälen und klein schneiden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zuerst die weichen Zutaten wie Tomate, Avocado und Salat in den Mixbehälter geben. Anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit einem leistungsstarken Mixer etwa 1 Minute mixen, bis der Smoothie eine einheitliche, cremige Konsistenz hat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Knoblauchsrauken Butter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 gute Handvoll Blätter der Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            250 g weiche Butter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Salz nach eigenem Geschmack
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Knoblauchsrauke waschen und klein schneiden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit der Butter vermischen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Salzen nach eigenem Geschmack
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grüne Pfannkuchen mit Knoblauchsrauke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            60 g Blätter der Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ¼ L Milch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 Eier
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            150 g Mehl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prise Salz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Knoblauchsrauke waschen und klein schneiden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit den restlichen Zutaten vermischen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            30 Minuten ruhen lassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einer Pfanne mit heißem Fett ausbacken
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sehr gut passt geriebener Käse dazu. Rezepte:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Heilkraut spielt die Knoblauchsrauke heute keine große Rolle, dennoch enthält die Pflanze einige Inhaltsstoffe, die eine Nutzung in Betracht ziehen. In der Vergangenheit war dies anders. Die im Mittelalter als Knoblauchskraut bezeichnete Pflanze kam sowohl bei der inneren als auch äußeren Behandlung diverser Beschwerden zum Einsatz. Im Kräuterbuch von P.A. Matthioli wurde Knoblauchsrauke unter anderem bei der Behandlung von Hüftschmerzen und Seitenstechen verwendet. Genutzt wurde die Pflanze hierzu als Salbe, indem Blätter der Knoblauchsrauke zerrieben und mit Essig, Salz und Ingwer vermischt wurden. Auch gegen Kurzatmigkeit wurde das Wildkraut in Form eines Tees verwendet. Äußerlich wurde Knoblauchsrauke als Frauenkraut sowie bei der Therapie Fallsucht (Epilepsie) und Schlafsucht (vermutlich Hypersomnie) empfohlen. Eine gesundheitsfördernde Wirkung der Knoblauchsrauke beruht vor allem auf den enthaltenden Senfölglykosiden, Saponinen sowie einigen ätherischen Öle. Diese Inhaltsstoffe haben vor allem die folgenden Heilwirkungen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            antibakteriell
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wassertreibend
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            auswurfsfördernd
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            schleimlösend
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            leicht wundheilend
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           In der heutigen Zeit wird die Pflanze nur noch gelegentlich naturheilkundlich verwendet was vor allem daran liegt, dass es weitaus wirksamere Heilpflanzen gibt. Beschwerden und Krankheiten für die sie in Betracht kommt, sind u.a. die folgenden:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erkältungsbeschwerden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wundheilung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rheuma
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gicht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entzündungen des Mund- und Rachenraums
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zahnfleischentzündung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verdauungsbeschwerden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wird die Knoblauchsrauke als Heilkraut verwendet, so werden meistens frische Presssäfte aus der ganzen Pflanze, Kompressen oder Tees als Darreichungsformen zubereitet. Wissenschaftlich ist die Knoblauchsrauke derzeit nicht von besonderem Interesse. Es bestehen nur sehr wenige und meist ältere Studien über die medizinische Nutzung des bekannten Wildkrauts. Da die Pflanze jedoch zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe enthält und Nebenwirkungen nicht bekannt sind, gilt sie als gesundes Wildgemüse, das gern und oft verzehrt werden kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke und www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verbreitung durch Wind- oder Tierbewegungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unter Epichorie bzw. Epizoochorie oder Anhafter versteht man die an Tiere angepasste Ausbreitung 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             von Samen oder Früchten einer Pflanzen durch die Anhaftung an die Körperoberfläche eines Tieres
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.nachgeharkt.de/knoblauchsrauke-ein-vitaminreiches-wildkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Polyphag werden Tiere mit einem breiten Nahrungsspektrum bezeichnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Oligophagie bezieht sich auf das Essen von nur wenigen spezifischen Lebensmitteln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Knoblauchsrauke und www.smoothie-mixer.de/wildkraeuter-lexikon/knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-entdecken.de/kräuter-des-monats/knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Knoblauchsrauke
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 May 2023 09:32:42 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/knoblauchsrauke01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Labkräuter – Rötegewächse mit Blattquirlen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/labkraeuter-roetegewaechse-mit-blattquirlen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Labkräuter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gehören zur Familie der Rubiaceae, der Rötegewächse und die meisten der 600 Arten sind in den gemäßigten Zonen der Nors- und Südhalbkugel zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Galium Arten, so der botanische Name, sind einjährige krautige Pflanzen mit aufrechten oder kletternden Stängeln. Bei vielen Arten sieht es so aus, als wenn ein vielblättriger Blattquirl vorhanden ist. Es handelt sich um gegenständige Laubblätter und ihre gleichgeformten, laubblattähnlichen Nebenblätter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blüten stehen einzeln oder zu vielen in einem einfachen oder verzweigten, zymösen Blütenstand zusammen. Der Blütenstiel verlängert sich manchmal bis zur Fruchtreife, aber meist ist er relativ kurz bis fehlend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Früchte sind bei Reife grün, grau, selten weiß, rot, orangefarben oder schwarz. Die kugeligen, meist trockenen Spaltfrüchte zerfallen in zwei einsamige Teilfrüchte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Name Labkraut geht auf seine Verwendung als Gerinnungsmittel bei der Käseherstellung zurück. Auch der wissenschaftliche Name Galium (v. griech.: Gala = Milch) leitet sich davon her.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/waldmeister04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Waldmeister
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Galium odoratum, Synonym: Asperula odorata L.) wird auch wohlriechendes Labkraut genannt und ist wohl das bekannteste Labkraut in Deutschland. Er wächst meist in Laubwäldern Eurasiens mit gemäßigtem Klima. In Mitteleuropa kommt er am häufigsten in schattigen Rotbuchenwäldern vor und ist namensgebend für den Waldmeister-Buchenwald. Aber Waldmeister kommt auch in Eichen- oder Hainbuchenwäldern vor. Er bevorzugt frische, lockere, nährstoff- und basenreiche Böden und zeigt Lehmböden an. Im welkenden und trocknenden Zustand setzt der Waldmeister den charakteristischen Waldmeistergeruch, das Cumarin, frei. Cumarin kann bei übermäßigem Verzehr Benommenheit und Kopfschmerzen sowie bei häufigem Verzehr Leberschäden verursachen. In der Volksheilkunde wird Waldmeister verwendet und wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/waldmeister01-4d064776.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Labkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Galium mollugo) ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig auf sonnigen Wiesen, Weiden und an Wegrändern mit nährstoffreichen, lehmigen Boden zu finden. Der kahle Stängel ist deutlich vierkantig und die Blätter in Quirlen angeordnet. In den Achseln der oberen Blätter und am Ende des Stängels stehen mehrere rispenartige, scheindoldige Teilblütenstände, welche sich zu einem lockeren, schmal-pyramidenförmigen Gesamtblütenstand vereinen. Die Wurzeln dienten früher zur Herstellung von roter Farbe für Textilien, ähnlich wie die Wurzeln des Färberkrapps. Die Pflanze enthält das Enzym Lab, das auch im Kälbermagen vorkommt und bei der Käseherstellung verwendet wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wiesenlabkraut03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In landwirtschaftlich genutzten Wiesen wird das Wiesenlabkraut bekämpft, da Heu, dass zu viel Wiesen-Labkraut enthält, vom Vieh verschmäht wird. In der Küche kann man das Wiesen-Labkraut roh oder gekocht verwenden. Der Geschmack erinnert an eine Mischung aus Rucola und Kopfsalat. Es lassen sich zum Beispiel Pestos, Salate, Smoothies, Suppen und Soßen aus dem vielseitig verwendbaren Kraut herstellen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wiesenlabkraut02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kletten-Labkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein Spreizklimmer und klimmt mit seinen Borstenhaaren an anderen Pflanzen empor. Die vierkantigen Stängel besitzen an den Kanten rückwärts gerichtete Stachelborsten und die Blätter stehen zu sechst bis neunt in Quirlen. Auch wenn es auf Äckern oder in Gärten nicht gern gesehen ist, ist das Kletten-Labkraut für mindestens 40 Insektenarten eine Futterpflanze. Das Kletten-Labkraut wird als Volksarzneipflanze, als Wildgemüse und in der Homöopathie verwendet. In der Kräuterküche wird die ganze Pflanze frisch oder getrocknet genutzt. In der Volksheilkunde wird es als Entzündungshemmer, gegen Hautkrankheiten und bei Schlaflosigkeit verwendet
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klettenlabkraut01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gewimperte Kreuzlabkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Cruciata laevipes) wächst in frischen, mäßig nährstoffreichen Gras- und Staudensäumen (beispielsweise an Grabenrändern), an Gebüschen und in lichten Laubwäldern. Im mittleren und südlichen Deutschland ist das Gewimperte Kreuzlabkraut recht verbreitet, in Norddeutschland dagegen seltener. Hier konzentriert sich Cruciata laevipes auf die Flusstäler von Elbe, Oder und Weser; sonst kann sie über weite Strecken fehlen. Im nordwestdeutschen Tiefland wird das Gewimperte Kreuzlabkraut als regional gefährdet eingestuft. Die sommergrüne, ausdauernde Pflanz ist besonders zur Blütezeit sehr schön. Die kleinen Blüten befinden sich zu drei bis neun Stück in blattachselständigen Quirlen jeweils oberhalb an den Blattwirteln. Im Gegensatz zu der zweiten heimischen Kreuzlabkraut-Art werden zur Blütezeit im April bis Juni auch Hochblätter an den Blütenständen ausgebildet. Diese Pflanzenart fällt dem Betrachter vor allem dadurch ins Auge, dass nicht nur die Blüten, sondern auch die Blätter einen gelblichen bis gelbgrünen Farbton zeigen. Die Blütenstiele sind behaart.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kreuzlabkraut04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Labkräuter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Wiesen-Labkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kletten-Labkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gewimpertes_Kreuzlabkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kreuzlabkraut01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 09 May 2023 09:11:46 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Bärlauch sicher erkennen und sammeln</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/baerlauch-sicher-erkennen-und-sammeln</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal wen ich frage, alle können Bärlauch sicher bestimmen und können sich auch nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die Bärlauch mit der Herbstzeitlosen, dem Maiglöckchen oder dem Aronstab verwechseln. Aber, jedes Jahr gibt es immer wieder schwere Vergiftungen oder sogar Todesfälle in Deutschland.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4rlauch02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bärlauch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gehört zu den Lauchgewächsen und ist, wie die meisten Allium-Arten, für seinen charakteristischen Geruch bekannt. Das bekannte Wildgemüse ist eine ausdauernde krautige Pflanze die bis zu 30 cm groß werden kann. In Süddeutschland wächst Bärlauch häufiger als in Norddeutschland und gilt in manchen Gegenden sogar als gefährdet. Bärlauch findet sich in großen Beständen in schattigen, feuchten und humusreichen Auwäldern und Laubwäldern. Aber auch in Auen, Schluchten oder an Bächen kann er vorkommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die sehr schlanke, längliche Zwiebel wird aus den Ansätzen der beiden Laubblätter gebildet und kann bis 6 Zentimeter lang werden. Sie ist umgeben von durchsichtigen, weißlichen oder gelblichen Häuten, die sich später bis auf einige Borsten reduzieren. Nebenzwiebeln werden nur vereinzelt gebildet oder sie fehlen ganz. Der aufrechte, kompakte Blütenstandsstiel ist dreikantig bis annähernd rund und nur am Ansatz beblättert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4rlauch01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es sind meist zwei, selten ein oder drei grundständige, langgestielte Laubblätter vorhanden. Ausgehend vom Blattstiel verbreitern sie sich abrupt in die 2 bis 5 Zentimeter breite flache, elliptisch-lanzettliche Blattspreite. Die Blattoberseite ist glänzend und ist von dunklerem Grün als die matte Unterseite. Der Geruch ist typisch lauchartig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blütezeit ist im April und Mai. Der Blütenstand wird umschlossen von einer zwei- oder dreiklappigen, zugespitzten eiförmig-länglichen Hülle, die ebenso lang oder länger ist als die Blütenstiele und bald abfällt. Die duftenden, wenigen bis mehr als zwanzig Blüten stehen in einer flachen Scheindolde, Brutzwiebeln fehlen stets. Die geraden Blütenstiele sind bis 2 Zentimeter lang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose04-263f3827.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herbstzeitlose
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Colchicum autumnale) ist die bekannteste Pflanzenart aus der Familie der ca. 100 Arten umfassenden Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae). Die heimische Knollenpflanze wächst in Süd- und Mitteleuropa auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen Wiesen sowie in lichten Auwäldern und blüht im Spätsommer bis Herbst. Gelegentlich kann die Herbstzeitlose mit herbstblühenden Krokussen verwechselt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose03-d81a1e82.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der ausdauernde und äußerst giftige Herbstblüher erreicht eine Höhe zwischen 8 bis 30 cm. Nach der Blüte stirbt die Mutterknolle, bildet aber aus Seitensprossen Tochterknollen, die dann im nächsten Herbst blühen. So können im Laufe der Jahre größere Teppiche entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die lanzettförmigen Blätter werden bis zu 25 cm lang und ähneln Tulpenblättern. Ungewöhnlich ist, dass die Blätter erst im nächsten Frühjahr erscheinen, wenn aus der Blüte eine grüne Samenkapsel entstanden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pro Pflanze werden ein bis fünf Blüten gebildet und meist blassrosa bis violett, selten weiß sind. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten oder durch Selbstbestäubung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die länglich-eiförmige Kapselfrucht bildet sich erst zur Reifezeit im Frühsommer (Mai bis Juni) innerhalb des „Trichters“ aus meist drei Laubblättern, der sich ab zeitigem Frühjahr bildet. Bei Reife im Sommer ist die Kapselfrucht leicht blasig angeschwollen und braun. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose02-d89764a4.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schöne Blüte der Herbstzeitlose kann vergessen machen, dass die Pflanze eine der giftigsten einheimischen Grünlandpflanzen ist. Der Verzehr kann tödlich sein – für Mensch und Tier. Nahezu alle Pflanzenteile selbst Blüten und Samen enthalten giftige Alkaloide. Der Gehalt ist am höchsten in den Samen und der Knolle, aber auch Blüten und Blätter haben einen hohen Giftgehalt. Bereits 5 g der Samen gelten als tödliche Dosis für einen Erwachsenen. Der Hauptwirkstoff ist das giftige Alkaloid Colchicin. Mit der Reife nehmen der Alkaloidgehalt und damit die Giftigkeit zu. Mit zunehmender Höhenlage des Standortes allerdings nimmt der Gehalt ab. Colchicin ist ein starkes Zellgift und wird zu Forschungszwecken eingesetzt: Bekannt ist es hier vor allem als so genannter Mitosehemmer. Das bedeutet, dass man mit dem Gift den Vorgang der Zellteilung stoppen kann. In der Pflanzenzüchtung wird das Alkaloid verwendet, um Mutationen auszulösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/maigl%C3%B6ckchen01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Maiglöckchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Convallaria majalis) verzaubert uns im Frühling mit seinen schneeweißen und wohlriechenden Blüten. Die genügsame Staude gehört zu den Spargelgewächsen und ist in Europa bis zum Kaukasus heimisch. In Nordamerika gilt es als eingebürgert. Es wächst in Laubwäldern, vorwiegend in Buchenwäldern und auf halbschattigen Wiesen. Im Gebirge kann man das Maiglöckchen bis in Höhenlagen von 1.900 Meter finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mai_MG_6245.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maiglöckchen überdauern den Winter mit einem unterirdischen Wurzelstock, aus dem ab April die sattgrünen, länglichen Blätter mit glattem Rand wachsen. Die Blätter von Maiglöckchen sitzen immer paarweise am Stängel. Die Hauptblütezeit ist, wie der Name schon sagt, der Mai. Dann trägt die Pflanze einen Blütenstand mit bis zu zehn glockenförmigen, weißen Blüten. Diese entwickeln sich zu runden, leuchtend roten Beeren. Maiglöckchen werden zwischen 15 und fast 30 Zentimeter hoch und bedecken mit ihren kriechenden Wurzelstöcken, mit den Jahren an geeigneten Standorten, große Flächen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Maiglöckchen werden als sehr giftig eingestuft. Besonders die Blüten und Früchte sind besonders giftig. Bei äußerlichen Kontakt mit der Pflanze treten Haut- und Augenreizungen auf. Bei Aufnahme treten Übelkeit, Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Schwindel und Brustbeklemmung auf. Zunächst tritt hoher Blutdruck und rascher Puls, später verminderter Blutdruck, sehr langsame und tiefe Atmung und schließlich Herzstillstand ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/aronstab01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der in Europa heimische
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gefleckte Aronstab
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gehört zu den weitgehend tropischen Aronstabgewächsen und ist eine vorsommergrüne, krautige Pflanze. Die sehr giftige Pflanze hat grundständige Laubblätter die breit pfeilförmig sind und dunkle Flecken haben können. Die Blütezeit ist im April und Mai und besitzt für den für Araceae typischen Aufbau: ein einzelnes Hochblatt, die Spatha, das den sogenannten Kolben (Spadix) umgibt. Vergiftungen kommen meist durch den Verzehr der Beeren, seltener durch die Blätter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4rlauch+verwechseln+01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Pflücken genau hinschauen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich halte nichts davon, sich auf den typischen Geruch vom Bärlauch sich zu verlassen. Nach drei Bärlauch Pflanzen riecht so gut wie alles nach Bärlauch. Optische Unterscheidungsmerkmale helfen hier deutlich mehr: Bärlauch ist auf der Blatt-Unterseite mattgrün, hat einen dünnen Blattstiel und wächst einzeln aus dem Boden. Maiglöckchen wachsen dagegen paarweise am Stängel, ihre Blätter glänzen an der Unterseite, die Blätter der Herbstzeitlosen sogar auf Ober- und Unterseite. Aronstab wächst zwar an ähnlichen Standorten und zur selben Zeit wie Bärlauch, unterscheidet sich aber deutlich durch seine eher pfeilförmige Blattform mit unregelmäßig geformten Blattnerven.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.ndr.de/ratgeber/kochen/warenkunde/Baerlauch-ohne-Risiko-sammeln-und-zubereiten,baerlauch160.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Bärlauch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Lauch_(Gattung)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Aronstab
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gefleckter_Aronstab
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Herbstzeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/zeitlose/herbstzeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/die-herbstzeitlose-toedliches-gift-aus-der-natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lfl.bayern.de/ips/unkraut/u_steckbriefe/053990/index.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.schoener-wohnen.de/einrichten/garten-terrasse/pflanzenlexikon/42040-plxk-herbstzeitlose-herbstkrokus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/ wildpflanzen/21222.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pascoe.de/wirkstoffe/detail/herbstzeitlose.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nachgeharkt.de/die-herbstzeitlose-eine-raetselhafte-pflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Berg-Zeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.apotheken.de/alternativmedizin/heilpflanzen/9714-maiglockchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.haus.de/garten/maigloeckchen-giftig-31335
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ww.iva.de/iva-magazin/haus-garten/das-maigloeckchen-ist-die-giftpflanze-des-jahres-2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.krautundrueben.de/maigloeckchen-so-duftet-der-wonnemonat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/maigloeckchen-steckbrief-pflanzen-pflegen-vorteiben-100.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.hamburg.de/wandsbek/gdj-2014-maigloeckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/maigloeckchen/maigloeckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Maiglöckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 02 May 2023 16:06:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/baerlauch-sicher-erkennen-und-sammeln</guid>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Rosskastanie – eine dem Jupiter heilige, auf Bergen wachsende Eichenart von hohem Wuchs und festem Holz</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-rosskastanien-aesculus-eine-dem-jupiter-heilige-auf-bergen-wachsende-eichenart-von-hohem-wuchs-und-festem-holz</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gewöhnliche Kastanie oder Rosskastanie gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse und stammt ursprünglich von der Balkanhalbinsel. Insgesamt gibt es 13 Arten, die in Europa, Nordamerika und Asien beheimatet sind. Der Gattungsname Aesculus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „eine dem Jupiter heilige, auf Bergen wachsende "Eichenart" von hohem Wuchs und festem Holz“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Kastanien im April 2023 im Blühenden Barock in Ludwigsburg
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kastanien, Esskastanien oder Maronen. Kennen Sie die Unterschiede?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kastanie ist nicht gleich Kastanie. Es gibt essbare und giftige Kastanien. Edelkastanien oder Esskastanien heißen botanisch Castanea sativa und man kann sie, wie der Name schon vermuten lässt, essen. Maronen sind speziell gezüchtete Sorten, die aromatischer schmecken. Sie sind etwas größer und rundlicher als gewöhnliche Esskastanien. Außerdem kann man sie besser schälen. Die gewöhnliche Rosskastanie oder weiße Rosskastanie heißt botanisch Aesculus hippocastanum und die rote Rosskastanie Aesculus x carnea. Beide gehören zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Edelkastanien oder Esskastanien sind dagegen Buchengewächse (Fagaceae). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Links Marone, rechts und oben wilde Esskastanien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blütenstände und Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blüten der sommergrünen Laubbäume sind entweder zwittrig oder männlich und blühen je nach Art und Sorte weiß, gelblich, rosa oder rot. Die Blüten stehen in aufrechten, dichten, großen und endständigen Rispen – und sind ein echter Augenschmaus. Das finden auch die vielen Insekten, für die Rosskastanien wertvolle Futterpflanzen darstellen und gleichzeitig für die Bestäubung sorgen. Nach der Befruchtung entsteht eine 5 bis 6,5 cm große, kugelige Kapselfrucht mit einer dicken, lederigen, bestachelten Hülle. Die Kapselfrucht enthält meist einen nussbraunen und glänzenden Samen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Saponine und Aesculin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Teile der Rosskastanien sind schwach giftig. Die bei der Einnahme von Pflanzenteilen auftretenden Verdauungsstörungen werden vermutlich von den Saponinen und dem Glucosid Aesculin verursacht. Möglicherweise tragen auch Alkaloide dazu bei Pferde können nach dem Konsum von Kastanien Koordinationsstörungen erleiden, während Hirsche und andere Säugetiere die enthaltenen Stoffe im Verdauungstrakt neutralisieren können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Saponine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind Sekundäre Pflanzenstoffe und der Name bedeutet so viel wie Seife und werden deshalb so bezeichnet, da sie beim Schütteln mit Wasser oft einen seifenartigen Schaum ergeben. Man findet Saponine in Gemüsepflanzen, wie Sojabohnen, Kichererbsen, Erdnüssen, Mungobohnen, Saubohnen, Linsen, Erbsen, Quinoa, Spinat, Hafer, Auberginen, Spargel, Fenchel, Knoblauch, Zuckerrüben, Tomaten, grüne Paprika, Kartoffeln (Solanin), Zwiebeln, Cassava und Yams. Sie sind darüber hinaus Bestandteile von Tee, Ginseng oder Jiaogulan.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Saft aus den Rhizomen des Echten Seifenkrauts wurde schon früh als Waschmittel verwendet, daher auch der botanische Gattungsname Saponaria. In hoher Konzentration treten Saponine in Kastanien und in der Rinde des südamerikanischen Seifenrindenbaumes (Quillaja saponaria) auf, letzteres auch Panamarinde genannt. Aus ökologischen Gründen werden Kastanien und die indischen Waschnüsse, deren Waschwirkung auf die hohe Konzentration an Saponinen zurückgeht, in jüngster Zeit ein breites Interesse geweckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aesculin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein Glucosid, dass in der Rinde und im Samen der Rosskastanie vorkommt. Wie auch andere Cumarine fluoresziert die Substanz blau unter ultraviolettem Licht. Über diese Fluoreszenz in sonnenlichtbestrahlten, wässrigen Auszügen von Rosskastanienrinde wird bereits im 19. Jahrhundert berichtet. Diesen Effekt untersuchte der deutsche Chemiker Paul Krais (1866–1939), indem er Wolle und Flachs mit Aesculin-haltigen Extrakten der Rosskastanie versetzte und damit eine optische Aufhellung erzielte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wäsche waschen mit Rosskastanien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund der Saponine und dem Aesculin hat die Rosskastanie eine gute Waschkraft und es kann im Herbst ein natürliches Waschpulver auf Vorrat hergestellt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rosskastanien sammeln und frisch grob zerkleinern. Später sind sie zu hart dazu. Anschließend müssen die zerkleinerten Kastanien getrocknet werden. Entweder in Holzkisten oder im Backofen. In einen Liter Wasser gebe ich 1 EL von dem Rosskastaniengranulat und lasse es über Nacht stehen. Danach abseihen und nur das Wasser (ca. 200 bis 250 ml) in die Waschmaschine geben. Das Granulat kann zwei weitere Male mit Wasser angesetzt werden. Danach kann es entweder pulverisiert zum verlängern von Mehl genommen werden oder im Bioabfall entsorgt werden. Ich gebe weder Essig noch einen Duft dazu, wäre aber möglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Zerkleinerte und getrocknete Rosskastanien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie07.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Nutzungsmöglichkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Engpässe in der Grundmittelversorgung auszugleichen, war Improvisation gefragt. Allerlei Ersatzmittel fanden Einzug in die Küchen der ärmeren Bevölkerung und wurden zum Symbol einer gescheiterten Grundversorgung. Hochwertige Lebensmittel wurden mit minderwertigen gestreckt und Abfälle auf ihre Wiederverwertbarkeit getestet. Aus Obstkernen, Rosskastanien und Bucheckern wurden Öle gepresst. Aber auch als Mehl- oder Kaffeeersatz und als Schnupftabak dienten die Früchte in Notzeiten. Als Vieh- und Wildfutter werden Kastanien immer noch verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Vorne Rosskastanien, hinten Esskastanie / Marone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kastanie05.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Rosskastanie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Rosskastanien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Saponine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Aesculin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/gehoelze/07503.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/rosskastanien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ww1.habsburger.net/de/kapitel/vom-strecken-waessern-und-duennen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/im-schatten-der-schonheit-1169110.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 28 Apr 2023 13:59:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-rosskastanien-aesculus-eine-dem-jupiter-heilige-auf-bergen-wachsende-eichenart-von-hohem-wuchs-und-festem-holz</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Schafgarbe, Wiesen-Schafgarbe – Ich heile Deine Wunden und schenke Dir die Kraft der Beharrlichkeit</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/schafgarbe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die über 100 Arten der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarbe (Achillea)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind in Europa und West-Asien heimisch. Ihre pflegeleichte Art, Farbenvielfalt und die Beliebtheit bei Insekten hat sie als Zierpflanze in die Gärten gebracht. Außerdem ist die Schafgarbe Teil der großen Familie der Heilpflanzen. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe wirken als Tee, Tinktur oder Bad positiv auf Leber, Magen, Darm, Galle und Haut. Der Gattungsname Achillea geht auf Achilleus, den sagenhaften Helden des trojanischen Krieges zurück, der die Pflanze als Droge entdeckt und zur Wundheilung verwendet haben soll (Ilias, 11. Gesang, Vers 822ff.), während der Artname millefolium (= Tausendblatt) auf die fein zerteilte Blattspreite anspielt. Ihren deutschen Namen erhielt die in der Volksmedizin geschätzte Gemeine Schafgarbe, weil sie so gerne von Schafen gefressen wird. Der deutsche Pflanzenname „Garbe“ beruht auf mittelhochdeutsch garwe. Was mit „bereitstellen“ oder „Gesund machen“ interpretiert werden kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gemeine Schafgarbe gehört zu den Wurzelkriechern und Pionierpflanzen. Sie gilt als Bodenfestiger und Nährstoffzeiger vor allem für stickstoffhaltige Böden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Schafgarbe.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) kommt ursprünglich in Eurasien, in Nord- und Mittelamerika vor. In Südamerika, Afrika, Australien, Neuseeland und in Hawaii ist sie ein Neophyt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Standort werden Wiesen, (Schaf-)Weiden, Halbtrockenrasen, Acker- und Wegränder bevorzugt. In den Alpen steigt sie auf Höhenlagen von etwa 1.900 Metern. In den Allgäuer Alpen steigt sie in Vorarlberger Teil an der Üntschenspitze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in Gipfelnähe bis zu einer Höhenlage von 2.139 Metern auf. Sie ist fast kosmopolitisch verbreitet. Nur in mediterranen Gebieten ist sie selten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei den Achillea-Arten handelt es sich um ausdauernde krautige Pflanzen, selten Halbsträucher, die Wuchshöhen von 6 bis zu 80 Zentimetern erreichen. Meist duftet die ganze Pflanze aromatisch. Im Frühling treibt das Rhizom eine Blattrosette aus. Später wächst ein Stängel, auf dem sich die Blüten bilden. Der glatte bis behaarte Stängel ist zäh und innen markhaltig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt bis sitzend. Die Blattspreiten sind schmal und gefiedert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der einfache oder zusammengesetzte scheindoldige Blütenstand besteht aus vielen kleinen körbchenförmigen Teilblütenständen. 10 bis 30 Hüllblätter stehen in (ein bis) zwei bis drei (bis vier) Reihen. Die Blütenkörbchen weisen meist einen Durchmesser von 2 bis 3 (selten 5) Millimeter auf und enthalten (5 bis) 15 bis mehr als 75 Röhren- und selten keine, meist aber drei bis fünf (bis zwölf oder selten mehr) Zungenblüten. Die Farbe der Zungenblüten der meisten Arten ist weiß bis schwach gelblich, auch rosa Färbungen kommen vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Achänen besitzen meist zwei Rippen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Schafgarbe+2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Die Früchte werden von Wind und Ameisen ausgebreitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es können Verwechslungen mit dem Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis), dem gefleckten Schierling (Conium maculatum) oder mit dem Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum) passieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schafgarbe hilft auch Tieren bei einer Vielzahl von Magen-Darm-Beschwerden und bei innerlichen und äußeren Blutungen. Auch die Nieren werden unterstützt. Aus der Beobachtung ist bekannt, dass Schafe, wenn sie krank sind, dieses aromatische Kraut fressen. Das althochdeutsche Wort „Garwe“ bedeutet „Gesundmacher“, somit heißt „Schaf-Garwe“ ein Gesundmacher der Schafe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwendung finden die blühenden Schafgarben als Bitter-Tonika bei Verdauungsstörungen und Koliken. Zudem werden die Blüten zur Pflege der Gesichtshaut in Dampfbädern eingesetzt. Die frischen Triebe und Blätter können außerdem als Beigabe zu Salaten verwendet werden und die ätherischen Öle wirken schleimlösend.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus den Stängeln wurden Stäbchen für das traditionelle chinesische Schafgarbenorakel gefertigt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In früheren Zeiten wurde Schafgarbe zum Gelbfärben von Wolle verwendet. Dazu verwendete man getrocknete Blätter, Stängel und Blüten. Die Wolle musste vor dem Gelbfärben mit Alaunen gebeizt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Schafgarbe wird nicht mehr oft industriell verarbeitet. Im Pircher Schafgarbe Likör
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , Roner Z44 Gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.spirituosen-superbillig.com/gin.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beide aus Südtirol und Citadelle No Mistake Old Tom Gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus Frankreich befinden sich als Botanical die Scharfgabe. Auch im Amaro Lucano Kräuterbitter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aus Italien wird diese Pflanze noch verarbeitet. Trinken Sie den Likör um die 16 Grad Celsius.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarben Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 bis 2 Dolden Schafgarbenblüten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            220 ml Wodka oder Doppelkorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 Sternanis
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 EL braunen Kandiszucker oder Honig nach eigenem Geschmack
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Schafgarbenblüten (ohne Stiele) grob zerkleinern und in eine Flasche geben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Kandiszucker dazugeben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Wodka oder Doppelkorn auffüllen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 Wochen an einem hellen und warmen Standort ziehen lassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch ein feines Sieb oder durch ein Kaffeefilter filtern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             In Flaschen füllen und verschließen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Noch 4 Wochen ziehen lassen und anschließend dunkel und kühl lagern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eignet sich zur besseren Verdauung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarben Limonade
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben Tee und Likör findet die Schafgarbe auch in leckerer Limonade ihre Anwendung. Die Herstellung von Schafgarbenlimonade ist überaus simpel und wenig zeitaufwendig. Benötigt werden für die Umsetzung Zucker und Wasser. Die Zubereitungszeit beträgt etwa 10 Minuten. Zunächst sollten die Blüten kurz abgespült werden. Anschließend kann die gewünschte Menge an Zucker mit dem Wasser vermischt, gelöst und umgerührt werden. Nun werden die Blüten in das Zucker- und Wassergemisch gelegt. Bei Bedarf können auch Zitronen – die zuvor geschnitten werden – in die Limonade gespritzt werden. Vor dem Servieren sollte die nun fertige Limonade über Nacht an einem kühlen Ort gelagert werden, damit sie perfekt ziehen und den Geschmack intensiveren kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Arzneidroge werden oberirdische Teile der Gemeinen Schafgarbe wie Stängel, Blätter und die Blüten genutzt (Schafgarbenkraut, lat. Millefolii herba; Schafgarbenblüte, lat. Millefolii flos). Sie können als Aufguss oder als Frischpflanzenpresssaft verarbeitet werden. Zubereitungen aus Schafgarbenkraut wirken gallenflussanregend (choleretisch), antibakteriell, zusammenziehend (adstringierend) und krampflösend (spasmolytisch).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Innerlich wird Schafgarbenkraut vorwiegend bei Anorexie (Appetitlosigkeit) und dyspeptischen Beschwerden verwendet (Völlegefühl, krampfartigen Erscheinungen im Verdauungstrakt, Flatulenzen (Blähungen)). Weitere Anwendungsgebiete sind schmerzhafte Krampfzustände psychovegetativen Ursprungs im kleinen Becken der Frau, hierzu werden aus dem Schafgarbenkraut Sitzbäder bereitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Volksheilkundlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird Schafgarbenkraut zur Anregung der Gallensaftproduktion eingesetzt sowie bei Blasen- und Nierenerkrankungen und Menstruationsbeschwerden. Äußerlich werden Schafgarbenauszüge aufgrund ihrer antibakteriellen und adstringierenden Wirkung bei Entzündungen, Wunden, Hämorrhoiden und zur Minderung übermäßiger Schweißbildung verwendet, eine Wirksamkeit ist nicht belegt. Gesichert gilt die hepatoprotektive (die Leber schützende) Eigenschaft von Achillea millefolium und deren Extrakten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weiters soll die Gemeine Schafgarbe schweißtreibend und blutdrucksenkend (vor allem bei Arterieller Hypertonie (Bluthochdruck) mit Neigung zur Thrombose) sein und gegen Fieber helfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon im Altertum war die Schafgarbe bekannt als Heilpflanze bei den Germanen, den Indianern Amerikas und den Chinesen, die sie auch für das Schafgarbenorakel verwendeten. Sie wird auch als Mittel zur Wundheilung und zur Stillung von Blutungen genannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Inhaltsstoffe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Schafgarbe, die vor allem aus ätherischen Ölen, Bitterstoffen und Gerbstoffen bestehen, machen die Pflanze zu einem interessanten und in der Regel gut verträglichem Heilkraut. Darüber hinaus enthält der Korbblütler nennenswerte Anteile an Salicylaten bzw. Salicylsäure, die v.a. eine schmerzhemmende Wirkung haben. Die Gesamtheit der Stoffe zeigt u.a. die folgenden Heilwirkungen: schleimlösend, verdauungsfördernd, wundheilend, krampflösend, antibakteriell, teilweise antimykotisch, appetitanregend und schmerzlindernd.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarben Wickel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Leber-Galle-Beschwerden oder begleitend zu Fasten- und Entgiftungskuren kommt Schafgarbenwickel als feuchtheiße Leberkompresse zum Einsatz. Die feuchte Wärme verstärkt die krampflösenden Eigenschaften der Schafgarbe. Außerdem wird die Entgiftungsfunktion der Leber angeregt. Es ist günstig, den Schafgarbenwickel nach den Mahlzeiten anzuwenden. Je nach Situation ist dies über einen längeren Zeitraum sinnvoll. Und so wird’s gemacht:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            6 EL Schafgarbenkraut mit ½ l heißem Wasser übergießen und 7 Minuten bedeckt ziehen lassen, abseihen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Innentuch auf Lebergröße falten, in das Auswringtuch packen und in eine Schüssel geben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Tuchrolle mit dem heißen Schafgarbentee übergießen, auswringen (Haushaltshandschuhe als Hitzeschutz) und das Auswringtuch entfernen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Innentuch so warm wie möglich auf die Leber auflegen (Temperatur auf Verträglichkeit prüfen!). Mit dem Außentuch den Wickel abdecken und am Körper fixieren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der feucht-heiße Leberwickel bleibt so lange, wie er angenehm ist (10 bis 30 Minuten). Anschließend noch nachruhen. Der Schafgarbenwickel soll nicht angewendet werden bei einer Allergie auf Schafgarbe oder andere Korbblütler. In diesem Fall kann der Wickel mit heißem Wasser durchgeführt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarben Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus den getrockneten Blättern, Blüten und Stängeln wird mit kochendem Wasser ein Teeaufguss zubereitet. 1 TL pro Tasse mit heißem Wasser Übergießen, 7 Minuten bedeckt ziehen lassen, abseihen. 3-mal täglich 1 Tasse frisch zubereiteten Tee warm zwischen den Mahlzeiten trinken. Der Tee hilft bei Magen-Darm- und Galle-Beschwerden. Auch bei krampfartigen Menstruationsbeschwerden ist er empfehlenswert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarben Tee zur äußerlichen Anwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein stärker zubereiteter Tee wird für Kompressen, Auflagen und Teilbäder (z.B. Sitzbad bei Unterleibsbeschwerden) eingesetzt. Bei Nasenbluten steckt man in starken Tee getränkte Wattebällchen in die Nase.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Volksheilkunde gehört die Schafgarbe zu den alten Liebespflanzen. Schon bei den Navajo-Indianern wurde sie als Aphrodisiakum gelobt (eine Stunde vorher trinken). In unserem Kulturkreis war es früher öfters Brauch, sich einen Beutel mit Schafgarbe unter das Kopfkissen zu legen, damit einem im Traum der zukünftige Liebespartner gezeigt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das erste Grün der Schafgerbe war im Frühjahr Bestandteil der Gründonnerstag-Suppe, diese Speise sollte vor für das ganze Jahr für eine gute Gesundheit sorgen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr poetisch – und auch auf die Göttin der Liebe bezogen – ist auch der Name „Augenbraue der Venus“, den die Schafgarbe wegen ihrer feinen, filigranen gefiederten Blätter trägt, die wie Augenbrauen geschwungen sind. Der Bezug zur Venus zeigt uns schon, dass es sich um ein „Frauenkraut“ handelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihren lateinischen Namen „Achillea“ erhielt die Schafgarbe wahrscheinlich vom griechischen Helden Achilles. Das war der Held mit der Achillesferse. Die Liebesgöttin Aphrodite soll Achilles selbst die Schafgarbe auf die Ferse gelegt haben. Tatsächlich wurde die Pflanze bereits im Altertum verwendet um z.B. Wunden zu heilen oder Blutungen zu stillen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ihre vielfältige Heilkraft verraten die zahlreichen Namen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn23" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [23]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , mit denen die Schafgarbe belegt wird. „Garbe“ leitet sich von einem altdeutschen Wort ab und bedeutet „die Heilende“ oder „gesund machen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schafgarbe findet den goldenen Mittelweg zwischen den Extremen und wirkt ausgleichend auf alle Bereiche. „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich heile Deine Wunden und schenke Dir die Kraft der Beharrlichkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            “ will sie uns mitteilen. Die Schafgarbe schafft es jedenfalls, die eigene Mitte zwischen den Extremen zu finden und diese auszugleichen. Die Schafgarbe ist hilfreich bei allen Übergangssituationen z.B. auch beim Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn24" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [24]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Feldblumenstrauß von Detlev von Liliencron (1844-1909)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Kam in ein Wirtshaus, ich weiß nicht wie,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tanzt der Soldate, tanzt der Kommis.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich ahne nicht, wer diesen Vers gemacht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich habe sehr gelacht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn Sonntag ist es gestern gewesen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der Montag führte noch nicht den Besen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herrgott, sah der Tanzsaal aus,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kehrweiber fegten noch nicht das Haus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cigarrenreste und Streichhölzerleichen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manschetten, ein Strumpfband und dergleichen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vertrocknetes Bier auf Bänken und Tischen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und der dickste Staub, kaum wegzuwischen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An den Wänden Gemälde: „Der erste Kuss“,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Teufelsinsel“, „Am Bosporus“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch hingen hier Fahnen und ähnlicher Rummel,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vergessen lehnte die große Trummel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein zerschlagnes Seidel, ja selbst ein Schuh
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmückte die Bar in heiterer Ruh.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hat denn hier herumgerast
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und alles durcheinandergeaast?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das war der teutsche Klub „Kasematte“,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gestern seine Sommerfahrt hatte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eben wollt ich dem Schmutz mich entziehn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und voller Entsetzen von dannen fliehn,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als mir auffiel in diesem Pfuhl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein vergessen Bouquetchen auf einem Stuhl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich nahm es mit, es war schon tot,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwelkt wie am End alle Erdennot:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarbe, roter und weißer Klee,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Taglichtnelke und Wiesenschnee,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Butterblümchen, Kamillen und Gräser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und einiges andere feine Gefäser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hat denn diesen Strauß besessen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer hat ihn gepflückt und dann vergessen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie ging wohl mit ihrem Schatz beiseit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In eine stille Seligkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während die andern die Polka sprangen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist sie mit ihm durch die Felder gegangen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort fanden sie ein liebes Geschick,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während er faul auslümmelt am Knick,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bog sie sich in die Blumenwelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und hat den Strauß zusammengestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und als er steckte im Gürtel drin,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gingen sie wieder zum Tanzen hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch des Mädels heißes Blut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verlor das Sträußchen bald den Mut,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und die Blümekens ließen die Köpfe hängen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch all das Drücken und dreiste Drängen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Roh lacht ihr Liebster, als er das sieht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Smiet em doch weg, den ohln Schiet!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/schafgarbe und de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Schafgarbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Schafgarbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Üntschenspitze (auch Üntscheller, Vordere Üntschenspitze) ist ein 2.135 m hoher Berg bei Schoppernau im österreichischen Teil der Allgäuer Alpen. Er ist ein Steilgrasberg aus Rhenodanubischem Flysch mit bis zu 1.000 Meter hohen Flanken. Der Gipfel ist mit Bergwanderwegen erschlossen und im Winter ein Geheimtipp bei Skibergsteigern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schafgarben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schafgarben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            offene-naturfuehrer.de/web/Gewöhnliche_Schafgarbe_–_Achillea_millefolium
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gartenjournal.net/schafgarbe-verwechslung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.naturzyt.ch/natur-erfahren/wildpflanzen-in-der-kraeuteraphotheke/409-schafgarbe-altes-wunderheilkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schafgarben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Färberpflanzen – Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin von E. Prinz, Seite 53, Verlag Schweizerbart, Stuttgart 2009,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/9783510652587" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ISBN 978-3-510-65258-7
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.pircher.it/de/schafgarbe-schafgarbenlikör
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.roner.com/de/shop/roner/altri-prodotti/z44-distilled-dry-gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ginvasion.de/citadelle-gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.amarolucano.it
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.br.de/br-fernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/schafgarben-likoer-rezept-100 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und Schafgarbe - Likör - Ur-Omas Weißheiten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.schafgarbe.org/umsetzung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Schafgarbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Schafgarbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.naturzyt.ch/natur-erfahren/wildpflanzen-in-der-kraeuteraphotheke/409-schafgarbe-altes-wunderheilkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.naturzyt.ch/natur-erfahren/wildpflanzen-in-der-kraeuteraphotheke/409-schafgarbe-altes-wunderheilkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.naturzyt.ch/natur-erfahren/wildpflanzen-in-der-kraeuteraphotheke/409-schafgarbe-altes-wunderheilkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mypfadfinder.com/schafgarbe-augenbraue-der-venus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref23" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [23]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auswahl: Achillenkraut, Barbune (mittelhochdeutsch), Bauchwehkraut (Österreich o. d. Ems.), Wilder Bienenpfeffer, Bolick, Dusendblad (Oldenburg, Ostfriesland, mittelniederdeutsch), Edelgarb, Fasankraut (Österreich), Fase, Feldgarbe, Gabl (mittelhochdeutsch), Gachheil (mittelhochdeutsch), Gachelkraut (Österreich), Gahrl (mittelhochdeutsch), Schofgarb (mittelhochdeutsch), Schweinbauch, Schelkraut (Werfen), Tausendaugbraun, Tausendblatt (Pommern) Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Schafgarbe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref24" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [24]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wildkraeuterlich.de/schafgarbe-die-augenbraue-der-venus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 25 Apr 2023 13:57:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/schafgarbe</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Schafgarbe+2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Schafgarbe+2.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Griechische Nachkommen in Hohenlohe – Tulipa saxatilis 'Lilac Wonder'</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/griechische-nachkommen-in-hohenlohe-tulipa-saxatilis-lilac-wonder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klein, zart und besonders schön anzusehen sind meine neuen Gartenbewohner die ursprünglich von Kreta stammen. Die Rede ist von den Vorfahren der großen Gartentulpen und zwar von Tulipa saxatilis. Bereits 1971 wurde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tulipa saxatilis 'Lilac Wonder'
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gezüchtet. Aber erst seit diesem Jahr bezaubert die 15 cm große Tulpe mit ihren farbkräftigen, fliederfarbenen Blüten mit gelber Basis, die sich beim leichtesten Windhauch hin und her bewegen, noch bis Ende April meinen Garten und als Bienenweide auch die heimische Insektenwelt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Tulipa+saxatilis+Lilac+Wonder+02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Standort und Verwilderung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In ihrer Heimat Kreta besiedelt die Felsen-Tulpe Kalkgebiete und humusreichen Senken. Das bedeutet, um optimal gedeihen zu können, benötigen diese Zwerg-Tulpen also einen humusreichen, kalkhaltigen Boden an einem sonnig-warmen, durchlässigen Standort.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn der Standort ihnen zusagt, dann breiten sie sich stark aus und verwildern. Wildtulpen vermehren sich über Brutzwiebeln und Samen und die Blütenhorste werden von Jahr zu Jahr immer üppiger!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst wenn sie zu dicht werden, sollten sie aufgenommen und geteilt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gaissmayer.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Tulipa_bakeri
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Felsen-Tulpe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Tulipa+saxatilis+Lilac+Wonder+01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 11 Apr 2023 13:11:24 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/griechische-nachkommen-in-hohenlohe-tulipa-saxatilis-lilac-wonder</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Tulipa+saxatilis+Lilac+Wonder+01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Tulipa+saxatilis+Lilac+Wonder+01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Spitzahorn – Nahrung und Heilung aus heimischen Wäldern</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/spitzahorn-nahrung-und-heilung-aus-heimischen-waeldern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute kennt man den Ahorn als Nutzpflanze noch in Möbelherstellung, im Treppen- und Musikinstrumentebau aber der Ahorn hat noch mehr zu bieten. Mit seinen Inhaltsstoffen wie Gerbstoffen, Flavonoiden, Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan, Eisen und Eiweiß kann der Ahorn einen äußerst gesunden Beitrag zur Ernährung leisten. Mit 5% Eiweißanteil, die überwiegend im Frühjahr in den jungen Blättern zu finden sind, gehört er auch zu den reichen Proteinquellen. Deshalb ist der Maßholder nicht nur in Notzeiten eine Nahrungsquelle für Tier und Mensch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Besonders schmackhaft sind die gelb-grün leuchtenden Blüten, die jungen Blätter und die Früchte des Spitzahorns. Aber auch die im Februar keimenden Ahornsamen enthalten viele Nährstoffe und schmecken auf dem Brot, im Risotto oder im Salat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Spitzahorn04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahornsirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am bekanntesten dürfte noch der kanadische Ahornsirup sein, der aus Zuckerahorn, schwarzen Zuckerahorn sowie aus dem Silber- und Rotahorn hergestellt wird. Aber auch aus dem heimischen Spitzahorn kann Sirup im Frühjahr hergestellt werden. Der durch Anbohren gewonnene Ahornsaft wird durch Kochen eingedickt. Aber auch aus den trockenen oder frisch geernteten Ahornblüten lässt sich ein Sirup ansetzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahornspinat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr lecker ist auch der Ahornspinat für den man allerdings eine größere Menge an Blättern benötigt, da diese noch mehr zusammenfallen als Spinat. Als erstes müssen die Blätter von den Stängeln befreit werden, Zwiebelwürfel rösten und mit den Blättern, etwas Wasser, Öl oder Sahne in einen Topf geben. Aufkochen und mit Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahornsalat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blätter und frischen Blüten eignen sich bis Ende April als gesunde Salatgrundlage. Neben weiteren Salatblättern bieten sich für den Ahornsalat auch Croûtons, Parmesankäse oder Nüsse an. Als Salatsoße am besten eine Essig-Öl Soße herstellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab Mai können die propellerartigen Ahornfrüchte für den Salat verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Spitzahorn02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahorn-Sauerkraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das junge Grün kann auch ähnlich wie Sauerkraut eingelegt und fermentiert werden. Es können junge Blätter aber auch ältere Blätter, die mehr Gerbstoffe enthalten, verwendet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Neben 300 g Blätter wird noch 3 g Salz, Wasser und optional 1 Knoblauchzehe benötigt. Als erstes die Blätter vorsichtig waschen und mit dem Salz in eine Schüssel geben. Kurz durchkneten, damit der Saft aus den Blättern austritt. Anschließend 3 EL Wasser dazugeben. Die Blätter mit dem Knoblauch fest in ein Einmachglas drücken und bis ca. 2 cm unter dem Rand des Glases mit dem entstanden Saft auffüllen. Aufpassen das sich keine Luft mehr im Glas befindet und zum Schluss mit Ahornblättern bedecken und gut verschließen. Eine Woche bei Zimmertemperatur stehen lassen, danach in den Kühlschrank stellen, sonst wird das Ahorn-Sauerkraut zu sauer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahorn-Kapern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für „Kapern“ werden die zarten Ahornfrüchte in Wasser für zehn Minuten gegart, abgeschreckt und in ein sauberes Glas gegeben. Weißen Balsamicoessig mit etwas Salz und Ahornsirup kurz aufkochen, über die Kapern gießen und verschließen. So halten sie sich einige Monate.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frittierte Ahornblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Snack für Zwischendurch sind frittierte Ahornblätter sehr lecker und schnell selbst herzustellen. Für eine Portion wird 1 Eigelb, 50 g Mehl, 50 g Speisestärke und 100 ml kaltes Wasser benötigt. Die Zutaten verrühren, die Blätter darin tauchen und in einer Pfanne mit Speiseöl ausbacken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefüllte Ahornblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ähnlich wie Weinblätter lassen sich auch junge Ahornblätter mit vielen Zutaten füllen. Im Ofen erwärmen und schon gibt es eine leckere Vorspeise oder Beilage.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Spitzahorn03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Anwendungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Spitzahorn ist nicht nur für zahlreiche Speisen geeignet, sondern seine wertvollen Inhaltsstoffe haben auch eine heilende Wirkung. Um Fieber und den Blutzucker zu senken oder bei Magen-Darm-Beschwerden kann ein Aufguss aus Ahornblättern oder der Rinde hergestellt werden. Um Insektenstiche zu kühlen, helfen ebenfalls Ahornblätter. Diese in den geschlossenen Händen zerreiben und auf die Einstichstelle drücken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Spitzahorn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ahorn – Essbares vom Baum- BZfE
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pflanzen-vielfalt.net/baeume-straeucher-a-z/baeume-uebersicht-a-k/ahorn-spitzahorn/?utm_content=cmp-true
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kostbarenatur.net/anwendungen-und-inhaltsstoffe/ahorn/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sauerkraut aus Ahornblättern - Erdbeerschokola.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Apr 2023 14:58:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/spitzahorn-nahrung-und-heilung-aus-heimischen-waeldern</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Spitzahorn01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Spitzahorn01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Buschwindröschen – wenn in den Wäldern weiße Blütenteppiche erscheinen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/buschwindroeschen-wenn-in-den-waeldern-weisse-bluetenteppiche-erscheinen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … dann ist der Frühling nicht mehr weit entfernt. Jedes Jahr im Frühjahr erfreut die Anemone nemorosa die Waldspaziergänger mit dichten Blütenteppichen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/anemone01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbreitungsgebiet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Verbreitungsgebiet des Hahnenfußgewächses umfasst vor allem das eher atlantisch bis subkontinental geprägte westliche und mittlere Europa sowie Teile Asiens von der Ebene bis ins Gebirge (in Österreich bis 2000 Meter NN). In den Allgäuer Alpen steigt es fast bis zu 2000 Metern Meereshöhe auf. Deutschland ist bis auf die Küstenmarschen und ähnlich waldfreie Landschaften weitgehend geschlossen besiedelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blütenteppiche im Erstfrühling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da das Buschwindröschen hohe Lichtansprüche hat, findet der gesamte Lebenszyklus der Pflanze im Frühjahr statt. Oft werden große Flächen von dieser gesellig wachsenden Art eingenommen und mit einem weißen Blütenteppich bedeckt. Mit der Frühlings-Strategie nutzt die winterharte Staude den Zeitraum, in dem die Baumkronen noch viel Licht durchlassen, optimal aus. Der Name Buschwindröschen kommt wahrscheinlich daher, dass die Blütenblätter sehr leicht vom Wind mitgerissen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Standort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die in der Natur weiß blühenden Buschwindröschen brauchen lockern, humusreichen Boden. Am wohlsten fühlen sie sich auf kalkhaltigen Boden, tolerieren aber auch leicht saure Erde. Wichtiger ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte und ein lichtschattiger Standort unter größeren Bäumen oder Sträuchern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Buschwindröschen ist in allen Teilen der Pflanze giftig. Wie alle Hahnenfußgewächse enthält es den Giftstoff Protoanemonin. Wenn Sie mit der Pflanze in Kontakt kommen, kann es zu Vergiftungserscheinungen wie Rötung, Juckreiz oder gar Blasenbildung auf der Haut (Hahnenfußdermatitis) kommen. Waschen Sie die Stellen, die mit der Pflanze in Kontakt gekommen sind, mit Wasser ab. Falls Sie das Buschwindröschen gegessen haben, kann es zu Durchfall, Erbrechen und Schwindel führen. Auch Krämpfe und Lähmungserscheinungen sind möglich, aber bei einer geringfügigen Einnahme nicht wahrscheinlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im heimischen Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den heimischen Garten gibt es mittlerweile zahlreiche Gartenformen zu kaufen. Blue Eyes ist dicht gefüllt und besitzt eine fast tintenblaue Blütenmitte. Robinsoniana ist eine großblütige lilablaue Farbvariante und wurde vor 130 Jahren im botanischen Garten in Oxford entdeckt und war ab 1900 weit verbreitet. Hier ist der Standort enorm wichtig, denn die intensive Färbung zeigt sich erst im Schatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedicht über die Anemone von Christian Wagner (1835-1918)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sag, woher kommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schönen, die frommen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tausend und Abermillionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weißgekleidet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           er Anemonen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Wir sind die Kindlein, die abgeschieden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So frühe hien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ieden;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun wohnen wir oben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Vaterhause da droben.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was tut ihr nun hier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Waldesrevier,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr lieblichen Kleinen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Frühlingserscheinen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Drum dürfen wir fort,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jedes an seinen Heimatort;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Ostern da wird Vakanz gegeben,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Wochen lang welch ein Freudenleben!”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “Und drum sind wir hier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Waldesrevier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles weiß gekleidet. Mägdlein wie Söhnlein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit goldenen Krönlein.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Christian Wagner (1835-1918)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Buschwindröschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Protoanemonin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/anemone/buschwindroeschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 30 Mar 2023 13:03:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/buschwindroeschen-wenn-in-den-waeldern-weisse-bluetenteppiche-erscheinen</guid>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/anemone02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wollgras – ein Traum ganz in Weiß</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wollgras-ganz-in-weiss</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wattebausch ähnlichen Wollgräser sind vorwiegend an Moorstandorten zu finden und setzen dort tolle Akzente. Im Volksmund spricht man dann von der Wollgrasblüte, aber die eigentliche Blüte ist jedoch unscheinbar und viel früher. Nach der Blüte verlängert sich der Stängel des Blütenstands um ein Vielfaches und gleichzeitig wachsen die haarförmigen Blütenhüllblätter. Zusammen führt das ab Mitte Mai zur Ausbildung der flauschigen, weißen Samen, die dem Wollgras das charakteristische Aussehen verleihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0535.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Deutschland sind zwei Wollgras Arten vertreten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Scheiden-Wollgras (Eriophorum vaginatum) und das Schmalblättrige Wollgras (Eriophorum angustifolium). Das Scheiden-Wollgras wächst in Horsten, die recht breit und bis zu 70 cm hoch werden können. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0525.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Schmalblättrige Wollgras hat im Gegensatz zum Namen recht breite Blätter die bis zu 4 mm breit werden können. Seinen Namen hat das Schmalblättrige Wollgras aber im Vergleich mit dem bei uns fehlendem breitblättrigem Wollgras erhalten. Anders als das Scheiden- wächst das Schmalblättrige Wollgras nicht horstig, sondern rasig. Vom Schmalblättrigen Wollgras unterscheidet man das Scheiden-Wollgras am einfachsten an Hand der borstig zusammengerollten Blätter und der Fruchtstände, die aus einem einzigen, endständigen Ährchen bestehen. Die des Schmalblättrigen Wollgrases dagegen werden von mehreren Ährchen gebildet. Beide Wollgräser lieben nährstoffarme, saure und nasse Moorböden. Sie benötigen volles Licht und spielen als Erstbesiedler bei einer Renaturierung eine entscheidende Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0526.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo kann ich die Wollgrasblüte erleben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Lüneburger Heide zum Beispiel im Pietzmoor bei Schneverdingen, am Steinhuder Meer oder nördlich der Gemeinde Bad Wurzach im Wurzacher Ried.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0521.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.oessm.org/angebote/natur-am-meer/pflanzenportraets/wollgras/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Scheiden-Wollgras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lueneburger-heide.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           archiv.diebildschirmzeitung.de/bad-wurzach/stadt-bad-wurzach/18562-wanderung-zum-wollgras-ins-wurzacher-ried
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0519.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Mar 2023 14:56:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wollgras-ganz-in-weiss</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0557.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0557.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schnittlauchöl – raffiniertes Öl für die schnelle After-Work-Küche</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/schnittlauchoel-raffiniertes-oel-fuer-die-schnelle-after-work-kueche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schnittlauchöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Bund Schnittlauch (ca 40 g)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            80 ml Olivenöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/allium_schnittlauch_oel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Schnittlauch kalt abbrausen und trocken schütteln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den trocken geschüttelten Schnittlauch in feine Röllchen schneiden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Etwa 1/4 des Schnittlauchs für die Garnitur zur Seite legen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3/4 des Schnittlauchs mit den 80 ml Olivenöl in einen Mixer geben und 5 Minuten fein pürieren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Öl durch ein feines Sieb in ein Schälchen streichen und leicht salzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passt hervorragend zu Kartoffel- oder Blumenkohl Suppen (Bild oben).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schmeckt sehr würzig!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Mar 2023 14:20:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/schnittlauchoel-raffiniertes-oel-fuer-die-schnelle-after-work-kueche</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/allium_schnittlauch_oel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/allium_schnittlauch_oel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zinnoberroter Kelchbecherling – einer der ersten Pilze des Jahres erfreut uns mit seinen leuchtend roten Fruchtkörpern</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zinnoberroter-kelchbecherling-einer-der-ersten-pilze-des-jahres-erfreut-uns-mit-seinen-leuchtend-roten-fruchtkoerpern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Frühjahr gibt es neben einem weißen Teppich aus Märzenbechern auch noch vereinzelt den leuchtend roten Kelchbecherling im Lauterachtal zu sehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230312_115000.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Pilz ist vom Aussterben bedroht und muss geschützt werden. Der Sarcoscypha coccinea, so der botanische Name, ist neben den Märzenbechern ein weiteres Highlight im Lautertal. Das auffälligste Merkmal des Scharlachroten Kelchbecherlings ist die stark rot leuchtende Innenwand, die mit der Fruchtschicht überzogen ist und damit gehört der früheste Pilz im Jahr auch zu den attraktivsten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230312_133710.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Pilz besiedelt am Boden liegende und vergrabene Laubholzäste und -stämme bevorzugt von Erlen, Weiden und Espen. Der Boden sollte dabei kalkhaltig sein. Bei eintretender Scheeschmelze bis in den Mai bildet er seine Fruchtkörper. Der Kelchbecherling ist zwar essbar, allerdings sollte er aufgrund der wenigen Exemplare unbedingt geschont werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230312_133713.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           fungiversum.de/sarcoscypha-coccinea
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pilzmuseum.at/pilze/zinnoberroter-kelchbecherling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.123pilzsuche.de/daten/details/Prachtbecherling.htm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Scharlachroter_Kelchbecherling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           http://www.albtips.de/2008/03/16/zur-marzenbecherblute-ins-wolfstal-und-ins-lautertal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild von mir: Brigitte Held
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG-20230312-WA0045.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 11:50:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/zinnoberroter-kelchbecherling-einer-der-ersten-pilze-des-jahres-erfreut-uns-mit-seinen-leuchtend-roten-fruchtkoerpern</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7567_klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Märzwanderung – Märzenbecher im Wolfstal bei Lauterach</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/maerzwanderung-maerzenbecher-im-wolfstal-bei-lauterach</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Märzwanderung führte mich am 12. März in das Wolfstal bei Lauterach, was ganz im Süden des Biosphärengebiets Schwäbische Alb liegt. Jedes Jahr blühen tausende Märzenbecher entlang des Weges und die weißen, glockenförmigen Blüten mit grünen Flecken und sind ein absolutes Highlight. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230312_115000.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wolfstal ist nicht nur aufgrund seiner Märzenbecherblüte weithin bekannt, sondern auch wegen dem Kalkgestein des Jura. Der Kalk entstand entweder aus dem Schlamm des Jura-Meeres vor ca. 150 Mio Jahreb oder aus Schwammriffen. Schlammablagerungen sind meist geschichtet, wie im Wolfstal deutlich zu erkennen ist. Hier wechseln Kalkbänke mit mergellagen (Mergel = Kalk mit Ton).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7574_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Tuffsteinbrüchen in der näheren Umgebung, zum Beispiel Zwiefaltendorf, Seeburg, Gönningen und ganz dicht die Laufenmühle wurde der Tuffstein abgebaut. Wann genau mit dem Abbau begonnen wurde, ist aber nicht genau zu sagen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7579_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Märzenbecher, die Frühlings-Knotenblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal ist der Märzenbecher schneller als sein Name verspricht. Denn oft blüht er bereits Ende Februar aber dieses Jahr hatten wir Glück und viele der Amaryllisgewächse waren noch knospig oder in voller Blüte. Leucojum vernum – so der botanische Name – ist eine ausdauernde krautige Zwiebelpflanze die eine Wuchshöhe von zwischen 10 und 30 cm erreichen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7572_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Blütezeit erscheinen drei bis fünf breit-lineale, bis 20 cm lange und 1 cm breite dunkelgrüne Laubblätter. Sie sind in zwei Zeilen angeordnet. Die etwa 25 mm großen Blüten des Märzenbechers stehen in den meisten Fällen einzeln, mitunter finden sich aber auch zwei Blüten. Diese haben die Form einer Glocke, sind weiß und duften. Die Kronblätter der Blüte sind gleich lang. Die sechs Blütenblätter laufen spitz zu, wobei dicht an der Spitze ein grüner Fleck das weiße Blütenblatt färbt. Im Inneren der Blüte befindet sich ein üppiger, saftig-grüner Fruchtknoten, der einen weißen Griffel mit grüner Narbe aufweist und von goldgelben Staubblättern umrahmt ist. In seltenen Fällen entwickeln sich auch Fruchtkapseln. Diese sind 15 bis 18 mm lang und birnenförmig. Die Kapseln sind fleischig und beinhalten eiförmige, weiße Samenkörner, die zur Selbstvermehrung dienen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7566_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frühlingsknotenblume ist eine submediterran-subatlantische Pflanzenart der Auenwälder und Laubmischwälder. Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes ist sie in verschiedenen Gegenden eingebürgert, so z. B. an der nordamerikanischen Ostküste. Die Nordgrenze der natürlichen Verbreitung in Deutschland entspricht etwa der Linie Hannover – Wittenberg – Cottbus, weiter nördlich gelegene Vorkommen beruhen auf Verwilderung. In Frankreich liegen die Vorkommen östlich einer Linie Laon – Le Puy – Gap.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7568_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Märzenbecher wächst zwar in Gruppen, aber größere Bestände sind jedoch selten. Sie gilt nach der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt und nach der Roten Liste als gefährdet. Als ursächlich für die Gefährdung sind in erster Linie Eingriffe in den Lebensraum der Pflanze zu sehen, wie beispielsweise die Umwandlung naturnaher Wälder oder auch die Entwässerung und Wiederaufforstung von Moorflächen. Ebenso tragen Wildverbiss und Sammler zur Bestandsminderung bei. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7565_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Märzenbecher sind in allen Teilen giftig. Die größte Giftkonzentration befindet sich in der Zwiebel. Verantwortlich für die Giftwirkung sind vor allem Alkaloide wie Lycorin und Galanthamin. Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, sowie Herzrhythmusstörungen. In früheren Zeiten wurde die Pflanze als Heilmittel bei Herzerkrankungen eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7569_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen und Standort
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben dem Vorkommen in der Wolfsschlucht sind größere Bestände auf den Märzenbecherwiesen im Polenztal in der Sächsischen Schweiz, bei Haina (Grabfeld), im Nationalpark Hainich in der Nähe des Baumkronenpfades, in Südniedersachsen in Laubwäldern (auf Muschelkalk) rund um Göttingen, sowie am Schweineberg im Stadtforst Hameln. Das in einem Laubmischwald in einer Höhenlage von 200 bis 280 Metern gelegene Areal bei Hameln umfasst ca. 3,60 km² und zählt damit zu den größten Vorkommen Deutschlands. Es wurde 1948 unter Naturschutz gestellt und zieht zur Blütezeit regelmäßig zahlreiche Touristen an. Weitere Vorkommen sind am Nordabhang der Fränkischen Alb bei Algersdorf im Sittenbachtal, bei Ettenstatt im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und auf der Schwäbischen Alb auch im Eselsburger Tal bei Herbrechtingen und im Autal bei Bad Überkingen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Märzenbecher bevorzugt feuchte, nährstoffreiche, mäßig saure Ton- und Lehmböden, die als Humusform in der Regel auch Mull aufweisen. Der Standort der mehrjährigen Zwiebelpflanze ist halbschattig bis schattig. In der direkten Sonne gedeiht er nicht. Im Garten kommt der Märzenbecher mit fast jeder Bodenart klar, nur zu trocken darf der Untergrund nicht sein. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG-20230312-WA0045.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im eigenen Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der attraktive, zarte Vorfrühlingsbote ist eine Nahrungsquelle für Wildbienen, Insekten und Schmetterlinge und können im Fachhandel erworben werden und zwischen September und November mit einem Pflanzabstand von etwa 10 cm auf eine Tiefe von 10 bis 12 cm gepflanzt werden. Die Blütezeit reicht je nach Sorte von Februar bis April.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/maerzenbecher-knotenblume/maerzenbecher-fruehlings-knotenblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Frühlingsknotenblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gartenzauber.com/marzenbecher-leucojum-vernum/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.schoener-wohnen.de/einrichten/garten-terrasse/pflanzenlexikon/41725-plxk-maerzenbecher-fruehlings-knotenblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.haus.de/garten/maerzenbecher-33972
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Märzenbecher - BUND Naturschutz in Bayern e.V. (bund-naturschutz.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.naturadb.de/pflanzen/leucojum-vernum/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.tourismus.alb-donau-kreis.de/thema/biosphaeren-infozentrum-lauterach/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto von mir: Brigitte Held
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Mar 2023 20:25:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/maerzwanderung-maerzenbecher-im-wolfstal-bei-lauterach</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Himbeer-Kefir-Shake mit Kräutern</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute möchte ich euch meinen aktuellen Lieblings Shake vorstellen: Himbeer-Kefir-Shake mit Kräutern. Super lecker und erfrischend und schmeckt nach Sommer. Also genau das richtige bei diesem Wetter, um richtig gute Laune zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/himmbeersmoothie.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten für eine Person
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            100 g frische Himbeeren (ersatzweise TK-Himbeeren)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            150 g Kefir (ersatzweise Joghurt oder Buttermilch)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 El Zitronensaft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1 EL Honig oder Ahornsirup
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3-4 Kräuter (Minze zum Beispiel)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Himbeeren waschen und abtropfen lassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anschließend die Himbeeren mit dem Kefir, dem Zitronensaft, den Kräutern und den Honig im Mixer
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            (oder mit dem Pürierstab) einige Minuten schaumig rühren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Shake in ein großes Glas füllen, mit einem Minzblatt verzieren und gekühlt servieren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine aktuellen Cocktail- und Smoothie Kurse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VHS Künzelsau
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dienstag, 13.06.2023, 18:30 – 21:30 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VHS Bad Mergentheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freitag, 16.06.2023, 18:00 – 19:30 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VHS Schwäbisch Hall
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freitag, 23.06.2023, 18:00 – 20 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           VHS Ludwigsburg Schiller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Freitag, 30.06.2023, 18:00 – 21:00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Künzelsau Nagelsberger Schloss Cocktail Workshop
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Samstag, 02.09.2023, 18:00 – 22:00 Uhr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weitere auf Anfrage
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 06 Mar 2023 09:11:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/himbeer-kefir-shake-mit-kraeutern</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/himmbeersmoothie.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/himmbeersmoothie.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Travertinpark Stuttgart – Industriegeschichte und Biotop</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/travertinpark-stuttgart-industriegeschichte-und-biotop</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über viele Jahre wurde hier Travertin abgebaut, ein mehr oder weniger poröser Kalkstein von heller, meist gelblicher und brauner Farbe, der aus Süßwasserquellen als Quellkalk chemisch ausgefällt wurde. Die Quellen enthalten Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen sowie Kohlenstoffdioxid. Der Travertin selbst besteht fast ausschließlich aus Calciumcarbonat. Neben Bad Cannstatt gibt es noch Vorkommen in Riedöschingen, im Hegau sowie bei Gauingen in Baden-Württemberg. Schon in der Antike wurde der schnell verfügbare Kalkstein genutzt und die historische Bedeutung des Travertins ist hoch. So wurde der Kalkstein aus Bad‐Cannstatt in den letzten beiden Jahrhunderten für Bauwerke weit über die Stuttgarter Stadtgrenzen hinaus verwendet. 14 steinerne Zeitzeugen sind unterhalb des Parks zu sehen. Die „Lauster‐Säulen“ wurden 1936 von der Stadt Berlin für ein Mussolini‐Denkmal in Auftrag gegebenen, aber niemals abgeholt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/travertinpark02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Steinbrüche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ehemaligen Steinbrüche sind nun in eine Grünanlage eingebettet, in der man die Industriegeschichte erleben kann. Hier stehen alte Steinbearbeitungsgeräte, Kranbahnen und Schienen neben bequemen Wegen die in das Biotop führen. Last but not least hat man einen herrlichen Blick auf Bad Cannstatt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/travertinpark03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lage
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ökologische Denkmal erstreckt sich von der Altenburger Steige über die Weinberge der Lage Cannstatter Halde unterhalb der Reiterkaserne bis über das Gelände oberhalb des Kraftwerks Stuttgart-Münster. Der Park soll an die Entstehungszeit des Cannstatter Travertins und seine Bearbeitung erinnern und neben der Erhaltung der historischen Bezüge wird großer Wert auf den Schutz des Lebensraums gefährdeter Arten gelegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/travertinpark04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lage und Kontakt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Travertinpark
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Hartensteinstraße 5
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            70376 Stuttgart
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/travertinpark01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           w
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ww.stuttgart.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten/travertinpark-stuttgart.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.stuttgart-tourist.de/a-travertinpark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Travertinpark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Travertin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 16:07:00 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/travertinpark-stuttgart-industriegeschichte-und-biotop</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/travertinpark04.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/travertinpark04.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title />
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/gruene-werbeagentur-texte-bilder-und-mehr</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grüne Werbeagentur – Texte, Bilder und mehr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit ein paar Jahren schreibe ich regelmäßig botanische Fachtexte für die unterschiedlichsten Firmen und Medien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Grund für mich, das genauer vorzustellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gut geschrieben – gern gelesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stellen Sie sich einmal vor, Sie lesen einen Text und verstehen – nichts. Oder nicht viel. Den Lesern Ihrer eigenen Texte soll das natürlich nicht passieren. Das muss es auch nicht – denn ich kann für Sie verständliche und aussagekräftige botanische Fachtexte, Blogartikel, Pressetexte und Produktbeschreibungen schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit guten Texten vermitteln Sie Ihre Botschaft auf Anhieb. Sie überzeugen durch eine klare, auf den Anlass und Ihre Zielgruppe abgestimmte Sprache. Nicht zuletzt zeigen Sie durch fehlerfreie Texte, dass Sie Ihre Leser schätzen und sich für Sie Mühe geben. Dazu möchten die Käufer immer mehr Informationen über die Produkte, die sie kaufen. Insbesondere bei Pflanzen interessieren sich die Verbraucher für die Wachstumsbedingungen, wie zum Beispiel Pflege, Düngung, ob die Pflanze essbar ist oder giftig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor dem Texten steht das Denken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einem guten Content sieht man die Arbeit nicht an, die in ihm steckt. Denn präzise, fachkundig und überzeugend auf den Punkt zu kommen, kostet Zeit. Zeit, die mit einem Briefing beginnt, die Zielgruppe beschreibt und die Ziele des Contents sowie dessen Tonality festlegt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesen Textarten unterstütze ich Sie:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Botanische Fachtexte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Produktbeschreibungen für Etiketten, Potcover, Kataloge oder Samentüten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Werbetexte für Ihre Internetseite, Ihren Blog, für Flyer, Broschüren oder Kataloge
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anschreiben für Ihre Werbetext-Aktion
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pressemitteilungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Texte für Social Media
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Content_Text.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           One look is worth a thousand words
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wäre ein Text ohne Bilder? Bilder sprechen und erzählen dem Betrachter eine Geschichte. Nur mit einem guten und technisch einwandfreien Bild erregen Ihre Produkte die Aufmerksamkeit, die Sie sich dafür wünschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein besonderes Augenmerk ist dabei, die Schönheit der Pflanzen näher zu bringen. Das Besondere der „Modelle“ vermitteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Überzeugung, dass persönliche und authentische Aufnahmen aus der allgegenwärtigen Bilderflut herausragen, biete ich Ihnen folgende fotografische Dienstleistungen an: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pflanzenaufnahmen Outdoor und Studio
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Businessportraits
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Firmenreportagen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mitarbeiterportraits
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Professionelle Auftragsfotografie – Das Beste ist kein Zufall! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Content_Bild.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angebot
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die von mir geschriebenen Texte sind ganz speziell auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche abgestimmt. Je nach Umfang und Art des fertigen Textes sind mit mehr oder weniger Zeit für die folgenden Schritte verbunden: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erstes kostenloses Kontaktgespräch mit Grobabstimmung 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Inhalte, bei längerer Anreise lediglich Ersatz der Reisekosten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anfertigung des Manuskripts
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Änderungen und Ergänzungen in Absprache mit Ihnen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Recherche oder Anfertigung von passenden Bildmaterial
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kosten und Zeitrahmen richten sich nach Art und Umfang des jeweiligen Auftrags
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmen Sie mit mir Kontakt auf – Ich freue mich auf Ihren Auftrag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Abredat.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als gelernte Gärtnerin und Mediengestalterin beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit Texten für verschiedene Produkte und Zeitschriften, aber auch für Unternehmen der grünen Branche. Mein Interesse und mein Ziel sind es, die jeweiligen Inhalte ansprechend und verständlich zu formulieren und interessant zu gestalten. Meine Texte sollen Begehrlichkeiten schaffen, Wünsche wecken, Argumente liefern und charmant verführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 28 Feb 2023 15:07:10 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/gruene-werbeagentur-texte-bilder-und-mehr</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/werbeagentur.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/werbeagentur.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Bücherwürmer treffen auf Kunstfreunde</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/buecherwuermer-treffen-auf-kunstfreunde</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nicht nur gerne in der Natur aufhalte, sondern auch eine begeisterte Zeichnerin von Fahrzeugen bin. Aktuell habe ich das große Glück meine Bilder in der Stadtbücherei in Crailsheim ausstellen zu dürfen. Hier der tolle Bericht von Maria Friesen aus dem Haller Tagblatt vom Samstag den 18.02
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .2023.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/HT_Bericht.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein paar Eindrücke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von der Ausstellung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessierte können am Samstag, den 11. März 2023 von 10 bis 12 Uhr in der Stadtbücherei Crailsheim mit mir ins Gespräch kommen und mir beim Zeichnen zusehen und natürlich auch Bilder kaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 17:34:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/buecherwuermer-treffen-auf-kunstfreunde</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230216_124337.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230216_124337.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Faber-Castell erleben – Schloss und Faberwald</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/faber-castell-erleben-schloss-und-faberwald</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem ich im Herbst im Schlosspark Schwanberg am westlichen Rand des Steigerwalds und mir den von Alexander Graf von Faber-Castell angelegten Park besichtigt hatte, war ich natürlich interessiert wie der Firmensitz in Stein bei Nürnberg aussieht. Während das berühmte Faberschloss knapp auf dem Stadtgebiet von Stein steht, ist der zugehörige Faberwald (auch Faberpark genannt) Teil des Nürnberger Stadtteils Röthenbach bei Schweinau.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_13.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liaison aus industriellem Fortschrittsgeist und den traditionellen Werten des deutschen Adels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen hohen Bäumen und großzügigen Rasenflächen steht das mittelalterlich anmutende Bleistiftschloss mit seinen romanisierenden Bögen, Säulen und Türmen. Lothar von Faber erwarb das 1842 das Gelände und errichtete eine Villa im Stil der Neorenaissance.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_11.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1852/53 wurde neben der Villa nach Plänen des Landschaftsgärtners Adolf Wagner ein ca. 30 ha großer, englischer Landschaftsgarten angelegt, der Wiesen- und Gehölzgebiete, Brücken, einen 1 ha großen Teich und ein Mausoleum umfasste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das große „Neue Schloss“ wurde 1903-06 nach der Eheschließung von Graf und Gräfin Faber-Castell unmittelbar neben dem von Freiherr Lothar von Faber erbauten kleinen „Alten Schloss“ errichtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_09.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Familie Faber-Castell bewohnte bis 1939 das Schloss, danach wurde es von der Wehrmacht beschlagnahmt. Sowohl das Schloss als auch die Villa überstanden das Kriegsgeschehen ohne nennenswerten Schaden. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges zogen amerikanische Besatzungstruppen ein. Bis Anfang der 1950er Jahre wohnten hier Journalisten, die die Nürnberger Prozesse beobachteten. Nach Jahrzehnten der Vernachlässigung wird die Anlage seit den 1980er Jahren wieder für Veranstaltungen genutzt. Es war Drehort der Filme Hanni &amp;amp; Nanni und Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft (Außenaufnahmen). 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_08.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ist es nach aufwändiger Restaurierung wieder in altem Glanz erstanden. Es beherbergt das Firmenmuseum und bietet den stilvollen Rahmen für gesellschaftliche Veranstaltungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_07.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Faber-Castell besichtigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach verbindlicher Anmeldung über die Internetseite
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="http://www.faber-castell.de/corporate/faber-castell-erleben/besucherinformation" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           www.faber-castell.de/corporate/faber-castell-erleben/besucherinformation
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            können das Schloss, das Press-Camp, die Fertigung der holzgefassten Stifte und die alte Mine besichtigt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Faberwald
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Direkt im Anschluss befindet sich der 27 ha große Faberpark, der bis 1981 zum Schloss Faber-Castell gehörte. Um 1970 herum versuchte die Familie Faber-Castell, die Parkanlage in Bauland zu verwandeln. Nach starken Widerstand der Bevölkerung wurde die Parkanlage 1971 unter Landschaftssschutz gestellt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_05.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1981 erwarb der Freistaat Bayern große Teile des Geländes und übergab es der Stadt Nürnberg mit der Auflage, den vernachlässigten Park zu öffnen und zu unterhalten. 1982 beschloss der Stadtrat ein Parkpflegekonzept und entschied sich aus ökologischen Gründen gegen eine Wiederherstellung des ursprünglichen Parks zu Gunsten eines naturnahen Parkwaldes. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit 1984 ist der Park der Öffentlichkeit zugänglich. Heute wird er von der Bevölkerung gerne als Oase der Ruhe in Anspruch genommen. Auch sorgt der Wald für eine hohe Luftqualität in dieser Gegend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Faberschloss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.frankentourismus.de/poi/graf_von_faber-castellsches_sc-16236/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.romantisches-franken.de/detail/id=61a629d04c3fdc681074e8e7
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.erlebnis-landkreis-fuerth.de/?global_id=p_100046235&amp;amp;NavID=3340.1.1&amp;amp;object=tx,3340.67
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nuernberg.city-map.de/02012500/faberwald-faberpark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Feb 2023 13:21:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/faber-castell-erleben-schloss-und-faberwald</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_12.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fabercastell_12.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Snödroppe, perce-neige, bucaneve, vintergæk oder Lichtmess-Glöckchen – das Schneeglöckchen trägt viele Namen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/snoedroppe-perce-neige-bucaneve-vintergk-oder-lichtmess-gloeckchen-das-schneegloeckchen-traegt-viele-namen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Volksmund kennt viele Namen für das Schneeglöckchen. Oft beziehen sie sich auf die Blütezeit und / oder die Form der Blüte wie zum Beispiel die englische Bezeichnung snowdrop oder der schwedische Name snöwdroppe. Beide Namen bedeuten Schneetropfen. Der französische Name perce-neige bedeutet dagegen soviel wie Scheedurchbohrer und weist auf die besondere Fähigkeit der Pflanze hin, beim Wachsen der Triebe Wärme zu erzeugen und damit den Schnee um sich herum zum Schmelzen zu bringen. Dieser schneefreie Fleck findet sich auch in der italienischen Bezeichnung bucaneve wieder und bedeutet Schneeloch. Am schönsten finde ich die dänische Bezeichnung vintergæk, was übersetzt Winter und Geck/Narr heißt. Schon der Gattungsname "Galanthus" verweist auf das Aussehen des Schneeglöckchens. Galanthus stammt aus dem Griechischen und leitet sich von den Wörtern gala für Milch und anthos für Blüte ab. Deshalb wird das Schneeglöckchen auch Milchblume genannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230220_094917.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Galanthophile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In England ist das Schneeglöckchensammeln eine regelrechte Manie – man spricht von der Snowdropmania oder Galanthomanie. Man vermutet heute, dass Mitte des 19. Jahrhunderts britische Soldaten bei ihrer Rückkehr aus dem Krimkrieg neue Galanthus-Arten im Gepäck hatten. Durch Kreuzung mit bereits angesiedelten Pflanzen entstanden neue Sorten mit den unterschiedlichsten Merkmalen. Gärtner tauschten ihre Exemplare über den Gartenzaun und Züchter versuchten sich mit immer neuen Sorten zu übertreffen. Das schlicht anmutende Schneeglöckchen kommt nun auch mit gefüllten, reinweißen oder duftenden Blüten daher, mit gelbem Fruchtknoten oder interessanten Zeichnungen. Insgesamt gibt es heute mehr als tausend Kultursorten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schneeglöckchen können sehr kostspielig sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie auch bei anderen Sammelstücken, werden begehrte Schneeglöckchen Sorten für viel Geld gehandelt. Während man im Gartencenter bereits für ein paar Euro Blumenzwiebeln kaufen kann, greifen Liebhaber auf Auktionen, Märkten oder bei Züchtern gerne auch tiefer in den Geldbeutel. Den bislang höchsten Preis erzielte die Sorte Galanthus plicatus ‘Golden Fleece’ vom britischen Züchter Joe Sharman. 2015 wechselte eine Zwiebel für 1390 Pfund den Besitzer. Ich würde sagen ein Rekordpreis für ein so zartes Pflänchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bild unten: Das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Elwes-Schneeglöckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Galanthus elwesii) wird auch Großblütiges Schneeglöckchen, Riesenschneeglöckchen oder Türkisches Schneeglöckchen genannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20230218_113958.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Schneeglöckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Elwes-Schneeglöckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/schneegloeckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/news/schneegloeckchen-kennen-sie-diese-3-fakten-65299
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.galanthomanie.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 20 Feb 2023 14:43:37 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Alter Friedhof in Ludwigsburg – alte Kreuze, alte Gräber, alte Bäume – memento mori: sei dir der Sterblichkeit bewusst</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/alter-friedhof-in-ludwigsburg-alte-kreuze-alte-graeber-alte-baeume-memento-mori-sei-dir-der-sterblichkeit-bewusst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Friedhöfe sind sehr emotionale Orte, sie sind zu Stein gewordene Erinnerungen und stehen für Trauer und Schmerz aber auch für liebevolle Erinnerung und Dankbarkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der alte Friedhof in Ludwigsburg liegt zwischen dem Klinikum und der Schorndorfer Straße und ist trotz der betriebsamen Stelle, ein stiller, fast verwunschener Ort. Das herausragende Kulturdenkmal ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Spaziergänger, zum einen da bedeutende Grabstellen hier zu finden sind und zum anderen durch den alten Baumbestand die eine besondere Atmosphäre ausstrahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschichtlicher Hintergrund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bärenwiese ist mit dem Bau des herrschaftlichen Ludwigsburger Schlosses (1704 bis 1733) und der Stadtgründung (1718 Stadtrechte) eng verbunden. Schon ein Stadtplan aus dem Jahr 1781 zeigt die streng symmetrisch angelegten Wege und Pflanzungen. In den 1920er-Jahren wurde offenbar darüber nachgedacht, die Grünanlagen zu überbauen – was aber 1927 im Stadtbauplan ausgeschlossen wurde, wie in alten Zeitungen zu lesen ist. Die Bärenwiese sei ein Naturdenkmal und diene der „Gesundheit der hiesigen Stadtbevölkerung“. Bis in die 50er Jahre hinein blieb sie als Obstbaumwiese bestehen, mit der Gartenschau Blühendes Barock wurde sie 1954 zum Volkspark erklärt und vom Land in die Obhut der Stadt Ludwigsburg übergeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof13.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1873 kam an der Ostseite der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            jüdische Friedhof
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dazu, der bis 1923 belegt wurde. Auch wenn mittlerweile mit einem Gittertor verschlossen und nicht betretbar, lohnt sich ein Blick in diesen Teil der Anlage mit skulptierten Grabsteinen des 19. Und frühen 20. Jahrhunderts. Dazu muss man den alten Friedhof am Ausgang Meiereistraße verlassen und dann rechts abbiegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof12.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzte Ruhestätte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der alte Friedhof ist Ruhestätte von Angehörigen des württembergischen Königshauses, des Hofstaats, des Bürgertums und Militärs. Die bedeutendste Grabstelle ist das Grab des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. (1848 bis 1921). Seine Regierungszeit währte von 1891 bis 1918, ehe er am 2. Oktober 1921 im Schloss Bebenhausen verstarb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof07.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das aufwendigste Grab, nach Plan von Thouret als klassizistischer Zentralbau mit Kuppel und Säulenportikus, ist das
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mausoleum des Reichsgrafen und Staatsministers Johann Karl von Zeppelin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1766 bis 1801). Er war Diplomat und von 1797 bis 1801 der leitende Staatsminister im Dienste des Herzogs Friedrich von Württemberg, dem späteren ersten König von Württemberg, Friedrich I.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch der Ludwigsburger Schriftsteller, Philosoph und evangelischer Theologe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           David Friedrich Strauß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1808-1874), der mit seiner Schrift „Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet“ für Aufsehen sorgte, liegt in hier begraben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefallenendenkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Ostteil des Friedhofes sind Gefallenendenkmale der Kriege 1870/71, 1914-1918 und 1993-1945 und viele Gräber von Verfolgten des Naziregimes zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof11.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Einladung zum Besuch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Adresse ist Schorndorfer Straße 71 in Ludwigsburg und zu Fuß etwa 15 Minuten von der Innenstadt entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Führungen sind über die Tourist Information im MIK buchbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/friedhof09.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2023 12:12:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/alter-friedhof-in-ludwigsburg-alte-kreuze-alte-graeber-alte-baeume-memento-mori-sei-dir-der-sterblichkeit-bewusst</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>die Bärenwiese in Ludwigsburg – vom königlichen Grün zum Garten für alle</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/baerenwiese-vom-koeniglichen-gruen-zum-garten-fuer-alle</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Südlich vom Blühenden Barock in Ludwigsburg befindet sich die Bärenwiese, ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, um zu entspannen oder für vielfältige Freizeitaktivitäten. Die nur einen Steinwurf vom der Innenstadt Ludwigsburg entfernte Grünanlage hat eine wechselhafte Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4renwiese07.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher kommt der Name Bärenwiese?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als erstes könnte man glauben, dass der Name von echten Bären kommt, die hier zur Bespaßung der herrschaftlichen Bewohner des Schlosses gehalten wurden. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Grünanlage nach der Gaststätte zum Bären benannt wurde, da sich hier die Pferde der Gäste ausruhen konnten. Irgendwann zwischen 1860 und 1880 hat sich der Name Bärenwiese wohl eingebürgert, aber woher er genau stammt, lässt sich aber nicht mehr genau feststellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4renwiese02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschichtlicher Hintergrund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bärenwiese ist mit dem Bau des herrschaftlichen Ludwigsburger Schlosses (1704 bis 1733) und der Stadtgründung (1718 Stadtrechte) eng verbunden. Schon ein Stadtplan aus dem Jahr 1781 zeigt die streng symmetrisch angelegten Wege und Pflanzungen. In den 1920er-Jahren wurde offenbar darüber nachgedacht, die Grünanlagen zu überbauen – was aber 1927 im Stadtbauplan ausgeschlossen wurde, wie in alten Zeitungen zu lesen ist. Die Bärenwiese sei ein Naturdenkmal und diene der „Gesundheit der hiesigen Stadtbevölkerung“. Bis in die 50er Jahre hinein blieb sie als Obstbaumwiese bestehen, mit der Gartenschau Blühendes Barock wurde sie 1954 zum Volkspark erklärt und vom Land in die Obhut der Stadt Ludwigsburg übergeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4renwiese04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 29 Jan 2023 11:06:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/baerenwiese-vom-koeniglichen-gruen-zum-garten-fuer-alle</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/b%C3%A4renwiese08.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vanitas Vanitatum, et omnia vanitas</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/vanitas-vanitatum-et-omnia-vanitas</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Eitelkeiten der Eitelkeiten, und alles ist Eitelkeit!"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder "Es ist alles eitel!" (Bibl. Zitat im Alten Testament, Prediger Salomo, 1.2.). Das Zitat wird dabei nicht im heute üblichen Sinne verwendet, sondern eher im Sinne von Vergänglichkeit. In der Luther’schen Übersetzung ist zu lesen: „Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vanitas-Motive haben eine Gemeinsamkeit, unabhängig wann sie entstanden sind, sie sollen zeigen, dass der Mensch keine Gewalt über das Leben hat. Somit ist ein gottgewolltes Werden und Vergehen nichts Negatives. Mehr die Versuche es vorzuzeigen und festzuhalten sollen wertlos erscheinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pflanzen als Vanitas Symbole
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am auffälligsten sind Motive mit Schädel oder Sanduhr, diese Bilder sollen darauf hinweisen, dass sie nicht Lebendiges wiedergeben können. Aber auch Blumen, Blätter und Zweige können als Motiv vorkommen. Grundsätzlich stehen sie für Vitalität und Lebenskraft, aber blühendes ist zum Verwelken verurteilt und Schnittblumen sind dem Tod geweiht. Um den Aspekt der Vergänglichkeit zu betonen, werden oft angewelkte Blumen neben aufblühenden dargestellt. Neben dieser allgemeinen Bedeutung gilt natürlich noch die besondere Symbolik der einzelnen Pflanzen und Blumen. Intensiv duftende Blumen oder Kräuter werden auch deshalb dargestellt, weil das Bild den Duft nicht vermitteln kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleiches gilt für Früchte, eigentlich Fruchtbarkeit und Fülle die Reichtum und Wohlstand symbolisieren sollen. Auch dieser ist nicht von Dauer. Dies wird oft veranschaulicht, indem neben appetitlichen Früchten überreifes und angefaultes Obst liegt. Etliche Früchte haben eigene symbolische Bedeutungen. Der Sündenfall kann zum Beispiel von Birnen, Tomaten, Zitrusfrüchten, Trauben, Pfirsichen oder Kirschen symbolisiert werden. Und natürlich vom Apfel. Erotik kann von Feigen, Pflaumen, Kirschen, Äpfeln oder Pfirsichen angedeutet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Vanitas
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur/artikel/das-vanitasmotiv-im-barock#
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.comedix.de/lexikon/db/vanitas_vanitatum_et_omnia_vanitas.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 17 Jan 2023 17:12:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/vanitas-vanitatum-et-omnia-vanitas</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was sind Tannine und welchen Zweck erfüllen sie?</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/was-sind-tannine-und-welchen-zweck-erfuellen-sie</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tannine gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen die für die Pflanze nicht lebensnotwendig sind. Sie sollen die Pflanze mit ihrem bitterem Geschmack und ihrer adstringierende Wirkung gegen Fressfeinden schützen. Sie sind für das pelzige Gefühl auf der Zunge nach Verzehr verantwortlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Name erinnert nicht zufällig an den bekannten Nadelbaum. Die Rinde und das Holz enthalten große Mengen dieser Gerbstoffe. Das Wort Tannin kommt übrigens aus dem französischen und bedeutet Gerbstoff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bereits erwähnt sind Tannine im Holz und in der Rinde enthalten aber auch Tee, Kaffee, diversen Beeren und Bohnen sowie in Rotwein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/nadelbaum01-72bdf210.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tee:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schwarzer und noch mehr grüner Tee enthalten Tannine, was deren herben Geschmack erklärt. Im Gegensatz zu schwarzem Tee ist grüner Tee nicht fermentiert und man verwendet eher die Blätter von Camilla sinensis als die Varietät assamica. Der wichtigste Inhaltsstoff des Tees ist Koffein, das weltweit am meisten konsumierte Alkaloid. Weitere Bestandteile sind unter anderem das Flavonoid Catechin, die Aminosäure Theanin sowie Vitamine. Da bei der Fermentation des Tees die Gerbstoffe (Theanins) abgebaut werden, enthält grüner Tee mehr als schwarzer Tee und schmeckt deshalb herber.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kaffeebohnen werden aus Steinfrüchten verschiedener Pflanzenarten aus der Familie der Rubiaceae gewonnen. Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Coffea arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea canephora (Robusta-Kaffee) mit vielen Sorten und Varietäten. Kaffee enthält wie Tee Koffein. Weitere Inhaltsstoffe sind Lignin, Proteine, Fette und Polysaccaride. Der Tanningehalt von gerösteten Kaffeebohnen liegt deutlich höher als der Tanningehalt von ungerösteten Kaffeebohnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beeren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht jede Frucht die Beere heißt, ist botanisch eine Beere. Ich habe mich hier auf die umgangssprachliche Beere reduziert. Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren enthalten Tannine. Der Tanningehalt von Heidelbeeren liegt bei 160 mg pro 100 g, der von Himbeeren bei 120 mg pro 100 g und der von Brombeeren bei 78 mg pro 100 g.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heidelbeeren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben Tannine enthält die Frucht auch Anthocyanoside (Cyanidin, Delphinidin, Pelargonidin, Peonidin). Sie enthält auch Proanthocyanidole, Flavonoide (Quercetol, Kaempferol), Phenolsäuren (Äpfelsäure, Zitronensäure, Chinasäure, Chlorogensäure), Oligosaccharide und Pektine.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Himbeeren:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sammelsteinfrucht enthält neben Tannine Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C. Außerdem die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan und Eisen. Empfehlenswert sind ebenfalls die Himbeerblätter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brombeeren:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Früchte enthalten neben Tannine, Vitamin C und E die Vorstufe zum Vitamin A. Brombeeren enthalten ebenfalls u.a. die Mineralstoffe Kalzium, Kalium und Magnesium.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wein:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gehalt an Tanninen und ihre Struktur sind ein ausschlaggebender Faktor für die Qualität eines Weines. Wie gerbstoffreich ein Wein ist, hängt stark von seiner Rebsorte ab. Die Dicke der Beerenschale und das Verhältnis von Fruchtfleisch zu Traubenkernen sind die wichtigsten Faktoren. Rebsorten mit einer dicken Schale bringen gerbstoffreichere Weine hervor als ihre dünnschaligen Verwandten, sofern identisch hergestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesundheitliche Auswirkungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tannine können eine blähende und stopfende Wirkung haben. Außerdem können sie die Resorption von bestimmten Arzneistoffen, wie Digitalis durch die Darmschleimhaut sowie Eisen und Calcium behindern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung / Vegetabile Gerbung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war die pflanzliche Gerberei (vegetabile Gerbung, Lohgerberei, Rotgerbung) die üblichste Art der Gerbung, heute spielt sie nur noch eine geringe Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Tannine#cite_note-7
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           polyphenole.info/2020/10/30/tannine-in-lebensmitteln/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Theanin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Sekundäre_Pflanzenstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           utopia.de/ratgeber/tannine-so-ungesund-sind-pflanzliche-gerbstoffe-wirklich/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           praxistipps.focus.de/tannine-das-steckt-dahinter_115520
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           trinkreif.de/tannine-alles-ueber-gerbstoffe-im-wein/#:~:text=Der%20Name%20Tannin%20erinnert%20nicht,gegerbt%20und%20zu%20Leder%20verarbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gerbstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kaffee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Himbeerblaetter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           miloa.eu/de/glossarium/pflanzen/heidelbeere/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gerben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 13 Jan 2023 15:31:27 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Katzen sind süß, aber nicht in meinem Garten!</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Katzen sind zwar niedlich – aber tote Tiere, kaputte Pflanzen und Kot im Beet möchte ich trotzdem im Garten nicht haben. Deshalb habe ich mir überlegt, welche Pflanzen ich im Garten pflanzen muss, um diesen für Katzen unattraktiv zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/lavendel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lavendel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Geruchssinn spielt bei Katzen eine wichtige Rolle und so finden sie, in den Pflanzen enthaltende ätherische Öle, widerlich. Beim Lavendel liegt es aber auch dran, dass manche Lavendelsorten für Tiere giftig sind. Lavendel enthält sogenannte Monoterpenketone, eine bestimmte Art von Kohlenwasserstoffen, die bei Menschen über die Leber absorbiert werden. Das ist bei Katzen in dieser Art nicht möglich und es kann zu Vergiftungserscheinungen kommen. Diese Kohlenstoffverbindungen sind auch in Kampfer und Eukalyptus enthalten. Mir stellt sich nur die Frage, warum so viele Katzenstreu Artikel nach Lavendel duften. Ist das vielleicht nur für den Käufer = Menschen gemacht und nicht für die Katze?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/palargonium.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pelargonien &amp;amp; Geranien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Geranien sind es besonders die Arten / Sorten mit einer hohen Konzentration der organisch-chemischen Verbindung Geraniol wie zum Beispiel Pelargonium graveolens. Als schöner Dauerblüher hat sich die Sorte Mosquito mit rosafarbigen Blüten bewährt. Aber auch der aromatische Duft vom Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) wird von Katzen nicht gemocht. Menschen nehmen den Geruch erst wahr, wenn die Blätter zerrieben werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/minze.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfefferminze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während wir die Pflanze zum Tee oder als Gewürz verwenden, mögen Katzen den spezifischen starken Geruch nicht und suchen das Weite. Weil die Pflanze das ganze Jahr wächst, erhält man auch im Winter einen Schutz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beachten Sie bitte, dass Sie nicht die Polei-Minze (Mentha pulegium) pflanzen, da diese giftig ist. Hauptwirkstoffe sind das in ihr mit 1 bis 2 % enthaltene ätherische Öl, das zu 80 bis 94 % Pulegon enthält neben Piperiton, Limonen und anderen Bestandteilen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Katzenminze ist keine Minze (Mentha) sondern gehört zu den Nepeta Gewächsen und wird von Katzen eher geliebt als gehasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zitronengras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei den Katzen gibt es wohl auch Süßgras Liebhaber und welche die das Zitronengras nicht mögen. Cymbopogon citratus beinhaltet unter anderem Alkaloiden, Geraniol sowie Rutin und Saponine. Besonders die große Gruppe der Alkaloide ist in vielen Pflanzen vertreten, auch wenn nicht alle giftig sind. Saponine reizen die Schleimhäute und wirken auf das zentrale Nervensystem. Vielleicht sind die Inhaltsstoffe ein Grund dafür, warum viele Katzen einen weiten Bogen um Zitronengras machen. Menschen schützt der Verdauungstrakt vor schweren Vergiftungen da Saponine von diesem schlecht aufgenommen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weinraute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Rautengewächs beinhaltet diverse ätherische Öle, Furanocumarine, Chinolinalkolide und Flavonoide. Furanocumarine die je nach Art und Dosis photosensibilisierende bzw. phototoxische Eigenschaften besitzen. Diese können in Zusammenhang mit Sonnenlicht (UVA-Strahlung) nach Berührung (des frischen Rautenkrauts) zu einer Photodermatitis führen, die sich durch Rötung der Haut und Bläschenbildung mit anschließender bräunlicher Pigmentierung äußert. Typische Furanocumarine der Ruta graveolens sind Bergapten, Isoimperatorin, Psoralen und Xanthotoxin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber in erster Linie wird der intensive Geruch (ätherische Öle) der Weinraute von Katzen als sehr unangenehm wahrgenommen und ist damit die ideale Katzenschreck Pflanze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verpiss-dich-Pflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Verpiss-dich-Pflanze (Plectranthus ornatus) verströmt einen Geruch nach Menthol, der auf Katzen abschreckend wirkt. Der scharfe Geruch des Lippenblütlers ist für die Nasen der Tiere unangenehm, aber nicht giftig. Der schwäbische Züchter Dieter Stegmeier behauptet, dass sich die Wirkung mitunter bereits in fünf Metern Entfernung einstellt. Diese Wirkung ist allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/nadelbaum01-72bdf210.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nadelbäume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fichte, Tanne, Kiefer und andere Nadelbäume enthalten ebenfalls ätherische Öle, deren Geruch für Katzen zu intensiv und daher widerlich ist. Fichten und Tannen enthalten Tannin, das sind pflanzliche Gerbstoffe die durch ihre adstringierende Wirkung Fressfeinde abschrecken sollen. Im schlimmsten Fall kommt es beim Verzehr zu Leberschäden, daher wirkt bereits der Geruch bestimmter Nadelgehölze für Katzen zurecht abschreckend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/obst.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früchte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie auch schon bei den Pflanzen, mögen Katzen Früchte wegen den ätherischen Ölen nicht. Zudem können saure Säfte für die Tiere giftig sein. Das in Zitrusfrüchten enthaltene Geraniol ist in diversen Sprays und Spot-ons gegen Zecken als Wirkstoff enthalten, finden Katzen ebenfalls als widerlich. Wegen ihrer Glukoronidierungsschwäche sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass sie das aufgetragene Produkt nicht ablecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gemuese.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gemüse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige Gemüsesorten, wie zum Beispiel Nachtschattengewächse, riechen für Katzen ebenfalls ziemlich ekelig. Zu den Nachtschattengewächse gehören Tomaten, Paprika, Auberginen, Kartoffeln. Das darin enthaltene giftige Solanin ist eine schwer lösliche, leicht bitter schmeckende Substanz, die als Schutz vor Fraßfeinden und zur Bekämpfung von Fäulniserregern vorkommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/lauch.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lauchgewächse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe ja Alliumgewächse, egal ob Lauch, Knoblauch, Zwiebeln oder Zier-Allium-Arten. Die enthaltenen Sulfid- bzw. Schwefelverbindungen sind für Katzen allerdings ungeeignet und könnten sogar zu Blutarmut und verschiedenen Vergiftungserscheinungen im Verdauungstrakt der Tiere führen. Daher wundert es nicht, dass für Katzen bereits der Geruch von allen Lauchgewächsen total widerlich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ingwer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben verschiedenen ätherischen Ölen sind auch die Oleoresine – die für die Schärfe verantwortlich sind – dafür verantwortlich, dass Katzen der Geruch von Ingwer für viele Katzen ein Graus ist. Scharfe oder beißende Gerüche nehmen sie aufgrund ihres Geruchssinns sehr viel intensiver wahr als wir Menschen. Für Kurkuma, Koriander und Muskat gilt das natürlich auch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/katze.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Maßnahmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da ich grundsätzlich nichts gegen Tiere habe, halte ich auch nichts davon schweres Geschütz aufzufahren. Deshalb schlage ich solche Methoden nicht vor. Aber Wasser währe noch eine mögliche Idee. Natürlich liege ich nicht mit Wasserpistole auf der Lauer aber Wassersprenger, Sprühnebler oder ähnliches sind eine Idee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Lieblingsidee gegen unerwünschte Katzen im Garten ist natürlich ein Hund oder mehrere Hunde. Wer einen Hund im Garten hat, hat automatisch weniger Katzenkot im Garten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne es zu wissen, habe ich bereits viele oben genannte Pflanzen im Garten da ich ätherische Öle toll finde. Bin gespannt ob ich weniger Katzen im Garten habe, wenn im Frühjahr alles grünt, blüht und duftet. Weitere geeignete Pflanzen sind auch pieksige Gehölze (Berberitze, Weißdorn, Rosen, Ilex) und Stauden (Disteln)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine weitere Idee für Frieden in der Nachbarschaft ist, dass Katzenbesitzer auch draußen ein Katzenklo – ohne den Duft von Lavendel, Vanille oder Zitrone – aufstellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.petbook.de/katzen/gerueche-die-katzen-widerlich-finden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gartentipps.com/katzen-aus-dem-garten-vertreiben-5-effektive-tipps.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/katzen-vertreiben-katzenschreck-37631
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wissenschaft.de/allgemein/toedliche-versuchung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           katzenfreier-garten.com/katzenschreck-pflanze/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Geraniol#:~:text=Geraniol%20ist%20eine%20organisch-chemische,Pflanzen%20vorkommt%20(sieh%20Citronellöl).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Weinraute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           archzine.net/lifestyle/tierehaustiere/pflanzen-gegen-katzen-einfache-mittel-um-die-freche-vierbeine-zu-vertreiben-46671/#Zitronengras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Zitronengras
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Verpiss-dich-Pflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hausinfo.ch/de/garten-balkon/gartenpflege/krankheiten-schaedlinge-garten/katzen-fernhalten.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hunde2.de/lavendel/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Polei-Minze#:~:text=Die%20Polei-Minze%20gilt%20in,Piperiton%2C%20Limonen%20und%20anderen%20Bestandteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           utopia.de/ratgeber/tannine-so-ungesund-sind-pflanzliche-gerbstoffe-wirklich/#:~:text=Für%20Widerkäuer%20sind%20Tannine%20in,dass%20sich%20die%20Schleimhäute%20zusammenziehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           praxistipps.focus.de/tannine-das-steckt-dahinter_115520
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.picturethisai.com/de/ask/Quercus_suber-1.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           trinkreif.de/tannine-alles-ueber-gerbstoffe-im-wein/#:~:text=Der%20Name%20Tannin%20erinnert%20nicht,gegerbt%20und%20zu%20Leder%20verarbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.balance-cure.de/2018/04/16/zeckenprophylaxe/#:~:text=Wirkstoffe%20der%20Geranie%20mit%20starker,deshalb %20Vorsicht%20bei%20gemischten%20Haushalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           /www.bzfe.de/lebensmittel/vom-acker-bis-zum-teller/kartoffeln/kartoffeln-verbraucherschutz/#:~:text=Das%20giftige%20Solanin%20ist%20eine,Feld%20oder%20während%20der%20Lagerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Solanin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 10 Jan 2023 12:11:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/katzen-sind-suess-aber-nicht-in-meinem-garten</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/katze-ed8838b2.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/katze-dbfca0c6.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Physalis alkekengi var. franchetii 'Gigantea' - Lampions für die dunkle Jahreszeit</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/physalis-alkekengi-var-franchetii-gigantea-lampions-fuer-die-dunkle-jahreszeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leuchtend orangefarbene Lampions, die auch in der Floristik sehr beliebt sind, sind das markanteste Kennzeichen dieses Nachtschattengewächses. Der botanische Name Physalis kommt aus dem Griechischen und bedeutet Blase. Alkekengi heißt im Arabischen Judenkirsche und kommt daher, dass die Fruchthülle den mittelalterlichen Kopfbedeckungen von jüdischen Frauen ähnelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_5458.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herkunft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da in viele Teile der Welt eingeschleppt ist das Ursprungsgebiet von Physalis alkekengi nicht mehr sicher zu ermitteln. Es wird angenommen, dass sie aus dem submediterran-eurasiatischen Klimaraum, also Südosteuropa und Westasien, stammt. Möglicherweise stammt sie aber auch aus China.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lampionblume gilt als anspruchslos und gedeiht am besten auf sandig-humosen, etwas kalkhaltigen, gleichbleibend frischen, nährstoffreichen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Stimmt der Standort breitet sich die Staude sehr stark aus. Entweder im Garten den Einsatz einer Wurzelsperre einplanen oder sie in eine Ecke pflanzen wo sich die Lampionblume ungehindert ausbreiten darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_5468.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung und Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Nachtschattengewächs wird in Parks und Gärten als Zierpflanze verwendet und nach der Fruchtreife findet die Pflanze Verwendung als Schnittblume. Grüne Pflanzenteile sind schwach giftig, sie enthalten Bitterstoffe, die zu einer Reizung des Magen-Darm-Traktes führen können. Über die Essbarkeit der Beeren gibt es unterschiedliche Auffassungen. Nach mehreren Autoren soll die reife Frucht essbar sein, andere stufen sie als „giftverdächtig“ ein. Die als Kapstachelbeeren angebotenen Früchte von Physalis peruviana sind denen der Lampionblume zwar ähnlich, jedoch größer und weniger intensiv gefärbt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle grünen Pflanzenteile der Lampionblume sind schwach giftig. Die Pflanze enthält ein toxisches Alkaloid namens Hygrin. Inwieweit auch die Frucht giftig oder genießbar ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Im Zweifelsfall also besser die Finger davonlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hygrin, genauer (R)-(+)-Hygrin, ist ein Pyrrolidin-Alkaloid und gehört außerdem zur Gruppe der Ketone. Es wurde 1889 – zusammen mit Cuscohygrin – zum ersten Mal von Carl Liebermann isoliert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/lampionblume/lampionblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Lampionblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gaissmayer.de/web/shop/pflanzen-sortiment/stauden/stauden-von-p-bis-z/p-sonstige/467/physalis-alkekengi-var-franchetii-gigantea/8484/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Hygrin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 09 Jan 2023 10:27:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/physalis-alkekengi-var-franchetii-gigantea-lampions-fuer-die-dunkle-jahreszeit</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/klein_MG_5478.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Schuppenwurz – ein außergewöhnlicher Dieb</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-schuppenwurz-ein-aussergewoehnlicher-dieb</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Frühjahr nach der Schneeschmelze schiebt sich der 10 bis 30 cm hohe, trübrosa bis -lila gefärbte Blütenspross der Schuppenwurz durch das Laub. Die Gewöhnliche Schuppenwurz (Lathraea squamaria), auch Aufrechte Schuppenwurz genannt, gehört zu den fast chlorophyllfreien Schmarotzerpflanzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterirdisch ist die Schuppenwurz deutlich größer als oberirdisch: Bis zu 2 Meter und bis zu 5 kg kann das reich verzweigte Rhizom werden. Das Rhizom ist mit fleischigen stärkereichen Schuppen besetzt, die umgewandelte Niederblättchen mit Speicherfunktion darstellen. Das Rhizom besitzt zudem kleine Saugorgane (Haustorien), mit denen die Pflanze in das Gewebe von Bäumen oder anderen Wirtspflanzen eindringt und dort deren Saft saugt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Blätter - dafür Wasserdrüsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schuppenwurz bildet keine Blätter aus und so fehlt der Transpirationssog, der die Assimilate von der Wurzel in die oberen Teile der Pflanze saugt. Es ist die Kraft, die Wasser am oberen Ende einer geschlossenen Wassersäule nach oben saugen kann. Der Stängel des Sommerwurzgewächses besitzt deshalb spezielle Wasserdrüsen (Hydathoden), die das Wasserpotenial zwischen Wirt und Parasit aufrechterhalten, indem sie aktiv Wasser ausscheiden oder aufnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ernährung ohne Chlorophyll
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schmarotzerpflanze besitzt kein Chlorophyll und damit nicht die Fähigkeit mithilfe des Sonnenlichts Kohlendioxid und Wasser in Glukose umzuwandeln. Um an die lebensnotwendigen Nährstoffe, Wasser und Salze zu kommen, zapft die Schuppenwurz die Wurzeln anderer Organismen an und lebt vom Parasitismus. Da sie sich ausschließlich von der Wirtspflanze ernährt, wird die Schuppenwurz auch als Vollschmarotzer bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5595_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Wirtsbäume gerade mit dem Wassertransport beginnen, blüht die Schuppenwurz. Allerdings benötigt sie für die Blühreife 10 Jahre. Die Schuppenwurz kommt in feuchten Laubmischwäldern oder Auenwäldern in ganz Deutschland, vereinzelt in anderen Teilen Europas und West-Asiens vor. Der Standort darf dunkel sein, da sie keine Fotosynthese betreibt und stellt auch keine besondere Ansprüche an den Boden. In vielen Gebieten ist die Pflanze aber trotzdem vom Aussterben bedroht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bevorzugte Wirtspflanzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schuppenwurz zapft aber nicht wahllos andere Pflanzen an, sondern bevorzugt die folgenden Baumarten: Buchen, Erlen, Haseln, Ulmen, Pappeln, gelegentlich auch Nadelbäume wie Fichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fortpflanzung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ungewöhnlich wie die ganze Pflanze ist, ist auch ihre Fortpflanzung. Zum einem können die Blüten von Insekten, vor allem Hummeln und (Honig-)Bienen bestäubt werden. Nicht selten werden die vorweiblichen (proterogynen) Blüten auch durch den Wind bestäubt (Anemophilie). Zum anderen können in ungünstigen Jahren die Blüten sich auch unterirdisch bilden. Hier kann es dann zur Bestäubung kommen, ohne dass sich die Blüten öffnen (Kleistogamie). Der Fruchtansatz ist stets sehr hoch, fast alle Blüten entwickeln sich zu Früchten. Diese werden durch Wind, Wasser und Ameisen verbreitet und müssen möglichst nah an die Wurzel des späteren Wirts gelangen. Denn nur wenn die Distanz weniger als einen Zentimeter beträgt, hat die zukünftige Pflanze eine Chance. Dann kann nach 10 Jahren die neue Schuppenwurz erstmal blühen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5596_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Schuppenwurz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.plantopedia.de/pflanzen/schuppenwurz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pflanzen-deutschland.de/Lathraea_squamaria.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.umweltstiftung-rastatt.de/pflanze-des-monats/april/schuppenwurz-pflanze-des-monats-april
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 08 Jan 2023 16:28:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-schuppenwurz-ein-aussergewoehnlicher-dieb</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aphrodites Lieblingsfrucht</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/aphrodites-lieblingsfrucht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Granatapfel gilt wegen seiner zahlreichen Kerne in vielen Kulturen als Symbol für Fruchtbarkeit. Beispielsweise bei der Paradieserzählung in 1. Mose 3: Dort verführt die Schlange Adam und Eva dazu, vom Baum der Erkenntnis in der Mitte des Gartens zu essen. Um welchen Baum und welche Frucht es sich genau handelt, wird im Bibeltext nicht näher bestimmt. In der christlich-europäischen Vorstellung ist jene verbotene Frucht ein heimischer Apfel. In der jüdischen Gedankenwelt wird ein Granatapfel assoziiert. Spannend ist, dass im Judentum der perfekte Granatapfel 613 Kerne hat, was der Anzahl der Gebote in der Thora entspricht. Im Hohelied Salomos, einer Sammlung von Liebesliedern aus dem Alten Testament, wird der Granatapfel besonders häufig erwähnt. Weil er süß schmeckt, wird er oft als Metapher für Liebe und Lieblichkeit verwendet und wegen seiner vollendeten Schönheit wird der Granatapfel zum Symbol für die Schönheit des Menschen (Hohelied 4:3,13).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der mit Kernen versehene Apfel – was die lateinische Übersetzung von malum granatum bedeutet – ist ein Weiderichgewächs und stammt ursprünglich aus West- bis Mittelasien. Im Mittelmeerraum wird er seit der Antike angebaut. Die Göttin Aphrodite selbst soll den Granatapfel auf Zypern als Baum des Lebens gepflanzt haben. Aphrodite steht nicht nur für die Schönheit und den Frühling, sondern ist auch die Göttin der Liebe. In Rom war der Granatapfel in der Hand der Göttin Juno ein Symbol der Ehe. Der Baum wurde wegen seiner feuerroten Blüten als Sinnbild von Liebe, Ehe und Fruchtbarkeit gesehen. Bräute trugen einen Kranz aus blühenden Granatapfelzweigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Superfood
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute gilt Punica granatum als Superfood und enthält größere Mengen bioaktiver Substanzen, insbesondere Polyphenole, Flavonoide, Anthocyane und Gallotannine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Polyphenole
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sind chemische Verbindungen aus der Stoffgruppe der Phenole beziehungsweise Hydroxyaromaten und sind die Schutzstoffe der Pflanzen. Bei einer pflanzenbasierten Ernährung sollen sie den Blutdruck senken und sich somit positiv auf die Gefäßgesundheit auswirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Flavonoide
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sind eine Gruppe von Naturstoffen, zu denen ein Großteil der Blütenfarbstoffe gehört und zählen zur Gruppe der Polyphenole.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anthocyane
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sind wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe, die im Zellsaft nahezu aller höheren Pflanzen vorkommen und Blüten und Früchte eine intensive rote, violette oder Blaue Färbung verleihen. Anthocyane absorbieren Licht im sichtbaren Bereich zwischen 450 und 650 nm. Der Wellenlängenbereich wird außer von der Molekülstruktur auch vom pH-Wert des Zellsaftes bzw. der Umgebung beeinflusst und sie erscheinen daher rot, violett oder blau. Licht dieser Wellenlängen wird aus dem sichtbaren Licht herausgefiltert und der reflektierte Lichtanteil erscheint uns als eine Farbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gallotannine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sind hydrolysierbare Gerbstoffe, chemisch stellen sie Zuckerester der Gallussäure dar. Diese werden derzeit auf ihre mikrobizide und Anti-Tumor-Wirkung untersucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Tausendsassa begleitet deshalb den Menschen seit vielen Jahren und wurde stets gern genutzt. Zum Beispiel zur Behandlung von Durchfall und Geschwüren, aber auch bei einigen Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Diabetes kann Granatapfelsaft helfen. Maßvoll getrunken hat er eine gefäßschützende und cholesterinsenkende Wirkung. Der geballte Wirkstoffcocktail soll auch eine positive Wirkung auf Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Arthritis und sogar bei Krebs haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Granatapfel.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schmeckt Granatapfel am besten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Granatapfelkerne schmecken saftig, knackig und süß-säuerlich und passen sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Rezepten und machen sich wunderbar als Topping, zum Beispiel auf Salat, Desserts oder Suppen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für besondere Anlässe habe ich einen super leckeren Cocktail von Henkell Trocken ausgesucht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Festlicher Granatapfel-Cocktail mit Limette und Vanille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten für 4 Gläser (à ca. 150 ml)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1/2 Granatapfel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 Bio-Limetten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            200 ml Granatapfelsaft
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4 cl Vanillesirup
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            320 ml Sekt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eiswürfel
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             ﻿
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Kerne aus dem Granatapfel herausklopfen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Limetten heiß waschen, trocken tupfen und die Schale in Zesten abziehen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Danach die Limetten halbieren und auspressen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Je einige Eiswürfel in einen Cocktail-Shaker geben. Je 50 ml Granatapfelsaft, je 1 cl Vanillesirup und je Saft von 1/2 Limette zufügen, kräftig schütteln.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Drinks durch ein Barsieb in gekühlte Sektgläser gießen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Je 1 EL Granatapfelkerne zufügen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mit je 80 ml Sekt auffüllen und mit Limettenzesten verzieren.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Danach servieren. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Granatapfel+cocktail.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbol für die Schönheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Griechen galt der Granatapfel als Symbol für die Schönheit schlechthin. Als Massagepeeling, regenerierende Gesichtsmaske, Narbenöl oder als Haarwasser für dunkle Haare kann man die schönmachende Liebesfrucht verwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sprüh-Haar-Kur für dunkle Haare – seidiger Glanz für Kräuterfeen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 EL Granatapfelschalen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 EL Walnussblätter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2 L kochendes Wasser 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            10 ml Arganöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            35 ml Rizinusöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            10 Tropfen ätherisches Lavendelöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Granatapfelschalen und die Walnussblätter mit dem kochendem Wasser übergießen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Erneut aufkochen lassen und 15 Minuten köcheln lassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Abseihen und in Flaschen füllen 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            50 ml vom Granatapfel-Walnuss-Wasser mit den Ölen in einen Pumpzerstäuber füllen
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Anwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach der Haarwäsche auf die Haare sprühen und nicht ausspülen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Haarwasser entfernt fettigen Glanz und macht die Haare seidig und schimmernd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Kr%C3%A4uterfee_Alexandra_Wizemann.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Granatapfel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Polyphenole
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Flavonoide
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gallotannine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.essen-und-trinken.de/kochschule/80445-rtkl-video-kochschule-granatapfel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.infothek-gesundheit.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/obst-fruechte/granatapfel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bibelwerk.de/fileadmin/verein/Dokumente/Was_wir_bieten/Materialpool/Themen_Personen/Pflanzen_und_Tiere/Granatapfel.pdf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.die-bibel.de/lightbox/basisbibel/sachwort/sachwort/anzeigen/details/granatapfel/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/granatapfel-granatbaum/ch/69573 ba0351f5bba80c6ada8a24dc3b4/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.schöpfung.info/index.php/artikel-gewaechs/59
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.uni-regensburg.de/bibliothek/granatapfel/kulturgeschichtlich/symbolik/index.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.meine-damen.de/die-frucht-der-aphrodite-der-granatapfel/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www. granatapfelsaft.de/mythos-heilfrucht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto von mir S.+N. Philippsen, Bearbeitung A. Pflaum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 18:48:50 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/aphrodites-lieblingsfrucht</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kardamom – Wirkung und Anwendung des Gewürzes</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kardamom-wirkung-und-anwendung-des-gewuerzes</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kardamom zählt zu den teuersten und exklusivsten Gewürzen der Welt. Sein einzigartiges, sinnliches Aroma eignet sich sowohl für süße als auch pikante Gerichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Grüne Kardamom Elettaria cardamomum, früher auch Amomum cardamomum L. gehört zur Familie der Ingwergewächse innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. Es gibt zwei Varianten dieser Art, die als Gewürz verwendet werden: Der Malabarkardamom (Elettaria cardamomum (L.) maton var. cardamomum) und der weniger wertvolle Ceylonkardamom (Elettaria cardamomum var. major Thwaites). Es werden meist die Samen verwendet, oft auch die gesamten getrockneten Kapselfrüchte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kardamom01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur für Weihnachten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist von Kardamom die Rede, denken die meisten Menschen hierzulande direkt an Weihnachten. Doch die (zumeist) grünen Kapseln können weitaus mehr, als Spekulatius und Lebkuchen zu verfeinern. In Indien ist Kardamom Bestandteil von Currys sowie der Gewürzmischung Garam Masala, wird zum Würzen traditioneller Reisgerichte und zur Zubereitung von Tee (Chai) verwendet. Auch im Orient ist das Gewürz beliebt. So gibt Kardamom arabischem Mokka sein besonderes Aroma und verfeinert Süßspeisen und salzige Gerichte – oft in Verbindung mit Nüssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das orientalische Küchengewürz hat eine vielseitig heilende Kraft und kommt in der ayurvedischen und der alten chinesischen Medizin zum Einsatz. Dazu zählt unter anderem die verdauungsfördernde, schleimlösende, entkrampfende, durchblutungsfördernde, antivirale, antibakterielle, antifungale und harntreibende Wirkung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nicht nur der einzigartige Geschmack des Gewürzes aus 1001 Nacht machte ihn bekannt, sondern auch die potenzsteigernde Wirkung, die vor allem dem grünen Kardamom nachgesagt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie die Rezepte vermuten lassen, stammt Kardamom aus Guatemala, Sri Lanka sowie Indien und wird heute dort und in vielen anderen tropischen Ländern angebaut. Er zählt neben Safran und Vanille zu den teuersten Gewürzen der Welt, was daran liegt, dass die Fruchtkapseln per Hand gepflückt werden müssen. Die mühsame Ernte ist auch nur in einem kurzen Zeitraum möglich, nämlich bevor die Kapseln aufspringen und sich die Samen verteilen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kardamom04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie würze ich mit Kardamom?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt unterschiedliche Formen, wie man seine Speisen mit Kardamom würzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gemahlen: Besonders in Desserts oder Backwaren kommt gemahlener Kardamom zum Einsatz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kapseln: In einem Mörser leicht anstoßen, sodass sie etwas angeknackst sind, aber die Samen nicht herausfallen. Dann direkt mitkochen und vor dem Servieren entfernen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Samen: Entweder im Ganzen zum Essen geben und garen oder die Samen aus den Kapseln lösen, kurz anrösten und dann zerstoßen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit sich das volle Aroma des Kardamoms entfalten kann, sollten die Kapseln gleich zu Beginn mit in den Topf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Garam Masala
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die traditionelle Gewürzmischung (Masala) stammt aus der indischen Küche und enthalten Gewürze, die nach der ayurvedischen Heilkunde den Körper erhitzen (Garam = heiß). Dazu zählen unter anderem schwarzer Kardamom, Zimt, Gewürznelken, schwarzer Pfeffer und Kreuzkümmel. Nahezu jede Familie hat ein eigenes Rezept, wobei die modernen Mischungen auch Gewürze wie Fenchel oder grünen Kardamom enthalten, die nach der Lehre kühlende Wirkung haben. Weitere Gewürze können Koriandersamen oder Safran sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gewürze werden unzerkleinert trocken in der Pfanne geröstet, um die ätherischen Öle und Geschmackstoffe freizusetzen und nach der Abkühlung mit dem Mörser zerstoßen. Der Geschmack der Gewürzmischung ist – je nach Zusammensetzung der Gewürze – scharfwürzig bis fein süßlich: Chili und Pfeffer verleihen der Mischung die typische Schärfe. Muskat, Zimt und Kardamom sorgen für eine leichte Süße.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4 EL Koriandersamen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 TL Gewürznelken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 EL Schwarze Pfefferkörner
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           2 EL Kreuzkümmel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4 Zimtstangen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           8 Kardamomkapseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1/2 TL geriebene Muskatnuss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Gewürze in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen. Gewürze in einem Mörser oder einer Gewürzmühle zu einem feinen Pulver zermahlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein typisches Gericht mit Garam Masala ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tandoori Hähnchenbrust vom Grill
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Für die Marinade wird neben 1 TL unserer Gewürzmischung Garam Masala noch 1 TL Koriander, 1 TL Kurkuma, 1 TL Kardamom, 1 TL Paprikapulver, 1 TL frisch geriebener Ingwer, 2 frisch gepresste Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer sowie 250 g Joghurt benötigt. Das Fleisch rundherum mit einem Messer einstechen und vollständig mit Marinade bedeckt zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Beim Grillen immer wieder mit der Marinade bestreichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee und Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arabischer Kaffee wird am besten mit grünem Kardamom verfeinert. Dabei wird nicht der Geschmack des Kaffees wirklich verstärkt, sondern das koffeinhaltige Heißgetränk wird dadurch besonders bekömmlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kardamompulver kann dem Kaffee entweder so beigefügt werden oder die vollständigen Kapseln werden mit aufgekocht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unter anderem in Indien wird der berühmte und bekannte Yogitee mit Kardamom zubereitet. Hier hat jede Familie ihr geheimes Rezept dafür.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodisiakum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den arabischen Ländern wird Kardamom als Aphrodisiakum gesehen, denn es soll angeblich die Libido steigern. Das Gewürz ist Bestandteil in einigen Parfüms oder Badezusätzen. Im bekannten Melissengeist ist neben 12 anderen Arzneipflanzen auch Kardamomsamen enthalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           https://www.smarticular.net/gesunde-anwendungen-fuer-kardamom-das-supergewuerz-aus-dem-orient/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Grüner_Kardamom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Garam_Masala
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.zauberdergewuerze.de/magazin/gewuerzlexikon/was-ist-garam-masala
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.t-online.de/leben/essen-und-trinken/id_79688398/garam-masala-indische-gewuerzmischung-selber-machen.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.ostmann.de/gewuerz/kardamom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.rewe.de/ernaehrung/weihnachtsgewuerze/warenkunde-kardamom/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gewuerzkarawane.de/cardamom.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.ndr.de/ratgeber/kochen/rezepte/rezeptdb124_zid-552.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           utopia.de/ratgeber/kardamom-wirkung-und-anwendung-des-gewuerzes/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Klosterfrau_Healthcare_Group
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2022 10:37:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/kardamom-wirkung-und-anwendung-des-gewuerzes</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Zauberhafte Mistel – Zutat für den Zaubertrank</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zauberhafte-mistel-zutat-fuer-den-zaubertrank</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So ein Zaubertrank ist was Tolles. Er macht super stark und verleiht übernatürliche Kräfte. Die Zutaten und das Rezept ist natürlich streng geheim und wird von Druide zu Druide weitergegeben. Bekannt ist aber, dass der Zaubertrank Misteln enthält. Wichtig ist, dass die Misteln mit einer goldenen Sichel geschnitten werden, damit sie ihre Zauberkraft behalten. Als Miraculix für die Römer den Zaubertrank zubereiten soll, sammelt/verlangt er, neben Misteln auch Wurzeln, Gräser, Feldblumen, Salz, Pfeffer und Erdbeeren. Inwiefern er diese tatsächlich braucht oder nur als geschmackliche Abrundung nutzt, bleibt offen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221223_153232.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mythische Bedeutung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber was ist dran an der Mistel? Die Mistel war den Kelten heilig: Mistel-Amulette schützen vor Unheil und Zaubertränke aus Misteln sollten Kraft und Mut verleihen. Die Druiden wussten viel über die Kräfte der Natur, die Macht des Übersinnlichen, die Gesetze des Sternenhimmels und vieles mehr. Die Vermischung historischer Fakten mit dem Comic wird wohl ein Teil des Erfolgs der Asterix-Story sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die mythische Bedeutung der Mistel ist immens, der praktische, auch medizinische Nutzen bisher noch sehr begrenzt. Um die Kultpflanze gibt es manche kuriose Bräuche mit viel Brimborium. Der schönste ist ein englischer Brauch und zwar sich unter einem Mistelzweig zu versöhnen oder zu küssen. In der Schweiz gilt die Mistel als Fruchtbarkeitssymbol und in Frankreich wird ein Mistelzweig am Neujahrstag über die Tür gehängt und jedermann küsst die Verwandten und Freunde darunter. Ein Spruch wird auch gesagt: Au gui, l'an neuf, das heißt „Mit der Mistel kommt das Neujahr“. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221223_153240.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Botanisches / Namensherkunft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Mistel (Viscum) gehört zur Familie der Sandelholzgewächse und sind immergrüne oder schuppenblättrige Halbschmarotzer, die auf Bäumen oder Sträuchern wachsen. Der Name Mistel ist mit Mist verwandt. Die Samen werden von Vögeln gefressen und gelangen mit ihren Ausscheidungen (Vogelmist) wieder auf den Bäumen. Der botanische Name Viscum kommt aus dem lateinischen und bedeutet Leim. Misteln wachsen unter anderem auf Apfel- und Birnbäumen aber auch – wie im Asterix-Comic ausführlich beschrieben – auch auf Eichen. Aber es handelt sich hier nicht um die heute so genannte Eichenmistel Loranthus europaeus, denn die einzige in Gallien vorkommende Mistelart ist die Weißbeerige Mistel Viscum album. Neben den oben genannten Wirtspflanzen kann die Mistel auch auf der nordamerikanischen Rot-Eiche vorkommen. Um 1900 wurde die Mistel in den Vereinigten Staaten als Neophyt eingeschleppt oder vom Gärtner Luther Burbank bewusst eingebürgert und hat sich nördlich von San Francisco auf über hundert verschiedenen Gehölzarten verbreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medizinisches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der geheimnisvolle Baumbewohner ist giftig und wird in schwacher Dosis als natürliches Mittel gegen Schwindel und epileptische Anfälle eingesetzt. In der modernen Medizin wird die Mistel als Rohstoff für blutdrucksenkende Präparate verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kraeuterallerlei.de/kraeuter-spezial-zum-50-geburtstag-von-asterix-die-weissbeerige-mistel/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.br.de/kinder/druide-kelten-priester-100.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.tagblatt.ch/ostschweiz/rheintal/miraculix-auf-dem-falschen-baum-ld.524976
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wanderlust-magazin.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.comedix.de/lexikon/db/zaubertrank.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Weißbeerige_Mistel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Misteln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/mistel-geheimnisvoller-baum-bewohner-4426
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 23 Dec 2022 14:58:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/zauberhafte-mistel-zutat-fuer-den-zaubertrank</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die hohen Tannen atmen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-hohen-tannen-atmen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rilke gehört zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Da darf das Gedicht wie „Die hohen Tannen atmen“ zu Weihnachten nicht fehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost14.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die hohen Tannen atmen heiser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           im Winterschnee, und bauschiger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die weißen Wege werden leiser,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die trauten Stuben lauschiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da singt die Uhr, die Kinder zittern:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im grünen Ofen kracht ein Scheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und stürzt in lichten Lohgewittern, –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und draußen wächst im Flockenflittern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der weiße Tag zur Ewigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Rainer Maria Rilke)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 20 Dec 2022 13:45:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-hohen-tannen-atmen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost17.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost17.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Heilende Harze – das Gold der Wälder</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/heilende-harze-das-gold-der-waelder</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die klebrigen Substanzen, die man an vielen Rinden findet, helfen nicht nur Bäumen beim Heilen, sondern es gibt auch viele Rezepturen, um ihre Heilkräfte zu nutzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/harz02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Harzsalbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Wundheilung, als Zugsalbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           500 ml Olivenöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 EL Baumharz (Fichte, Tanne, Kiefer oder Zirbe)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           20 g Bienenwachs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1. Öl in ein hitzebeständiges Glas füllen und im Wasserbad auf Handwärme erwärmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Baumharz und Bienenwachs hinzufügen und bei milder Hitze im Öl lösen. Das dauert etwa 30 Minuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Durch ein feines Sieb oder durch ein Tuch abfiltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Noch heiß in saubere Tiegel abfüllen. Vor dem Verschließen komplett abkühlen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur Einreibung bei Muskel- und Gelenkbeschwerden sowie kleinen Verletzungen. Es hilft aber auch bei Insektenstichen um Entzündung und Juckreiz zu hemmen. Bitte vorher auf eine Allergie testen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tipp
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwenden Sie nur Töpfe, Bechergläser, Löffel und so weiter die Sie nur für Produkte aus Harz nehmen möchten. Die Harzreste bekommen Sie nicht mehr vollständig von den Utensilien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 18 Dec 2022 16:15:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/heilende-harze-das-gold-der-waelder</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/harz01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/harz01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Heiße Fichten-Zitrone mit Ingwer</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/heisse-fichten-zitrone-mit-ingwer</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fichtenspitzen haben ein ganz tolles, ungewöhnliches Aroma, das man so schnell nicht woanders findet. Zum Essen eignen sich nur die ganz jungen, hellgrünen Nadeltriebe im Frühjahr aber für unsere heiße Fichte, dürfen es auch ältere Zweige sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 bis 2 frische Fichtenzweige
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Saft einer halben Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 250 ml heißes Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 TL Honig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 bis 2 Scheiben frischer Ingwer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Die Fichtenzweige und den Ingwer mit heißem Wasser aufgießen und 10
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Minuten zugedeckt ziehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Den Zitronensaft und Honig dazu geben und genießen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Zweig kann dabei als Dekoration im Glas bleiben oder vor dem Genuss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           entfernt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221211_145424_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 11 Dec 2022 14:19:54 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/heisse-fichten-zitrone-mit-ingwer</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221211_145353_klein.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20221211_145353_klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Farbe des Jahres 2023: Viva Magenta, die Kraft der Natur</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/farbe-des-jahres-2023-viva-magenta-die-kraft-der-natur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Farbe Viva Magenta heißt laut Pantone die Farbe des Jahres 2023. Die Hybridfarbe ist durchsetzungsfähig, aber trotzdem nicht aggressiv – eine Faust im Samthandschuh.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier meine Auswahl in dieser wunderschönen Farbe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/viva+magenta+016.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/viva+magenta+019.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 11:11:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/farbe-des-jahres-2023-viva-magenta-die-kraft-der-natur</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/viva+magenta+012.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/viva+magenta+012.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Winter Fotos vom weißen Frost – Fotografieren im Winter</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/winter-fotos-vom-weissen-frost-fotografieren-im-winter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine blühenden Wiesen, kein surrendes Summen und auch kein emsiges Krabbeln – aber auch der Winter hält für Fotografen wunderbare Motive bereit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Rolle dabei spielt der Frost. Frost ist immer dann interessant, wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Eine wunderschöne Zeit zum Fotografieren. Besonders schön ist die Natur morgens bei Frost, denn je feuchter und kälter die Nächte, desto mehr faszinierende Frostgebilde lassen sich in der Natur entdecken oder erzeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost18.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch bei den Pflanzen stoppt in der kalten Saison meist das Wachstum – auf Blühendes triffst du nun weniger. Laub- und Nadelbäume, Sträucher, immergrüne Pflanzen bieten aber trotzdem lohnende Motive – vor allem Nadeln, Knospen, Früchte oder Blütenreste sind hier zu nennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders kleine und kleinste Strukturen von Pflanzenteilen wirken durch Frost, Raureif und Schnee noch faszinierender. Die kalten Wintertemperaturen verpassen Pflanzen und -teilen einen besonderen Zauber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost08.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blühendes Barock Ludwigsburg im Winter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 16:51:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/winter-fotos-vom-weissen-frost-fotografieren-im-winter</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost05.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Frost05.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Magische Pflanzen bei Liebeskummer – verlassen zu werden, ist ein spiritueller Notfall</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/magische-pflanzen-bei-liebeskummer-verlassen-zu-werden-ist-ein-spiritueller-notfall</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebeskummer reißt mit einem Ruck all unsere alten Verletzungen auf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_8066.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klar, langfristig können diese Wunden nur so heilen und so weiter und so weiter. Vorher ist übel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast jeden trifft es einmal: Zuerst gibt es große Gefühle, dann großen Schmerz. Liebeskummer kann einen ganz schön aus der Bahn werfen. Neben Schokolade können Kräuter aus der Liebeskummer-Falle helfen. Wissenschaftlich betrachtet finden die Symptome nicht nur im Kopf statt, sondern können auch die gleichen Symptome wie viele körperliche Krankheiten hervorrufen. Schädliche Hormone wie Cortisol oder Adrenalin steigen auf ein hohes Niveau - purer Stress fürs Herz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/DSC02805.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Pflanzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baldrian
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baldrian (Valeriana officinalis) ist beruhigend, hilft gegen verschiedene Ängste und ermöglicht das Einschlafen in stressigen Zeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit vielen Jahren ist Johanniskraut als Mittel gegen Depressionen bekannt und hat eine entspannende und stimmungshebende Wirkung. Es bringt Licht und Leichtigkeit in dunkle Zeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Melisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Melisse wird schon lange in der Volksmedizin eingesetzt und war nahezu unentbehrlich. Es wurde bei Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Magenbeschwerden eingesetzt. Außerdem ist es appetitanregend, bei Schlafstörungen und bei Stress hilfreich und wirkt belebend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosmarin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das mediterrane Kraut hat eine anregende Wirkung und wirkt entspannend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0328.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ätherische Öle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lavendel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lavendel wirkt krampflösend und schmerzlindernd. Für die Seele wirkt es ausgleichend, beruhigend sowie erfrischend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit dem Altertum wird Schafgarbe als Heilpflanze genutzt und bei nervöser Anspannung eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rose wirkt beruhigend, entkrampfend sowie ausgleichend und harmonisierend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muskat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Muskatnuss lindert seelische Schmerzen und wirkt beruhigend und kräftigend zugleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0376.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Räuchern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der spirituelle Gebrauch von Heilpflanzen, Kräutern oder speziellen Hölzern als Räucherwaren hat in vielen Kulturen eine äußerst lange und tiefgehende Geschichte. Durch die Verbindung von Nase und Hirn lassen sich Emotionen, Erinnerungen und Gefühle spontan und sehr intensiv auslösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders Sandelholz und Myrrhe wirkt sehr effektiv bei Liebeskummer. Aber auch Weihrauch und Zeder können die Stimmung heben und das Selbstvertrauen stärken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_9017-2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee – Abwarten und Tee trinken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute-Nacht-Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hat sich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zitronenmelisse
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bewährt. Besonders bei Schlafstörungen und Nervosität leistet diese Pflanze hervorragende Dienste. Sie ist ein wahrer Seelentröster.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für eine Tasse Tee benötigst du einen Teelöffel Melissenblätter. Diese mit 150 ml kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Dann abseihen und frisch zubereitet trinken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_0396.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztendlich kann Liebeskummer ein Segen sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Liebeskummer ist überaus mächtige und magische Medizin – wenn du weise damit umgehst. Es kann so stark schmerzen, dass deine Hellsichtigkeit oder sonstige Fähigkeiten aktiviert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebeskummer kann deine Freundschaften vertiefen und dir zeigen, dass du nicht allein bist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebeskummer kann zu einer völlig neuen Selbst-Definition führen – oder einem neuen Haarschnitt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem kann es ein Neubeginn zu dir selbst sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kraeuternest.at/blogs/rezepte-und-kreatives/von-zitronenmelisse-und-liebeskummer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www. heilkraeuter.de/krank/liebeskummer.htm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kraeuter-verzeichnis.de/krankheiten/Liebeskummer.htm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.christineli.de/blog/7-mal-magische-erste-hilfe-bei-liebeskummer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.woman.at/a/15-tipps-liebeskummer-342658
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.herzkuemmerei.de/liebeskummer-schlafprobleme-rezepte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.was-tun-bei-liebeskummer.de/raeuchern-gegen-liebeskummer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Liebeskummer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bilder / Fotos: Frozen Serie mit Sigrid Philippsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 26 Nov 2022 18:25:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/magische-pflanzen-bei-liebeskummer-verlassen-zu-werden-ist-ein-spiritueller-notfall</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Safran – das rote Gold</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Safran gilt als das teuerste Gewürz der Welt. Die kleinen, tiefroten Safranfäden werden aus dem im Herbst blühenden Safrankrokus (Crocus sativus) gewonnen und vor allem als Gewürzpflanze genutzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprünge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits seit 4.000 Jahren wird Safran als Gewürz-, Heil- und Färbepflanze kultiviert. Die ursprüngliche Heimat ist vermutlich Kleinasien, aber es gab auch Funde in Kreta. Seit Anfang an, gilt das rote Gold als Luxusgewürz denn die Ernte ist nicht einfach und erfolgt mühevoll per Hand. Angebaut wird Safran mittlerweile hauptsächlich im Iran und in Europa – zum Beispiel in Spanien, Südfrankreich, Italien und in der Schweiz. Größtes europäisches Anbaugebiet ist die kastilische Hochebene südlich von Madrid.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/safran02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Botanisches
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Frühjahr schiebt der Krokus aus seiner Knolle grasartige Blätter und im Herbst erscheinen die stark eingerollten, fliederfarbigen Blüten. Sie öffnen sich nur einmal wie ein Weinglas und schließen sich selbst bei Nacht nicht mehr. Über den Blütenkelch hinaus ragen 3 dunkelrote Fäden (Narbenschenkel): die Safranfäden, die wir als Gewürz kennen. Sie sitzen auf einem gemeinsamen gelben Stängel (Griffel) und dieser dient nur zur Halterung und ist geschmacklos. Die beste Qualität besteht nur aus den roten Safranfäden und je mehr „Griffel“ in der Ware sind, desto schlechter ist die Qualität. Für 1 Prise Safranpulver müssen ca. 1.000 Blüten gepflückt und verarbeitet werden oder aus ca. 150.000 bis 250.000 Blüten gewinnt man lediglich 1 kg Safran-Fäden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung und Wirkung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei normaler Dosierung – anders als der typische würzige Duft – nicht zum Tragen kommt. Er enthält Carotinoide, vor allem Crocin, sodass sich mit Safran gewürzte Gerichte intensiv goldgelb färben. Die Wirkung ist stimmungsaufhellend, nahezu aphrodisierend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/safran01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Safran im Essen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Safran ist sehr intensiv, weshalb bereits kleine Mengen für einen intensiven Geschmack sorgen. Grundsätzlich gilt, dass zu viel Safran Gerichte schnell bitter schmecken lassen und auch erst in das fertige Essen gegeben werden soll. Möchten Sie eine besonders gelbe Farbe in Ihrem Gericht erzielen und ist Ihnen das Safran-Aroma eher nebensächlich, dann sollten Sie die Safranfäden zu Beginn mitkochen. Möchten Sie das besondere Aroma in Ihrem Gericht genießen, so sollten Sie die Fäden, wie vorher beschrieben etwas später dem Kochvorgang zufügen. Einige Kochprofis mörsern die Safranfäden auch, um daraus Safranpulver zu gewinnen, welches sich besser im Gericht verteilen lässt. Beide zuerst in etwas warmer Flüssigkeit wie Wasser oder Milch auflösen und dann zur Speise geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Safran verleiht allerlei Fleisch- und Fischgerichten, Reis und Gebäck eine ganz besondere, einzigartige Note und die typische satte, goldene Farbe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Safran
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           utopia.de/ratgeber/safran-das-musst-du-ueber-das-luxus-gewuerz-wissen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/safran-krokus-anbauen-ernten-lagern-100.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.fuchs.de/gewuerz/safran
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.alnatura.de/de-de/magazin/warenkunde/warenkunde-safran
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.azafran.de/safran.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.zauberdergewuerze.de/magazin/gewuerzlexikon/was-ist-safran
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ww.safran-gewuerzbasar.de/safran-in-koeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 18 Nov 2022 10:51:40 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/safran-das-rote-gold</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/safran02.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/safran01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ginkgo biloba – das lebendige Fossil</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/ginkgo-biloba-das-lebendige-fossil</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Baums Blatt, der von Osten
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Meinem Garten anvertraut,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Giebt geheimen Sinn zu kosten,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie’s den Wissenden erbaut,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist es Ein lebendig Wesen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Das sich in sich selbst getrennt?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sind es zwei, die sich erlesen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Daß man sie als Eines kennt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Solche Frage zu erwidern,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Fand ich wohl den rechten Sinn,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Fühlst du nicht an meinen Liedern,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Daß ich Eins und doppelt bin?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses Gedicht entstand im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           September 1815
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Goethe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zu Besuch bei seinen Freunden, dem Ehepaar Johann und Marianne von Willemer, in Frankfurt war. Bei einem dieser Besuche brachte Goethe Marianne ein Ginkgo Blatt mit und einen ersten Teil des Gedichts. Wahrscheinlich stammte es von einem 23 Jahre alten Baum aus dem am linken Mainufer gelegenen Garten des Apothekers Salttwedel. Es entstand zwischen Goethe und Marianne ein reger Austausch an Dichtkunst und Briefen, der sogar in der Mitautorschaft von Gedichten von Marianne von Willemer im „West-östlichen Divan“ mündete. Der größte von Goethe selbst gesehene Baum – das war am 04.10.1815 – steht übrigens im Botanischen Garten von Karlsruhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Name
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der wissenschaftliche Name wird von der in Japan damals gebrauchten Bezeichnung „Silberaprikose“, wegen der aprikosenähnlichen Samen, abgeleitet. Yin = Silber, kyo = Aprikose. Der Ersatz des „y“ durch „g“ in Ginkgo geht wahrscheinlich auf einen Schreibfehler bei der Erstbeschreibung zurück und kann nach den Regeln der Nomenklatur nicht mehr geändert werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baum der Besonderheiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits vor mehr als 100 Millionen Jahren gab es bereits diese Bäume, sie überlebten die Eiszeiten in China und Japan und gelten deshalb als lebende Fossile. Dazu ist er eine Pflanze der Besonderheiten. Er sieht aus wie ein Laubbaum, bildet aber neben Laub- und Nadelbäumen eine eigene Klasse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er kann sehr alt werden – Schätzungen zufolge über 1.000 Jahre und ist äußerst widerstandsfähig. Nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945 soll das erste Grün von einem Ginkgo gewesen sein. Ursprünglich sind Ginkgos in Zentralasien heimisch und haben dort einen vergleichbaren Stellenwert wie die Eiche in Deutschland. Da sie aber sehr resistent gegen Schädlingsbefall sind, werden sie mittlerweile weltweit als Stadtbaum angepflanzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früchte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nach der Befruchtung aus der Samenanlage entstandene Ginkgosamen ähnelt äußerlich den Mirabellen oder Aprikosen und hat eine Größe von 20 bis 30 mm × 16 bis 24 mm. Wenn sie im September reif werden, riechen sie unangenehm nach Buttersäure. Aus diesem Grund werden im öffentlichen Grün fast nur männliche Ginkgos gepflanzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo08.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Ginkgo gehört heute zu den sehr häufig gepflanzten Zierbäumen. Die Ursache dafür liegt unter anderem in seiner erstaunlichen Widerstandsfähigkeit in vielerlei Hinsicht. Es gibt keinen spezifischen Schädling für den Ginkgo. Schädigungen durch Insekten sind eher selten. Selbst gegenüber Pilzen zeigt er sich erstaunlich widerstandsfähig. Dazu verträgt der Baum sowohl Hitze als auch trockene Luft und ist widerstandsfähig gegen Luftverschmutzung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Heilpflanze hat der Ginkgo eine lange Tradition und wird in zahlreichen Gesundheitspräparaten angeboten. Die Blätter enthalten einen ganzen Cocktail gesundheitsfördernder Stoffe, die meist als Ginkgo-Extrakt zur Vorbeugung und Linderung verschiedenster Erkrankungen eingesetzt werden: Sie haben vor allem einen günstigen Einfluss auf das zentrale Nervensystem und fördern die Bildung verschiedener Botenstoffe im Gehirn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo09.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Ginkgo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gingo_biloba
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/ginkgo-elefantenohrbaum/ginkgo-faecherblattbaum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lwg.bayern.de/landespflege/gartendokumente/fachartikel/080601/index.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 09 Nov 2022 15:41:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/ginkgo-biloba-das-lebendige-fossil</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo09.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ginkgo07.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hopfenbuche – weder Hopfen noch Buche</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/hopfenbuche-weder-hopfen-noch-buche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Bierbrauen ist die Hopfenbuche leider ungeeignet, aber als hitzestabiler Wald-, Haus-, und Parkbaum erste Wahl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Europäische Hopfenbuche (Ostrya carpinifolia), auch Gemeine Hopfenbuche gehört zur Familie der Birkengewächse. Der sommergrüne Laubbaum stammt aus den mediterranen Zonen der Alpen. Die submediterrane bis mediterrane benötigt ein sommerwarmes, wintermildes und niederschlagsreiches Klima und kommt in Gebieten mit einer mittleren Jahrestemperatur von 12,5 bis 15,5 °C und einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von 1200 bis 1450 Millimeter vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_103647-4992ed4b.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Mitteleuropa kommt die Hopfenbuche vor allem im Hopfenbuchen-Mannaeschenwald vor. Die bestandsbildenden Baumarten sind neben den namensgebenden Hopfenbuche und Manna-Esche die Flaum-Eiche. Da sie meist auf unzugänglichen Standorten wachsen, sind sie wenig gefährdet. Dort wächst das Gehölz an trockenen, warmen Hängen, an Waldrändern oder in Mischwäldern zusammen mit Schwarzkiefer, Feldahorn und Flaum-Eiche. Im Gebirge steigt Ostrya carpinifolia auf Höhen über 1.000 Meter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wuchs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Europäische Hopfenbuche ist ein kleiner bis mittelhochwachsender Baum, der eine Höhe von ca. 15 Metern erreicht und selten älter als 100 Jahre wird. Die Stämme erreichen einen Brusthöhendurchmesser von ca. 50 cm. Auf besonders guten Böden im Weinbauklima können diese auch mal 75 cm erreichen, viel mehr aber nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blätter sind eiförmig, doppelt gesägt, dunkelgrün glänzend und können bis zu 10 cm lang werden. Sie ähneln der Hainbuche, deshalb auch der Zusatz carpinifolia. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelb.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff7408-22e81627.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis zu sieben Zentimeter lang sind die herabhängenden, gelben männlichen Kätzchen, die sich bereits im Herbst bilden, aber erst Mitte des nächsten Frühjahrs öffnen. Sie stehen zu mehreren am Ende von Langtrieben. Die Kätzchen erinnern nicht von ungefähr an die Blütenstände der Birke.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früchte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Besondere an diesem Baum sind die bis zu sechs cm langen und weißen Fruchtstände, die den weiblichen Blüten des Hopfens ähneln. Im Herbst färben sie sich braun. Botanisch sind die Früchte eine Nuss, die eine blasige Hülle umgibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hopfenbuche ist für Parks, als Alleebaum und für große Gärten als Hausbaum geeignet. Das harte Holz ist zum Drechseln beliebt, in Südeuropa wird Ostrya carpinifolia als Brennholz genutzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Hopfenbuche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Hopfenbuchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/hopfenbuche/hopfenbuche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.klimawandelgehoelze.de/klimawandelgehölze/hopfenbuche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 07 Nov 2022 15:48:16 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/hopfenbuche-weder-hopfen-noch-buche</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff7408-22e81627.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – Monte Baldo, Europas größter botanischer Garten und seine idyllischen Dörfchen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-monte-baldo-europas-groesster-botanischer-garten-und-seine-idyllischen-doerfchen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geographie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Monte Baldo ist mit über 2.000 Metern das höchste Bergmassiv des Gardasees und erstreckt sich zwischen den Provinzen Trento und Verona. Er liegt zwischen den Gemeinde San Zeno di Montagna, Ala, Avio, Caprino Veronese, Ferrara di Monte Baldo, Brentonico, Nago–Torbole, Brenzone und Malcesine. Auf über 30 Kilometern trennt er das Ostufer vom Etschtal. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gardasee00.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Flora
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil die westliche Flanke des Monte Baldo vom Gardasee auf 65 m bis auf über 2.200 m ansteigt, finden sich auf einer relativ kurzen Distanz mehrere Vegetationsstufen, die von einer submediterranen Flora mit Olivenhainen und Steineichenwäldern bis hin zu alpinen Arten in den Gipfelregionen reicht. Insgesamt wachsen über 600 verschiedene Pflanzenarten, darunter etliche botanische Raritäten, weshalb er bereits im 16. Jahrhundert als Hortus Italiae (dt. der Garten Italiens) bezeichnet wurde. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sport
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben unzähligen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten bietet die Region herrliche Mountainbiketrails, Klettersteige und Skipisten. Aber alleine die Aussicht ist überwältigend schön und der Berg auch schon alleine deswegen einen Ausflug wert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gardasee02-f03200a3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gastfreundschaft und idyllische Dörfchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An den Hängen der Bergkette liegen idyllisch eingebettet in Wälder und Wiesen viele kleine Dörfchen. Hier spielt der Tourismus nicht die Hauptrolle und die meisten Menschen leben von Viehzucht, Milchverarbeitung und Landwirtschaft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gardasee11.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Monte_Baldo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           funiviedelbaldo.it/de/informationen/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gardasee.de/monte-baldo
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gardasee10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 06 Nov 2022 19:05:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – Federsee</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-federsee</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein wahrer Zeitzeuge ist der im oberschwäbischen Bad Buchau gelegene Federsee. Der ehemals 30 km² große Schmelzwassersee verlandete nach der letzten Eiszeit auf natürliche Weise. Daraus bildeten sich ausgedehnte Moorflächen und die Seefläche verkleinerte sich auf die heutige Größe von 1,4 km². Die Besucher werden über attraktive Lehrpfade und Holzstege durch das Moor geleitet und zum See direkt gelangt man über den 1,9 km langen Federseesteg. Er ist die einzige Verbindung vom Ufer zur Wasserfläche und führt vorbei an Aussichtsturm und Besucherplattform durch das hohe Schilf. Ohne seine Bewohner zu stören ermöglicht der Steg direkten Kontakt zur Natur und damit einmalige Beobachtungsvoraussetzungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flora und Fauna
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Naturparadies für Menschen, Tiere und Pflanzen ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Südwestdeutschlands und bietet mit seinem Flachsee einen Lebensraum für viele an warme, nährstoffreiche Gewässer angepasste Tier- und Pflanzenarten. Nicht nur der See selbst ist Rastplatz bedeutender Zug- und Wasservögel: im sogenannten "Schilfgürtel", welcher den gesamten See an manchen Stellen hunderte Meter weit umsäumt, finden die Vögel Nahrung, Brutmöglichkeiten, Versteck und geschützte Schlafplätze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/federsee02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Federsee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bad-buchau.de/gaeste-neu/de/natur/federsee-wackelwald-und-moorphaenomene/federseesteg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bodensee.eu/de/was-erleben/uebersichtskarte/naturschutzgebiet-federsee_poi1467
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.oberschwaben-tourismus.de/attraktionen/naturerlebnis-federsee-3d216a90e2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/federsee06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 06 Nov 2022 16:59:54 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/federsee06.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/federsee06.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee - Urlandschaft Wurzacher Ried</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-urlandschaft-wurzacher-ried</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ob im Frühjahr oder im Herbst, am Morgen oder am Abend, das Ried zeigt sich immer anders, immer neu. Im baden-württembergischen Oberschwaben dehnt sich nördlich von Bad Wurzach auf 17 km² das Naturschutzgebiet Wurzacher Ried aus, eines der bedeutendsten und intakten Moorgebiete Süddeutschlands.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aufgrund seiner Größe, seiner Ursprünglichkeit und seiner herausragenden Pflanzen- und Tierwelt wurde das Wurzacher Ried vom Europarat mit dem Europadiplom ausgezeichnet und ist heute Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Moorgebiet liegt nördlich der Gemeinde Bad Wurzach in Baden-Württemberg. Die gewaltigen Kräfte des Rheingletschers formten in den vergangenen drei Eiszeiten stetig die Hügelketten des Allgäus und schürften ein tiefes Zungenbecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hochmoor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum eigentlich Hochmoor? Das Hochmoor hat seinen Namen nicht etwa, weil es auf einer Anhöhe oder in den Bergen liegt. Die Bezeichnung verweist auf die Entstehung des Moores: Im ersten Schritt bildet sich in einer Senke ein Niedermoor, in das auch Grundwasser fließt. Abgestorbene Pflanzenteile werden nach und nach zu einer immer dickeren Torfschicht und allmählich wächst das Moor über das Grundwasserniveau hinaus- es entsteht ein Hochmoor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Namen für das Hochmoor sind auch Regenmoore und ombrotrophe Moore und sind mineralsalzarme, saure und nasse Lebensräume mit einer an diese extremen Bedingungen angepassten Flora und Fauna. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ried19.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hochmoor-Spezialisten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt mit 6,8 °C unter dem Bundesdurchschnitt, die Niederschlagsmenge mit ca. 1090 mm über den Bundesdurchschnitt. Diese relativ extremen Klimawerte sind für Hochmoore ideal. Die Mikroklimata in den Moorsenken sind noch extremer. Und deswegen tritt Nebel hier auch häufiger auf als sonst in Oberschwaben. Das Wurzacher Ried bietet sehr unterschiedlich strukturierte, vielfältige Lebensräume und weitgehend baumlos, von wenigen Spezialisten, besiedelt, die in der sauren und nährstoffarmen Umgebung gedeihen können. Typisch sind das Wollgras, der Sumpfrosmarin, die Moosbeere, sowie vor allem verschiedene Torfmoose. Vereinzelt tritt auch der Sonnentau auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ried17.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wurzacher-ried.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Wurzacher_Ried
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bad-wurzach.de/tourismus/de/moor/naturschutzgebiet-wurzacher-ried
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.alpen-guide.de/reisefuehrer/poi/wurzacher-ried-bad-wurzach
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Regenmoor
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 06 Nov 2022 16:15:56 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/ried20.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – mit dem Rad rund um den Forggensee</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Direkt unterhalb von Neuschwanstein gelegen entstand in den 50er Jahren der größte Stausee Deutschlands. Am nördlichen Ende des heutigen Forggensees, auf einer Höhenlage von rund 790 Meter über dem Meeresspiegel, befand sich zu jener Zeit der Füssener See, der eine Fläche von ca. 60 km² hatte und als Vorläufer des Forggensees gilt. Malerisch in das Panorama der Voralpen eingerahmt ist der Forggensee an heißen Sommertagen ein wahrer Magnet für Seebesucher aus dem Allgäu – aber durch seine Lage im Königswinkel auch für Touristen aus aller Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein22.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ursprünge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Fünfzigerjahren entstand der Forggensee in erster Linie zur Energiegewinnung. Dabei wurden mehrere Dörfer sowie auch Spuren römischer Besiedlung überflutet, letztere werden allerdings einmal im Jahr wieder sichtbar. Das Besondere am Forggensee: Er hat nur von Juni bis Mitte Oktober die volle Stauhöhe. Im Winter sieht man dann im leeren See die Reste der römischen Militärstraße Via Claudia Augusta, die mitten durch die Fläche führte. Denn während der Wintermonate wird zum Hochwasserschutz nahezu alles Wasser aus dem See abgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein23.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Strecke rund um den See mit Tourenprofil
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein20.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ursprünge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Fünfzigerjahren entstand der Forggensee in erster Linie zur Energiegewinnung. Dabei wurden mehrere Dörfer sowie auch Spuren römischer Besiedlung überflutet, letztere werden allerdings einmal im Jahr wieder sichtbar. Das Besondere am Forggensee: Er hat nur von Juni bis Mitte Oktober die volle Stauhöhe. Im Winter sieht man dann im leeren See die Reste der römischen Militärstraße Via Claudia Augusta, die mitten durch die Fläche führte. Denn während der Wintermonate wird zum Hochwasserschutz nahezu alles Wasser aus dem See abgelassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Sommer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Forggensee ist im Sommer zum Lieblingserholungsgebiet für viele geworden. Zahlreiche Restaurants, Hotels, Bootverleiher und Badestrände finden sich entlang des Ufers. Aber auch Wassersportler kommen auf dem See auf ihre Kosten. Es gibt mehrere Surf- und Segelschulen wo man das Windsurfen, Kitesurfen oder Segeln lernen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein13.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Winter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Winter ist der See trocken und der Grund begehbar. An manchen Stellen sieht man noch die Grundrisse von Gebäuden und alten Straßen. Sogar die Römerstraße Via Claudia Augusta tauchen dann aus den Wassern des Sees auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein11.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.myforggensee.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.fuessen.de/wasser/forggenseeschifffahrt.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.seen.de/forggensee/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.ausflugsziele-allgaeu.de/forggensee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 06 Nov 2022 14:54:27 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein21.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/neuschwanstein11.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – Fernpass</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-fernpass</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ist einer der berühmtesten, aber auch verkehrsreichsten Alpenübergänge 1216 m i.A., führt durch dichten Tannen- und Mischwald und bietet immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Tiroler Alpen. 13,5 km nordöstlich befindet sich die Zugspitze (2.962 m) im Wettersteingebirge. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fernpass02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flora
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der schattige und feuchte Norden des Massivs gehört zu den artenreichsten Gebieten. Die Latschenkiefer reicht bis in Höhen von über 1800 m. Die Wälder darunter bestehen vorwiegend aus Fichten und Tannen, aber auch Heckenkirsche, Waldmeister, Einbeere, Wiesenraute und Ehrenpreis kommen hier vor. Nach Süden hin wandelt sich das Bild in Lärchen-und Kiefernwälder und in einen Mischwald aus Buchen und Berg-Ahorn.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugspitze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zugspitze ist mit 2962 der höchste Gipfel des Wettersteingebirges und ist gleichzeitig Deutschlands höchster Berg. Das Zugspitzmassiv liegt südwestlich von Garmisch-Partenkirchen in Bayern und im Norden Tirols. Über ihren Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Südlich des Berges schließt sich das Zugspitzplatt an, eine Karst-Hochfläche mit zahlreichen Höhlen. An den Flanken der Zugspitze befinden sich zwei der insgesamt vier bayerischen Gletscher: der Nördliche Schneeferner, der in seinem Bestand stark gefährdet ist, und der Höllentalferner. Der Name der Zugspitze leitet sich vermutlich von den „Zugbahnen“ der Lawinen ab, die hier im Winter von den oberen Bereichen des Massivs ins Tal abgehen und charakteristische Lawinenüberreste mit Steinen und Geröll hinterlassen. Beim Eibsee gibt es mehrere Flurstücke mit dem gleichen Namensbezug: Zug, Zuggasse, Zugstick, Zugmösel oder Zugwankel. Bis ins 19. Jahrhundert war als Name der Zugspitz gebräuchlich. In einer Karte aus dem Jahr 1836 wurde daraus die Zugspitze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprünge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fachleute waren sich seit dem 19. Jahrhundert einig, dass der Fernpass durch einen Bergsturz entstand. Diese Auffassung ist jetzt Geschichte, denn der Fernpass ist der Rest eines Talsystems, das sich durch Gipskarst langsam auflöst und eine neue Trümmerlandschaft bildet. Dass die Gegend reich an Gips ist, ist hingegen schon länger bekannt, so wurde früher bei Nassereith Gips abgebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/fernpass01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Wanderer und Radfahrer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Wanderer und Radler gibt es einen geschotterten Fernpassübergang, der sich abseits der viel befahrenen Fernpassstraße befindet. Dieser Übergang folgt den alten Pfaden der Via Claudia Augusta und wird von vielen Radlern auf einer Transalp-Route genutzt, um von Biberwier ins Gurgltal zu kommen. Die Via Claudia Augusta war eine der wichtigsten Römerstraßen, die Norditalien mit dem süddeutschen Raum verbanden. Sie bot damit in der Antike eine Möglichkeit zur Alpenüberquerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Fernpass
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Via_Claudia_Augusta
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Zugspitze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kurvenkoenig.de/paesse/fernpass.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www. tirol.orf.at/v2/news/stories/2609499/index.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 05 Nov 2022 09:46:42 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – die Gärten von Schloss Trauttmandorff in Meran, Südtirol</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-die-gaerten-von-schloss-trauttmandorff-in-meran-suedtirol</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der botanische Garten der Kurstadt Meran liegt am östlichen Stadtrand und nimmt eine Fläche von rund zwölf Hektar ein. Natur- und Kulturlandschaften aus aller Welt, botanische Raritäten, Themengärten sowie lokale Vegetationsbilder des Landes Südtirols bilden die Schwerpunkte der Gartengestaltung. Im Vergleich zu vielen klassischen botanischen Gärten, die in der Ebene liegen, erstrecken sich die Gärten rund um das Schloss über einen Höhenunterschied von rund 100 Metern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_090429.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ursprünge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Idee in Meran einen botanischen Garten zu errichten, entstand bereits 1988 und 13 Jahre später öffneten die Gärten ihre Tore. Von Anfang an ist das Projekt Trauttmansdorff von Innovationsgeist und bis ins Detail reichender Qualität gekennzeichnet – man will als ein etwas „anderer“ botanischer Garten wahrgenommen werden und sich von „traditionellen“ Gärten in Italien unterscheiden. Zahlreiche Künstlerpavillons, Erlebnis- und Sinnesstationen sorgen heute dafür und machen den botanischen Garten zeitgemäß, attraktiv und lebendig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_101015.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem zwölf Hektar großen Areal wurden vier Zonen geschaffen, die fließend ineinander übergehen: Waldgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten und die Landschaften Südtirols. Die Kurstadt Meran mit ihrem milden Herbst und Winter pflegt seit mehr als 150 Jahren die Tradition des Experimentierens mit exotischen Gehölzen. Somit prägten Palmengewächse, Magnolien, Ginkgo u. a. bereits vor der Anlage der Gärten das Stadtbild. Die Hanglage, ein natürliches Amphitheater, eröffnete zudem weitere gestalterische Dimensionen: Exemplarisch sind die „Blühenden Lehmwände“, sehr steil nach einem Hangrutsch angelegte Staudenbeete. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_093458.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute zählt der Garten zu den schönsten in Italien und wurde 2005 vom international tätigen Unternehmen Briggs &amp;amp; Stratton, in Zusammenarbeit mit der Vereinigung „Grandi Giardini Italiani“, als „Parco piú Bello d’Italia“ ausgezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erlebnisstationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zahlreiche bunte, über die gesamte Gartenanlage verteilte Erlebnisstationen machen den botanischen Garten nicht nur für pflanzenverliebte Menschen, sondern für BesucherInnen aller Altersstufen auf eine spannende Art und Weise erlebbar, begreifbar und damit lebendig!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Garten für Verliebte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2016 wurde dieser Bereich eröffnet. Drei Pavillons inmitten eines Bassins spielen mit dem Thema der Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_095340.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Matteo Thun’sche Gucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die spektakuläre, zu 95 % sichtdurchlässige Aussichtsplattform wurde 2005 nach einer Idee des Südtiroler Architekten und Designers Matteo Thun realisiert: Über Stufen schwebt man nach oben in Richtung Himmel. Wie durch einen überdimensionalen Gucker, ein Fernrohr, kann man die atemberaubende Aussicht auf das Etschtal, den Meraner Talkessel und die umliegende Bergwelt genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_103321.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Voliere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am höchsten Punkt der Gärten steht die von Loris und Papageien bewohnte Großraumvoliere. Ein schwindelerregender, 15 Meter langer Steg führt von einer kreisrunden Edelstahlkonstruktion hinaus ins Leere. Auf dieser Aussichtsplattform kann man den imposanten Ausblick auf die Gärten, das Meraner Becken und die Berge genießen und auf sich wirken lassen – begleitet von dem ins Geländer gestanzten Motto „Nur Gedanken sind frei“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_093216.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Landschaften Südtirols
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben Weinbergen, Obstplantagen und Bauerngärten gibt es auch einen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auwald
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           im botanischen Garten. Früher bedeckten ausgedehnte Auwälder die sumpfigen Ebenen der Haupttäler Südtirols; heute sind von dieser Naturlandschaft nur Reste erhalten. Der Auwald in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff erinnert daran und kann von der Abenteuerbrücke aus erkundet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_095320.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Flaumeichen- und Hopfenbuchenwälder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein natürlich gewachsener Flaumeichenwald bedeckt den Quarzporphyrhang des Gartenteils „Landschaften Südtirols“ und bildet einen fließenden Übergang zum gestalteten Garten; in ihm ließ Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn bei ihrem Aufenthalt in Meran Spazierwege anlegen, die bis heute weitgehend erhalten blieben. Der Südtiroler Wald ist reich an unterschiedlichen Lebensräumen. Die Waldtypen reichen von den Flaumeichen- und Hopfenbuchenwäldern in der untersten Höhenstufe bis hinauf zu den Lärchen-Zirbenwäldern und Latschenbeständen in der hochsubalpinen Stufe. Für die große Anzahl an unterschiedlichen Waldtypen ist neben der Geologie der besondere Klimacharakter Südtirols verantwortlich. Während in Teilen Südtirols der inneralpine Klimacharakter vorherrscht, wird das Klima in den Zwischenalpen (Etsch- und Eisacktal) bereits milder. Im Süden unseres Landes ist schließlich bereits ein mediterraner Klimaeinfluss erkennbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Trauttmandorff20221030_091943.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besuchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der botanische Garten von Schloss Trauttmandorff in Meran ist täglich von 1. April bis 15. November geöffnet. Für den Besuch sollte man drei bis sechs Stunden planen. Das Mitführen von Tieren ist nicht gestattet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.trauttmansdorff.it
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gärten_von_Schloss_Trauttmansdorff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.forstverein.it/1039
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 13:16:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-die-gaerten-von-schloss-trauttmandorff-in-meran-suedtirol</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kürbisse – meine Auswahl 2022</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kuerbisse-meine-auswahl-2022</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kürbisse gehören zu den
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           beliebtesten Herbst- und Wintergemüsearten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und sind überwiegend einjährige Pflanzen. Bekannte Vertreter sind der Riesen-Kürbis (Cucurbita maxima), der Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata) und der Garten-Kürbis (Cucurbita pepo), die landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kuerbiss00.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der aus Thailand stammende
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cucurbita moschata Autumn Frost
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein eher kleiner Muskatkürbis. Das Fruchtfleisch ist köstlich fruchtig süß und behält nach der Zubereitung "Biss" ähnlich einem Butternut. Dadurch eignet er sich ideal zum Füllen und Garen im Ofen, zum Backen, für die Suppe und als Rohkost.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kuerbiss02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cucurbita pepo Rondini
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist ein langtriebiger, rankender Kürbis mit vielen kleinen, runden, dunkelgrünen Früchten. Das gelbe Fruchtfleisch hat ein feines Nussaroma und die jungen Früchte können wie Zucchini zubereitet werden, sind aber nicht wie diese zum Rohverzehr geeignet (Schale ist nicht essbar). Sehr lecker zum Füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kuerbiss04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cucurbita pepo Sweet Dumpling
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist ein kleinfruchtiger Speisekürbis mit dekorativem Äußeren, der auch als Zierkürbiss verwendet werden kann. Der dekorative Winterkürbiss hat ein hellgelbes Fruchtfleisch und schmeckt süß mit feinen Muskat- und Maronen Aroma. Er kann sowohl roh im Salat, als Püree, Puffer oder Suppe gegessen werden. Sehr schön sieht er auch gefüllt aus dem Ofen aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kuerbiss03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kürbisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           deutsches-obst-und-gemuese.de/kuerbissorten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bingenheimersaatgut.de/de/bio-saatgut/gemuese/kuerbis/sweet-dumpling-g267
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.reinsaat.at/shop/DE/kuerbis/rondini
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.biomarkt.de/bio-wissen/lebensmittelkunde/kuerbis-rondini-diamantenkuerbis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.jansenzaden.nl/de_DE/shop/46010-autumn-frost-f1-2925?page=2&amp;amp;category=388#attr=15999,16006,17140,16007,16003,21512,16002,16004,16005
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 26 Oct 2022 13:30:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/kuerbisse-meine-auswahl-2022</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kuerbiss01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kuerbiss01-eddd3fa0.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>3-Täler-Radtour – Kocher-Jagst-Tauber oder von Nagelsberg nach Bad Mergentheim</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/3-taeler-radtour-kocher-jagst-tauber-oder-von-nagelsberg-nach-bad-mergentheim</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am letzten Samstag war das Wetter noch einmal richtig sommerlich und Andrea und ich beschlossen noch einmal eine kleine Radtour in Hohenlohe zu machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesmal sollte es nach Bad Mergentheim zum Kaffee trinken und Kuchen essen gehen. Hin und zurück mit dem Rad sind es gut 60 km, knapp 1.000 Höhenmeter und eine wunderschöne Gegend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kocher_jagst_tauber_09.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zwillingsflüsse Kocher und Jagst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zwillingsflüsse Kocher und Jagst haben sich, von der Schwäbischen Alb kommend, tief in die Triasschichten des baden-württembergischen Frankenlandes eingegraben und fließen mehr oder weniger parallel. Sehr nahe kommen sie sich an den Unterläufen und bei der Mündung sind sie nur gut 2 km Luftlinie voneinander entfernt. Die oft wegen des frappanten Gleichlaufs als Zwillingsflüsse bezeichneten Gewässer Jagst und Kocher konkurrieren heftig ums Wasser, oberirdisch wie unterirdisch, fast über den gesamten Verlauf ist dabei der tiefer liegende Kocher erfolgreicher. Die Jagst ist zwar etwas länger, der Kocher hat jedoch das größere Einzugsgebiet und führt mehr Wasser, die nahe Konkurrenz lässt aber auch ihn, gemessen an seiner Länge, relativ wasserarm sein. Das Tal des Kochers ist dichter besiedelt, dass der Jagst dagegen stärker naturbelassen und reicher an botanischen und zoologischen Raritäten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kocher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 169 km lange Kocher, wo wir gestartet sind, ist der zweitgrößte Nebenfluss nach der Wasserführung des Neckars. Bis ins 16. Jahrhundert hieß der Fluss Kochen (795 Erwähnung als „Cochane“, 1024 als „Chochina“). Die heutige Name Kocher wurde im 10. Jahrhundert vereinzelt als „Cochara“ erwähnt, ab 1504 als „Kocher“, und bildete sich wohl unter dem Einfluss des Flussnamens Necker, einer alten Form von Neckar. Der Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungsund bedeutet sich biegen, sich krümmen. Damit wäre der Kocher der sich krümmende Fluss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kocher_jagst_tauber_01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jagst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben dem Kocher und der Enz gehört die 189,9 km lange Jagst zu den drei Größten Nebenflüssen des Neckars und ist ein Mittelgebirgsfluss. Nach der Länge nimmt sie unter ihnen mit 189,9 km auf dem namentlichen Lauf den ersten Rang ein. Das Jagsttal, das insbesondere am Mittellauf einen ausgesprochen ländlichen Charakter hat, gilt als landschaftlich reizvoll. Nivellierende Maßnahmen wie Gewässerausbau, Begradigungen oder Flurbereinigungen haben das Landschaftsbild an der mittleren und unteren Jagst weniger stark verändert, als es oft in Flusslandschaften von Flüssen vergleichbarer Größe zu beobachten ist. Der Name Jagst ist erstmals 768 als Teil des Gaunamens Jagesgouwe (Jagstgau) nachgewiesen. 1024 folgen Erwähnungen als Jagas, 1371 als Jagst. Der Name ist vorgermanischen, vermutlich keltischen Ursprungs, das auslautende -t wurde erst in spätmittelhochdeutscher Zeit angefügt. Er wird zur Indogermanischen Wortwurzel *ieg- gestellt, die Eis bedeutet. Die Jagst wäre damit der kalte, eisige Fluss. Etwa zwischen Dörzbach und Westernhausen ist das Tal der Jagst auffallend breit bei weiterhin steilen Prallhängen. Ebenfalls ab Dörzbach prägt der Weinbau auf den sonnenexponierten Südhängen das Landschaftsbild. Die meisten Rebflächen wurden inzwischen aufgegeben, aber Steinriegel und kleinparzellige Terrassen zeugen weiterhin vom Umfang des Weinbaus früherer Zeiten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tauber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tauber entspringt am Westfuß der Frankenhöhe und mündet nach 130 km in Wertheim in den Main. Ihren Namen hat die Tauber vom keltischen dubr was Wasser bedeutet. Unterhalb Weikersheims fließt die Tauber zunächst auf einem kurzen Stück in Richtung Westen, kehrt sich aber schon beim etwa 10 km (Luftlinie) entfernten Bad Mergentheim nach Nordwesten und behält diesen Kurs forthin bei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kocher_jagst_tauber_08.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebliches Taubertal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das „Liebliche Taubertal“ steht heute als Synonym für Fahrradfahren und Wandern sowie Kultur und Genuss. Der Landstrich von Rothenburg ob der Tauber bis Freudenberg am Main und von Grünsfeld/Wittighausen bis nach Boxberg/Ahorn ist ein Paradebeispiel erlebenswerter Geschichte und Kultur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bad Mergentheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im fränkisch geprägten Nordosten von Baden-Württemberg liegt die Stadt Bad Mergentheim mit etwas mehr als 24.000 Einwohnern. Die größeren Städte Würzburg und Heilbronn sind etwa 35 km bzw. 56 km entfernt. Die Kernstadt befindet sich direkt an der Tauber, während ein Großteil der Ortsteile in Seitentälern liegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kocher_(Fluss)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Jagst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Tauber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.main-tauber-kreis.de/Wirtschaft-Tourismus/Tourismus/Liebliches-Taubertal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kocher_jagst_tauber_06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 12:48:21 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/3-taeler-radtour-kocher-jagst-tauber-oder-von-nagelsberg-nach-bad-mergentheim</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kocher_jagst_tauber_05.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum werden im Herbst die Blätter bunt?</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/warum-werden-im-herbst-die-blaetter-bunt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum wechseln Blätter im Herbst ihre Farbe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den grünen Blättern speichert ein Baum seine Nährstoffe. Sobald es im Herbst kälter wird, zieht der Baum alle lebenswichtigen Nährstoffe aus den Blättern in seinen Stamm zurück. So verschwindet auch das Grün. Übrig bleiben Farben wie Rot und Gelb. Die sind auch sonst im Blatt vorhanden. Treten aber erst mit dem Rückzug des Grüns deutlich hervor. Sogar wer das Schauspiel selbst noch nicht erlebt hat, kennt den Indian Summer: Speziell die Ahornbäume und Amberbäume, aber auch andere Laubgehölze in Kanada und den nördlichen USA hüllen sich in kräftiges Rot aller Schattierungen. Bei uns kommt das Rot weniger vor, dagegen dominieren gelbe bis orange Töne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG-20221017-WA0001.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blattfarbstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflanzen haben mehrere Blattfarbstoffe. Der wichtigste ist das grüne Chlorophyll, welches das Licht für die Fotosynthese einfängt. Die gelbe Farbe der Blätter wird durch Karotinoide, die rote Farbe durch Anthocyane hervorgerufen – beides Farbpigmente, die nicht nur im Herbstlaub vorkommen, sondern unter anderem Möhren und Kürbissen oder auch Brombeeren und Rotwein ihre typische Farbe verleihen. "Die in den Blättern vorkommenden Anthocyane werden im Herbst neu gebildet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbst01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den kürzeren Tagen sind die ersten Fröste nicht mehr fern und können den Bäumen schwer zusetzen. So verdunstet eine Birke an einem normalen Tag 70 Liter Wasser über ihre Blätter, an extrem heißen Tagen bis zu 400 Liter. Solchen Wasserverlust kann sich kein Baum leisten, wenn im Winter der Boden gefroren ist und Niederschlag nicht als Regen in den Boden sickert, sondern als Schnee liegen bleibt. Der Baum müsste verdursten. Deshalb werfen Laubbäume ihre Blätter rechtzeitig ab und retten vorher alles Wertvolle, wie zum Beispiel Stickstoff.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbst04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie lösen sich die Blätter vom Baum?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Baum verstopft gewissermaßen die Äste um sich von seinen Blättern zu trennen. Dadurch vertrocknen die Blätter und hängen somit nur noch lose an den Ästen. Kommt dann der erste Herbstwind, weht er die Blätter von den Bäumen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbst03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.welt.de/wissenschaft/article1246787/Warum-Blaetter-im-Herbst-ihre-Farbe-verlieren.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kinder.wdr.de/tv/die-sendung-mit-der-maus/av/video-sachgeschichte-blattfarben-100.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.rnd.de/wissen/warum-aendern-blaetter-im-herbst-ihre-farbe-darum-ist-das-herbstlaub-so-bunt-ZJ7DLQO6YVAKXI6DCZLZV74CVU.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.spektrum.de/frage/warum-faerben-sich-die-blaetter-im-herbst/792637
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kinderzeit.de/news-detail-zeitnah/warum-sind-im-herbst-die-blaetter-bunt.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/herbst-laub-warum-sich-blaetter-verfaerben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbst02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 20 Oct 2022 15:11:18 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – Schlosspark Schwanberg, wo Neptun unter Linden sitzt</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-schlosspark-schwanberg-wo-neptun-unter-linden-sitzt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der 8 ha große
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlosspark Schwanberg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bezaubert die Besucher zu jeder Jahreszeit und gehört zu den wenigen Schlossparks, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts angelegt wurden und liegt auf dem 474 m ü. NHN Schwanberg. Die markante Erhebung des Steigerwalds liegt im bayrischen Regierungsbezirk Unterfranken. Bekannt ist der Berg vor allem durch seine exponierte Lage, das weithin sichtbare Schloss mit der dazugehörigen Parkanlage, die evangelische Schwesterngemeinschaft Communität Casteller Ring (CCR) mit ihrer Ordenskirche St. Michael und ihrem Ordenshaus, sowie das damit verbundene Geistliche Zentrum Schwanberg, das heute den Rödelseer Ortsteil Schwanberg bildet. Zwischen 2009 und 2013 fanden umfassende Sanierungsmaßnahmen statt, die den Erhalt des Schlossparks Schwanberg langfristig als wichtiges Gartendenkmal sichern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schwanberg21.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Anfänge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit dem 13. Jahrhundert ist eine Burg auf dem Schwanberg nachgewiesen. Das bestehende Schloss erwarb 1911 Alexander Graf von Faber-Castell. Durch dessen Heirat mit Ottilie von Faber wurde der bekannte Name der Bleistiftdynastie Faber-Castell begründet. Nach der Trennung von Ottilie und seiner zweiten Heirat mit Margit Gräfin von Zedtwitz im Jahre 1920 zog sich Alexander vom Firmensitz in Stein bei Nürnberg wieder in seine unterfränkische Heimat zurück und nahm wieder den ursprünglichen Familiennamen Castell-Rüdenhausen an. Diese Rückkehr war auch der Anlass zur Anlage eines neuen großen Parks: Die Erbauung des Parks fiel in eine Zeit, die in der Gartenarchitektur von Aufbruchstimmung und neuen Strömungen geprägt war. Die formal angelegte Anlage wurde vom ersten Büro für Gartenbau und Gartenarchitektur Bayerns, der Fa. Möhl und Schnizlein gestaltet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schwanberg20.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der streng formal angelegte Teil wird durch eine Lindenallee als zentrale Achse geprägt. Ein Spaziergang unter dem Blätterdach ist immer ein Erlebnis: Im Sommer die kühle Frische, im Herbst der goldene Teppich des Laubes und im Winter die bizarren Kronenformen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schwanberg18.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rondell
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lindenallee wird von verschiedenen Plätzen unterbrochen. Gleich am Anfang öffnet sich das Rondell mit einem Obelisken in der Mitte. Er soll an den Erbauer des Parks, Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen erinnern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mittelpunkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der größte Platz ist in der Mitte mit dem markanten Neptunbrunnen zu finden. Verschiedene Elemente schmücken den Platz. Steinerne Balustervasen, markante Einzelgehölze, ein Aussichtsbalkon, eine Pergola aus Sandstein und ein Hubertushirsch aus Bronze sind wirkungsvoll in die Gestaltung der großen offenen Fläche eingebunden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schlusspunkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endpunkt der 550 Meter langen Hauptachse ist das Mausoleum mit seinem roten, kuppelförmigem Dach. Dort liegen Alexander Graf zu Castell-Rüdenhausen, seine Frau Margaretha und sein Sohn Radulf Graf zu Castell-Rüdenhausen begraben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schwanberg16.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mausoleum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bezeichnet man einen mächtigen Grabbau, der meist für bedeutende Herrscher oder Persönlichkeiten errichtet wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schwanberg12.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Friedhof der Communität Casteller Ring
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Weg zwischen dem Neptunbrunnen und dem Mausoleum liegt etwas versteckt im Wald ein kleiner Friedhof für die Schwestern der Communität Casteller Ring. Hohe Bäume rahmen die kleine Lichtung ein und geben dem Platz eine würdige und stimmungsvolle Atmosphäre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/schwanberg00.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Schwanberg_(Steigerwald)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.fraenkisches-weinland.de/poi/schlosspark_schwanberg-10868
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kitzinger-land.de/erleben/kitzinger-gartenland/herrschaftliche-gaerten/schlosspark-schwanberg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.geistliches-zentrum-schwanberg.de/erleben/schlosspark/rundgang-schlosspark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.frankens-paradiese.de/poi/schlosspark_schwanberg-8996
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 15 Oct 2022 19:29:04 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Sparen mit der Kräuterfee</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/sparen-mit-der-kraeuterfee</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Not macht erfinderisch. Waren begehrte Produkte zu teuer, kaum vorhanden oder gar nicht mehr zu bekommen, wurden kurzerhand heimische Pflanzen verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kaffee_oder_tee_2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaffee-Ersatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin nach wie vor eng mit der Stadt Ludwigsburg verbunden und Ludwigsburg untrennbar mit der Geschichte Franck, die sich vor 150 Jahren in der Barockstadt niederließ. Ludwigsburg verdankt der Frank’schen Rösterei wirtschaftlichen Aufschwung und den Ruf als Hauptstadt der „Chichoria“, aus deren getrockneten und gemahlenen Wurzel der Ersatzkaffee gewonnen wird. Die Unternehmensgeschichte reicht zurück in die Zeit Friedrichs des Großen, der Bohnenkaffee mit hohen Steuern belegt und schließlich den Genuss des „Türkentrankes“ ganz verboten hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dadurch verhalf er dem Landkaffee aus Gerste, Gerstenmalz, Roggen und Zichorie zum Durchbruch. Der Bedarf nach dem preiswerten Landkaffee stieg, so dass bereits um 1760 die ersten Fabriken zur Herstellung des „Deutschen Kaffees“ ihre Tore öffneten. Johann Heinrich Franck, Inhaber einer Konditorei und eines Gewürzladens in Vaihingen/Enz, stellte 1828 erstmals Kaffee aus Zichorien her und gründete in dem Jahr die Fabrik Heinrich Franck.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zichorien-Kaffee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten: Wurzeln der Wegwarte (Cichorium intybus)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung: 1) Wurzeln im September / Oktober ausgraben, sauber machen, in kleine Stücke schneiden und schnell an der Luft trocknen lassen. 2) Die Wurzelstückchen in einer Pfanne ohne Fett bräunlich rösten. Abkühlen lassen und mit einer Mühle zu Pulver vermahlen. 3) 1 TL mit 250 ml kochendem Wasser überbrühen und 2 bis 5 Minuten ziehen lassen. Der Satz kann in der Tasse verbleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwarzer-Tee-Ersatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch für Teeliebhaber gibt es einen günstigen Ersatz. Schwarzer Tee erhält seinen Geschmack hauptsächlich durch das Fermentieren der Blätter. Die Blätter von Brombeere, Himbeere, Erdbeere, Johannisbeere, Eberesche, Heidelbeere, Wilde Malve, Schlehe und Weißdorn eignen sich ebenfalls hervorragend. Der Geschmack ist ähnlich, enthält aber kein Teein und ist deshalb nicht anregend. Dafür aber leicht harntreibend, magenfreundlich, verdauungsfördern und beruhigend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee aus heimischen Blättern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten: Blätter nach Wahl, Frischhaltefolie, Baumwolltuch, Gummibänder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung: 1) Blätter leicht reinigen, größere Blattstiele entfernen und über Nacht antrocknen lassen. 2) Blätter leicht durchkneten, anschließend, in Streifen schneiden und leicht mit Wasser besprenkeln. Nochmals durchkneten. 3) Das Baumwolltuch auf ein gleich großes Folienstück legen und die Blätter darauf verteilen. 4) Alles sehr eng zu einer Rolle aufrollen, dann die Rolle in der Mitte zusammenlegen und mit Gummibändern fixieren. 5) Alles 2 Tage schwitzen lassen. Die Blätter sollten sich bräunlich-schwärzlich verfärben und nach Schwarzem Tee duften. Wenn es nach Schimmel riechen sollte, dann bitte entsorgen. 6) Anschließend die Blätter ausbreiten und endgültig gut durchtrocknen lassen. In Dosen aufbewahren und wie Schwarztee (3 bis 5 Minuten ziehen lassen) zubereiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehl auf gesunde Weise strecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brot war und ist ein Grundnahrungsmittel, auf das die wenigsten Menschen verzichten möchten. Zum Strecken wurde verwendet, was gerade Passendes vorhanden war oder draußen aktuell wuchs. So wurden zum Beispiel Queckenwurzel, Eicheln, Schlangenknöterich, Erbsen, Leinsamen, Nüsse, Rotklee Blüten sowie verschiedene Samen von Bäumen verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Scharf ohne echten Pfeffer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch Pfeffer war für unsere Vorfahren lange Zeit unerschwinglich. Stattdessen verwendete man meist heimische scharfe oder würzige Pflanzen um den Exoten zu ersetzen. Die grau-schwarzen Samenkörner des Mönchspfeffers, Meerrettich, Dost, Blätter der Schaumkrautarten, Senf, Brunnenkresse, getrocknete und gerebelte Bohnenkrautblätter oder die Samen des Schwarzkümmels gehörten schon bald zu den Favoriten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weihnachtsgewürz
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anfang Oktober darf man sich bereits um Weihnachten Gedanken machen und Plätzchen backen. Aber was sind unser Weihnachtsgebäck oder unsere gewürzten Weine ohne den Geruch und Geschmack von echten Gewürznelken? Einen ähnlichen Genuss kann man die sehr häufig vorkommende Echte Nelkenwurz (Geum urbanum) verwenden. Sie enthält in ihrem Wurzelstock genau wie die Gewürznelke Eugenol, das beim Trocknen freigesetzt wird. Damit duftet es herrlich exotisch und zugleich wird eine leicht antiseptische und verdauungsregulierende Wirkung erzielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.stuttgarter-nachrichten.de/
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           inhalt.geschichte-von-caro-kaffee-in-ludwigsburg-noch-riecht-man-das-ludwigsburger-gschmaeckle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landapotheke, alte Hausmittel, September-Oktober, ab Seite 114
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 10 Oct 2022 14:13:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/sparen-mit-der-kraeuterfee</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_1773_klein.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_1773_klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Komm mit ins Beet</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/komm-mit-ins-beet</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine neuen Rosen sind aus England angekommen und ich bin begeistert!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Rosen – dann müssen es für mich Rosen von David Austin aus England sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/davidaustinrose01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           CLAIRE AUSTIN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Englische Kletterrose, gezüchtet von David Austin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders gesund und duftstark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese kräftige, aufrechte Rose ist eine sehr gute Kletterpflanze, sowohl was die Schönheit als auch was die Leistung betrifft. Sie trägt angenehm schalenförmige, zitronengelbe Knospen, die sich allmählich zu großen, cremeweißen Blüten öffnen, wobei die äußeren Blütenblätter perfekt in konzentrischen Kreisen angeordnet sind. Sie duften stark nach Myrrhe mit Nuancen von Mädesüß, Vanille und Heliotrop. Der Wuchs ist kräftig und besonders gesund und wird von einem attraktiven, mattgrünen Laub überdeckt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Claire Austin ist die Tochter von David Austin. Sie hat eine Gärtnerei, die sich auf winterharte Pflanzen spezialisiert hat, darunter die schönste Sammlung von Schwertlilien, Pfingstrosen und Taglilien in Großbritannien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbe:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cremeweiß 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blühverhalten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Öfter blühend 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Duft:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stark, Myrrhe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blütengröße:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medium 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Züchter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           David Austin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wuchs:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Englische Kletterrose bis 3.75m
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Standort:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Volles Sonnenlicht bis Halbschatten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/davidaustinrose02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           THE GENEROUS GARDENER
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Englische Kletterrose, gezüchtet von David Austin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders duftstark
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr schön geformte Blüten, die anmutig auf dem Stamm nicken. Wenn sich die Blütenblätter öffnen, sehen sie fast wie eine Seerose aus. Die Blüten sind blassrosa und duften nach "Alten Rosen", Moschus und Myrrhe. Benannt anlässlich des 75. Jahrestages des National Gardens Scheme, das es ermöglichte, so viele schöne private Gärten zu sehen, dank der Großzügigkeit ihrer Besitzer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Farbe:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zartrosa 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blühverhalten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Öfter blühend 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Duft:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stark, Alte Rose/Musk/Myrrhe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blütengröße:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medium 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wuchs:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Englische Kletterrose bis 4.5m
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Züchter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            David Austin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einführungsjahr:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2002
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Standort:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Volles Sonnenlicht bis Halbschatten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/davidaustinrose03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eu.davidaustinroses.com
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 25 Sep 2022 17:48:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/komm-mit-ins-beet</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/davidaustinrose02.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/davidaustinrose02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wien ist alt, Wien ist neu – und so vielfältig: von den Prachtbauten des Barock über den "goldenen" Jugendstil bis zu aktueller Architektur.</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wien-ist-alt-wien-ist-neu-und-so-vielfaeltig-von-den-prachtbauten-des-barock-ueber-den-goldenen-jugendstil-bis-zu-aktueller-architektur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit über 1,9 Millionen Einwohnern (etwa ein Fünftel der österreichischen Gesamtbevölkerung) ist das an der Donau gelegene
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wien
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die bevölkerungsreichste Großstadt und Primatstadt Österreichs. Im Großraum Wien leben etwa 2,8 Millionen Menschen – das entspricht rund einem Drittel der österreichischen Gesamtbevölkerung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wien20220810_184128.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schloss Schönbrunn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            war mein erstes Ziel: Das Schloss Schönbrunn geht in seiner heutigen Form zunächst auf eine von und für Kaiser Joseph I. geplante Residenz zurück, die Kaiserin Maria Theresia später im 18. Jahrhundert für ihre Familie zur gemütlichen Sommerresidenz umbauen ließ. Das Schloss liegt seit 1892 im 13. Wiener Gemeindebezirk, der seit damals Hietzing genannt wird. Der Name Schönbrunn bezieht sich auf einen Kaiser Matthias zugeschriebenen Ausspruch. Er soll hier im Jahr 1619 auf der Jagd eine artesische Quelle entdeckt und darüber erfreut ausgerufen haben: „Welch’ schöner Brunn!“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Schloss und sein Park bilden ein untrennbares Ensemble. Zwar ist die Anlage bereits in Fischer von Erlachs Entwurf skizziert, doch geht die gartenarchitektonische Gestaltung auf Jean Trehet, einen Schüler Le Nôtres, zurück, der 1695 mit den Planungen begann und bis 1699 ständig in Schönbrunn beschäftigt war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach war ich in der Stadt unterwegs und trotz der kurzen Distanzen mehr als 20 km unterwegs. Architektonisch ist Wien bis heute vor allem von den Bauwerken um die Wiener Ringstraße aus der Gründerzeit, aber auch von Barock und Jugendstil geprägt. Durch seine Rolle als kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreich ab 1804 wurde Wien zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas. Um das Jahr 1910, als Wien noch Hauptstadt der Habsburgermonarchie war, zählte die Stadt über zwei Millionen Einwohner. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wien20220812_154234.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das historische Zentrum von Wien sowie das Schloss Schönbrunn gehören heute zum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           UNESCO-Weltkulturerbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Mit jährlich rund 7,5 Millionen Touristen und rund 16,5 Millionen Gästeübernachtungen zählt Wien zu den meistbesuchten Städten Europas. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein abendliches Highlight war die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Juwel Bar
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taborstraße 1-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Im Herzen von Wien erwartete mich im 15. Stock des Mediatowers eine elegante und außergewöhnliche Eventlocation. Diesen beeindruckenden und grandiosen Blick über die Dächer Wiens wollte ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Wien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Schönbrunn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wien.info
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.eventinc.at/eventlocation/wien/juwel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Juwel Wien – JUWEL.WIEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wien20220812_152732.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 20 Sep 2022 18:14:55 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wien-ist-alt-wien-ist-neu-und-so-vielfaeltig-von-den-prachtbauten-des-barock-ueber-den-goldenen-jugendstil-bis-zu-aktueller-architektur</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – Wiener Wald und Donau-Rad-Weg</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-wiener-wald-und-donau-rad-weg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wienerwald
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           als östlichster Ausläufer der Nordalpen ist eine Gebirgsgruppe in Niederösterreich und Wien und bildet damit das Nordostende der Alpen. Das 45 km lange und 20 bis 30 km breite Mittelgebirge ist überwiegend bewaldet und ein beliebtes Naherholungsgebiet für Wiener. Es ist heute – unter Einschluss der Randgebiete in der Millionenstadt Wien selbst – weitgehend vollständig als UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald ausgewiesen. Auf 1.350 km² bietet der Wiener-Wunder-Wald Lebensraum für 2.000 Pflanzenarten, 150 Brutvogelarten und viele andere bedrohte Tiere. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Reliefkarte_%C3%96sterreich.png" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war im August 2022 in Tulln und natürlich auch im nördlichen Wienerwald unterwegs. Der nördliche Wienerwald erstreckt sich bis zur Donau und wird durch das Tullnerfeld, die Wiener Pforte und das Stadtgebiet Wien mit dem Schwarzenbergpark und dem Lainzer Tiergarten begrenzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Region um Klosterneuburg bildet die hügelige Grenze zur Donau und bietet Radrouten, wie den bekannten Donauradweg, der von Passau bis nach Wien führt. Ein besonderes Highlight ist die wunderschöne Hagenbachklamm, die ein perfektes Ausflugsziel darstellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Thema Wein ist in Klosterneuburg tief verwurzelt. So reicht die Geschichte des Weines hier bis zu 900 Jahre zurück und beherbergt das älteste und zweitgrößte Weingut Österreichs, das Weingut Stift Klosterneuburg. Das Stift Klosterneuburg ist ein Top Ausflugsziel und bietet zahlreiche Führungen. Die Winzerorte haben meist ihren dörflichen Charakter bewahrt und laden mit gemütlichen Heurigenlokalen und lauschigen Gastgärten zu unbeschwerten Stunden bei Speis, Trank und Wiener Musik ein. Wien ist übrigens die einzige Großstadt, die über Weinbau innerhalb der Stadtgrenzen verfügt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/tulln20220813_105035.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Radfahren am Donauradweg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Radfahren am Donauradweg ist man frei. Ganz alleine bestimmt man das Tempo, den Weg und das Ziel. Gesellschaft hat man vom moosig-frischen Duft des Flusses, an dessen Ufer man sich bewegt, von seinem leisen Rauschen und sanften Plätschern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin die Strecke von Krems über Tulln – wo ich mein Hotelzimmer hatte – bis nach Wien gefahren und wieder zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/tulln20220813_153511.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wien liegt am westlichen Rand des Wiener Beckens, an den sanften Abhängen des Wienerwaldes, einem Ausläufer des Alpenvorlandes, auf 16° östlicher Länge und 48° nördlicher Breite am Übergang zweier Klimazonen, dem gemäßigten mitteleuropäischen Übergangsklima und dem trockeneren pannonischen Klima. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tulln ist neben Wien in Highlight und eine der ältesten Städte in Österreich. Gleich am Stadtrand passieren Sie das Gelände der GARTEN TULLN, Europas einzigartige ökologische Gartenerlebniswelt mit über 70 Schaugärten und vielen weiteren Attraktionen. Hier durfte ich zwei Wochen lang hinter die Kulissen schauen. Im Egon-Schiele-Museum, dem Egon Schiele Geburtshaus und dem Egon-Schiele-Themenweg können Sie den weltberühmten Ausnahmekünstler erleben. Tullns Donaulände ist attraktiv gestaltet und in wenigen Minuten gelangt man von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, unter anderem ins Stadtmuseum Tulln, in dem das Römermuseum Tulln, die Dokumentation über das kaiserliche Frauenstift, sowie das Virtulleum unter zusammengefasst werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/tulln20220813_111353.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entlang der weitläufigen Stockerauer Au bin ich in Richtung Wien geradelt. Beim Kraftwerk Greifenstein ließe sich die Radtour für einen Besuch der nahen Festspielstadt Stockerau unterbrechen – um etwa den dortigen Kirchturm, den höchsten Niederösterreichs, zu erklimmen. Die Burgen Greifenstein, am jenseitigen Donauufer, und Kreuzenstein, anfangs in der Ferne zu sehen, rücken immer näher. Bald, nach dem Kraftwerk Greifenstein, gelangt man in die "Rattenfängerstadt" Korneuburg. Angeblich hat hier einst ein um seinen Lohn geprellter Rattenfänger die Kinder der Stadt verschleppt. Der Rattenfängerbrunnen vor dem neugotischen Rathaus erinnert an diese Sage. Dominiert wird der von Patrizierhäusern gesäumte Hauptplatz vom wuchtigen, mittelalterlichen Stadtturm. Nach einem Blick in die Augustinerkirche, die immerhin ein Deckenfresko von Franz Anton Maulbertsch ziert, gelangt man alsbald schon in den Einzugsbereich der Metropole Wien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Wienerwald
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Datei:Reliefkarte_Österreich.png
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wien.gv.at
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wien.info
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.alpen-guide.de/reisefuehrer/uebersicht/thermenregion-wienerwald
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wienerwald.info/noerdlicher-wienerwald-1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.donauregion.at/donauradweg-etappen.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 12:24:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee-wiener-wald-und-donau-rad-weg</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Herbstzeitlose – tödliches Gift aus der Natur</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-herbstzeitlose-toedliches-gift-aus-der-natur</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herbstzeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Colchicum autumnale) ist die bekannteste Pflanzenart aus der Familie der ca. 100 Arten umfassenden Familie der Zeitlosengewächse (Colchicaceae). Die heimische Knollenpflanze wächst in Süd- und Mitteleuropa auf frischen bis feuchten, nährstoffreichen Wiesen sowie in lichten Auwäldern und blüht im Spätsommer bis Herbst. Gelegentlich kann die Herbstzeitlose mit herbstblühenden Krokussen verwechselt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose05.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was bedeutet der Name?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der deutsche Name Herbstzeitlose bezieht sich auf den ungewöhnlichen, „zeitlosen“ Blüh-Rhythmus: Im Frühjahr erscheinen die Blätter und im Spätsommer bis Herbst die Blüte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der lateinische Name Colchicum ist von Kolchis abgeleitet. Das ist die Landschaft am Ostufer des Schwarzen Meeres, wo ursprünglich wohl die meisten Herbstzeitlosen wuchsen. Gleichzeitig ist das aber auch der Ort, wo Medea, eine der mächtigsten Zauberpriesterinnen, Zauberinnen und Giftmischerinnen der griechischen Mythologie, zu Hause war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wuchs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der ausdauernde und äußerst giftige Herbstblüher erreicht eine Höhe zwischen 8 bis 30 cm. Nach der Blüte stirbt die Mutterknolle, bildet aber aus Seitensprossen Tochterknollen, die dann im nächsten Herbst blühen. So können im Laufe der Jahre größere Teppiche entstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die lanzettförmigen Blätter werden bis zu 25 cm lang und ähneln Tulpenblättern. Ungewöhnlich ist, dass die Blätter erst im nächsten Frühjahr erscheinen, wenn aus der Blüte eine grüne Samenkapsel entstanden ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pro Pflanze werden ein bis fünf Blüten gebildet und meist blassrosa bis violett, selten weiß sind. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten oder durch Selbstbestäubung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die länglich-eiförmige Kapselfrucht bildet sich erst zur Reifezeit im Frühsommer (Mai bis Juni) innerhalb des „Trichters“ aus meist drei Laubblättern, der sich ab zeitigem Frühjahr bildet. Bei Reife im Sommer ist die Kapselfrucht leicht blasig angeschwollen und braun. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe und Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die schöne Blüte der Herbstzeitlose kann vergessen machen, dass die Pflanze eine der giftigsten einheimischen Grünlandpflanzen ist. Der Verzehr kann tödlich sein – für Mensch und Tier. Nahezu alle Pflanzenteile selbst Blüten und Samen enthalten giftige Alkaloide. Der Gehalt ist am höchsten in den Samen und der Knolle, aber auch Blüten und Blätter haben einen hohen Giftgehalt. Bereits 5 g der Samen gelten als tödliche Dosis für einen Erwachsenen. Der Hauptwirkstoff ist das giftige Alkaloid Colchicin. Mit der Reife nehmen der Alkaloidgehalt und damit die Giftigkeit zu. Mit zunehmender Höhenlage des Standortes allerdings nimmt der Gehalt ab. Colchicin ist ein starkes Zellgift und wird zu Forschungszwecken eingesetzt: Bekannt ist es hier vor allem als so genannter Mitosehemmer. Das bedeutet, dass man mit dem Gift den Vorgang der Zellteilung stoppen kann. In der Pflanzenzüchtung wird das Alkaloid verwendet, um Mutationen auszulösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwechslungen mit Bärlauch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Frühjahr kommen immer wieder Verwechslungen mit dem Bärlauch (Allium ursinum) vor, zumal die Pflanzen oft an ähnlichen Standorten wachsen. Verlasse dich nicht auf den Geruch, denn nach ein paar Blättern Bärlauch sammeln, riecht alles danach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Herbstzeitlose im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Herbstzeitlosen lieben einen lehmig-humosen, leicht kalkhaltigen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Damit die zierlichen Pflanzen ausreichend zur Geltung kommen, sollte man auf einen ansprechenden Hintergrund achten. Andererseits muss dem im Sommer welkenden Laub Zeit zum Ausreifen gegeben werden. Bereits Ende April beginnen die Blätter abzusterben und sehen nicht mehr so schön aus. Dieses Phänomen führte zu der Legende, dass in der Walpurgisnacht Hexen das Laub dieser Pflanzen abschnitten, um damit Menschen und Tiere zu vergiften. Pflanze deine Herbstzeitlosen immer als Gruppe um sie effektvoll ins Licht zu rücken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/herbstzeitlose06.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflanzenportrait Berg-Zeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Colchicum montanum L.; Syn.: Merendera montana)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Vorbereitung auf meine Pyrenäen Fahrradtour habe ich mir eine Berg-Zeitlose für meinen Steingarten gekauft und möchte sie im Portrait vorstellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Berg-Zeitlose ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 3 bis 7 Zentimeter erreicht. Sie bildet Knollen als Überdauerungsorgane. Die Laubblätter messen 7 bis 22 × 0,3 bis 1 Zentimeter und sind zur Blütezeit kaum entwickelt. Die Blüten haben einen Durchmesser von 4 bis 8 Zentimeter und sind rosalila mit weißer Mitte. Die Perigonblattspreiten messen 25 bis 65 × 3 bis 11 Millimeter. Die Staubbeutel sind am Grund am Staubfaden befestigt und sind nicht leicht beweglich. Die Blütezeit reicht von (Juli) August bis Oktober.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie kommt nicht nur in den Pyrenäen, sondern auch in Portugal, Spanien und im südwestlichen Frankreich vor. Überwiegend wächst auf trockenen, steinigen Berghängen, Ericaceen- und Stechginster-Heiden und subalpinen Wiesen in Höhenlagen von 900 bis 2500 Metern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Herbstzeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/zeitlose/herbstzeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.iva.de/iva-magazin/umwelt-verbraucher/die-herbstzeitlose-toedliches-gift-aus-der-natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lfl.bayern.de/ips/unkraut/u_steckbriefe/053990/index.php
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.schoener-wohnen.de/einrichten/garten-terrasse/pflanzenlexikon/42040-plxk-herbstzeitlose-herbstkrokus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/21222.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pascoe.de/wirkstoffe/detail/herbstzeitlose.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nachgeharkt.de/die-herbstzeitlose-eine-raetselhafte-pflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Berg-Zeitlose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 10:21:54 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Garten Tulln in Österreich</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Garten Tulln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist eine im Jahr 2008 eingerichtete Landesgartenschau des Bundeslandes Niederösterreich in Tulln an der Donau und wurde anschließend eine Dauereinrichtung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220816_095038_klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie sind Europas
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            erste ökologische Gartenschau
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und eines von Niederösterreichs Top-Ausflugszielen. Im August hatte ich das große Glück zwei Wochen hinter die Kulissen zu schauen und war begeistert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220816_111351_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gelände liegt westlich der Stadt zwischen dem Tullner Messegelände und der Rosenbrücke über die Donau. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit ihren 70, nach ökologischen Kriterien gepflegten, Schau- und Mustergärten ist Die Garten Tulln Ideenlieferant für Hobbygärtner, Ausflugsziel für Naturinteressierte und Abenteuerland für Familien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem 30 Meter hohen Baumwipfelweg hat man einen gigantischen Ausblick auf das weitläufige Gelände und dessen natürliche Umgebung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Saison 2022
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Öffnungszeiten und Preise
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           DIE GARTEN TULLN – die „Natur im Garten“ Erlebniswelt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis 26. Oktober 2022 sind die Gartentore von 09:00 bis 18:00 Uhr täglich geöffnet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erwachsene: 14,- Euro
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Senioren, Studenten und Schüler (ab 15 Jahren): 12,- Euro
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gruppen (ab 20 Personen): 12,- Euro
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jugendliche von 6 - 15 Jahren: 3,- Euro
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Adresse:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Wasserpark 13430 Tulln, Österreich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Telefon: +43/(0)2272/68 1 88
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fax: +43/(0)2272/68 1 88-199
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.diegartentulln.at
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220808_151116_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Die_Garten_Tulln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.naturimgarten.at/unser-angebot/schaugärtnerinnen/schaugarten/die-garten-tulln-2339.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www. diegartentulln.at
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 04 Sep 2022 17:57:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-garten-tulln-in-oesterreich</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220808_151116_klein.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220808_151116_klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Königskerzen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/koenigskerzen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die etwa 300 Arten umfassende Gattung kommt überwiegend in Eurasien vor und gehört zur Familie der Braunwurzgewächse. Die zweijährige Königskerze bevorzugt trockene, sonnige Stellen und im ersten Jahr wächst eine große Blattrosette mit weichen Blättern, die einen halben Meter lang werden können. Erst im zweiten Jahr reckt sich der Stängel in die Höhe und die leuchtend gelben Blüten bilden sich. Von unten nach oben blühen die Knospen auf, etwa von Ende Juni bis August.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/koenigskerze01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Drei Königskerzenarten werden arzneilich genutzt: die Großblumige Königskerze (Verbascum densiflorum), die Gemeine (Verbascum phlomoides) und die Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus). Für die Wirkungen der Königskerze sind die Schleimstoffe und die Triterpensaponine verantwortlich. Die Schleimstoffe legen sich wie eine Art schützender Film über die Schleimhaut in Mund und Rachen. Dadurch beruhigen sie diese und können Halsschmerzen ebenso wie trockenen Reizhusten lindern. Die Saponine sollen dagegen zähes Sekret lösen, das sich in den Atemwegen festgesetzt hat. Ein Tee aus Königskerzenblüten kann daher die Beschwerden lindern, die eine Erkältung hervorruft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Königskerze sieht genauso aus, wie sie heißt. Majestätisch wächst sie kerzengrade bis zu 2 m nach oben, und blüht auf einem Großteil ihrer Höhe mit leuchtendgelben runden Blüten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/koenigskerze02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Königskerzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.apotheken-umschau.de/medikamente/heilpflanzen/koenigskerze-beruhigend-fuer-den-hals-733211.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.heilkraeuter.de/lexikon/k-kerze.htm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 25 Jul 2022 18:17:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/koenigskerzen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/koenigskerze02.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/koenigskerze02.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kräuterfee hat neue Nachbarn</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-kraeuterfee-hat-neue-nachbarn</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute möchte ich euch meine neuen Nachbarn vorstellen. Zwei ganz besonders süße Nachbarn:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7289_klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Uhus sind seit einiger Zeit hier unterwegs und verbringen die Tage in meinem Garten. Uhus haben einen massigen Körper und einen auffällig dicken Kopf mit Federohren. Damit sind sie die größte europäische Eulenart. Die Augen sind orangegelb. Das Gefieder weist dunkle Längs- und Querzeichnungen auf. Brust und Bauch sind dabei heller als die Rückseite.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7255_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Uhu ist ein Standvogel, der bevorzugt in reich strukturierten Landschaften jagt. Er gehört zu den Ansitzjägern. Sie jagen meistens in der Abenddämmerung und in der Morgendämmerung. Während der Aufzucht ihrer Jungen kann man die Uhus auch bei ihrer Jagt am Tag beobachten. Wie jagt der Uhu? Der Uhu sitzt den ganzen Tag fast regungslos auf einem Gebäude oder auf einen Baum und beobachtet was sich bewegt. Er merkt sich genau, wo z.B. die Tauben und Krähen ihre Schlafplätze haben und in der Nacht holt er sie sich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7311_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Mitteleuropa brütet die Art vor allem in den Alpen sowie den Mittelgebirgen, daneben haben Uhus hier in den letzten Jahrzehnten aber auch das Flachland wieder besiedelt. Die Brutplätze finden sich vor allem in Felswänden und Steilhängen und in alten Greifvogelhorsten, seltener an Gebäuden oder auf dem Boden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der deutsche Name „Uhu“ geht wie viele seiner mundartlichen Entsprechungen, etwa „Schuhu“, auf den Eindruck seines Balzrufs zurück. Auch der Gattungsname „Bubo“ ist auf diesen charakteristischen Ruf zurückzuführen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uhu Männchen und Uhu Weibchen sehen im Gefieder gleich aus. Der Unterschied liegt in der Größe und im Gewicht. Das Uhu Weibchen ist deutlich größer und schwerer. Wie Ihr auf dem Foto sehen könnt, ist der Uhu durch seine Größe, seinen kräftigen Kopf mit den großen Federohren, den großen orangeroten Augen, einem dunklen Schnabel und den kräftigen befiederten Beinen gegenüber den anderen Eulen unverkennbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Uhu ist nicht nur in Europa anzutreffen, sondern auch in Afrika, in Russland, in China und in Japan. In Europa könnt Ihr z.B. den Uhu in Spanien, in Portugal, in Frankreich, Österreich, in Holland, in Deutschland, in Norwegen, in Finnland, in Schweden und im Baltikum beobachten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7294_klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/uhu.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Uhu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/uhu
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 19:29:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-kraeuterfee-hat-neue-nachbarn</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7308_klein.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_7293_klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Am Waldrand blüht Johanniskraut</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/am-waldrand-blueht-johanniskraut</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das echte Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Tüpfeljohanniskraut genannt, besitzt die Fähigkeit, das Licht der Sonne zu speichern. Es gibt viele Sagen und Geschichten um das Johanniskraut, z.B. von Baldur dem Gott des Lichts und der Christianisierung vom heiligen Johannes. All diese Legenden erzählen vom Sonnenlicht und dem Vertreiben des Dunklen und Bösen. Und genau in diesem Sinne setzten sowohl Heilpraktiker als auch die moderne Schulmedizin das Sonnenkraut heute ein: bei Depressionen, Angstzuständen und geistiger Erschöpfung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220624_205556.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Volkstümlich wird das Echte Johanniskraut auch als Herrgottsblut bezeichnet. Der Name bezieht sich auf Johannes den Täufer, da die Pflanze um den Johannistag (24. Juni) herum blüht. Auch der englische Name „St John’s wort“ und der spanische Name „hierba de San Juan“ beziehen sich auf Johannes den Täufer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Echte Johanniskraut ist die in Europa verbreitetste Art der Gattung Hypericum und in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch. In Ostasien, Nord- und Südamerika und in Australien ist es eingebürgert worden. Man findet es in tiefen bis mittlere Höhenlagen. Es wächst verbreitet in Gebüschsäumen, an Waldrändern, Wegen und Böschungen, in Magerwiesen und -rasen, in Ginster- und Heidekrautheiden, in Brachen und Waldverlichtungen oder auf Bahnschotter als Pionierpflanze. Das Echte Johanniskraut tritt vorwiegend in größeren Gruppen auf, allerdings sind diese selten bestandsbildend. Als ökologische Zeigerwerte nach Ellenberg
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird Hypericum perforatum als Halbschattenpflanze für mäßig warme bis warme Standorte bei gemäßigtem Seeklima angegeben. Die angezeigte Bodenbeschaffenheit ist gleichmäßig trocken bis mäßig feucht und stickstoffarm, niemals jedoch stark sauer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf Wiesen ist es eine Zeigerpflanze für Magerkeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Echte Johanniskraut ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 100 Zentimetern erreicht. Sie bildet stark verzweigte Wurzelkriechsprosse und eine spindelförmige, bis zu 50 Zentimeter tief reichende Wurzel. Der aufrechte Stängel ist durchgehend zweikantig und innen markig ausgefüllt (nicht hohl). Dadurch unterscheidet sich das Echte Johanniskraut von anderen Johanniskrautarten. Im oberen Bereich des Stängels ist das Echte Johanniskraut buschig verzweigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind mehr oder weniger sitzend. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von bis zu 3 Zentimetern oval-eiförmig bis länglich-linealisch. Die Blattspreite ist dicht mit durchscheinenden Öldrüsen besetzt. Der Blattrand ist mit schwarzen Drüsen punktiert. Bei den zahlreichen durchscheinenden Punktierungen der Spreite handelt es sich um Gewebslücken, die durch Spaltung oder Auseinanderweichen von Zellwänden entstanden sind und in denen das helle ätherische Öl konzentriert ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220624_205528.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der meist reichblütige trugdoldige Blütenstand ist aus Dichasien mit (zur Fruchtzeit gut erkennbaren) Schraubeln zusammengesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind bis zu 5 Millimeter lang, länger als der Fruchtknoten, (ei)-lanzettlich, fein grannenartig zugespitzt, mit hellen und schwarzen Drüsen. Die fünf goldgelben Kronblätter sind bis 13 Millimeter lang, nur auf einer Seite gezähnt und am Rande schwarz punktiert. Die Kronblätter enthalten in Gewebslücken das blutrote Hypericin, das beim Zerreiben (am besten mehrere Blütenknospen nehmen) auf den Fingern eine Rotfärbung hinterlässt. Aufgrund dieser Eigenschaft war das Echte Johanniskraut lange Zeit eine der wichtigsten Färberpflanzen. Die einzelnen Kronblätter sind aufgrund ihrer gedrehten Knospenlage etwas asymmetrisch, sodass die ganze Blüte in offenem Zustand einem „Windrad“ ähnlichsieht. Die 50 bis 60, manchmal bis 100 Staubblätter umgeben in drei Büscheln angeordnet den Fruchtknoten. Aus den drei Staubblattanlagen entstehen durch zentrifugales Dedoublement drei Cluster mit insgesamt bis zu 100 Staubblättern; siehe Sekundäre Polyandrie. Der oberständige, ovale Fruchtknoten ist in drei Fächer unterteilt, die kürzer sind als die Kelchblätter. Statt Nektar ist ein anbohrbares Gewebe von unsicherer ökologischer Bedeutung vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Frucht ist eine schmal-eiförmige, bis 10 Millimeter lange, geriefte dreifächrige Spaltkapsel. Die Samen sind bei einer Länge von etwa 1 Millimetern länglich, gebogen und fein netzförmig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blütenökologisch handelt es sich um eine homogene „Pollen-Scheibenblumen“. Fremdbestäubung erfolgt durch Pollen suchende Insekten. Besucher sind besonders Hummel-Arten und Bienen- und Schwebfliegen-Arten. Selbstbestäubung ist durch die räumliche Trennung von Griffelästen und Staubbeutelbündeln erschwert, ist aber beim Schließen der Blüten möglich, wenn die schrumpfenden Kronblätter die Blüte wieder einhüllen. Am Abend und beim Abblühen rollen sich die Blütenblätter an den Seiten in der Längsachse ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die kleinen Samen der bei Trockenheit geöffneten Kapselfrüchte werden von Tieren verschleppt (Zoochorie) oder durch den Wind verbreitet (Ballonflieger). Vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelkriechsprosse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Pflanzenteile sind leicht giftig. Die getrockneten Blüten des Behaarten Johanniskrauts enthalten bis zu 1,4 % des roten Farbstoffes Hypericin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            („Johannisblut“). Die Hypericin-Aufnahme führt bei nicht pigmentierten (weißen) Weidetieren (Pferde, Schafe, Ziegen etc.) nach der Bestrahlung durch Sonnenlicht zu Hämolyseerscheinungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            („Hartheukrankheit“).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwechslungen können mit dem Geflügelten Johanniskraut (Hypericum tetrapterum) passieren. Der Stängel ist hier 4 etwa 1-2 mm breit geflügelten Kanten und wächst auf nassen Böden, auch auf basischen Standorten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung in der Ernährung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Johanniskraut wird nicht nur als Heilmittel verwendet, sondern ist auch ein gesundes Nahrungsmittel. Das gesamte blühende Kraut findet bei der Herstellung von Würzölen als aromatische Zutat Verwendung. Die jungen Triebspitzen und zarten Blätter können im Frühjahr in den Salat gemischt oder in Kräuterquark untergerührt werden. Eine hübsche essbare Dekoration sind die zart süßlichen Blüten auf rohen und gekochten Speisen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Johanniskraut wird besonders bei Stimmungstiefs, Erschöpfung und zur Stärkung nach schweren Krankheiten verwendet. Es hat aber auch eine anregende Wirkung auf die Sexualorgane und macht diese sensibler und empfindsamer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskrauttee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tee wird aus dem blühenden Kraut gekocht. Dafür werden zwei Teelöffel des frischen oder getrockneten Krautes in einen Liter kaltes Wasser gegeben. Das Wasser mit dem Johanniskraut einmal kurz aufkochen und dann sofort abseihen. Die Tagesdosis sollte nicht mehr als drei Tassen betragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskrauttee wird bei nervlicher Erschöpfung, Stimmungstiefs, Depressionen, Schockzuständen, Kopfschmerzen nach einer Gehirnerschütterung, bei Krämpfen, Blutarmut und Problemen der Leber getrunken. Zur Erholung nach schweren Krankheiten wird Johanniskrauttee zur Rekonvaleszenz empfohlen. In Schlaf- und Beruhigungstees ist Johanniskraut eine wichtige Zutat. Äußerlich kann der Tee genauso wie Johanniskrautöl angewandt werden, jedoch ist das Öl stärker in der Heilkraft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskrautöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn man die Blüten des Johanniskrauts zwischen den Fingern verreibt, tritt ein roter Saft aus. Dieser kommt aus den Öldrüsen und enthält Hypericin, welches für die Rotfärbung verantwortlich ist und in der Medizin als Antidepressivum eingesetzt wird. Johanniskrautöl, auch Rotöl genannt, unterstützt die Erneuerung des Gewebes und wird bei Verbrennungen, Sonnenbrand, Wunden, Zahnschmerzen und Entzündungen der Haut angewendet. Als linderndes Einreibemittel findet es auch bei Ischiasschmerzen, Verstauchung, Nervenschmerzen, Hexenschuss und Kreuzschmerzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskrauttinktur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskrauttinktur wird bei denselben Beschwerden angewendet wie der Tee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie ist leicht selbst herzustellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das blühende Echte Johanniskraut in voller Blüte sammeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Blüten und Blätter vom Stängel streifen und in ein dunkles Glas geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Mit 45-prozentigem Alkohol auffüllen, so dass das gesamte Kraut bedeckt ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Verschließen und an einem mäßig warmen Ort stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Ab und zu schütteln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Nach vier Wochen abseihen und in eine dunkle Tropfflasche gießen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Bei Bedarf dreimal täglich 20 Tropfen einnehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Anwendungen mit Johanniskraut sollte man Sonnenbäder vermeiden. Der Hauptwirkstoff Hypericin erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut, dadurch kann bei UV-Bestrahlung ein Lichtekzem mit Sonnenbrandähnlichen Reaktionen und Bildung von Pigmentflecken entstehen. Bei längerer Einnahme von Johanniskraut – ganz gleich in welcher Form – sollten Sie sich sicherheitshalber vor starke Sonnenbestrahlung schützen. Bei gleichzeitiger Anwendung von bestimmten Medikamenten und eine Einnahme von standardisierten Johanniskrautpräparaten kann es zu einer Abschwächung der Medikamentenwirkung kommen. Diese Wechselwirkung ist aber Dosis abhängig, so dass bei traditionellen Anwendungsformen wie Tees nicht mit solchen zu rechnen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mythologie / Geschichtliches
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Johanniskraut ist eine Pflanze mit sehr langer Tradition. Als Heilmittel wurde sie erstmals in der Antike 1.Jh.n.Chr. von Plinius dem Älteren erwähnt. Im Mittelalter erlebte die Pflanze einen Aufschwung. Dioskurides verwendete ihre Früchte bei Brandwunden und Ischias. Avicenna, Hildegard von Bingen, Albertus Magnus, Paracelsus und viele andere beschrieben es als eines der Kräuter der am vielseitigsten anwendbar ist. Ihr wurde als derart gute und heilkräftige Pflanze höchste Wertschätzung entgegengebracht und von den mittelalterlichen Ärzten auch „Fuga Daemonum“ genannt. Die Menschen der damaligen Zeit sahen im Johanniskraut ein dämonenvertreibendes Mittel das auch gegen Zauberei und den Teufel wirkt. Einer Legende nach soll der Teufel sehr erzürnt sein, da dieses Kraut über ihn eine große Macht ausüben konnte und soll versucht haben, dieses zu zerstören, indem er der Sage nach persönlich die Blätter mit einer Nadel tausendmal zerstochen hat. Hält man die Blätter gegen das Licht, sieht man die Spuren der Nadelstiche. Zerreibt man die Blätter zwischen den Fingern, färben sich diese durch den austretenden Saft blutrot. Die Heiden erkannten darin das Blut des germanischen Licht- und Güte- Gottes Baldurs, der zur Sonnenwende geopfert wurde. In christlichen Zeiten wurde dies auf den Bußprediger Johannes der Täufer übertragen der bei der Taufe Jesu, (die Sonne der Seele) verkündete. Fromme Volkslegenden verbinden die Sonnenwendblume mit dem Täufer der geköpft wurde. Das Johanniskraut sei das Blut des Enthaupteten, das sich, als es auf die Erde spritzte in das Johanniskraut verwandelte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Wundarzt beschäftigte sich Paracelsus ausgiebig mit diesem Kraut und sah darin, dass sich die Pflanze zur Heilung von Hieb und Stichwunden sehr gut eigne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Johanniskraut von Karl Waggerl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Waldrand blüht Johanniskraut,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sein Öl heilt jede wunde Haut,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sein Tee zieht den, der depressiv,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nervös verstimmt, aus jedem Tief
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und nimmt das quälende Rundherum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            der Frau im Klimakterium.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das mehrjährige, anspruchslose Johanniskraut ist einfach anzubauen. Die kleinen Samen werden im Frühjahr in Töpfe ausgesät. Die Samen nur leicht mit Erde bestreuen und nachdem die Pflänzchen 5 bis 10 cm groß sind, werden sie ins Beet gesetzt. Johanniskraut mag es warm, mager und eher trocken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/echtes-johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [2] de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [3] Die Kurzbezeichnung Zeigerwerte nach Ellenberg für die „Ökologischen Zeigerwerte von Pflanzen in Mitteleuropa“ ist ein von Heinz Ellenberg Mitte der 1970er-Jahre erstmals ausführlich beschriebenes Klassifikationsverfahren für mitteleuropäische Pflanzen nach ihrem ökologischen „Verhalten“ und botanischen Eigenschaften.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [4] de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [5] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/echtes-johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [6] de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [7] de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [8] www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/johanniskraut/echtes-johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [9] de.wikipedia.org/wiki/Echtes_Johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [10] Hypericin ist ein rotes Anthrachinon-Derivat und einer der wesentlichen färbenden Bestandteile der Johanniskräuter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [11] Auflösung von roten Blutkörperchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [12] Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [13] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/echtes-johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [14] www.dieostschweiz.ch/artikel/echter-johanniskraut-heilpflanze-der-sonne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [15] www.dieostschweiz.ch/artikel/echter-johanniskraut-heilpflanze-der-sonne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [16] geislingenzollern.albverein.eu/naturschutz/pflanzenwelt-an-der-sommerhalde-2/johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [17] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/echtes-johanniskraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Jun 2022 19:27:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/am-waldrand-blueht-johanniskraut</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Purpurrote Taubnessel</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/purpurrote-taubnessel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Acker-Taubnessel oder Purpurrote Taubnessel (Lamium purpureum) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und blüht von März bis Oktober.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man findet die Purpurrote Taubnessel verbreitet in lückigen Unkrautgesellschaften der Äcker, Gärten und Weinberge, auch an Schuttplätzen und Wegen. Sie gedeiht am besten auf frischen, nährstoffreichen, lockeren Böden. Nach Ellenberg ist sie eine Halblichtpflanze, ein Mäßigwärmezeiger, ein Frischezeiger, stickstoffreiche Standorte anzeigend und eine Ordnungscharakterart nährstoffreicher Acker- und Garten-Beikrautfluren (Polygono-Chenopodietalia). In den Allgäuer Alpen steigt sie bis zu einer Höhenlage von 1.250 Metern auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/taubnessel_5793.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Purpurrote Taubnessel ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 45 Zentimetern. Junge Blätter sind purpurfarben überhaucht, sie werden mit zunehmender Reife dunkelgrün. Die gegenständige angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die einfache Blattspreite ist bei einer Länge von 1 bis 5 Zentimetern sowie einer Breite von 1 bis 3 Zentimetern eiförmig oder rundlich-eiförmig, mit gekerbtem oder gekerbt-gesägtem Rand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blütezeit reicht von März bis Oktober. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist 5 bis 7 Millimeter lang, seine Zähne sind etwa so lang wie die Röhre. Die purpurfarbene Blütenkrone ist 10 bis 23 Millimeter lang, sie hat eine 7 bis 12 Millimeter lange, gerade Röhre, die den Kelch überragt. Die Oberlippe ist 4 bis 6 Millimeter lang, die Unterlippe ist etwa 2 Millimeter lang und verkehrt-herzförmig. Die Staubbeutel sind behaart.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blüten sind homogame, nektarführende Lippenblumen; sie werden durch Apoidea (Hautflügler wie zum Beispiel Bienen und Hummeln) bestäubt; der Nektar wird durch einen Haarring (Saftdecke) geschützt; Fremdbestäubung wird dadurch begünstigt, dass der Griffel die Staubblätter überragt; bleibt diese aus, tritt spontane Selbstbestäubung ein; neben den chasmogamen Blüten kommen nicht selten kleistogame Blüten vor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Purpurrote Taubnessel kann mit der Gefleckten Taubnessel (Lamium maculatum) verwechselt werden. Diese hat aber größere Blüten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die frühe Blüte macht sie zu einer sehr wichtigen Pflanze für nahrungssuchende Hummelköniginnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blätter und frischen Triebe können als Wildgemüse im Salat, in der Suppe oder als Spinat gegessen werden. Die frischen Triebe können aber auch in Pfannkuchenteig ausgebacken werden. Die steinpilzartig schmeckenden Wurzeln der Triebausläufer nutzt man vor allem im Herbst als rohe Knabberei, in Salaten oder klein geschnitten in Gemüsesuppen oder zu Pesto sowie geröstet als Kaffeeersatz. Aus den Blüten lässt sich entweder ein Sirup herstellen oder man kann sie zur Dekoration auf Salaten und Süßspeisen verwenden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taubnessel Sirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 Handvoll Taubnesselblüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Liter Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Saft einer Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Gelierzucker nach Packungsangabe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Wasser auf etwa 40 °C erwärmen und über die Blüten gießen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 24 Stunden ziehen lassen, anschließend durch ein Sieb gießen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die entstehende Flüssigkeit wiegen und mit dem Zitronensaft und Gelierzucker aufkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In luftdicht verschließbare Flaschen füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben der Purpurroten Taubnessel können auch die Blüten der Weißen Taubnessel oder der Goldnessel verwendet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eingesetzt wird die Taubnessel als auswurfförderndes bei Erkrankungen der Atemwege – also schleimlösend – sowie gegen Blähungen. Mittels Umschlägen der abgekochten Pflanze werden Hautschwellungen, Beulen, Krampfadern und Gichtknoten behandelt. Die Taubnessel wirkt schwach harntreibend. Eine entzündungshemmende Wirkung ist mittels Tierversuchen bewiesen worden. Diese Wirkung wird hauptsächlich gegen Entzündungen an der Mund- und Rachenschleimhaut verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tee wird auch bei Blasenleiden, Husten oder Darmbeschwerden getrunken. Waschungen mit dem Tee werden bei Verbrennungen und anderen Hautverletzungen vollzogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Hauptwirkstoffe gelten Iridoidglykoside
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , hauptsächlich Lamalbid, neben Caryoptosid und den Albosiden A+B.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Volksglauben galten getrocknete Taubnesseln als Glücksbringer .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/taubnessel_5795.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.waldzeit.ch/pflanzen/acker-taubnessel-lamium-purpureum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Purpurrote_Taubnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Purpurrote_Taubnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Purpurrote_Taubnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Purpurrote_Taubnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, Seite 90, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wildbienenschutz – von der Wissenschaft zur Praxis. Von Andreas Müller, Haupt, Bern 2012, ISBN 978-3-258-07722-2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/purpurrote-taubnessel 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             und www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-a-z/übersicht-r-z/taubnessel-purpurrote
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/purpurrote-taubnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Iridoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in mehr als 50 Pflanzenfamilien gefunden wurden. Mittlerweile sind mehr als 2.500 verschiedene Iridoide bekannt. Die Iridoide gehören zu der großen Gruppe der Terpene bzw. Isoprenoide. Die Biosynthese der Isoprenoide findet vorwiegend in den Plastiden statt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/oekostationen/wartaweil/bildungsangebote/projekte/naturtalente-lehrpfad/pflanzen/weisse-taubnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jun 2022 13:37:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/purpurrote-taubnessel</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/taubnessel_5793.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/taubnessel_5795-aa15aa0d.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kräuterfee lernt kochen – Thailändisch</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-kraeuterfee-lernt-kochen-thailaendisch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/thailand09.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lieber Besuch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute hatte ich Besuch von der mega lieben Lak Kha aus der Nachbarschaft. Wir hatten uns verabredet, thailändisch zu kochen. Es gab Frühlingsrollen, Phat Thai mit Garnelen und als Nachtisch Thai Kokos Kugeln mit Teeblumen-Tee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild oben: unsere Zutaten
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild unten: Frühlingsrollen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/thailand10.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Phat Thai
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Phat Thai wird traditionell mit Reisnudeln, Garnelen, Ei, Erdnüssen und Frühlingszwiebeln in der Pfanne zubereitet und schmeckte fantastisch. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/thailand03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thai Kokos Kugeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gefüllten thailändischen Kokos Kugeln sind eine traditionelle Süßspeise aus klebrigen Mehl und Kokosnuss mit karamellierter Kokos Füllung. Sie sehen super gut aus, aber mehr als eine Kugel konnte ich nicht davon essen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/thailand08.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teeblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ebenso dekorativ wie die Kugeln war unser weißer Tee. Eine Teeblume besteht aus dekorativ zusammengebundenen Teezweigen und getrockneten Blüten, die durch einen Baumwollfaden zusammengehalten werden. Übergießt man die zu kleinen Bällen gepressten Teeblumen mit heißem Wasser, saugen sich diese langsam voll und „erblühen“ in ihrer vollen Pracht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Immer wieder gerne und vielen lieben Dank für das tolle Mittagessen Lak Kha.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Jun 2022 18:25:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/die-kraeuterfee-lernt-kochen-thailaendisch</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/thailand08-7c94db26.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Unterwegs mit der Kräuterfee – Kloster Schöntal</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute ging es mit dem Rad vom Kochertal ins Jagsttal zum ausgesprochen idyllisch liegenden Kloster Schöntal. Das Kloster Schöntal (lat. Abbatia Speciosae Vallis) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei aus dem 12. Jahrhundert mit einer kunstvollen Barockkirche. Die Klosteranlage bildet mit den umliegenden Wohnhäusern den Ortsteil Kloster Schöntal der Gemeinde Schöntal in Baden-Württemberg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto unten: Andrea und ich vor dem Kloster
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220606_153317.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jagst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kloster Schöntal liegt am Mittelgebirgsfluss Jagst. Neben dem Kocher und der Enz zählt zu den drei größten Nebenflüssen des Neckar. Mit knapp 190 km nimmt sie unter ihnen den ersten Rang ein. Das besondere an der Jagst ist der ausgesprochen ländliche Charakter. Nivellierende Maßnahmen wie Gewässerausbau, Begradigungen oder Flurbereinigungen haben das Landschaftsbild an der mittleren und unteren Jagst weniger stark verändert, als es oft in Flusslandschaften von Flüssen vergleichbarer Größe zu beobachten ist. Diese Eigenschaften machen sie aus landschaftspflegerischer Sicht von Interesse. Die Vielfalt an Pflanzen, Tieren und Biotoptypen sowie der relativ geringe Anteil von Siedlungs- und Verkehrsflächen und das damit verbundene hohe Entwicklungspotential verleihen der Jagst und ihrem Tal aus naturschutzfachlicher Sicht erhöhte Bedeutung. Klein- und Kleinststädte, die ein weitgehend mittelalterliches bis frühneuzeitliches Stadtbild bewahrt haben, prägen das Jagsttal ebenso wie zahlreiche Burgen und Schlösser auf den Bergspornen über dem Tal sowie die abschnittsweise recht häufigen Mühlen, die den Fluss säumen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220606_123041.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiroler See
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Pause haben Andrea und ich am Tiroler See (Bild oben) genossen. Der obere Tiroler See ist ein Natursee und eingerahmt von Liegewiesen, die auch als Zeltplätze genutzt werden können. Seine Größe beläuft sich auf ungefähr 5400 m². 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220606_133451.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine kleine Zwischenpause
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Notwendigkeit die Fahrradkette reparieren zu müssen, verhalf mir zu einer weiteren Pause und Andrea ihre Reparatur Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Nach einer knappen halben Stunde war ich schwer beeindruckt und das Rad von Andrea wieder heile. Da muss ich wohl noch etliches an meiner Performance arbeiten…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220606_125856.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das nächste Mal müssen wir am Hinweg noch etwas Pfeilen aber grundsätzlich ist sowohl das Kocher- und das Jagsttal eine hervorragende Rad-Gegend. In Hohenlohe gibt es eine Vielzahl an Radwegen. Diese sind für Freizeitradler, Familien mit Kindern und ebenfalls für sportliche Radler geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220606_114657-42889db3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Schöntal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.hohenlohe-schwaebischhall.de/kultur/spirituelle-orte/kloster-schoental/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Jagst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.hohenlohe-schwaebischhall.de/Attraktion/tiroler-seen-1/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.hohenlohe.de/Startseite.html 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto Alexandra: Andrea Pflaum
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 07 Jun 2022 18:21:30 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/unterwegs-mit-der-kraeuterfee</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/20220606_135520.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Pfingstrosen – die Blumen für Reichtum, Heilung und Schönheit</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/pfingstrosen-die-blumen-fuer-reichtum-heilung-und-schoenheit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die auch Päonien genannten Pfingstrosen sind ausdauernde krautige Pflanzen stammen überwiegend aus den gemäßigten Klimazonen und subtropischen Klimazonen Eurasiens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/kaffee_oder_tee_2.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der botanische Gattungsname Paeonia ist auf das griechische Wort paionia zurückzuführen, das für den Götterarzt Paian steht. Der griechischen Sage nach heilte er mit Hilfe dieser Pflanze Pluton, den Gott der Unterwelt, nachdem Herakles diesen im Krieg um Pylos verwundet hatte. Auch die antiken römischen Dichter wissen Ähnliches von der Pflanze zu berichten. Vergil sagt im 7. Gesang der Äneis, dass die Göttin Artemis den Virbius, der von den Pferden seines Vaters Theseus getötet worden war, mit Hilfe einer Pfingstrose wieder zum Leben erweckte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbolik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die pflegeleichten Pfingstrosen mit der grandiosen Blüte haben eine lange Kultivierungsgeschichte und deshalb wird den Päonien ein hoher symbolischer Gehalt zugewiesen. Pfingstrosen tauchen in den mittelalterlichen Tafelgemälden bereits auf, da sie in der christlichen Symbolsprache Reichtum, Heil, Heilung und Schönheit symbolisierten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medizin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in der Medizin haben Pfingstrosen eine lange Geschichte. Die Gemeine Pfingstrose war früher als Heilpflanze von großer Bedeutung. Sie ist zwar in allen Pflanzenteilen schwach giftig, wurde aber unter anderem zur Behandlung der Gicht verwendet. Da die medizinische Wirksamkeit der Pflanze nicht nachgewiesen werden konnte, hat sie in der heutigen Medizin keine Bedeutung mehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbolik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der chinesischen Gartenkunst symbolisiert die Päonie Reichtum, Liebespfand, ein in Liebe erfülltes Frauenleben und die Sanftmut Buddhas. Ein japanisches Sprichwort sagt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           tateba shakuyaku, suwareba botan, aruku sugata wa yuru no hana
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Stehen wie eine Chinesische Pfingstrose, im Sitzen wie eine Strauch-Pfingstrose, und die Art, wie sie läuft, die Blüte einer Lilie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Sprichwort beschreibt die drei unterschiedlichen Schönheitsideale, denen eine Frau entsprechen soll: Wenn sie steht, soll sie einer chinesischen Pfingstrose gleichen, mit ihrem kräftigen Stängel und der vollen Blüte. Wenn sie sitzt, soll sie dagegen zerbrechlich wirken wie die Strauch-Pfingstrose. Und wenn sie geht, soll sie anmutig sein wie eine Lilie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Dichter Ferdinand von Saar hat der Pfingstrose ein Gedicht gewidmet, das auch den Titel Pfingstrose trägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfingstrose
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verhaucht sein stärkstes Düften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat rings der bunte Flor,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und leiser in den Lüften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erschallt der Vögel Chor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Des Frühlings reichstes Prangen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast ist es schon verblüht –
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die zeitig aufgegangen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rosen sind verblüht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch leuchtend will entfalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Päonie ihre Pracht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von hehren Pfingstgewalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im tiefsten angefacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleich einer späten Liebe,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die lang in sich geruht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bricht sie mit mächtgem Triebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt aus in Purpurglut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/pfingstrose-paeonie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Pfingstrosen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_von_Saar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gedichte.xbib.de/Saar_gedicht_Pfingstrose.htm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2022 16:08:41 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Hirtentäschelkraut – man sagt, man könnt die Herzen essen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/hirtentaeschelkraut-man-sagt-man-koennt-die-herzen-essen</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstmals schriftlich erwähnt wurde das Hirtentäschelkraut bei Carl von Linné (1707-1778). Der schwedische Naturforscher gab dem Kraut seinen aus dem Lateinischen stammenden Namen in der Urform: bursa-pastoris. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6063klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Vokabeln für Tasche und Hirte, da die Gestalt der Samenkapseln denen von Hirtentaschen ähnelt. Jahre später ergänzte der deutsche Botaniker Friedrich Kasimir Medikus (1736-1808) die Bezeichnung zu Capsella.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Capsella kommt in ganz Europa vor und ist in Mitteleuropa sehr häufig. Es wird angenommen, dass sie ursprünglich in den Ländern Westasiens und Südeuropa, hierzu gehören u.a. die heutige Türkei sowie die Länder des ehemaligen Jugoslawiens heimisch war. Von da an wurde sie ostwärts durch fast ganz Asien verbreitet und ist heute in fast alle anderen Kontinente weltweit verschleppt und eingebürgert worden. Als Standorte werden Ruderalstellen (Brachflächen), Äcker und Gärten bevorzugt. Die Pflanze ist stickstoff- und lichtliebend und gedeiht auf nährstoffreichen Böden. Das Hirtentäschelkraut kommt bis in die subalpine Höhenstufe vor. In den Allgäuer Alpen steigt sie im Tiroler Teil bis zu 1.820 m Meereshöhe auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ein- bis zweijährige, krautige Pflanze hat eine wenig verzweigte, weißliche Pfahlwurzel, die bis zu 90 Zentimeter tief in den Boden reichen kann. Sie selbst wird 10 bis 50 cm groß. Die Blätter der grundständigen Rosette sind länglich und am Rand buchtig gelappt bis gefiedert. Die Stängelblätter hingegen sind lanzettlich und ganzrandig, wobei der Blattgrund den Stängel umfasst und an beiden Seiten zipfelartig ausläuft. Unterseits sind die Blätter dunkel behaart. Die Blätter an den Blütenstängeln sind kreuzständig angeordnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gestielten Einzelblüten von Capsella bursa-pastoris stehen in doldenartigen Blütenständen zusammen, der sich zur Fruchtreife hin immer mehr streckt und eigentlich eine Blütentraube ist. Die Blütenstände wachsen aus den Blattachseln der Stängelblätter. Die Einzelblüten darin werden nur etwa drei Millimeter groß, haben vier Kelchblätter und vier weiße Blütenblätter. Die Blütezeit ist bei günstiger Witterung das ganze Jahr über möglich, normalerweise reicht sie vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blüten des Hirtentäschelkrauts können sich selbst bestäuben und werden außerdem gern von zierlichen Schwebfliegen und kleineren Wildbienen-Arten angeflogen, die die Pflanze als Nektarquelle nutzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Samen sind sehr langlebig und können bis etwa 30 Jahre keimfähig bleiben. Dadurch verteilt sich die Keimung über einen sehr langen Zeitraum, was die Chance der Pflanze, sich zu etablieren, stark erhöht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwechslungsgefahr besteht mit dem Acker-Hellerkraut (Thlaspi arvense), wobei hier nicht von Gefahr gesprochen werden kann, weil es als aromatischer Wildsalat essbar ist. Das Acker-Hellerkraut ist in seiner Erscheinung kräftiger als das Hirtentäschel. Es blüht nur von Mai bis September. Seine Schötchen sind platt und rund, vorn eingeschnitten und breit geflügelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ganze Pflanze hat nicht nur viele heilende Eigenschaften. Hirtentäschelkraut wird aufgrund seines angenehmen Geschmacks auch als Wildgemüse oder Salatpflanze geschätzt. Es enthält viel Vitamin C, Eisen, Kalium, Calcium und Eiweiß. Die reifen Samen enthalten Senföle und können zu einer Art Senf verarbeitet werden oder als Pfefferersatz dienen. Die Wurzeln enthalten ebenfalls Scharfstoffe. Getrocknet und gemahlen haben sie einen ingwerähnlichen Geschmack. Der Genuss von Capsella bursa-pastoris regt die Darmtätigkeit an und kann daher bei Übermaß zu Durchfall führen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Salat oder Gemüse gegessen, regt das frische Kraut die Darmtätigkeit an, besonders wenn der Darm durch häufige Einnahme von Abführmitteln träge geworden ist. Hirtentäschel bringt zudem den Kreislauf in Schwung, fördert die Durchblutung und hat einen positiven Einfluss auf die Blutgefäße. Bei Verletzungen und Wunden kann das frische Kraut etwas zerquetscht auch unterwegs eingesetzt werden. Hirtentäschel hat eine starke Wirkung auf die Gebärmutter und den Unterleib, so wurde es schon von Hildegard von Bingen bei übermäßigen Blutungen nach einer Geburt, zu starker Regelblutung oder zusätzlichen Blutungen zwischen der Menstruation eingesetzt und kann hier auch die kolikartigen Schmerzen lindern. Auch bei anderen innerlichen Blutungen, Blut im Urin und Bluterbrechen kann ein Tee aus Hirtentäschel unterstützend eingenommen werden. Ebenso kann der Teeaufguss als unterstützende Maßnahme bei weiteren Leiden der weiblichen Unterleibsorgane helfen, wie z.B. bei Tumoren, Entzündungen und Fehlbildungen. Darüber hinaus wirkt Hirtentäschel ausgleichend auf den Blutdruck und wird sowohl bei Bluthochdruck als auch bei zu niedrigem Blutdruck eingenommen. Es bessert das Wohlbefinden und wirkt regulierend auf ein schwaches Herz. Äußerlich eignet sich ein starker Teeaufguss bei Nasenbluten und Wunden. Dazu wird eine Kompresse im Aufguss getränkt und aufgelegt. Bei Zahnfleischbluten kann der Aufguss als Spülung genutzt werden. Für einen Tee wird das Kraut samt Wurzel geerntet und getrocknet oder frisch verwendet. Zwei Teelöffel des Krautes mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Vom Tee am besten über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen bis zu drei Tassen täglich trinken. Zur äußerlichen Anwendung wird die doppelte Menge des Krautes als Aufguss angesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Geschichtliches
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die medizinische Verwendung des Gemeinen Hirtentäschels lässt sich erstmals sicher in der Volksmedizin des 15. Jh. nachweisen. Im Büchlein von den ausgebrannten Wässern wurde empfohlen, ein Destillat aus „täschenkraut“ gegen Nasenbluten, gegen blutigen und wässrigen Durchfall, gegen zu starke Monatsblutung und zur Austreibung des Harnwegssteins einzunehmen. In einer Elsässer Handschrift aus der zweiten Hälfte des 15. Jh. (Cpg 226) wurde zur Behandlung des Nasenblutens empfohlen, eine Handvoll des Krautes vor die Nase zu halten. Der Straßburger Wundarzt Hieronymus Brunschwig schrieb in seinem Kleinen Destillierbuch: „… ſo man das krut mit der zugethonden handt haben iſt vntz es erwarmet / do von das blůtend der naſen von ſtunden an verſtot vnd verſtellt würt …“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den Mainzer Kräuterbuchinkunabeln des 15. Jh. – Herbarius moguntinus (1484), Gart der Gesundheit (1485) und Hortus sanitatis (1491) – wurde das Gemeine Hirtentäschel zusammen mit dem Vogelknöterich behandelt und die überlieferten Indikationen beider Pflanzen wurden zusammengeworfen. Diese Sicht wurde von den deutschen Vätern der Botanik – Otto Brunfels, Hieronymus Bock und Leonhart Fuchs – verworfen. Da sie bei Dioskurides keine dem Gemeinen Hirtentäschel entsprechende Pflanze finden konnten, so übernahmen sie ausschließlich der Angaben aus der Volksmedizin. 1986 veröffentlichte die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes eine (Positiv-) Monographie über das Hirtentäschelkraut mit den Indikationen: leichte Menorrhagien und Metrorrhagien, Nasenbluten und oberflächliche blutende Hautverletzungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hirtentäschelkraut, Capsella bursa-pastoris von Gerhard Laukoetter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit der Kindheit ist mir sehr vertraut das gute Hirtentäschelkraut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Wegesrand will es gern stehen, dort kann ich weiße Blütchen sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Samen, wie sie später wachsen, verteilen sich rund um die Achsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kleine Herzen flachgedrückt die Pflanze sich damit brav schmückt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hab dies Kraut nie mehr vergessen – Man sagt, man könnt die Herzen essen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Kindermund hat sie gekaut – Hab Hirtentäschel gut verdaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Samenform erinnert leicht an Hirtenbeutel – wie sich zeigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Botschaft blieb mir Eselsbrücke. So wie ich mich zu ihm hin bücke,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           da schießt der Name in den Sinn. Er ist und bleibt in mir wohl drin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heut hab ich dieses Täschelkraut mal wieder länger angeschaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sah so manches Herz am Stil und Sehnsucht nach dem Kinderspiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurückgekehrt vom Wiesensaum betrat ich rasch den Wissensraum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wofür ist Hirtentäschel gut? – Hilft Magenpein und stillt das Blut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch Wehen soll es mehr bestärken – Es gäb noch vieles anzumerken…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Volksheilkunde nahm es oft hat manche Heilkraft sich erhofft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da Hirtentäschel würzig schmeckt, wird es in den Salat gesteckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grad kaue ich ein paar der Herzen – Will Aberglauben in mir merzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Hirtentaeschel.html
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliches_Hirtentäschel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/hirtentaeschelkraut/hirtentaeschelkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/hirtentaeschelkraut/hirtentaeschelkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/hirtentaeschelkraut/hirtentaeschelkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ruprecht Düll, Herfried Kutzelnigg: Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Porträt. 7. Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            blog.herbal-hunter.de/das-hirtentaeschel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/hirtentaeschelkraut/hirtentaeschelkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/gewoehnliches-hirtentaeschel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliches_Hirtentäschel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gerhardlaukoetter.wordpress.com/2013/05/28/hirtentaschelkraut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:20:11 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/hirtentaeschelkraut-man-sagt-man-koennt-die-herzen-essen</guid>
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6057klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Holunder – ein uralter, mystischer Hausstrauch</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/holunder-ein-uralter-mystischer-hausstrauch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Holunder (Sambucus nigra) ist ein uralter, mystischer Hausstrauch, welcher schon immer die Nähe zu Menschen suchte. Er wird auch Fliederbeere oder Holderbusch genannt, ist eine von drei heimischen Arten aus der Gattung Holunder und gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/holunder.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die genussreiche Küche und zum Heilen ist er ein Tausendsassa, der uns gleich zweimal im Jahr reich beschenkt. Im Frühjahr bringt er schneeweiße Blüten hervor, im Herbst schwarze, aromatische Beeren. Dieser Strauch der Gegensätze hilft uns, Harmonie sowie ein inneres Gleichgewicht zu finden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Schwarze Holunder ist eine der in Mitteleuropa häufigsten Straucharten. Ebenfalls anzutreffen ist er im restlichen Europa, in Westsibirien, im nördlichen Indien, dem Kaukasus, Kleinasien und in Nordafrika. Von Vorteil dafür ist sicher seine Robustheit und Anspruchslosigkeit. Holunder ist ausgesprochen frosthart und gedeiht gut im Halbschatten auf Unkraut- und Ruderalfluren, Waldlichtungen oder an Wegrändern, schätzt jedoch insbesondere mittelschwere bis sandige, stickstoffreiche und frische, schwach saure Lehmböden. Als Stickstoffzeiger findet man ihn konzentriert an übermäßig stickstoff-reichen Standorten. In den Alpen ist er bis in die mittlere Gebirgslage von etwa 1.500 Meter anzutreffen. Die österreichischen Vorkommen sind in allen Bundesländern sehr häufig. Neben wilden Vorkommen findet sich der Holunder auch in Kultur, seit Mitte der 1980er Jahre in wieder zunehmender Zahl. Ein Anbaugebiet für Holunder ist die Oststeiermark. Es existieren einige Sorten, die zu unterschiedlichen Zwecken selektiert wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schwarze Holunder ist ein bis 11 Meter hoher Strauch oder kleiner Baum mit starker Verzweigung. Die Zweige des Holunders sind oftmals bogenartig ausladend. Die Rinde ist von graubrauner Farbe und bei jüngeren Zweigen übersät mit Korkporen, die als hellere Erhebungen ins Auge fallen. Diese Erhebungen sowie die Äste sind ausgefüllt mit weißem, fast schaumstoffartigem Mark. Die dickeren Äste sowie der Stamm haben eine längsgefurchte graubraune, korkartige Borke. Der Holunder ist ein Flachwurzler mit weitreichendem Wurzelwerk.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die gegenständigen Laubblätter sind unpaarig gefiedert. Die einzelnen Blattfiedern sind etwa 30 Zentimeter lang und bestehen aus meist fünf oder sieben Einzelblättern, die elliptisch und am Rand gesägt sind. Die Einzelblätter sind jeweils bis etwa 12 Zentimeter lang. Das Blattwerk entwickelt sich etwa im März bis April.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für verschiedene Schmetterlingsraupen sind die Blätter des Schwarzen Holunders die Nahrungsquelle. Beim Zerreiben riechen die Blätter unangenehm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ab Mai bis in den Juli erscheinen am jungen Holz bis zu 30 Zentimeter große, flache Schirmrispen aus vielen Einzelblüten. Ihr frischer, fruchtiger Duft ist unverwechselbar und typisch für den Holunder. Die weißen oder leicht gelblichen Blüten sind in der Regel fünfzählig. Sie besitzen entsprechend jeweils fünf Kelchblätter, fünf miteinander verwachsene Kronblätter, fünf freie Staubblätter mit gelben Staubbeuteln und drei miteinander verwachsene Fruchtblätter, die später in der Frucht drei Kerne bilden. Ein kleinerer Teil der Blüten ist jedoch auch vierzählig. Zerreibt man ein Blatt zwischen den Fingern, riecht es auch leicht nach den Blüten; so kann Holunder auch einfach erkannt werden, wenn er keine Blüten oder Früchte trägt. Die Blüten werden von Fliegen, Hautflüglern und Käfern besucht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im August und September beginnen die anfangs roten, später schwarzen Vitamin-C- und Kalium-reichen, ungefähr sechs Millimeter großen „Beeren“ zu reifen. Bei den Früchten handelt es sich eigentlich um Steinfrüchte, die auch als „Fliederbeeren“ bezeichnet werden. Sie besitzen einen burgunderroten Saft, der aus Textilien kaum auswaschbar ist, und bilden jeweils drei Samen. Während diese Früchte reifen, färben sich auch die Stiele, an denen sie sitzen, rötlich. Die Beeren sind nach dem Abkochen oder Vergären essbar. Die Früchte werden hauptsächlich durch Vögel, wie beispielsweise Amseln, Drosseln, Stare und Mönchsgrasmücken, verbreitet, doch auch Säugetiere und Menschen tragen zur Verbreitung bei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch die späte Blüte im Juni besteht keine Spätfrostgefahr. Die, je nach Sorte cremeweißen, gelblich leuchtenden oder rosa blühenden, flachen Trugdolden verströmen einen süßlichen Geruch und stellen einen besonderen Zierwert dar. Der Holunder ist selbstfruchtend und benötigt deshalb keine Bestäuber.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwechselungen können mit dem Zwerg-Holunder (Sambucus ebulus) bestehen. Er hat aber unverholzte Stängel und purpurne Staubbeutel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über 60 Vogelarten und einige Dutzend Insekten haben den Holunder im wahrsten Sinne zum Fressen gerne. Wenn im Spätsommer die Früchte reifen, stellen die Insektenfresser wie Mönchsgrasmücke und Grauschnäpper ihre Ernährung auf die kalorienreichen Früchte um.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Getrocknete Blüten und der Beerensaft werden in der Volksheilkunde wegen der harn- und schweißtreibenden Wirkung verwendet. Nur vollreife Früchte verwenden, diese lassen sich zu Fruchtsaft, Mus und Gelee, Wein, Likör und Edelbrand verarbeiten. Aus frischen Blütendolden können Holundersirup und -sekt sowie „Hollerküchle“ hergestellt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Holunder als Heilmittel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blütenständen gelten als probate Hausmittel gegen Erkältung, Nieren- und Blasenleiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf und finden bis heute Anwendung. Als Faktoren dieser Wirkung gilt das in den Früchten mit 180 mg/kg reichlich enthaltene Vitamin C sowie Vitamin B, Fruchtsäuren, ätherische Öle, die auch in den Blüten enthalten sind, und vor allem farbgebende Anthocyanidine (als Glycoside Sambucin, Sambicyanin, Chrysanthemin). Dieses Antioxidans schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale und verlangsamt so den Alterungsprozess der Pflanzenzellen wie auch der Zellen des menschlichen Konsumenten. Zusätzlich soll es einen entzündungshemmenden und dadurch schmerzlindernden und fiebersenkenden Effekt haben. Polyphenole, die aus den Früchten des schwarzen Holunders gewonnen wurden, zeigten in einer Studie interessante zell- und gewebeschützende Effekte, die die durch den oxidativen Stress bei diabetischer Stoffwechsellage entstandenen Gefäßschäden reduzieren konnten. Einige Studien fanden, dass Holunder-Extrakte ein wirksames Mittel zur Behandlung der Grippe seien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ätherischen Öle mit ihren Aromakomplexen wirken leicht schweißtreibend und schleimlösend. Auch bei Magenbeschwerden wird Holundertee in der Hausmedizin erfolgreich angewendet. Die getrockneten Blüten werden als „Flores Sambuci“ in Drogerien und Apotheken angeboten. Studien konnten auch diesen eine entzündungswidrige Wirkung nachweisen. Volkstümliche Anwendung finden neben den Früchten und den Blüten des schwarzen Holunders bisweilen auch seine Blätter (Folia Sambuci), diese werden bei rheumatischen Erkrankungen angewendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die aus der volkstümlichen Überlieferung bekannte Verwendung von Holunder als Heilpflanze bei Diabetes mellitus wurde in Studien in vitro untersucht, dabei konnte eine insulinähnliche sowie die Sekretion von Insulin stimulierende Wirkung nachgewiesen werden. Studiendaten beim Menschen liegen hierzu nicht vor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Früchte haben eine leicht abführende Wirkung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Holunderöl wird durch Kaltpressung aus Samen gewonnen und findet in Kosmetik, Pharmazie und Medizin Anwendung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Holunder als Farbstoff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Beeren des Schwarzen Holunders enthalten den violetten Farbstoff Sambucyanin. Dieses zu den sekundären Pflanzenstoffen gehörende Flavonoid befindet sich überwiegend in den Schalen der Beeren (bis zu 60 %) und soll als Radikalfänger auch das Risiko von Herz-/Kreislauferkrankungen und Krebs senken. Die Beeren wurden früher zum Färben von Haaren und Leder eingesetzt. Mit dem Saft färbte man auch Rotwein. Nachdem sowohl die Konsumenten als auch die Lebensmittelindustrie inzwischen höhere Ansprüche an Färbemittel und Farbstoffe stellen, gewinnt dieser natürliche Farbstoff heute wieder an Wert. Er wird für Süßigkeiten und Molkereiprodukte in der Lebensmittelindustrie sowie in der Textilindustrie verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Holunder als Lebensmittel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sowohl die Blütenstände als auch die daran gereiften Früchte lassen sich zu Lebensmitteln verarbeiten. Anbau: Die Holunderanbaufläche in Deutschland betrug 2013 über 550 Hektar. Die Steiermark ist mit 1.400 Hektar Anbaufläche das größte Anbauzentrum Europas. Aufgrund der großen Nachfrage nach Holunderprodukten wuchs die Anbaufläche innerhalb der Steiermark von 2010 bis 2013 jährlich im zweistelligen Prozentbereich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blüten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine bekannte Zubereitungsform für die Blüten sind ausgebackene Holunderblüten, die im deutschen Sprachraum als Hollerküchel, Holunderpfannkuchen, Holunderküchle, Hollerschöberl oder (in Österreich) als Hollerstrauben bezeichnet werden. Dabei werden die Schirmrispen in einen dünnflüssigen Teig aus Mehl, Eiern und weiteren Zutaten, beispielsweise in Wein- oder Bierteig, getaucht, in der Pfanne gebacken oder frittiert und die dickeren Teile der Rispenstengel mit einer Schere abgeschnitten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus werden die Blüten als geschmacksgebende Komponente für Getränke verwendet. Besonders weit verbreitet sind Holunderlimonade bzw. -sirup und Holundersekt. Die Blüten werden in eine Zuckerlösung gelegt und nach einigen Tagen abfiltriert. In dieser Zeit hat die Zuckerlösung das Holunderblütenaroma angenommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beeren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da die Beeren des Holunders schwach giftig sind, kann es in manchen Fällen nach rohem Verzehr einer größeren Menge von Beeren beim Menschen zu Übelkeit bis hin zu Erbrechen kommen. Die Beeren müssen daher vor der Verarbeitung zu Gelee, Mus, Muttersaft oder Obstwein erhitzt werden. Aus den Beeren kann man mit Verdickungsmittel (Stärke), Gewürzen und Zucker eine Fruchtsuppe bereiten (in Norddeutschland als Fliederbeersuppe bezeichnet). Holunderbeeren werden zum Backen verwendet und kommen als Zutat in Roter Grütze vor. Ebenfalls in Norddeutschland ist die Verwendung des eingedickten Saftes aus den Früchten in Grog üblich (d. h. mit heißem Wasser und Rum gemischt). Die Beeren lassen sich problemlos einfrieren. Der Saft ist in der gustatorischen Wahrnehmung sehr aromatisch, aber säurearm und kaum süß. Daher wird er oft mit Apfel-, Birnen- oder anderen süßen Fruchtsäften gemischt. Aus Holunderbeeren kann Wein und Obstbrand hergestellt werden. Dazu werden die reifen Beeren verwendet, die vor dem Maischen von den Dolden entfernt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Aushacken oder Verstümmeln eines Holunders brachte Unglück oder Tod, der Hollerstrauch im Hausgarten galt als Lebensbaum. Das Verdorren zeigte den Tod eines Familienmitglieds an. Er galt als Abwehrmittel gegen schwarze Magie und Hexen, schützte vor Feuer und Blitzeinschlag. Man sollte unter ihm vor Schlangenbissen und Mückenstichen sicher sein. Auch beherbergte er wohlgesinnte Hausgeister, was den Strauch in vielen Hausgärten heimisch werden ließ und zu dem Spruch führte, dass man vor einem Hollerbusch den Hut ziehen müsse. Der unangenehme Geruch des Laubes soll daherkommen, dass sich Judas einer Legende nach an einem Holunderbaum erhängt hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Positive Konnotationen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der nordischen Mythologie der Germanen existierte die Vorstellung, dass sich Freya, die Beschützerin von Haus und Hof, sich den Holunderbusch zum Wohnsitz auserwählt habe. Die Göttin der Quellen und Brunnen, Holla, wurde unter dem Hollerbusch „um die Fruchtbarkeit der Felder“ gebeten. An der Blüte des Holunders meinten die Bauern zudem, die Reichhaltigkeit der nachfolgenden Ernte ablesen zu können. Die Vorstellung, dass im Holunder die guten Geister wohnten, war bei Griechen, Römern und Germanen gleichermaßen bekannt, mit der Folge, dass es Sitte gewesen sei, „den Holunder in der Nähe des Hauses zu pflanzen“; allerdings niemals unter dem Schlafzimmer, da der schwere, süßliche Duft der Blüten benommen mache. Außerdem galt ein bei der Bestattung auf das Grab gestecktes Kreuz aus Holunder, das nach einiger Zeit wieder grünte, als Zeichen dafür, dass „dem Verstorbenen ein seliges Jenseits beschieden war“. Im Schweizer Alpenraum galt der Holunderbaum auch als Tor zum Jenseits, besungen im mythologischen Baumlieder-Album von Roland Zoss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Negative Konnotationen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der ebenfalls existierende Holunder-Beiname Baum des Teufels ist hingegen mit dem Christentum verbunden: Judas soll sich nach dem Verrat an Jesus an einem Holunder erhängt haben. Weitere negativ konnotierte mit dem Holunder verknüpfte Vorstellungen, die als Aberglaube bzw. Volksglaube bezeichnet werden können, sind:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Ein am Haus stehender verdorrender Holunder kündigt den Tod eines Familienmitgliedes an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Holunder sei von den Bauern nicht gefällt worden – „aus Angst, es könne das Blut der darin wohnenden Hexe herausrinnen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Holunder sei von den Bauern nicht von Zäunen entfernt worden und auch nicht verbrannt worden, „weil einer Sage nach, eine Heilige aufbrennendem Holunderholz den Tod als Märtyrerin erlitten hatte“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Auf Grund der Verwandlungsfähigkeit von Hexen in einen Holunderzweig wurden aus Holunderholz weder Möbel hergestellt noch wurde es als Fußbodenbelag verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Kinder, die in eine Wiege aus Holunder gelegt worden seien, konnten einem Raub durch Frau Holle zum Opfer fallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Maßnehmen an Sarg und Gruft wurde mit einem Holunderzweig bewerkstelligt; des Sargkutschers Peitsche bestand ebenfalls daraus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stolz und grünend steht der Holunderbusch im Gäu,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            zwischen Schlehen, wilden Rosen in den Hecken,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            wo der Felder Vögel ihre Brut verstecken,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            und erfreut uns wieder jedes Jahr aufs Neu.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Mit den weißen Blüten schmückt er sich im Mai,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             süßen, herben Duft der Dolden im Geleit,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             glänzt der Strauch in seinem Hochzeitskleid,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Festtagstafel für Insekten vielerlei.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Im August, wenn schließlich dann die Beeren reifen,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            in den Zweigen hängen, schwarz und saftig schwer,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            sagen sie des Herbstes Ankunft uns vorher;
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            kühle Winde, die nun durch die Büsche streifen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Kahl und knorrig stehn zuletzt die Holderstangen,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Frost und Kälte zeugten neue Buschwerkfarben,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            bis die Blätter bunt im Sturme fliegend starben,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            nun wird Winterstarre bis ins Holdermark gelangen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heilwirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die zugeschriebene Heilwirkung des Holunders wird mit Blick auf den Volks- und Aberglauben der Landbevölkerung als „Apotheke des Einödbauern“ oft bezeichnet. Insbesondere der „berühmte Fliedertee wurde Grundbestandteil der sogenannten Bauernapotheke“. Vor diesem Hintergrund werden folgende Praktiken genannt:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Behängen des Holunderbusches mit „Hautlappen, Eiter, Nägeln und Zähnen kranker Menschen“ galt als Maßnahme, durch die „unbändige Wuchskraft“ des Holunders das Böse zu verbrauchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Umschlingen des Holunders galt jungen Bäuerinnen als Mittel gegen Kinderlosigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zahnschmerzen sollten durch das Beißen auf einen Holunderzweig auf denselben übertragen werden und somit von den Schmerzen befreien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als mit bestimmten Zeitpunkten und Orten verknüpfte Heilwirkungen sind zu nennen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Der Verzehr einer in Butter gebratenen Holunderdolde um 12 Uhr mittags am Johannistag unter der Feueresse, dem Sitz der Hausgeister, galt als Maßnahme, um ein Jahr lang Fieber abzuwehren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Wirkung des Holundertees als wirksames Mittel gegen Halsschmerzen war an die Ernte der Blüten vor Sonnenaufgang geknüpft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Drei vor Sonnenaufgang abgebrochene Holundersprossen galten als Mittel gegen Rinderflechte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hinsichtlich der Fruchtqualität (deutlich größere Dolden und Beeren) sind die Holundersorten den Wildformen weit überlegen. Die Früchte reifen auch einheitlich ab und weisen höhere Gehalte an Farbstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen auf. Anfang bis Mitte September reift die österreichische Sorte 'Haschberg'. Bereits ab Mitte August reifen dänische Sorten, wie z.B. 'Samyl', 'Sampo' und 'Samdal'. Mit ihrer attraktiven Erscheinung erweitern die neuen dunkellaubigen, z.T. geschlitztblättrigen oder auch gefülltblühenden Sorten (keine Früchte) die Gestaltungsmöglichkeiten im Garten. Sorten mit hohem Zierwert sind z. B. 'Black Lace' (purpurfarbene, geschlitzte Blätter), 'Black Beauty', 'Thundercloud' (dunkles Laub, Blüten duften nach Zitrone) oder 'Laciniata' (grüne, tief geschlitzte Blätter). Für zusätzliche Attraktivität sorgen die rosa-pinkfarbenen Blütendolden von 'Black Lace', 'Black Beauty' und 'Thundercloud'. Die Früchte der Ziersorten können ebenfalls verwertet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/schwarzer-holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/holunder/schwarzer-holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/holunder/schwarzer-holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/085865
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bremen.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/Unsere20Heckenpflanzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/085865
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schwarzer_Holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gedichte.com/showthread.php/138784-Loblied-auf-den-Holunder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Holunder#Der_Holunder_in_Religion,_Mythos_und_Aberglauben_bzw._Volksglauben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.lwg.bayern.de/gartenakademie/gartendokumente/infoschriften/085865
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 29 May 2022 15:16:19 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/holunder-ein-uralter-mystischer-hausstrauch</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/holunder.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Blaumohn in Hohenlohe</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/blaumohn-in-hohenlohe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Anblick ist einfach einmalig. Blassviolette Mohnblüten so weit wie das Auge reicht. Doch der Anblick ist ein vergänglicher. Nur einen einzigen Tag blüht eine Blaumohnblume. Innerhalb einer Woche ist das ganze Feld wieder grün und die Pracht verblüht. Weitere fünf Wochen später beginnen die Ernte und die eigentliche Arbeit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn00.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Papaver somniferum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der zu den Mohngewächsen gehörende Blaumohn gehört zu den 600 verschiedenen Mohnarten und stammt aus dem mittleren Osten und Asien. Die bis zu 130 cm groß werdende Pflanze kann weiß, purpurviolett oder dunkelrot bis rosa blühen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heute baut man Blaumohn in Asien, Australien, dem Balkan und den Mittelmeerländern aber auch in Holland, Ostfriesland und Baden an. Aus Australien stammt jedoch die aromatischste Sorte. Schon im alten Ägypten wurde Blaumohn als Gewürzmittel genutzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bekannte Rauschmittel Opium, wird aus dem Saft der Blüte gewonnen. Der eingetrocknete Milchsaft, welcher aus den unreifen Kapseln entnommen wird bezeichnet man als Opium. Morphin ist hierbei das bekannteste Opiumalkaloid. Ebenfalls können Alkaloide auch in den Mohnsamen enthalten sein, jedoch nur in Spuren. Die von dem Blaumohn enthaltenen ölhaltigen, nussigen Samen werden in manchen Lebensmitteln verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Verwendung in der Küche muss man darauf achten, dass der übermäßige Verzehr gesundheitsschädlich wirken kann und zu Übelkeit, Schwindel und Atem- und Kreislaufproblemen führen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Geschmack ist nussartig und die bläulichen Samen haben einen angenehmen Geruch. Durch Rösten kann das Aroma verstärkt werden und das Zerstoßen im Mörser damit auch vereinfacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mohn setzt sich aus Fettsäuren, einem hohen Eisengehalt, Kalzium, Magnesium und Kalium zusammen. Dies sind alles Stoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Darüber hinaus besitzt Mohn viele Aminosäuren und hat somit ein sehr gutes Aroma.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bezüglich der Nährwerte kann man sagen, dass Blaumohn 487 Kilokalorien pro 100 Gramm aufweist. Daneben enthält Blaumohn 20.500 Milligramm Ballaststoffe und 23.821 Milligramm Eiweiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fett liegt bei 42,2 % und macht somit den größten Teil aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kohlenhydrate sind nur sehr wenig enthalten, nämlich 4.200 Milligramm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem zählt Blaumohn mit einem Anteil von etwa 2,5% zu den calciumreichsten Lebensmitteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Darüber hinaus besitzt Mohn viele Aminosäuren und hat somit ein sehr gutes Aroma.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blaumohn wird ebenfalls für medizinische Zwecke angebaut und wird seit dem Altertum als Betäubungsmittel verwendet. Im antiken Griechenland und Rom wurde Blaumohn als Heilmittel aber auch als Kraftnahrung in Form von Kuchen aus Honig und Mohn für Athleten verwendet. Die Wirkung ist zum einem krampflösend und beruhigend und zum anderem kann der Mohn Halluzinationen auslösen und berauschend wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.krankenkassenzentrale.de/produkt/blaumohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.m.wikipedia.org/wiki/Schlafmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild Alexandra: Beate Claus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 May 2022 19:59:14 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lecker aufs Land im Kraichgauer Hügelland</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/lecker-aufs-land-im-kraichgauer-huegelland</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser erstes Kräuterpädagogen Jahrestreffen führte uns ins wunderschöne Kraichgau, wo uns Sibylle herzlichst willkommen hieß.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gundermann001.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Landschaft des Kraichgaus liegt im nordwestlichen Bereich von Baden-Württemberg und wird vom Odenwald im Norden, dem Schwarzwald im Süden, der Oberrheinischen Tiefebene im Westen begrenzt sowie von den Höhenzügen des Strombergs und Heuchelberg zum Zabergäu im Osten begrenzt. Die größten Städte des Kraichgaus sind Sinsheim, Eppingen, Bad Rappenau, Bretten und Bruchsal. Wobei wir uns für unseren „Lecker-aufs-Land“ Ausflug das idyllische Städtchen Mühlhausen-Rettigheim ausgesucht haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gundermann012.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ortsteil Rettigheim der Gemeinde Mühlhausen, wo wir unsere „Zelte“ aufschlugen, ist aufgrund seines geschichtlichen Ursprungs, seiner Entwicklung im Mittelalter und seines Namens zweifellos eine ursprünglich fränkische Siedlung. Es liegen einige Funde aus der Jungsteinzeit (um 2000 v. Chr.) vor, die aber noch keine dauerhafte Besiedlung sicherstellen. Auch die Römer und Alemannen haben Spuren in Mühlhausen und Östringen hinterlassen. Das Gesicht des ursprünglichen Straßendorfes, dessen Mittelpunkt die Ortsmitte rund um die Kirche und das 1995 eingeweihte Gemeindehaus St. Nikolaus ist, veränderte sich nachhaltig. Damals wie heute bilden die Rotenberger-, die Östringer- und die Malscher Straße die Hauptverkehrsstraßen des Ortsteils, der sich in den letzten Jahren auch in Richtung Malsch rund um den Kurpfalzring erneut ausgedehnt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weinprobe mit Klaus Rühl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einem leckeren Frühstück wurden wir von Klaus zur Weinprobe abgeholt. Von Mühlhausen ging es über malerische Schleichwege bis zur Wallfahrtskapelle Letzenberg. Die Wallfahrtskapelle „Sieben Schmerzen Mariens“ befindet sich seit 1902 auf der Spitze des 247 Meter hohen Letzenberg. Sie überragt den Ort um etwa 75 Meter und ist auf der Südseite des Berges als Wahrzeichen von Malsch weithin sichtbar. Das Fundament besteht aus behauenen gelben Sandsteinen, welche von Odenheim mit Pferdefuhrwerken den Berg hochgefahren wurden. Die über dem achteckigen Grundriss aufgebrachten Mauersteine stammten aus den eigenen Malscher Steinbrüchen. Die Pietà über dem Altar wurde speziell für die Apsis angefertigt. Ein Mosaikbild der Schmerzhaften Mutter Gottes wurde in der Portalrundung von einem Innsbrucker Bildhauer geschaffen (1903). Die Buntglasfenster mit den Motiven aus dem Leben Jesu stammen von Stiftungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gundermann009.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Suche nach dem weißen Gold
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser weißes Gold bestand bei unserem Treffen aus Holunderblüten: Bei jedem Halbstrauch mussten wir unsere Nase in die schirmtraubigen Blütenstände stecken um zu testen ob sie genauso gut riechen wie der Holunder zuvor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gundermann002.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach unserem Ausflug durchs Kraichgau haben wir den Abend mit Wildkräuter Cocktails, Grillen und Musik lecker ausklingen lassen. Bei bestem Wetter hatten wir dazu einen tollen Blick auf die Sterne. Ach, wenn nur jeder Abend so schön sein könnte…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Willkommen im Trödelkeller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übernachtet haben wir im Trödelkeller bei der Familie Elsässer-Steinbach. Das über 400 Jahre alte Fachwerkgehöft wurde liebevoll renoviert und bietet schnuckelige Zimmer wo man sich wie zu Hause fühlte. Morgens wurden wir mit einem leckeren Frühstück begrüßt und konnten den Tag wieder genauso lecker starten wie den Tag zuvor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/gundermann006.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel zu schnell ging das Wochenende vorbei und vollgefuttert aber glücklich sind wir wieder nach Hause gefahren. 2023 wollen wir uns, im ebenso schönen Hohenlohe, uns wieder treffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.muehlhausen-kraichgau.de/de/gemeinde-daten/geschichte/ot-rettigheim
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.trödelkeller-rettigheim.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Wallfahrtskapelle_(Letzenberg)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Holunder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gruppenbild Nr. 2: Sibylle Kreßl- Rittel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 27 May 2022 18:38:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/lecker-aufs-land-im-kraichgauer-huegelland</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wilde Karde</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wilde-karde</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) zählt zur Familie der Kardengewächse und gehört, anders als etwa die Mariendistel, nicht zu den Disteln, auch wenn volkstümliche Namen wie Kardendistel oder ihr stacheliges, distelartiges Aussehen dies nahelegen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/karde01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant ist auch die Namensgebung: Entlehnt von „carduus“ für Distel verweist die „Karde“ zudem auf eine frühere Nutzung der stacheligen Pflanze. Im Mittelalter kämmte man mit der Weber Karde (Dipsacus sativus) Rohwolle aus, um sie im Anschluss besser verarbeiten zu können („Kardieren“: das alte Wort „karden“ stand für „kämmen“). Der lateinische Name hat einen Bezug zu den Blättern, die am Stängel trichterförmig zusammengewachsen sind und in denen sich Regenwasser sammelt. „Dipsacus“ kommt vom griechischen „dipsa“ für Durst – nicht verwunderlich, denn Tiere nutzen die Pflanze gern als Trinkstelle. Dem darin gesammelten Wasser schrieb man zudem wundersame Kräfte auf die Schönheit zu, daher auch die Bezeichnung „Venusbad“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wilde Karde stammt aus dem Mittelmeerraum und ist in Deutschland als Archäophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zu betrachten. Sie wächst ziemlich häufig an Wegen, Dämmen, Ufern und auf Ödland.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wuchs der Wilden Karde ist aufrecht und krautig. Die Staude ist zweijährig und wird zwischen 150 und 200 Zentimeter hoch. Im ersten Jahr bildet sich die Rosette mit großen Blättern aus. Das Laub ist zweigeteilt und setzt sich aus schmal lanzettlichen Stängelblättern und breit lanzettlichen Grundblättern, die zu der Rosette angeordnet sind, zusammen. Im zweiten Jahr wachsen mehrere hohe Stängel, die mit Stacheln versehen sind. Die Stängelblätter wachsen paarweise und sind am Rand eingekerbt. Die Stacheln schützen die Wilde Karde in der Natur vor Fressfeinden wie zum Beispiel Schnecken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die blauvioletten Blüten von Dipsacus fullonum sitzen endständig an langen Stielen. Die Blütenköpfe sind zapfen- bis kolbenförmig und bestehen aus winzigen Einzelblüten, die sich – eine botanische Besonderheit – ringförmig von der Mitte in beide Richtungen hin öffnen. Sie sind von markanten und stacheligen, bogig aufgerichteten Hüllblättern umgeben. Die Blütezeit dauert je nach Witterung von Juni/Juli bis August.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aufgrund der unzähligen röhrig verwachsenen Einzelblüten ist der Nektar nur für Hummeln mit langem Rüssel und für Schmetterlinge erreichbar. Von September bis Oktober reifen die Früchte – kleine Nüsse – heran. Die Heilpflanze ist ein typischer Tierstreuer: Bleiben vorbei streifende Tiere an den stacheligen Pflanzenteilen, v.a. den Fruchtständen, hängen, werden die Nüsse von den elastischen Spreublättern und durch den Rückschlag der ganzen Pflanze mehrere Meter weit wegkatapultiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wilde Karde kann mit der Weber Karde (Dipsacus sativus) verwechselt werden. Diese hat aber starre und zurückgekrümmte Tragblätter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fruchtstände der Karde-Arten sind aus ökologischen Gesichtspunkten wertvoll, denn sie stellen für Distelfinken, Dompfaffe und andere ein beliebtes Futter für den Winter dar. Aber auch Insekten wie Hummeln oder Schmetterlinge lieben die Karde. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blätter (April bis Juni) von den Stacheln befreit eignen sich als Gemüse, der Blütenboden kann von Juni bis September, ähnlich wie Artischocken, roh als Beigabe zu Salaten gegessen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Karde enthält Bitter- und Gerbstoffe, das Glykosid Scabiosid, Inulin, Kalisalze, Saponine und Tannin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Heilpflanze findet Dipsacus fullonum schon seit ewigen Zeiten volksheilkundliche Anwendung. Hier wird ihre Wurzel in Form von Tee oder Tinkturen zur Hautpflege, bei Magen-Darm-Beschwerden und zur unterstützenden Behandlung der von Zecken übertragenen Krankheit Borreliose eingesetzt. An wissenschaftlichen Belegen hierfür wird noch geforscht. So konnte in präklinischen Studien gezeigt werden, dass Kardenextrakt das Wachstum von Borrelien-Kulturen hemmen konnte. Wirksamkeitsbelege aus klinischen Studien gibt es allerdings hierzu nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Volksmedizin wird die Wilde Karde äußerlich bei kleineren Wunden, Hautschrunden und kleinen Einrissen in Haut und Schleimhäuten, Gerstenkörner, Fisteln, Hautflechten und Warzen; auch zur Einreibung bei Rheuma, verwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mythologie, Kunst und Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Altertum glaubte man, dass Disteln oder distelähnliche Gewächse wie die Karde gegen böse Geister schützen und Verwünschungen entkräfteten. Weil die Pflanze, wenn sie einmal geschnitten war, nicht zu verdorren schien, galt sie als Symbol des langen währenden Lebens und der Zähigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz allgemein, vor allem aber im christlichen Zusammenhang, setzte sich die Vorstellung der Distel als Symbol irdischer Mühsal nach der Vertreibung des Menschen aus dem Paradies durch. In der Genesis (1. Mose/Genesis 3,18) wird berichtet, dass Gott sich nach dem Sündenfall mit großer Strenge an Adam wendet und ihm kundtut, dass er fortan nur unter Mühen seine Nahrung beschaffen wird, aus dem Ackerboden nur Dornen und Disteln wachsen werden, er gezwungen sein wird, Gräser des Feldes zu essen, und alles , was er wolle, nur im Schweiße seines Angesichts zu erreichen sei.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Distel ist aber auch ein Bild für verwildernde Landschaften (Jesaja 7,18-25). Im Neuen Testament kann sie als Gegenbild für einen „fruchtbaren“ Glauben stehen (Matthäus 7,16, Lukas 6,44)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die faulen Blumen von Robert Bridges (1844-1930)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wo kein Mensch je säte,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hab ich mir Disteln angebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die wuchernden Reseden,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den starren Wermut und das Jakobskraut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Kletten rankt sich hier der Natterkopf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und stachelreiche Karden überragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Dolden, gelb und weiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer sonst wollt so ein Sträußchen tragen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wilde Karde ist sehr konkurrenzstark und setzt sich selbst in großflächigen Staudenpflanzungen durch. In gemischten Blumenbeeten und Rabatten sorgt die hochgewachsene Pflanze für Struktur. Als heimische Wildstaude fügt sie sich gerade im Bauerngarten oder im Naturgarten sehr harmonisch in das große Ganze ein und verströmt natürlichen Charme. In größeren Gärten oder Wildstaudenpflanzungen erzielt man schöne Ergebnisse, wenn man die Pflanze „einfach machen“ lässt: Durch Verwilderung taucht sie immer wieder an neuen Stellen auf. Aufgrund ihrer Standortansprüche fühlt sich Dipsacus fullonum auch im Wassergarten sehr wohl und schmückt den Rand von Gartenteichen oder Bachläufen. In der Floristik schätzt man die Wilde Karde als aparte Trockenblume.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wilde Karde ist eine Heilpflanze, die in weiten Teilen Europas, Asiens und in Nordafrika ihre Heimat hat. Die Wurzel der Karde wird seit über zwei Jahrtausenden zur Herstellung von Heilmitteln verwendet. Bio-Gärtner und Naturfreunde pflanzen Dipsacus fullonum ganz bewusst, um die Insekten in ihrem Garten zu unterstützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.pascoe.de/service/newsletter-naturmedizin/detail/wilde-karde-ist-die-pflanze-tatsaechlich-eine-distel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Archäophyten bezeichnet man Pflanzenarten, die vor 1492, als Christoph Kolumbus Amerika erreichte, aber noch in im weiteren Sinne historischer Zeit, durch direkten oder indirekten menschlichen Einfluss in ein neues Gebiet eingeführt wurden und sich dort selbständig ohne fremde Hilfe fortgepflanzt (etabliert) haben. Im Gegensatz dazu bezeichnet man Pflanzen, die nach 1492 eingeführt wurden, als Neophyten. Archäophyten gelten zwar nicht als einheimisch (indigen), werden aber insbesondere im Naturschutz im Gegensatz zu Neophyten als heimisch betrachtet. Quelle: de.wikipedia.org / wiki / Archäophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wilde_Karde und 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/karde/wilde-karde und 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             utopia.de/ratgeber/wilde-karde-so-kannst-du-die-staude-anbauen-und-nutzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/karde/wilde-karde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.apotheken.de/alternativmedizin/heilpflanzen/8327-wilde-karde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.pascoe.de/service/newsletter-naturmedizin/detail/wilde-karde-ist-die-pflanze-tatsaechlich-eine-distel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.arche-erlangen.de/d7/Wildkraeuter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die wilde Karde - Wild und frei
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.pascoe.de/service/newsletter-naturmedizin/detail/wilde-karde-ist-die-pflanze-tatsaechlich-eine-distel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.apotheken.de/alternativmedizin/heilpflanzen/8327-wilde-karde
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bildlexikon der Kunst, Band 7, die Natur und ihre Symbole, 2005, ISBN 3-936324-03-4
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.die-bibel.de/lightbox/basisbibel/sachwort/sachwort/anzeigen/details/distel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sprache der Wildblumen von Sheila Pickles, Ars Edition 1997, Seite 76, ISBN 3-7607-1199-5
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftnref16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/karde/wilde-karde
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 24 May 2022 19:16:07 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/karde02-5f429a0f.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Klatschmohn – ja, solange es den Klatschmohn gibt, solange müssen wir leben</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/klatschmohn-ja-solange-es-den-klatschmohn-gibt-solange-muessen-wir-leben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn Getreidefelder und Wiesen anfangen in sattem, leuchtendem Rot zu strahlen, dann ist endlich wieder Sommer. Denn kaum eine Pflanze steht so sehr für die warme Jahreszeit wie der Klatschmohn (Papaver rhoeas) mit seinen zarten, hauchdünnen Blüten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn2.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als typische Ackerwildpflanze wächst er vor allem auf Äckern und Feldern mit Getreide, ist im Frühsommer aber auch an vielen Wegrändern anzutreffen. Mit dem Ackerbau verbreitete sich der Klatschmohn auf der ganzen Welt (Dauerfrostzone bis Subtropen) aus. Das genaue Ursprungsgebiet des Klatschmohns ist nicht bekannt, jedoch werden Eurasien oder Nordafrika (wo heute noch aus der Blüte Schminke auf traditionelle Weise hergestellt wird) angenommen und damit Gebiete, in denen schon lange Ackerbau betrieben wird. Klatschmohn wächst bereits seit der Jungsteinzeit (Neolithikum) in Europa und gilt deshalb auch bei uns als heimisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit dieser Ausbreitungsstrategie gehört der Klatschmohn zu den so genannten hemerochoren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pflanzen, also den Pflanzen, die durch menschliches Zutun Gebiete besiedeln, in denen sie nicht ursprünglich beheimatet sind und die sie ohne die bewusste oder unbewusste Verbreitung durch den Menschen nicht erreicht hätten. Typischer Ausbreitungsweg für den Klatschmohn ist die Verunreinigung von Getreidesaatgut durch Klatschmohn (so genannte Speirochorie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie alle Mitglieder der Gattung Mohn zählt der Klatschmohn zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) und enthält in seinem Milchsaft zwar schwache, aber dennoch giftige Alkaloide. Anders als der verwandte Schlafmohn (Papaver somniferum) enthält er jedoch kein Morphin, sodass er nicht als Droge eingestuft wird und seine Kultur völlig legal ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der deutsche Trivialname Klatschmohn ist eine Anspielung auf die papierdünnen Blüten, die bei Wind und Regen aneinander klatschen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6609klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Klatschmohn ist eine winterannuelle
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , seltener sommerannuelle Halbrosettenpflanze und mesomorpher
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Therophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . mit tiefreichender Pfahlwurzel. Er wächst aufrecht und wird durchschnittlich 30 bis 90 Zentimeter hoch. Die kräftigen, schlanken Blütenstiele des Klatschmohns sind borstig behaart. In gegliederten und netzartig verbundenen Milchsaftröhren wird Milchsaft produziert. Der wenig verzweigte Stängel ist relativ dünn und behaart. Die markanten Blätter von Papaver rhoeas sind mehrfach gefiedert, der Rand deutlich gezähnt. Sie stehen wechselständig an den Stielen und fühlen sich aufgrund der borstigen Behaarung rau an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Ein Exemplar blüht nur zwei bis drei Tage. Die Blüten stehen einzeln, endständig auf dem Stängel. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die zwei behaarten Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blütenknospe ab. Die Kronblätter sind in der Knospe unregelmäßig „zusammengeknautscht“. Die mit einem Durchmesser von 5 bis 10 Zentimetern relativ großen Blütenkronen können in der Größe erheblich variieren. Die vier scharlach- bis purpurroten, selten weißen oder violetten Kronblätter besitzen im unteren Bereich einen großen schwarzen, oft weiß umrandeten Fleck und sind sehr dünn. Sie ähneln etwas knittrigem Papier und sind daher leicht zu erkennen. Es sind etwa 164 Staubblätter vorhanden. Die kurz kegelige Narbenscheibe besitzt meist 10 bis 18 Narbenstrahlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die typische, bei einer Länge von 10 bis 22 Millimetern bis zu doppelt so lange wie breite und an ihrer Basis abgerundete Kapselfrucht enthält einige hundert Samen. Die Kapselfrucht ist durch zahlreiche „falsche Scheidewände“ (= Wucherungen der Samenleisten) in unvollständig gefächerte Porenkapseln (= „Streubüchsen“) unterteilt. Die dunklen Samen („Mohnkörner“) sind bei einem Durchmesser von bis zu 1 Millimeter sehr klein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6651klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nektar- und duftlosen Blüten sind vormännliche „Pollen-Scheibenblumen“. Die durch Anthocyane (beispielsweise Mecocyanin) rot gefärbten Kronblätter werden von den rotblinden, dafür aber UV-Licht wahrnehmenden Bienen wegen ihrer starken UV-Reflexion wahrscheinlich blauviolett gesehen. Die schwarzen Flecksaftmale entstehen durch Überlagerung von blauen und roten Farbzellen (Subtraktionsfarbe). Je Blüte werden etwa 2,5 Millionen grünschwarze Pollenkörner produziert; diese ungewöhnlich hohe Anzahl wird nur noch von der Pfingstrose übertroffen. Die Pollendarbietung unterliegt einer Tagesrhythmik. Am reichlichsten ist sie zur Zeit des Hauptbesuchs bis 10 Uhr morgens. Die „streifenförmigen“ Narben liegen einer Scheibe des Fruchtknotens auf, die als Anflugplatz für verschiedene Insekten dient. Auch Windbestäubung ist möglich. Die Blüten sind selbststeril.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es werden die typischen Kapselfrüchte gebildet, welche 2000 bis 5000 sehr kleine (bis 1 mm), nierenförmige, harte, erhaben netzartig geadert und grubig vertiefte, dunkle Samenkörner (Mohnkörner) enthalten. Die Tausendkornmasse beträgt nur ca. 0,11 bis 0,125 Gramm. Die unmittelbar über den Poren liegende dachige Verbreiterung dient als Windfang, so dass die Samen beschleunigt ausgeblasen werden: „Fliehkraft-Windstreuer“. Die Samen rasseln in der Kapselfrucht und werden durch den Wind ausgestreut. Die Flugweite beträgt bis 4 Meter und ist bei starkem Wind wesentlich größer. Die Ausstreuung der Samen erfolgt nur bei trockenem Wetter. Die meist abstehenden Borstenhaare des Stängels und das Kapseldach dienen als Klettorgane: Tierstreuer, Menschenausbreitung als Kulturfolger. Die Fruchtreife erfolgt von Juli bis August und die Samen enthalten ein ölreiches Nährgewebe, was für Windausbreitung typisch ist, da bei gleichem Gewicht Fette doppelt so energiereich sind wie Kohlenhydrate. Die Samen sind Lichtkeimer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6607klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit dem Saat-Mohn oder dem Sand-Mohn. Theoretisch gibt es 3 Arten Mohn auf unseren Feldern: Saat-, Klatsch- und Sand-Mohn. Der Sand-Mohn ist kleiner und zierlicher und etwas mehr behaart, wächst nur auf trockenen sandigen Böden (in Ostdeutschland sehr verbreitet). Klatsch- und Saat-Mohn sind sich auf den ersten Blick sehr ähnlich, können aber ganz leicht anhand der Narbenstrahlen auf den Kapseln unterschieden werden. Saat-Mohn hat viel weniger Strahlen als Klatschmohn. Die magische Grenze soll bei 8 Narbenstrahlen sein. Weniger als 8 Strahlen bedeutet also Saat-Mohn. Wenn die Samenkapseln gesammelt werden, kann eine Verwechslung mit dem Schlafmohn vorkommen, weil er immer mehr in der wilden Natur sich ansiedelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6545kleinrot.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe und Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Klatschmohn können viele Alkaloide mit einem Gesamtgehalt von 0,11 bis 0,12 % nachgewiesen werden. Prinzipiell enthalten alle Pflanzenteile als Hauptalkaloid das schwach giftige Rhoeadin (Gehalt etwa 0,06 %), insbesondere der weiße Milchsaft. Weitere erwähnenswerte Inhaltsstoffe sind Allocryptopin, Berberin, Coptisin, Papaverin, Roemerin und Sinactin sowie Depside, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Meconsäure und Mecocyanin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kronblätter wurden wegen ihrer Anthocyanine, Derivaten von Cyanidin und Pelargonidin, früher zur Herstellung roter Tinte verwendet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/klatschmohn-ja-solange-es-den-klatschmohn-gibt-solange-muessen-wir-leben?nee=true&amp;amp;ed=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_device=desktop#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klatschmohn Tinte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 Gramm Blütenblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 75 ml Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 25 ml Weißweinessig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Blütenblätter in ein Schraubglas füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Wasser und den Weißweinessig dazugeben und alles gut vermischen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Glas verschließen und für drei Tage an einem sonnigen Ort stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Abseihen und in ein neues, verschließbares Gefäß füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders aber der Milchsaft. Die jungen Blätter vor der Blütezeit, Blütenkronblätter, die jungen grünen Früchte und Samen sind mäßig verwendet unbedenklich. Nach Verzehr größerer Mengen Samen kann es jedoch zu Magen-Darm-Beschwerden mit Bauchschmerzen kommen. Früher kamen bei Kindern häufiger Vergiftungen mit Klatschmohn vor, die zu Blässe, Müdigkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen führen können. Anscheinend besitzt Rhoeadin eine krampfanregende Wirkung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nehmen Wiederkäuer, Pferde und Schweine während der Blütezeit und Samenbildung zu großen Mengen Klatschmohn ein, kann es zu Vergiftungen kommen. Es zeigen sich folgende Symptome: zentralnervöse Erregung, Gastroenteritis, Unruhe, Schrecken, dann Raserei, epileptiforme Krämpfe und Bewusstlosigkeit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede Mohnblüte produziert etwa 2,5 Millionen Pollenkörner. Die Pflanze ist also eine wichtige Nahrungsquelle vor allem für Nützlinge wie Bienen. Die bekommen hier zwar keinen Nektar – den hat der Klatschmohn nämlich nicht – aber dafür die grünen Pollen. Die Mohn-Mauerbiene (Hoplitis papaveris) ist sogar nach der Ackerpflanze benannt worden. Denn die Biene bevorzugt trockenes Gelände mit Wiesen und Feldern und ist wie der Klatschmohn in den Sommermonaten am aktivsten. Die ernährt sich von Ackerpflanzen wie dem Klatschmohn oder etwa der Kornblume. Mit dem Schrumpfen der Lebensräume dieser Blumen ist auch das Vorkommen der Mohn-Mauerbiene zurückgegangen. Das Insekt gilt heute als akut vom Aussterben bedroht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Roh verwenden kann man erstens die jungen Blätter vor der Blüte, zum Beispiel in Salaten. Die roten Blütenblätter eignen sich als essbare Dekoration. Man kann auch die jungen, noch grünen Früchte essen. Die Blätter können wie Spinat gekocht werden, zum Beispiel mit gebratenen Schalotten und etwas Rahm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6652klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Drogen dienen die getrockneten Blütenblätter. Die roten Klatschmohnblütenblätter sind heute allein als Schmuckdroge ohne Anspruch auf Wirksamkeit in Teemischungen verschiedener Indikationen enthalten. Früher nutzte man sie in Form eines Sirups gegen Husten und Heiserkeit und als Beruhigungsmittel für Kleinkinder, bei Schmerzen, Schlafstörungen und Unruhe. Da es keinen Beleg für die Wirksamkeit gibt, hat man diese Anwendungen aufgegeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klatschmohn Sirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 Gramm Blütenblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 150 ml Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zitronensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 Gramm Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Blütenblätter mit dem Wasser aufkochen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Ein paar Tropfen Zitronensaft als Farbstabilisator beigeben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag abseihen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Mit Zucker und etwas Zitronensaft aufkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In kleine Flaschen füllen und verschließen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus den Blütenblättern des Klatschmohns lässt sich auch eine Tinktur herstellen. Sie wird äußerlich gegen Furunkel und bei Hautausschlägen aufgetragen, innerlich kann sie tropfenweise zur Schlafförderung eingenommen werden. Durch den hohen Alkoholgehalt ist Tinktur für Kinder und empfindliche Menschen nicht geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klatschmohn Tinktur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 Gramm Blütenblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 200 ml Alkohol 70%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Blütenblätter zerkleinern und in ein Schraubglas füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           #Den Alkohol dazu geben und gut vermischen. Alle Pflanzenteile sollten dabei vollständig bedeckt sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Glas gut verschließen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Für mindestens vier Wochen an einem hellen Platz reifen lassen und 1-mal am Tag das Glas vorsichtig schütteln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Nach Ablauf der Reifezeit abseihen und durch einen Kaffeefilter filtern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # In kleine, dunkle Flaschen füllen und verschließen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Tee aus getrockneten Blüten wird ähnlich verwendet wie Sirup und Tinktur. Ein Teelöffel Blütenblätter werden mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen und nach zehn Minuten Ziehzeit abgeseiht. Täglich zwei bis drei Tassen helfen bei Schlafstörungen und Unruhezuständen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In die Badewanne mit Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch ein Vollbad mit starkem Tee (etwa vier Teelöffel) oder 15 Tropfen Blütentinktur kann das Einschlafen fördern. Hier sollte die Badetemperatur aber 37 Grad Celsius nicht überschreiten. Dieses Bad hilft zudem bei unreiner Haut und Furunkeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mohn3.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mythologie und Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mohn als Schlafmittel war seit frühester Zeit bekannt. Im antiken Griechenland wurde Hypnos, der Gott des Schlafes, in der Regel mit einem Kranz aus Mohnblumen dargestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den Metamorphosen beschreibt Ovid das Reich des Schlafes als eine im Gebirge versteckte Grotte, an deren Eingang unzählige Kräuter wachsen und Mohn blüht, dessen Saft der Nachttau sammelt, um die umschatteten Lande damit zu besprengen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Regel besitzen die Gottheiten, die mit dem Schlaf und den Träumen in Verbindung gebracht werden – Nyx, Hypnos, Morpheus u.a. – alle den Mohn als Attribut, der schließlich mit dem ewigen Schlaf und folglich mit dem Tod assoziiert wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei dem Mohn, von dem in den Schriften des Altertums die Rede ist, handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den Papaver somniferum, der in Asien heimisch und schon in frühester Zeit in den Mittelmeerraum gelangte. Aus dem Schlafmohn wird Opium gewonnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blume fand auch Eingang in die christliche Lehre, die das intensive Rot ihrer Blüte zum Sinnbild des Leidens Jesu machte, weshalb man Mohn manchmal in Kreuzigungsszenen wiederfindet. Darüber hinaus gilt der Mohn als ein Christussymbol, weil er häufig auf Getreidefeldern wächst und damit auf das Brot des Abendmahls anspielt. Er kann aber auch das Blut Christi symbolisieren. Der Mohn, der auf solcherlei Darstellungen zu sehen ist, gehört meist der gängigsten Art des Klatschmohns oder Papaver rhoeas an. Der Mohn als Todessymbol erscheint in der Regel auf Stillleben besonders im Zusammenhang mit Vanitas-Darstellungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im englischsprachigen Raum ist der Klatschmohn ein Symbol für das Gedenken an gefallene Soldaten. Dies geht zurück auf das Gedicht In Flanders Fields und den Ersten Weltkrieg, in dem auf den frisch aufgeschütteten Hügeln der Soldatengräber als erstes der Klatschmohn zu blühen begann. Die stilisierten Ansteckblumen bestehen aus einer Mohnblüte, auch mit Blatt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im persischsprachigen Raum symbolisiert der Klatschmohn die Liebe. So heißt es in einem der berühmtesten Gedichte des neuzeitlichen persischen Dichters Sohrab Sepehri: „Ja, solange es den Klatschmohn gibt, solange müssen wir leben.“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiterhin symbolisiert der schwarzer Mittelpunkt des Klatschmohns die Leiden der Liebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Heraldik / Wappenkunde wird der Klatschmohn als Klapperrose geführt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Flanders fields the poppies blow von John McCrae (1872-1918)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Flanderns Feldern blüht der Mohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen den Kreuzen, Reihe um Reihe,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die unseren Platz markieren; und am Himmel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fliegen die Lerchen noch immer tapfer singend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unten zwischen den Kanonen kaum gehört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind die Toten. Vor wenigen Tagen noch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebten wir, fühlten den Morgen und sahen den leuchtenden Sonnenuntergang,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebten und wurden geliebt, und nun liegen wir
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Flanderns Feldern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nehmt auf unseren Streit mit dem Feind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus sinkender Hand werfen wir Euch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fackel zu, die Eure sei, sie hoch zu halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brecht Ihr den Bund mit uns, die wir sterben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So werden wir nicht schlafen, obgleich Mohn wächst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Flanderns Feldern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] www.mdr.de/wissen/umwelt/klatschmohn-blume-des-jahres-100
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [2] Als Hemerochorie wird auf dem europäischen Kontinent die Ausbreitung von Pflanzen durch „die Kultur“ bezeichnet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [3] Als Speirochorie bezeichnet man die ungewollte Ausbreitung von Pflanzen als Saatgutbegleiter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [4] www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/mohn/klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [5] Zweijährige Pflanzen (auch bienne oder winterannuelle Pflanzen genannt) sind krautige Pflanzen, deren Lebenszyklus (von der Keimung bis zur Samenbildung) zwei Jahre, genauer zwei Vegetationsperioden dauert, also nicht zwei Jahre im Kalendersinn, sondern eine Vegetationsperiode vor der klimatisch ungünstigen Zeit (Frost/Winter oder Trockenzeit) und eine danach. Zweijährige Pflanzen unterscheiden sich dadurch zum einen von den einjährigen, sommerannuellen Pflanzen, die nur eine Vegetationsperiode lang leben, zum anderen von den „echten“ Mehrjährigen, die mehr als zwei Vegetationsperioden lang leben. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Zweijährige_Pflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [6] an mittlere Feuchtegrade angepasst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [7] Therophyten sind krautige Pflanzenarten von kurzer Lebensdauer, die eine ungünstige Jahreszeit (Winter oder Trockenzeit) als Samen im Boden überdauern. Der Begriff wurde 1905 von Christen Raunkiær geprägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [8] www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/mohn/klatschmohn und de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [9] de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [10] de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [11] www.celticgarden.de/klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [12] www.bund-naturschutz.de/umweltbildung/oekostationen/wartaweil/natur-entdecken-in-wartaweil/
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            was-blueht-und-gruent-denn-da-in-wartaweil/klatschmohn/klatschmohn-tinte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [13] de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [14] www.mdr.de/wissen/umwelt/klatschmohn-blume-des-jahres-100
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            [15] Meine wilde Pflanzenküche – Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen, Meret Bissegger, AT Verlag, Aarau und München, 3. Auflage 2011, S. 38.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [16] de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [17] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [18] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [19] Symbolik der Pflanzen von Marianne Beuchert, Seite 111, 2. Auflage 1996, ISBN 3-458-16738-2
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [20] de.wikipedia.org/wiki/Klatschmohn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [21] www.visitflanders.com/de/stories/flanders-fields/stories/die-mohnblume-die-zum-gedicht-wurde
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 10 May 2022 16:47:20 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/klatschmohn-ja-solange-es-den-klatschmohn-gibt-solange-muessen-wir-leben</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Kräuterfee auf Reisen – Ludwigsburg</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einer Gruppe von 8 Personen hatte ich das Vergnügen von Crailsheim nach Ludwigsburg zu fahren und ihnen die wunderschöne barocke Planstadt zu zeigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/bl%C3%BCba20220507_094322.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blütenduft und Märchenzauber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach unserer kurzweiligen Zugfahrt haben wir unseren Rundgang im Blühenden Barock gestartet. In der ältesten und schönsten Gartenschau Deutschlands finden sich abwechslungsreiche Eindrücke für alle Sinne, in einer besonderen Umgebung - behutsam inszeniert von nimmermüden Gartenkünstlern. Das 30 ha große Blühende Barock wurde 1954 von Albert Schöchle gegründet und am 23.04.1954 eröffnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Südgarten ist wohl die imposanteste Anlage für Besucher und im Sinne des Barock angelegt und lässt die Harmonie zwischen Schloss und Garten aufleben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Mitte des französischen Gartens betraten wir die Basislinie Solitude-Allee die Herzog Carl Eugen von 1764 bis 1768 als direkte Verbindungsachse vom Residenzschloss Ludwigsburg zum Schloss Solitude erbauen und für den Hofstaat reservieren ließ. Früher war dem gemeinen Volk das Betreten der Straße bei Strafe verboten. So galt die verkehrsgeographisch unnütze Straße als Symbol für absolutistische Herrscherwillkür, bevor sie wenigstens für die Landesvermessung einen Nutzen bot.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/bl%C3%BCba20220507_100054.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem wir uns erfolgreich an den „Naschständen“ vorbei geschlichen haben, sind wir in den Nordgarten angekommen. Er zählt zu den ältesten Gartenteilen. Nach dem Bau des Alten Corps de logis 1704 - 1709 unter Herzog Eberhard Ludwig, sowie der Galerien und Pavillons 1712-15 wurde das stark abfallende Gelände in eine Terrassenanlage barocker Prägung gegliedert. Heute zeigt sich der Nordgarten wie zu Friedrichs Zeiten. Lediglich auf der Planie befindet sich das von Gartendirektor Albert Schöchle angelegte barocke Broderie-Parterre um einen kleinen See mit Mittelfontäne.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Unteren Ostgarten hatten wir das große Glück die Rhododendron und Azaleen in Blüte zu erleben. Die natürlich angelegten Rosenpflanzungen, Rhododendren, Stauden, Farne und Gräser setzen farbige Akzente im englischen Landschaftsgarten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch den Posilippotunnel, der sein Vorbild in Italien hat und so viel wie gramstillender Aufenthalt bedeutet, sind wir in den oberen Ostgarten angekommen. Nach etwas Kurzweil mit den historischen Spielgeräten haben wir uns noch die Ruine eines „antiken“ Aquädukts in mediterraner Landschaft angeschaut und eine wohlverdiente Pause im Japangarten gemacht. Tritt man durch die Pforte in den Wandelgarten öffnet sich das Sinnbild einer Gebirgslandschaft, durch die sich ein Fluss aus weißen Kieseln windet, der sich an rauen Felsen bricht. Alles wirkt scheinbar wie zufällig angeordnet. Doch gerade in dieser Zufälligkeit liegt die Kunst, einen natürlichen Eindruck zu erwecken. Von einem Bambusstab tropft klares Wasser in ein steinernes Becken, filigran geschnittene Kieferngruppen deuten Wald an. Ein Pfad aus Steinplatten führt zu einem kleinen Teich, in den sich ein lebhafter Bach über Kaskaden und Wasserfälle ergießt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen Kräutern und Weinreben haben wir ganz langsam Richtung Ausgang bewegt und zielsicher unser Highlight – Das Grävenitz – das gemütlichste Café in Ludwigsburg angesteuert. Ob hausgemachter Kuchen, Quiche und Pasteten, die aus wechselnden, saisonalen Produkten zubereitet werden, hier ist alles mega lecker.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/bl%C3%BCba20220507_095458.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stadtrundgang
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser Stadtrundgang führte uns am Marstall Einkaufszentrum aus den 1970er vorbei, was traditionell als Bausünde gilt. Das hat sich auch nach der Renovierung nicht verbessert, äußerten Experten beim Ludwigsburger Architektur-Quartett im Oktober 2015.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Holzmarkt war unser nächster Haltepunkt bei unserem Stadtrundgang. Der achteckige, abschüssige Platz wurde vom italienischen Baumeister Donato Giuseppe Frisoni gestaltet und hilft beim Überwinden des Höhenunterschieds zwischen Schloss und Marktplatz und diente, wie der Name schon andeutet, lange Jahre dem Holzhandel. Heute befindet sich darauf ein Kreisverkehr. Der sich in der Platzmitte befindliche Obelisk wurde 1953 an Stelle eines Brunnens errichtet. Je eine der vier Seiten ist den vier großen Ludwigsburgern Dichtern gewidmet: Justinus Kerner, David Friedrich Strauß, Theodor Friedrich Vischer und Eduard Mörike. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/bl%C3%BCba20220507_094354.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marktplatz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der zentral liegende Marktplatz wurde im 18. Jahrhundert ebenfalls von dem Italiener Donato Giuseppe Frisoni gestaltet. Er wird begrenzt von Arkadenhäusern sowie den einander gegenüberstehenden Kirchen, der Katholischen Kirche zur Heiligsten Dreieinigkeit im Osten und der evangelischen Stadtkirche im Westen. Aus jeder der vier Himmelsrichtungen hat der Platz einen Zugang. Seine Maße betragen ungefähr 110 Meter in Süd-Nord-Richtung und 80 Meter in West-Ost-Richtung. Im Zentrum des Platzes befindet sich der Marktbrunnen mit einer Statue des Stadtgründers Herzog Eberhard Ludwig. Das Geburtshaus Friedrich Theodor Vischers befindet sich am Marktplatz, gleich nördlich der evangelischen Stadtkirche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Friedrich Schiller
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was wäre ein Besuch in Ludwigsburg ohne auf die Spuren von Friedrich Schiller zu stoßen. Er wohnte in den Jahren 1793 und 1794 in der Wilhelmstraße in Ludwigsburg. Sein ältester Sohn Karl erblickte hier das Licht der Welt. Neben dem Schillerdenkmal sind zahlreiche Straßen, Gebäude und Einrichtungen nach ihm benannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schneller als erwartet, waren wir auch wieder am Bahnhof angekommen um unsere Heimreise nach Crailsheim anzutreten. Der Ludwigsburger Bahnhof zählt zu den größten Bahnhöfen im Land, was die Zahl der ein-, aus- und umsteigenden Menschen betrifft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ludwigsburg ist immer eine Reise wert. Ob für einen Stadtbummel, eine botanische Rundreise durchs blühende Barock oder natürlich die kulinarischen Köstlichkeiten der Lokale zu genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.ludwigsburg.de/start/leben+in+ludwigsburg/bahnhof.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kulturregion-stuttgart.de/wo/orte-entdecken/ludwigsburg-schillers-wohnung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.visit.ludwigsburg.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.marstall-ludwigsburg.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.blueba.de
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 08 May 2022 19:10:34 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Maiglöckchen – schön und giftig</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Maiglöckchen (Convallaria majalis) verzaubert uns im Frühling mit seinen schneeweißen und wohlriechenden Blüten. Die genügsame Staude gehört zu den Spargelgewächsen und ist in Europa bis zum Kaukasus heimisch. In Nordamerika gilt es als eingebürgert. Es wächst in Laubwäldern, vorwiegend in Buchenwäldern und auf halbschattigen Wiesen. Im Gebirge kann man das Maiglöckchen bis in Höhenlagen von 1.900 Meter finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mai_MG_6245.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aussehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maiglöckchen überdauern den Winter mit einem unterirdischen Wurzelstock, aus dem ab April die sattgrünen, länglichen Blätter mit glattem Rand wachsen. Die Blätter von Maiglöckchen sitzen immer paarweise am Stängel. Die Hauptblütezeit ist, wie der Name schon sagt, der Mai. Dann trägt die Pflanze einen Blütenstand mit bis zu zehn glockenförmigen, weißen Blüten. Diese entwickeln sich zu runden, leuchtend roten Beeren. Maiglöckchen werden zwischen 15 und fast 30 Zentimeter hoch und bedecken mit ihren kriechenden Wurzelstöcken, mit den Jahren an geeigneten Standorten, große Flächen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit vielen Jahren wird das Maiglöckchen als Heildroge verwendet. Verwendet werden die getrockneten, oberirdischen Teile der Pflanze. Wirkstoffe sind herzwirksame Steroid-glycoside, vor allem Convallatoxin und Flavonoide. Aufgrund der starken Giftigkeit ist eine eigene Anwendung nicht vertretbar. Medizinische Präparate enthalten häufig Extrakte weiterer herzwirksamer Drogen wie Adoniskraut, Meerzwiebel, oder Oleanderblätter, gelegentlich auch Weißdorn mit komplett anderer Wirkzusammensetzung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dank ihres charakteristischen Duftes ist das Öl der Blüten außerdem Bestandteil vieler Parfums und Kosmetika. Das Maiglöckchen eignet sich als Zierpflanze im Garten besonders für Gehölzgruppen und schattige Rabatten. Als Schnittblume und Topfpflanze wird das Schneeglöckchen angebaut. Bei der vegetativen Vermehrung durch Teilung der Rhizome ist zu beachten, dass im ersten Jahr, wenn das „Auge“ austreibt, nur Blätter gebildet werden; erst im zweiten Jahr entwickeln sich dann die Blüten. Ein geübter Blick erkennt vegetative und blühfähige Rhizomteile, sie müssen entsprechend sortiert werden, damit nur blühfähige Rhizomteile in die „Treiberei“ kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mai_MG_5992.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kunst / Literatur / Musik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben der Lilie, Rose und anderen Pflanzen gehört das Maiglöckchen zu den sogenannten Marienblumen. Mit seinen kleinen, weißen, nickenden Blüten war es Symbol für die keusche Liebe, die Demut und die Bescheidenheit von Maria. Entsprechend ist das Maiglöckchen auf den Gemälden meist unauffällig und klein am unteren Bildrand dargestellt. In Gedichten wird oft das Maiglöckchen in Verbindung mit Glück, Liebe und dem erneuern der Natur im Frühling dargestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Dichter, Sprachforscher und Hochschullehrer für Germanistik.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er schrieb auch das Lied der Deutschen aus dessen dritter Strophe seit 1991 die deutsche Nationalhymne besteht. Ebenfalls aus seiner Feder stammt das Kinderlied "Alle Vögel sind schon da".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mayblümchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei'm ersten Hauch der rauhen Lüfte
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die zarte Mayenblum' ersprießt,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und mit dem Balsam ihre Düfte
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sie den ersehnten May begrüßt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im fleckenlosen Weiß, dem Kleide
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Der Unschuld, hüllet sie sich ein,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und mahnet, nur der Unschuld Freude
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Im May des Lebens sich weihn.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber auch in mehreren Musikstücke ist dem Maiglöckchen zu finden.1958 entstand der russischsprachige Schlager Landyschi, der 1992 von der Band Megapolis mit dem Leitmotiv Karl-Marx-Stadt eingedeutscht wurde. Das Barbershop-Quartett Dark Ducks sang eine Kontrafaktur in japanischer Sprache ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1974 veröffentlichte Freddie Mercury Lily Of The Valley für Queen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baby, you've been had
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I am forever searching high and low
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           But why does everybody tell me no?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Neptune of the seas, an answer for me, please
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           The lily of the valley doesn't know
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           I lie in wait with open eyes
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           I carry on through stormy skies
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           I follow every course my kingdom for a horse
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           But each time I grow old
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Serpent of the Nile, relieve me for a while
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           And cast me from your spell and let me go
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Messenger from Seven Seas has flown
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           To tell the king of Rhye he's lost his throne
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wars will never cease, is there time enough for peace?
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           But the lily of the valley doesn't know
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.apotheken.de/alternativmedizin/heilpflanzen/9714-maiglockchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.haus.de/garten/maigloeckchen-giftig-31335
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ww.iva.de/iva-magazin/haus-garten/das-maigloeckchen-ist-die-giftpflanze-des-jahres-2014
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.krautundrueben.de/maigloeckchen-so-duftet-der-wonnemonat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mdr.de/mdr-garten/pflanzen/maigloeckchen-steckbrief-pflanzen-pflegen-vorteiben-100.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.hamburg.de/wandsbek/gdj-2014-maigloeckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/maigloeckchen/maigloeckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Maiglöckchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.wunderkraeuter.de/kraeutergarten/m_pflanzen_und_kraeuter/maigloeckchen/gedichte-kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Queen Album Sheer Heart Attack, veröffentlicht: 1974
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 04 May 2022 18:32:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/mai_MG_6245.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Walderdbeeren – süß und lecker</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wald-Erdbeere (Fragaria vesca), auch Monatserdbeere genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Erdbeeren (Fragaria) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Wald-Erdbeere dient dem Menschen schon lange als Nahrung, wie auch die botanische Artbezeichnung ausdrückt (vesca = essbar). Sie wird außerdem als Heilpflanze verwendet und wurde in der mittelalterlichen Malerei als Symbolpflanze häufig abgebildet. Als weiterer Trivialname ist „Buscherdbeere“ belegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Entgegen einer häufigen Annahme ist die Walderdbeere aber nicht die Wildform der Garten- oder Kulturerdbeere (Fragaria x ananassa) – deren Vorfahren finden sich auf dem amerikanischen Kontinent. Die Walderdbeere hat in Europa und Nordasien ein großes natürliches Verbreitungsgebiet. Ihre Heimat sind Waldränder und lichte Laub- und Nadelwälder, wo sie sich als Bodendecker ausbreitet und mit ihren nektarreichen Blüten und schmackhaften Früchten zahlreichen Tieren Nahrung bietet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wald-Erdbeere ist in weiten Teilen Europas und Nordasiens beheimatet. Sie wächst bevorzugt in lichten Laub- und Nadelwäldern sowie entlang der Waldränder. Die Wald-Erdbeere bevorzugt sonnige bis absonnige Standorte und benötigt feuchte, aber gut durchlässige, nährstoff- und humusreiche Böden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wald-Erdbeere ist eine wintergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze. Sie erreicht Wuchshöhen von meist 5 bis 25 Zentimetern und ist damit im Wuchs kleiner als die Gartenerdbeere.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Walderdbeere ist stark ausläuferbildend, weshalb die kleinen Pflänzchen im Wald oft als dichte Matten wachsen. Die dreigeteilten, am Rand gesägten Blätter der Walderdbeere stehen an kurzen Stielen in einer grundständigen Rosette. Sie sind wintergrün und leuchtend grün gefärbt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blüten erscheinen in den Monaten April bis Juni, und im Laufe des Sommers reifen sie heran. Bei ausreichend starkem Sonneneinfall tragen einzelne Pflanzen auch bis zum Winterfrost Blüten und Früchte. Die Stängel tragen jeweils nur wenige Blüten. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Jeweils fünf kleine Außenkelchblätter umgeben eine Blüte. Ein zweiter, alternierender
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kreis wird von den eigentlichen Kelchblättern gebildet. Die Blüte hat fünf weiße Kronblätter. Es sind etwa 20 gelbe Staubblätter vorhanden. Die Fruchtblätter haben eine gelbgrüne Farbe. Die Blüten sind vorweiblich, womit eine Selbstbestäubung verhindert wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Verwechslungsmöglichkeit besteht mit der Indischen Scheinerdbeere, die eine ähnlich aussehende Frucht hat. Die Indische Scheinerdbeere (Potentilla indica) ist eine aus Südostasien und Südasien stammende Pflanzenart, die in Mitteleuropa als Zierpflanze gezogen wird und stellenweise verwildert. Ähnlich, aber größer – bis 40 cm –, ist die Moschus-Erdbeere (Fragaria moschata), auch Zimt-Erdbeere oder Bisamerdbeere genannt. Aber während bei der Walderdbeere die Haare am Blütenstiel anliegend zur Blüte hingerichtet sind, sind die Haare bei der Moschus-Erdbeere abstehend und zeigen in Richtung Wurzel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vermehrung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit einem Hinweis von Antoine Furetière (1619–1688) ist bekannt, dass die Pflanzen der Wald-Erdbeere sich entweder durch Stolonen (Ausläufer) vermehren oder Früchte und Samen ausbilden. Die Blüten bieten bestäubenden Insekten ein hohes Pollenangebot und außerdem am Blütengrund leicht zugänglichen Nektar. Zu den bestäubenden Insekten zählen Fliegen, Schwebfliegen und Bienen. Auch Ameisen lassen sich gelegentlich an den Blüten beobachten. Sie lecken jedoch lediglich den Nektar auf und betätigen sich damit als „Honigräuber“, ohne eine Funktion bei der Bestäubung zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus den bestäubten Blüten entwickeln sich die Sammelnussfrüchte. Jedes einzelne Fruchtblatt der Blüte bildet ein 1 mm langes hartschaliges Nüsschen aus. Gemeinsam mit der sich parallel verdickenden Blütenachse (die nun eigentlich eine Fruchtachse ist), bildet sich aus den zahlreichen Nüsschen die Frucht. Mit zunehmender Fruchtreife verfärben sich die Blütenachsengewebe, die im unreifen Zustand grün sind, durch Anthocyane nach Rot um. Gleichzeitig nimmt der Wassergehalt in dem Blütenachsengewebe zu und die Frucht nimmt einen intensiven Geschmack an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tiere und Menschen, welche die Frucht essen, scheiden die kleinen hartschaligen Nüsschen wieder aus, so dass die Nüsschen – sofern sie geeignete Standortbedingungen vorfinden – keimen können (sogenannte Endochorie). Säugetiere wie Rotfuchs, Dachs, Eichhörnchen, Igel, Rötelmaus und Siebenschläfer; Vögel wie Amsel, Hausrotschwanz, Rotkehlchen, Mönchsgrasmücke und Wirbellose wie Weinbergschnecke, einige Käferarten und Tausendfüßer werden von den rotfarbigen Früchten angelockt und sind damit an ihrer Verbreitung beteiligt. Ameisen schleppen die Früchte in ihre Baue, verfüttern das Fruchtfleisch an ihre Larven und tragen anschließend die verbliebenen Nüsschen aus dem Bau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wald-Erdbeere benutzt allerdings nicht nur die Endochorie als Ausbreitungsmechanismus. Früchte, die an den Stängeln verbleiben, vertrocknen nach einiger Zeit. Die Nüsschen fallen dabei herab. Diesen Mechanismus bezeichnet man als Barochorie. Walderdbeeren vermehren sich außerdem vegetativ. Sie bilden lange Ausläufer, die sich bewurzeln und neue Rosetten ausbilden (sogenannte Blastochorie).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Blütezeit von Mai bis Juni hat die Wald-Erdbeere weiße Blüten, die mit ihrem Nektar viele Insekten anlockt. Die roten Früchte ist auch bei Waldbewohnern beliebt – ganz im Sinne der Verbreitungsstrategie der Erdbeere. Tiere wie Rotfuchs, Igel und viele Vögel können die auf der Scheinfrucht sitzenden Nüsschen nicht verdauen und scheiden sie wieder aus. So werden die Samen im Wald verteilt und können an neuen Standorten wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5686klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Die Köch seind der Erdbeeren auch gewar worden, machen gute Müßlein darauß“, schrieb Hieronymus Bock über die Walderdbeere. Aus archäologischen Funden weiß man, dass Walderdbeeren schon lange zu den von Menschen gesammelten Früchten gehören. In der Antike wurden sie von römischen Dichtern gepriesen. Ovid, Plinius und Vergil haben dieser Pflanzenart bereits Zeilen gewidmet. Im Mittelalter wurden Walderdbeeren ab dem 14. Jahrhundert großflächig angebaut, ohne jedoch die Fruchtgröße merklich steigern zu können. Die Entdeckung der großfrüchtigeren Chile-Erdbeere (Fragaria chiloensis) und die darauffolgende Kreuzung mit der amerikanischen Scharlach-Erdbeere (Fragaria virginiana) führten dazu, dass die Walderdbeere seit dem 18. Jahrhundert fast nicht mehr kultiviert wurde. Später züchtete man wieder mit der Walderdbeere, wodurch als Kulturform der Walderdbeere die Monatserdbeere entstand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Walderdbeeren werden auch heute noch gelegentlich Konfitüren und Marmeladen aromatisiert. Die grünen Kernchen der Früchte enthalten einen Bitterstoff, der erst nach ein paar Minuten beim Kochen zum Vorschein kommt. Konfitüre ausschließlich aus Walderdbeeren kann dadurch bitter schmecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Walderdbeer-Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazu nimmt man einfach die gleiche Menge Walderdbeeren und Zucker und zerquetscht sie in einem Mörser. Danach streicht man die rosarote Masse auf ein Blech und lässt sie für ca. 3 bis 4 Std. im Backrohr bei 50° C Heißluft trocknen. Die Tür vom Backrohr nicht ganz schließen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann! Am besten die Zuckerschicht immer wieder mit einer Gabel aufbrechen damit die Masse schneller durchtrocknet. Wenn der Erdbeerzucker gut trocken ist, abkühlen lassen, nochmal im Mörser auf den gewünschten Grad mahlen, in Gläser füllen, Der Walderdbeer-Zucker eignet sich hervorragend zum Süßen von Sahne für Kuchen und Eis!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Roulade mit Walderdbeeren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für den Teig:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 170 g Mehl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 150 g Zucker
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 1 EL Backpulver
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 6 Eier Für die Füllung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 250 ml Schlagsahne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 1 Päckchen Vanillezucker
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 1 Packung Sahnesteif
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 2 Hände voll Walderdbeeren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So wird der Teig zubereitet:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Eier in zwei Schüsseln trennen und mit dem Mixer aus dem Eiklar einen steifen Schnee schlagen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # In der zweiten Schüssel das Eigelb mit Zucker schaumig rühren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Mehl mit Backpulver vermengen und portionsweise abwechselnd mit dem Eischnee unter die Eiermasse heben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Teig mit einem Teigspachtel auf das Backblech streichen und im Ofen 10 Minuten backen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Den Teig aus dem Ofen nehmen, auf ein mit Staubzucker bestreutes Küchentuch stürzen und sofort zusammenrollen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Die Rolle komplett auskühlen lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Für die Füllung Schlagsahne mit Sahnesteif und Vanillezucker schlagen, Früchte unterheben und auf den ausgekühlten und ausgebreiteten Teig streichen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zusammenrollen und mit Staubzucker bestreuen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Variante in Grün: Ein Ei weniger und drei bis vier Esslöffel Kürbiskernöl oder 50 ml selbstgepressten Wildkräutersaft hinzugeben. Am besten eignet sich hierfür Vogelmiere.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wald-Erdbeere ist eine sehr alte Heilpflanze. In alten Pfahlbauten fand man die Nüsschen der Wald-Erdbeere und auch in den Schriften der Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wurde sie erwähnt. Der Arzt Hieronymus Bock (1539 -1554) vermerkte in seinem Kräuterbuch: „Erdbeerkraut zerstoßen und den Saft daraus gewunnen / dienet wohl den hitzigen bösen wunden / dringet sie zusammen das sie heilen. Erdbeerwasser ist gut für das Essen im Mund / zum halsgeschwär /.../ und stercket das Zanfleisch / und vertreibet den bösen Geschmack des Athems /”. Der Apotheker Tabernaemontanus (1520-1590) schreibt in seinem Kräuterbuch unter anderem: „Erbeerkraut in Wein gesotten und mit Honig süß gemacht / danach durch ein Tuch gesigen / und morgens und abends dieses Tranck / jedesmal 4 Unzen getruncken / so warm es zu leyden ist / heyler Verwundung und Geschwär der Brust. Erdbeerkraut und Wurzeln in Wasser gesotten / und der durchgesigenen Brühe des Tages dreymal / jedesmal ein gemeines Tischbächerlein voll getruncken / löschet die Hitze der entzündeten Leber und Milz / löset auch die Verstopfung derselben / vertreibet die hitzige Geelsucht (Gelbsucht) und reiniget die Nieren und Blasen.”
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wald-Erdbeere zeichnet sich durch einen hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt aus (Vitamin C bis 50 mg/100g). Die Blätter enthalten vor allem Gerbstoffe, daher findet die Wald-Erdbeere Anwendung bei Magen- und Darmstörungen. Außerdem kann man sie zum Gurgeln und Spülen bei entzündeten Schleimhäuten einsetzen. Sebastian Kneipp empfahl einen Tee aus den Blättern als Stärkungsmittel für kränkelnde Kinder. Die Pflanze findet auch Anwendung in der Homöopathie. In der Volksheilkunde wird die frische Wald-Erdbeere bei Leber- und Gallenleiden, Herzbeschwerden, Blutarmut, als allgemeines Stärkungsmittel und bei Bronchitis angewandt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maske bei leichtem Sonnenbrand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dazu werden 100 g Walderdbeeren püriert und auf das Gesicht aufgetragen. Die Maske etwa 15 Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser wieder abnehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zähne bleichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hierzu nimmt man einfach ein paar reife Beeren, zerquetscht sie und reibt sich damit sanft die Zähne ein. Dazu sei allerdings gesagt: Dieses natürliche Verfahren bewirkt nur eine leichte Bleichung und man sollte es auch nicht ständig machen, denn der hohe Säuregehalt der Erdbeeren greift den empfindlichen Zahnschmelz an, der die natürliche Schutzsicht des Zahns darstellt. Durch zu häufigen oder regelmäßigen Säurekontakt wird diese Schutzhülle zerstört bzw. abgetragen. Aus diesem Grund sollte man nach der Behandlung auch nicht sofort die Zähne putzen, sondern wie bei anderen sauren Früchten mindestens eine halbe Stunde warten, damit die im Speichel enthaltenen Mineralstoffe den Zahnschmelz wieder härten können. Es ist aber auf alle Fälle einen Versuch wert. Bringt es beim Einen oder Anderen nicht den gewünschten Effekt, hat man zumindest einen herrlichen Walderdbeerengeschmack im Mund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mythologie und Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Obwohl die Erdbeere in der Heiligen Schrift nirgends erwähnt wird, wurde sie allgemein als eine Pflanze des Paradieses angesehen. Vermutlich hat das mit der Auslegung einer bestimmten Stelle in den Metamorphosen des Ovid zu tun, in der beschrieben wird, wie der Mensch im Goldenen Zeitalter, welches in der Renaissance mit dem Garten Eden verglichen wurde, sich von den „zwanglos gewachsenen Speisen“ ernährte, darunter auch Erdbeeren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil die Früchte im Frühling reifen und darüber hinaus die Verkündigung an Maria und die damit einhergehende Menschwerdung Gottes in Christus ebenfalls im Frühjahr erfolgte, wurde die Erdbeere schließlich mit diesen religiösen Begebenheiten in Verbindung gebracht. Ferner erscheint die Pflanze sehr häufig in Szenen der Geburt Jesus, der Anbetung der Hirten bzw. der Könige sowie in Bildern, die die Heilige Familie zum Gegenstand haben. Es handelt sich hierbei um Darstellungen, in denen die Menschwerdung Jesu symbolhaft wiedergegeben sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die dreizählig gefiederten Blätter können ein Hinweis auf die Trinität
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sein, indes die kleinen weißen Blüten zuweilen als Sinnbild der Unschuld und Demut gedeutet werden. Wegen ihrer roten Farbe erinnern Erdbeeren an die Farbe des Blutes und können folglich auch die Passion Christi symbolisieren, zumal wenn sie auf Darstellungen der Kreuzigung oder der Kreuzabnahme erscheinen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Christentum war das Ansehen dieser Pflanze aber nicht eindeutig. Hieronymus Bosch versetzte sie in den „Garten der Lüste“ als Zeichen der Eitelkeit und Vergänglichkeit der Welt. Die Menschen, die sie so wild begehren, verwandeln sich bei ihrem Verzehr in Bestien. In ähnlicher Weise erscheint die Frucht, von der man sagt, sie mache gleich der Liebe niemals satt, auch auf Darstellungen des Sündenfalls. Zumindest die Frucht hat im Christentum eine Doppeldeutung: Sie steht für Seelenheil und für Verdammnis.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ferner deuten Erdbeeren auf den rechtschaffenden Menschen hin, dessen Frucht die guten Werke sind. Eine Allegorie frommer und guter Gedanken sind vor allem die Früchte. In England sind die Blätter der Erdbeere ein Zeichen von Rang. Die Herzogskronen sind mit acht Erdbeerblättern geschmückt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blumensprache
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Walderdbeeren müsst ihr ohne Zucker, ohne Zimt genießen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht den Essig der Zitrone, nicht Burgunder daran gießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lasst sie in der süßen Schale roter Lippen halb zerdrücken,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            um sie dann zum zweiten Male noch mit einem Kuss zu pflücken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Walderdbeeren sind pflegeleicht und gedeihen am besten an einem sonnigen Standort. Die mehrjährigen Pflanzen bevorzugen humusreichen, durchlässigen Boden und müssen regelmäßig gegossen werden. Ausgepflanzt werden die Stecklinge im Juli und August. Bereits im Frühjahr des folgenden Jahres sind die ersten Blüten zu erkennen. Walderdbeeren bilden bis zum Einsetzen des ersten Frostes rote Beeren und lange Ausläufer mit neuen Rosetten aus. Sobald die Triebe Wurzeln angesetzt haben, können sie von der Mutterpflanze getrennt und an anderer Stelle ausgepflanzt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/erdbeere/walderdbeeren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/erdbeere/walderdbeeren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alternierend: Bestimmte Pflanzen tragen im ersten Jahr wenig, im nächsten Jahr überreich.
             &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
                 Diese wechselnde Fruchtbarkeit wird 'alternierend' genannt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wald-Erdbeere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            umweltakademie.baden-wuerttemberg.de/juli
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wilde &amp;amp; süße Rezepte mit Walderdbeeren (frechundwild.at)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.smarticular.net/walderdbeeren-zaehne-aufhellen-snack-aromatische-kuechenzutat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            botanikus.de/informatives/beeren-und-fruechte-giftig-oder-ungiftig/alle-farben/wald-erdbeere
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.smarticular.net/walderdbeeren-zaehne-aufhellen-snack-aromatische-kuechenzutat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.smarticular.net/walderdbeeren-zaehne-aufhellen-snack-aromatische-kuechenzutat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ovid, Metamorphosen, I, 101-106 Filippo Picinelli, Mundus Symbolicus, I
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Trinität ist die Dreieinigkeit oder Dreifaltigkeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bildlexikon der Kunst, Band 7, die Natur und ihre Symbole, 2005, ISBN 3-936324-03-4
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Symbolik der Pflanzen von Marianne Beuchert, 2. Auflage 1996, ISBN 3-458-16738-2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bildlexikon der Kunst, Band 7, die Natur und ihre Symbole, 2005, ISBN 3-936324-03-4
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hermann von Gilm 1812-1864
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.erdbeeren.eu/walderdbeeren
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 02 May 2022 18:54:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/walderdbeeren-suess-und-lecker</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Floris – „und während sie sprach, hauchte sie Frühlingsrosen aus ihrem Munde: Chloris war ich, die ich Flora genannt werde.“</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/floris-und-waehrend-sie-sprach-hauchte-sie-fruehlingsrosen-aus-ihrem-munde-chloris-war-ich-die-ich-flora-genannt-werde</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Nacht vom 30. April zum 1. Mai wurde über Jahrhunderte als Walpurgisnacht begangen. Dieser Brauch lebt heute im „Tanz in den Mai“ fort, mit dem der Anbruch der warmen Jahreszeit gefeiert wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/floraIMG_3520.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Römer feierten im Mai die Floralien, ein Fest zu Ehren der Blumen-Göttin Flora, einer Patronin des Frühlings und der Blumen, im Besonderen der Getreideblüte. Sie gehört damit zur ältesten Ausprägung der bäuerlich-römischen Religion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Legende nach wurde Flora vom sabinischen König Titus Tatius (der bis zu seiner Ermordung gemeinsam mit Romulus über Rom herrschte) mit nach Rom gebracht, indem er ihr dort einen Altar errichtete. Flora hatte in Rom zwei Tempel, einen auf dem Quirinal, den anderen in der Nähe des Circus Maximus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mythologisch ist ihre Einordnung nicht ganz einfach. Ovid erklärt, dass Flora ursprünglich den Namen Chloris gehabt hätte. „Und während sie sprach, hauchte sie Frühlingsrosen aus ihrem Munde: Chloris war ich, die ich Flora genannt werde.“ Von dieser gleichnamigen Nymphe färben alsdann auch deren Abenteuer auf Flora ab; besonders das Werben des Windes Zephyros. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/floraIMG_3453_02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kunst nahm sich sehr schnell des Flora-Motivs an. Als schönes junges Mädchen inmitten ihrer Blumen eignete sie sich bestens für diese Rolle. Ihr Portrait fand zudem Verwendung auf den Rückseiten mancher antiker Münze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Brauchtum_im_Mai
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Flora_(Mythologie)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.incipesapereaude.wordpress.com/2015/06/01/gotterwelt-flora
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.dewiki.de/Lexikon/Flora_(Mythologie)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           imperium-romanum.com - Religion - Antike Religion (imperiumromanum.com)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Modell: Luna_star_2015, Stuttgart 24.03.2019
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 30 Apr 2022 18:56:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/floris-und-waehrend-sie-sprach-hauchte-sie-fruehlingsrosen-aus-ihrem-munde-chloris-war-ich-die-ich-flora-genannt-werde</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Barocke Gartentage im Blühenden Barock</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/barocke-gartentage-im-bluehenden-barock</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endlich nach zwei Jahre Pause ist der Südgarten des Blühenden Barocks wieder Treffpunkt für alle Pflanzenliebhaber. Mitten in der vorsommerlichen Farbenpracht des Gartens präsentieren über 130 Aussteller ihr vielseitiges Angebot rund um Pflanzen, Garten und Ambiente, das keine Wünsche offenlässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/bl%C3%BCba01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ich hatte heute nicht nur das Vergnügen am Stand des Blühenden Barocks interessierte Besucher zu beraten, sondern auch die super nette Garten Bloggerin Ursula Schörverth aus Baden-Baden kennen zu lernen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Foto: Brigitte Held
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/bl%C3%BCba02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor der imposanten Kulisse lockt ein breites Angebot an Nutz- und Zierpflanzen wie Obstgehölzen, Kräutern, Stauden, Rosen, Balkon- und Kübelpflanzen sowie besondere Pflanzenraritäten. Aber auch nützliches Gartenzubehör, originelle Accessoires oder aktuelle Fachliteratur gibt es bei der großen Verkaufsausstellung zu bekommen. Eine kompetente Beratung sowie praktische Tipps für das eigene grüne Paradies runden die angenehme Shoppingtour im historischen Ambiente ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geöffnet sind die Barocken Gartentage an allen Ausstellungstagen, 28.04. bis 01.05.2022 von 9 - 18 Uhr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 28 Apr 2022 18:54:33 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Waldmeister – ein Kraut  gegen dämonische Kräfte</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/waldmeister-ein-kraut-mittel-gegen-daemonische-kraefte</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es trägt viele Namen und ist von alters her beliebt als Würz- und Heilpflanze in Küche und Arznei: das Wohlriechende Labkraut (Galium odoratum), besser bekannt unter den Trivialnamen Waldmeister, Mäserich, Maikraut, Waldmännchen oder Schumarkel. Viele Leute kennen den Waldmeister nur aus Brausepulver und Wackelpudding oder als Zutat der berühmten Maibowle. Doch das würzige Kraut fand schon in früherer Zeit in einer Vielzahl von Produkten Verwendung. Lange nahm der Waldmeister im Reigen der Heilpflanzen in der Volksmedizin eine prominente Stellung ein. Das große Verbreitungsgebiet, die einfache Verarbeitung und ein breites Anwendungsspektrum zeichnen die Staude aus. Wegen seiner starken Nebenwirkungen, besonders bei falscher Dosierung, wird Waldmeister jedoch in neuerer Zeit nur noch in geringen Dosen verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6108klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmeister ist – wie der Name schon sagt – eine Waldpflanze und kommt von Nord, Mittel- und Osteuropa bis in den asiatischen Teil der Türkei, Kaukasus und Kasachstan sowie in Westsibirien, Altai, in Algerien, China, Japan und Korea vor. Die Pflanze ist in Nordamerika ein Neophyt. Er gedeiht meist in Höhenlagen von bis zu 1.400 Meter in gemäßigten und kühlen Zonen. In den Allgäuer Alpen steigt er im Tiroler Teil am Schartschrofen bis zu 1.580 m Meereshöhe auf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/waldmeister01-609b3ecd.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmeister-Buchenwald
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Mitteleuropa wächst der Waldmeister am häufigsten in schattigen Rotbuchenwäldern (die Art ist namensgebend für den Waldmeister-Buchenwald), kommt aber auch in Eichen-Hainbuchenwäldern vor. Er liebt kalkreichen, humosen, lockeren Boden und halbschattige bis schattige Plätze unter Bäumen. Es gibt neben dem genannten Waldmeister um die 500 typische Pflanzenarten im Waldmeister-Buchenwald z.B. Einblütiges Perlgras (Melica uniflora), Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis), Waldgerste (Hordelymus europaeus), Haselwurz (Asarum europaeum), Zwiebel-Zahnwurz (Cardamine bulbifera), Goldnessel (Lamium galeobdolon), Gelbes Windröschen (Anemone ranunculoides), Bärlauch (Allium ursinum), Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus), Leberblümchen (Hepatica nobilis), Wald-Gelbstern (Gagea lutea), Hohler Lerchensporn (Corydalis cava) und Gefingerter Lerchensporn (Corydalis solida).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unter den Pflanzen sind viele Frühjahrsgeophyten, sogenannte Frühblüher, welche im zeitigen Frühjahr noch vor dem Ausschlagen der Bäume blühen und den Waldboden einfärben. Auch verschiedene Orchideenarten wachsen in diesem Lebensraum, insbesondere wenn es sich um wärmebegünstigte Standorte handelt. Bei besonders ausgeprägten Vorkommen spricht man dann von Orchideenbuchenwälder. Waldmeister-Buchenwälder gehören an vielen Standorten in Mitteleuropa mit basischem Untergrund zur potentiell natürlichen Vegetation. Sie kommen deshalb in fast allen Regionen Deutschlands vor, wenn neben dem Boden-pH auch die sonstigen Standortbedingungen, v.a. die Bodenfeuchte im gemäßigten Bereich bleiben, so dass sie von der Buche besiedelt werden können; sie sind allgemein einer der häufigsten Lebensräume in Deutschland.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/waldmeister02-290da54a.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Waldmeister wächst als überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 50 cm. Dieser Hemikryptophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bildet unterirdisch kriechende, dünne, mehr oder weniger lange Rhizome als Überdauerungsorgane, mit denen sich der Waldmeister auch vegetativ vermehren kann. Ihre aufrechten, unverzweigten, vierkantigen Stängel sind glatt und kahl, außer an den Knoten (Nodien), die kurz steif behaart sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die zu sechst bis acht in Quirlen am Stängel stehenden Blätter sind sitzend bis zu einem Millimeter lang gestielt. Die einfache, einadrige Blattspreite ist länglich-lanzettlich oder schmal-elliptisch mit einer Länge von meist 15 bis 50 (6 bis 65) mm, einer Breite von meist 4,5 bis 15 (3 bis 17) mm und einem Länge/Breite-Verhältnis von etwa 4:1. Die Spreite verschmälert sich am Grund spitz bis keilförmig, die Spitze ist zugespitzt oder stumpf mit abrupter Stachelspitze. Der flache Blattrand ist rau. Die Blattflächen sind weitgehend kahl; es können vorwärtsgerichtete Mikrohaare auf der Oberseite und an der Mittelrippe der Unterseite vorhanden sein. Die Blätter werden beim Trocknen papierartig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blütezeit reicht je nach Standort von April bis Mai oder Juni. Einige bis viele Blüten stehen in einem endständigen, zymösen Blütenstand zusammen. Es können laubblattähnliche Tragblätter vorhanden sein. Die Blütenstiele weisen eine Länge von 1 bis 4 Millimeter auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kleinen, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig. Der Kelch ist nur rudimentär ausgebildet. Die vier weißen oder bläulich-weißen, kahlen, 4,5 bis 6,5 mm langen und 3 bis 7 mm breiten Kronblätter sind auf etwa der Hälfte ihrer Länge mehr oder weniger breit trichterförmig verwachsen. Die Kronlappen sind dreieckig-spatelförmig mit spitzem oberen Ende. Es ist nur ein Kreis aus meist vier fertilen Staubblättern vorhanden, die in der Kronröhre inseriert sind. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, etwa 0,8 mm langen, ellipsoidischen bis verkehrt-eiförmigen, kurz steif behaarten Fruchtknoten verwachsen, der eine Samenanlage je Fruchtknotenkammer enthält. Die zwei Griffel sind bis oben hin frei mit je einer kopfigen Narbe. Es ist ein Diskus vorhanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die trockene Spaltfrucht zerfällt in zwei einsamige Teilfrüchte. Die 2 bis 3 mm langen, eiförmigen bis fast kugeligen Teilfrüchte sind mit 1 bis 1,2 mm langen, hakigen Borsten besetzt. Mit den Borsten klammern sich die Teilfrüchte als Klettfrüchte an Fell, Gefieder oder auch Kleidungsstücken fest und können so weit ausgebreitet werden. Die Früchte reifen zwischen Juni und September.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Waldmeister ist ein wintergrüner Geophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und Chamaephyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit Rhizomen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Waldmeister gehört zu den Pflanzenarten, die ihre männlichen Staubgefäße früher ausbilden als die weiblichen Geschlechtsorgane, eine Strategie, die Fremdbestäubung fördert. Die Blüten sind weiße, „Kleine Trichterblumen“. Meist erfolgt die Bestäubung durch Fliegen; daneben ist auch Selbstbestäubung möglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Früchte sind borstig behaarte Spaltfrüchte, die die Klettausbreitung unterstützen. Die Samen sind Frostkeimer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aufgrund der vegetativen Vermehrung gibt es sehr viele Ausläufer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehrere Spannerarten sind auf Labkräuter wie den Waldmeister als Raupenfutterpflanze oligophag spezialisiert, so der Rotbinden-Blattspanner (oder Dunkelrote Bergwald-Blattspanner) (Catarhoe rubidata), der Olivgrüne Bergwald-Blattspanner (Colostygia olivata), der Rauchbraune Labkraut-Blattspanner (Lampropteryx suffumata) der Schluchten-Labkrautspanner (Nebula tophaceata) und polyphag der Gelblichweiße Kleinspanner oder Labkraut-Kleinspanner (Scopula floslactata).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/waldmeister03-3dc72195.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der echte Waldmeister kann mit dem Wiesen-Labkraut (Galium mollugo) und dem Wald-Labkraut (Galium sylvaticum) verwechselt werden. Beide haben aber verzweigte Stängel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmeister ist vielen als Kraut für süße Speisen und Getränke bekannt. Tatsächlich gibt es unzählige Rezepte für die Zubereitung der auch als Maiblume bekannten Pflanze. Weniger bekannt ist, dass der Waldmeister auch ein altbekanntes Heilkraut ist, welches in der Volksmedizin auch heute noch Verwendung findet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Küche wird Waldmeister meist für Süßspeisen oder Getränke verwendet. Das Aroma des Krauts wird vor allem durch den Inhaltsstoff Cumarin beeinflusst. Es hat einen sehr eigenen Geschmack, der mit anderen Kräutern und Geschmäckern nicht vergleichbar ist. Pur kann man ihn als leicht bitter mit einem angenehm frischen Nachgeschmack vergleichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmeister ist in vielen handelsfertigen Getränken als Geschmacksträger enthalten. Recht häufig finden sich daher Waldmeisterlimonaden, die vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt sind. Das Kraut ist jedoch auch in Form von Sirup sowie als Likör erhältlich. Möglich, und auch recht beliebt, ist die Verwendung der Pflanze in Cocktails oder Bowlen. Die berühmte Waldmeisterbowle (Maibowle), die aus Weißwein und Sekt zubereitet wird, wird häufig auf Feierlichkeiten getrunken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch bei der Zubereitung von süßen Gerichten setzen Kenner auf das grüne Kraut aus dem Wald. Recht große Bekanntheit dürfte der Waldmeisterwackelpudding bzw. die Götterspeise haben, die durch ihre auffällige Farbe immer wieder ein Hingucker ist. Auch für Cremes, Torten, Muffins bzw. Cupcakes und Füllungen gibt es jede Menge Rezepte, für die vor allem der Waldmeistersirup verwendet wird. Für Süßspeisen lässt sich Waldmeister auch mit anderen Kräutern wie Pfefferminze, Stevia oder Gundelrebe kombinieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Herstellung handelsfertiger Getränke werden nicht selten synthetische Inhaltsstoffe verwendet, die den Geschmack von Waldmeister imitieren sollen. Grund ist, dass für den im Kraut enthaltenden Inhaltsstoff Cumarin Höchstwerte festgelegt wurden. Bei häufigem Gebrauch können durch dieses Cumarin Kopfschmerzen sowie Leberbeschwerden auftreten. Der gelegentliche Verzehr gilt als vollkommen unbedenklich. Kinder sollten jedoch nur selten und wenn, dann nur geringe Mengen waldmeisterhaltiger Speisen und Getränke zu sich nehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was ist Cumarin und worin ist es enthalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cumarin (Kumarin) ist ein natürlicher Aroma- und Duftstoff, der in vielen Pflanzen enthalten ist. In höheren Konzentrationen kommt er in bestimmten Zimtsorten und in Waldmeister vor. Aus toxikologischer Sicht gilt Cumarin als bedenklich, da es in Tierversuchen in hohen Dosen krebserregend wirkt, für den Menschen wurde ein erhöhtes Krebsrisiko bisher nicht nachgewiesen. In hohen Aufnahmemengen kann Cumarin Leberschäden, im Extremfall Hepatitis mit Leberversagen, verursachen. Bereits geringe Mengen des Stoffes können bei empfindlichen Personen zu Leberschäden führen, die allerdings reversibel sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Genotoxizität (Erbgut schädigende Wirkung) von Cumarin konnte nicht bestätigt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            2006 verunsicherten Zimtprodukte die Bevölkerung. Insbesondere der Cassia-Zimt, welcher auch in Zimtkapseln für Diabetiker Verwendung findet, enthält größere Mengen lebertoxischen Cumarins. Daneben ist Cumarin auch in Waldmeister und Tonkabohnen (mexikanische Vanille), sowie in Steinklee, Zimt- und Pfefferminzöl vorhanden. In kleinen Mengen ist Cumarin auch in Aprikosen, Brombeeren, Erdbeeren, Datteln, Kirschen sowie in Gartenkräutern wie Salbei, Dill und Kamille enthalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6112klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmeister-Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Waldmeistergeschmack kommt besser zur Geltung, wenn das Kraut nach der Ernte ein wenig liegen bleibt und leicht anwelkt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 20 Stängel Waldmeister mit Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 200 g brauner Rohrzucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 Zitronen (optional)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Liter Branntwein (Korn, Cognac, Wodka)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Waldmeister kurz vor oder direkt nach dem Öffnen der Blüten ernten, waschen, trockentupfen und kurz trocknen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In der Zwischenzeit den Zucker in ein ca 1,5 Liter fassendes, sauberes Bügelglas geben. Den Waldmeister dazugeben, das Ganze mit dem Branntwein auffüllen und gut durchschütteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Ansatz drei Wochen ziehen lassen, dann durch ein Sieb filtern und in saubere Flaschen füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Waldmeister-Likör drei bis sechs Monate an einem dunklen, kühlen Ort reifen lassen. Später kühl und dunkel aufbewahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Lagerlikör, denn je älter, umso harmonischer wird er. Frisch ist der Likör etwas aufdringlich, was sich mit der Zeit aber gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tipp: In die Sahne einer Erdbeertorte ein Gläschen Walmeister-Likör geben, das bringt einen edlen Geschmack in die Torte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldmeister-Minze-Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frische Minze verleiht dem Waldmeister-Likör etwas Kühlendes. Die Mischung lässt den schweren Waldmeistergeschmack luftiger und leichter werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Stängel Waldmeister (die oberen drei Blätter mit Blüte)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 5 Stängel Pfefferminze (Mentha multimentha), ca. 15 cm lang
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 550 ml Apfelbrand (42-45 %)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 ml klarer Apfelsaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 g Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Apfelsaft erhitzen und den Zucker darin auflösen. Die Zitrone auspressen und den Saft zugeben. In den noch heißen Zuckersirup die abgezupften Pfefferminzblätter geben. Zugedeckt abkühlen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In den abgekühlten Minze-Sirup den Alkohol geben und die Waldmeisterzweige an einer Schnur einhängen. Nach zwei Stunden den Waldmeister wieder entfernen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Ansatz ohne den Waldmeister weitere zwei Tage ziehen lassen und anschließend durch ein Tuch filtrieren und abfüllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ganz frisch schmeckt dieser Likör sehr erfrischend, gelagert wird er ruhiger und verliert das spritzige Gefühl. Je nach Geschmack des Likörtrinkers wird der frische oder der gelagerte Likör vorgezogen. Er darf ruhig zwei Jahre alt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Waldmeister war bereits in der Antike sowie im Mittelalter als Heilkraut bekannt. Allerdings war sein Anwendungsspektrum meist auf äußerliche Beschwerden begrenzt. In alten Kräuterbüchern wird der Waldmeister u.a. als Walstro beschrieben. P.A. Matthioli (16. Jahrhundert) empfahl die Wurzel des Krauts zur Erlangung der Unkeuschheit, womit vermutlich eine gesteigerte Libido gemeint ist. Die Blüten der Pflanze wurden als Pulver zerstoßen bei Brandwunden verwendet. Die Blätter sowie die Blüten wurden auch für Fußbäder verwendet, um müde Glieder zu beleben. Waldmeister wurde in verschiedenen Klöstern als Heilkraut angebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die im Waldmeister enthaltenden Inhaltsstoffe wirken im Allgemein antientzündlich, antibakteriell, antioxidativ sowie teilweise antiviral (gegen Herpes Simplex). In einigen Studien wurde der Einsatz des Waldmeisters als mögliches Mittel bei Brandwunden erforscht. Dort konnte beobachtet werden, dass die Wirkung vieler Inhaltsstoffe (Gerbstoffe, Flavonoide, Cumarin) zu schnellerer Hautregeneration führten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Volksmedizin wird das Waldmeisterkraut heute noch gelegentlich bei einigen Beschwerden bzw. Kuren eingesetzt. Bekannte Anwendungen sind kleinere Beschwerden bei Galle und Leber oder Magen- und Darmleiden (Magen- und Darmkrämpfe). Weitere Anwendungsgebiete sind aber vor allem die folgenden: nervöse Unruhezustände, Einschlafstörungen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Frühjahrsmüdigkeit, Furunkel und Geschwüre, Wunden und Verletzungen der Haut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eingenommen wird der Waldmeister häufig in Form eines Kräutertees. Für einen Waldmeistertee (250 ml) benötigt man 1 bis 2 Teelöffel frisches oder getrocknetes Kraut, welches mit heißem Wasser übergossen wird. Der Tee muss etwa 5 bis 7 Minuten ziehen. Waldmeistertee kann mit Honig gesüßt werden. Für eine Behandlung wird das Heilgetränk zwischen zwei bis drei Mal pro Tag für eine Dauer von etwa einer Woche eingenommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hinweise zur Anwendung und Nebenwirkungen: Waldmeister nicht dauerhaft und über einen längeren Zeitraum konsumieren. Überdosierungen können zu Kopfschmerzen sowie unter Umständen zu Leberbeschwerden führen. Schwangere sollten vom Konsum waldmeisterhaltiger Getränke und Hausmittel absehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Haushalt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Früher wurden kleine Säckchen mit trockenem Waldmeister gefüllt und in den Kleiderschrank gelegt, um Motten fernzuhalten. Heutzutage wird dafür jedoch meist der wohlduftende Lavendel genutzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Etymologie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für den heute am weitesten verbreiteten deutschen Trivialnamen Waldmeister gibt es verschiedene Erklärungsvorschläge: Er wird gedeutet als „Meister des Waldes“, also die erste und wichtigste Pflanze im Wald, oder auch im Sinne einer „im Walde wachsenden Pflanze mit meisterhafter Heilkraft“. Inhaltlich ähnlich sind die Trivialnamen im Serbischen, wo der Waldmeister prvenac (Erstling, Anführer) genannt wird, im Französischen, wo man ihn reine des bois (Königin der Wälder) nennt, und in der lateinischen Bezeichnung matrisylva (Waldmutter). Eine andere Vermutung ist, dass Waldmeister aus der Bezeichnung Wald-Mösch(en) oder -Meiserich entstellt sei, die entweder auf eine niederdeutsche Ableitung zu mos (Moos) oder wie das französische (petit) muguet auf spätlateinisch muscus (Moschus) zurückgeführt wird, oder aus dem Namen Waldmeier; Meier ist dabei die deutschsprachige Bezeichnung für die Gattung Asperula, der der Waldmeister früher als Asperula odorata zugeordnet wurde. Der Begriff Meier wird wiederum als Variante der Pflanzenbezeichnung Miere verstanden, die seit dem 15. Jahrhundert als myer bekannt ist. Außerdem wird der Name auch über eine hypothetische mittellateinische Form herba Walteri Magistri, die als Waltermeister ins Deutsche übertragen worden sein soll, mit den im 13. Jahrhundert belegten Bezeichnungen mittelenglisch herbe wauter und mittellateinisch herba Walteri in Verbindung gebracht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Waldmeister soll als Mittel gegen dämonische Kräfte verwendet worden sein. In Posen wurde Kühen, die nicht fressen wollten, Waldmeister mit etwas Salz gegeben. Hexen ließen sich angeblich durch eine Mischung von Waldmeister, Johanniskraut und Härtz Bilgen (Mentha pulegium) vertreiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] www.deutschlands-natur.de/lebensraeume/waelder/waldmeister-buchenwald-asperulo-fagetum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [2] Hemikryptophyten (auch Hemicryptophyten) (griechisch „verborgen“ und „Pflanze“) sind Pflanzen, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen. In der Regel sind diese von Schnee, Laub oder Erde als Witterungsschutz bedeckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [3] de.wikipedia.org/wiki/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [4] de.wikipedia.org/wiki/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [5] Geophyten überdauern unter der Erde
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [6] Chamaephyten sind nach dem System der Lebensformen nach Raunkiær ausdauernde Pflanzen, deren Überdauerungsorgane (Erneuerungsknospen) sich unterhalb der mittleren Schneehöhe von 50 cm befinden und damit im Schutz einer Schneedecke überwintern bzw. sonstige hygrische oder thermische Ungunstabschnitte im Jahresverlauf überdauern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [7] de.wikipedia.org/wiki/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [8] Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, Seite 126, ISBN 978-3-440-13965-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [9] www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [10] www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/cumarin-in-nahrungsergaenzungsmitteln-13459
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [11] Liköre aus Garten, Wald und Wiese von Susanne Oettle, Ulmer Verlag, Seite 31, ISBN 978-3-80001-0830-5 und 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Blüten- und Kräuter Liköre von Rita Vitt, Ulmer Verlag, Seite 58, ISBN 978-3-8186-0689-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [12] Blüten- und Kräuter Liköre von Rita Vitt, Ulmer Verlag, Seite 101, ISBN 978-3-8186-0689-3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [13] www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [14] www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [15] de.wikipedia.org/wiki/Waldmeister
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [16] de.wikipedia.org/wiki/Waldmeister
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 24 Apr 2022 15:51:09 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Löwenzahn – weiße Kugel wie ein Traum</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) aus der Gattung Löwenzahn (Taraxacum) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae) ist eine mehrjährige Pflanze, die – wenn sie nicht gerade als Unkraut bekämpft wird – als wertvolle Heilpflanze geschätzt und auch als gesundes Essen in der Küche verwendet wird. Als Wildpflanze ist Löwenzahn in den gemäßigten Zonen der gesamten nördlichen Erdhalbkugel verbreitet und wächst mit Vorliebe auf stickstoffreichen (Fett-) Wiesen, an Wegrändern und an Gräben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/l%C3%B6wenzahn_IMG_8200.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Löwenzahn ist nicht gerade wählerisch, was seinen Standort betrifft. Am besten gedeiht er jedoch an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Ideal für Löwenzahn sind nährstoffreiche Ton- und Lehmböden, obwohl sich die Pflanze auch gefühlt in jedem Rasen ausbreitet und dort gut wächst. Er ist eine Zeigerpflanze für schwere, stickstoffreiche Böden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6160klein-68761272.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 cm bis 30 cm erreicht und in allen Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Seine bis zu 1 Meter (selten auch bis 2 Meter) lange, fleischige Pfahlwurzel ist außen dunkelbraun bis schwarz. Sie geht in eine kurze, stark gestauchte Sprossachse über, auf der die Blätter dicht in einer grundständigen Rosette stehen. Nach einer Verletzung des Vegetationspunktes regeneriert sich die Pflanze aus der Wurzel und bildet dann meist mehrere Blattrosetten. Die 10 bis 30 cm langen Blätter sind eiförmig bis eilanzettlich, unregelmäßig stark gelappt und tief eingeschnitten und gezahnt. Einschnitte und Zähne sind von der Basis bis zu etwa zwei Drittel der Länge stark, weiter zur Blattspitze häufig geringer ausgeprägt. Da einige Merkmale sehr plastisch sind, können sich die einzelnen Pflanzen stark den jeweiligen Standorten anpassen. So produzieren Pflanzen an ungestörten Standorten lange, schräg aufrecht gehaltene Blätter und bis zu 50 cm lange, aufrechte Blütenstandstiele. Pflanzen auf begangenen Wegen oder häufig gemähten Wiesen haben dagegen viel kürzere, dicht dem Boden aufliegende Blätter und niederliegende, manchmal nur wenige Millimeter lange Blütenstandstiele.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/l%C3%B6wenzahn_IMG_8562.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Blattachseln entspringen meist mehrere, bis zu 60 cm lange Blütenstandsstiele. Jeder ist eine blattlose, außen schwach befilzte, hohle Röhre. An ihrem oberen Ende stehen dicht spiralig verteilt 30 bis 40 abstehende Hochblätter, die bald austrocknen. Darüber bildet ein Wirtel aus Hüllblättern einen anfangs geschlossenen Schutz um die Blütenstandsknospe. Die Hüllblätter öffnen und schließen sich schützend mit dem Blütenstand und bleiben bis zur Fruchtreife grün. Der Blütenstand ist eine Scheinblüte, in dem viele gelbe Zungenblüten zu einem tellerförmigen Körbchen von etwa drei bis fünf Zentimeter Durchmesser zusammengefasst sind. In ihm öffnen sich die Einzelblüten ringförmig von außen nach innen. In der mehrere Tage währenden Blütezeit schließt sich der Blütenstand jeweils bei Nacht, Regen oder Trockenheit und schließlich beim Verblühen. Nach mehreren Tagen öffnen sich die Hüllblätter letztmals bei Fruchtreife und entlassen zuerst die eingetrockneten und abgestoßenen Blütenhüllen der Zungenblüten. Die Früchte, schlank tonnenförmige, mit haarigen Flugschirmen (Pappus) ausgestattete Achänen, werden durch den Wind ausgebreitet (Schirmflieger). Im Volksmund trägt die Pflanze daher auch den Namen Pusteblume. In Mitteleuropa ist die Hauptblütezeit von April bis Mai. In deutlich geringerer Anzahl erscheinen Blüten auch noch bis in den Herbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bestäubung erfolgt durch Bienen und Hummeln, aber auch durch Schwebfliegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Gewöhnliche Löwenzahn ist sehr leicht mit Pflanzen anderer Sektionen der Gattung Taraxacum zu verwechseln, da diese sehr ähnlich aussehen und manchmal nur durch die Form der Samen unterschieden werden können. Auch die ebenfalls Löwenzahn genannten Arten aus der Gattung Leontodon sowie das Gewöhnliche Ferkelkraut sind sehr ähnlich. Die Blütenstandsstiele dieser Pflanzen sind jedoch nicht hohl. Im Gegensatz zur Gattung Taraxacum, bei der die mit haarigen Flugschirmen ausgestatteten Achänen Schirmflieger sind, sind die Achänen bei der Gattung Leontodon nicht geschnäbelt, das heißt, der Pappus sitzt nicht auf einem Stiel. Die gelblich-weißen bis hellbraunen Borstenhaare des Pappus sind mit kleinen Härchen besetzt (gefiedert); sie stehen in ein bis zwei Reihen. Die Borstenhaare des äußeren Kranzes können zu Borstenschuppen reduziert sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/l%C3%B6wenzahn_MG_5947.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ältere Menschen kennen Löwenzahn als Unkraut und Arme-Leute-Essen in Notzeiten. Jüngere Menschen kennen Löwenzahn aus dem Restaurant, z. B. als Löwenzahnsalat. Unabhängig von Nöten und Moden ist gewöhnlicher Löwenzahn eine seit Jahrhunderten bekannte Heilpflanze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gelben Blüten eignen sich zur Herstellung eines wohlschmeckenden, honigähnlichen Sirups oder Gelees (französisch cramaillotte, mit Orange, Zitrone und Zucker) als Brotaufstrich. Die jungen, nur leicht bitter schmeckenden Blätter können als Salat verarbeitet werden (Österreich: „Röhrlsalat“). Die Wurzel kann ebenfalls als Salat verarbeitet oder gekocht werden. Aus der getrockneten und gerösteten Wurzel der Löwenzahn Pflanze wurde in den Nachkriegsjahren ein Ersatzkaffee hergestellt (Zichorienwurzelersatz).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cramaillotte – Löwenzahngelee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           #250 Gramm Löwenzahn Blütenblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 Zitronen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Orange
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           #  ½ Liter Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 kg Gelierzucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Löwenzahn Blütenblätter von den grünen Teilen trennen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es werden nur die gelben Teile verwendet!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Zitronen heiß überbrühen, achteln und zu den Blütenblättern geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Die Orange grob schälen und ebenfalls achteln und zur Masse geben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Wasser zugeben und eine Stunde auf kleiner Flamme köcheln lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Masse zwei Mal filtern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Gelierzucker nach Anweisung untermischen und 5 Minuten aufkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Heiß in Gläser füllen und sofort verschließen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieses schöne, goldgelbe Gelee eignet sich wunderbar für Süßspeisen. Die einfachste Variante ist 1/3 Gelee und 2/3 Quark. Mit etwas Mineralwasser verquirlen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ]
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Löwenzahn Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 Gramm Löwenzahn Blütenblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Liter Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 150 Gramm weißer Kandis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 700 ml Doppelkorn oder Wodka
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Löwenzahn Blütenblätter von den grünen Teilen trennen. 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es werden nur die gelben Teile verwendet!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Blüten mit dem Wasser und dem Kandis mischen und 24 Stunden stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Zitronen heiß überbrühen, Schale abschälen und den Saft auspressen und zum Löwenzahn geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Den Doppelkorn ebenfalls zum Gemisch geben
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Behälter verschließen und 6 Wochen an einem hellen Ort stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Masse filtern, in Flaschen abfüllen und weitere 2 Wochen stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein köstlicher Likör mit feinem Blumenaroma.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den Löwenzahn Likör an einem dunklen, kühlen Ort lagern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6159klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löwenzahn wird in der Regel als ganze Pflanze verwendet. Die Wirkstoffe stecken in Blüten, Blättern, Stängel und Wurzel. Eine wesentliche Rolle spielen die vielfältigen Bitterstoffe. Dabei stehen die Sesquiterpene an erster Stelle. Sie sollen einen gewissen schützenden Effekt auf die Leber haben. Weitere Bitterstoffe sind Tetrahydroiridentin B und Ainsliosid. Bitterstoffe fördern die Ausschüttung (Sekretion) von Verdauungssäften. Das verbessert die Verdauung – und steigert den Appetit. Für die harntreibende Wirkung von Löwenzahn machen Forscher den hohen Kaliumgehalt verantwortlich. Wegen dieses Effektes ist Löwenzahn in einigen Tee-Mischungen gegen Blasenleiden und Harnwegsinfekte enthalten. In der Homöopathie wird Löwenzahn bei Verdauungsbeschwerden und Lebererkrankungen eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Regel kommt es zu bei der Verwendung von Löwenzahnzubereitungen zu keinen Nebenwirkungen. Mitunter können die Bitterstoffe des Löwenzahns aber zu einer Übersäuerung des Magens und dementsprechenden Beschwerden wie beispielsweise Sodbrennen führen. Länger anhaltender Kontakt mit der Wolfsmilch aus dem Stängel der Pflanze kann allergische Reaktionen provozieren. Für verarbeitete Löwenzahn-Präparate sind solche Nebenwirkungen nicht bekannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei einem Verschluss der Gallenwege, Gallenblasenentzündung und Gallensteinleiden darf Löwenzahn nicht angewendet werden. Der Grund: Die Bitterstoffe regen den Gallenfluss an – und das ist bei den genannten Beschwerden nicht gewünscht. Zudem sollte Löwenzahn nicht bei Leberschäden, Geschwüren des Magens und Zwölffingerdarms, Darmverschluss oder Wassereinlagerungen im Gewebe infolge einer Nieren- oder Herzleistungsschwäche eingenommen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löwenzahn Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 TL getrocknete, zerkleinerte Löwenzahn Wurzeln mit Kraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Kochendes Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Mit einer Tasse kochendem Wasser die Wurzeln übergießen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Blüten mit dem Wasser und dem Kandis mischen und 24 Stunden stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Absieben und nach Geschmack süßen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3 Tassen täglich über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen trinken. Die Haut 2-mal täglich für ein schönes Hautbild damit abtupfen. Löwenzahn Tee eignet sich zur Blutreinigung, zum Entwässern und zur Förderung der Verdauung. Äußerlich angewendet sorgt es für ein schönes Hautbild, denn er bringt trockener, strapazierter Haut Elastizität zurück.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löwenzahn Tinktur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 Gramm getrocknete, zerkleinerte Löwenzahn Wurzeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # ½ Liter Alkohol 70%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die zerkleinerten Pflanzenteile in einem Gefäß vollständig mit Alkohol bedecken und verschließen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 10 Tage kühl und dunkel ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # In braune Tropffläschchen abfiltern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3-mal täglich 10 bis 15 Tropfen, 30 Minuten vor dem Essen, nehmen. Löwenzahn Tinktur eignet sich zur Blutreinigung und zur Förderung der Verdauung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/l%C3%B6wenzahn_IMG_8201.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiteres – Naturkautschuk und Banknoten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während des Zweiten Weltkriegs wurde Löwenzahn in Russland und im Deutschen Reich (hier unter dem Projekt Kok-Saghys) als Kautschukersatz verwendet. Unter anderem wurde 1942 im KZ Auschwitz eine Forschungsstation für Pflanzenkautschuk eingerichtet, in der 150 bis 250 Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. Aufbauend auf den Forschungsleistungen wird Löwenzahn seit einigen Jahren wieder als potenzielle Rohstoffpflanze für Kautschuk betrachtet und in Europa und Nordamerika erforscht. Ziel der Forschungen ist es, aus dem Russischen Löwenzahn (Taraxacum kok-saghyz) verwertbaren Löwenzahnkautschuk als Alternative zum heute gebräuchlichen Naturkautschuk aus dem Milchsaft des Kautschukbaums (Hevea brasiliensis) und synthetischen Kautschuk zu gewinnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt einen entscheidenden Vorteil, wenn Gummi aus der Wiesenpflanze hergestellt wird: Latexallergiker vertragen ihn ohne Probleme. Das ist ein Nischenmarkt zum Beispiel bei Kondomen, Handschuhen und Kathetern. Bislang wird Naturkautschuk ausschließlich aus dem südamerikanischen Gummibaum Hevea brasiliensis gewonnen. Allenfalls ein Zehntel des deutschen Gummibedarfs lässt sich durch die Blume decken. Dazu müssten etwa zehntausend Hektar bestellt werden, was sich gut auf sogenannten Marginalflächen bewerkstelligen ließe. Auf deren schlechten Böden können sowieso keine anderen Nutzpflanzen angebaut werden; und da es in Deutschland rund eine Million Hektar an Marginalflächen gibt, ist für den Löwenzahn genug Platz, ohne dass er mit Nahrungspflanzen um Ackerland konkurrieren müsste.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der Rückseite der 500-DM-Banknote war ab 1992 ein Löwenzahn aus einem Buch von Maria Sybilla Merian (1647-1717) von 1679 abgebildet, auf dem eine Raupe und ein Falter des Grauen Streckfußes sitzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf der von Manuela Pfrunder entworfenen 50-Franken-Note der neunten Serie (2016) ist auf der Vorderseite eine von einer Hand gehaltene Löwenzahnblüte abgebildet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Löwenzahn von Josef Weinheber (1892-1945)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Vase will dich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Liebe wird durch dich erhellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber deines Samens reine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           weiße Kugel träumt wie eine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wolke, wie der Keim der Welt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lächle! Fühl dich gut gedeutet!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blüh! So wird aus Schweigen Huld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bittre Milch und Flaum, der gleitet:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           O nicht Haß – den Himmel weitet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weisheit. Stillesein. Geduld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wärst du auf der Höh geboren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ferne, selten, früh empor:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           teilnahmslosem Gang der Horen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           blühtest ruhmvoll, unverloren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           groß, dein Wunder vor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/loewenzahn/loewenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [2] www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/loewenzahn/loewenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [3] de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnlicher_Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [4] de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnlicher_Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [5] de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnlicher_Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [6] www.meine-gesundheit.de/medizin/heilpflanzen/loewenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [7] www.chefkoch.de/rezepte/1060171211294986/Loewenzahngelee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [8] www.diamant-zucker.de/rezept/1822/loewenzahn-likoer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [9] www.meine-gesundheit.de/medizin/heilpflanzen/loewenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [10] Zeitschrift Fasten &amp;amp; Entschlacken von Landidee Winter 2020 / 2021, Funke Livestyle GmbH, ISBN 4 190547 405959
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [11] Zeitschrift Fasten &amp;amp; Entschlacken von Landidee Winter 2020 / 2021, Funke Livestyle GmbH, ISBN 4 190547 405959
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [12] de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnlicher_Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [13] www.faz.net/aktuell/wissen/natur/gummi-aus-loewenzahn-von-der-kriegsforschung-zur-neuen-biotechnologie-1548622
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [14] de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnlicher_Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [15] Die Sprache der Wildblumen von Sheila Pickles, Ars Edition, Seite 28, ISBN 3-7607-1199-5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 23 Apr 2022 18:36:01 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hahnenfuß – die goldenen Butterblumen</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) sind eine Familie in der Ordnung der Hahnenfußartigen (Ranunculales) innerhalb der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Diese Familie umfasst etwa 62 Gattungen mit etwa 2.525 Arten und ist weltweit vertreten, hauptsächlich in den gemäßigten Zonen der nördlichen Erdhalbkugel. Alle Arten enthalten in frischem Zustand den giftigen Stoff Protoanemonin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            beziehungsweise dessen Vorstufe, das Glucosid Ranunculin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der scharfe Hahnenfuß (Ranunculus acris) wird in einigen Regionen Deutschlands und in der deutschsprachigen Schweiz – wie allerdings auch andere gelbblühenden Wiesenblumen auch – manchmal als Butterblume bezeichnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5865klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Scharfe Hahnenfuß besitzt ein weites Verbreitungsgebiet auf der Nordhalbkugel in Eurasien und Nordamerika. Innerhalb Europas kommt er nur in Portugal und in der Türkei nicht vor. In Mitteleuropa kommt er dafür sehr häufig vor. Er gedeiht in Höhenlagen zwischen 0 und 2.300 Metern, stellenweise bis zu 2.757 Metern. Ranunculus acris wächst auf Wiesen und in Gebüschen. Er besiedelt in Mitteleuropa vor allem Fettwiesen, deren Aussehen er während seiner Blütezeit prägen kann; auf Weiden bleibt er oft in Inseln stehen. Der Scharfe Hahnenfuß gedeiht am besten auf nährstoff- und stickstoffreichen Lehmböden, die feucht, aber nicht ausgesprochen nass sein sollten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5862klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Scharfe Hahnenfuß wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 110 cm. Es wird manchmal ein Rhizom gebildet. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl. Die Stängel und Blütenstiele sind rund und nicht gefurcht und er wurzelt bis 50 cm tief.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Laubblätter sind grundständig und am Stängel wechselständig verteilt angeordnet. Die relativ lang gestielten Grundblätter besitzen mit einer Länge von 1,8 bis 5,2 Zentimeter und einer Breite von 2,7 bis 9,8 Zentimeter einen pentagonalen Umriss und sind drei- bis fünfteilig, mit ein- bis dreifach tief geteilten oder gelappten Abschnitten. Der oberste Abschnitt ist schmal elliptisch oder länglich bis lanzettlich mit einem gelappten bis gezähnten Rand und einem spitzen oder gerundeten Ende. Die Stängelblätter sind drei- bis fünfteilig und eingeschnitten gezähnt. Je weiter oben sich die Laubblätter am Stängel befinden, desto kürzer ist der Blattstiel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6250klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten weisen einen Durchmesser von 1 bis 2,5 Zentimeter auf. Der Blütenboden (Receptaculum) ist kahl. Die fünf rau behaarten, meist 4 bis 6, selten bis zu 9 Millimeter langen und 25 Millimeter breiten, kelchblattähnlichen Perigonblätter sind ausgebreitet (beim Knolligen Hahnenfuß sind sie zurückgeschlagen). Die zumeist fünf kronblattartigen, leuchtend goldgelben, leicht glänzenden Nektarblätter (entsprechen umgewandelte Staubblätter) sind meist 8 bis 11 mm lang und 7 bis 13 mm breit. Die Nektarblätter besitzen eine basale Schuppe in der sich die Nektardrüse befindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer kugelförmigen, kopfigen Sammelfrucht mit einem Durchmesser von meist 5 bis 7 mm stehen viele Nüsschen zusammen. Die kahlen Nüsschen sind 2 bis 3 mm lang und 1,8 bis 2,4 mm breit, deren Rand eine mit 0,1 bis 0,2 mm schmale Rippe formt. Der haltbare Schnabel ist deltaförmig mit einer geraden oder gekrümmten, mit 0,2 bis 1 mm kurzen bis langen, pfriemförmigen Spitze. Die Fruchtreife vom Scharfen Hahnenfuß ist von Juli bis Oktober. Blütenökologisch handelt es sich um „Nektar führende Scheibenblumen“. Die Blütenbesucher sind zahlreich, aber auch die Selbstbestäubung ist erfolgreich. In England wurden auch rein weibliche Pflanzen (mit kleineren Blüten) beobachtet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die nur 1,5 mg schweren Nüsschen können sich als Segelflieger ausbreiten; daneben ist auch eine Darmausbreitung durch Rinder und eine Menschenausbreitung möglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Scharfer Hahnenfuß lässt sich vor allem mit anderen Spezies der artenreichen Gattung Ranunculus verwechseln, so zum Beispiel mit dem Brennenden Hahnenfuß, dem knolligen Hahnenfuß, dem Berg-Hahnenfuß oder dem Kriechenden Hahnenfuß.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5864klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschiedenste Insekten, unter anderem Wildbienen, bedienen sich gern an den Nektarblättern der Pflanzen. Aber auch eine Selbstbestäubung ist erfolgreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum / Futterpflanze für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hahnenfuß breitet sich gerade auf Weiden für Pferde, Rinder und Schafe stark aus. Die meisten Tiere machen einen Bogen um das giftige Kraut. Ist die Weide aber bereits abgegrast, fressen auch Tiere Hahnenfuß. Haustiere dürfen nicht mit frischem Hahnenfuß gefüttert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Heu können Tiere die Blumen jedoch vertragen, da das giftige Protoanemonin beim Trocknen in ungiftiges Anemonin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zerfällt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung / Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der knollige Hahnenfuß war lange eine anerkannte Heilpflanze. Bereits im Altertum fand die Pflanze Verwendung als Abführmittel und auch Hippokrates nutzte sie als Abortivum. Im 16. Jahrhundert fand der knollige Hahnenfuß Verwendung gegen Warzen, Frostbeulen sowie als Haarwuchsmittel und auch in späteren Jahrhunderten finden sich verschiedene Behandlungsformen in der Volksmedizin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Trocknen oder Erhitzen verliert sich die Giftigkeit. Sämtliche Bestandteile der Pflanze sind scharf, lösen Krämpfe aus, treiben den Schweiß und röten die Haut. In der evidenzbasierten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Medizin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird scharfer Hahnenfuß wegen seiner toxischen Wirkung nicht als Arznei eingesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Giftigkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hahnenfußgewächse sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere giftig; Weidetiere meiden die Pflanzen meist wegen ihres scharfen Geschmacks, sodass auf Weideflächen die gelb blühenden Hahnenfüße stehen bleiben. Im Heu können Tiere die Blumen jedoch vertragen, da das giftige Protoanemonin beim Trocknen in ungiftiges Anemonin zerfällt. Scharfer Hahnenfuß löst bei Berührung durch den Menschen eine sogenannte Wiesendermatitis beziehungsweise Wiesengräser Dermatitis (Photodermatitis) aus. Auf der Haut bilden sich Blasen, sie rötet sich und schwillt an. Die Hautreizung ist stark und kann durch das Pflücken der Blumen, Barfußlaufen oder Liegen mit nackter Haut auf frisch gemähten Wiesen hervorgerufen werden. Giftnotrufzentralen und Giftinformationszentren kennen auch Magen-Darm-Beschwerden bei Kindern, die Butterblumen gegessen haben. Durch den Verzehr sind außerdem Nierenreizungen, Entzündungen der ableitenden Harnwege sowie Lähmungen möglich. Durch den Mund aufgenommene Teile der Pflanze führen zu Schmerzen und Brennen im Mund und im Hals, ein Verschlucken kann schwere Magen-Darm-Probleme, flüssigen Durchfall, Koliken, Übelkeit und Erbrechen zur Folge haben. Nach der Aufnahme zeigen sich allgemeine Körperschmerzen, in seltenen Fällen kommt es zu einer Lähmung des Atemzentrums. Todesfälle sind sehr selten, besonders aus der Vergangenheit aber überliefert – wobei meist unklar ist, welche Hahnenfußart verantwortlich war. Bei oralen Vergiftungen sind Magenspülungen ebenso notwendig wie der Einsatz von Plasmaexpander und Diazepam für die Krämpfe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5863klein.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wiese von Barthold Hinrich Brockes (1680-1747)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch sah ich voller Lust ein mehr als goldnes Brennen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Blumen, die wir insgemein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gelben Butter-Blumen nennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es strahlt ihr anmutreicher Schein…,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zumal wenn sie der Sonnen Glut beschiene,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sie mit Glanz und Schimmer schmückte,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, selbst ihr Bild in sie, als kleine Spiegel, drückte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch wenn Scharfer Hahnenfuß in der Vergangenheit als Volksheilmittel eingesetzt wurde, verwendet ihn die heutige Phytotherapie nicht. Ebenso wenig wird er generell in der evidenzbasierten Medizin eingesetzt, da es sich um eine (schwache) Giftpflanze handelt. (Dr. Utz Anhalt)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [1] Protoanemonin zählt chemisch zur Gruppe der Lactone (Moleküle in der organischen Chemie)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [2] Ranunkulin ist ein instabiles Glucosid.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Glucoside bezeichnet man eine Gruppe von organischen Substanzen, bei welchen ein Alkohol (R-OH) über eine glykosidische Bindung an Glucose (Z) gebunden ist. Es handelt sich somit um eine Untergruppe der Glykoside.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [3] de.wikipedia.org/wiki/Hahnenfußgewächse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [4] de.wikipedia.org/wiki/Scharfer_Hahnenfuß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [5] de.wikipedia.org/wiki/Scharfer_Hahnenfuß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [6] de.wikipedia.org/wiki/Scharfer_Hahnenfuß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            [7] www.heilpraxisnet.de/heilpflanzen/butterblume-scharfer-hahnenfuss 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [8] www.gartenjournal.net/hahnenfuss-giftig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [9] Anemonin ist ein sekundärer Pflanzenstoff. Sein Name leitet sich von der Bezeichnung der auch Anemone genannten Windröschen ab, in denen es zuerst entdeckt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [10] www.heilpraxisnet.de/heilpflanzen/butterblume-scharfer-hahnenfuss/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [11] medlexi.de/Hahnenfuß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [12] www.heilpraxisnet.de/heilpflanzen/butterblume-scharfer-hahnenfuss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [13] entlehnt aus dem englischen evidence-based medicine „auf empirische Belege gestützte Heilkunde“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [14] www.heilpraxisnet.de/heilpflanzen/butterblume-scharfer-hahnenfuss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           [15] www.heilpraxisnet.de/heilpflanzen/butterblume-scharfer-hahnenfuss
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 15 Apr 2022 16:50:25 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Streuobstanbau in Baden-Württemberg</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/streuobstanbau-in-baden-wuerttemberg</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Baden-Württemberg prägen Streuobstwiesen seit dem 15. Und 16. Jahrhundert die Landschaft. Die Streuobstwiese, regional auch Obstwiese, Obstgarten, Bitz, Bangert, Bongert oder Bungert (Baumgarten) genannt, ist eine traditionelle Form des Obstbaus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/streuobst05.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Streuobstwiesen stehen verstreute (daher der Name) hochstämmige Obstbäume (d.h. die Krone dieser Bäume beginnt erst auf einer Höhe von circa 180 Zentimetern) meist unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Arten und Sorten. Der moderne, intensive Obstanbau ist dagegen von niederstämmigen Obstsorten in Monokultur geprägt (Obstplantagen). Ein weiteres Merkmal von Streuobstwiesen ist der Verzicht auf chemisch-synthetischen Pestizide.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/streuobst04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Anfänge liegen im Altertum und Mittelalter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Großfrüchtige Rosengewächse wie zum Beispiel die Schlehe wurden bereits vor der Steinzeit genutzt und die Verbreitungsgebiete lagen in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Vor allem die Römer brachten die nicht heimischen Apfelbäume, Birnbäume, Zwetschgen, Süßkirschen, Walnuss und Esskastanien nach Mitteuropa mit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit voranschreitender Züchtung konnten auch ertragsschwache und flachgründige Böden der Hänge bewirtschaftet werden. Auf dieser Weise wurde auch die Grünlandwirtschaft durch Bodenfestlegung nachhaltig durchführbar. Durch die staatliche Förderung im 17. Und 18. Jahrhundert wurde der Obstbau außerhalb der Gärten und Dörfer erweitert und kann als die eigentliche Entstehungszeit des Streuobstanbaus betrachtet werden. Mit Ausbau des Straßennetze entstanden auch Alleen zwischen den Siedlungen um die Transportwege zu nutzen. Die Streuobstwiesen umgaben und verbanden die Dörfer und Städte und waren für die Versorgung der Bevölkerung unverzichtbar. Ihren Höhepunkt hatte die Streuobstkultur in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, zu einer Zeit, als schon die Obstplantagenwirtschaft begonnen hatte. Durch fortschreitende wissenschaftliche Entwicklung entstanden bis zum 20. Jahrhundert über 6.000 Obstsorten, darunter mindestens 2.700 Apfel-, 800 Birnen-, 400 Süßkirschensorten und 400 Pflaumenartige, die den Obstanbau selbst in Höhenlagen der Mittelgebirge ermöglichten. Spezielle Sorten für die Nutzung als Tafelobst, Saft, Most und Brand bis hin zum Backobst wurden regional verfeinert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alte Obstsorten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Streuobstwiesen gibt es eine riesige Sortenvielfalt. Die Verbreitung der einzelnen Sorten ist zum Teil Region spezifisch oder sogar auf wenige Dörfer beschränkt. Je nach Region haben sich ganz unterschiedliche Obstsorten im Laufe der Jahre bewährt. Auf Obstplantagen werden dagegen immer dieselben Sorten gepflanzt, die auf weitgehend identische Elternsorten zurückgehen. Die typischen alten Obstsorten der Streuobstwiese, die sich über Jahrhunderte ortsspezifische entwickelt haben, stellen ein großes genetisches Potential dar. Im Gegensatz zu „Supermarkt-Sorten“ werden Streuobstsorten besser von Apfelallergikern vertragen, da diese einen bis zu vierfachen Gehalt an Polyphenolen aufweisen. Untersuchungen haben ergeben, dass Polyphenole für die Verträglichkeit von Äpfeln eine Schlüsselrolle spielen. Sie sind in allen Obst- und Gemüse-Sorten enthalten und sollen zudem eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Einigen dieser Stoffe sollen zum Beispiel das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. In Baden-Württemberg gibt es über 1.000 Streuobstsorten. Somit steht der Südwesten beim Streuobstanbau also ganz vorne. Beispiele sind die Champagner Bratbirne von den Fildern bei Stuttgart, die Apfelsorten Gewürzluike aus Nordwürttemberg und Jakob Fischer aus Rottum im Landkreis Biberach sowie die Süßkirschsorte Dolleseppler aus dem Ortenaukreis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rückgang im 20. Jahrhundert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den 1920er Jahren begann in Europa die Trendwende zur Obstplantage und das unüberschaubare Sortiment an Kernobst auf nur wenige Sorten beschränkt werden. Ein weiterer Grund für den Rückgang von Streuobstwiesen war, dass sich die Bestände vorwiegend im Siedlungsbereich befanden und den neuen Wohn- und Gewerbegebieten im Weg waren. Dasselbe galt für den Straßenbau, im Rahmen der Verkehrssicherheit wurden etliche Obstbäume entfernt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach der Roten Liste der Biotoptypen Baden-Württembergs mit naturschutzfachlicher Beurteilung sind die Streuobstwiesen in den letzten Jahren stark zurückgegangen und als gefährdet eingestuft.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/streuobst04.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat die Streuobstwiese eine Zukunft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob die Zukunft für die Streuobstwiesen rosig sein wird, hängt maßgeblich davon ab, ob genügend Menschen bereit sind, ihre Zeit und Energie in die Pflege zu investieren. Ohne regelmäßige Pflege werden Streuobstwiesen bald zu Wald, die Bäume vergreisen ohne jährlichen Schnitt und die typischen Arten der halboffenen Standorte verschwinden. Die Aufgabe der Bewirtschaftung aber auch eine Intensivierung der Nutzung des Grünlands im Unterwuchs der Streuobstbäume, zum Beispiel durch starke Düngung oder häufige Mahd, sorgen für einen Rückgang der Artenvielfalt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Streuobstwiese
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bund-sh.de/streuobstwiesen/definition-einer-streuobstwiese
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bund-bawue.de/themen/natur-landwirtschaft/streuobstland-baden-wuerttemberg/streuobst-in-baden-wuerttemberg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.bund-bawue.de/themen/natur-landwirtschaft/streuobstland-baden-wuerttemberg/alte-obstsorten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/streuobstwissen/streuobstbau.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lbv.de/naturschutz/lebensraeume-schuetzen/streuobstwiesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/streuobst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Dolleseppler
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           utopia.de/ratgeber/polyphenole-wirkung-und-in-welchen-lebensmitteln-sie-stecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Apr 2022 16:07:28 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/streuobstanbau-in-baden-wuerttemberg</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/streuobst06.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/streuobst06.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Muscari / Traubenhyazinthen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/muscari-traubenhyazinthen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die anspruchslosen Traubenhyazinthen können im Frühling ganze blaue Teppiche oder „Seen“ bilden und sind für viele Insekten eine begehrte, erste Nahrungsquelle. Die Arten Muscari armeniacum, Muscari azureum oder Muscari latifolium sind sehr gut zur Verwilderung geeignet und säen sich üppig aus. Bereits nach ein paar Jahren tauchen sie an den überraschendsten Stellen wieder auf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/muscari_MG_5951.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heimat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Spargelgewächs ist vor allem in Süd- und Südosteuropa sowie in Nordafrika und in Südwestasien verbreitet. Mittlerweile an vielen Naturstandorten in Deutschland zu finden, ist die Weinbergs-Traubenhyazinthe (Muscari neglectum), die ursprünglich rund ums Mittelmeer bis nach Pakistan und Afghanistan heimisch war. Auch die Armenische Traubenhyazinthe (Muscari armeniacum), ursprünglich auf dem Balkan, in Griechenland, in der Türkei sowie dem Kaukasus beheimatet, ist in Deutschland zu finden und gilt damit als Kulturflüchtling.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Name
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Gattungsname Muscari stammt vom lateinischen Wort „muscus“ und bedeutet soviel wie „Moschus“. Damit nimmt der Name auf den etwas strengen Geruch von manchen Blüten Bezug.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/muscri_MG_5950.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Standort und Boden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Boden für Traubenhyazinthen sollte nicht zu schwer sein, deshalb die Pflanzstelle gegebenenfalls mit Sand auflockern. Jährlich mit etwas Kompost düngen. Wie die meisten Zwiebelpflanzen liebt Muscari auch einen sonnigen, warmen Standort. Zwischen Oktober und November setzt man die kleinen Zwiebeln sechs bis acht Zentimeter tief in die Erde. Der Abstand zwischen den Zwiebeln sollte acht bis zehn Zentimeter betragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/traubenhyazinthen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Traubenhyazinthen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gaissmayer.de/web/shop/pflanzen-sortiment/blumenzwiebeln/muscari-traubenhyazinthen/635
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 18:07:26 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/muscri_MG_5950-72f462c8-95eb3650.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Narzisse, die Blume der Selbstsucht: Geschichte, Pflege und Bedeutung</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/narzisse-die-blume-der-selbstsucht-geschichte-pflege-und-bedeutung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In strahlendem Gelb mit anmutiger Beschwingtheit und Grazie verkünden Narzissen (Narcissus) alljährlich den erwachenden Frühling. Bereits bei den ersten warmen Tagen spitzen die Blätter aus dem Boden und ein paar Tage später, öffnen die früh blühenden Sorten ihre Blüten. Narzissen werden der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) zugeordnet. Die Gattung umfasst 30 bis 40 Arten, jedoch sind durch Züchtung, die in Europa im bereits im 18. Jahrhundert begann, zahlreiche Sorten entstanden, die in Gelb, Weiß, Orange und unterschiedlichen Mischungen aus diesen Farben blühen. Diese teilt man, je nach ihren Ausgangsarten, in elf Gruppen ein. So unterscheidet man beispielsweise Trompeten-Narzissen, Tazetten und Alpenveilchen-Narzissen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/narzisse_0257.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) wird auch Osterglocke oder Osterglöckchen genannt, weil sie in der Regel um Ostern herum blüht. Ursprünglich stammt die Gelbe Narzisse aus West- und Mitteleuropa, ist aber durch Kultivierung als Gartenpflanze überall in den gemäßigten Zonen anzutreffen. In Deutschland ist die Gelbe Narzisse als Wildpflanze stark bedroht und entsprechend streng geschützt. Das Pflücken wilder Narzissen ist daher streng verboten. Narzissen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf feuchten, kalkarmen und leicht lehmigen Wiesen. Aber auch an Bachrändern, hellen Wäldern und in Mittelgebirgen (bis 2.000 Meter) ist die Gelbe Narzisse zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie giftig sind Narzissen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gesamte Pflanze, vorwiegend aber die Zwiebel enthalten verschiedene Alkoloide Galantamin, Narcissin und Lycorin. Lycorin ist ein Alkaloid, welches in der Belladonnalilie, Hippeastrum-Hybriden und anderen Vertretern der Amaryllisgewächse enthalten ist. Es führt in geringen Dosen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, in höheren zu Krämpfen, Lähmungen und Kreislaufversagen. Vergiftungen sind durch eine Verwechslung mit der Küchenzwiebel möglich aber auch das Blumenwasser ist giftig. Der Saft der Narzissen wirkt auch äußerlich auf die Haut und kann zu Hautentzündungen führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte vom schönsten Mann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Jüngling Narziss war der Sohn eines Flussgottes und einer Nymphe und soll der schönste Mann der Welt gewesen sein und in ihn verliebten sich alle, ob jung oder alt. Aber er lehnte alle ab. Insbesondere ein Mädchen, oder besser gesagt die Nymphe Echo, war total in ihn verliebt. Echo unterhielt im Auftrag Zeus’ dessen Gattin Hera mit dem Erzählen von Geschichten, damit Zeus Zeit für amouröse Abenteuer hatte. Als Hera dieses Komplott entdeckte, beraubte sie Echo zur Strafe der Sprache und ließ ihr lediglich die Fähigkeit, die letzten an sie gerichteten Worte zu wiederholen. Aus diesem Grund war Echo nicht in der Lage, dem schönen Jüngling Narziss ihre Liebe zu gestehen. Eines Tages jedoch, als Narziss im Wald auf Hirschjagd war, wurde er von seinen Gefährten getrennt. Echo folgte ihm leise durch das Unterholz, konnte aber selbst kein sinnvolles Gespräch beginnen. Endlich rief Narziss:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist jemand hier?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echo antwortete zur Verwunderung des Narziss, der niemanden sehen konnte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier, hier!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So entwickelte sich folgendes Wechselgespräch:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komm!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Komm, komm!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum meidest du mich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meidest du mich, meidest du mich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lass uns hier zusammenkommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier zusammenkommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und Echo trat mit ausgestreckten Armen zwischen den Bäumen hervor. Doch Narziss verschmähte ihre Umarmung, und Echo fühlte sich so elend und gedemütigt, dass sie sich in einer Höhle versteckte, keine Nahrung mehr zu sich nahm und schließlich verkümmerte, bis sie nur noch Stimme war. Ihre Knochen wurden zu Felsen. Später bestrafte die Rachegöttin Nemesis Narziss damit, dass er sich hoffnungslos in sein schönes Spiegelbild verliebte, als er es in einem Teich erblickte. Er konnte sich nicht von seinem Spiegelbild trennen und warf sich in das Wasser, um das Bild zu fangen, das er sah. An der Stelle, in die er fiel, wurde die schöne Blume namens Narzisse geboren. Eine tragische Geschichte, aber sie hat uns die schöne Frühlingsblume Narzisse geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/narzisse_0313.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symbolik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die fröhlichen Narzissen regen die Fantasie so sehr an, dass ihr alle möglichen Dinge zugeschrieben werden: Wie in der tragischen Geschichte von Narziss und Echo erwähnt, symbolisiert die Narzisse Selbstsucht, obwohl es bestimmt auch Gründe gibt zu glauben, dass wir durch Narzissen innere Schönheit und Selbstachtung erlangen können. Durch die frühe Blüte symbolisieren Narzissen aber auch Wiedergeburt, Neuanfang und ewiges Leben. Aber auch die unerwiderte Liebe, eine Liebe, die uns an die Nymphe Echo erinnert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Unterschied gibt es, ob du eine einzelne Narzisse oder einen ganzen Strauß verschenkst. Eine einzelne Narzissenblüte sagt das Unglück für die beschenkte Person aus. Aber ein ganzer Strauß voller Narzissen bedeutet Freude und Glück. Ein Blumenstrauß ist in diesem Fall besser als eine einzelne Blume.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum sich Narzissen und Tulpen nicht mögen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Streit ist uralt zwischen den Narzissen und Tulpen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich! Ich bin die Königin der Frühlingsblumen!“, sagte die Tulpe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das glaubst auch nur du“, erwiderte die Narzisse. „Mich mögen die Menschen besser leiden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Warum sollten sie?“ Die Tulpe reckte sich gelangweilt ein wenig der Sonne entgegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir öffnen unsere Blüten früher als ihr“, triumphierte die Narzisse. „Und mit unseren gelben Blüten, die kleinen Glocken ähneln, erfreuen wir alle Menschenherzen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So ist der Anfang vom Frühlingsblumenmärchen – Zwei, die sich gar nicht in der Blumenvase vertragen von Elke Bräunling und Regina Meier zu Verl.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber was ist dran, an der Geschichte, dass man Tulpen und Narzissen nicht mischen soll:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tulpen und Narzissen gehören zu den beliebtesten Frühlingsblumen, stellen aber ganz unterschiedliche Standortansprüche und sollten deshalb nicht zusammen in ein Beet gepflanzt werden. Während Tulpen einen mäßig trockenen Boden mögen, lieben es Narzissen eher feucht. Tulpenzwiebeln faulen in einem zu feuchten Substrat und gehen letztlich ein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Vase, sondern Osterglocken eine schleimige Substanz ab, die andere Blumen wie zum Beispiel Tulpen schneller welken lässt. Aus diesem Grund solltest du Narzissen in einer separaten Vase für etwa 24 Stunden ausschleimen lassen, bevor du im Strauß mit anderen Blumen kombinierst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gelbe-Narzisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.botanikus.de/informatives/giftpflanzen/alle-giftpflanzen/narzisse/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/narzissen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.t-online.de/heim-garten/garten/id_44536636/narzissen-tipps-zum-pflanzen-und-pflegen-der-osterglocke.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gartennatur.com/narzisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.gaissmayer.de/web/welt/wissen/blumenzwiebeln/narzissen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.chemie.de/lexikon/Lycorin.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.thecolvinco.com/de/blog/narzisse-osterglocke/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.storyboardthat.com/de/mythology/narzisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.elkeskindergeschichten.de/2016/03/28/warum-sich-narzissen-und-tulpen-nicht-leiden-moegen/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Echo_(Mythologie)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ovid, Metamorphosen 3,370–406
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.pflanzenfreude.de/die-vielen-gesichter-der-narzisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Foto Stadt: Im "Gärten der Welt" in Berlin aufgenommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 03 Apr 2022 10:00:52 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/narzisse-die-blume-der-selbstsucht-geschichte-pflege-und-bedeutung</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Duftveilchen – der Duft der Verführung und Liebe</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/das-duftveilchen-der-duft-der-verfuehrung-und-liebe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum werden die Temperaturen im Frühling wärmer, beginnt das Leben zu erwachen. Neben verschiedenen anderen Frühlingsblühern, kann man ab März noch ein anderes Pflänzchen an Waldrändern und unter Gebüschen finden: das Duftveilchen (Viola odorata).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5755klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei den Griechen und Römern galt das Duftveilchen wegen seiner dunklen Blüten und seines betörenden Duftes als Liebesblume. Wer ein Veilchen geschenkt bekam, konnte sich der Zuneigung sicher sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Napoleon Bonaparte erkor das Veilchen als seine Lieblingsblume, nachdem ihm seine große Liebe Joséphine de Beauharnais am Abend ihres Kennenlernens einen Veilchenstrauß zugeworfen hatte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Duftveilchen war aber auch die Lieblingsblume der Dichter. Viele berühmte Schriftsteller wie Homer, Goethe, Rilke, Mörike oder Troubadoure ließen sich durch das Duftveilchen von der Muse küssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der in Ludwigsburg geborene
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eduard Mörike
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verewigte das Veilchen dazu in seinem Gedicht „
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er ist´s!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frühling lässt sein blaues Band
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Wieder flattern durch die Lüfte;
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Süße, wohlbekannte Düfte
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Streifen ahnungsvoll das Land.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Veilchen träumen schon,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            wollen balde kommen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            – Horch von fern ein leiser Harfenton!
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Frühling, ja du bist’s
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Dich hab ich vernommen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Veilchen, Rainer Maria Rilke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlicht nur bist Du stets gewesen,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            unbedeutend oft und klein
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            dennoch nimmt Dein liebes Wesen
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            jeden, jeden für Dich ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "Ein Tag im Frühling ohne Veilchenduft ist ein verlorener Tag", sagte schon Paracelsus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder kann man schöner sagen, dass man Jemanden liebt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Duftveilchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lokalkompass.de/xanten/c-natur-garten/das-duftveilchen-viola-odorata-symbol-der-bescheidenheit-und-liebe_a650456
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.seelengaertner.at/das-duftveilchen-der-duft-der-verfuehrung
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 26 Mar 2022 20:22:13 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/das-duftveilchen-der-duft-der-verfuehrung-und-liebe</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Erste Hilfe beim Wandern</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/erste-hilfe-beim-wandern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt bei den ersten warmen Sonnenstrahlen, möchte man sich wieder draußen bewegen. Besonders schön ist es, in weiter Natur zu laufen, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Doch dann ist auch die nächste Hilfe weit entfernt. Gut vorbereitet, sind kleine Beschwerden leicht zu beheben oder können die Zeit, bis man professionelle Hilfe hat, überbrücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wandern.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hilfe am Wegesrand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einigen Pflanzenkenntnissen hat man einen großen Vorteil, wenn es um die schnelle Hilfe geht. Ob es für mehr Energie, gegen Sonnenbrand, Magengrummeln, Halsschmerzen, Insektenstichen oder Blasenbildung geht. Viele Kräuter wachsen selbst bis in hohe Höhen direkt am Wegesrand und können bei Bedarf schnelle Linderung verschaffen oder den Weg zu einer Apotheke oder Arzt überbrücken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rucksack-Apotheke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da nicht alle Wanderer über ein fundiertes Pflanzenwissen verfügen, ist es ratsam, bereits zu Hause einige natürliche Helferlein herzustellen, um sie später im Rucksack dabei zu haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Vorbereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Wichtigsten ist natürlich eine gute Vorbereitung. Neben ausreichend Wasser ist auch oft eine Karte sinnvoll um nachzuschauen wo ich Nachschub bekommen kann. Ein Baumwolltuch passt in jede Tasche und kann als Schattenspender zur Abwehr eines Sonnenbrands verwendet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nothilfe aus der Natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Breitwegerich Blasenpflaster
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schützend, antiseptisch, wundschließend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 großes, sauberes und heiles Breitwegerichblatt um die betroffene Stelle großzügig abzudecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Das Blatt und die Blase mit Trinkwasser gut reinigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das gereinigte Blatt in die Hand nehmen und kneten bis es weich und formbar ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig: Das Blatt darf dabei nicht kaputt gehen oder einreißen. Wenn, dann ein neues Blatt nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Blatt auf die Blase legen und vorsichtig den Strumpf darüber ziehen und den Schuh anziehen. Blasen an den Zehen werden mit einem passenden Blatt umwickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tipp: Breitwegerich ist auch bei Beschwerden durch den Tragegurt vom Rucksack sehr hilfreich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kräuter gegen Juckreiz bei Insektenstichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Juckstillend, gerbend, antibakteriell
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schargarbengrün (nicht für empfindliche Menschen geeignet) und Spitzwegerich Blätter oder echte Nelkenwurz nach Belieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Alle Pflanzenteile gut mit Trinkwasser reinigen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Blätter quetschen, so dass Pflanzensaft austritt. Am Besten auf einer relativ sauberen Unterlage wie zum Beispiel der Brotdose mit dem Messer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Pflanzenbrei auf die betroffene Stelle tupfen oder auflegen. Die kühlende und schmerzstillende Wirkung tritt recht schnell ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gänseblümchen gegen Insektenstiche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Mückenstichen liefert das hübsche, weiß-gelbe Blümchen eine schnelle Hilfe. Dazu ein paar Pflanzen pflücken und die Blüten, Stiele und Blätter zwischen den Fingern zerreiben. Dann den austretenden Saft großzügig auf die Einstichstelle verreiben. Dieser mindert den Juckreiz und verhindert Quaddeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonnenschutz mit Asche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sollte dir deine Sonnenschutzcreme nicht ausreichen oder du hast sie vergessen, kannst du aus der weißen Asche von einem Lagerfeuer und Vaseline eine abdeckende Masse im Verhältnis von 1:1 anrühren. Es hilft auch eine Mischung aus Wasser, Schlamm und weißer Asche. Ist der Sonnenbrand bereits vorhanden, wirkt diese Maßnahme nicht mehr. Es sollten auch keine Pflanzenbreie aufgetragen werden, da die verbrannte Haut sehr empfindlich ist. Jetzt hilft nur ein mit Trinkwasser getränktes Baumwolltuch oder ein nasses T-Shirt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apfel gegen Durchfall und Reizung der Magenschleimhaut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Durchfall und bei Reizung der Magenschleimhaut wirkt ein Apfel verdauungsregulierend, bindet die Toxine und pathogene Keime.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apfel mit Schale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den gereinigten Apfel mitsamt der Schale in kleinen Bissen verzehren. Wichtig ist, dass die Schale gründlich zerkaut wird, damit die in der Schale vorhandenen Pektine in möglichst großer Menge freigesetzt werden. Pektine absorbieren Gifte und krank machende Keime, so dass sie ausgeschieden werden können. Außerdem wird der Darminhalt eingedickt und normalisiert sich rasch wieder.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beinwellwurzelsalbe bei Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und Muskelkrämpfe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Vorbereitung zu Hause kannst du dir eine Beinwellwurzelsalbe herstellen, die bei Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und Muskelkrämpfen die Regeneration der Zellen anregt und die Durchblutung und Wundheilung fördert sowie Blutergüsse zurückbildet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10-15 g klein geschnittene Beinwellwurzel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           100 g Schweineschmalz oder Shea Butter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Schmalz oder Shea Butter in einem Topf schmelzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die klein geschnittene Beinwellwurzel dazu fügen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Mischung vom Herd nehmen und abkühlen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 5 bis 7 Tage im Kühlschrank ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Mischung erneut erwärmen bis die Wurzelstückchen auf den Topfboden sinken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Mischung durch ein feines Sieb abseihen und in kleine Salbentiegel füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Kühlschrank aufbewahren und in den nächsten sechs Wochen verwenden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Bei Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen und Muskelkrämpfen zeitnah und relativ dick auftragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Ein nasses Baumwolltuch auflegen. Die Kühlung wirkt abschwellend und scherzlindernd
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Huflattichauflage bei Blutergüssen und Prellungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frische Huflattichblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Die Blätter mit Trinkwasser gut reinigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die gereinigten Blätter in die Hand nehmen und kneten bis sie weich und formbar sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig: Das Blatt darf dabei nicht kaputt gehen oder einreißen. Wenn, dann ein neues Blatt nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die gewalkten Blätter auf die betroffene Körperstelle auflegen und mit einem Verband fixieren. Die Auflage muss mindestens 30 Minuten wirken, dann bei Bedarf die Blätter erneuern. Häufig verbessern sich die Beschwerden bereits nach einem Tag und die Verletzung heilt schneller ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thymiantinktur bei Halsschmerzen, Blähungen und kleinen Wunden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Halsscherzen, Blähungen, Koliken, krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden und kleinen Wunden wirkt die Thymiantinktur desinfizierend, schleimlösend, entkrampfend und verdauungsfördernd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Getrocknetes Thymiankraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           70%iger Alkohol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schraubglas
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Braune Tropffläschchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 Handvoll getrocknetes Thymiankraut in das Schraubglas füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Mit Alkohol auffüllen, so dass das Kraut ca. 1 cm hoch bedeckt ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Glas verschließen und an einem warmen, hellen Ort für drei Wochen ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Täglich schütteln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig: Das Kraut muss immer bedeckt bleiben, damit es nicht anfängt zu schimmeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Durch ein Sieb abseihen und die Tinktur in kleine Tropffläschchen füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Tinktur ist bis zu zwei Jahre haltbar
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Halsschmerzen 10-15 Tropfen in Trinkwasser verdünnen und damit 3-4 Mal täglich gurgeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Magen-Darm-Beschwerden: 10-15 Tropfen in Trinkwasser verdünnt in kleinen Schlucken trinken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei kleinen Wunden zur Hautdesinfektion: 5-10 Tropfen mit ca. 100 ml Trinkwasser verdünnen und über die Wunde gießen. Wichtig ist, dass du die Stelle trocknen lässt und nicht trocken tupfst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fichtenharz als Zugsalbe bei Splittern oder Dornen in der Haut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           antibakteriell, entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd, fördert die Durchblutung des Gewebes und beschleunigt den Abtransport des Fremdkörpers.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 25 g gereinigtes Fichtenharz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 25 g Ringelblumenöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 25 g Butter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 25 g Schweineschmalz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 12 g Bienenwachs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 8 Tropfen ätherisches Öl der Kiefer (optional)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Harz, Ringelblumenöl, Butter und Schweineschmalz in ein hitzebeständiges Becherglas geben und im Wasserbad erwärmen bis alles geschmolzen ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Mischung durch ein Stofftaschentuch oder eine Windel abseihen und das ätherische Öl – wenn gewünscht - einrühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Die noch flüssige Masse in die desinfizierten Tiegel füllen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kühl gelagert hält sich die Salbe mindestens 6 Monate.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn in der Haut ein Splitter festsitzt, kann die Zugsalbe Schmerzen und Entzündungen vorbeugen. Die Salbe wird dick auf ein Pflaster aufgetragen und dieses auf dem Splitter platziert. Das Pflaster muss täglich erneuert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.landidee.info/gesundheit/erste-hilfe-aus-der-natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschriften
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landidee Land Apotheke 3-2020, 10 Tipps bei Insektenstichen, Seite 20
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landidee Land Apotheke 2-2021, Erste Hilfe beim Wandern, Seite 70-75
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Landidee Fasten &amp;amp; Entschlacken, 12 Kräuter für mehr Energie, Seite 18-21
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 20 Mar 2022 10:18:56 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/erste-hilfe-beim-wandern</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rosen- und Ziergehölze Pflanzenschnitt</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/rosen-und-ziergehoelze-pflanzenschnitt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der richtige Schnitt hält deine Pflanzen gesund und vital. Er sorgt nicht nur für eine üppige Blüte, sondern hält sie auch in Top-Form.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Rose_3662.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gehölze, Kübelpflanzen und Rosen sind die Hauptdarsteller im Garten und manche benötigen viele Jahre um sich von ihren besten Seiten zu zeigen. Mit einem Schnitt fördere ich nicht nur die Blütenfülle oder die Entwicklung leckerer Früchte, sondern ich kann auch die natürliche Gestalt betonen oder sie kunstvoll in Szene setzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Gartenpflanzen unterliegen – sofern sie nicht einjährig sind – einer ständigen Veränderung. Sie werden größer, blühen, tragen Früchte und altern schließlich. Bei Sträuchern kann dieser Entwicklungs- und Alterungsprozess ein paar Jahre dauern, bei Bäumen viele Jahrzehnte. Kübelpflanzen aus subtropischen oder tropischen Gegenden, die zu den Gehölzen zählen, verändern sich über die Jahre hinweg und benötigen regelmäßige Pflege. Der Pflanzenschnitt gehört zu den anspruchsvollsten Arbeiten im Garten und deshalb wird er oft vernachlässigt. Aber mit etwas bisschen botanischem Know-how wird der Schnitt von Bäumen, Sträuchern und Rosen schließlich zur Routine. Wenn du verstehst wie Pflanzen wachsen und wie sie auf den Schnitt reagieren, weißt du wie und wann du schneiden musst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich ist jeder Schnitt ein aktiver Eingriff in das Wachstum der Pflanze. Je nachdem wann er ausgeführt wird, kann er das Wachstum bremsen oder ihn zum Wachsen anregen. Bei Ziergehölzen möchte ich die Entwicklung von Blütentrieben anregen, bei Obstgehölzen zum einen für eine reiche Ernte und zum anderen für stabile Triebe sorgen. Bei Rosen fördert der Schnitt nicht nur das Wachstum, sondern auch die Gesundheit. Aber der Schnitt kann natürlich auch dazu dienen, eine bestimmte Wuchsform zu erhalten, wie zum Beispiel bei Hecken, Kugeln oder Spalierpflanzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Gehölze wachsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede Pflanze besteht aus mehreren "Organen" mit unterschiedlichen Funktionen, die aber voneinander abhängig sind. Die oberirdischen Teile wie Krone mit Trieben, Blättern, Blüten und Früchten fallen im Gegensatz zu den in der Erde liegenden Wurzeln gleich ins Auge. Die Wurzel, die für das Wohl und Wachstum die Basis ist, steht in direkter Beziehung zur Krone. Im Herbst lagern in den Wurzeln Stärke und Zucker, was von den Blättern produziert wurde und umgekehrt leitet die Wurzel Wasser und Nährstoffe aus dem Boden wieder nach oben. Im Frühjahr, wenn die Pflanze noch blattlos ist, werden Wasser und Nährstoffe aus den Wurzeln nach oben in die Triebe gedrückt. Die Triebe beginnen nun zu wachsen. Wenn du jetzt schneidest, tropfen / bluten die Schnittstellen. Sobald die ersten Blätter da sind, lässt der Saftstrom nach und durch das Verdunsten der Blätter, entsteht ein Sog mit Wasser und Nährstoffen. Entfernst du jetzt Triebe mit Blättern, versiegt dieser Sog und die Schnittstellen bluten nicht. Dieselbe Menge von Nährstoffen verteilt sich auf die verbleibenden Triebe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann schneiden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schnitt im Frühjahr regt die Pflanze also zu einem kräftigen Austrieb an. Bei einem starken Schnitt gerät das Gleichgewicht von Krone und Wurzel aus den Fugen und die Pflanze benötigt oft Jahre um sich davon zu erholen. Bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, bildet die Pflanze lange Triebe, sogenannte Schosse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schneidet man dagegen im Sommer, verbleiben weniger Blätter am Baum, die Reserven für den Winter bilden können. Die Wurzel und der nächste Austrieb im Frühjahr sind deshalb schwächer. Ob du das Wachstum anregen oder beruhigen möchtest, hängt also vom schnittzeitpunkt ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den Blättern findet die Fotosynthese statt. Mit Hilfe von Sonnenlicht wird dort Zucker und Stärke produziert, die für die Bildung von neuen Trieben, Wurzeln und Knospen benötigt werden. Der Anspruch an Licht ist von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich, aber alle richten ihre Blätter nach dem Licht aus. Werden die Triebe bedrängt, wachsen sie so lange in die entgegengesetzte Richtung, bis ihre Blätter wieder genügend Licht haben. Aus diesem Grund bildet ein dichtes Gehölz im schattigen Inneren kaum neue Triebe und Blätter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Frühjahr treiben die Knospen aus, die im Vorjahr gebildet wurden. Bei vielen Gehölzen wird im Sommer bereits festgelegt, welche Knospe zur Blüte und welche zum Trieb wird. Allgemein kann man sagen, dass alle Frühjahrblüher, blühen, bevor sie wachsen. Sommerblüher haben im Vorjahr dagegen nur Triebknospen angelegt und entwickeln ihre Blütenanlagen erst wenn sie wachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Saftdruck steuert das Wachstum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Säfte in einem Gehölz streben grundsätzlich nach oben und fördert die Stärke des Austriebs. In einem aufrecht wachsenden Trieb werden die Spitzenknospen deshalb stärker gefördert als tiefer liegende. Vorteil: Beste Lichtausbeute. Bei schräg wachsenden Trieben drückt der Saftstrom zwar auch nach oben, aber die oberste Knospe bekommt nicht mehr den gesamten Saftstrom, sondern dieser verteilt sich gleichmäßiger. Bei überhängenden Trieben bekommen überwiegend die Knospen am Scheitelpunkt den meisten Saftstrom. Diese Neuaustriebe sind ideal, um überhängende, vergreiste Triebe zu ersetzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit einem kräftigen oder schwachen Rückschnitt bestimmst du auch ob dein Trieb stark oder schwach austreibt, da sich dadurch der Saftstrom verändert. Generell kann man sagen, je stärker du schneidest, umso stärker ist der Neuaustrieb.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschiedene Triebformen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Um abschätzen zu können, welchen Wert der Trieb für die Blüte oder die Früchte hat, musst du das Alter der einzelnen Triebe beurteilen können. Dies- und einjährige Triebe wachsen den ersten Sommer in die Länge. Er ist meist unverzweigt und wächst im äußeren Bereich des Gehölzes. Die gut entwickelten Knospen treiben im nächsten Frühjahr aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende des zweiten Sommers ist der Trieb zweijährig und besitzt mehrere einjährige, Seitenverzweigungen. Diese verzweigen sich weiter und der Haupttrieb altert. Als altes Holz werden Triebe genannt, die älter als drei Jahre sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Gehölzen bezeichnet man Triebe über 10 Länge als Langtrieb und solche unter 10 cm als Kurztriebe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blütenbildung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Alter der Triebe verrät dir, an welchen Trieben ein Gehölz blüht. Das ist entscheidend dafür, zu welchem Zeitpunkt und wie stark man schneidet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Frühjahrsblüher nach der Blüte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Obstgehölze oft vor der Blüte da man sonst befruchtete Blüten entfernt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Sommerblüher vor der Blüte im Frühjahr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wuchsformen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den bereits genannten Punkten ist für die Stärke des Schnitts auch die Wuchsform der Gehölze entscheidend. Manche bilden nur kurzlebige Schösslinge, andere entwickeln ein dauerhaftes Gerüst und verzweigen sich. Zu den Schösslingssträuchern gehören zum Beispiel die Bauernhortensie oder die Himbeere. Um nicht ein dichtes Gewirr zu bekommen, schneidest du sie regelmäßig und bodennah. Spiräen, Forsythien und Stachelbeeren entwickeln ebenfalls Neutriebe aus dem Boden, bilden jedoch bereits ein Gerüst aus. Damit diese vital bleiben, musst du sie ebenfalls regelmäßig schneiden und ältere Triebe bodennah entfernen. Gehölze wie Felsenbirne, Schneeball, Holunder bauen ein stabiles Gerüst auf und der Wachstumsschwerpunk liegt weiter oben als bei den vorherigen Gruppen. Solche Sträucher schneidet man im Rhythmus von drei bis vier Jahren und lichtet die verzweigten Köpfe aus. Soll der Strauch klein bleiben, kann man den stärksten Gerüsttrieb nach einigen Jahren durch bodenbürtige Jungtriebe ersetzen. Kornelkirsche, Flieder und Zierapfel gehören schon zu den Bäumen und bilden aus mehreren Trieben ein starkes Gerüst. Der Wuchsschwerpunkt liegt noch weiter oben im Gehölz. Solche Gehölze werden erst nach ein paar Jahren schön und benötigen nur einen sehr maßvollen Erziehungsschnitt. Mehr würde den Charakter zerstören.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klima und Winterhärte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Pflanze trägt die Information in sich, welche Temperaturen sie ausgepflanzt ohne Winterschutz aushält. In der Zeit von Oktober bis Januar solltest du den Pflanzenschnitt vermeiden. Die Schnittstellen können zurückfrieren oder eintrocknen. Frostempfindliche Pflanzen wie Lavendel erst schneiden, wenn er beginnt auszutrieben. Die Gefahr des Eintrocknen wird damit minimiert. Hecken und Formgehölze sollten nur bis Ende Juli geschnitten werden, damit die Neuaustriebe noch ausreifen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosen und Clematis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosen und Clematis werden in drei Gruppen eingeteilt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Frühblühende Clematis und einmal blühende Rosen blühen am einjährigen Trieben und werden daher nach der Blüte geschnitten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Frühsommerblühende Clematis und öfter blühende Rosen blühen an ein- und diesjährigen Trieben. Du schneidest sie im Frühjahr vor dem Austrieb.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Sommerblühende Clematis blühen nur am diesjährigen Trieben. Auch diese schneidest du im Frühjahr vor dem Austrieb kräftig zurück.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonderfall Rosen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rosen können je nach Art und Sorte ganz unterschiedliche Wuchsformen haben. Viele bauen ein Gerüst auf, vergreisen aber schon nach kurzer Zeit. Ramblerrosen bilden sehr starke Gerüsttriebe aus, aber man schneidet sie nur, wenn sie zu groß werden oder vergreisen. Ein regelmäßiger Schnitt wäre zu aufwendig. Öfterblühende Rosen oder Kletterrosen erschöpfen sich ohne Schnitt und blühen dann immer weniger. Deshalb musst du sie jährlich vor dem Austrieb zurückschneiden. Das regt den Neuaustrieb an und gibt Kraft für eine zweite Sommerblüte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht schneiden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen März und Oktober sind Rodungen und massive Gehölzschnitte untersagt, damit man die Vögel nicht beim Brüten stört. Pflegeschnitte sind jedoch erlaubt. Im Zweifel, am Besten die Gemeinde nach der gültigen Regelung fragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Überwiegend aus dem Buch Pflanzenschnitt – das große GU Praxishandbuch von Hansjörg Haas, ISBN 978-9-8338-2536-1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bild oben: David Austin 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rose Crown Princess Margareta®
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 18 Mar 2022 18:32:40 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Empathie – mit Kräutern die Fähigkeit auf natürliche Weise fördern</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Empathie wird die Fähigkeit und Bereitschaft bezeichnet, Empfindungen, Emotionen, Gedanken und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung, das heißt, je offener eine Person für ihre eigenen Emotionen ist, desto besser kann sie auch die Gefühle anderer deuten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fähigkeit zuzuhören und sich dabei in unsere Mitmenschen hineinzuversetzen lässt sich auf natürliche Weise fördern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6707klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mädesüß (Filipendula ulmaria)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mädesüß ist eine Heilpflanze, die viele Menschen gar nicht kennen. Sie enthält schmerzstillende Substanzen, die ähnlich wie Acetylsalicylsäure wirken. Das Rosengewächs, das auch als Wiesenkönigin bezeichnet wird, verströmt einen intensiven süßen Duft beim Pflücken. Auf der seelischen Ebene erfüllt uns das Mädesüß mit Liebe und Mitgefühl, vor allem, wenn man es verräuchert. Der Name hat im Übrigen nichts mit süßen Mädchen zu tun, sondern mit Mahd. Nach dem Abmähen der Stängel liegt ein schwerer, süßer Geruch über dem Land.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebstöckel (Levisticum officinale)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Empathie braucht es Sympathie oder für Mitgefühl braucht es Zuneigung. Der aus Vorderasien stammende Doldenblütler wurde früher als Aphrodisiakum verwendet – daher auch der deutsche Name „Stöckel der Liebe“. Doch auch wenn man nicht gleich erotische Gefühle für jemanden entwickeln muss, der sich einem anvertraut – ein kleiner Schuss davon ist sicher nicht schlecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kapuzinerkresse (Tropaeolium)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die leuchtenden Farben fördern Lebensfreude und Phantasie und die ist notwendig, wenn man sich die Lebenssituation anderer vor Augen führen möchte. Die Arzneipflanze des Jahres 2013 vermittelt außerdem Optimismus und Lebensfreude sowie die Zuversicht, dass auch schwere Situationen überwunden werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Passionsblume (Passiflora)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die meisten der über 530 Passiflora-Arten stammen aus Südamerika und Mittel- bis südliches Nordamerika. Die Indianer verwendeten ihre heilende und berauschende Wirkung, indem sie beruhigt und entspannt. Nur aus der Ruhe heraus hat man die Kraft, auf andere einzugehen. Ein Tee aus den wunderschönen Blüten harmonisiert und bringt das eigene Gemüt in eine weiche, empfängliche Schwingung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Goldrute (Solidago virgautea)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff „uns geht etwas an die Nieren“ illustriert sehr gut, dass die Nieren etwas mit dem Gefühl zu tun haben. Der Korblütler wird traditionell bei Entzündungen gegen Harnwegsinfektionen eingenommen aber auch, wenn einem der Kummer einer Freundin, eines Freundes an die Nieren geht. Denn es hat keinen Sinn, wenn man ebenfalls in Trübsinn versinkt, denn Empathie bedeutet, sich in andere hineinzuversetzen und dabei stark zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weißdorn (Crataegus)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse hat sowohl in körperlicher als auch seelischer Hinsicht eine positive Wirkung auf das Herz. Weißdorn macht uns weit und offen und verhindert, dass wir uns dem Gegenüber verschließen. Auf der anderen Seite lässt der Weißdorn den Kummer unserer Nächsten nicht so weit in uns vordringen. Der Weißdorn ist ein Balancekünstler, der uns im richtigen Gleichgewicht hält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beifuß (Artemisia vulgaris)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Beifuß ist ein eher unauffälliges Kraut aus der Familie der Korbblütler und hat eine beruhigende, entspannende Wirkung und schafft eine entspannte und wohltuende Atmosphäre, in der es leichtfällt, sich einer anderen Person zu öffnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rose (Rosa centifolia)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Rose steht für die Liebe, denn mit ihr fließen gute Energien zwischen Menschen und fördern die positiven Schwingungen und öffnen die Herzen. Denn was nützt der beste Ratschlag, wenn man sich nicht wirklich getragen fühlt und Wärme und ein gutes Gefühl empfindet. Rosen sind außerdem ein schöner Raumschmuck, der sich positiv auf die Atmosphäre auswirkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kornblume (Centaurea cyanus)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der strahlend blaue Korbblütler steht für ein Mitgefühl, das Selbstaufgabe und äußerste Opferbereitschaft einschließt. Bis ins 20. Jahrhundert wurden Zubereitungen aus den Blüten bei Fieber, gegen Husten und zur Anregung des Appetits eingesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamille (Matricaria chamomilla)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Duft vom guten, alten Kamillentee durchs Haus zieht, fühlt man sich sofort sicher und geborgen. Die ursprünglich aus Vorderasien, Süd- und Osteuropa stammende Heilpflanze wurde bereits zu Großmutters Zeiten als Allheilmittel eingesetzt. Aber auch auf der seelischen Ebene hat die Kamille viel zu bieten. „Was verhärtet ist, macht´s weich“ schrieb man in alten Kräuterbüchern. Sie löst Verhärtungen und macht dadurch empfänglich für das Leid anderer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Empathie bringt dich im Leben weiter, bewegt allein aber noch keine Berge. Aber sie ist der erste Schritt in Richtung eines toleranten, bunten Zusammenlebens. Mit der Unterstützung von Pflanzen wird die Selbstwahrnehmung gestärkt um sich auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer besser zu konzentrieren. Daraus kann eine einzigartige, mitreißende Bewegung entstehen. Denn Mitgefühl ist ein Rohstoff den die Welt dringender benötigt als Kohle, Öl oder Silicium.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschrift: Landliebe Land Apotheke 4/2021, Seite 46 und 47
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Empathie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           greator.com/empathie-wichtigste-eigenschaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mädesüß | Apotheken Umschau (apotheken-umschau.de)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Mädesüß
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/liebstoeckel/liebstoeckel-maggikraut
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kapuzinerkressen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Passionsblumen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kostbarenatur.net/rezepte/goldrute-tee-blasenentzuendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Gewöhnliche_Goldrute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Weißdorne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Rosa_centifolia
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Kornblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 13 Mar 2022 17:26:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/empathie-mit-kraeutern-die-faehigkeit-auf-natuerliche-weise-foerdern</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6707klein-46aaac15.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Energiekugeln – gesund und lecker</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/energiekugeln-gesund-und-lecker</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sehen so verlockend wie Pralinen aus, aber die kleinen Bällchen aus getrocknetem Obst, Nüssen und Gewürzen sind viel gesünder als die Leckereien aus Schokolade. Energiekugeln fördern die Konzentration, verleihen Kräfte und ersetzen auch mal eine Mahlzeit, denn die enthaltenen Zutaten sind reich an gesunden Fetten, Mineralien und haben viele Vitamine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/energiekugeln.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zusammensetzung aus Nüssen und Trockenobst lässt sich nach Geschmack und Vorrat abwandeln und auch das Verhältnis kann ebenfalls nach Vorliebe variieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nüsse, Obst und Gewürze können entweder mit einem Messer grob zerkleinert oder – wenn man es feiner möchte – mit dem Mixer püriert werden. Die Konsistenz sollte vor dem Rollen klebrig sein. Wenn die Masse zu trocken ist, kann man mit weiteren Früchten, Sirup oder Honig Abhilfe schaffen. Ist die Masse zu weich, bringen gemahlene Nüsse mehr Festigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nüsse sind reich an wertvollen Fetten, die sowohl unsere Gehirnleistung als auch die unserer Muskeln verbessern. Getrocknete Früchte sind reich an Mineralien und Ballaststoffen die unser Herz stärken und die Darmtätigkeit unterstützen. Nur für eines sind die kleinen Wunderkugeln nicht geeignet: Zum Abnehmen. Sowohl die Früchte als auch die Nüsse sind sehr kalorienreich. Also eher in Maßen genießen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Zugabe von Gewürzen und Kräutern ist es möglich, individuelle Kugeln nach persönlichen Geschmack zu rollen. Selbst gemachte Energiekugeln am besten in einer verschließbaren Frischhaltedose im Kühlschrank aufbewahren. So bleiben sie mindestens 10-12 Tage haltbar.
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/energiekugeln2.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gute Laune Kugeln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Bild oben)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zutaten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           120 g Mandeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           80 g getrocknete Pflaumen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abrieb einer Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 TL Schlehensirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 TL Kakaonibs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Panade: getrocknete essbare Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Zutaten für wenige Minuten in einen leistungsstarkenStandmixeroder Multizerkleinerer geben und solange mixen bis sie gut vermengt sind. Die klebrige Masse zu kleinen Bällchen formen. und anschließend in der Panade wälzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesunde Wellness Kugeln – für ein starkes Immunsystem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           120 g geröstete Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           90 g getrocknete Aprikosen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 TL Zimt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2 Kardamomsamen (gemörsert)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 TL Kakaonibs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 TL Honig
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Panade: getrocknete essbare Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zubereitung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Zutaten für wenige Minuten in einen leistungsstarken Standmixer oder Multizerkleinerer geben und solange mixen bis sie gut vermengt sind. Die klebrige Masse zu kleinen Bällchen formen. und anschließend in der Panade wälzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Studentenkugeln – fördern de Konzentration und die Gehirnleistung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           25 g Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           75 g Walnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           50 g getrocknete Aprikosen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1 Prise Bockshornklee (fein gemahlen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ¼ TL schwarzer Pfeffer (gemahlen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Panade: gemahlene Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Zutaten für wenige Minuten in einen leistungsstarken Standmixer oder Multizerkleinerer geben und solange mixen bis sie gut vermengt sind. Die klebrige Masse zu kleinen Bällchen formen. und anschließend in der Panade wälzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/energiekugeln1.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vitalkugeln – für Gipfelstürmer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Bild oben)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           50 g Möhren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           60 g Datteln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           10 g frischer Ingwer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           40 g Haferflocken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ½ TL Zimt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           80 g Mandeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           20 g Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Panade: gemahlene Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Zutaten für wenige Minuten in einen leistungsstarken Standmixer oder Multizerkleinerer geben und solange mixen bis sie gut vermengt sind. Die klebrige Masse zu kleinen Bällchen formen. und anschließend in der Panade wälzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lecker.de/energy-balls-rezepte-fuer-wahre-energiebomben-59497.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschrift Landliebe Land Apotheke Frühjahr 1/2022, Seite 75
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 12 Mar 2022 17:54:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/energiekugeln-gesund-und-lecker</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Echte Schlüsselblume – die Lieblingsblume der Elfen und Nixen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/echte-schluesselblume</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Schlüsselblume (Primula veris), analog zum botanischen Namen auch Echte Schlüsselblume genannt, gehört wie die Etagenprimeln zur umfangreichen Familie der Primelgewächse (Primulaceae). Manchmal wird sie auch als Primula officinalis geführt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/primel.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese kalkliebende Art kommt in ganz Europa und Vorderasien vor, lediglich im Süden der Mittelmeerländer und im äußersten Norden ist sie nicht beheimatet. In Mitteleuropa fehlt sie im Tiefland westlich der Elbe weitgehend, im übrigen Tiefland ist sie selten, ebenso in Gebieten mit kalkfreiem Gestein. Im übrigen Mitteleuropa kommt sie zerstreut vor. Als Standorte werden Raine, Halbtrockenrasen, trockene Wiesen, lichte Laubwälder, Waldränder und Waldschläge insbesondere von krautreichen Eichenwäldern, mitteleuropäischen Flaumeichenmischwäldern, west-submediterranen Flaumeichenwäldern, Hainbuchenwäldern oder auch Seggen-Buchenwäldern bevorzugt. Sie steigt von der Ebene bis zu Höhenlagen von 1.700 Metern. Die Echte Schlüsselblume gedeiht am besten auf kalkhaltigen, stickstoffarmen, lockeren Lehmböden mit reichlicher Humusbeimischung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Echte Schlüsselblume wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 8 bis 30 Zentimetern erreicht und meist in kleineren und größeren Gruppen anzutreffen ist. Sie überwintert mit einem ausdauernden, dicken, kurzen Rhizom. Die vegetativen Pflanzenteile sind oft flaumig behaart aber nicht bemehlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Laubblätter sind in einer grundständigen Rosette angeordnet. Die Blattspreite verschmälert sich mehr oder weniger plötzlich in Richtung des geflügelten Blattstiels. Die dünne, einfache Blattspreite entwickelt eine Länge zwischen 5 und 20 Zentimeter, die Breite misst 2 bis 6 Zentimeter. Ihre Form variiert von eiförmig bis eiförmig-länglich. Die Blattspitze ist stumpf bis spitz ausgeprägt. Die dunkelgrüne, mit einfachen Trichomen flaumig behaarte Blattoberseite weist eine runzlige Struktur auf. Die ebenfalls behaarte Blattunterseite ist hellgrün gefärbt. Der wellige und unregelmäßig grob gezähnte Blattrand ist bei jungen Blättern nach unten eingerollt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Primel02.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blütezeit erstreckt sich von April bis Juni (Deutschland und nördlicher) oder von Februar bis Mai (Österreich, Schweiz, Slowenien etc.). Fünf bis zwanzig Blüten sind in einer endständigen und einseitswendigen, einfachen Dolde angeordnet. Der mehr oder weniger lange, fein behaarte Blütenstandsschaft ist unbeblättert. Die Tragblätter sind flach und ungleich. Die aufrechten bis nickenden, behaarten Blütenstiele sind mit einer Länge von 3 bis 20 Millimetern ein- bis dreimal so lang wie die Tragblätter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf blass-grünen, 0,8 bis 2 Zentimeter langen Kelchblätter sind bauchig und breit-glockig verwachsen. Die fünf dottergelben Kronblätter sind an ihrer Basis zu einer Röhre verwachsen. Die Kronröhre ist mit einer Länge von 8 bis 20 Millimetern höchstens so lang wie der Kelch. Der Kronschlund weist einen Durchmesser von 8 bis 28 Millimetern auf. Die fünf tellerförmig ausgebreiteten, 8 bis 14 mm langen Kronlappen besitzen an ihrer Basis einen orangefarbenen Fleck und sind am oberen Ende leicht ausgerandet bis deutlich gekerbt. Die fünf Staubblätter sind mit der Kronröhre verwachsen. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsenen. Im Zentrum des Fruchtknotens befindet sich die dicke Plazenta, an der die Samenanlagen sitzen. Die Echte Schlüsselblume ist eine Rosettenpflanze mit zwiebelförmigen Erneuerungsknospen. Das kräftige Speicher-Rhizom steht ziemlich senkrecht und verzweigt sich evtl. schon im 2. Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blütenökologisch stellen die Blüten Stieltellerblumen dar. Bei den Blüten der Primula veris liegt Heterostylie vor. Sie bildet unterschiedliche Blütentypen mit zwei unterschiedlichen Griffellängen und Staubblattpositionen aus. Der eine Blütentyp besitzt einen langen Griffel und tief in der Kronröhre sitzende Staubblätter. Die köpfige Narbe befindet sich am Kronröhreneingang. Der andere Blütentyp besitzt einen kurzen Griffel, die Staubblätter sind hier wesentlich höher gelegen und enden am Kronröhreneingang. Die Heterostylie dient dazu, Nachbarbestäubung – genetisch gleichwertig mit Selbstbestäubung – zu vermeiden und damit Fremdbestäubung zu unterstützen. Die Blütenkrone ist durch Flavonoide gelb gefärbt mit orangefarbenen, duftenden Saftmalen. Die Pollenkörner sind sehr klein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Samen besitzen winzige Bläschen und werden über den Wind ausgebreitet. Zum Keimen benötigen die Samen Kälte und Licht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bestäubung erfolgt durch langrüsselige Insekten wie Hummeln oder Falter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Merkmale, mit denen sich die Echte Schlüsselblume unter anderem von der Hohen Schlüsselblume (Primula elatior) unterscheidet, sind die dottergelben, stark duftenden Blüten mit ihren fünf orangefarbenen Flecken (Saftmale) im Schlund der Blüte. Die Hohe Schlüsselblume dagegen duftet weniger stark und der Schlund ihrer Blüten ist goldgelb. Der Blütenkelch ist bei der Echten Schlüsselblume blassgrün, bauchig und glockig, während er bei der Hohen Schlüsselblume eng an den Blütenkronblättern anliegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Primel03.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Echte Schlüsselblume dient mehreren Schmetterlingsraupen als Futterpflanze, darunter der Raupe der Silbergrauen Bandeule, auch Trockenrasenbusch-Bandeule genannt (Epilecta linogrisea) und des Schlüsselblumen-Würfelfalters, beide in ihrem Bestand gefährdete Arten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Vergangenheit wurden die Blätter der Schlüsselblume zur Vitamin C Versorgung der ärmeren Bevölkerung genutzt. Sie wurden gelegentlich als Gemüse verzehrt, ähnlich wie Spinat oder Grünkohl. Die Blüten sind grundsätzlich essbar und haben ein leicht süßliches Aroma. Sie lassen sich für Obstsalate oder zur Dekoration anderer Süßspeisen nutzen. Aufgrund der hohen Anteile an Saponinen treten gelegentlich jedoch Magenreizungen auf, weswegen die Bedeutung der Pflanze als Küchenkraut deutlich zurückgegangen ist. Beim Genuss von Blüten ist eine Reizung eher unwahrscheinlich, da hohe Mengen verzehrt werden müssten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Schlüsselblumen Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1000 g frische Schlüsselblumen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 ml Trinkalkohol 96%
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 ml Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 400 g Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Das Wasser erhitzen und den Zucker darin unter Rühren auflösen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Zitrone auspressen und den Saft zugeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Sirup 10 Minuten leicht köcheln und danach abkühlen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Blüten in den noch warmen Sirup (40-60 °C) rühren und einen Tag zugedeckt ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Anschließend den Alkohol unterrühren und eine Woche im verschlossenen Gefäß stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Ansatz durch ein feines Tuch filtrieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In luftdicht verschließbare Flaschen füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dieser Likör war früher der Schatz im Keller der Bäuerin, weil er besonders sanft und blumig schmeckt. Schlüsselblumenduft ist zart und leicht und deshalb ist dieser Likör eine Rarität im Likörschränkchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte nur Schlüsselblumen aus dem eigenen Garten nehmen, da wilde Schlüsselblumen in der Natur geschützt sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Primel01.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Weil die Schlüsselblume im Mittelmeerraum nicht vorkommt, ist sie nicht als antike Heilpflanze bekannt. Doch die Kelten und Germanen haben sie wahrscheinlich schon in der Heilkunde und zu religiösen Zwecken eingesetzt. Im Mittelalter wird die Schlüsselblume jedoch in mehreren Heilpflanzen-Büchern erwähnt. Bekannt ist vor allem die Empfehlung der Hildegard von Bingen, die die Schlüsselblume als Himmelsschlüssel bezeichnet. Dieser Himmelsschlüssel sollte den Himmel aufschließen. Die äußerliche Anwendung der Schlüsselblume sollte wärmen und gegen Melancholie helfen. Andere mittelalterliche Autoren empfehlen die innerliche Anwendung der Schlüsselblume gegen Gicht, Lähmungen und Schlaganfall. Auch zur Stärkung des Herzens und zur Wundbehandlung wurde die Schlüsselblume eingesetzt. Auf der Basis der Signaturenlehre wurde die gelbe Schlüsselblume gegen Erkrankungen von Leber und Galle verwendet. In der Volksheilkunde wurde die Schlüsselblume im späteren Lauf der Jahrhunderte vor allem gegen Husten angewendet. Diese Anwendung ist heutzutage sogar wissenschaftlich anerkannt. Weil die Schlüsselblume so selten geworden ist, und daher geschützt, wird sie heutzutage nicht mehr wild gesammelt. Darum ist auch ihre Anwendung als Volksheilkraut zurück gegangen. Auch in der offiziellen Pflanzenheilkunde wird sie nicht sehr häufig angewendet, weil es andere Hustenkräuter mit stärkeren Wirkungen gibt. Sie gehört aber nach wie vor zu den klassischen Hustenkräutern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Druiden der Kelten haben die Schlüsselblume wahrscheinlich zu kultischen Zwecken bei Frühlingsfesten eingesetzt. Unter anderem wurde wohl ein berauschender Trunk aus der Schlüsselblume bereitet. In einigen Sagen wird die Schlüsselblume als Schlüssel für geheimnisvolle Keller oder Schatzkammern verwendet. Häufig wird in diesen Geschichten die türöffnende Schlüsselblume (das Beste) nach dem Auffinden des Schatzes unbeachtet liegen gelassen, sodass man die Schatzkammer später nicht wieder öffnen kann. Wenn eine Schlüsselblume zu Weihnachten blühte, galt sie als besonders zauberkräftig. Im Vorgarten angepflanzt, soll die Schlüsselblume Besucher fernhalten. Eine mitgeführte Schlüsselblume soll die Schönheit erhalten oder zurückbringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache, Kunst und Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Volksglauben galt die Echte Schlüsselblume als Schutz- und Fruchtbarkeitsmittel. In der germanischen Mythologie zählte sie zu den Pflanzen, die von Elfen und Nixen geliebt und beschützt werden. Auch wird von einer Sagengestalt, der Schlüsseljungfrau, berichtet, die auf ihrer Krone einen großen goldenen Schlüssel trägt und der Pflanze die Gabe verleiht, verborgene Schätze aufzuspüren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Name „Himmelsschlüssel“ bezieht sich auch darauf, dass diese Pflanzenart als eines der himmelöffnenden Frühlingskräuter gilt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bildhaft wird die Pflanze auch im Text der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (Bach-Werke-Verzeichnis 245, Nr. 31) in einem Bass-Arioso genannt mit den Worten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Betrachte, meine Seel, mit ängstlichem Vergnügen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit bittrer Lust und halb beklemmtem Herzen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein höchstes Gut in Jesu Schmerzen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie dir auf Dornen, so ihn stechen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Himmelsschlüsselblumen blühn!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du kannst viel süße Frucht von seiner Wermut brechen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Drum sieh ohn' Unterlaß auf ihn!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Primeln von Robert Hamerling (1830-1889)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sieh, Liebe, hier im Waldestal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Plätzchen, unvergessen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo kosend wir zum letzten Mal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im letzten Herbst gesessen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sieh, nun sind in goldner Tracht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier an derselben Stelle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Primeln aufgewacht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wär´s des Lenzes Schwelle!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Siehst du, wo Liebe Wunder tut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass, wenn der Schnee zerflossen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dort, wo ein Liebespaar geruht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten Primeln sprossen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun wollen doppelt eifrig wir,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Moos und Gräser schwellen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fürs nächste Jahr im Waldrevier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Primeln bestellen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Shakespeare überträgt in seinem Sommernachtstraum fröhlichen Elfen die Betreuung der Schlüsselblume, die Eigentum der Feenkönigin sind: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Primeln sind Titanias Hofgeleit:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ihr seht die Fleck am goldnen Kleid,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das sind Rubinen, Feengaben,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wodurch sie süß mit Düften laben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun such ich Tropfen Taus hervor
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und häng ´ne Perle in jeder Primel Ohr. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie der deutsche Name schon vermuten lässt, schließen die Schlüsselblumen den Himmel auf, den Himmel mit allen Seligkeiten des Frühlings, den Himmel der Christen. Maria selbst gilt als Himmelsschlüssel: „Gratulare Maria, Florum veris primula“. „Garofalo malte eine „Madonna in den Wolken“, an ihrer rechten Seite blüht ein großer Buschen Himmelschlüssel. Dem Torwächter St. Petrus wurden sie als Attribut gegeben, und viele Legenden ranken sich darum. Der lateinische Name hängt mit Primulus zusammen, der Verkleinerungsform von Primus – der Erste, sie ist der kleine Erstling.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die üppige Blüte des „kleinen Erstlings“, die auch von Kälteeinbrüchen nur kurz unterbrochen wird, macht sie überall zu einem Symbol der Hoffnung, Jugend, Erneuerung, Tod und Wiedergeburt. Wie in alle Frühlingspflanzen setzte man auch in sie große Hoffnung auf ihre medizinischen Kräfte. „Allerweltsheiler“ hieß sie lange, doch schon 1662 schrieb der Arzt J.J. Becker dazu: „… sie hilft, hält man die Schlüsselblume für köstlich und gewiss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/primel/echte-schluesselblume-wiesenprimel und de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Schluesselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blüten- und Kräuter- Liköre von Rita Vitt, Ulmer Verlag, Seite 50, ISBN 978-3-8186-0689-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heilkraeuter.de/lexikon/schluess
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heilkraeuter.de/lexikon/schluess
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Schlüsselblume
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sprache der Wildblumen von Sheila Pickles, Ars Edition, Seite 24, ISBN 3-7607-1199-5
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sprache der Wildblumen von Sheila Pickles, Ars Edition, Seite 25, ISBN 3-7607-1199-5
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Symbolik der Pflanzen von Marianne Beuchert, 2. Auflage 1996, Seite 275, ISBN 3-458-16738-2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 10 Mar 2022 19:55:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/echte-schluesselblume</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/primel.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/primel.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lerne die Kräuterfee kennen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/lerne-die-kraeuterfee-kennen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Name ist Alexandra Wizemann, ich bin Jahrgang 1972. Ein Jahr, in dem die Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten begannen, sich allmählich zu normalisieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/alexandra_wizemann_01.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Jahr, in dem das sportliche Ereignis des Jahres, die XX. Olympischen Spiele, die in München stattfanden, zu einem politischen Massaker wurden und die Washingtoner Watergate-Affäre weltweite Schlagzeilen machte. Vom USA-Fernsehen hatte Deutschland eine Serie eingekauft, die Kultstatus bekommen sollte: Am 27. Mai sahen die Deutschen die erste Folge der Science-Fiction-Serie „Star Trek – Raumschiff Enterprise“ und die erste Spielkonsole mit dem Namen „Odyssey“ der Firma Magnavox kam auf den Markt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun, davon habe ich natürlich erst allmählich etwas mitbekommen. Was mich aber bereits in jungen Jahren am meisten begeistert hat, war der Kunstmarkt. Vieles, was sich bereits im Kunstbetrieb der 60er Jahre angekündigt hatte, fand in den 1970er Jahren seine Fortsetzung. Die Pop-Art als Auseinandersetzung mit der Konsumwelt entwickelter Industriegesellschaften fand ihren Platz in Museen. Kunst wurde unbequemer, was seinen Ausdruck beispielsweise in der Minimal-Art fand. Straßenkünstler bevölkerten in den siebziger Jahren immer häufiger die Fußgängerzonen der Groß- und Kleinstädte, improvisierten und suchten den unmittelbaren Kontakt zu ihrem Publikum. Diese so genannten "neuen Wilden" und die Kunstrichtungen Pop Art, Konzeptkunst sowie Minimal Art hatten mich begeistert und meine Arbeiten geprägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beruflich aber ging ich nach Ende meiner Schulzeit andere Wege. Ich lernte bei der Stadtgärtnerei Minden den sehr schönen Beruf Blumen- und Zierpflanzengärtnerin und arbeitete auch einige Jahre in diesem Beruf. Ein Autounfall machte es erforderlich, dass ich mich neu orientierte und einen neuen Beruf erlernte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach meiner Ausbildung als Werbe- und Mediengestalterin für Digital- und Printmedien, Fachrichtung Mediendesign, war ich für verschiedene Unternehmen tätig. In einigen Firmen konnte ich meine gärtnerischen und grafischen Kenntnisse sogar kombinieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eng verbunden bin ich der Pflanzen- und der Kunst-Szene auch in meiner Freizeit und versuche diese, wo und wann immer, auch hier zu verbinden. Ob in der Fotoserie „Frozen“, bei der ich gefrorene Pflanzen fotografierte, oder in meinen botanischen Führungen als Fräulein Henriette, bei denen ich in einem Biedermeier-Kostüm meinen Gästen die Botanik näherbringe. Des Weiteren schreibe und fotografiere ich für Foto-Garten-Blogs auf verschiedenen sozialen Medien und zeichne Aquarelle von Autos und Lokomotiven, die ich in regelmäßigen Abständen ausstelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotz der vielen künstlerischen und gärtnerischen Tätigkeiten habe ich die Bodenhaftung nicht verloren und von Oktober 2018 bis Februar 2020 den IHK Fortbildungslehrgang zur geprüften Wirtschaftsfachwirtin besucht und erfolgreich abgeschlossen. Als grüne Weiterbildung hatte ich mir den Lehrgang der Kräuter-Pädagogin bei der Gundermann Naturerlebnisschule e.K. Holbeinstr. 13, 40667 Meerbusch ausgesucht und ebenfalls im Mai 2021 erfolgreich beendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veränderungen gehören zum Wesen des Menschen und in den letzten 50 Jahren hat sich viel getan. Künstliche Intelligenz, Bots, Big Data und Co. sind Schlagworte, die im Zuge der digitalen Transformation auch in der Grünen- und Kunst-Szene fallen. Doch welche Rolle spielen diese neuen Technologien tatsächlich und wo befinden wir uns auf dem Weg in die digitale Welt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           © Foto oben: Sigrid + Nils Philippsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 09 Mar 2022 20:17:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/lerne-die-kraeuterfee-kennen</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/alexandra_wizemann_01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/alexandra_wizemann_01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Naturkosmetik – Öle, Fette und Bienenwachs</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/naturkosmetik</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die wichtigsten pflegenden fetten Öle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Olivenöl:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Olivenöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wirkt beruhigend und leicht entzündungshemmend, enthält die Vitamine A, E und K, sowie ungesättigte Fettsäuren. Es zieht allerdings sehr langsam in die Haut ein und ist stark porenverstopfend / komedogen, deswegen nur mit Einschränkungen für unreine Haut geeignet. Olivenöl ist nicht lichtempfindlich und kann damit gut zur Tagespflege verwendet werden. Wer möchte, kann den sehr starken Eigengeruch kann man durch die Zugabe von ätherischen Ölen überdecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hanfsamenöl:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Öl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wirkt stark entzündungshemmend, zellerneuernd, regenerierend, wundheilungsfördernd und weist reichhaltig Omega-6, Omega-3-Fettsäuren und Mineralien auf. Da es kein porenverstopfendes Öl ist, eignet es sich nicht nur für trockene und reife, sondern auch für unreine, vor allem aber für empfindliche Haut, da zusätzlich Irritationen beruhigt werden. Als alleiniges Öl in einer Kosmetik eignet es sich nur für die Nachtpflege, da es sehr lichtempfindlich ist. Mischt man Hanfsamenöl hingegen mit einem stabilisierenden weiteren Öl wie z.B. Jojobaöl, kann es auch in geringen Anteilen bei Tageslicht verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mandelöl:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Öl ist
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gut verträglich (bei Allergien jedoch erst einmal ausprobieren) und enthält viel Vitamin E sowie reichhaltig ungesättigte Fettsäuren. Mandelöl ist nicht porenverstopfend und somit auch für die Problemhaut geeignet. Es ist ein sehr gutes Trägeröl für ätherische Öle, zieht tief und relativ schnell in die Haut ein, hat zudem kaum Eigengeruch und ist nicht lichtempfindlich – damit auch für die Tagespflege geeignet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kokosöl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kokosöl wirkt desodorierend (schlechten Geruch beseitigen, überdecken), antibakteriell, antifungizid und versorgt die Haut mit Vitamin E und Mineralstoffen. Es enthält jedoch reichlich gesättigte Fettsäuren und nur einen geringen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und ist zudem leicht porenverstopfend. Sehr von Vorteil ist jedoch der sehr niedrige Schmelzpunkt. Bereits nach kurzem Kontakt mit der warmen Haut wird das Öl / Fett weich und verteilbar, sodass Kokosöl ideal für die Lippenpflege und durch seine zusätzliche desodorierende Eigenschaft auch ohne Zusatz anderer Stoffe als Deodorantcreme benutzt werden kann. Kokosöl ist nicht lichtempfindlich und damit eine gute Tagespflege, die außerdem sehr schnell einzieht, allerdings lediglich in die oberen Hautschichten. Kokosöl ist bei Raumtemperaturfest und daher definitionsgemäß ein Fett und kein Öl, es wird aber im Handel meist als Kokosöl angeboten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sonnenblumenöl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es enthält Tocopherol (unter dem Begriff Tocopherol werden verschiedene Vitamin E-Derivate zusammengefasst) und ist deswegen entzündungshemmend. Es hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, sowie Vitamin E, A und D und zieht mittelschnell ein. Sonnenblumenöl gibt es in einer eher hitzeempfindlichen und sehr erhitzbaren Variante. Letztere ist weniger lichtempfindlich und auch als Solitäröl in der Tagespflege verwendbar. Die lichtempfindliche Variante sollte mit stabilisierenden Ölen wie zum Beispiel Mandelöl vermischt werden. Beide Öle sind mild pflegend und für alle Hauttypen verwendbar. Sonnenblumenöl ist lediglich ein Jahr haltbar.)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Distelöl:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Distelöl enthält Vitamin A und K, sowie entzündungshemmendes Tocopherol und ist leicht antioxidativ. Es zieht relativ schnell ein und ist lichtempfindlich. Letzteres bedeutet, dass es nur dann zur Tagespflege verwendbar ist, wenn es mit einem stabilisierenden Öl gemischt verwendet wird, wie zum Beispiel Mandelöl. Distelöl nimmt der Haut einen eventuell vorhanden fettigen Glanz und lindert Rötungen, sodass es besonders für unreine und fettige Haut das richtige Basisöl ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Arganöl:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Arganöl besitzt als Pflegemittel mit wertvollen Inhaltsstoffen viele positive Eigenschaften. Das Öl trägt wegen seiner Herkunft auch den Namen „marokkanisches Gold“. Den Rohstoff für die traditionelle Herstellung des kostbaren Öls liefern die Kerne des Arganbaums (Argania spinosa), der im Südwesten Marokkos wächst. Aufgrund seiner kosmetischen Eigenschaften findet es sich in zahlreichen Pflegeprodukten. Arganöl ist reich an Inhaltsstoffen mit pflegenden Eigenschaften und normalisiert die Talgproduktion der Haut, anstatt Poren zu verstopfen: Denn Arganöl ist nachweislich nicht komedogen (Fachbegriff für Mitesser).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rizinusöl:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rizinusöl ist vor allem für seine positive Wirkung auf die Verdauung bekannt. Aber es ist auch ein ideales Pflegeprodukt für die Haut und für die Haare (regeneriert die Haarstruktur). Es kann auch bei unterschiedlichen Hautproblemen wie Narben, Altersflecken, Warzen und Neurodermitis helfen, da es Feuchtigkeit spendet. Vor der ersten Anwendung auf Verträglichkeit testen. Achtung: Ebenso wird es im Bereich der Geburtshilfe genutzt, da es Wehen auslösen und damit die Geburt einleiten kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschiedene Ölauszüge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einen Ölauszug sucht man sich ein Basisöl aus, dass den gewünschten Eigenschaften entspricht, zum Beispiel Mandelöl, wenn es für eine Tagespflege geeignet, schnell einziehend und nährend sein soll und verstärkt es durch die Zugabe von frischen oder getrockneten Kräutern oder Blütenblättern, zum Beispiel duftenden Rosenblüten, die zusätzlich beruhigende Eigenschaften mitbringen. Dieser Ölauszug ist bei empfindlicher, irritierter Haut genau die richtige Wahl. Dafür werden entweder im Kaltauszugsverfahren die Blütenblätter 3 bis 6 Wochen im Öl eingelegt und an einen hellen, aber nicht sonnigen Platz gestellt oder im Heißauszugsverfahren die Blüten mit dem Öl im Wasserbad bei circa 60 Grad 2 Stunden erhitzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürliche Wachse und Pflegebutter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jojobaöl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gehört nicht zu den Ölen, auch wenn der Name dies vermuten lässt. Da hier die Fettsäuren an ein Fettalkohol / Wachsester gebunden sind und nicht wie bei den Ölen an Glycerin, gehört Jojobaöl zu den Wachsen. Es legt sich schützend auf die Haut und sorgt dadurch für einen geringen Feuchtigkeitsverlust. Zudem verstopft Jojobaöl die Poren nicht, ist reich an Omega-Fettsäuren und nicht lichtempfindlich, also für die Tagespflege geeignet. Jojobaöl ist eines der besten stabilisierenden Öle für lichtempfindliche Öle. Durch seine Inhaltsstoffe wirkt es Pickeln und Mitessern entgegen. Jojobaöl ist ein ideales Öl / Wachs für die fettige und unreine Haut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bienenwachs:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Naturkosmetik empfiehlt sich die Verwendung von sogenanntem Cera flava, dem naturbelassenen gelben Wachs. Das weiße Wachs, Cera alba, ist häufig mit Peroxiden (chemische Stoffgruppe) oder Chromsäure (in Wasser aufgelöstes Chromtrioxid (CrO3)) gebleicht. Bienenwachs fängt ab 60 Grad an zu schmelzen und ab ungefähr 20 Grad ist es knetbar. Es gibt einer Creme oder Salbe ihre Festigkeit und wirkt zusätzlich hautschützend und feuchtigkeitsspendend. Der Anteil an Bienenwachs in einem Kosmetikprodukt ist meist relativ gering, da Cremes durch Bienenwachs sehr schnell fest werden und einen unangenehmen Film auf der Haut hinterlassen. Für selbst gefertigte Lippen- oder Pflegestifte ist ein höherer Anteil an Bienenwachs in der Mischung allerdings perfekt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sheabutter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem empfindliche und trockene Haut wird durch Sheabutter beruhigt und weich. Auch die Haut von Neurodermitikern verträgt diese Hautbutter häufig sehr gut. Sheabutter ist nicht porenverstopfend und nicht lichtempfindlich. Sie enthält reichlich Vitamin E und viele Mineralstoffe und zieht tief, aber recht langsam in die Haut ein. Sheabutter als Zutat in Cremes macht diese besonders cremig und angenehm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kakaobutter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kakaobutter zieht tief, aber sehr langsam in die Haut ein und entfaltet eine beruhigende und regenerierende Wirkung. Sie schmilzt sehr schnell und sollte nicht über 35 Grad erhitzt werden, da sich ihre Struktur dadurch negativ verändert. Kakaobutter hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, sowie Vitamin E und K. Der Nachteil ist, dass sie stark komedogen / Poren verstopfend ist und deswegen bei empfindlichen Menschen die Entstehung von Mitessern fördert. Da Kakaobutter nicht lichtempfindlich ist, kann sie zur Tagespflege verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konservierung und Haltbarkeit von Naturkosmetik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Naturkosmetik kann durch die Zugabe von Vitamin E, Bio-Alkohol, Tinkturen oder bestimmten ätherischen Ölen wie zum Beispiel Nelke, Thymian oder Rosmarin länger haltbar gemacht werden. Allerdings reicht die alleinige Zugabe von ätherischen Ölen nach allgemeiner Ansicht jedoch nicht aus. Generell sollte Naturkosmetik in fest verschließbare, möglichst kleine Gefäße gefüllt werden, da in diesem Fall der Inhalt schnell aufgebraucht wird. Kühle Lagerung, beispielsweise im Gemüsefach des Kühlschranks, erhöht die Haltbarkeit enorm. Die Entnahme von Cremes und Salben mit einem Spatel verhindert eine Verunreinigung mit Bakterien durch die Finger. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen: diverse Zeitschriften Landliebe Natur Apotheke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 20:26:35 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/naturkosmetik</guid>
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    </item>
    <item>
      <title>Klee und das Geheimnis der Knöllchenbakterien</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den Besonderheiten des Wiesen-Klees (Trifolium pratense), der gemeinhin auch als Rot-Klee bezeichnet wird, gehört, dass der Schmetterlingsblütler für den Gartenliebhaber ein schwer bekämpfbares Unkraut, für Naturliebhaber dagegen ein wertvolles Wildkraut ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6458.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die zu den Hülsenfrüchtlern (Fabaceae oder Leguminosae) gehörende Pflanze, ist ein häufiger Begleiter auf Wiesen und Wegrändern. Wiesen-Klee-Präparate und -Tees werden heute vor allem bei Wechseljahresbeschwerden und Schleimhautentzündungen verwendet. Doch auch die Keimlinge bzw. die Sprossen des Wiesen-Klees finden in der Küche aufgrund des hohen Vitaminanteils viele Anhänger.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Gattungsname Trifolium ist lateinischer Herkunft und aus tres, tria (drei) und folium (Blatt) zusammengesetzt. Pratense (lat., auf Wiesen wachsend) dokumentiert das bevorzugte Vorkommen der Pflanze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man findet den Wiesen-Klee in Fettwiesen, auf Feldern und in lichten Wäldern, auch als Kulturpflanze wird er angebaut. Er bevorzugt frische, nährstoffreiche, tiefgründige Ton- und Lehmböden und ist kalk- und sulfatliebend. Der Wiesenklee gedeiht auf der kollinen bis zur alpinen Höhenstufe; in den Zentralalpen steigt er bis in Höhenlagen von 2.600 Meter (dort eigene Unterarten). In den Allgäuer Alpen steigt die Unterart Trifolium pratense subsp. nivale am Gipfel des Nebelhorns in Bayern bis zu einer Höhenlage von 2.240 Metern auf, die Unterart Trifolium pratense subsp. pratense im Allgäu über 2.000 Meter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wiesen-Klee ist eine ein- bis zweijährige oder überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 15 bis 80 Zentimeter erreicht. Der aufrechte oder aufsteigende Stängel ist kahl bis dicht angedrückt behaart. Der Wiesenklee ist ein Hemikryptophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und eine Schaftpflanze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            mit kräftigem Rhizom und Zugwurzeln. Er kann bis zu 2 Meter tief wurzeln. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch unterirdische Ausläufer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 1,8 bis 8,6 Zentimeter lang. Die Blattspreite ist dreiteilig gefiedert, auch gefingert genannt. Die beiderseits fein behaarten Blättchen sind bei einer Länge von 18 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 8 bis 35 Millimeter eiförmig bis elliptisch mit rundlichen Grund und im oberen Bereich länglich; sie weisen einen helleren Fleck in der Mitte auf. Der Rand der Blättchen ist glatt. Die eiförmigen bis lanzettlichen Nebenblätter sind mit dem Blattstiel verwachsen, der freie Teil ist grannenartig, viel kürzer als der verwachsene untere Teil sowie kahl oder behaart. Schon die Keimblätter führen Tag- und Nachtbewegungen aus, indem sie sich nachts zusammenlegen. Die Fiedern der Laubblätter schwingen im Dunkeln in einem ca. dreistündigen Rhythmus (autonome Turgorbewegung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blütezeit reicht von April/Mai bis Oktober. Es werden vielblütige, kugelige bis eiförmige ährige Blütenstände gebildet, die eine Länge von 1 bis 2 Zentimetern und einen Durchmesser von 2 bis 3 Zentimetern aufweisen. Der Blütenstand ist meist von den obersten Stängelblättern umhüllt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die zwittrigen Blüten sind zygomorph
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind verwachsen. Die zehnnervige Kelchröhre ist nur wenig behaart. Die ungleichen Kelchzähne sind gewimpert. Einzelne der fünf roten Kronblätter sind verwachsen. Die Krone besitzt die typische Form einer Schmetterlingsblüte und ist 10 bis 18 Millimeter lang. Das einzelne Fruchtblatt ist oberständig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blüten des Wiesen-Klees sind sehr schmal und durch einen Klemm-Mechanismus geschützt, der von den Insekten beim Besuch geöffnet werden muss. Die Bienen müssen ihren Kopf mit Kraft in die Blüte schieben, um an den Nektar heran zu kommen und werden dabei an der Unterseite des Kopfes mit Pollen bepudert. Wiesen-Klee ist nicht in der Lage, durch Selbstbestäubung Samen zu erzeugen. Es werden in jedem Fall Pollen von anderen Blüten gebraucht. Dadurch, dass die Blüte sehr lang ist, werden Insekten benötigt, die lange Zungen haben. Bei den Honigbienen gibt es geringe Unterschiede in der Zungenlänge, so dass es vorkommen kann, dass bestimmte Züchtungen besser oder schlechter bestäuben können. In der Hauptblütezeit sind allerdings die Nektarien so voll, dass alle Bienen leicht an den Nektar gelangen können. Es gibt aber viele Hummelarten und einige Wildbienenarten, die eine längere Zunge haben oder größer sind und gut an den Nektar herankommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Hülsenfrucht ist 1,5 bis 4 Millimeter lang und bis zu 1 Millimeter breit und enthält ein bis zwei Samen. Die winzigen ein- bis zweisamigen Früchte springen mit einem Deckel auf. Der behaarte Kelch bleibt, und die bewimperten Kelchzipfel dienen gemeinsam mit der trockenen Blütenkrone als Flugorgan (Schirmchenflieger und Flügelflieger). Dazu Zufallsverbreitung durch Grasfresser, Ameisenverbreitung und Ausbreitung durch Regenwürmer (ein bisher zu wenig beachteter Typ). Die Fruchtreife erfolgt von August bis Oktober. Die hartschaligen Samen sind lange keimfähig.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwechslungen können mit dem Zickzack-Klee oder Mittlerer Klee (Trifolium medium) passieren. Hier sind die Stängel meist deutlich hin- und hergebogen und die Köpfchen sind einzeln und deutlich gestielt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Wiesen-Klee ist eine eiweißreiche Futterpflanze und wird in Deutschland seit dem 11. Jahrhundert angebaut, Kleekulturen waren aber erst nach 1750 verbreitet. Für die Imkerei wurden Sorten mit kürzerer Kronröhre herausgezüchtet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kleeblüten passen sowohl zu süßen als auch zu pikanten Speisen. Die süß schmeckenden Blüten werden zum Würzen und zur Dekoration über Gemüsegerichte, Salate und Süßspeisen gestreut und auch pur verzehrt. Besonders fein schmecken die rötlichen Blüten, wenn sie vom grünen Blütenmantel abgezupft werden. Sie können auch zu Sirup und Gelee verarbeitet werden. Eine besondere Delikatesse sind Wiesen-Klee-Blüten und Kleeblätter mit einem Schokoladenüberzug.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist auch möglich die Sprossen zu verwenden. Die frischen Keimlinge enthalten viele wichtige Mineralien und Spurenstoffe wie z.B. Vitamin B1, B3 und C sowie höhere Anteile an Magnesium, Calcium und Kalium. Die Sprossen haben einen angenehmen, milden und leicht nussigen Geschmack. Die Rotkleesprossen können ähnlich wie Kresse verwendet werden und eignen sich für viele Salatgerichte. Die Sprossen lassen sich in Keimgeräten einfach anbauen und benötigen etwa 5 bis 8 Tage, bis sie verzehrfertig sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Junge Blätter eignen sich für Salate, Kräuterspeisen, Suppen und Smoothies. Die Blätter harmonieren hervorragend mit Petersilie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Geschmack erinnert ein wenig an Erbsen oder Feldsalat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Klee-Pesto
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 50 g frische Wiesen-Klee-Blätter und -blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 50 ml Olivenöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 25 g Buchweizen oder Sonnenblumenkerne
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # ½ TL Zitronensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Salz und Pfeffer
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Wiesen-Klee, wenn nötig säubern, aber möglichst nicht waschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zusammen mit Olivenöl, Salz und Zitronensaft mit einem Mixer oder Pürierstab zerkleinern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Buchweizen oder Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zu dem Wiesen-Klee-Gemisch geben und nochmals durchmixen, so dass die Kerne leicht zerkleinert werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Wiesen-Klee-Pesto passt zu Nudelgerichten oder kann als herzhafter Brotaufstrich genossen werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Klee-Blüten Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz zart und doch intensiv nach Blüten und Nektar schmeckt der Wiesen-Klee-Blüten Likör. Früher trank man ihn nur zu besonderen Anlässen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 Handvoll frische Wiesen-Klee-Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Handvoll abgezupfte frische Taubnessel Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 ml Alkohol 96 %
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 ml roter Johannisbeersaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 g Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 300 g Honig
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Saft erhitzen und den Zucker darin auflösen. Die Zitrone auspressen. Kurz vor dem Kochen den Zitronensaft zugeben und 10 Minuten zugedeckt köcheln lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In den noch lauwarmen Sirup (40 bis 60 °C) die Blüten und den Honig geben und 2 Tage ziehen lassen. Während dieser Zeit mehrmals umrühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Alkohol langsam unterrühren und den Ansatz 6 Wochen reifen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Likör durch ein feines Tuch sieben und die Blüten auspressen. Anschließend durch einen Faltenfilter filtrieren, um den Likör weitgehend klar zu bekommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn dieser Likör älter als 2 Jahre ist, hat er seinen Blütenduft verloren und es bleibt weitgehend nur der Honiggeschmack übrig. Deshalb nicht lange warten, sondern genießen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Klee-Blüten Sirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 bis 5 Handvoll frische Wiesen-Klee-Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 800 g Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 1 Liter Wasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Wiesen-Klee, wenn nötig säubern, aber möglichst nicht waschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Blüten klein schneiden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Zitrone in Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Blüten in eine Schüssel geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Wasser aufkochen und hinzugeben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Schüssel abdecken und 24 Stunden ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Abseihen und die Pflanzenreste gut ausdrücken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den gewonnenen Saft mit dem Zucker aufkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Köcheln lassen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In saubere Flaschen abfüllen und im Kühlschrank lagern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Sirup hält sich gekühlt etwa ein Jahr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Klee-Blüten Gelee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 bis 5 Handvoll frische Wiesen-Klee-Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Handvoll Blüten vom Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Handvoll Blüten vom Thymian
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 kg Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 g Gelierzucker, 3:1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 1 Liter Wasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Wiesen-Klee, wenn nötig säubern, aber möglichst nicht waschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Zitrone in Scheiben schneiden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Zitrone zusammen mit den Blüten und dem Zucker in 1 Liter Wasser eine halbe Stunde offen köcheln lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Abkühlen lassen und abseihen. Die Blüten gut ausdrücken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In den Sirup den Gelierzucker einrühren und nach Packungsanleitung fertigkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Nach gelungener Gelierprobe in kleine Gläser füllen und sofort verschließen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schmeckt auf dem Frühstücksbrötchen, aber auch zum Würzen von Wild oder zum Süßen von Tee.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wiesen-Klee gilt damals wie heute als wertvolles Heilkraut. Bei der Verwendung als Arznei sind vor allem die Wiesenkleeblüten von Bedeutung, die zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe beinhalten. Darunter zählen vor allem die Gerbstoffe und eine Stoffgruppe namens Isoflavone.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In alten Kräuterbüchern wurden die Blüten des Wiesen-Klees bei schmerzhaften Darmbeschwerden und bei Menstruationsbeschwerden verwendet. Äußerlich kam die Heilpflanze u.a. bei Geschwüren und „harten Knollen“ zum Einsatz. Der Kräuterkundige und Arzt Matthioli empfahl die Rotkleeblüten mit den Samen in Honigwasser oder Wein zu sieden und zu trinken. Auch der direkte Verzehr der gesamten Pflanze wurde zu jener Zeit empfohlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der heutigen Heilkunde und Volksmedizin wird der Wiesen-Klee darüber hinaus für zahlreiche weitere Beschwerden und Krankheiten verwendet. Er wird heute jedoch auch vorsorglich zur Vorsorge von Herz- und Kreislauferkrankungen und bei diversen Beschwerden in den Wechseljahren (Menopause) genutzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verantwortlich für den breiten Einsatz des Wiesen-Klees in der Naturheilkunde sind die enthaltenden Inhaltsstoffe, die ein recht großes Wirkungsspektrum ergeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Wiesen-Klee sind pflanzliche Hormone, sogenannte Phytohormone, enthalten. Diese ähneln dem menschlichen Hormon Östrogen und heißen daher auch Phytoöstrogene. Sie können unseren Hormonspiegel ausgleichen und helfen deshalb sowohl bei Östrogenmangel als auch bei einem Östrogenüberschuss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frischer Wiesen-Klee lindert schmerzende und juckende Insektenstiche. Dazu wird der Klee gequetscht und auf den Stich gelegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Klee-Blüten Tinktur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Tinktur mit Rotkleeblüten wird zeitgleich innerlich und äußerlich bei Psoriasis (Schuppenflechte), Ekzemen der Haut, entzündeten Gelenken und Rheuma angewendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wiesen-Klee-Blüten Tee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Bronchialleiden, Husten, Schlafbeschwerden, zu hohen Cholesterinwerten, Weißfluss und Augenleiden wird ein Tee aus Rotkleeblüten eingenommen. Er wirkt blutreinigend, stimulierend und entzündungshemmend. Zur Stärkung nach längerer Krankheit wird er als Kur über vier Wochen täglich getrunken. Die Teekur erhöht außerdem das Wohlbefinden und wirkt ausgleichend bei depressiven Verstimmungen, was Rotklee zu einem guten Begleiter in Krisenzeiten macht. Rotkleeblütentee reduziert darüber hinaus die Gefahr von Prostata-Erkrankungen und hilft bei Leberschwäche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für den Tee vier Teelöffel getrocknete oder sechs Teelöffel frische Blüten mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In dem Tee getränkte Umschläge sollen bei Brustentzündung helfen. Zur Unterstützung der Heilung von Halsschmerzen und wundem Zahnfleisch wird Rotkleetee zum Gurgeln verwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht nur die Christen sprachen dem Klee besondere Eigenschaften zu. Bei den Kelten zum Beispiel sollte Klee bösen Zauber abwehren und magische Kräfte verleihen. Und im Mittelalter wurde vierblättriger Klee an die Kleidung genäht, um den Träger auf Reisen vor Unglück zu schützen. Für die Iren ist das dreiblättrige Kleeblatt (der „shamrock“) sogar zum Nationalsymbol geworden. Jedes Jahr wird am 17. März der sogenannte St. Patrick’s Day gefeiert und das ganze Haus mit Kleeblättern geschmückt. Der Namensgeber des Feiertags ist der Heilige Patrick, welcher den Iren anhand des Kleeblattes die göttliche Dreifaltigkeit erklärte. Dass es äußerst schwierig ist, ein vierblättriges Kleeblatt zu finden, wissen die meisten. Warum gibt es aber überhaupt vierblättrige Kleeblätter? Die Wissenschaft weiß darüber erstaunlich wenig. Ursache für die erhöhte Blattanzahl ist eine Genmutation. Dabei entstehen nicht nur vier-, sondern auch fünf- und sogar mehrblättrige Kleeblätter. Doch warum und wie oft diese Mutationen auftreten, bleibt weiterhin ein Rätsel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klee reichert Stickstoff im Boden an und gilt als sehr guter Bodenverbesserer. Er ist als Vorfrucht und zur Gründüngung geeignet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn23" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [23]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Geheimnis der Knöllchenbakterien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeder Hobbygärtner hat schon mal was von den Knöllchenbakterien gehört. Doch was ist das und wofür sind diese gut? Alle Lebewesen benötigen Stickstoff in Form von Ammonium für das Wachstum. Dieser ist zwar reichlich in der Erdatmosphäre enthalten, aber so kann er von Pflanzen nicht aufgenommen werden, deshalb müssen wir für eine gute Ernte unsere Pflanzen düngen. Die Herstellung von Dünger ist aber energieintensiv und teuer. Außerdem wird bei der heutigen Produktionsweise viel CO2 freigesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Toll wäre es doch, wenn man den Stickstoff aus der Erdatmosphäre nutzen könnte und hier kommen die Knöllchenbakterien (Bakterien aus der Familie der Rhizobiaceae), auch Rhizobien genannt, ins Spiel. Sie sind in der Lage, den Dünger sozusagen aus der Luft zu holen. Sie gehen mit Schmetterlingsblütlern (Fabaceae), auch Leguminosen oder Hülsenfrüchtler genannt, eine Lebensgemeinschaft ein, binden den Stickstoff aus der Luft und stellen ihn den Pflanzen zur Verfügung. Dabei profitieren sowohl die Pflanzen als auch die Knöllchenbakterien: Die Pflanze bezieht von den Bakterien Ammonium, und die Bakterien erhalten im Gegenzug von der Pflanze kohlenstoffreiche Karbonsäuremoleküle. Ganz gezielt können Sie die stickstoffbindende Eigenschaft der Schmetterlingsblütler durch den Einsatz von Gründüngungspflanzen nutzen. Säen Sie auf abgeerntete Beete oder zwischen Obstbäumen und Beerensträuchern z.B. die zottige Wicke oder Klee aus. Neben der Zufuhr von Stickstoff wird auch die Verdunstung von Wasser verlangsamt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn24" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [24]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei meinem Schatz, da ist gut liegen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das bleibt ein´ kleine Weil’ verschwiegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt, Mutter, tut Bauchle weh,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt geh du selbst und hau den Klee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mutter, ´s hilft kein Sälbele mehr,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist schon groß und zappelt sehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zappelt wie ein Fisch im Rhein,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ´s wird wohl ein kleiner Junker sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus einem schwäbischen Volkslied des 18. Jahrhunderts
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn25" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [25]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Rotklee und www.gartenjournal.net/rotklee-steckbrief
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.spektrum.de/lexikon/arzneipflanzen-drogen/trifolium-pratense
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wiesenklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hemikryptophyten sind Pflanzen, deren Überdauerungsknospen an der Erdoberfläche liegen. In der Regel sind diese von Schnee, Laub oder Erde als Witterungsschutz bedeckt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schaftpflanzen bilden eine senkrechte Wurzel aus, an deren Schaft sich die Pflanze nach der Überwinterung erneuert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von einer Pflanzenbewegung spricht man in der Botanik, wenn eine Pflanze auf einen Reiz mit einer Bewegung reagiert. Pflanzenbewegungen dienen der einzelnen Pflanze dazu, den Lebensraum bestmöglich auszunutzen bzw. zu erschließen, oder um Gefahren auszuweichen. Pflanzenbewegungen können Taxien, Nastien, Tropismen oder autonome Bewegungen sein. Endogene Bewegungen, also nicht von Außenfaktoren gesteuerte Bewegungen, werden als autonom bezeichnet. Diese Bewegungsmechanismen kann man in passive und aktive Mechanismen einteilen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wiesenklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als zygomorph werden in der Botanik Blüten bezeichnet, die aus zwei spiegelgleichen Hälften bestehen, also über nur eine Symmetrieebene verfügen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wiesenklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.bienenwanderung.de/article/rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wiesenklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wiesenklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Rotklee und www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blüten und Kräuter Liköre Rita Vitt (Hg.), ISBN: 978-3-8186 0689 3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.bergwelten.com/a/rotklee-sirup-sommersaft-zum-selbermachen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.chefkoch.de/rezepte/1655081273324382/Rotkleebluetengelee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/lifestyle/gruenes-leben/das-vierblaettrige-kleeblatt-als-gluecksbringer-33151
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref23" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [23]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/rotklee
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref24" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [24]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wys Gartencenter Schweiz, Garteninspiration, Text Soja 1/2021
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref25" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [25]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Sprache der Wildblumen von Sheila Pickles, Ars Edition 1997, Seite 22, ISBN 3-7607-1199-5
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 19:38:47 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/klee-und-das-geheimnis-der-knoellchenbakterien</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6457.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Echte Kamille – die Blume des Sonnengottes</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kamille</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Echte Kamille (Matricaria chamomilla, seltener Chamomilla recutita) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Gattungsname Matricaria geht auf die frühere Verwendung des Heilkrauts bei Menstruations- und Schwangerschaftsbeschwerden zurück.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_6658klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch der deutsche Name „Mutterkraut“ weist auf diese Art der Verwendung hin. Der griechische Name „chamaimelon“ bedeutet so viel wie Erdapfel und weist auf den apfelartigen Geruch der Heilpflanze hin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon die alten Ägypter kannten das Kraut und verehrten es als Blume des Sonnengottes. Im Spätmittelalter und in Kräuterbüchern von Klöstern wird stets die entzündungshemmende und heilende Wirkung der Pflanze beschrieben, die durchweg den Ruf als „gutes Kraut“ genießt. So wurden unter anderem vor dem Johannistag, am 24. Juni, Kamillen-Sträußchen gebunden und verschenkt. Sie sollten vor Unglück und Schaden schützen. Lange Zeit steckte man bei der Heuernte einen Bündel Kamille in die erste Heu-Garbe, um Ungeziefer aus dem Getreide abzuhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die ursprüngliche Heimat der Echten Kamille ist Vorderasien, Süd- und Osteuropa. Heute ist sie wegen ihrer Heilwirkung in ganz Europa, auch in Nord- und Südamerika und in Australien eingebürgert. Sie wächst auf Äckern und auf Ödland, bevorzugt auf frischen, nährstoffreichen, eher humosen Lehm- und Tonböden. Sie kommt bis in die montane Höhenstufe vor, in Tirol steigt sie bis 1.300 m.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Echte Kamille ist eine einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 cm. Alle Pflanzenteile besitzen einen starken, charakteristischen Geruch. Die Stängel sind aufrecht oder aufsteigend und kahl, im oberen Teil sind sie meist sehr stark verzweigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Laubblätter sind 4 bis 7 cm lang und zwei- bis dreifach fiederteilig. Die einzelnen Zipfel sind schmal linealisch, knapp 0,5 mm breit, und tragen eine Stachelspitze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In einem Gesamtblütenstand stehen meist 7 bis 120 körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Der Körbchenstiel ist 3 bis 10 cm lang. Das Aussehen erinnert an ein Gänseblümchen (Bellis perennis), obwohl diese viel kleiner sind. Die Blütenkörbchen weisen einen Durchmesser von 18 bis 25 mm auf. Die 20 bis 30 Hüllblätter stehen annähernd einreihig. Die Hüllblätter sind länglich, stumpf und haben einen hellen Hautrand. Der Körbchenboden ist zu Beginn der Blüte flach, wird später kegelförmig und hohl. Meist sind weiße Zungenblüten vorhanden, die zum Ende der Anthese
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zurückgeschlagen, 6 bis 9 mm lang und 2 bis 3 mm breit sind. Die Röhrenblüten sind goldgelb und fünfzähnig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Achänen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind 0,8 bis 1,5 mm lang, von hell graubrauner Farbe. Auf der Innenseite besitzen die Achänen vier bis fünf mit Schleimdrüsen besetzte Rippen, auf der Außenseite sind sie spärlich drüsig punktiert. Der Pappus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist klein bis fehlend; selten ist er bei Früchten der Zungenblüten deutlich vorhanden und gleich lang wie oder länger als die Frucht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bestäubung erfolgt durch Insekten: meist Zweiflügler, seltener durch Käfer und Hautflügler. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Die Kamille ist ein Lichtkeimer und eine Langtagspflanze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Strahlenlose Kamille (Matricaria discoidea): Die weißen Lippenblüten fehlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Hundskamillen (Anthemis): Der Blütenboden ist nicht hohl, sondern gefüllt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Geruchlose Kamille (Tripleurospermum maritimum): Sie fällt durch einen wesentlich flacheren Blütenboden als bei der echten Kamille auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Römische Kamille (Chamaemelum nobile): Im Gegensatz zur echten Kamille ist sie ein mehrjähriges Kraut. Mit einer Größe von 15 bis 30 cm ist sie zwar wesentlich kleiner als das verwandte Heilkraut, steht diesem in ihrer wohltuenden Wirkung aufgrund ähnlicher enthaltener Inhaltstoffe aber in nichts nach.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamille wird eher selten als Gewürz- oder Küchenkraut verwendet. Dennoch sind sowohl die Blätter als auch die Blütenknospen essbar und auch empfehlenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blätter:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamillenblätter können als Gewürz für herzhafte Suppen, Eierspeisen oder für Kräuterquarks verwendet werden. Die Blätter haben einen feinwürzigen, mitunter dezent salzigen Geschmack und sollten ausschließlich frisch verwendet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blüten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die jungen Blütenknopsen können als Gemüse zubereitet werden. Hierzu legt man sie etwa 20 Minuten in Wasser ein und brät sie auf leichter Stufe mit Öl (z.B. Olivenöl) an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frische und meist junge Kamillenblüten, lassen sich gut als vitaminreiche Beilage in Wildkräutersalaten verarbeiten. Die Blüten schmecken mild und erinnern an Kamillentee. Gelegentlich werden Kamillenblüten auch zur Dekoration von Süßspeisen verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamilleneis
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine delikate und kalte Süßspeise für den Sommer ist Kamilleneis. Hierfür werden frische Kamillenblüten, gern in Verbindung in frischen Malvenblüten zunächst in einem Wasserbad gekocht. Der Sud wird mit Honig und schließlich mit Joghurt oder Sahne vermischt. Abgeschmeckt werden kann mit Zitronen- oder Limettensaft, bevor die Masse in den Eisschrank gestellt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle Verwendung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Seit jeher werden die Kamillenblüten wegen ihrer entzündungshemmenden, krampflösenden, beruhigenden und antibakteriellen Wirkung verwendet. Sie kommen sowohl bei Magen-Darm-Problemen, Erkältungen, Sonnenbrand, Entzündungen der Augen, der Haut und der Schleimhaut zum Einsatz und verschaffen Linderung. Aus getrockneten Kamillenblüten kann ein Tee aufbrüht werden, der ungesüßt getrunken wird und bei Schmerzen im Magen-Darm-Bereich sowie Übelkeit hilft. Nehmen Sie dazu einen Teelöffel getrocknete Blüten für eine Tasse kochendes Wasser und lassen Sie den Tee kurz ziehen, bevor Sie die Blüten abseihen. Lauwarm und in kleinen Schlucken getrunken lindert Kamillentee auch Menstruationsbeschwerden und Entzündungen im Mund- und Rachenraum. Dadurch, dass die Inhaltsstoffe mild sind, ist Kamillentee auch für Kinder geeignet. Äußerlich helfen Wickel und Umschläge aus Kamillenblüten-Aufgüssen bei Wunden und entzündlichen Stellen am Körper. Auch Kamillensalben sind äußerlich beruhigend bei Wunden und kleinen Entzündungen. Die Blütenköpfchen werden gerne als Badezusatz, für Potpourris, Haarspülungen, Shampoo und Seifen verwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blüten:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die pharmazeutische Droge der getrockneten Blütenstände wird als Matricariae flos bzw. Kamillenblüten bezeichnet. Der Gehalt an ätherischem Öl muss mindestens 4 ml pro kg getrockneter Droge betragen. Als Droge darf sie nur aus Blütenköpfchen bestehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kamillenblüten haben einen angenehmen Duft. Sie werden eingesetzt als Entzündungshemmer, zur Krampflösung, gegen Blähungen und als Magenmittel. Sie haben ebenfalls desodorierende und bakterienhemmende Wirkung. Hauptanwendungsgebiete sind bei innerlicher Anwendung Magen- und Darmbeschwerden wie Gastritis, Enteritis, Colitis, Blähungen, krampfartige Beschwerden im Verdauungstrakt und Menstruationsbeschwerden. Auch wird über eine beruhigende sowie angstlösende Wirkung der Echten Kamille berichtet. Äußerliche Anwendung findet die Echte Kamille bei Haut- und Schleimhautentzündungen, bei bakteriellen Hauterkrankungen, auch der Mundhöhle und des Zahnfleisches. Bei entzündlichen Erkrankungen der Luftwege werden Inhalationen vorgenommen. Bei Erkrankungen im Anal- und Genitalbereich werden Bäder und Spülungen vorgenommen. Von einer Anwendung des Aufgusses im Augenbereich wird abgeraten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allergische Hautreaktionen auf die Echte Kamille sind sehr selten beschrieben worden. Ein diskutierter Auslöser das Sesquiterpenlacton
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anthecotulid
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wie es in Anthemis cotula vorkommt, kommt in der Echten Kamille nicht vor. Als Kandidat wird auch das Cumarin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herniarin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            diskutiert. Diese seltenen allergischen Reaktionen sind der Grund dafür, dass in der Standardzulassung von einer Anwendung im Augenbereich abgeraten wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für Kamillentee werden die Blüten, das Kraut und die Samen verwendet. Besonders in romanischen Ländern wird Kamillentee als Schlaftee und als Beruhigungsmittel verwendet. Eine italienische Tee-Spezialität ist „Camomilla setacciata“ aus den gelben Röhrenblüten der Kamille, die gern nach dem Essen oder vor dem Schlafengehen getrunken wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kamillenöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das (ätherische) Kamillenöl oder Matricariae aetheroleum, wird durch Wasserdampfdestillation aus frischen oder getrockneten Blütenköpfchen gewonnen. Hierbei entsteht in größeren Mengen aus farblosen Vorstufen das blau gefärbte Chamazulen, das dem ganzen Öl diese Farbe verleiht. Die Anwendungsbereiche entsprechen weitgehend denen der Kamillenblüten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch durch Einweichen in Pflanzenöle gewonnene Auszüge aus Kamillenblüten werden als (fettes) Kamillenöl bezeichnet, die Konzentration der enthaltenen Kamillenwirkstoffe darin ist deutlich geringer als beim ätherischen Kamillenöl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Aromatherapie wird das Kamillenöl für ein besseres Hautbild verwendet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhalieren mit Kamillenblüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Handvoll frische oder getrocknete Kamillenblüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Kamillen-Tinktur
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zubereitung: Streuen Sie die Blüten in heißes, nicht kochendes Wasser und geben Sie einige Tropfen Kamillen-Tinktur hinzu. Decken Sie Ihren Kopf und die Schüssel mit einem Handtuch ab und inhalieren Sie für 10 bis 15 Minuten. Die Anwendung hilft bei grippalen Infekten sowie Nasen- und Nebenhöhlen-Entzündungen. Das Inhalieren mit Kamillenblüten löst zähen Schleim, befeuchtet die Atemwege, verbessert die Atmung und lindert erkältungsbedingte Kopfschmerzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht die Echte Kamille, sondern die Römische Kamille war im antiken Ägypten die Heiligste aller Pflanzen. Neben den Tempeln standen als Stätten der Heilung von Kranken die Häuser des Lebens, in denen die geweihte Kamille Bestandteil fast aller Arzneimittel war. Ihre starke Heilkraft geriet nie in Vergessenheit. Bei den Angelsachsen und Germanen gehörte sie zu den neun heiligen Pflanzen und war dem Sonnengott Baldur zugeordnet. Sie wurde in den Sonnenwendfeuern verräuchert, weil man der Kamille die Fähigkeit zusprach, Unglück und Krankheiten abzuwehren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blüten der echten Kamille, auch Mutterkraut genannt, mussten vor Johanni (24. Juni) gepflückt werden, weil der Überlieferung nach an diesem Tag der böse Krebs über die Felder flog. Man glaubte, dass die Kamille Flüche abwenden könne. Deshalb wurden auch kleinen Kindern ein Kamillensträußchen übers Bett gehängt. Es sollte helfen, das Kind zu beschützen. Junge Mädchen sollten nicht an ihr vorübergehen, ohne sich vor ihr zu verbeugen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Heuernte steckte man in die erste Garbe Kamille und Johanniskraut, um Ungeziefer fernzuhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Sage nach sind Kamillen verwunschene Soldaten denn sie galten als Sinnbild der Kraft, gepaart mit Bescheidenheit. Außerdem soll die Echte Kamille, genau wie die Römische Kamille, das Geld anziehen, daher badeten Spieler oft vor dem Spiel ihre Hände darin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kamille von Heinrich von Kleist (1777-1811)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Blümchen, das, dem Tal entblüht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dir Ruhe gibt und Stille,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Krampf dir durch die Nerve glüht,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das nennst du die Kamille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du, die, wenn Krampf das Herz umstrickt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           O Freundin, aus der Fülle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Brust, mir so viel Stärkung schickt,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du bist mir die Kamille.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anbau von Handelsware
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Anbau von Echter Kamille erfolgt bevorzugt auf Schwarzerde-, Aue- und sandigen Lehmböden; sie wächst jedoch auch mit geringerem Ertrag auf Braunerde und Sandböden ohne Humus. Der pH-Wert des Bodens sollte im leicht sauren bis alkalischen pH-Bereich liegen. Auf sauren Böden nimmt Echte Kamille verstärkt Schwermetalle wie beispielsweise Cadmium auf, das sich in den Stängeln, aber auch den Blüten anreichert. Der Anbau erfolgt durch Direktaussaat, die im Herbst unter Überwinterung der Pflanzen im Jungpflanzenstadium oder im Frühjahr erfolgen kann. Die Selbstaussaat ist in der Praxis des Kamille Anbaus nicht mehr gebräuchlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Anbau erfolgt durch Herbst- oder Frühjahrsaussaat. Stickstoffdüngung erfolgt meist nicht, da dadurch vorwiegend die Krautbildung begünstigt wird, auch die mechanische Ernte wird beeinträchtigt. Für den Kamillenanbau sind in Deutschland keine Herbizide zugelassen, die Unkrautregulierung erfolgt rein mechanisch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die wichtigsten Anbauländer sind Argentinien, Ägypten, Bulgarien und Ungarn, in geringerem Umfang Spanien, Tschechien und Deutschland. In Deutschland beträgt die Nachfrage nach Kamille ca. 5.000 t, wobei der Marktwert dieser Menge bei fast 20 Mio. Euro liegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt bei der Kamille verschiedene Sorten, die sich in den Hauptbestandteilen des ätherischen Öls unterscheiden und auch unterschiedliche geographische Verbreitungen haben. Sie entstanden durch intensive züchterische Bearbeitung seit dem späten 20. Jahrhundert. Die wichtigsten Zuchtziele dabei sind feste Blütenköpfe, gleichmäßiger Blühhorizont, eine hohe Standfestigkeit und ein hoher Anteil an ätherischen Ölen, und hier ein hoher Anteil an Bisabolol und Chamazulen. Etliche dieser neuen Sorten sind tetraploid, was den Vorteil hat, dass Wildformen nicht einkreuzen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der optimale Erntezeitpunkt ist, wenn zwei Drittel der Blüten am Köpfchen aufgeblüht sind. Ein Bestand wird meist dreimal maschinell gepflückt, nach einer Ernte bilden die Pflanzen Adventivsprosse mit neuen Blütenköpfen. Die Trocknung erfolgt spätestens zwei Stunden nach Ernte, da sich anderenfalls die Inhaltsstoffe stark verändern. Zu hohe Trocknungstemperaturen vermindern den Gehalt an Inhaltsstoffen, besonders der Chamazulen- und Flavonoidgehalt sinkt stark.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Erträge sind je nach Standort und Witterung, bzw. nach Sorte sehr unterschiedlich, die Angaben reichen von 1,5 bis 18,5 Dezitonnen trockene Blütendroge pro Hektar, bzw. von 1,5 bis 4 Liter ätherisches Öl pro Hektar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn23" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [23]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/kamille/echte-kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Vorgang des Blühens wird als Anthese bezeichnet, Entwicklungsabschnitt der Blütenorgane vom Ende des Knospenzustandes bzw. Beginn der Knospenentfaltung bis zum Beginn des Verblühens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Achäne wird in der Botanik eine Form von nussähnlichen Schließfrüchten bezeichnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Pappus bezeichnet man die zu Haaren, Borsten oder Schuppen umgebildeten Kelchblätter bei Vertretern der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae). Er wird auch als Haarkelch oder Federkelch bezeichnet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.plantura.garden/leserfragen-2/kraeuter/kamille-sortenunterschiede-und-verwechslungsgefahr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Echte-Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/kamille/echte-kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sesquiterpenlactone spielen eine wichtige Rolle in der Abwehr von Fraßfeinden der Pflanzen, sie wirken hormonartig und sind als bioaktive Substanzen von medizinischem Interesse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anthecotulid ist eine organische-chemische Verbindung, die als Naturstoff aus der Gruppe der Sesquiterpen-Lactone unter anderem in der Stinkenden Hundskamille (Anthemis cotula, bis zu 1,8 %) und in anderen Hundskamillen wie Anthemis auriculata auftritt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cumarin oder Kumarin ist ein natürlich vorkommender, aromatischer sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Benzopyrone mit eigentümlichem, angenehm würzigem Geruch. Wird es in größeren Mengen eingenommen, ist es gesundheitsschädlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herniarin ist eine natürliche chemische Verbindung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/kamille/echte-kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.raeucherwerk-ratgeber.com/raeucherwerk-a-z/raeucherkraeuter-raeucherwerk/kamille-raeucherwerk
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            1.brf.be Das kleine 1x1 der Heilpflanzen: Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe, Band 1, München 1977, Seite 46.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            pflanzen.fnr.de/industriepflanzen/arzneipflanzen/pflanzen-auswahl/echte-kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref23" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [23]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Echte_Kamille
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 06:05:33 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Heimische Kräuter und Heilpflanzen unterstützen beim Fasten</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschichte des Fastens
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon vor vielen Tausenden von Jahren fasteten Menschen und wussten um die positive Wirkung des vorübergehenden Nahrungsverzichtes. Fasten hat sowohl in der Religion als auch in der Medizin eine lange Tradition.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5716klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fasten spielt in allen Weltreligionen eine bedeutende Rolle und galt als ein Mittel der Läuterung und Konzentration auf geistige Dinge. Über frühe Mönche wurde berichtet, dass sie enorme Fastenleistungen erbrachten und versuchten, sich im Nahrungsverzicht und der Zurückgezogenheit gegenseitig zu übertreffen. Seitdem heiligen Benedikt von Nursia (480-547) gab es die ersten Fastenregeln, die die eigentliche Fastenzeit vor Ostern, das ganze Jahr über in regelmäßige Fastentage einteilte. An diesen Fastentagen gab es nur am frühen Abend eine Mahlzeit. Fasten bedeutete vor allem, Maß zu halten und auf Fleisch sowie Wein zu verzichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da Mönche im Mittelalter nicht nur Seelsorger, sondern auch Ärzte waren, wurde Fasten in der Klostermedizin auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. So hatte schon der bekannte griechische Arzt Hippokrates (460-370 vor Chr.) bei Erkrankungen eine knappe Nahrungszufuhr empfohlen. Richtig populär wurde das Heilfasten im 20. Jahrhundert mit Dr. Otto Buchinger (1875-1966) und Dr. Franz Xaver Mayer (1875-1965), deren Fastenkuren das Ziel haben, den gesamten Organismus zu entgiften und zu reinigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschiedene Fastenkuren kurz erklärt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           F.X.-Mayer-Therapie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Kur wird auch Milch-Semmel-Kur genannt und wurde von dem österreichischen Kurarzt Franz-Xaver Mayer erfunden. Das ganzheitliche Gesundheitsprogramm kann man zwischen zwei bis vier Wochen – am besten unter ärztlicher Aufsicht – machen. Es beinhaltet Teefasten, die Milch-Semmel-Diät und weitere Schonkost. Durch die gründliche Darmsäuberung und -sanierung soll das seelische und körperliche Wohlbefinden verbessert werden. Mayr hatte die Idee, chronische Verdauungsschäden machen krank und lassen uns vorzeitig altern. Bis heute stehen die Themen Entsäuerung und Umstimmung des gesamten Organismus in den Mayr-Kliniken ganz weit oben. Zur Gewichtsreduktion ist die Diät weniger gedacht. Mayr entwickelte neben der Idee der Verbindung von Gesundheit und Verdauung zudem eine Diagnostik der Gesundheit. Die Säulen der Mayr-Methode sind die vier S: Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Körnerfasten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Körnerfasten dauert eine Woche und zielt vor allem auf eine Verdauungsumstellung ab. Der Blutzuckerspiegel wird konstant gehalten und der Heißhunger verschwindet, da man nur rund 900 kcal täglich zu sich nimmt. Bei ausreichender Bewegung kann man bis zu einem kg Körperfett verlieren. Ein absolutes Muss ist – wie bei jedem Fasten – täglich drei Liter Wasser zu trinken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Saftfasten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Variante des Heilfastens ist das Saftfasten, allerdings in abgemilderter Form. Neben Wasser und ungesüßtem Tee darf man mehrmals täglich ein Glas Obst- oder Gemüsesaft trinken. Damit wird der Vitamin- und Mineralstoffspiegel konstant gehalten. Diese Kur kann den Organismus entlasten und das natürliche basische Gleichgewicht des Körpers wiederherstellen. Aber in erster Linie bietet diese Kur die Chance zur Einkehr, Achtsamkeit und zum Überdenken der Ernährung Gewohnheiten. Während der Kur sollte man sich bewegen, allerdings kein Hochleistungssport.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Molkefasten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Variante des Saft-, Tee- oder Gemüsebrühe Fastens ist das Molkefasten. Hier darf man zusätzlich einen Liter Molke täglich trinken. Damit können Mangelerscheinungen und Muskelabbau vermieden werden. Milchsäure und Milchzucker fördern die Verdauung und die Entwässerung des Körpers. Ein positiver Effekt ist, dass die Molke auf die Stoffwechselfunktion stark entgiftend wirkt. Außerdem lassen sich aus Molke, Früchten und Kräutern leckere Smoothies zaubern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schrothkur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Fuhrmann Johann Schroth (1798-1856) lernte nach einer Knieverletzung durch einen Huftritt die heilende Wirkung feuchter Umschläge zu schätzen. Er beobachtete, dass kranke Tiere keine Nahrung zu sich nehmen, sondern nur trinken. Daraus entwickelte er die nach ihm benannte Schrothkur mit Trocken- und Trinktagen sowie einer vegetarischen, fettarmen Diät und Kurpackungen. In erster Linie gibt es Reis-, Grieß- oder Haferbrei, gekochtes Obst und Gemüse, frische Säfte und „Kurgebäck“. Highlight war – zumindest früher – dass es Wachholderschnaps und Kurwein gab. Das Ziel der Schrothkur ist, dass der Körper entgiftet, Krankheiten gelindert oder vermieden werden sollen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Folgende heimische Kräuter und Heilpflanzen unterstützen beim Fasten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je nachdem, welcher Effekt erzielt werden soll, kommen verschiedene Kräuter zur Anwendung. Einige Wildkräuter enthalten Mineralien und bioaktive Pflanzenstoffe. Das ist ein Grund warum sie aromatischer und würziger schmecken als Anbauprodukte. Gänseblümchen, Löwenzahn und Schafgarbe enthalten viele Bitterstoffe, die die Verdauung fördert, die Leber unterstützt und für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt sorgt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine kleine Auswahl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Birkenblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Birkenblättertee eignet sich aufgrund seiner harntreibenden Wirkung sowohl in der Fastenzeit als auch für eine Entschlackungskur.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee: 4 EL getrocknete Birkenblätter mit zwei Litern 80 Grad heißem Wasser aufgießen und 10 Minuten ziehen lassen. Über den Tag verteilt zwei Liter Birkentee trinken. Nicht länger als eine Woche lang anwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brennnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnesseln regen den Stoffwechsel an und unterstützen den Körper beim Entschlacken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee: 3 EL getrocknete Brennnesselblätter mit einem Liter heißem Wasser aufbrühen und 10 Minuten ziehen lassen. Über den Tag 3 bis 4 Tassen warmen Tee trinken. Nicht länger als eine Woche lang anwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Tee-Mischung aus Brennnesseln, Birkenblättern und Schachtelhalm kurbelt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern entschlackt auch das Gewebe. Wichtig: Weil der Tee wassertreibend ist, muss für genügend Flüssigkeit gesorgt werden. Also: Mindestens zwei Liter Wasser zusätzlich trinken!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gänseblümchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kleine Multitalent hat eine harntreibende und eine stoffwechselanregende Wirkung. Dafür sind die Inhaltsstoffe der Heilpflanze des Jahres 2017 Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Mineralstoffe, Vitamin C und ätherische Öle verantwortlich. Die Blütenköpfe und die Blätter können, zum Beispiel im Salat, verwendet werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Giersch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die jungen hellgrünen Blätter erinnern vom Geruch und Geschmack an Spinat und ein wenig an Petersilie und können zu Salaten, Suppen, Aufstrichen, Aufläufen und Gemüse gemischt werden. Diese Heilpflanze schmeckt aber nicht nur gut, sondern sie wirkt blutreinigend, entgiftend, entwässernd sowie leicht abführend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leinsamen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lein, auch Flachs genannt, gilt als Super-Food. Die heimischen Leinsamen sind den teuren Chia-Samen inhaltlich ähnlich, kosten aber deutlich weniger. Leinsamen bestehen zu 25 Prozent aus Ballaststoffen und sie regulieren den Blutzuckerspiegel und fördern die Verdauung. Da Leinsamen überdosiert zu Problemen führen können, sollte man pro Tag nicht mehr als zwei Esslöffel Leinsamen verzehren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löwenzahn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Löwenzahntee kann man als Ersatz für Kaffee oder schwarzen Tee trinken. Löwenzahntee regt den Stoffwechsel von Magen, Darm, Leber, Galle, Blase und Nieren an. Das macht ihn zum idealen Begleiter für eine Fastenkur und hilft beim Abnehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee: Für einen Tee benötigt man entweder ein frisches Blatt oder ein bis zwei Teelöffel getrocknete Blätter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schafgarbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Fasten haben viele Menschen das Problem zu frieren, weil die Energiezufuhr durch die Nahrung entfällt. Da kann die Schafgarbe helfen: Sie bringt in der Fastenzeit die Wärme in den Körper. Die Schafgarbe enthält viele Mineralien, reguliert positiv den Basenhaushalt und aktiviert durch die Bitterstoffe den gesamten Stoffwechsel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee: 1 TL getrocknete Schafgarbenblätter mit einem Liter heißem Wasser aufbrühen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Über den Tag einen Liter von dem dünnen, blonden Tee trinken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spitzwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Heilpflanze wird Spitzwegerich schon seit vielen Jahren verwendet. Wegen ihrer desinfizierenden und reizlindernden Wirkung können zerquetschte Spitzwegerich-Blätter als schnelles Heilmittel unterwegs beim Wandern gegen Insektenstiche oder Blasen angewendet werden. Doch kulinarisch hat die Pflanze einiges zu bieten. Spitzwegerich Blätter können frisch oder getrocknet als Tee verwendet werden. Spitzwegerich Tee regt den Stoffwechsel an und hilft deshalb beim Abnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vogelmiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Vogelmiere ist nicht nur ein hartnäckiges Kraut, was so manchen Gärtner zur Verzweiflung treibt, sondern schmeckt besonders lecker und nicht nur während einer Heilfasten-Kur. Vogelmiere kann roh wie Salat oder gekocht wie Spinat gegessen werden. Nicht in der Schwangerschaft anwenden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschriften: Landliebe Fasten &amp;amp; Entschlacken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.herbathek.com/blog/birkenblaetter-tee-so-kannst-du-dir-die-kraft-der-birke-zu-nutze-machen/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.heilpflanze.org/brennnessel-gut-fuers-fasten/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kräuterpfarrers Ratschläge - Kräuterpfarrer Benedikt Online Shop (kraeuterpfarrer.at)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Löwenzahntee macht munter, hilft beim Abnehmen und ist ein optimaler Fastenbegleiter (smarticular.net)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kraeuterweisheiten.de/fasten-koerper-und-seele-reinigen.html
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.heilfastenkur.de/pflanze-270-Spitzwegerich.htm
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wiki.yoga-vidya.de/Spitzwegerich
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 02 Mar 2022 20:44:58 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/fasten-heimische-kraeuter-und-heilpflanzen-unterstuetzen-beim-fasten</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5716klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Kräuterspirituosen  und das Veilchen als Modepflanze</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/kraeuterspirituosen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den beliebtesten Spirituosen auf dem deutschen Markt sind Kräuterspirituosen. Mit knapp 30 % Marktanteil gehören sie zudem zu den beliebtesten Spirituosenkategorien. Das allein sind schon Gründe sich diesem Thema zu widmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5736klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vielen Kulturkreisen haben Kräuter- Spirituosen und Liköre ihren Platz. Ihren Ursprung haben sie in den Klöstern und die Rezepte wurden dort streng gehütet. Die Klöster boten die ideale Voraussetzungen: Zeit und Bildung waren neben einem Kräutergarten vorhanden. Der französische Kräuterlikör Chartreuse der Kartäusermönche ist ein bekanntes Beispiel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im 18. Jahrhundert gab es bereits einige Kräuterspirituosen, die es bis heute gibt. Der Wacholderschnaps Genever aus Holland bzw. Belgien, Aquavit mit Kümmel (lat. Aqua vitae = Wasser des Lebens, auch Lebenswasser) oder das Danziger Goldwasser mit einer Geschichte die sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. In dem klaren und würzig-süßem Likör schwimmen Blattgoldflocken und gehörte früher zum noblen Gesellschaftsgetränk. Es soll das Lieblingsgetränk von Katharina der Großen gewesen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor allem in Südfrankreich und Italien ergab die üppige mediterrane Flora einen idealen Nährboden, um eine Vielzahl an Kräuterspirituosen hervorzubringen. Aber auch in wirtschaftlich schwächeren oder landwirtschaftlich geprägten Regionen entstammen einige Spirituosen. Die Wurzelspirituosen wie Enzian (Gentiana lutea), Meisterwurz (Peucedanum ostruthium), Bärwurz (Meum athamanticum), Blutwurz (Potentilla erecta) und Topinambur (Helianthus tuberosus) entstammen aus Gegenden, wo man aus Wenigem noch viel machen musste. Topinambur und Enzian können aufgrund ihres Stärkegehalts zum Brand vergoren werden, Meisterwurz und Bärwurz werden überwiegend vergeistet und Blutwurz mazeriert. Mazeration ist ein physikalisches Verfahren, bei dem ein Körper in einer Flüssigkeit (Wasser, Öl, Alkohol) verweilt, um diverse Inhaltsstoffe herauszulösen. Die Flüssigkeit dient dabei als Lösungsmittel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine kleine Übersicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Absinth
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitterspirituose mit Wermut, Anis und Fenchel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoher Alkoholgehalt (50 bis 70% vol.)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heimat: Schweiz, Frankreich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Farbe: Grün bis gelb, auch farblos
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hoher Gehalt an Beta-Thujon: verboten bis 1998
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anisées
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spirituosen mit Anisgeschmack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extraktfrei bis hin zu hohem Zuckergehalt (&amp;gt;350 g/l)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vielen Kulturen beheimatet: Pastis, Ouzo, Raki, Sambuca, Arak, Masticha
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trübung bei Mischung mit Wasser (Louche-Effekt)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aquavit und Kümmel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spirituose mit Kümmelgeschmack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft üblich: Dill, Zitronenschale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf Basis von Neutralalkohol oder Korn- / Malzbrand
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spirituosen mit bitterem Geschmack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mindestalkoholgehalt 15% vol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Extraktarm, leicht gesüßt oder auch Bitterlikör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr breites Spektrum: Fernet, Campari, Kurfürstlicher Magenbitter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cocktailzutat: Angosturca Bitter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Destillatlikör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danziger oder Schwabacher Goldwasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig Koriander, Kardamom, Kamille, Citrus und Blüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genever
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spirituose mit Wacholder, aus Korn oder Malzbrnd
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Üblich: Kümmel, Anis, Koriander
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gebietsgeschützt für NL, BE und Teile DE, FR
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig in Steingutflaschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spirituose mit Wacholder, aus Neutralalkohol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Basisspirituose für Cocktails
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erweitert um Botanicals (Koriander, Zitronenschalen…)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kräuter- und Halbbitter Liköre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liköre mit Kräutergeschmack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Üblich: Anis, Fenchel, Kümmel, Süßholz, Kalmus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meist 30 bis 50% vol., typisch 35 bis 38% vol
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wurzelspirituosen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus vergorenen Wurzeln (Enzian, Topinambur) oder Mazeraten und Destillaten (Bärwurz, Meisterwurz)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Häufig in Steingutflaschen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beheimatet im deutschsprachigem Raum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Keine Angabe über Zuckerung (unüblich)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Lieblings Likör und meine Lieblings Cocktails
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Veilchen als Modepflanze und für Liebhaber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           botanischer Name: Viola odorata
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Merkmale: süßer Duft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inhaltsstoffe: ätherische Öle, die getrockneten Blüten enthalten auch Flavonoide und Schleimstoffe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwendung: Tee, Likör, Sirup   
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Duftveilchen hatte um 1800 und 1900 seinen Höhepunkt und avancierte in Europa zur Modepflanze, besonders im viktorianischen England. Es galt als Schick, wenn sich Büroangestellte einen Veilchenstrauß in das Knopfloch ihres Anzuges steckten oder die Damen es im Dekolleté trugen. Zu dieser Zeit entstanden auch zahlreiche Kultursorten, die zum Teil noch heute erhältlich sind. In dieser Zeit wurden auch violette Liköre hergestellt. Sie wurden pur, mit trockenem Wermut oder in Pousse Cafés – ein in horizontalen Schichten gebauter Cocktail – genossen. Bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gerieten Veilchen Cocktails zusehends in Vergessenheit und ab den 30er Jahren waren die Namen von den Cocktailkarten verschwunden. Erst ab der Jahrtausendwende, als historische Cocktails wieder populär wurden, erinnerte man sich an die bekannten Cocktails wie Aviation, Blue Moon oder Violet Fizz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veilchenlikör Parfait d’Amour
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser süße und blumige Likör ist zwar etwas umständlich in der Herstellung, weil die wilden Veilchenblüten winzig sind und man viele davon braucht, aber ich finde, der Aufwand lohnt sich. Die Farbe ist außergewöhnlich und er eignet sich für alle Veilchen-Cocktails.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 gr. frische Veilchen, abgezupft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 Zitronen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Vanillestange
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 ml Wodka oder Korn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 450 ml Wasser
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 gr. Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker unter Rühren darin auflösen. Den ausgepressten Zitronensaft dazu geben. Anschließend 10 Minuten kochen und abkühlen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Die abgezupften Blüten und die aufgeschlitzte Vanillestange in den noch warmen Sirup geben und einen Tag an einem dunklen Ort ziehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Am nächsten Tag den Alkohol dazu geben und den Ansatz eine Woche im verschlossenem Gefäß stehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Nach einer Woche den Likör filtrieren und in Flaschen abfüllen. Dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aviation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Foto oben)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Aviation ist ein leichter, floraler Drink aus Gin, Maraschino-Likör, Veilchenlikör und Zitronensaft. Seinen Namen verdankt der Cocktail wahrscheinlich seiner zart silbrig-grauen Färbung durch den Veilchenlikör, der an den Himmel und die zu seiner Entstehungszeit Anfang des 20. Jahrhunderts aufkommende Luftfahrt (engl. „aviation“) erinnert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 5 cl Gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl Veilchen Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl Maraschino
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl frischer Zitronensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Alle Zutaten in einen Cocktail Shaker  mit Eis geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Nach ca. 20 Sekunden schütteln in eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Mit einem Duftveilchen dekorieren und gleich servieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blue Moon
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blue Moon Cocktail ist eng mit der Geschichte des Veilchenlikörs und dem Aviation Cocktail verwandt. Der Blue Moon setzt aber statt auf Maraschino auf Wermut mit einer zusätzlichen Komponente eines Orange Bitters.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer den Aviation mag, muss den Blue Moon unbedingt auch probieren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 6 cl Gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Dash Veilchen Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 cl Wermut, z.B. Noilly Prat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Dash Orange Bitters
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Rotwein (optional)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Alle Zutaten in ein Rührglas mit Eis geben und kalt rühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Ins vorgekühlte Martini-Glas abseihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Ein klein wenig Rotwein hinzugegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Mit einer Zitronenzeste dekorieren und gleich servieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Violet Fizz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 5 cl Gin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 cl Veilchen Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl Zuckersirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl frischer Zitronensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Sodawasser zum Auffüllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Alle Zutaten außer dem Sodawasser in einen Cocktail Shaker mit Eis geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Nach ca. 20 Sekunden schütteln in ein vorgekühltes Glas abseihen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Mit Sodawasser auffüllen und umrühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Mit einem Duftveilchen dekorieren und gleich servieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschrift Kleinbrennerei 09/2021, Seite 8 bis 11, Marktübersicht Bitter, Kräuter &amp;amp; Co. von Stefan Penninger
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Internet: wikipedia.org/wiki/Danziger_Goldwasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wikipedia.org/wiki/Enzian_(Spirituose)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wikipedia.org/wiki/Meisterwurz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wikipedia.org/wiki/Bärwurz_(Spirituose)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wikipedia.org/wiki/Blutwurz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wikipedia.org/wiki/Topinambur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           magazin.wein.com/glossar-eintrag/mazeration/
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 26 Feb 2022 14:24:34 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/kraeuterspirituosen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Magische Zirbe – der stärkste Heilbaum aus den Alpen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wegerich – die Wild- und Heilpflanze im Portrait</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/wegerich-die-wild-und-heilpflanze-im-portrait</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gattung der Wegeriche (Plantago) ist groß und vielfältig und doch fallen die kleinen, unscheinbaren Pflanzen nur wenigen auf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/wegerich.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei folgen sie den Menschen quasi auf Schritt und Tritt. Der deutsche Name „Wegerich“ stammt wohl daher, dass Wegeriche häufig entlang von Wegen wachsen. Eine amerikanische indigene Bevölkerungsgruppe bezeichnet den Wegerich gar als „Fußstapfen des weißen Mannes“, da er seit dem Auftauchen von Europäern auf dem amerikanischen Kontinent zu finden ist. Und selbst der wissenschaftliche Name Plantago leitet sich wohl vom lateinischen „planta“ ab, was so viel wie Fußsohle bedeutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wegeriche können sehr unterschiedlich sein. Es gibt sie sowohl als Kraut als auch in Strauchform. Allen gemein sind allerdings ihre besonderen Blätter, deren Blattadern immer parallel zueinander verlaufen anstatt, wie bei vielen Pflanzen üblich, vernetzt. Die bei uns in Deutschland bedeutendsten Arten sind der Mittlere Wegerich (Plantago media), Spitzwegerich (Plantago lanceolata
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.plantura.garden/leserfragen-2/kraeuter/spitzwegerich-die-heilpflanze-aus-dem-eigenen-garten" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           )
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und Breitwegerich (Plantago major). Sie lassen sich leicht daran erkennen, dass alle Blätter in einer Rosette direkt am Boden angeordnet sind. Wegeriche kommen in unterschiedlichen Arten auf der ganzen Welt vor. Obwohl es wohl um die 190 Arten an Wegerichen gibt, sind bei uns vor allem nur zwei Arten bekannt: der Spitzwegerich und der Breitwegerich. Beide Arten stammen aus Europa oder Eurasien und sind heute weltweit verbreitet. Zumindest für die meisten Europäer sind diese beiden der Inbegriff eines Wegerichs: Die beiden Arten sind extrem anpassungsfähig und robust. Bei uns in Europa gibt es allerdings noch einige weitere Arten wie den Mittleren Wegerich oder Spezialisten wie den Strand-Wegerich (Plantago maritima) und den Berg-Wegerich (Plantago atrata).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spitzwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Spitzwegerich ist ein wertvolles Heilkraut, das unterwegs sehr nützlich sein kann, beispielsweise im Fall von Insekten- oder Brennnesselstichen. Es wächst entlang vieler Wege auf der ganzen Welt und kann das Laufen auf eben jenen Wegen deutlich erleichtern. Bei Blasen und Verletzungen am Fuß schafft der Spitzwegerich nämlich Milderung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Spitzwegerich war ursprünglich nur in Europa beheimatet. Inzwischen ist er weltweit verbreitet. Er kommt häufig in Fettwiesen, in Parkrasen (dort vor allem in seiner mageren Ausbildungsform), an Wegen und in Äckern vor.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale Spitzwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Spitzwegerich ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 50 Zentimetern erreicht. Die reichverzweigte Wurzel kann bis zu 60 cm in die Tiefe reichen. Die in einer grundständigen Rosette stehenden Laubblätter sind ungestielt. Die einfache Blattspreite ist spitz, schmal und lanzettlich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale Spitzwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Blütezeit reicht von Mai bis September. Auf einem langen 5-furchigen Schaft steht ein dichter, walzenförmiger, ähriger Blütenstand. Die verhältnismäßig kleinen, unscheinbaren Blüten sind zwittrig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Breitwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Breitwegerich ist ein naher Verwandter des Spitzwegerichs. Das sehr tritttolerante Gewächs hat die gleichen heilsamen Eigenschaften wie dieser. Doch auch im Aussehen gleichen sich die beiden Pflanzen sehr.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ursprünglich in Europa heimisch, hat sich diese Pflanzenart (mittelhochdeutsch wëgerīch) inzwischen weltweit verbreitet. Da der Breitwegerich (ebenso wie der Spitzwegerich) zu den „trittfesten“ Pflanzen gehört, ist er ein Anzeiger für häufig begangene Stellen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Diese Pflanzenart ist sehr widerstandsfähig. Sie wächst auch in Pflasterritzen und auf häufig betretenen Rasenflächen. Der Breitwegerich ist wenig empfindlich gegen Salze und kann dank seiner bis zu 80 cm langen Wurzel auch auf verdichteten Böden wachsen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale Breitwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Breitwegerich oder Große-Wegerich wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe zwischen 3 und 25 cm. Sie bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Die in einer grundständigen Blattrosette angeordneten Laubblättern sind löffelförmig und handtellergroß. Die einfache Blattspreite ist eiförmig bis elliptisch und kahl bis dicht, kurz behaart.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale Breitwegerich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Endständig auf einem blattlosen Blütenstandsschaft, der etwa so lang oder kürzer als die Laubblätter und höchstens zweimal so lang wie der Fruchtstand ist, steht aufrecht ein ähriger Blütenstand. Die Blüten sind geruchlos. Die grünlichen bis weißlichen Staubfäden sind etwa 2 mm lang und die verkehrt-herzförmigen Staubbeutel sind etwa so lang wie breit. Der Pollen wird durch Windbestäubung verbreitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Frucht enthält meist 6 bis 30, selten bis zu 46 Samen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sowohl Spitz- als auch Breit- Wegerich sind windblütig und besitzen vorweibliche Blüten. Eine Bestäubung durch pollensuchende Insekten ist möglich. Beim Spitzwegerich sind die Samen weniger quellfähig als beim Breitwegerich. Die vegetative Vermehrung erfolgt durch Wurzelsprosse.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Verbreitung erfolgt über die klebrigen Samen, die an Tierpfoten, Schuhen und Rädern haften.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Samen sind Licht- und Kältekeimer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spitz- und Breit- Wegerich können miteinander und mit dem Mittleren (Plantago media) verwechselt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während der Spitzwegerich in der Küche durch seine hohe Biomasse glänzt, hat der Breitwegerich deutlich mehr an Samen zu bieten. Nach der Blüte kann man die reifen Samen von den langen Ähren des Breitwegerichs ernten und anschließend trocknen oder in der Pfanne leicht anrösten. Sehr lecker ist das Ganze im Salat, Müsli oder als Gewürz in selbstgebackenem Brot.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die langen Blütenstände können Sie frisch in den Salat geben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Herbst, kurz bevor es so richtig kalt wird, schlägt die Stunde des Wurzelgemüses. Eine leckere Ergänzung zu Karotte, Wurzelpetersilie und Co. kann die Wurzel des Spitz- oder Breit-Wegerichs sein. Die gesäuberte Wurzel kann zusammen mit dem anderen Gemüse in der Pfanne angedünstet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich lassen sich auch die Blätter des Breitwegerichs ernten und zum Kochen verwenden, doch ist die Ernte beim verwandten Spitzwegerich deutlich ergiebiger.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die beiden Heilpflanzen Spitz- und Breitwegerich sind schon seit langem bekannt. Die enthaltenen Schleimstoffe helfen bei angegriffenen Schleimhäuten und die Kieselsäure stärkt das Gewebe. Das ebenfalls enthaltene Aucubin wirkt entzündungshemmend und zudem reizmildernd.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zusammen ergeben all diese Inhaltsstoffe den perfekten Mix und haben den Spitz- und den Breitwegerich zu zwei sehr vielseitig anwendbaren Heilpflanzen gemacht. Beide Arten haben die gleiche Wirkung und Anwendungsweise, die Heilwirkung des Spitzwegerichs ist jedoch geringfügig größer als die des Breitwegerichs.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Volksglauben diente der Spitzwegerich zur Abwehr unerwünschter Liebe oder als Mittel, um die Liebe eines Menschen zu gewinnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Etymologie und Nutzungsgeschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Bezeichnung „Wegerich“ (vermutlich in Analogie zu Personennamen wie Friedrich oder Dietrich gebildet) ist wohl nicht als „Wegbeherrscher“ zu interpretieren, sondern deutet auf den Standort an Wegen hin. Der Name Plantago leitet sich vom lateinischen „Planta“ für Fußsohle ab.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bereits in der Antike, aber auch in Shakespeares Romeo und Julia, wurden die Blätter des Wegerichs (hier vor allem Plantago maior L. oder Plantago lanceolata L.) auf Wunden und entzündete Stellen aufgelegt. Seltener wurde auch die Wegerichwurzel (z. B. bei Menstruationsbeschwerden) angewandt. Die antiken Ärzte Galenos und Dioscurides zählen in ihren Schriften zahlreiche Anwendungsgebiete für den Wegerich auf, v. a. soll er bei allen bösartigen Geschwüren, Flüssen, Fäulnisprozessen, Ruhr, Blutungen angewendet werden. Nach Dioscurides hilft der Wegerich auch Epileptikern und Asthmatikern. Dioscurides unterschied in der Materia medica bereits einen kleinen von einem großen Wegerich. Galenos klassifiziert den Wegerich im Sinne der Humoralpathologie als gemischt zusammengesetztes einfaches Arzneimittel mit den Qualitäten feucht und kalt sowie trocken und kalt, woraus er die verschiedenen Indikationen ableitet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.plantura.garden/gartentipps/krauterratgeber/wegerich-wildes-kraut-mit-heilender-wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.plantura.garden/gartentipps/krauterratgeber/wegerich-wildes-kraut-mit-heilender-wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Spitzwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Spitzwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Spitzwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.plantura.garden/gartentipps/krauterratgeber/wegerich-wildes-kraut-mit-heilender-wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Breitwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Breitwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Breitwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Spitzwegerich und de.wikipedia.org/wiki/Breitwegerich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.plantura.garden/gartentipps/krauterratgeber/wegerich-wildes-kraut-mit-heilender-wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.plantura.garden/gartentipps/krauterratgeber/wegerich-wildes-kraut-mit-heilender-wirkung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sprengel.wordpress.com/category/heilpflanzen-mythologie-und-volksglaube
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Wegeriche
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 24 Feb 2022 16:18:46 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/wegerich-die-wild-und-heilpflanze-im-portrait</guid>
      <g-custom:tags type="string">Magische Zirbe – der stärkste Heilbaum aus den Alpen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Brennnessel – Heilpflanze, Aphrodisiakum, Zaubermittel und mehr</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/brennnessel-faerberpflanze-faserlieferanten-speise-und-heilpflanze-aphrodisiakum-zaubermittel-ritualgewaechs-und-symboltraeger</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnesseln werden allgemein als lästiges Unkraut angesehen. Aber sie bieten deutlich mehr...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5577_brennnessel_klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brennnesseln werden allgemein als lästiges Unkraut angesehen. Sie hinterlassen bei Kontakt juckende Pusteln auf der Haut und sind besonders lästig, wenn man mit kurzen Hosen durch die Natur streift. Dennoch ist die Brennnessel eine sehr nützliche Pflanze, die gerne in Küche, Naturheilkunde und im Garten eingesetzt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Brennnessel ist ein echter Kosmopolit, denn die Gattung Urtica ist fast weltweit verbreitet, lediglich in der Antarktis kommen keine Arten vor. Im deutschsprachigen Raum kommen vier Brennnessel-Arten vor: Die bekanntesten sind die zweihäusige Große Brennnessel (Urtica dioica) und die einhäusige Kleine Brennnessel (Urtica urens); außerdem existieren hier noch die Röhricht-Brennnessel (Urtica kioviensis) und die aus dem Mittelmeerraum eingeschleppte Pillen-Brennnessel (Urtica pilulifera), deren gelegentliche mitteleuropäische Vorkommen auf die Kulturflucht aus Kräutergärten zurückzuführen ist, in denen sie wegen ihrer schleimigen Samen kultiviert wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Gattungsname Urtica stammt vom lateinischen urere = brennen. Der zweite Teil des Wortes Brennnessel geht auf eine Gestalt der griechischen Mythologie zurück: Nessos. Nessos ist ein Kentaur  in der griechischen Mythologie. Dieses Wesen – eine Mischung aus Pferd und Mensch begehrte die Frau des Harakles . So entführte also der Kentaur Nessos die schöne Deianeira , worauf Herakles ihn tötete.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sowohl die Große als auch die Kleine Brennnessel haben ihren Ursprung in Mitteleuropa. Da beide einen recht hohen ökologischen Toleranzbereich haben, sind sie heute bis weit nach Asien, Nordeuropa und Nordamerika verbreitet. Gelegentlich sind die Pflanzen auch in Südeuropa verwildert anzutreffen, wenngleich dort nur vereinzelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brennnesseln sind überall dort anzutreffen, wo nährstoffreiche bzw. stickstoffreiche Böden mit ausreichender Feuchtigkeit vorhanden sind. Die Pflanze gilt als Stickstoffanzeiger. Sie ist häufig an Waldrändern, stickstoffreichen Brachflächen, an Rändern von Kulturparks oder in der Nähe von Teichen, Tümpeln und Flussrändern verwildert zu finden. Dort bilden sie meist regelrechte Brennnesselfluren, die oft zusammen mit Giersch auftreten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel-Arten wachsen als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, selten auch Halbsträucher. Sie erreichen, je nach Art, Standort und Nährstoffsituation, Wuchshöhen von 10 bis 300 Zentimetern bei den in Mitteleuropa vertretenen Arten. Die ausdauernden Arten bilden Rhizome als Ausbreitungs- und Überdauerungsorgane. Die grünen Pflanzenteile sind mit Brenn- sowie Borstenhaaren besetzt. Ihre oft vierkantigen Stängel sind verzweigt oder unverzweigt, aufrecht, aufsteigend oder ausgebreitet. Die meist kreuzgegenständig am Stängel angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreiten sind elliptisch, lanzettlich, eiförmig oder kreisförmig. Die Blattspreiten besitzen meist drei bis fünf, selten bis zu sieben Blattnerven. Der Blattrand ist meist gezähnt bis mehr oder weniger grob gezähnt. Die oft haltbaren Nebenblätter sind frei oder untereinander verwachsen. Die Zystolithen sind gerundet bis mehr oder weniger verlängert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennhaare
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bekannt und unbeliebt sind die Brennnesseln wegen der schmerzhaften Quaddeln (Schwellungen), die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen. Je nach Brennnesselart unterscheiden sich die Folgen, so ist beispielsweise die Brennflüssigkeit der Kleinen Brennnessel (Urtica urens) wesentlich schmerzhafter als die der Großen Brennnessel (Urtica dioica). Diese Brennhaare wirken als Schutzmechanismus gegen Fraßfeinde. Es sind lange einzellige Röhren, deren Wände im oberen Teil durch eingelagerte Kieselsäure hart und spröde wie Glas sind. Das untere, flexiblere Ende ist stark angeschwollen, mit Brennflüssigkeit gefüllt und in einen Zellbecher eingesenkt, die Spitze besteht aus einem seitwärts gerichteten Köpfchen, unter dem durch die hier sehr dünne Wand eine Art Sollbruchstelle vorhanden ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind je nach Art einhäusig (monözisch) oder zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig. In den Blattachseln stehen in verzweigten, rispigen, ährigen, traubigen oder kopfigen Gesamtblütenständen viele zymöse Teilblütenstände mit jeweils vielen Blüten zusammen. Die relativ kleinen, unauffälligen, immer eingeschlechtigen Blüten sind (selten zwei- bis sechs-) meist vier- bis fünfzählig. Die eingeschlechtigen Blüten sind etwas reduziert. Es sind meist vier (zwei bis fünf) Blütenhüllblätter vorhanden. Die männlichen Blüten enthalten meist vier (zwei bis fünf) Staubblätter. Der weiblichen Blüten enthalten einen Fruchtknoten, der zentral in der Blüte liegt und aus nur einem Fruchtblatt gebildet wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Arten der mit den Brennnesseln nicht verwandten Gattung der Taubnesseln (Lamium) sehen den Brennnesseln in Wuchs und Blattform sehr ähnlich, besitzen aber keine Brennhaare und sehr viel größere und auffälligere Blüten. Beim Zerreiben riechen sie auch vollkommen anders und die Nervatur der Taubnesselblätter wirkt eher wabenförmig. Die ebenfalls ähnlichen Blätter der Nesselblättrigen Glockenblume (Campanula trachelium) sind dagegen wechselständig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel-Arten sind windbestäubt. Wenn sich bei den männlichen Blüten die Blütenhüllblätter öffnen, schnellen ihre Staubblätter hervor; dabei wird explosionsartig eine Wolke von Pollen in die Luft geschleudert. Der Wind überträgt anschließend den Pollen auf die weiblichen Blüten. Die sitzenden, in den haltbaren inneren Blütenhüllblättern locker eingehüllten Nüsschen sind gerade, seitlich abgeflacht, eiförmig oder deltoid. Die aufrechten Samen enthalten wenig Endosperm und zwei fleischige, fast kreisförmige Keimblätter (Kotyledonen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel als Zeigerpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein starker Brennnesselwuchs gilt allgemein als Zeiger für einen stickstoffreichen Boden und bildet sich oft als Ruderalpflanze auf früher besiedelten Stellen aus. Eine große Anzahl Brennnesseln in einem Gebiet erlaubt es somit, auch ohne chemische Untersuchungen Rückschlüsse auf die Bodenbeschaffenheit zu ziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Die Brennnessel ist ein Indikator für stickstoffreiche Böden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zu viel Stickstoff macht Pflanzen anfälliger für Krankheiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Ausgewaschene Stickstoffverbindungen können das Grundwasser belasten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Brennnesseln können ein erster Hinweis auf ein zukünftiges Absinken des Boden-pH-Wertes sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl die Brennnessel keine typische Zeigerpflanze für saure Böden (Boden-pH-Wert bis 6) ist, kann die Stickstoff liebende Brennnessel jedoch eine erste Indikatorpflanze für eine zukünftige Bodenübersäuerung durch zu viel Stickstoff sein. Für die allermeisten Pflanzen ist bei Böden mit mittlerem Humusgehalt ein Boden-pH-Wert von 5 bis 6 (sandige Böden), 5,5 bis 6,5 (lehmige Böden) und 6 bis 7 (tonige Böden) optimal.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Besonders wichtig ist die Brennnessel als Futterpflanze für Raupen. Es gibt Schmetterlingsarten, wie die bekannten Tagfalterarten Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge, Admiral und Landkärtchen, deren Raupen sich ausschließlich von Brennnesseln ernähren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Raupen des Kleinen Fuchses sind an trockenen und sonnigen Stellen zu finden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Tagpfauenauge mag es zwar gleichfalls sonnig, aber dennoch luftfeucht und bevorzugt daher Plätze an Gewässern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beide Arten benötigen überdies größere Brennnesselbestände.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Der Admiral dagegen gibt sich schon mit Ansammlungen einiger weniger Pflanzen zufrieden und bevorzugt eher kümmerliche Brennnesseln. Hier sind die Blätter mit Fäden zu Tüten aufgerollt, in deren Schutz die Raupen tagsüber ruhen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Landkärtchen sucht sich die schattigsten Wuchsorte der Brennnessel aus, die oft großen und dichten Bestände in den fluss- und bachbegleitenden Auwäldern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf fast jeder Brennnessel sind Fraßspuren einzelner Insekten zu finden. Dabei müssen diese eine Strategie entwickelt haben, mit der sie die Brennhaare umgehen. Sie fressen sich um die Haare herum und bevorzugen dabei die Wege entlang der Blattadern und der Blattränder, da sich dort keine Brennhaare befinden. Vorteilhaft für die Insekten: Das Gift dringt nicht aus der Spitze, wenn das Haar unten an der Wurzel angefressen wird. Für Marienkäferarten und viele andere Käfer dient die Brennnessel als Ort für die Jagd nach kleineren Insekten. Der Pflanzensaft ist ebenfalls Nahrung für Schaumzikaden und Wanzen sowie deren Nachwuchs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die meisten der folgenden Aspekte beziehen sich auf die Große Brennnessel (Urtica dioica). Seit über 30.000 Jahren nutzen die Menschen Brennnesseln als Färberpflanze, Faserlieferanten, als Speise- und Heilpflanze, als Aphrodisiakum, als Zaubermittel, Ritualgewächs und Symbolträger.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel enthält in ihren Blättern einen Wirkstoff, der Bakterien in ihrem Wachstum hemmt. Früher gab man daher in frisch gemolkene Milch eine Handvoll Brennnesselblätter, um sie länger haltbar zu machen. Auch manche Lebensmittel wie Frischfleisch oder Fisch wurden früher in die Blätter von Brennnesseln eingewickelt aufbewahrt, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Brennnesseln enthalten mehr Vitamin C  als Zitrusfrüchte und sind zudem reich an Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium und sekundären Pflanzenstoffen wie den Flavonoiden. Die Flavonoide sorgen zusammen mit dem Kalium für die entwässernde Wirkung der Blätter. Überraschenderweise sind Brennnesseln auch eiweißreich. 100 g frische Brennnesselblätter enthalten ähnlich viel Eiweiß wie die gleiche Menge frische Hülsenfrüchte, nämlich bis zu 8 g. Auch die Samen sind essbar und werden geröstet geknabbert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Färberpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Färberpflanzen haben eine lange Tradition. Noch bevor Farben künstlich hergestellt werden konnten, malte und färbte man mit natürlichen Farbmitteln. Wolle kann man mit der Brennnessel Wurzel, nach Vorbeizen mit Alaun, wachsgelb färben. Mit einer Zinnvorbeize, Kupfernachbeize und einem Ammoniak-Entwicklungsbad erzielen die oberirdischen Teile ein kräftiges Graugrün. Man benötigt etwa 600 Gramm Brennnessel pro 100 Gramm Wolle; besonders bei der Brennnessel kann der Farbton vom Zeitpunkt des Pflückens und Färbens abhängen, deshalb ist die Technik bei Massenproduktion von Kollektionen in Vergessenheit geraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fasernessel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fasernessel (Urtica dioica L. convar. fibra) ist eine Konvarietät der Großen Brennnessel (Urtica dioica). Sie wurde zwischen 1927 und 1950 von Gustav Bredemann im Hinblick auf einen höheren Faseranteil züchterisch ausgelesen, geriet jedoch danach in Vergessenheit, bis sie im Rahmen des neu erwachten Interesses an alternativen Faserpflanzen in den 1990er Jahren wiederentdeckt und züchterisch weiterbearbeitet wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Vergleich zu Flachs und Hanf handelt es sich bei der Nessel um eine mehrjährige (perennierende) Pflanzenart, die als Dauerkultur viele Jahre Fasern liefert. Bisher liegen die Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt zu konstant guter Qualität der Fasern vor. Die aktuelle Nutzung der Fasernessel konzentriert sich auf die Gewinnung feiner Fasern zur Herstellung hochwertiger Textilien und für medizinische Anwendungen. Da insbesondere die Vermehrung – bisher vegetativ – sehr kostenintensiv ist, wird hier nach kostengünstigeren Alternativen geforscht. Die Gewinnung elementarer Nesselfasern über Entholzung, Reinigung, Krempeln, Kardieren und Degummierung entspricht denen der anderen Bastfasern. Die Fasergewinnung ist demnach genau so aufwendig wie bei anderen Bastfasern, wenn dabei elementare Nesselfasern und nicht nur Faserstränge herstellt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Speisepflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Brennnessel ist sowohl im rohen als auch im verarbeiteten Zustand essbar. Das gilt für alle ihre Pflanzenteile, wobei ihre Blätter und Samen am häufigsten verzehrt werden. Werden die Brennnesseln verarbeitet, gehen Inhaltsstoffe wie Vitamin C und B-Vitamine verloren. Daher ist es ratsam – falls möglich – die Brennnesseln roh zu essen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rezept für rohe Brennnesseln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Brennnesseln mit einem Nudelholz überwalzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # oder Brennnesseln kurz in warmes Wasser legen und mit einem Tuch auswringen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # oder mit einem Messer über die Pflanzenteile streifen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # oder Brennnesseln mixen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Durch die genannten Prozeduren gehen die Härchen kaputt, das Nesselgift tritt aus und kann keine Quaddeln mehr bei Ihnen hervorrufen. In diesem Zustand sind die Brennnesseln beispielsweise verwendbar für Salate zusammen mit Tomaten oder Gurken. Auch für Smoothies, Säfte, Kräuterdips und Joghurtsaucen eignen sie sich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel Spinat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zwiebel kleinhacken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # mit 200 g kleingeschnittenen Brennnesselblättern und Butter andünsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # mit 200 ml Wasser und 50 ml Sahne auffüllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           #  mit Muskat, Pfeffer, Senf und Salz würzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 10 bis 20 Minuten garen und grob pürieren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Verwertungsideen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt noch viele weitere Rezeptideen zum Verwerten von Brennnesselblättern. Sie passen zu vielen Gerichten. Ob gedünstet zu Fleisch, im Risotto, in einem Gemüseeintopf, in einer Kräutersauce, im Auflauf oder kleingehackt in einem Omelett – den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Die Brennnesselsamen sind für Müsli, Joghurtspeisen und Salate geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel-Haselnuss-Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Haselnüsse haben ein kräftiges Aroma, das sich durch das Anrösten verstärkt. Die Brennnesseln unterstützt es mit ihren grünen Tönen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 200 g Haselnüsse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 30 g getrocknete Brennnesselblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 ml Haselnussgeist 40-45 %
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 350 ml Haselnusssirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 150 ml Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Haselnüsse grob raspeln, dann auf einem Blech verteilen und 15 Minuten bei 160 Grad im Backofen rösten. Kurz abkühlen lassen und lauwarm in den Haselnussgeist geben. Sofort gut verschließen und 2 Wochen ziehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brennnesselblätter in Wasser einen Tag einweichen und zusammen mit dem Haselnusssirup zu dem Haselnussansatz geben. 3 Wochen im verschlossenen Gefäß reifen lassen, währenddessen mehrmals gut durchschütteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch einen Faltenfilter filtrieren und in Flaschen abfüllen. Dunkel und verschlossen aufbewahren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            White Russian
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Foto oben)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Lieblingsgetränk der Hauptfigur im Spielfilm The Big Lebowski von 1998 ist ein White Russian und wird aus Wodka, Kaffeelikör und Sahne oder Milch gemixt. Aufgrund der Bestandteile von Likör und Sahne zählt der Shortdrink zu den After-Dinner-Drinks. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier finden Sie eine Variante mit Brennnessel-Haselnuss-Likör.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 cl Gin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 cl Brennnessel-Haselnuss-Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 cl Sahne oder Milch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Die Sahne oder Milch leicht schlagen, sodass sie gerade noch flüssig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Einen Tumbler mit Eiswürfeln füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Den Wodka und den Kaffeelikör ins Glas geben und umrühren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Mit einer Kaffeebohne dekorieren und gleich servieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Brennnessel ist als Heilpflanze eine der bekanntesten Kräuter in unseren Breiten. Kraut, Blätter und Samen enthalten viel Vitamin C, Vitamin A, Mineralsalze (vor allem Kalium und Kalzium), Chlorophyll, Karotinoide und organische Säuren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für einen Tee ein paar junge Blätter sammeln, mit heißem Wasser übergießen und genießen. Täglich mehrere Tassen Tee über den Tag verteilt, reinigen den Körper und sind im Rahmen einer Frühjahrskur sehr empfehlenswert. Brennnesseltee als altes Hausmittel soll diese Wirkungen haben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Entschlackung: Stoffwechsel anregend, Leber und Galle entgiftend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Schmerz- und entzündungslindernde Eigenschaft: Durch die enthaltenen Flavonoide soll Brennnesseltee Schmerzen stillen und entzündliche Vorgänge hemmen, etwa bei Rheuma (Arthritis) oder auch Gelenkerkrankungen (Arthrose).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Harntreibend: Wegen seiner harntreibenden Wirkung ist Brennnesseltee ein bekanntes Hausmittel bei Blasenentzündung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # gegen Hautunreinheiten: Als Gesichtswasser wirkt Brennnesseltee gegen Hautirritationen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # lindert Magen- sowie Menstruationsbeschwerden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # blutdrucksenkend
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # stärkt das Immunsystem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reiner Brennnesseltee hat allerdings keinen guten Ruf, weil ein Aufguss aus trockenen Blättern ein eher „muffiges“ Aroma hat. Dies kann verhindert werden, indem frische Blätter aufgebrüht oder getrocknete Brennnessel Blätter mit etwas Zitronenschalenabrieb abgerundet werden. So schmeckt der Brennnesseltee sogar fast spritzig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein hartnäckiger Volksglaube besagt, dass Brennnesseln gegen Gicht und Rheuma helfen sollen. Früher „peitschte“ man sich mit Brennnesseln, benutzte sie um an der betreffenden Stelle ein stundenlanges Wärmegefühl zu erzeugen. Das fördert die Durchblutung und eignet sich deshalb hervorragend bei schmerzenden Gelenken, Rheuma- oder Ischiasbeschwerden. Wissenschaftlich belegt ist, dass die Pflanze Wirkstoffe enthält, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken, was bei Rheuma oder Gicht hilfreich ist. Die Ursache für die brennenden Schmerzen und juckenden Quaddeln ist die Ameisensäure. Noch heute wird die „Urtikation“ bei Rheuma und Arthritis angewandt. Zur Wirksamkeit liegen allerdings keine aussagekräftigen, unabhängigen Studien vor, jedoch regen bestimmte Inhaltsstoffe der Brennnessel die Durchblutung an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da setzt du dich in die Nesseln, warnt das Sprichwort den allzu Wagemutigen. Innerlich sträuben sich dem Betroffenen dann sicher die Haare, ganz ähnlich wie auch die Brennnesseln ihre zur Abwehr setzen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Mittelalter galt die Brennnessel als ein Symbol schmerzlichen Liebesbrennens oder der hoffnungslosen Liebe. Man vermutete in der Brennnessel den Sitz eines dämonischen Wesens: „Pflanze, auf deren Blätter Pfeile wachsen mit brennendem Gift. Wer sich an ihr reibt, sticht sich an ihr“. Sie galt deshalb als Hexenkraut. Nur eine wahrhaftige Jungfrau konnte angeblich eine Brennnessel anrühren, ohne sich zu verbrennen. Weil die Brennnessel durchblutungssteigernd wirkt, gelten Gerichte mit ihr als aphrodisierend. Angeblich sollen sie auf Männer und Frauen gleichermaßen aphrodisierend wirken. Auch 1-2 Teelöffel Brennnessel-Samen ins Müsli gegeben soll das menschliche Lustbedürfnis steigern. Die Blätter können auch als Liebes-Rauchwerk dienen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Albrecht Dürer betrachtete die Brennnessel als eine „von Gott geschenkte Pflanze“, was in seinem Bild, auf dem ein Engel mit einer Brennnessel in der Hand zum Thron des Allmächtigen emporfliegt, zum Ausdruck kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blumensprache und Märchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ihr an Nesseln streifet,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So brennen sie;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch wenn ihr fest sie greifet,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie brennen nie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So zwingt ihr die Feinen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die gemeinen Naturen nie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch presst ihr wacker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie Nussaufknacker,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So zwingt ihr sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Friedrich Rückert)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Märchen von Hans Christian Andersen „Die wilden Schwäne“ muss die stumme Königin 7 Hemden aus (Brenn) Nesseln anfertigen (in alten Zeiten noch üblich, worauf der Name "Hanfnessel" anspielt), um ihre Bruder zu erlösen, im Grimm’schen Märchen "Jungfrau Maleen" spielt ebenfalls die Brennnessel eine Rolle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Victor Hugo erzählt in seinem Roman „Les Miserables – Die Elenden“ von einem Mann, der in einem armen Dorf auftaucht und die Leute lehrt, die Brennnesseln, die dort überall wachsen und bis dahin als Unkraut angesehen wurden, zu nutzen. Als Faserpflanze, als Nahrungsmittel oder auch als Dünger lindere die Brennnessel die Not der armen Leute.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel, verkanntes Kräutlein von Hoffmann, Dr. Heinrich (1809-1894)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel, verkanntes Kräutlein, Dich muss ich preisen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dein herrlich Grün in bester Form baut Eisen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kalk, Kali, Phosphor, alle hohen Werte,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entsprießend aus dem Schoß der Mutter Erde,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach ihnen nur brauchst Du Dich hinzubücken,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sprossen für des Leibes Wohl zu pflücken,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Saft, Gemüse oder Tee sie zu genießen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das, was umsonst gedeiht in Wald, auf Pfad und Wiesen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst in noch dürft´ger Großstadt nahe Dir am Wegesrande,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nimms hin, was rein und unverfälscht die gütige Natur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dir heilsam liebend schenkt auf ihrer Segensspur!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus den Brennnessel Pflanzen kann ein hochwertiger Flüssigdünger und Bodenverbesserer sowie auch eine Jauche hergestellt werden. Letztere wird von vielen Gärtnern als biologisches Pflanzenschutzmittel eingesetzt, denn sie gilt als schädlingsabwehrend und düngt die Pflanzen ganz natürlich mit Stickstoff, Kalium und Kieselsäure. Sie soll übrigens auch den Geschmack von Gemüse, etwa Tomaten und Gurken , verbessern. Für Brennnesseljauche geben Sie ein Kilogramm Brennnesseln und zehn Liter Regenwasser in einen Bottich, decken ihn ab und stellen ihn in die Sonne. In den nächsten zwei Wochen sollten Sie die Masse jeden Tag einmal umrühren. Gegen den Geruch hilft es, Steinmehl, Kompost oder Lehmerde darunterzumischen. Sobald sich die Jauche dunkel verfärbt, kann sie zum Düngen verwendet werden. Je nach Bedarf braucht man zwei bis fünf Liter pro Quadratmeter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Quellen:
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Utopia – Die Brennnessel, eine echte Nährstoffbombe und Bakterienbremse, von Silke Neumann, 19.02.2020
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wikipedia.org/wiki/Brennnesseln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Brennnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.biologie-seite.de/Biologie/Brennnesseln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.biologie-seite.de/Biologie/Brennnesseln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gartenjournal.net/brennessel-aehnliche-pflanze
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.biologie-seite.de/Biologie/Brennnesseln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wikipedia.org/wiki/Brennnesseln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.boden-fachzentrum.de/bodenqualitaet/zeigerpflanzen/zeigerpflanze-brennnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            NABU Mecklenburg-Vorpommern. Verkannter Schatz im Garten, Die Große Brennnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Brennnesseln, ein Portrait. Ludwig Fischer und Judith Schalansky (Hg.) Auflage: 2, ISBN: 978-3-95757-407-7
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gartenjournal.net/brennnessel-essen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stoffe färben: Die besten Färberpflanzen – Mein schöner Garten und wikipedia.org/wiki/Brennnesseln
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wikipedia.org/wiki/Fasernessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.naturfaserverband.com/faserpflanzen/bastfaserpflanzen/fasernessel/
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gartenjournal.net/brennnessel-essen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blüten und Kräuter Liköre Rita Vitt (Hg.), ISBN: 978-3-8186 0689 3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref18" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [18]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kraeutergarten-pommerland.de/aktuelles/87-kleine-kraeuterkunde.html
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref19" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [19]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            geschichtenerzaehler.in / ungezaehmte-pflanze-brennnessel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref20" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [20]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1788 bis 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref21" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [21]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.zauber-pflanzen.de/urtica.htm
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref22" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [22]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.haus.de/garten/brennnessel-wirkung
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 20 Feb 2022 17:05:07 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/brennnessel-faerberpflanze-faserlieferanten-speise-und-heilpflanze-aphrodisiakum-zaubermittel-ritualgewaechs-und-symboltraeger</guid>
      <g-custom:tags type="string">Magische Zirbe – der stärkste Heilbaum aus den Alpen</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/brennnessel01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Aphrodisiaka – Elixiere und Rezepte für die Liebe</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/aphrodisiaka-elixiere-und-rezepte-fuer-die-liebe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodisiaka – Elixiere und Rezepte für die Liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Phantasievolle, skurrile und wirksame Mittel wurden erdacht, um eines der größten Vergnügen, die das Leben bietet, in seiner ganzen Fülle genießen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon im alten China wusste man, dass ein erfülltes Sexualleben Gesundheit und ein hohes Alter verspricht. Die nach der griechischen Liebesgöttin Aphrodite benannten Mittel, die der Liebe auf die Sprünge helfen sollen, weisen eine schier unerschöpfliche Vielfalt auf und sind in aller Welt anzutreffen, von den alten südamerikanischen Kulturen über den Orient bis zum Europa von heute. Hier werde ich mich aber nur auf Pflanzen, Gewürze und Düfte begrenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/lindenblatt.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodite – die Göttin der Liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im antiken Griechenland war Aphrodite die Göttin der Liebe, die unter den Gottheiten des Olymp einen hohen Rang einnahm. Ihre Herkunft ist ungewiss. Womöglich wurde ihr Kult aus dem Osten eingeführt, wo es schon früher hohe weibliche Gottheiten gab. Aphrodite könnte von der assyrischen Göttin Ishtar, der phönizischen Astarte oder der arabischen Alilat abstammen, die als Mondgöttinnen verehrt wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodite war Sinnbild des blühenden Lebens im vegetativen und animalischen Bereich. Eine Darstellung zeigt sie als halb männliche und als halb weibliche Gottheit, die das Aktive und das Passive der Schöpfung vereint und üppiges Wachstum und Produktivität symbolisiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da man glaubte, Aphrodite habe sich aus der wogenden Gischt erhoben, war ein weiteres ihrer Symbole das Meer. Deshalb stand sie für die fruchtbringenden Kräfte des Wassers.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der animalischen Welt ist Aphrodite die Göttin der Triebe, bei den Menschen versinnbildlicht sie Geburt, Ehe und Familienleben. Als Göttin der derberen Spielarten der Liebe inspiriert sowohl Männer als auch Frauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodite wurde als das Ideal der weiblichen Schönheit betrachtet und häufig in Kunstwerken verewigt. Die wohl bekannteste Darstellung ist das Gemälde „Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli aus dem 15. Jahrhundert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu ihren Symbolen und Attributen zählen der Spatz und der Hase als Sinnbilder der Fruchtbarkeit, der Schwan und der Delphin wegen ihrer Verbindung zum Meeresgott sowie die Schildkröte, die für Häuslichkeit steht. Aphrodite wird durch die Rose, den Mohn und den Lindenbaum dargestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodite ist mit der römischen Göttin Venus gleichzusetzen. Zwei Tempel in Rom waren ihr geweiht und beim Fest der Vinalia Priora als Beschützerin der Ernte verehrt. Die Vinalia waren altrömische Weinfeste und ein Fest fand am 19. August, der ebenfalls der Venus geweiht war, statt. Am 19. August war der Weihetag (Natalis templi) des Venustempels beim Circus Maximus und des Heiligtums in luco Libitinae.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Literatur ist Venus untrennbar mit Adonis verbunden, einem Jüngling von bemerkenswerter Schönheit. Adonis war der Sohn von Theias, dem König von Syrien und seiner Tochter Smyrna.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Düfte, die die Sinne wecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Aphrodite Hektor mit Rosenöl einrieb, gilt die Rose als das stärkste und sinnlichste unter den natürlichen Duftstoffen. „Erfülle deine Wohnstätte … mit einer Vielzahl von Düften wie Moschus und mit den Wohlgerüchen von Rosen, Orangenblüten, Narzissen, Jasmin, Hyazinthen und Nelken … fülle goldene Räuchergefäße mit grüner Aloe und Ambra … befestige die Aufhängung so, dass nichts von diesen Wohlgerüchen verfliegen kann … wenn der Räucherdampf stark genug ist, lass deine Angebetete kommen. So empfahl es Abū Abdallāh Muḥammad an-Nafzāwī (im Deutschen auch mit Scheikh Nefzawi) im Buch „Der parfümierte Garten“ (auch Der duftende Garten) aus dem frühen 15. Jahrhundert, das aufgrund seiner erotischen Geschichten und freizügigen Behandlung menschlicher Sexualität schon im 19. Jahrhundert auf großes Interesse in Europa stieß. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Römer versuchten ihr Glück mit dem verschwenderischen Umgang mit exotischen Parfüms und Cremes. Die Macht der Duftstoffe ist auch an mehreren Stellen in der Bibel erwähnt, zum Beispiel im Hohelied [5.13] Seine Wangen sind wie Balsambeete, in denen Gewürzkräuter wachsen. Seine Lippen sind wie Lilien, die von fließender Myrrhe triefen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zibet und Ambra waren besonders bei reichen und gebildeten Römern beliebt. Zibet ist ein stark und im natürlichen Zustand äußerst unangenehm, faulig riechendes, öliges, dickflüssiges Sekret der Zibetkatzen. Moschus wird aus einer Drüse des Moschus-Hirschis gewonnen und findet bis heute in zahlreichen Parfums Verwendung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hast du schon einmal an eine stimulierende Partnermassage mit Muskatellersalbei-Öl gedacht? Der Stimmungsaufheller aus dem Kräutergarten wurde schon vor Jahrtausenden wegen seiner berauschenden Wirkung als Aphrodisiakum eingesetzt. Der Duft des Öles löst Verspannungen und wirkt erotisierend. Muskatellersalbei-Öl bewährt sich aber auch als Stresslöser und Antidepressivum. Bereits wenige Tropfen dieses hochwirksamen Öls stärken deine emotionale Ausgeglichenheit, vertreiben Melancholie, Sorgen und Ängste und richten einen positiven Zustand der Zuversicht ein. Ausschlagend ist die Kombination aus dem stressreduzierenden Linalool und dem hormonausgleichenden Sclareol.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebestränke und Liebeszauber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der vermutlich am häufigsten zitierte Liebestrank bzw. Liebeszauber ist der, den Oberon in Shakespeares „Sommernachtstraum“ deklamiert, um Titania zu verhexen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch merkt ich auf den Pfeil, wohin er fiele;
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Er fiel gen Westen auf ein zartes Blümchen,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Sonst milchweiß, purpurn nun durch Amors Wunde,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Und Mädchen nennen's „Lieb' im Müßiggang“.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Hol mir die Blum! Ich wies dir einst das Kraut;
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Ihr Saft, geträufelt auf entschlafene Wimpern,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Macht Mann und Weib in jede Kreatur,
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Die sie zunächst erblicken, toll vergafft.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Hol mir das Kraut; doch komm zurück, bevor
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Der Leviathan eine Meile schwimmt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gartenkräuter-Liebestrunk
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist aus verschiedenen Kräutern und Gewürzen zusammengestellt, die in Kombination stark die Libido steigern und für längere Erektionen sorgen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 TL Frauenmantel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 TL Rosmarin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 TL Basilikum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 TL Zimt (frisch gemahlen)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 Wildrosenblüten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Liter heißes Wasser
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zubereitung:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alle Zutaten mit dem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Regelmäßig über den Tag verteilt trinken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gesetz der Ähnlichkeit und die Lehre von den Zeichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie in der Kräutermedizin, so schloss man auch bei den Aphrodisiaka vom Aussehen einer Pflanze auf ihre speziellen Eigenschaften. Die Form der Wurzeln wie zum Beispiel vom Herzblatt (Parnassia), Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) oder Leberblümchen (Anemone hepatica) wiesen auf ihre eigentümliche Funktion hin. Das trifft besonders auf die Alraunenwurzel (Mandragora), die an einen menschlichen Körper erinnert, zu. Beim Ginseng (Panax ginseng), der seinen Ursprung im Orient hat, ist es ähnlich. Es ist kein Zufall, dass viele Gemüse, denen eine aphrodisische Wirkung nachgesagt wird, eine phallische Form besitzen. Ganz oben auf der Liste stehen Spargel, Karotte und Pastinake. Rote, reife Beeren sind dagegen das Sinnbild für einen verführerischen Kuss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gesetz der Ähnlichkeit besagt, dass Ähnliches wieder Ähnliches hervorruft oder das sich die Wirkung gleicht. Davon wurde die Lehre der Zeichen abgeleitet, die jede Pflanze kennzeichnet und auf die Verwendung hinweist. Zum Beispiel Johanniskraut. Das Echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) wird seit der Antike als Heilpflanze verwendet und hochgeschätzt. Die getrocknete Wurzel hat ein phallisches Aussehen und ähnelt dem Ginseng. Johanniskraut unterscheidet sich aber dadurch, dass man es nicht essen muss, um das Liebesverlangen zu steigern. Die Wirkungsweise ist eher magischer Natur, die getrocknete Wurzel wird in einem Leinensäckchen um den Hals getragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Garten von Theodor Fontane
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die hohen Himbeerwände
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Trennten dich und mich,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Doch im Laubwerk unsre Hände
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Fanden von selber sich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die Hecke konnt' es nicht wehren,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie hoch sie immer stund:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ich reichte dir die Beeren,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und du reichtest mir deinen Mund.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ach, schrittest du durch den Garten
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Noch einmal im raschen Gang,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie gerne wollt' ich warten,
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Warten stundenlang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus dem Schoß der Natur ins Reich der Sinne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt natürliche Aphrodisiaka, wie Kräuter, Gewürze und Düfte, die das sexuelle Lustempfinden steigern können. Und sie sind nicht mal schwer zu bekommen, sondern du hast sie wahrscheinlich sogar schon Zuhause.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als natürliches Viagra stehen feurige Gewürze ganz oben auf der Liste. Ob Ingwer, Chili oder Meerrettich – alles, was scharf ist, macht auch scharf. Denn die in den scharfen Gewürzen enthaltenen Stoffe und ätherischen Öle sorgen für eine bessere Durchblutung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Pflanzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Brennnessel (Urtica)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gesundheitsfördernde Heilwirkung der Brennnessel ist bekannt. Weniger bekannt ist ihre Anwendung als natürliches Viagra und ihre starke stimulierende Wirkung. Verwendet wird der Samen, der nach der Ernte im Sommer getrocknet wird und ideal für Müsli, Joghurt oder Salat ist. Der Brennnessel Samen hat die Eigenschaft, im Becken sowie den Genitalien die Blutzirkulation anzuregen. Zudem ist er sehr proteinhaltig, was wiederrum sehr gut gegen Impotenz und zur allgemeinen Stärkung dient.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Johanniskraut (Hypericum)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht nur die Nerven, sondern auch die Sexualhormone werden durch Johanniskraut angeregt. Nicht umsonst wird von dem Liebestee gesprochen, der für Erotik durch Stimmungsaufheller sorgt und als Scharfmacher die Libido steigern kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frauenmantel (Alchemilla)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie der Name schon vermuten lässt, eignet sich der Frauenmantel besonders für Frauen. Das Liebeskraut hat eine entkrampfende und entspannende Wirkung auf den Unterleib und stärkt die weiblichen Organe. Männer müssen nicht auf den Frauenmantel verzichten, bei ihnen soll er potenzsteigernd wirken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beifuß (Artemisia)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der gemeine Beifuß wächst zahlreich an Feld- und Wiesenrändern und ist eher ein unauffälliges Kraut. Beifuß ist sowohl in der Küche als Gewürz für zahlreiche Gerichte sowie als Heilkraut bekannt. Sein ätherisches Öl zählt zu den stärkten und beliebtesten natürlichen Aphrodisiaka und hat eine ausgesprochen lustanregende und zugleich berauschende Wirkung. Zur Herstellung eines Tees kannst du sowohl die Blätter als auch die Blüten verwenden. Ein Teelöffel getrocknete Pflanzenteile mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und abgedeckt drei Minuten ziehen lassen. Beifuß eignet sich auch zum räuchern und kann so ebenfalls seine stimulierende Wirkung entfalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anis (Piminella)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ursprünglich stammt Anis aus dem östlichen Mittelmeerraum, wird heute aber weltweit in den gemäßigten Gebieten mit gemäßigtem Klima angebaut. Die lichtliebende Pflanze wird seit der Antike als stimulierendes Gewürz eingesetzt. Denn Anis regt die Sekretion desweiblichen Hormons Östrogen an und fördert damit einen regelmäßigen weiblichen Zyklus. Männer sollten bei den Inhaltsstoffen von Anis vorsichtig sein, es hat sich gezeigt, dass zu viel Ouzo oder Pernod die Potenz einschränken können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Basilikum (Ocimum)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Basilikum kennt man als beliebte Zutat für Salate und als Kombipartner zu Tomaten. Aber das feine, leicht pfeffrig-würzige Aroma der Würzpflanze wirkt nicht nur appetitanregend, sondern auch luststeigernd. Die Inhaltsstoffe wirken entkrampfend auf die Verdauungsorgane und stärken das Nervenkostüm.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sellerie (Apium)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit seinem hohen Gehalt an Vitamin E und C stärkt der Sellerie nicht nur das Immunsystem, sondern auch so manches andere, was für ein gelingendes Liebesspiel vonnöten ist. Im Sellerie ist Androsteron enthalten, das den männlichen Sexuallockstoffen gleicht. Besonders potenzsteigernd soll übrigens Selleriesalat sein. Sellerie verliert seine aphrodisierenden Wirkstoffe beim Kochen. Also immer schön frisch verwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Liebstöckel (Levisticum)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besser bekannt als Maggikraut, hat der Liebstöckel einen leicht bitteren und herb würzigen Geschmack und wirkt wärmend und entkrampfend auf den Unterleib. Deshalb verhilft Liebstöckel eher den Frauen zu Lust und Liebe als den Männern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mönchspfeffer (Vitex)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Versuche haben gezeigt, dass der Mönchspfeffer einen positiven Einfluss auf den weiblichen Zyklus hat. Auch während der Wechseljahre kommt Mönchspfeffer häufig zum Einsatz. Außerdem wird bei der Einnahme die Freisetzung von Serotonin (Serotonin ist ein Botenstoff, der in unserem Nervensystem Informationen weitergibt) angekurbelt, was sich insgesamt Libido fördernd auswirkt. Wenn du die Pille nimmst, dann solltest du den Mönchspfeffer meiden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Echtes Eisenkraut (Verbena)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Echte Eisenkraut regt die Produktion von Oxytocin an, jenem Hormon, das unsere Bereitschaft zum Kuscheln erhöht. Außerdem enthält das Heilkraut Phytoöstrogene, die sich positiv auf den Eisprung auswirken sollen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mehr Lust auf Liebe?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pflanzen, Gewürze und Düfte können dir helfen, Zeiten der Lustlosigkeit zu überwinden. Manchmal reicht es bereits, mehr Sinnlichkeit zu erleben oder sich zu entspannen und zu genießen. Wie auch immer, finde es heraus. Wohlriechende Düfte, ein stimulierendes Gericht oder ein anregendes Bad dienen der sinnlichen Inszenierung, der raffinierten atmosphärischen Einstimmung. Lass dich inspirieren!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quellen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zeitschrift: Landliebe Land Apotheke Frühjahr 1 /2022, Seite 48 und 49
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buch: Aphrodisiaka Ars Edition ISBN 3-7607-1188-x
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buch: Scharfe Sachen – ein erotisches Kochbuch, Deutscher Taschenbuch Verlag, ISBN 3-423-36075-5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.freundin/aphrodisiaka
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.zentrum-der-gesundheit.de/bibliothek/naturheilkunde/aetherische-oele-uebersicht/muskatellersalbei
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-gartenexperte.de/gartenkraeuter-aphrodisiaka-natuerlich-das-liebesleben-anregen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-gartenexperte.de/gartenkraeuter-aphrodisiaka-natuerlich-das-liebesleben-anregen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.sanddornhof.at/kraeuter-magazin/aphrodiesierende-kraeuter/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kostbarenatur.net/wilde-kraeuter-fuer-die-liebe/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.news.de/reisen-und-leben/855700429/aphrodisierende-kraeuter-mit-wirkung-auf-libido-und-sexuelle-lust-brennnessel-pfefferminze-johanniskraut-basilikum-beifuss/1/
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.lubera.com/de/gartenbuch/kraeuter-als-natuerliches-aphrodisiakum-p4678
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.mein-schoener-garten.de/lifestyle/gruenes-leben/aphrodisierende-pflanzen-natuerliches-viagra-33796
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 12 Feb 2022 18:31:04 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/aphrodisiaka-elixiere-und-rezepte-fuer-die-liebe</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/lindenblatt-82f51f4c-4bfb579e-412923b5-189c8116.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Chili – ein Scharfmacher nicht nur für die Küche</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/chili-ein-scharfmacher-nicht-nur-fuer-die-kueche</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Produkte mit Chiliextrakt eignen sich sowohl für die anspruchsvolle Haarpflege als auch für die Haut- und Körperpflege. Chili oder scharfes Paprika-Öl wirken aufgrund der Inhaltsstoffe durchblutungsfördernd, anregend und antibakteriell.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_1773_klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Haare:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das im Chiliextrakt enthaltene Capsaicin verbessert die Durchblutung der Kopfhaut, so dass die Haarwurzeln mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Das hat zur Folge, dass das Haarwachstum angeregt wird und bei regelmäßiger Anwendung Haarausfall reduzieren kann. Bei fettigem Haar wird durch das Chiliextrakt die Talgproduktion gebremst, so dass die Haare länger frisch und schön aussehen. Des Weiteren kann Chiliextrakt die Bildung von Schuppen hemmen und lebloses und mattes Haar erhält dagegen mehr Glanz und Fülle.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hautpflege:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chiliextrakt bietet sich vor allem für schlaffe, fahle und gealterte Haut an. Wie bei der Kopfhaut, lässt der durchblutungsfördernde Effekt die Haut frischer, gesünder, jugendlicher und lebendiger erscheinen. Aber auch bei Hautirritationen kann Chiliextrakt hilfreich sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Körperpflege:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Besonders bei der Cellulitis Behandlung kann Chiliextrakt helfen. Auch hier steht die durchblutungsfördernde Wirkung im Vordergrund. Im Winter ist die Chili-Salbe (siehe Rezept) oder ein wärmendes Peeling mit Chiliextrakt eine wahre Wohltat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Chiliextrakt wird für ein Pflegeprodukt häufig mit einem hochwertigen Öl kombiniert. Das kann Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Olivenöl sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ernährung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Chili gilt als natürlicher Fatburner und wird von Kraftsportlern genauso geschätzt wie von Menschen die abnehmen oder was für ihre Figur tun möchten. Ähnlich wie körperliche Aktivität beim Sport steigert Capsaicin die Wärmebildung im Körper und lässt den Kalorienverbrauch ansteigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sollten Produkte mit Chiliextrakt nicht auf gereizte oder verletzte Haut aufgetragen werden. Von der Anwendung bei Kindern und Schwangeren wird abgeraten. Ebenso wenn du eine empfindliche Haut hast. Hier kann die Haut manchmal mit Rötungen oder einem brennenden Gefühl reagieren.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chiliextrakt darf auf keinen Fall mit den Augen in Berührung kommen. Nach der Anwendung die Hände gründlich reinigen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Chili-Salbe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Dauer 45 Minuten + 12 Stunden Ziehzeit)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Schmerzen des Bewegungsapparates
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zutaten für 100 ml
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 10 g getrocknete, scharfe Chilischoten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 100 ml Olivenöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 15 g Bienenwachs
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Chilischoten zerkleinern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Die zerkleinerten Chilis im Öl erwärmen und etwa 30 Minuten lang im heißen Öl belassen, dabei aber nicht anbraten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Im Öl abkühlen und über Nacht ziehen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Das Öl mit den Chilis erneut erwärmen, dann durch ein feines Sieb in ein Becherglas abfüllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4) Das Becherglas im Wasserbad warm halten und das Bienenwachs unterrühren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5) Die Chili-Salbe in einen sterilisierten Tiegel oder ein kleines Glas füllen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinweis: Die Chili-Salbe ist nicht für kleine Kinder und Schwangere geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anwendung: Auf die betroffene Stelle auftragen. Nach drei Tagen Anwendung mindestens eine Woche pausieren, damit die Haut nicht zu sehr gereizt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle: www.cosmacon.de/chiliextrakt und verschiedene Ausgaben der Naturapotheke.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 30 Jan 2022 17:31:29 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/chili-ein-scharfmacher-nicht-nur-fuer-die-kueche</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_1773_klein.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_1773_klein.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gänseblümchen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/gaensebluemchen</link>
      <description>Augenblümchen, Gänseliesl, Sonnentürchen, Tausendschön – das Gänseblümchen hat viele Namen. Der lateinische Name der Pflanze leitet sich von bellus für „hübsch“ ab und perennis für „ausdauernd“, da das Gänseblümchen eine unermüdliche Blühpflanze ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Augenblümchen, Gänseliesl, Sonnentürchen, Tausendschön – das Gänseblümchen hat viele Namen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der lateinische Name der Pflanze leitet sich von bellus für „hübsch“ ab und perennis für „ausdauernd“, da das Gänseblümchen eine unermüdliche Blühpflanze ist. Die Bezeichnung Gänseblümchen ist wohl auf den häufigsten Standort der Pflanze, die Gänsewiese, zurückzuführen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist eine der bekanntesten Pflanzen und bei Jung und Alt beliebt. Kinder winden sich Blütenkränze fürs Haar daraus, Erwachsene überprüfen, ob ihre Gefühle vom Wunschpartner erwidert werden (er / sie liebt mich, liebt mich nicht ...). Doch das Gänseblümchen kann noch mehr: Mit seinen weißen, an den Spitzen oftmals rosa auslaufenden Blütenblättern und den goldgelben Staubbeuteln verziert es langweilige Rasenflächen – und ist noch dazu lecker und gesund.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.apotheken.de/alternativmedizin/heilpflanzen/8348-ganseblumchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Essbare Blüten: Das Gänseblümchen | BR Wissen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/IMG_7962.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus der Gattung Bellis kommt lediglich Bellis perennis außerhalb des Mittelmeerraums auch in Mittel- und Nordeuropa vor. Bellis perennis wird in Mitteleuropa als ein Archäophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            betrachtet, der durch Schaffung von weiträumigen Wiesen und Weiden in vorgeschichtlicher Zeit zu einer weiten Ausbreitung nach Norden kam. Zum so häufigen Auftreten dieser Pflanze kam es jedoch erst mit der Einführung von Rasenflächen in Gärten und Parks. Durch den Menschen wurde diese Art später auch in Nord- und Südamerika, längs der pazifischen Küste, auf Madeira und Neuseeland angesiedelt. Sie ist darüber hinaus auch ein Neophyt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            in Sichuan, Australien, auf Hawaii und den Azoren. Häufig ist die Ausbreitung nicht gezielt erfolgt, sondern durch eine Verunreinigung von Grassamen durch die Samen des Gänseblümchens – fachsprachlich wird diese Ausbreitungsform auch als Speirochorie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bezeichnet. In den Allgäuer Alpen steigt es im Tiroler Teil auf der Wildmahdalpe bis in eine Höhenlage von 2.040 Meter auf. Bevorzugte Standorte sind Weiden, Parkrasen und Gärten auf nährstoffreichem Untergrund, bewachsene Bahndämme; ein regelmäßiger Schnitt ist erforderlich, da die Gräser und Wildblumen sonst die niedrig wachsenden Gänseblümchen überwuchern. Da Bellis perennis eine Speicherpflanze ist, überlebt sie den Winter im Schnee. Auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen ist sie auch Zeiger für verdichtete Böden und übernutzte Wiesen und Weiden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gänseblümchen ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 4 bis 15 cm erreicht. Am kurzen, aufrechten Rhizom befinden sich faserige Wurzeln. Die in einer dichten Blattrosette zusammenstehenden Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der geflügelte Blattstiel ist mindestens so lang wie die Blattspreite. Die einfache Blattspreite besitzt nur einen Mittelnerv, ist spatelförmig bis verkehrt-eiförmig, 6 bis 40 Millimeter lang und 4 bis 20 Millimeter breit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jede Blattrosette bringt von März bis November ununterbrochen aufsteigende bis aufrechte, blattlose, meist 5 bis 15 cm lange Blütenstandsschäfte mit einzelnstehenden Blütenkörbchen hervor. Der körbchenförmige Blütenstand enthält Hüllblätter, die einen bewimperten Rand besitzen. Die mehr als hundert Blüten sind – wie für Korbblütler typisch – auf der verbreiterten Sprossachse, dem so genannten Blütenstandsboden angeordnet. Randständig sind die weißen oder auch rosa, purpurn oder bläulichen, zygomorphen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , weiblichen, 4 bis 8 mm langen Zungenblüten in zwei Reihen angeordnet. Im Zentrum des Blütenkörbchens stehen zwischen 75 und 125 gelbe, zwittrige und trichterförmige radiärsymmetrische, 1,5 mm lange Röhrenblüten. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen, einfächrigen Fruchtknoten verwachsen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Früchte sind nicht wie viele Arten der Korbblütengewächse mit einem Pappus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ausgestattet. Bei den 1 bis 2 mm langen Achänen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            handelt es sich um gekrönte Schließfrüchte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , bei der Frucht- und Samenschale miteinander verwachsen sind. Die Samen sind endospermlos
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gänseblümchen kann mit dem Alpenmaßliebchen (Aster bellidiastrum) verwechselt werden. Das ist aber größer und der Körbchenboden ist nicht hohl.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was für einen Laien wie eine einzige Blüte aussieht, ist tatsächlich eine Scheinblüte (Pseudanthium). Das Blütenkörbchen richtet sich aufgrund des Heliotropismus immer nach der Sonne und schließt sich abends sowie bei schlechtem Wetter. Die Blütenkörbchen von Bellis perennis, welche von Februar bis in den November hinein aufblühen, werden von Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und vor allem Fliegen besucht. Zum Teil findet bei diesen Blütenbesuchen Fremdbestäubung statt. Auch verhilft dies zu einer Form der Selbstbestäubung, der sogenannten Geitonogamie, d. h. die einzelnen Blüten innerhalb eines Blütenköpfchens bestäuben sich gegenseitig. Die Selbstbestäubung innerhalb einer Einzelblüte (Autogamie) ist fraglich, jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Blüten sind, wie für Korbblütler typisch, vormännlich. Bei bestäubten Blüten entwickelt sich aus dem Fruchtknoten ein Nüsschen, die sogenannte Achäne. Das Gänseblümchen nutzt eine Reihe sehr unterschiedlicher Strategien zur Ausbreitung dieser Achänen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gänseblümchen ähnelt im Geschmack dem Feldsalat und schmeckt auch leicht nussig. Junge Blätter sind besonders mild. Die Blüten sind leicht bitter mit einem Hauch Kamille. Noch geschlossene Knospen haben eine säuerliche Note. Das Gänseblümchen beinhaltet u.a. die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium sowie Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe wie z.B. Saponine, Gerbstoffe und Flavonoide. Gänseblümchen enthalten zudem Inulin. Dieser Ballaststoff gelangt unverdaut in den Dickdarm und wirkt verdauungsfördernd. Vom Gänseblümchen sind Blätter, Knospen und Blüten genießbar. Es eignet sich als Zutat und/oder essbare Dekoration zu pikanten und süßen Speisen. Roh z.B. in Salaten, Aufstrichen, Kräutertopfen oder gekocht in vielen Gemüsegerichten wie z.B. Suppe oder Spinat. Eingelegt in Marinade kann es auch als falscher Kapernersatz konserviert werden. Süßspeisen werden mit Gänseblümchen-Dekoration besonders ansehnlich. Gänseblümchen können auch als Dekoration in Getränken wie z.B. Limonaden oder Smoothies verwendet werden. Besonders hübsch wirken sie als Blüten-Eiswürfel. Getrocknet wird das Gänseblümchen auch als Zutat zu Teemischungen verwendet (z.B. Hustentee). Es sollten vorrangig junge Blätter verwendet werden, da ältere einen herben Beigeschmack entwickeln können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Naturheilkunde stuft das Gänseblümchen u.a. als stoffwechselanregend, schleimlösend und entzündungshemmend ein. Verwendet wird es z.B. bei Atemwegs- und Hauterkrankungen sowie bei Verletzungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mythologie und Kunst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Gänseblümchen sind Blumen fürs Gemüt. Liebling der Kinder und alten Leute. Ostara, der Fruchtbarkeitsgöttin und Freyja, der Liebesgöttin, geweiht. Symbol der Mutterliebe, da sie am Abend oder bei Regen den Blütenkranz schützend über den Blütenkorb schließen. Für viele christliche Tugenden sind sie symbolisch: die Reinheit, die Anspruchslosigkeit, die Bescheidenheit. Auf zahlreichen Tafelbildern der großen Meister erscheinen sie auf dem Grasteppich zu Füßen von Maria, Jesus oder anderen heiligen Personen zusammen mit Veilchen und Erdbeeren. Auf Botticellis „Geburt der Venus“ reicht eine Nymphe der Göttin einen Mantel, der ganz mit Bellis bestickt ist. Zur Zeit des Minnesanges durfte der Ritter, der das Herz seiner Dame gewonnen hatte, Bellis auf sein Wappenschild gravieren. Auch auf dem Wappen vom französischen König Ludwig IX. (1214–1270) wurde das Gänseblümchen zusammen mit der Lilie aufgenommen. Dazu ließ er sich einen Ring mit einem geflochtenen Blütenkranz anfertigen. Maßliebchen erinnert an das holländische Sprichwort „Mâte lêfte, lânge lêfte = maßvolle Liebe, lange Liebe“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Märchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gänseblümchen nach Hans Christian Andersen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Draußen auf dem Lande, dicht am Wege, lag ein Landhaus; du hast es doch ganz gewiss selbst schon einmal gesehen! Davor liegt ein kleines Gärtchen mit Blumen und einem Zaun, der gestrichen ist. Dicht dabei am Graben, mitten in dem herrlichen grünen Grase, wuchs ein kleines Gänseblümchen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonne schien ebenso warm und schön darauf herab, wie auf die großen, reichen Prachtblumen im Garten, und deshalb wuchs es von Stunde zu Stunde. Eines Morgens stand es entfaltet da mit seinen kleinen, weißen Blättern, die wie Strahlen rings um die kleine gelbe Sonne in der Mitte sitzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es dachte gar nicht daran, dass kein Mensch es dort im Grase sah und dass es nur ein armes, verachtetes Blümchen sei. Nein, es war froh und wandte sich der warmen Sonne entgegen, sah zu ihr auf und horchte auf die Lerche, die in den Lüften sang.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das kleine Gänseblümchen war so glücklich, als ob ein großer Festtag sei, und doch war es nur ein Montag. Alle Kinder waren in der Schule. Während sie auf ihren Bänken saßen und lernten, saß es auf seinen kleinen grünen Stiel und lernte auch von der warmen Sonne und allem ringsumher, wie gut Gott ist, und es erschien ihm recht, dass die kleine Lerche so deutlich und schön alles sang, was es selbst im Stillen fühlte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und das Gänseblümchen sah mit einer Art Ehrfurcht zu dem glücklichen Vogel empor, der singen und fliegen konnte, aber es war gar nicht traurig darüber, dass es selbst das nicht konnte. „Ich sehe und höre ja!" dachte es. "Die Sonne bescheint mich und der Wind küsst mich! Ach, wie reich bin ich doch beschenkt!"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Innerhalb des Zaunes standen so viele steife, vornehme Blumen; je weniger Duft sie hatten, um so hochmütiger erhoben sie ihr Haupt. Die Bauernrosen bliesen sich auf, um größer als die Rosen zu sein, aber die Größe macht es nicht! Die Tulpen hatten die allerschönsten Farben; das wussten sie wohl und hielten sich kerzengerade, damit man sie noch besser sehen konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie beachteten das junge Gänseblümchen da draußen gar nicht, aber dies sah desto mehr nach ihnen und dachte: „Wie reich und schön sie sind! Ja, zu ihnen fliegt gewiss der prächtige Vogel herunter und besucht sie! Gott sei Dank, dass ich so dicht dabeistehe, da kann ich doch den Staat mit ansehen!" Und gerade, wie es das dachte, kam die Lerche herabgeflogen, aber nicht zu den Bauernrosen und Tulpen, nein, nieder ins Gras zu dem armen Gänseblümchen. Das erschrak so vor lauter Freude, dass es gar nicht wusste, was es denken sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der kleine Vogel tanzte rings um das Gänseblümchen herum und sang: „Nein, wie ist doch das Gras so weich! Und sieh, welch eine süße kleine Blume mit Gold im Herzen und Silber im Kleid!" Der gelbe Punkt in dem Gänseblümchen sah ja auch aus wie Gold, und die kleinen Blätter ringsherum glänzten silberweiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie glücklich das kleine Gänseblümchen war, nein, das kann niemand begreifen! Der Vogel küsste es mit seinem Schnabel, sang ihm etwas vor und flog dann wieder in die blaue Luft empor. Es dauerte bestimmt eine ganze halbe Stunde, bevor das Blümchen wieder zu sich kam.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Halb verschämt und doch innerlich beglückt sah es zu den anderen Blumen im Garten hinüber. Sie hatten gesehen, welche Ehre und Glückseligkeit ihm widerfahren war, sie mussten ja begreifen, welche Freude das war. Aber die Tulpen standen noch einmal so steif wie vorher und waren ganz spitz im Gesicht und sehr rot, denn sie hatten sich geärgert. Die Bauernrosen waren ganz dickköpfig. Es war doch bloß gut, dass sie nicht sprechen konnten, sonst hätte das Gänseblümchen eine ordentliche Predigt bekommen. Die arme, kleine Blume konnte wohl sehen, dass sie nicht guter Laune waren, und das tat ihr von Herzen leid.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im selben Augenblick kam ein Mädchen mit einem großen, glänzend scharfen Messer in den Garten. Sie ging gerade auf die Tulpen zu und schnitt eine nach der anderen ab. „Ach!" seufzte das kleine Gänseblümchen, „das ist doch schrecklich! Nun ist es vorbei mit ihnen!" Dann ging das Mädchen mit den Tulpen fort. Das Gänseblümchen aber war heilfroh, dass es draußen im Grase stand und nur eine kleine ärmliche Blume war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es fühlte sich sehr dankbar, und als die Sonne unterging, faltete es seine Blätter, schlief ein und träumte die ganze Nacht von der Sonne und dem kleinen Vogel.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am nächsten Morgen, als die Blume glücklich wieder all ihre weißen Blättchen wie kleine Arme dem Licht und der Luft entgegenstreckte, erkannte sie des Vogels Stimme, aber was er sang, klang so traurig. Ja, die arme Lerche hatte guten Grund dazu, sie war gefangen worden und saß nun in einem Bauer dicht an dem offenen Fenster. Sie sang davon, frei und glücklich umherzufliegen, sang von dem jungen, grünen Korn auf den Feldern und von den herrlichen Reisen, die sie auf ihren Schwingen hoch in die Luft hinauf machen konnte. Der arme Vogel war in keiner glücklichen Stimmung. Gefangen saß er in einem engen Käfig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kleine Gänseblümchen wollte ihm so gerne helfen, aber wie sollte sie das anfangen, ja, es war schwer, einen Weg zu finden. Es vergaß fast, wie schön alles rundherum war, wie warm die Sonne schien und wie schön seine eigenen Blätter aussahen. Ach, sie konnte nur an den armen Vogel denken, für den sie doch gar nichts tun konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu gleicher Zeit kamen zwei kleine Jungen aus dem Garten; der eine hatte ein Messer in der Hand, ebenso groß und scharf wie das, mit dem das Mädchen die Tulpen abgeschnitten hatte. Sie gingen gerade auf das kleine Gänseblümchen zu, das gar nicht begreifen konnte, was sie wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Hier können wir uns einen prächtigen Rasenfleck für die Lerche herausschneiden!" sagte der eine Junge und begann ein Viereck tief um das Gänseblümchen herum herauszuschneiden, so dass es mitten in den Rasenfleck zu stehen kam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Reiß die Blume ab!" sagte der andere Junge und das Gänseblümchen zitterte ordentlich vor Angst, denn abgerissen werden, hieß ja das Leben verlieren, und nun wollte es so gern leben, da es doch mit dem Rasenfleck in das Bauer zu der gefangenen Lerche kommen sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Nein, lass sie sitzen!" sagte der andere Knabe, „sie sieht doch hübsch aus!" Und so blieb sie stehen und kam mit in das Bauer zu der Lerche.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber der arme Vogel klagte laut über die verlorene Freiheit und schlug mit den Flügeln gegen den Eisendraht des Käfigs. Das kleine Gänseblümchen konnte nicht sprechen, konnte nicht ein tröstendes Wort sagen, wie gerne sie es auch wollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So verging der ganze Vormittag. „Hier ist kein Wasser!" sagte die gefangene Lerche, „sie sind alle fortgegangen und haben vergessen, mir einen Tropfen zu trinken zu geben! Mein Hals ist trocken und brennend! Es ist, als ob Feuer und Eis in mir wären und die Luft ist so schwer! Ach, ich muss sterben, muss fort von dem warmen Sonnenschein, dem frischen Grün, von all der Herrlichkeit, die Gott geschaffen hat!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            Sie bohrte ihren Schnabel in den kühlen Rasenfleck, um sich dadurch ein wenig zu erfrischen; da fielen ihre Augen auf das Gänseblümchen. Der Vogel nickte ihm zu, küsste es mit dem Schnabel und sagte: „Du musst auch hier drinnen verwelken, du arme, kleine Blume! Dich und den kleinen, grünen Rasenfleck hat man mir für die ganze Welt gegeben, die ich draußen hatte! Jeder kleine Grashalm soll für mich ein grüner Baum sein, jedes von deinen weißen Blättchen eine duftende Blume! Ach, ihr erzählt mir nur, wie viel ich verloren habe!"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „Wer ihn doch trösten könnte!" dachte das Gänseblümchen, aber es konnte kein Blatt bewegen. Doch der Duft, der aus den feinen Blättchen strömte, war weit stärker, als man ihn sonst bei dieser Blume findet. Das merkte der Vogel auch, und obgleich er vor Durst verschmachtete und in seiner Pein die grünen Grashalme abriss, berührte er doch das Blümchen nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurde Abend, und noch immer kam niemand und brachte dem armen Vogel einen Tropfen Wasser; da streckte er seine hübschen Flügel aus, schüttelte sie krampfhaft und sein Gesang war sehr wehmütig. Das kleine Köpfchen neigte sich der Blume entgegen, und des Vogels Herz brach vor Durst und Sehnsucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da konnte das Blümchen nicht mehr, wie am Abend vorher, seine Blätter zusammenfalten und schlafen, sie hingen krank und traurig zur Erde nieder.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst am nächsten Morgen kamen die Knaben, und als sie den Vogel tot sahen, weinten sie. Sie weinten viele Tränen und gruben ihm ein niedliches Grab, das mit Blumenblättern geschmückt wurde. Des Vogels Leiche kam in eine schöne, rote Schachtel; königlich sollte er begraben werden, der arme Vogel! Als er lebte und sang, vergaßen sie ihn, ließen ihn im Bauer sitzen und Durst leiden, nun bekam er Pracht und viele Tränen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber der Rasenfleck mit dem Gänseblümchen wurde auf die Landstraße in den Staub geworfen. Niemand dachte an sie, die doch am meisten für den kleinen Vogel gefühlt hatte und ihn so gerne getröstet hätte!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aberglaube
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Gänseblümchen ist einer der ersten Frühlingsboten und es heißt, wer die ersten drei Gänseblümchen im Frühjahr esse, werde das restliche Jahr von Zahnschmerzen, Augenbeschwerden und Fieber verschont. Und wer getrocknete Gänseblümchen bei sich trüge, die am Johannistag mittags zwischen 12 und 13 Uhr gepflückt wurden, dem ginge keine wichtige Arbeit schief.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verwendung findet das Gänseblümchen auch als Orakel, indem die einzelnen Blütenblätter einer Blüte verbunden mit alternierenden Abzählreimen (etwa: …liebt mich, liebt mich nicht, liebt mich…) abgezupft werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pflanzen die vor 1492 eingeführt wurden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pflanzen, die sich in Gebieten nach 1492 ansiedeln, in denen sie zuvor nicht heimisch waren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ungewollte Ausbreitung von Pflanzen als Saatgutbegleiter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gänseblümchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gänseblümchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zygomorph, Bezeichnung für Blüten mit nur einer Symmetrieebene, die die Blüte in zwei spiegelbildliche Hälften zerlegt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Gesamtheit haarartiger Gebilde an der Spitze bei den Früchten (Achänen) von Korbblütlern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Form einer nussähnlichen Schließfrucht
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Schließfrucht ist eine Frucht, die in geschlossenem Zustand von der Pflanze abfällt und sich auch bei der Reifung nicht öffnet. Ausbreitungseinheit ist somit die Frucht selber. Essbare Früchte werden durch Tiere aufgenommen und der Samen über den Kot ausgeschieden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Endosperm ist einer der drei Hauptbestandteile des Samens der Samenpflanzen (Spermatophyta). Es umgibt typischerweise den Embryo und wird seinerseits von der Samenschale umschlossen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gänseblümchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/kraeuter-gewuerze/wildkraeuter/gaensebluemchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/kraeuter-gewuerze/wildkraeuter/gaensebluemchen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref15" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [15]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Symbolik der Pflanzen von Marianne Beuchert, 2. Auflage 1996, ISBN 3-458-16738-2
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref16" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [16]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Medienwerkstatt Mühlacker 2008
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref17" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [17]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Gänseblümchen
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 15 Jan 2022 15:00:26 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schlehe, Schlehdorn, Schwarzdorn</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schlehdorn
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Prunus spinosa), auch Schwarzdorn oder Sauerpflaume genannt, ist sehr anspruchslos, was den Boden angeht; er liebt aber sonnige Lagen an Waldrändern, Wegen und Felshängen. Als Heckenpflanze ist der Schlehdorn weit verbreitet und wo er auftritt, wuchert er wegen seiner starken Wurzelausläufer gerne. Die Schlehe gehört zu den wichtigsten Wildsträuchern für Tiere: Im Frühjahr bietet ihre überbordende Blütenpracht noch vor dem Laubaustrieb zahlreichen Insekten einen reich gedeckten Tisch; in ihrem Dornengestrüpp finden zahlreiche Vögel sichere Brutplätze und ihre Beeren versorgen sie bis weit in den futterarmen Winter hinein mit gehaltvoller Nahrung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.br.de/radio/bayern1/schlehen-114nd der Karpaten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5760klein.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Name der Schlehe (von mittelhochdeutsch slēhe) ist wohl auf die Farbe ihrer Frucht zurückzuführen und leitet sich von dem indogermanischen Wort (S)li ab, was „bläulich“ bedeutet. Im Althochdeutschen wurde die Schlehe als sleha bezeichnet. Die slawischen Varianten wie das russische „Слива“ (Sliwa) oder das serbokroatische „šljiva“ (davon abgeleitet: Sliwowitz) bedeuten Zwetschge.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vorkommen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Heimat des Schlehdorns erstreckt sich über Europa, Vorderasien bis zum Kaukasus und Nordafrika. In Nordamerika und Neuseeland gilt er als eingebürgert. Im hohen Norden und auf Island sind keine Bestände belegt. Er vermehrt sich durch Aussaat und durch Wurzelausschläge.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schlehdorn bevorzugt sonnige Standorte an Weg- und Waldrändern und felsigen Hängen oder in Gebüschen, bei eher kalkhaltigen, oft auch steinigen Böden. Als Heckenpflanze ist er weit verbreitet. Man findet ihn häufig in Gesellschaft von Wacholder, Berberitze, Haselnuss, Wildrosen und Weißdornarten. Auf den Dünen an der Ostsee ist er insbesondere mit Weiden vergesellschaftet. Der Schlehdorn besiedelt geeignete Standorte von der Ebene bis in Höhenlagen von 1.600 m.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlehenbüschegesellschaften gelten als Bindeglied in der Sukzession
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            zum Hainbuchen-, Buchen- oder Eichenwald. Zahlreiche Funde von Schlehenkernen in neolithischen Feuchtbodensiedlungen zeigen, dass er spätestens während der Jungsteinzeit nach Mitteleuropa eingewandert ist. Im Pfahlbaudorf Sipplingen am Bodensee (Schicht 11, dendrochronologisch um 3300 v. Chr. datiert) gibt es durchlochte Schlehenkerne, die offenbar als Kette getragen wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der sommergrüne, sparrige und sehr dornenreiche Schlehdorn wächst als Strauch oder als kleiner, oft mehrstämmiger Baum, der bis zu 40 Jahre alt werden kann. Er erreicht gewöhnlich Wuchshöhen von drei Metern. In seltenen Fällen können auch Exemplare bis sechs Meter Höhe beobachtet werden. Da die zahlreichen Kurztriebe beinahe im 90°-Winkel von den Langtrieben abstehen, zeigt die Schlehe ein typisch stark verästeltes Erscheinungsbild. Flach verzweigte, bizarre Krüppelformen entstehen durch Wildverbiss oder auch dauerhaft starke Winde und sind insbesondere in den Eichengebüschen der Nordseeküste und den Hängen des Oberrheingrabens anzutreffen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die flachwurzelnde Schlehe besitzt eine sehr dunkle, schwärzliche Rinde, die im fortgeschrittenen Alter in schmale Streifen zerreißt. Die Rinde der Triebe ist rotbraun gefärbt und filzig bis fein behaart, später verkahlen sie. Die Zweige zeigen eine rundliche bis kantige Form und sind mit zahlreichen Kurztrieben besetzt. Die Kurztriebe bilden Dornen aus, die im botanischen Sinne umgewandelte Seitentriebe sind und als eine Anpassungsleistung an Trockenheit gedeutet werden. Langtriebe besitzen keine echte Endknospe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 1,5 bis 2 Millimeter langen, hellbraunen Knospen stehen meist zu dritt über einer Blattnarbe, wobei es sich bei den seitlichen gewöhnlich um Blütenknospen handelt, die rundlicher gestaltet sind als die ovalen bis oval-kugeligen Blattknospen. Am Ende der Kurztriebe kommen Blütenknospen oft ohne Internodien gehäuft vor. Die Blätter sind in der Knospenlage gerollt. Die Knospenschuppen sind meist behaart oder bewimpert und laufen in einer Spitze aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Laubblätter des Schlehdorns stehen an zwei bis zehn Millimeter langen Blattstielen, die leicht behaart sein können, jedoch meist drüsenlos sind. Die Blätter sind wechselständig und häufig büschelig-spiralig angeordnet. Sie fühlen sich relativ weich an. Die Blattspreite entwickelt eine Länge von zwei bis fünf Zentimeter und eine Breite zwischen ein und zwei Zentimeter. Sie bildet eine verkehrt-eiförmige Form aus, die sich zum Blattgrund hin keilförmig verschmälert und in einer spitzen bis stumpfen Blattspitze ausläuft. Der Blattrand weist eine doppelte, feine Zähnung auf. Junge Blätter bilden an ihrer Blattunterseite zunächst eine flaumige Behaarung aus, verkahlen in der Folge und zeigen dann eine mittelgrüne Färbung. Die Blattoberseite ist unbehaart und von dunkelgrüner Farbe. Linealische, am Rand gezähnte Nebenblätter überragen gewöhnlich den Blattstiel. Am Grund der Blattspreite befinden sich Nektarien.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die weißen Blüten des Schlehdorns erscheinen im März und April – lange vor dem Laubaustrieb. Dadurch lässt sich die Schlehe in diesem Zeitraum leicht vom Weißdorn unterscheiden, dessen Blüten erst nach den Blättern gebildet werden. Die an kurzen, starr abstehenden, meist kahlen Blütenstielen stehenden Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig und zwittrig. Ihr Durchmesser beträgt etwa 1,5 cm. Sie bilden sich an den verdornten Kurztrieben und stehen dort sehr dicht einzeln oder zu je zwei aneinander. Charakteristisch ist ihr leichter Mandelduft. Der Blütenbecher ist glockig. Der Kelch besteht aus fünf dreieckigen bis ovalen Kelchblättchen. Sie werden etwa 1,5 bis 2 mm lang und sind am Rand unregelmäßig fein gezähnt. An der Außenseite ist der Kelch unbehaart. Die ovalen, ganzrandigen Kronblätter erreichen eine Länge von etwa sechs bis acht Millimeter. Sie sind nicht miteinander verwachsen und umgeben die etwa zwanzig fünf bis sieben Millimeter langen Staubblätter mit gelben oder rötlichen Staubbeuteln. Diese umgeben einen einzigen Griffel. Der mittelständige Fruchtknoten ist weit in den Achsenbecher eingesenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An einem aufrechten Fruchtstiel entwickelt sich eine kugelige bis schwach ellipsoide, gefurchte Steinfrucht mit einem Durchmesser von 6 bis 18 mm. Sie ist blauschwarz bereift, eine Behaarung wird nicht ausgebildet. Das grüne Fruchtfleisch löst sich nicht vom Steinkern. Der mehr oder weniger doppelspitzige Steinkern besitzt eine kugelige bis linsenförmige Gestalt. Er wird etwa neun Millimeter lang und sechs Millimeter breit, ist pockennarbig, meist von rauer Struktur und mit netzartigen Adern. Von der Rückenfurche gehen schräg gestellte Kammstriche ab. Das Fruchtfleisch ist zunächst sehr sauer und herb – erst nach Frosteinwirkung wird es schmackhafter. Die Fruchtreife erfolgt ab Oktober bis November. Als Wintersteher bleiben die Früchte den Winter über am Strauch. Tiere, die den Samen der Frucht wieder ausscheiden, übernehmen die Ausbreitung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestäubung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Innenseite des Blütenbechers sondert reichlich Nektar ab, so dass die Schlehe für zahlreiche Insekten im zeitigen Frühjahr eine wertvolle Nahrungsquelle darstellt. Die Schlehe wird von Insekten bestäubt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Schlehe kann mit der Kirschpflaume (Prunus cerasifera) oder mit der Veredlungsunterlage der Pflaume verwechselt werden. Die Kirschpflaume blüht früher, bereits von März bis April und die Zweige sind nur wenig bedornt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die fünfblättrigen weißen Blüten sind eine wichtige Nektarquelle im Frühjahr, neben Haus- und Wildbienen tummeln sich hier Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge wie Zitronenfalter, Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge und Landkärtchen. So gilt der Schwarzdorn als typischer Schmetterlingsstrauch, zumal die Blätter von rund 70 Schmetterlingsarten zur Eiablage aufgesucht werden, darunter seltene Arten wie der Segelfalter und das Gelbe Ordensband. Im Sommer bieten sein struppiger Wuchs und seine Dornen den Nestern von Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig Schutz. Vögel wie der Neuntöter nutzen Schlehenhecken daneben gerne als „Futterplatz“: Der Neuntöter spießt seine Beutetiere wie Insekten oder Mäuse gerne an den Dornen der Schlehe auf, um sie so leichter verzehren zu können. Und ab Herbst locken dann die schwarz-blauen, herben Schlehenfrüchte nicht nur Tiere zum Verzehr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Früchte der Schlehe, die aussehen wie Miniatur-Pflaumen, sind erst nach dem ersten Frost genießbar. Alternativ kann man sie auch schon vorher ernten und in der Tiefkühltruhe einfrieren. Die Frosteinwirkung ist unerlässlich für den puren Genuss und die Weiterverarbeitung in Saft, Gelee, Schlehengeist, Schlehenbrand oder Schlehen-Likör. Durch die Kälte werden Gerbstoffe abgebaut, was den Geschmack abmildert. Vorher schmecken die Schlehen-Beeren einfach nur extrem sauer und bitter und hinterlassen ein pelziges Gefühl auf Lippen und Zunge. Nach dem Frost oder dem Einfrieren kommen die typischen süßlich-herben Geschmacksnoten zum Vorschein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kleinen Schlehen-Beeren gelten als Superfood – und zwar schon seit der Steinzeit! So hatte etwa der Wanderer Ötzi welche als Proviant dabei auf seinem beschwerlichen Weg durch die Alpen. Auch bei den Ausgrabungen der Pfahlbauten am Bodensee, die aus Neolithikum und Bronzezeit stammen, wurden Schlehenkerne gefunden, die auf ihren Konsum hindeuten. Tatsächlich sind die kleinen Früchte auch sehr gesund und enthalten Fruchtsäuren, Mineralien und Vitamin C. Auch Hildegard von Bingen empfahl, sie mit Honig gesüßt zu verzehren. Doch auch schon die Blüten sind sehr gesund. Eine alte Weisheit besagt, man solle die ersten drei Blüten einer Schlehe essen, um das ganze Jahr über von Fieber bzw. Grippe verschont zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sloe Gin – der etwas andere Schlehenlikör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft wird Sloe (englisch sloe = Schlehe) Gin oder Sloeberry Gin als Äquivalent des deutschen Begriffs Schlehenlikör gesehen, obwohl das nicht ganz richtig ist. Sloe Gin ist ursprünglich typisch britisch – und natürlich ist es der jeweils verwendete Gin, der mit seinen Geschmacksnuancen und seiner Vielschichtigkeit den Ton angibt. Die fruchtig-herben Noten der Schlehenbeere ergänzen ihn zu einem runden, warmen Gesamteindruck.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlehen &amp;amp; Gin – die Beere ist wichtigste Zutat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klein, schwarz-blau und unscheinbar ist die Beere der Schlehe, die dem Sloe Gin seinen unvergleichlichen Geschmack und die ansprechende, kristallrote Farbe schenkt. Erst nach dem ersten Frost sind sie genießbar und werden darum verhältnismäßig spät geerntet. Die Kälte baut die Gerbstoffe ab, die sich in den seit Jahrhunderten als Superfrucht geschätzten Beeren befinden, wodurch sie ihre Bitterkeit verlieren. Zurück bleibt der Geschmack kleiner herber Pflaumen, der nicht von Ungefähr kommt, ist die Schlehe, als wilde Steinfrucht, doch mit der Pflaume verwandt. Die Kälte treibt nicht nur die bitteren Nuancen aus, sondern lässt die süßen ein und zaubert die typischen Noten nach Marzipan und Mandel hervor. Diese ergänzen und bereichern auch die geschmacklichen Facetten eines Sloe Gin. Er enthält übrigens mindestens 25% Vol. Alkohol und ist damit hochprozentiger als andere Schlehen-Liköre, die um die 15% Vol. liegen. Dadurch ist der Schlehen Gin weniger süß im Geschmack.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sloe Gin Herstellung – so kommt er in die Flasche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Sloe Gin werden die Früchte des Schlehdorns in Gin angesetzt und mazeriert. Dabei entzieht hinzugefügter Zucker den Steinfrüchten ihren Saft. Je nach Reifegrad der verwendeten Schlehen ergeben sich feine Nuancen von Fruchtsäure- und Waldbeerenaromen. Seine leicht bittersüße Note verdankt der Sloe Gin der Blausäure, die aus den Kernen der Früchte stammt. Weitere geschmackliche Nuancen erhält der Schlehen-Gin-Likör je nach Rezept natürlich aus den Botanicals der verschiedenen Gins oder auch aus zusätzlichen Gewürzen und Fruchtzutaten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie trinkt man Sloe Gin?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Traditionell ist der Sloe Gin in Großbritannien als häuslicher Winterlikör beliebt. Oft zu Hause mit eigens gepflückten Schlehenbeeren angesetzt, ähnelt der Schlehen-Gin in seiner ursprünglichen Verbreitung und Verwendung einem hierzulande nach überliefertem Familienrezept zubereiteten Pflaumen-Likör oder Johannisbeer-Likör. Als durch Zimt, Nelken oder andere Gewürzen ergänzter Wärmespender zur Weihnachtszeit oder auch in den sonnigeren Monaten als treuer Begleiter bei Ausflügen in die Natur hat sich Sloe Gin im Vereinten Königreich längst bewährt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sloe Gin Cocktails
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit der Wiederentdeckung des Gins als die Bar-Spirituose schlechthin spielt allerdings auch der Sloe Gin seine Rolle als besondere Variante des Klassikers – pur oder in Longdrinks und Sloe Gin Cocktails, denen der Likör (mehr als nur) eine besondere Note gibt. Durch den Geschmack der Schlehen ergänzte Klassiker wie ein Sloe Gin Tonic schmecken ebenso fantastisch, wie die Kombination des kristallroten Schlehenlikörs mit Bitterlemon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Außerdem zu empfehlen: Den traditionellen Gin-Fizz mit Sloe Gin abwandeln. Die Frische dieses beliebten Longdrinks wird durch den beerigen Geschmack besonders bereichert – mit einer Zitronenscheibe garniert ist der Sloe Gin-Fizz ein garantierter Genuss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sloe Gin-Fizz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           #5 cl Sloe Gin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 cl frischer Zitronensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 cl Zuckersirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 10 cl Soda
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Eiswürfel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Sloe Gin, Zitronensaft und Zuckersirup und ein paar Eiswürfel zusammen in den Shaker geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Sehr gut schütteln, da nur so die schaumige Krone des Gin-Fizz entstehen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # In ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln abseihen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Als Garnitur bietet sich eine Zitronenscheibe an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Charlie Chaplin Cocktail Bowle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 ml Sloe Gin zum Beispiel Hayman´s
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 300 ml Prinz Rosen-Marillen Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 250 ml Limettensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Eiswürfel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Als Garnitur bieten sich Zitronenscheiben an
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle Cocktails:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlehen-Orangensaft Cocktail (Foto oben)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 150 ml Orangensaft
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 30 ml Schlehensirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 30 ml Schlehenlikör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Orangenscheibe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Den Orangensaft in ein Glas füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Über einen Löffel den Sirup und den Likör am Rand des Glases einlaufen lassen, sodass der Orangensaft dekorativ unterschichtet wird
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Mit einer Orangenscheibe dekorieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlehen Vanille Likör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1000 g reife Schlehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 900 g Kandiszucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 Vanilleschoten, längs aufgeschlitzt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 4 Orangenschalen, dünn geschält
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 20 Gewürznelken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Kardamom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zimt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 Liter Absolut Vodka Vanille
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Schlehen gut waschen, trockentupfen und zusammen mit dem Kandis in ein sauberes Gefäß geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Vanilleschoten, Gewürze und die Orangenschalen dazu geben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Glas verschließen, gut schütteln und den Ansatz 8 Wochen an einem hellen, sonnigen Ort ziehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Danach den Schlehenlikör durch ein Sieb filtern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In saubere Flaschen füllen und an einem dunklen und kühlen Ort lagern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quelle: Eigenes Rezept
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlehen Sirup
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1000 g reife Schlehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Liter Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Schlehen gut waschen, trockentupfen und im Wasser weichkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Durch ein feines Tuch pressen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die entstehende Flüssigkeit abwiegen und mit der gleichen Menge Zucker erneut aufkochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # In luftdicht verschließbare Flaschen füllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schlehen Creme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # 200 g Schlehen Mus oder Schlehen Sirup
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 200 g Sahne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Zimt oder Kardamom nach Geschmack
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Das Schlehen Mus / den Schlehen Sirup mit der gleichen Menge Sahne verrühren und das Ganze 10 Minuten lang stehen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Für einen winterlichen Touch, kann man die Creme mit Zimt und Kardamom abschmecken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die dicke Creme eignet sich perfekt zum Füllen von Torten oder sie zu Waffeln und Pfannkuchen zu servieren. Es ist möglich, die fertige Creme einzufrieren. So erhält man ein aromatisches Schleheneis, das ebenfalls gut zu Waffeln passt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle Sirup und Creme:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die medizinische Wirkung der Schlehe ist adstringierend (zusammenziehend), leicht harntreibend, schwach abführend und entzündungshemmend. Getrocknete Blüten werden als Teeaufguss zur Blutreinigung bei Hautkrankheiten und rheumatischen Beschwerden sowie als Gurgelmittel bei leichten Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs / Geschichte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An den lateinischen Artnamen erinnert sich, wer je versucht, eine Schlehenhecke zu durchdringen: spinosa = stachelig. Der Name Schlehe ist mit dem altbulgarischen sliva und dem lateinischen lividus = bläulich verwandt. Der Begriff Schlehe würde demnach auf die blauen Früchte hindeuten. Das Synonym Schwarzdorn verweist hingegen auf die schwarze Rinde des älteren Schlehengehölzes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon sehr früh hatte die Schlehe ihre Bedeutung für den Menschen. Bereits in der neolithischen Pfahlbauzeit war sie bekannt. Bei Ausgrabungen dieser Siedlungen wurden die Steinkerne von Schlehenfrüchten gefunden. Araber, Griechen, Römer und die Menschen des Mittelalters nutzten die Blüten und Früchte als Heil- bzw. Nahrungsmittel. Asclepiades (124-60 v. Chr.) und Andromachus (3. Jhd. v. Chr.) zum Beispiel rühmten ein Roob, einen eingedickten Fruchtsaft, aus Schlehenfrüchten als wirksames Mittel gegen Ruhr. Das zähe Holz der anspruchslosen Schlehe wurde gerne für Drechselarbeiten verwendet. Die Rinde lieferte eine transparente, lackartige, licht- und wasserbeständige Tinte, die Früchte roten und die Rinde rotbraunen Farbstoff für Wolle und Leinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die alten Germanen wussten um die Schutzwirkung der Schlehe: Zusammen mit Weißdorn bildeten sie die ersten Gartenhecken, die Apfelbäume und Kräuter vor Wildfraß schützten. Aus dem indogermanischen Wort „gher“ = fassen entwickelte sich übrigens „ghortos“, dass wörtlich mit „das Eingefasste, Eingefriedete, das Geschlossene“ zu übersetzen ist, und daraus das Wort Garten. Der Zaun war es also, der dem Garten zu seinem Namen verhalf, der geflochtene Zaun oder die Schutzhecke, die an einer Hauswand entlang ein Stück Land umschloss. Auch zauberabwehrende und weissagerische Kräfte wurden der Schlehe mancherorts zugesprochen. In der Haupttrudennacht (St. Ottilie) legte man früher Schlehdornzweige in die Räucherpfanne, ebenso wurden sie in der Walpurgisnacht zusammen mit Wacholder und Rauten zur Räucherung eingesetzt. Bauern wussten gleich zwei Regeln aus der Schlehenblüte abzulesen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist die Schlehe weiß wie Schnee, ist´s Zeit, dass man die Gerste säe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je zeitiger im April die Schlehe blüht, umso früher vor Jakobi die Ernte glüht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der Volksmedizin finden sich zum Teil wunderlich wirkende Bräuche: In Tirol wird als Mittel gegen Gelbsucht eine Schlehe an die linke Brust gebunden. In vielen Landstrichen findet sich der Brauch, drei Blütenstängel des Schlehenstrauchs je dreimal hintereinander zu essen: So soll man sich vor Fieber und Gicht schützen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung im Garten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Besonders bekannte Schlehen-Sorten sind ‘Nittel’ und ‘Merzig’. Sie wurden nach ihren Fundorten im Umland von Trier benannt und zeichnen sich durch besonders große Früchte aus. Sie sind außerdem hervorragend zur Destillatherstellung geeignet. Die Sorte ‘Merzig’ wächst aufrecht, trägt nur wenige Dornen und sehr kleine Blätter. Der Strauch wird etwa zwei Meter hoch. ‘Nittel’ wächst wie ‘Merzig’ aufrecht und kompakt mit großen, vereinzelt hängenden Früchten. Sie liefert besonders aromatische Schlehen. Weitere bekannte Sorten sind unter anderem ‘Godenhaus’, ‘Purpurea’, ‘Reto’ und ‘Trier’.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftn14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schlehdorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [2]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unter Sukzession (lateinisch succedere „nachrücken“, „nachfolgen“) versteht man die natürliche Rückkehr der für einen Standort typischen Pflanzen-, Tier- und Pilzgesellschaften (Biozönose), die sich nach einer Störung aufgrund der vorherrschenden Umweltfaktoren (vor allem Klima und Bodenart) dort wieder einstellt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref3" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [3]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schlehdorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref4" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [4]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schlehdorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [5]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schlehdorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [6]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            de.wikipedia.org/wiki/Schlehdorn
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref7" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [7]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was blüht denn da? Kosmos Naturführer, von M. und R. Spohn, 59. Auflage, 2015, Seite 418, ISBN 978-3-440-13965-3
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [8]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.myspirits.eu/sloe-gin?limit=all
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref9" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [9]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.myspirits.eu/sloe-gin?limit=all und ginspiration.de/Gins-and-cocktails/sloe-gin-fizz-cocktail
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref10" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [10]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zeitschrift LandGang, mein schöner Norden, Nr. 6 Nov-Dez 2020, ab Seite 100, Magazin Media Nord GmbH
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref11" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [11]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zeitschrift LandGang, mein schöner Norden, Nr. 6 Nov-Dez 2020, ab Seite 100, Magazin Media Nord GmbH
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref12" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [12]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.drhauschka.de/heilpflanzenlexikon/schlehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref13" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [13]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.drhauschka.de/heilpflanzenlexikon/schlehe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="file:///C:/Users/Alexandra/Documents/Berichte/gundermann/gundermann_schule_word.docx#_ftnref14" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [14]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/kirsche-zierkirsche/schlehe-schwarzdorn
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 10 Jan 2022 17:47:01 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/schlehe-schlehdorn-schwarzdorn</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Schlehe01.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Schlehe01.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wilde Möhre – Daucus carota subsp. carota</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/daucus</link>
      <description>Die in Mitteleuropa heimische Wilde Möhre (Daucus carota subsp. carota) ist ein Elternteil der Gartenmöhre oder Karotte.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die wilde Möhre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Im Gegensatz zur Gartenmöhre ist die Speicherwurzel der Wilden Möhre bleich. Schon Theophrastos – ein griechischer Philosoph und Naturforscher – von Eresos bezeichnet mit δαϋκος (= daukos, gr.) die Möhre und andere Doldenblütler mit würzigem Geruch. Das lateinische Wort carota findet sich bereits im antiken Kochbuch De re coquinaria („Über die Kochkunst“) aus dem 4. Jh. n. Chr. für die Möhre.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gartenmöhre (Daucus carota subsp. sativa) ist vermutlich ein Kreuzungsprodukt aus der Wilden Möhre (Daucus carota subsp. carota), der südeuropäischen Daucus carota subsp. maximus und evtl. der lilafarbigen orientalischen Daucus carota subsp. afghanicus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Wilde Möhre ist ursprünglich in Europa, Nordafrika, Makaronesien, in West- und Zentralasien und im Kaukasusraum weit verbreitet. In vielen anderen Gebieten der Welt konnte sie als Neophyt Fuß fassen. Sie gedeiht hauptsächlich im Tiefland bis ins Hügelland und in Höhenstufen. Ihr Hauptvorkommen in nährstoffreichen Stauden- und ausdauernden Unkrautfluren und trockenwarmen Standorten. Frischwiesen und -weiden zählen ebenso zu den oft besiedelten Standorten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vegetative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei der Wilden Möhre handelt es sich um eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 120 cm erreicht und bis 80 cm tiefe Wurzeln hat. Die verholzende Wurzelrübe ist aus der verdickten Hauptwurzel und dem Hypokotyl entstanden. Sie besteht aus einem inneren Mark mit Leitgewebe und einem äußeren, zarten Teil mit Speichergewebe. Die essbare Wurzel hat im Gegensatz zur Karotte keine gelblich oder orange Farbe. Dies liegt vor allem an dem geringen Gehalt an Carotinen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Stängel besitzt eine borstige Behaarung. Die Laubblätter sind zwei- bis vierfach gefiedert. Sie sind neben den Blättern der Kulturformen der Möhre die wichtigste natürlich vorkommende Nahrungsquelle für die Raupe des Schwalbenschwanz, die sich gern auch am Stängel verpuppt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Generative Merkmale
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der vielstrahlige, doppeldoldige Blütenstand ist im voll aufgeblühten Zustand flach gewölbt, beim Aufblühen und zur Fruchtreife sind dagegen die Doldenstrahlen vogelnestartig zusammengeneigt. In der Mitte der Blütendolde befindet sich oft eine (selten wenige) schwarzpurpurn gefärbte, sterile „Mohrenblüte“. Die Hüllblätter sind dreiteilig oder gefiedert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Doppelachänen (einsamige Schließfrüchte) zerfallen in zwei leicht bestachelte, borstig-behaarte Teilfrüchte, dabei handelt es sich um Klettfrüchte. Die Fruchtreife findet zwischen Juli und September statt. Währenddessen bleiben die Doldenstiele dauernd einwärts gekrümmt (siehe Foto „Vogelnestform“). Im reifen und abgestorbenen Zustand sind die Doldenstiele hygroskopisch beweglich, d. h. die Dolden sind bei Trockenheit gespreizt und bei Feuchtigkeit als Vogelnest zusammengezogen. Als sogenannter Wintersteher bleibt der oberirdische Spross auch nach der Vegetationsperiode sichtbar. Die längliche Frucht zerfällt in zwei Teilfruchte mit jeweils vier Stachelreihen. Bestäuber sind Insekten aller Art, besonders Käfer und Fliegen. Die Blüten sind eine Hauptpollenquelle für die Sandbienen Andrena pallitaris und Andrena nitidiuscula. Die Blütezeit reicht von Mai bis September. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einige morphologisch ähnliche Arten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ähnlich sehen andere Doldenblüher wie der Gefleckte Schierling (Conium maculatum) oder die Hunds-Petersilie (Aethusa cynapium) aus. Beim Gefleckten Schierling ist der Geruch unangenehm, die Stängel sind rot gefleckt, kahl und bereift. Die Hülle ist ungefiedert. Die Hunds-Petersilie hat ebenfalls einen unangenehmen Geruch, die Dolde ist nicht nestartig und sie hat ein typisches Hüllchen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebensraum für Tiere
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Wilde Möhre ist bei Wildbienen, Blattwespen, Wanzen, Käfer und Fliegen sehr beliebt. Unter anderem ist sie die Lieblingspflanze des Schwalbenschwanzes. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Vegetationsperiode / Wachstumsperiode können die Blätter abgezupft werden. Diese sollten möglichst vor der Fruchtreife geerntet werden. Die Pfahlwurzel, die als Rübe bezeichnet wird, kann ab dem zweiten Jahr ab August geerntet werden. Nahezu alle Pflanzenteile der Wilden Möhre sind essbar und enthalten hohe Anteile an Vitaminen und anderen Mineralstoffen. Bevorzugt werden folgende Pflanzenteile genutzt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Wurzeln: Die Wurzeln werden vorrangig als Gemüse zubereitet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Blätter: Die Blätter eignen sich zum dezenten Würzen von Suppen oder als Zutat in Wildkräutersalaten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Samen: Die Samen können ebenfalls als Gewürz für Suppen verwendet werden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Geschmack der Wilden Möhre ist durchaus mit dem roter Möhren zu vergleichen, wenn auch etwas milder. Wenn man die Wilde Möhre essen möchte, sollte die Ernte zu dem Zeitpunkt erfolgen, an dem noch keine Blüte ausgebildet wird. Im ersten Jahr ist die Möhre noch angenehm bissfest, im zweiten Jahr setzt mit der Blütenbildung die Verholzung der Möhre ein. Zusätzlich wird sie schärfer und pikanter im Geschmack. Farblich erinnert die Frucht der Wilden Möhre an Petersilienwurzeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilpflanze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Altertum galt die Wilde Möhre als ein beliebtes Aphrodisiakum, wurde aber auch bei Menstruationsproblemen und als Wurmkur bei Menschen eingesetzt. Weitere beliebte und häufige Anwendungsgebiete waren die Behandlung von Geschwüren, Brandwunden und Frostbeulen. Nachgewiesen wurde der Wilden Möhre in der Jetztzeit eine harndurchspülende Wirkung und einen positiven Effekt auf die Regulation des Blutzuckers sowie auf die Bekämpfung von Durchfall – letzteres ist begründet durch das in der Wilden Möhre enthaltene Pektin. Hierzu kann die Möhre entweder roh oder gegart gegessen werden. Zur Behandlung eines entwässernden Tee zur Durchspülung der Harnwege kommen die Samen der Wilden Möhre zum Einsatz. Weitere bekannte Anwendungsmöglichkeiten der wilden Möhre liegen in der Behandlung von Konzentrationsstörungen und leichter Depressionen. Die in der Naturheilkunde verwendeten Heilkräuter werden als Herba dauci carotae bezeichnet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hausrezept Moro'sche Karottensuppe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anhaltender Durchfall ist vor allem bei Kindern gefährlich. Aufgrund des hohen Wasser- und Mineralstoffverlustes kann es schnell zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Ein wichtiges Hausmittel: Die Moro'sche Karottensuppe. Diese Suppe wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts von dem Münchner Kinderarzt Ernst Moro entwickelt und mit großem Erfolg gegen die hohe Kindersterblichkeit infolge Durchfallerkrankungen eingesetzt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 Gramm Karotten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Liter Wasser oder Brühe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 3 Gramm Salz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Die Karotten putzen und zerkleinern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Im Wasser eine Stunde lang kochen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Anschließend pürieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # Mit Wasser oder Brühe wieder auf ein Liter auffüllen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            # Zum Schluss einen gestrichenen Teelöffel Salz (3 Gramm) hinzufügen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wirkt es: Spezielle Kohlenhydrate, Oligogalacturonsäuren, die in Karotten (aber auch Äpfeln, Preiselbeeren oder Heidelbeeren) vorkommen, entstehen erst beim Kochen oder Reiben dieser Lebensmittel. Diese können sich anstelle der Bakterien an Rezeptoren der Darmwand anheften, an die normalerweise Krankheitserreger andocken. Können die Bakterien sich nicht an die Darmschleimhaut anheften, bilden sie keine Giftstoffe, werden ausgeschieden und der Durchfall wird besser. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aphrodisiakum, Zaubermittel und Ritualgewächs
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Altertum wurde die Wilde Möhre als Aphrodisiakum verwendet. So heißt es später bei Mattioli (1): „die gelben Rüben bringen die Lust zu ehelichen Werken. Auch die andern Arten der Rüben (Kohlrüben, rote Rüben) füllen, blähen den Bauch und machen Begier zur Unkeuschheit“, und „Der Rübensamen mit Theriack (2) genommen, bewegt die unkeuschen Gelüste. Die Steckrüben (Kohlrüben), mit langem Pfeffer bestreut, erregen dasselbe“. Heutzutage wird auch noch in Oberägypten Karottensamen mit Honig gekocht als Stimulationsmittel gegessen. Auch in Japan gelten die Rüben als hervorragendes Aphrodisiakum.
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           (1) Pietro Andrea Gregorio Mattioli (auch Pierandrea Mattioli oder Pier Andrea, lat. Petrus Andreas Matthiolus; 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            * März 1500 oder 1501 in Siena; † 1577 in Trient an der Pest) war ein italienischer Arzt und Botaniker sowie Leibarzt 
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            des Erzherzogs Ferdinand II. und des Kaisers Maximilian II. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Mattioli“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (2) Wasser?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Musik und Märchen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Le roi Carotte (deutsch: König Karotte) ist eine komische Oper („Opéra-bouffe-féerie“) in vier bzw. drei Akten von Jacques Offenbach mit einem Libretto von Victorien Sardou nach dem Märchen Klein Zaches genannt Zinnober und der Erzählung Die Königsbraut von E.T.A. Hoffmann. Die Uraufführung der Erstfassung erfolgte am 15. Januar 1872 im Théâtre de la Gaîté in Paris.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zusammenfassung: Prinz Fridolin ist ein schlechter Regent und nur auf Vergnügungen aus. Die Staatskassen sind leer. Eine Hochzeit mit Prinzessin Cunégonde aus dem benachbarten Königreich soll ihn aus der prekären Lage befreien. Er spekuliert auf die Mitgift, will sie aber nur zur Frau nehmen, wenn sie ihm auch gefällt. Robin-Luron, ein guter Geist mit Zauberkräften, der zunächst als Student verkleidet ins Spiel kommt, will ihn auf den rechten Weg zurückführen und zu einem guten König machen. Seine Gegenspielerin ist die böse Hexe Coloquinte, die sich Fridolins Absetzung als Herrscher des Landes zum Ziel gesetzt hat, weil sie von dessen Vorfahren gedemütigt wurde. Im Turm des alten verlassenen Königsschlosses hält sie Rosée-du-soir, die Tochter eines Grafen, gefangen und lässt sie für sich arbeiten. Rosée ist unendlich verliebt in Prinz Fridolin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für ein erstes Treffen mit Prinzessin Cunégonde tritt Fridolin inkognito in Erscheinung, um ihr Wesen zu ergründen. Als Lebemann ist er entzückt von der ungenierten und weltläufigen Art der Prinzessin. Er eröffnet seinem Kabinett – bestehend aus dem nichtsnutzigen Geisterbeschwörer Truck, dem Polizeichef Pipertrunck, dem Schatzmeister Baron Koffre und einigen anderen –, dass er sie heiraten wird, auch wenn sie ohne die erhoffte Mitgift kommt. Ein festlicher Empfang zu ihren Ehren findet ein jähes Ende durch den Auftritt von König Karotte und seinem Gefolge aus allerlei Gemüse. Coloquinte hat die Gewächse des königlichen Gartens lebendig werden lassen. Durch bösartige Verwechslungsspiele verdrängt König Karotte den Prinzen vom Thron und vertreibt ihn aus der Stadt. Auch die plötzlich lebendig gewordenen Rüstungen von Fridolins Vorfahren, die dieser leichtfertig verkauft hatte, rächen sich nun für den Mangel an Ehrerbietung und verfluchen Fridolin. Rosée-du-soir wurde mittlerweile von Robin-Luron aus ihrem Gefängnis befreit. Als Bursche verkleidet eilt sie Fridolin nach und lässt sich von ihm als Knappe anheuern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der rettende Ratschlag für Fridolin kommt von Quiribibi, einem uralten Zauberer. Wenn Fridolin in den Besitz des Rings von König Salomon gelangt, dann gibt es Hoffnung für ihn. Die Suche danach führt den Prinzen und seine wenigen, ihm treu gebliebenen Begleiter auf einer Zeitreise ins antike Pompei – und weiter in eine unterirdische Ameisenkolonie, ins Reich der Insekten und auf eine karibische Affeninsel. Dort erkennt er Rosée-du-soirs wahre Identität, entbrennt in Liebe zu ihr und schwört, sich ihrer würdig zu erweisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die guten Tage von König Karotte, der sich als noch schlechterer Regent erwiesen hat als vor ihm Fridolin, sind unterdessen gezählt. Er welkt zunehmend vor sich hin. Die Bürger der Stadt zetteln eine Revolution gegen ihn an, aber die Hexe Coloquinte beruhigt ihn: Keine menschliche Hand könne ihn entthronen. Doch Coloquinte hat die Rechnung ohne Robin-Luron gemacht: Am Ende von Fridolins Odyssee bringt der gute Geist einen Affen ins Spiel, mit dessen Hilfe die Hexe, König Karotte und sein gesamter Gemüse-Hofstaat unter die Erde zurück verbannt werden. Prinz Fridolin kehrt als besserer Mensch und Herrscher zurück auf den Thron und vermählt sich mit Rosée-du-soir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hintergrund: Mit diesem Werk schufen Jacques Offenbach und sein genialer Librettist Victorien Sardou – einer der erfolgreichsten französischen Bühnenautoren der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – nicht weniger als ein neues, revueartiges Genre: eine Kreuzung aus opéra-bouffe und opéra-féerie, angesiedelt zwischen Politsatire und großer Ausstattungsoper, ein Kaleidoskop von Elementen europäischer Kulturgeschichte von der Antike bis zur Romantik. Der Aufwand bei der Pariser Uraufführung 1872 war enorm, mehr als 22 Bühnenbilder, 200 Akteure und über 1.000 Kostüme verzeichnen die Annalen. Enorm war aber auch der Erfolg: Fast 200 Aufführungen gab es innerhalb eines halben Jahres allein in Paris; New York, London und Wien folgten. Die humanistische Botschaft hinter dem Zauber eines der opulentesten und teuersten Bühnenspektakel des gesamten 19. Jahrhunderts wurde allerdings von den Zeitgenossen kaum wahrgenommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Quelle:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doldenblüher von Rita und Frank Lüder, Kreativpinsel Verlag Neustadt, 2. Auflage, Seite 59, ISBN 978-3-9814612-5-1
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/pflanzenportraets/wildpflanzen/14041
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Wilde-Moehre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.heilpflanzen-welt.de/2005-07-Daucus-Carota-viel-mehr-als-nur-eine-Moehre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hirschfeld M, Linsert, R: Liebesmittel – Eine Darstellung der geschlechtlichen Reizmittel (Aphrodisiaka). MAN Verlag, Berlin, 1930
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.heilpflanzen-welt.de/2005-07-Daucus-Carota-viel-mehr-als-nur-eine-Moehre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           www.boosey.com Le Roi Carotte (OEK critical edition)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           de.wikipedia.org/wiki/Le_roi_Carotte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 13:59:41 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/_MG_5373.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Dandelion Cocktail – Löwenzahn einmal anders!</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/dandelion-taraxacum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus früheren Zeiten kennt man Löwenzahn mehr als Unkraut und Arme-Leute-Essen, heute – besonders bei jungen Menschen – auch als Salat oder im Smoothie. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der englischen Küche gibt es seit dem 13. Jahrhundert eine traditionsreiche alkoholfreie Getränkespezialität: Dandelion and Burdock (wörtlich Löwenzahn und Große Klette). Probieren Sie das dunkelbraune Getränk aus gegorenen Wurzelextrakten, es schmeckt leicht bitter und aromatisch mit einem Hauch von Gemüse.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wem das dann doch des Guten zu viel ist, der kann einen zart-blumigen Löwenzahnblütenlikör oder eine Adaption vom bekannten „Hugo“ probieren. Löwenzahn bietet nicht nur ein Körbchen voller Frühlingskräfte, sondern auch eine Fülle von Möglichkeiten. Probieren Sie sich durch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Löwenzahnblütenlikör Butterblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit diesem köstlichen Likör mit feinem Blumenaroma fangen Sie den Frühling ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ZUTATEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 150 g Löwenzahnblüten ohne Hüllblätter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 250 ml Gin
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # eine unbehandelte Bio-Zitrone
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 500 g Zucker
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 450 ml Wasser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SO WIRD'S GEMACHT
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Das Wasser zum Kochen bringen und den Zucker unter Rühren darin auflösen. Den ausgepressten Zitronensaft dazu geben. Anschließend 10 Minuten kochen und abkühlen lassen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Von den Blüten nur die gelben Blütenblätter auszupfen und in den heißen Sirup geben und zugedeckt abkühlen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3) Den Alkohol vorsichtig unter den abgekühlten Löwenzahnblütensirup mischen. Den Ansatz verschließen und 4 Wochen an einem dunklen Ort reifen lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            4) Anschließend den Likör filtrieren und in Flaschen abfüllen. Dunkel, kühl und gut verschlossen aufbewahren. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dandelion-Cocktail
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Aperol Spritz kam der Hugo und nach dem Hugo kommt Dandelion. Ein erfrischendes Getränk aus Wein oder Prosecco mit Minze, Zitrone, Löwenzahnblütensirup und Mineralwasser. Der perfekte Longdrink für laue Sommerabende.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ZUTATEN
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 15 ml Prosecco, Sekt oder trockener Weißwein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Schuss Sodawasser oder Mineralwasser, classic
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 2 cl Löwenzahnblütenlikör Butterblume
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # einige Blätter marokkanische Minze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # 1 Limette
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           # einige Eiswürfel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           SO WIRD'S GEMACHT
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1) Die Minze waschen und in einem Mörser leicht andrücken, dann in ein bauchiges Weinglas geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2) Die Limette achteln und zusammen mit zwei Eiswürfeln in das Glas geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            3) Löwenzahnblütenlikör Butterblume zugeben und mit Prosecco, Sekt oder Weißwein sowie Mineralwasser auffüllen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4) Mit Limettenschnitz und einem zusätzlichen Zweig Minze am Glasrand dekorieren und sofort servieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 14:08:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/dandelion-taraxacum</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Minzen – erfrischende Arten &amp; Sorten für Garten und Balkon</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/minze-erfrischende-arten-und-sorten</link>
      <description>Das Aromen-Spektrum der Minzen umfasst sowohl herbe, balsamische, scharfe und mentholhaltige als auch fruchtig-frische Arten und Sorten. Lassen Sie sich überraschen!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Minzen gehören zur Familie der Lippenblütengewächse und die meisten der 20 bis 30 Arten sind in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel beheimatet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/Minze_MG_6857.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf der Südhalbkugel – Australien und Afrika – kommen nur wenige Arten vor. Alle Minzen bevorzugen einen feuchten Standort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher kommt der Name
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bezeichnung „Minze“ stammt aus der griechischen Mythologie und eine Überlieferung ist: Hades, der Herrscher über die Unterwelt, verließ diese nur selten. Ein Anlass war meist sein sexuelles Begehren. Eines Tages blendete er die Nymphe Minthe, die Tochter des Flussgottes Kokytos, mit dem Glanz seines goldenen Wagens. Doch ehe Hades Minthe verführen konnte, verwandelte Persephone sie in ein duftendes Kraut, in eine Minze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aroma und Verwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Aromen-Spektrum der Minzen umfasst sowohl herbe, balsamische, scharfe und mentholhaltige als auch fruchtig-frische Arten und Sorten. So unterschiedlich die Aromen der Minzen sind, so vielfältig ist auch ihre Verwendung. Ob für die orientalische Küche oder für den Nachtisch oder doch lieber einen Tee oder eine Limonade? Für jeden Verwendungszweck und jeden Geschmack gibt es die passende Minze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erfrischende Arten &amp;amp; Sorten im Überblick
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klassische Minzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfefferminze (Mentha x piperita)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grüne Minze (Mentha spicata Syn. Mentha viridis)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wasserminze oder Bachminze (Mentha aquatica)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee-Minzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Allgemeinen sind die Teeminzen bekömmlicher und weniger scharf als die Pfefferminzen. Sie sind magenfreundlich und eignen sich aufgrund des geringen Mentholgehaltes, auch für den regelmäßigen Konsum. Entweder werden sie pur verwendet oder mit Schwarzen- oder Grünen Tee gemischt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marokkanische Minze (Mentha spicata var. crispa ‘Marokko‘)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nanaminze (Mentha spicata var. crispa ‘Nane’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Englische Minze (Mentha × piperita ‘Mitcham’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apfelminze oder Rundblättrige Minze (Mentha suaveolens)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Cocktailminzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die nach den Cocktails benannten Minzen sind geschmacksintensiv und geben dem Getränk einen kühlenden Charakter. Minzen in Kombination mit Rum, Limettensaft, Kokosnusslikör und Eis geben jeder Party das gewisse Extra.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mojito-Minze (Mentha nemorosa)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grüne Minze oder Spearmint (Mentha spicata)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hainminze (Mentha nemorosa)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pfefferminze (Mentha piperita)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Marokkanische Minze (Mentha spicata var. crispa ‘Marokko‘)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nanaminze (Mentha spicata var. crispa ‘Nane’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schokoladenminze (Mentha x piperita var. piperita ‘Chocolate’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apfelminze oder Rundblättrige Minze (Mentha suaveolens)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wilde Minzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ackerminze (Mentha arvensis)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rossminze (Mentha longifolia)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Korsische Minze (Mentha requienii)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fruchtminzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fruchtminzen haben weniger Menthol als Pfefferminzen und oft ein fruchtiges Aroma. Je nach Anteil und Zusammensetzung der ätherischen Öle entstehen so tolle und oft überraschende Geschmacks- und vor allem Duftkompositionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zitronenminze (Mentha gentilis var. citrata)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ananasminze (Mentha suaveolens variegata)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Orangenminze (Mentha piperita var. citrata ‘Orangina’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erdbeerminze (Mentha species ‘Erdbeere’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bananenminze (Mentha arvensis ‘Banana’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Minzen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schokoladenminze (Mentha x piperita var. piperita ‘Chocolate’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Basilikumminze (Mentha × piperita var. citrata ‘Basil’)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Teezubereitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tee kann man entweder aus den frischen oder getrockneten Blättern zuzubereiten. Frisch zubereitet schmeckt er natürlich am besten: Dazu schneidet man etwa 4 Zweige in 10 cm Länge ab, legt sie in eine Kanne und übergießt sie mit kochendem Wasser. Nach 10-15 Minuten Ziehzeit ist der Tee fertig. Er schmeckt auch kalt hervorragend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 14:08:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/minze-erfrischende-arten-und-sorten</guid>
      <g-custom:tags type="string">Minzen – erfrischende Arten &amp; Sorten für Garten und Balkon</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Magische Zirbe – der stärkste Heilbaum aus den Alpen</title>
      <link>https://www.nagelsberger-schloss.de/zirbe-heilbaum-aus-den-alpen</link>
      <description>Die Zirbelkiefer, botanisch Pinus cembra, gehört zur Familie der Kieferngewächse und ist ein Kind der Alpen und der Karpaten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zirbelkiefer – Pinus cembra
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Zirbelkiefer, botanisch Pinus cembra, gehört zur Familie der Kieferngewächse. Sie ist ein Kind der Alpen und der Karpaten. Gemeinsam mit den Lärchen bewächst sie den hochalpinen Raum und bildet die Waldrandgrenze. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/51ce5a7cee1246188d4f84d5f113a158/dms3rep/multi/zirbe01-37476651.jpg" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der 20 bis 30 Meter hoch werdende Baum wächst von allen Nadelbäumen am langsamsten und bevorzugt saure, humose Steinböden, hauptsächlich an Kuppen. windgeschützten Bergrücken und Felsen. Die Zirbe kann bis zu 400 Jahre alt werden und benötigt 50 Jahre und mehr bis zur ersten Blüte. Bei der Blüte, im Mai bis Juli, bilden sich faustgroße Zapfen mit nussartigen Samen. Die Besonderheit ist, dass die Samen erst im 2. Jahr reifen und im folgenden Frühjahr – im 3. Jahr vom Baum abfallen. So kommt es nur alle 6 bis 8 Jahre zur Samenbildung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirkung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Seit Jahrhunderten kennen die Menschen die positiven Eigenschaften von Zirben- Holz, Zapfen und Nadeln. Da das Zirbenholz eine beruhigende Wirkung und einen angenehmen Geruch hat, werden daraus schon seit Jahrhunderten Betten gebaut. Aber auch Accessoires wie Brotdosen oder Schalen werden aus dem Holz hergestellt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zirbenöl
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sehr verbreitet ist auch die Gewinnung von Zirbenöl aus Nadeln, Ästen und Harz. Das ätherische Öl-Wasserdampfdestillat wird aus den Nadeln, Zapfen, Ästen und Holz gewonnen und wird für Duftlampen, Seifen, Shampoos und Massageöle verwendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zirbengeist oder Zirbenlikör
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine besondere Spezialität ist der Zirbengeist oder Zirbenlikör, bei dem in Scheiben geschnittene Zirbenzapfen mehrere Wochen in Schnaps eingelegt werden, bis die Farbe dunkelbraun-rötlich aussieht. Während dieser Zeit muss das Glas ab und zu geschüttelt werden. Die Inhaltsstoffe der Zapfen gehen durch Mazeration im Laufe der Zeit in den Schnaps über. Wegen der ätherischen Öle wird Zirbenlikör gern gegen Erkältungen eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zirben-Tonikum bei schmerzenden Muskeln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Benutzt man keinen Zucker, kann man damit seine schmerzenden Gelenke zur Beschleunigung des Regenerationsprozesses der Muskeln einreiben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 14:08:25 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.nagelsberger-schloss.de/zirbe-heilbaum-aus-den-alpen</guid>
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